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Jüdische Rundschau · 1934-04-27 · Heft 34 (27.4.1934) · page 12

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 34 (27.4.1934)
Date
1934-04-27
Page
– (sequence 12)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU PALÄSTINA - WIRTSCIIAFT >*■ ״• Von Dr. J. Adler Tcl-Awiw, Mitte April 1031. f״j n i i y>J ä. 1 י־יי ■ ״ ׳ \ \־“ ׳•״ ' ry *״׳ ך״• ך• ~ fcl Sfc.4 l-i fcsA VÄ L. j <a p 5׳ ״ ף י׳ ו־ן * i \ , t >. J : 4 ׳־' ' / ׳ V«# 'wrf ״v,.״.־»# int W.J* I Gc/tf- und Kapitalmarkt Nach vorsichtiger Schätzung hat die Kapifnlisict1ei!nva11dcrunp im ersten Quartal 193-1 rund zwei Millionen CP ins Land gebracht. Da zunächst nur ein Teil des neuen Kapital• imports in Gruiulstiickskäufcn, Wohnhausbauten, Pflanzungen, Gesell,:iflsbetricbcu investiert wurde, haben sich die Depositenbestände der Banken weiter erhöht und werden gegenwärtig aut etwa 12 Millionen ■CP angenommen, während sic, laut einer Rcgicrungsstatistik, Anfang April 1932 insgesamt 4','צ und Aniaug April vorigen Jahres rund 7 Millionen XP betr׳:• ea. Der Anteil der i»ei jüdischen Banken deponierten Gelder au der Gesamtsumme hat sich im Laufe der Zeit beständig erhöht und dürfte heute erheblich über 50 Prozent betragen. Das Interesse an der Kapitalinvestierung in lokalen Wcripnpieren prägt sich immer deutlicher aus. Was Aktien betrifft, so sind ״Palestiue Electric“ stark gefragt, doch höchstens aulallsweise einzeln ,־ingebofen; man spricht von Möglichkeiten einer kommenden Kapitalerhöhung, wobei jedoch Zweilei bestehen, ob eine Emission auf freiem Markte erfolgen wird. Auch ״Palestine Potasli“ würden, falls Angebot vorbanden wäre, interessierte Käufer finden. Von festverzinsliehen Werten nennt man gegemvärtig üprozeniige [,fandbriete der ״General Mortgagc Bank of Palcstinc“ zu einem Kurse von 90 >•7 ,״pro?entige zu 191';■ ״.» und Oprozcntige Vorzugsaktien dieses 1 typothekeuinstituts zu einem Kurse von 99!/;! «0׳. Das Publikum zeigt sich bereit, sogar durch Vorauszahlungen sich eine Zuteilung bei künftigen Pfandbrief- Emissionen zu sichern. Citrus -}rächte Die Exportsaison 1933/34 ist nunmehr im allgemeinen als beendet anzuselien. Im ganzen wurden — die abschließenden Zahlen der amtlichen Statistik stehen noch aus — reichlich 5*/z Millionen Kisten ausgeführt, gegenüber 3-131281 Kisten 1931/32 und •1383 210 1932/33. Nach dem Staude der Pflanzungen glaubt man, daß in der nächsten Saison etwa (1 bis 62/י Millionen Kisten zur Ausfuhr gelangen werden. Hinsichtlieh des geschäftlichen Ergebnisses wird die jetzt abgelaufene Orangensaison als befriedigend bezeichnet; die Erlöse entsprachen durchschnittlich dem Vorjahrsniveau. ׳Zu Saisonbeginn war die Mnrktgesfaltung ziemlich schwach, um sieh von Januar an wesentlich zu erholen. Für Orangen hehauplete sich die günstige Situation bis zum Saisonschluß, während Grapc-Fruits in der letzten Zeit etwas ahbröckeltcn. Von den einzelnen Altsatzmärkten zeigte neben dem Hauptabnehmer Großbritannien diesmal Deutschland eine rege Kauflust bei guten Preisen; auch in den skandinavischen Ländem, in Holland, Polen und Rumänien konnte die Jaffa- Orange stark erhöhte Verkäufe erzielen. Getreide und Futtermittel In Weizen ist der Markt stetig. Türkische Ware notiert cif Jaffa/I laifa mit 52/י XP pro Tonne. Um für die im Juni und Juli bevorstehende neue palästinensische Ernte ein angemessenes Preisniveau zu sichern, hat die Regierung das Eintuhrkontingeut neuerdings gekürzt, wodurch die Geschäfts- Tätigkeit entsprechend zurückgegaiigeu ist. Die Aussichten!der neuen Inlandserntc werden nach der bisherigen Entwick* lung der Saaten nicht ungünstig beurteilt. Jedoch soll die Trockenheit der letzten Wochen hier und dort etwas Käferschaden bewirkt haben. In Gerste läßt man angesichts der für Mai erwarteten neuen Ernte, deren Aussichten man vorläufig günstig bcurteilt, geschäftliche Zurückhaltung walten. Für Ware türkischer Provenienz zahlt man cif Jafla/Haifa 3,750 bis 4 XP pro Tonne. In Mais ist der Markt augenblicklich ziemlich geschiiftslos, da andere Futtermittel relativ billig angcbotcn sind. Die Cif-Notiz, lautet auf 4■/* XP pro Tonne. In Pferdebohnen ist in letzter Zeit eine sehr reservierte Haltung eiugctretcu, da die neue Ernte vor der Tür stellt, und man von ihr ein sehr reichliches Angebot erwartet. Mehl Die Tendenz hat auch in den letzten Wochen weiterhin nachgcgeben. Erste Qualität amerikanischer Provenienz war loko mit 13 bis 13a/« XP pro Tonne angcbotcn, erste australisehc Ware loko mit 10 bis 11 XP. Roggenmehl blieb ver• nachlässigt. Zucker Die Vcrflauung des Marktes setzt sich fort. Gemahlene Raffinade ägyptischer und englischer Herkunft erzielt loko je nach Qualität 1,750 bis 1,S00 XP pro 100 kg. Umsätze in Würfelzucker aus Belgien und der Tschechoslowakei fanden zu 0.510 bis 0,580 XP pro 25 kg-Packung loko statt, unter anhaltendem Pieisdruck von Aegypten her. Butter und Käse Der Wettbewerb der Importeure läßt das Preisniveau der Butter immer tiefer sinken. Den Großteil des Umsatzes bestreitet nach wie vor die lcttläudischc Ware, die sich heute jedoch mit 4,700 XP pro 50 kg begnügen muß. Aus Oesterreich liegen Offerten zu 100-,1׳ XP pro 50 kg vor, die indessen qualitativ zu wünschen übrig lassen. Australisches Er- Zeugnis, das hauptsächlich für Paketware dient, kostet 4 XP nro 50 kg und wird augenblicklich wenig gefragt. Dänische llutlcr hat zur Zeit, da der Kampf um die billigsten Preise das Qualitätsintercsse stark zurückdrängt, kaum ncnnenswerten Umsatz, lnlandsbuitcr ist nach wie vor in relativ geringen Mengen angeboten und zufolge ihres hohen Preises nur von einem begrenzten Abnehmerkreis begehrt. Im Mittel* puukt des Interesses steht heute das neuerlich konsequent durcliRcführtc Dumping der argentinischen Butter, die in 100-üramm-Packtingen zu 11 Mils den Palästina-Markt zu erobern sucht. Butter-Einzelhandel und Verbraucherschaft klagen sehr darüber, daß im Butter-Import und Butter-Grollbandet das wirklich fachmännische Element noch immer schwach vertreten ist, so daß der Preiskampf sich um so leichter aut Kosten der Qualität zu vollziehen vermag. Die Preise für Käse neigen bei vielseitigem Angebot zu knapper Innehaltung des Weitmarktniveaus. Das Gros des Konsums entfällt auf holländisch: und lettländische Ware, Eier Starke Zufuhren halten den Markt unter fühlbarem Druck. Der größte Umsatz erfolgt in türkischen Eiern (Kategorie: 60 bis 62 Gramm pro Stück), die in Kisten von 1 410 Stück 2,900 bis 3 XP erzielen. Eür ägyptische Ware (40 bis 42 Gramm pro Stückl werden in 720er Packung 1,100 XP gezahlt. Das Inlandsci arabischer Provenienz (50 bis 54 Gramm) verkehrt mit 0,200 XP pro 110 Stück, während das Inlandsei Acndcran^cn in der palästinensischen *V/eizen «׳ Bilanz Uns wird aus Haifa geschrieben: Unter den Körnerfrüchten, *Ile int Außenhandel Palästinas und in seiner Produktion eine Rolle spielen, steht der Weizen weitaus an erster Stelle. Nach den (immer nur ungefähren) Berechnungen der palästinensischen Weizen* Produktion, die auf Grund der Schätzungen des Landwirtschaftsdepartcmciits möglich sind, nimmt man für die letzten Jahre eine durchschnittliche Jahresproduktion von ungefähr HX) OOO Tonnen an, die freilich in Diirrej,ihren mitunter wesentlich niedriger liegen kann, manchmal aber auch nicht unerheblich über diese Menge liinausgelit. Da der paläsliuensisclic Weizenbedarf um ca. 40 bis 50 °/0 höher liegt als dieser Produktioiisdurchschnitt, haben wir im Lande immer einen Import, der freilich auch nicht unerheblich schwankt. Dieser Import bezieht sich sowohl auf uiigcinahlciicn Weizen als auch aut Mehl. Das Jahr 1933 hat in der Weizcncinfuhr einen absoluten Rekord gebracht. Die nachstehende Tabelle zeigt, in welcher Weise die verhältnismäßig enorme Steigerung des Imports vor sich gegangen ist: Einfuhr J»!1r w.; t«a W#!1#nm#hl Meng# Wert Meng• Wert Kilo xp Kilt» XP 1929 12 949 093 152 528 27 542 615 390 253 19.30 2 475 577 21 350 13886 041 178 329 19.31 21 196 483 165 634 16 916 432 151 973 1932 21 444 723 182656 20058 250 190 330 1933 62 033 535 448084 26996 981 264 779 Ausfuhr .. " ־' J.hr W«!1»a Meng# Wert M#ng# Wert Kilo XP Kilo XP 1929 1 920 333 19026 86 730 1136 1930 1 344 679 10472 11919 130 1931 127 513 IKK) 1411 14 1932 391 097 3371 333 4 1933 96155 827 — — Es ist also im Jahre 1933 an Weizen mehr eingeführt worden als in den vorangegangenen vier Jahren zusammengenommen, daneben ist aber auch die Einfuhr an Weizenmehl gegenüber den Vorjahren ganz beträchtlich angestiegen. Festzustellen ist, daß in der palästinensischen Wcizenbilanz eine Kontinuität der Entwicklung in dm letzten Jahren nicht vorhanden war. Für ungemnhlcncu Weizen ergab sich beispiels* weise im Jahre 1929 ein Einfuhrüberschuß in Höhe von rund 11 Millionen Kilo, im Jahre 1930 ein solcher von rund 1,1 Millioncn Kilo, im Jahre 1931 von rund 21 Millionen Kilo, im Jahre 1932 hat sich diese Ziffer kaum geändert und im Jahre 1933 hat sic sich demgegenüber annähernd verdrciiacht. Das ist eine Entwicklung, die zweifellos nicht nur aut Aon der ungen der Ernte Ziffer zuriickzuführcn ist, das heißt auf konjunkturelle Gründe. Es sind vielmehr auch strukturelle Gründe am Werk, die diesen verhältnismäßig enormen Sprüngen der Weizeneinfuhr als Anlaß dienen. Denn seihst wenn man die Erträgnisse der naliisfinensischen Wcizenerntc Im Jahre 1933 infolge der Dürre, die glücklicherweise fiir 1934 nicht mehr zu erwarten ist, noch so niedrig ansetzt, so dürfte die Ziffer des Dürrejahrs 1928־ wohl kaum nntcischritten werden, Und damals hat I'a!,-H1|n״ *MX) Tonnen Weizen importiert, dazu allerdings 2t (XX) j 'Af Heute liegen die Dinge so, d a i> der Weizen' im nort schon fast so groß ist wie die pr:| duktion, und wenn cs auch eine Reihe von Gründen mK|’ welche eine Erweiterung der Wei/cnanhaiifläche in S lästina als nicht sehr empfehlenswert erscheinen lassen, so ״U# es doch keine Grunde, die gegen eine Aktion zur InteS si Vierung des palästinensischen Wcizenbaus sprechen. Es ist eine bekannte Tatsache, daß der Anteil <j?! jüdischen Siedlungen an der Gctreidcprodulc. t i o 11 des Landes viel geringer ist als ihr Anteil an ז] ’ sonstigen landwirtschaftlichen Produktion. Man schätzt Anteil der in jüdischen Händen befindlichen, mit Weizen he. bauten Fläche auf 4 "0 der gesamten, im Lande hiermit Ix«! hauten Fläche. Nun arbeiten die Araber sehr wenig rationell* Infolgedessen sind die lIcktarcrtriignisse für Weizen bei uni außerordentlich niedrig; der Boden bedart einer Beiiaiidliu!״ die ihm der arabische Pächter im allgemeinen nicht dcihen lassen kann und auch nicht angedeihen lassen will,(!״יס es handelt sieh ja nicht um Menschen, die die Möglichkeit a Investierungen haben, wie sie hier fiir Düngemittel und Gerate notwendig sind. Das P ä c h t c r s c h u t z g c s c t z vom von״ej Jahr droht diese Verhältnisse zu verewigen. Neben seinen sonstigen Folgen liegt hier eine vor, an die der Gesetzgebe seinerzeit wohl kaum gedacht hat: daß nämlich mit diesem Gesetz eine Entwicklung des palästinensischen Kornfruchthauy vor altem also des Weizenbaus, in einem Sinuc verhindert wird der sich mehr und mehr als eine allgcnicinwirtschaftlichc Not' Wendigkeit Palästinas hcrausstcllt. Das Gesetz verhindert iüb!. lieh die Intensivierung des palästinensischen Weizenhaus, « begünstigt damit die Steigerung des palästinensischen Weira!• imports, und dieser hat schon im Jahre 1933 mit einem Wert von etwa X 712 000 für Weizen und Weizenmehl eine Höhe von rund ca. 7«b der gesamten Einfuhr erreicht und zeigt eint ausgesprochen steigende Tendenz, sowohl relativ als auch absolut betrachtet. Man kann das andern. Aber notwendig ist hierfür, daß man jüdische Initiative und 1 a n d w 1 r t s chatt. liehe Durchbildung zur Wirkung kommen läßt. Es ist ein unmöglicher Zustand, daß ein Land mit soviel nnausgenutzten agrikuliurellen Möglichkeiten einen steigenden Import an den wichtigsten Körnerfrüchten aufweist, der nicht etwj durch eine entsprechende Bcvölkerungszunahme zu erklären ist. Es handelt sieh vielmehr darum, daß die industrielle V«• Wertung von landwirtschaftlichen Produkten unu Halhtabn■ katen sich im Steigen befindet. Wir haben heute im lande pro Kopt der Bevölkerung einen außerordentlich hohen Weizenkoiisum. Das ist nicht auf den jüdischen Teil der Rcvölke. ruiig zurückztifülircn, sondern auf den arabischen. Da Roggen nicht angebaut wird und Roggen und Roggemnclil nur in kleinen Mengen importiert werden, da andererseits auch die Kartoffel in der Ernährung des palästinensischen Arabers kaum eine Rolle spielt, ist das Wei/enbrot sein wichtigstes Nah* rungsmittel vegetabilischer Natur. Die Dinge liegen heute so, dats auch ohne die jüdische Bevölkerung die arabische Be• völkerung Palästinas sich schwerlich mit Waren seihst ver« Sorgen könnte. Das ist nicht nur eine Folge der Dürre wäh• rend der letzten Jahre. Es ist auch eine Folge der Tatsache, daß die arabische Bevölkerung ihren Weizen« k o 11 s u in pro Kopf dauernd steigert. Nun muß man sich vergegenwärtigen, daß der jüdische Weizenbaucr im Lande etwa 2000 Kilo Weizen pro Hektar erzielt, also etwa eben• soviel wie in Deutschland im Durchschnitt der letzten Jahre erzielt worden ist, der arabische kommt aber nur aut rund 650 Kilo pro Hektar. Hierin liegt ein gewaltiger Unterschied, und sein Ausgleich durch Einsetzung jüdischer Krältc fiir den palästinensischen Weizenbau ist eine der wichtigsten Aufgaben palästinensischer Wirtschaftspolitik. M. jüdischer Provenienz (54 bis 62 Gramm), an Qualität dem deutschen Landei vergleichbar, mit 4 bis 5 Mils pro Stück bewertet wird, daher bei der heutigen Marktlage als ziemlich teuer gilt. Konserven Die Tendenz fiir kondensierte Milch ist stabil. Hauptsächlich sind holländische und dänische Erzeugnisse auf dem Markte zu internationalen Preisen; daneben erscheint etwas australische Ware. 111 Fischkonserven kündigt sich die sommerliche Abschwächung an. Norwegische und portugiesische Sardinen verkehren in Kisten zu je 100 Schachteln mit 0,0(X) bis 1.230 XP nach Qualität. Auch der neuerdings sehr beliebte Artikel ״S.ilmon“, hauptsächlich von Japan, daneben von der Sowjetunion angcbotcn, gibt gegenwärtig nach. Gut eingeführt haben sieh Ostsee-Sprotten in lcttläiidischcr Packung. In Gemüsekonserven interessieren bei begrenztem Geschäft hin und wieder einige südfranzösische Fabrikate. Von O b s t k c n s e r v e n werden Ananas nicht sehr stark, aber ziemlich gleichmäßig gefragt, ebenso Kirschen. Holz Mit Ende der Orangcnsaison Ist auch der Markt für O r a n g c 11 k i s t c n h o 1 z zur Ruhe gelangt. Im ganzen war das diesjährige Geschäft zufriedenstellend. Ob die neuen Versuche, Orangen in zusammenklappbaren Stahlbchältcrn zu versenden, sich hewähren werden, unterliegt noch uneinheitlieber Beurteilung. Anziehende Preise — wobei auch die Bewegung des XP gegenüber der Goldfrnnkcnbasis des Holz-Weltmarktes eine Rolle spielt — werden für Bauholz verzeichnet. Loko zahlt man für weiße Fichten- und Tanncn-Brcttcr 2,900 XP nro cbm, für weiße Eichen-Brctter 4,900 bis 5 XP pro cbm, für Eichen-Pfostcn 4,200 bis <1,500 £P pro cbm, für Buchenwäre bis 51/8 XP pro cbm, für russische und rumänische Stangen (fiir Oärtnerzwcrkc) 13 Müs pro Stück. Die außerordentlich flotte Bautätigkeit läßt ein weiteres Anhalten der festen Holz-Tendenz vermuten. Die gegenwärtig sehr lebhaften Umsätze in Möbelholz stärken das Preisniveau sichtbar. Für Sperrholz werden je nach Länge 13 bis 14 XP pro cbin verlangt und bewilligt. In entsprechender Proportion bewegen sich die Notierungen für amerikanisch und kaukasisch Nußbaum und für Eiche. Eisen Die Tendenz ist steigend, Im Anschluß an den europä« ischcn Svndikatsprris werden Ruudelsen (zur Beton-Armierung) mit 7,900 XP pro Tonne und Träger mit 7,500 XP pro Tonne gehandelt, hauptsächlich Ware englischer, luxemburgisehcr, deutscher, belgischer und französischer Herkunft. Der Import ist augenblicklich, auf Grund der immer noch wachsenden Nachfrage für Palästinas ungewöhnlichen Bau• bedarf, von rascli zunehmenden Dimensionen. Wellbleche werden je nach Länge mit 0,100 bis 0,240 XP pro Stuck bezahlt. Auch gewöhnliche Bleche haben deutlich angezogen, und zwar in letzter Zeit rasch um 1 XP pro Tonne. Eine nicht unerhebliche Preissteigerung ist ferner in Sanitäten Drainage-Fittings w׳ahrnchmbar. Nich/eisen - Metalle Der Markt für Kupferbleche verharrt in fester Ten• denz. Von Messingbleche 11, Messingrohren und Messing• Stangen ist nach wie vor über stabiles Geschäft n» richten, Auch in Aluminium hat sieh nichts verändert Die palästinensischen Preise der NichtciscnmctaU-Halmabn• kate folgen, unter Berücksichtigung der Valuta-Vcrliütnisse. genau den internationalen Notierungen. Im Bestände der ver• arbeitenden Betriebe des Landes ist keine Neuerscheinung nj melden. Was Armaturen betrifft, so ist in letzter Zeit die Einfuhr offenbar etwas stärker als der Verbrauch gewachsen, insbesondere der Import aus Italien, wodurch ein gewiss״ Druck mit die Eoko-Prcise resultiert, so daß beispiels«'1’״' einer der wichtigsten Massenartikel des Bau-Installatu)״*‘ bedarls, der hnlbzölligc Wasscrlcitungshahn aus Mc^mV infolge des Ucbcrangebois schon mit 60 Mils pro otua auf den Markt gebracht wird. Zement und Bau-Keramik Die enorme Nachfrage für Zem ent hält an, so daß ״גמז gegenwärtig loko pro Tonne von 2,700 XP für die unters Qualität bis 3,100 XP für die beste Qualität (sclinellbinderidcr Zement) bewilligt. Da de־׳ Bedarf die einheimische Pfoau ׳ tion immer mehr übersteigt, wachsen die Zufuhren > der Tschechoslowakei, England, der Sowjetunion, Polen u Griechenland unablässig an. Die Transportverhältnisse naoi sich in den letzten Wochen insofern etwas gebessert, als m dem Eintritt des milden Frühlingswetters die Sturm־L׳n: brcchungen des Jaffacr Hafenbetriebs wegfielen. In B au K c r a m i k weist der Import von Kacheln ,"י der Tschechoslowakei eine rapide Entwicklung auf. für ס Ware werden 0,750 XP pro 100 Stück loko bezahlt. סחויזי״ו fX, «*■<* W £ i 1( P0*t• cb8okk0n10: Berlin Hr. 104951 Benkkontoi Dresdner Bank, Dopoeitenkaese Kurfürstend•״״

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