Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 21 (13.3.1934)
- Date
- 1934-03-13
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 jüdische Rundschau «n p! \j^ß 1 0 L1JP i^r• Hk«־^ %'*•?' ' '^0 |^r |4ו׳ף ^״״/ ך,.׳ r« ך •*״״ *״4 / י I ןז1 iS], ,/.י>ל? (w• 4»* k</ I.d/k'11 Donner,sfagabetid fand in Ilortiu im ,,tk־*pitol“ am Zoo <lie deutsche Uraufführung des חי England berge• stellten Films ״Katharina die Große“ statt, in dem die Hauptrolle Elisabeth Beryll er spielt und in dem Seiner der Regisseur Gz in 11 er beschäftigt ist. Das Publikum nahm, wie die Tagcspressu meldet, gegen den Film, in dem tlie genannten im vorigen Jati 11־■ mis 1 )eutsclilmul nusgewaiideileu jüdischen Kunst! er beschäftigt sind, eine nuilerordenilidi seitart ableli ntiide Haltung ein und protestierte gegen die Aufführung. Auf tirund der bei der Berliner Uraufführung des Films vorgekoiiintenen Demonstrationen hat der P r ä s i * d e 111 der R r i c h s f 11 nt ka in m c r Vorsorge getroffen, daß weitere Vorführungen des Films nicht mehr s t a 11 f i n d c n. * In der Tageszeitung der Deutschen Arbeitsfront ״Der Deutsche“ werden die Vorfälle bei der Aufführung dieses Films folgendermaßen geschildert: ״tViii gekommen Fl, mußte kommen. Schon zur ersten Vor* .Stellung um 7 l hi vei ,iiiuiH'llen sich vor dein ״< 'iipilol״ einige himüeil Vnlt,sgrno.״.rn, um zu sehen, ob 11,■1 F‘i!1n hitsnelilich!«ulen rriinle. ■Vielt St hluli tlri eiOen AnttnlMiing. die in iiltei־ Ruh״ vor sieh ging, wuchs die |11111rslien׳t1üe Menge ,ult etwa 1000 Kugle .111, die die ralilieleli eingro׳! r.le Selmpo vi igetN'iis in die ,Vehen* stialten 11l1?!1d1ang('11 versin hie. I)ie Menge sammelte sich gegen* über aul den Tuggcn der (Jedäi lilnFkirele• und gab iu S|11e< heliorrn ihrer Stellungnahme »׳indem iger. Au-dturk, ״Wir vollen ■keine. Juden setien!" ,,Fiiiigranieii Millen nichl יוון! וווו verrlienen'•’* Immer mehr sehwilli tler J’mie»L an. SA-• י ru|>|»('11lnl1rcr Erna eritiieinl pcr.siinlicli mit seinem Stal» mal smlit, die I)en1<mstr<mte11 nun Abmarsch zu hcHegeii. Aller 1.1 י. als er tiekanntgibl, rlali der Film ,, K.) I h 11 r iiiii di״ (,roßt׳“ vom Clii'l des Siel 1 *1׳ heil *dit'iolc* verholen wild, bemhigi *Irh die Menge, Lnfrr krall igem ״Sieg-Ueilg‘ aul (len I iilirer gebt alles in vollster Ordnung 1111 .einander Das lilall lu’inerkt hierzu u. a.: ״Niehl Tiiiimhuanleii eiiviiugeii die AI1»etmng, stimletn driilM 11« Volk'■genossen weluleii sieh mil vollem Reiht gegen die Zuinutung, daß au'gereehuel rin in England hrrgestelltcr jüdischer Emigranten* lilm der im vorigen Jahr 1m*grw.11ale1l«n Paul (..'/inner und Eli*,!. 1101 h Ufi'gner im I )fulsehland des Dritten Kfieha (.!esrhitlle ma> hen Milllr! . . . Der Film halte sich auch voll selbst in Wenigen Tagen erledigl. Dir Jüdin iteigner als russische Zarin mit eilglis« her hpra■ he, da. Fl sei!וווו idlei haml. Gotl seidank, daß dl« Zeilen «mlgallig vorbei .sind," * hn ,,Völkischeit Beobachter‘' vom 10. 3. beschäftigt sich Alfred Rosenberg in einem Artikel ״Warnende Zeichen‘' mit diesen Vorgängen. Er führt hierzu folgendes aus: ״Wie miigeleilt, ging ge-lcrn die UratllKilmmg eines F'ilmcs mit der au-gev ander lea Jüdin KiF.diftli Ilergnrr in der Titidiolle von* Malien. Wir inlis.eii geslehen, daß rler VctsUrh, misgewaiiderb’ Juden, naiueallieh nie die vetki'immerle itergner, erneut in Merlin zu jm*duzieren und ihnen in JU׳ut«11hmd wieder z.u (ieselniflen zu verheilen, einen ünkibiM lei ischt'ir Versuch < In im I «■ 111, gegen tl״n wir uns Ik׳m»ii* der-, wemlen, weil r.r nieht mehr einen l'.inzeHall darstellt. 7,1111,u1!־-t is| iestzuslellen, daß die iu Deuiseliland veihliclKiieu Juden alle likrtlcn besitzen, sieh kullurell zu beliitigrn. Der .,Kulliirverband der deutschen Juden“ veran.lallet (urllaulrnd Kon.?.eile und Theatern!Haide, die jüdischen Mlalier des Auslandes und des iidaudi's berirhti•!! freudig über diese Darslclliingsiin'gliehkeiien jmlisi her Kiiusller. in Deulsehhmd ersehe inen inihehinderl netwn der judt a 11 -!d>0>•den Pres•«■ auch die (hg.111׳• de» jndis. lini Nahim.ih'iinis, d. h. der ZiriitFlon, und haben somil cln-nhills alle M׳ liehkeiien, das, wie» sie unier jiidFi'lier Kultur versieben, zu |1tle* gen. Weil daiiiher hinaus ist aiieli eine gmUe Anzahl Juden »<U Musiker oder S!hauspieler in Deuiseliland verblieben, und in wahr, hall gioliziigiger Weise tial man ilincn reiche Miigliehkeiten für dir ,e 'I;bigkeil gela-sen. Die vielen Juden in Lomirm und niiderswo macheii mm aber die größten Anstrengungen, die deutschen Krtcug. nisse unier Boykott zu selten und darüber liinnus nun gar jüdische Emigianieu inteli als ״Kngliindcr“ — zu boM’liäfiig. Iler Fall der Jüdin llcrglirr zeigt das * y s t e 111 « t i s e 11 e Bemühen, nun tml einem Umwege den grinzen allen Ktirliirslemlanlin intellrk• Inell und ktinsi Inisel, wieder iu Berlin wlihidt zu machen, 1. besieht lerner ein eitriges Ilc■lrelM-11, TheatersliUke unter einem Deek* minien in IVntacIdund liertitiszuhriugcn, wobei der Verfasser in Wifn niler frag sitzt und auf einen nur zu bekannten jüdischen Namen hört.“ Hodirassc und Gegenrasse Die ״Gesellschaft für germanische Ur* und Vorge״ schichte“ hielt in Berlin eine ״Tagung über das hcielnisdireligiöse Ringen unserer Tage“ ah. Den Abschluß der Tagung bildete eine Rede von Dr. Leers über den 0״ eist d e r 1 f o c 11 r a s s e und (icist der 0 c g c 11 ■ ras sc“. Hier wurde nach dem Bericht der ״Voss. Ztg.“ vom 0. 3. von riner tler (iüntlierscheii verwandten Haltung aus der Versuch unternommen, aus den mythischen Dokumenten der Volker zwei große (ethische, eharaktcrlichc) (inimlpositioncn zu entwickeln. Die eine — bunt und vieles umfassend, von den Urgermanen über ,,wüstenlämlischos“ Menschentum bis zum alt japanischen Adel etwa —- sei den Deutschen gemäß, teilweise vielleicht fremd, nicht aber prund• sät/lich unsympathisch otlcr ״moralisch minderwertig“ erscheinend. Die andere ist eigentlich in aller Welt nur tlie des a 111 e s t a m e n t a r i s e 1» e n j tut c n t u m s (von dem aut das spätere geschlossen wird): sie wird, mit Hilfe bc- Hinunter Zitierungen von Ahrahaiu bis Moses, dargestellt als »las U n 11 e r 0 i s c 11 e, Anrüchige, A 111 i - V i t a 1 e sc h I e c 111 11 i 11. Das also, was (iüntlier /um Christentum zu sagen hat, wird hier, noch zngespit/t und spezialisiert, einem bestimmten Volk /!!geschrieben, das damit gleichsam zum ״Anti* Volk“ pnr cxcellenee wird. — j)cr Referent der ״Voss. Ztg.“ schreibt hierzu folgendes: ״Di«■ 1׳ l’nüili ni-I T'liri Inignng ist im sich bi k.imii. Bis in die bosliultc Kirnst des Ziliciens hinein sind Nietzsche (in der (.iciu'alugic der Moral und im AiiliehrFi) und die soll-nnic Autorin ״Sir (.inl.ilud“ (111 den heule 110t 11 mlc1v*-*m;lch ״Kegel »cluiiücii CniileV') iilmlicb verfaliien. Alls der bulle der F’i ,igen, die ,■me solehe Slellunginilnne ZU einem enl ,eheidemleu MenschliciiMlnkinncnl, wie dein Allen Tisbirnenl, iiufwirll, hier nur zwei —- nn hr inellindisehe Und eikennlni,- kritisehe Bedenken, /nuiiehsl: mvihFehe 1 )okilineiite, je idler, eehler und daher limonianliseher, lindirlilei iseber sie .sind, »■nduilten stets einen großen Meslandteil von Voigangcn und 11 am Hungen, die unserem ״normalen“ Bewul’l .ein selilecbl erdings Ix'fremdend, anstößig oder unversliimllieh ci's, heiuen. Kein Mylbos enlluil» ausseliließlieh l>mge, die ״edel", lieioFeh, kurz irgendeinem heutigen Werlgefiilil cmfaeli gemäß eiseluinen. Diese giüßteiiteils abgründige F'remilbeit des relilt n, arehais! Isen M vlhos hat eitiigc Foi-rher dazu bewogen, die mytlii.elu- Well 11ml iiue Wnlsliehkeil grundte׳gend und pbitosnjünst U zu uulei .neben; unier dem gebt, es namlieli liiilil. Wir haben in diesem /.tlsamtueliliang öltei.s an( die Albeileli von (lolillierg und Vtnger verwiesen, die einzigen uns bekannlen, die dem Problem im Ansatz gereeht werden. Ferner: dm l’ioblein des ״Anti*Volkes“, das die positiven, bttaldemkn DiessvitvWevtc nicht ohne weiteres bc* jaht — dies Problem (auls eng-te natiirlieh verbunden mit dem christlichen Problem als solchem) ist komplizierter und liegt tiefer, als daß man cs dureli cintaehe Gogoibetunuiijj der ״vitalen Wold• geratenheil“ U5w. ciledigen kann. Wir werden auf dieses Problem immer wieder, mit idler iiiciapliysischen Sorglalt, die es verdient, zurütkzukoimncn haben." v, 9-1B UU\> «־. Tieüaty imtäufty. v, 9*15 UUi Ameftfen Schluß 1 FOr die Dlen»t»n* Auitfabt Montag 10 Uhr fOr Jede Art von Anzeigen FOr die FfClIafl-AuMabe Ml II wo eh 15 Uhr fOr allgemeine Anzeigen Donnenlag 10 Uhr für Familien •Anzeigen Anzeigen •Verwaltung 1 BoJUh tiJ 15, ffteiHek^sUüßc 10 Zweite Annahme •Stelle! Bulin Sk/6$, SduilzeHsUaße 2? "־> s»■ > ״. -■ . ..F. , , iiM ■p-,׳'v--w1׳»vt1(a1«wanromwmäa111 ״ nwiniiiiir.irr 1B1tan<11>iat1111111n«1i raaiffliritiWi. «imijnniintstiii -fir ■1ä>yg Juden und schaffende Arbeit Flic ״Deutsche Zeitung•', Berlin, vom 8, 3. 31 schreibt in einen! Aufsatz: ״Das deutsche Volk und die Juden“ u. a. folgendes: ״Wo die Juden schon 5 bia 10 vom Hundert otlcr noch mehr von der Einwohnerzahl eines Staates bilden, also diese. ״Ober• Mhieb!“, das Parasitentum sehr zahlreich ist, kann der Jude nieht mehr au.schließlicl» vom Schmarotzen existieren. Es fehlt dann tlie ,,gesunde“ Basis; der Jude mutt wirklich arlieilen, um leben zu können. So Ft cs in Polen, Rumänien und fast «Heil Stauteu des europäischen Südostens. Der Jude wamb'tt dnber »ns den äim.lcn dieser Länder gern midi F'rankicieh, England, Amerika oder den nordischen Ländern aus, sobald »ich ihm eine Möglich, keit dazu birlct. IH utsdiland hat diese Invasion tler sogenannten ״Calizier“ oder Osijudrn hiuiplsächlieh in dem Jahrzehnt tiaeh 1018 über »kli rigflicii lassen müssen, weil Juden und ander»; nursFtFche Strolche damals die llcrrseliutt «usiiblen. Da I’ali. stinn auch zu den l.iimlrrn gehört, wo die Juden arbeiten müssen, denken ,sie nicht daran, sich etwa dort in Massen liir initiier nieder• ziil,essen, Palästina hat. daher für die Juden lediglich den Wert eines leizlfu Zullndilsortca lür die schlinmisten Gauner und Veil »reeller, tlie sieh in keinem anderen Lande mehr blicken lassen diii len," Das Blatt ist in einem Irrtum über den Willen der Juden bcfauKcn, Palästina aufzuhanen. Das jüdische Volk strebt mit seinen h c s t e n Kräften danach, Palästina zu einem Ciebict der immer größer werdenden Massen sicdhuifT /u m.iihfn, und /war mit Hilfe der eigenen jüdischen Arbeit, Die ITilferntinj; (׳roßer Teile des jüdischen Volkes von der sehaffciiden Arbeit »virtl von *teu heutigen Juden nicht als ein (ilück angesehen, sondert! als ein Verhängnis, das so rasch wie möglich überwunden werden muß. Kleine Nachrichten In Berlin wurde nach einer Meldung der ״Frankf. Ztg.“ vom 12. Mär/ ein ״k eichsvcrcln für SIppcnfors r 11 u n p u n d W a p p c 11 k 1111 d e c. V,“ gegründet und als sein Vorstand vnm Rclchsmiimtcr der Sachverständige für Rnssenforselitmp beim Rciclismiiiisterium des Innern, Dr. Achim (lacke, cincesct/t. Als Zweck des Vereins wird der Zusammenschluß aller deutschen Männer und Frauen rein arischer Abstammung bezeichnet, die Sippen• und f amilienfoischunß oder Wappenkunde betreiben mit dem Ziele der Heranbildung eines leistungsfähigen Nachwuchses voii Sippenfnrsehrrn, tler Förderung wissenschaftlicher Arheiteii, der Werbung für das Verständnis sippetikundliehcr Arbeit ci! und für *1 en Gedanken der Arterhaltung und völkischen F.nieuennig. Die keiehsfachgruppe Referendare im BNSDL hielt eine Tagung ah, bei <1 er 11. a. Staatsrat Carl Schmitt ein Reterat hielt. Nach dem Bericht des ״Volk. Beobachters“ vom II. 3. _ erläuterte er drastisch den Unfug, »fall cs eine ״rein juristische" Auffassung gäbe, die ohne weltansehau■ liehe, sittliche, völkische Hintergründe lebt, und erklärte die Existenz einer s o I e 11 e n B c t r n c h 11111 g s weise für eine 1 i b c r n 1 i s t i s c h i ü d I « e h e 1. ii g c. Die Ui’hcrmigung ■der Norm, der Regci, der Entsclu-iduiig seien Waffen des Liberalismus gewesen. Heute gehe cs mich juristisch nur die Buchgestaltung des Führertums und tler Gemeinschaft. Das deutsche kcelitfulniken sei Immer nur ein konkretes KcclitstlciiUcu gewesen in Rechtsordnungen, wie sie heute wieder vor unseren Augen erstanden. Das Amt für Arbeitsdienst der Deutschen Studentenschaft teilt mit, daß die von tler Deutschen Studentenschaft angeordnete, halbjährige Dienstpflicht vorn 5. Mai bis 2r1. Oktober PHI *lauert. Ausländer und Nie 11t• aricr sintl von der Teilnahme ausgeschlossen. 111 der ״T c x t i I * W o c 11 c“ vom 0. 3, Ist eine Bekannt• maohung deys ״Rcichshundcs des Tcxtii-Einzelltandels c. V.“ enthalte״, die sich mit dem Verkauf der blauen Kletterweste für Frauen beschäftigt, die zum Fcstanzug der Deutschen Arbeitsfront getragen werden soll. Es heißt in dieser Mit• teilung u. a,: ״Für den Verkauf dieser DAF-Klcttcrwcstc ist eine besondere Verkaufsgenehmigung erforderlich. Die Verkaufsgenehmigung wird erteilt auf Anweisung der Deut• sehen Arbeitsfront lediglich an Firmen, deren lnhaber arischer Abstammung sind und an denen kein jüdisches Kapital beteiligt ist." Nr. 21, 13. UI.!<534 Kein Arierprinzip lür ״Bclricbsführer״ Nach *1cm ,,(icsct/. zur Ordnung der natum:»!״, *.< , (P <» hat *Irr F u 11 r e r d e s B c t r i e b c s im Lauf' de* u jeden Jahres im I iuvc!nehmen mit dem Obmann der N r!׳' eine Liste tler Vertrauens m ä ri n c r und ,jp 1 Stellvertreter atif/ustrlicn, zu weither die (ief״!״ , in geheimer Abstimmung Stellung zu nehmen hat.!״ k14״'' der^ Wirlscliaft sind, wie die ״Frankfurter /ciuing1׳ vom 1 l'r berichtet, vielfach Zweifel entstanden, ob das , (1(*s..«,'י nrdnuiig der natiomileii Arbeit“ beim Unternehmer'seiht! V: bei״! I ulirer des lietiielus irgendeine Unters! Iieiili,.,״ 't■׳ sichtlich der A h s t n tu m ti 1t g treffe. Das ist nieht (jt, t•'1"׳ Ueber die Reehtslage vcrdffenilidit das {genannte Bim <■ gende Zuschrift: '' '°, ״(»einiiß § 6 de. (״■•eUe,. bildrl (!■׳r F'iihrer r|1•» Hi'lgf!,,, dm Ve111i1U(11׳M11,11,11('t u den Vf1l1,1u׳ n*r!1t, Irn § 8 <1׳, sind die V״rauv.r!,M!hj״'n hir drn \Tn rau״t)M!M1m ir-g״,}f״, Salz 2 der eiwulnili 11 1;»■.ti1111 ו tunjg 11, ויו*. Mul]!1 '׳״ן '|!.!״ U,'',1K1■ daß der V «• r t r u n »■ n s in ,1 11 11 di r ״I)em״llc״ ,ytg lnml" nngeliHieii muß, Idir dm li e I r i 1' I! ״ I y I! r c r |״ t! [ " 111■» ( m’»1;I z«. Ft du• 1■ V01 ״ luill nielil (״■;;(Teil. ||;.״״,׳ Zvrilct die S1 l1!nl'110l111'1״nM 7I! ן!,Ten, 11,11!pr (;,•.,■״,ן,.j״ f g, j 11111 des Heliicü.fulirert eine ״A r lei k! Ml .11'* nioli, aeg ״cm!qk' I »en will. § 1 sagt 1111 Irin klleli, daß der t 'ul rruchiiu t der p,;I des Betriebes iu. FF t>,• .1! lu in di! *er lim,;, hi kein t'nm,,!'!!! * zwFehen Arier uiei Xieüfarier, zwi a he!; ,AngefjariTan I fionl“ uml •inirhrn, die 1111 na hl angele,uai. | lalle <], r r;r,״ j "! die Nielil,liier Ulis dem AnU de* llelneh.,hilun* au-.1 hlirK,,, " so Ware dies olme gn nie! im Ile Hz an, h rann Aii-due k g k ,;!■ -, 1 genau .11 u ie e» im jj R Inn ,e!11 In 11 de* \'erl n11>!׳ nianne, geegg,' Ft. 111 (liesrin F'aIle h.ille uorh da, (ie.eiz H1’,li1n111u11״e,l erlas-en miis.rn, wer an Stell« des ui■ lilaristbril Uiileiiirhni«״ ' Hetricbsfulirer zu beskülrn ist." ‘ j Neue Promotionsbestirnmungen für nichtarische Mediziner Der nreußischc Kultusminister Rust hst h 1 einem fniliercu Rtiiidctlali /um Ausdruck gebracht, dall p j reichsdeutschen Sltnliereiulen der Medi/iu und der y3;,d I medi/h! eine Promotion erst mu h erfolgter Approbation m! •. lieh ist. Solchen reichsdeutschen Shulicmulen!11.;,'!. arischer Abstamimutg, die entsprechend den für AusU׳!« geltenden Bcstimnuuigcii ohne vorherige Lrleilung der App> bation promovieren wollten, blieb daher bisher nur ub;״ auf die deutsche Staatsangehörigkeit 1 u vto zieh tcn. Um jedoch solchen rciehsdculsclicn Mcdi;i״. studierenden uiclitarisdier Abstamimmg, tlie nach der AhU. gung des Staatsexamens das Deutsche Reich verlassen!!!!,; itn_ Ausland eine feste Stellung ,•Migeiiominen haben, (ichjcs■ heit /ur Erwerbung des Doktorgrades /u gehen, hat sich ij diesem Falle das preußische Kultusministerium in eines neuen Erlaß mit der Aushändigung des Doktordiplon unter besonderen Bedingungen einverstanden erklärt. Nach diesem Erlaß haben im Ausland befindliche rciclisdcutsche Studierende niehtarisdier Abstammung, die auf die Aushindi• gung des ׳ Doktordiploms Wert legen, bei tler zuständigen Fakultät einen entsprechenden Antrag eiu/tirclelien. Dem An• trag sind ausreichende glaubhafte Unterlagen bei/tifugen, aut denen sieh ergibt, daß der Betreffende eine feste Anstdl!1rg oder die Aussicht auf eine solche im Ausland erlangt hat. Dem Gesuch ist ferner bei/ufügen eine besondere Erklarung, mit der auf die Approbation im Deutschen Reich verzichtet wird. Diese Erklärung ist an die zuständige oberste Behörde zu richten. Das preußische Kultusministeriuin behält sich di! Genehmigung in jedem einzelnen Fall vor. Ein Anspruch aul Aushändigung des Diploms bestellt nicht. Die rassische Zusammensetzung der Berliner Aerzteschaft Die Oesamt/ahl der von der Aer/tekammcr für Berlin erfaßten Aer/te betrug nach einem Bericht des Vorsit/cnd« der Kammer, Dr. I.öllke, im ״Acr/teblatt für Berlin“ van 10. 3. in der Mitte des vergangenen Jahres uVjS. Von diesen waren, soweit aus den vorliegenden Unterlagen zu cntnclniM ist, arisch 3133 17,8 ״,!, nicht;»risch 3l2i - V-’,2 ״״• h der Summe der Nichtnricr ist auch eine kleine Anzahl von Acr/teit enthalten, die jüdisch verheiratet oder rassbeh ha;• lieh siml. /weifellos wird cs sieh bei diesen iu der Mehrzanl um Nicht a ri er haudelii, da die Arier im allgemeinen da» größte Interesse gezeigt haben, ihre arische Zugehörigkeit bestätigt zu erhalten. Die Zahl der am 14. Februar 1031 in Berlin erfaßten Aerzte betrug •02(13, ist also um 355 geringer geworden. Hiervon waren arisch '3280 0,״ 53 ־, niditariseli '2011 — )ל '• Auch hier sind zu den Nichtariern die jüdisch Verheiratet« usw. gezählt. Es ist in der Zeit von Mitte 1033 bis zum H. Februar 1031 ein (i e s a m t z u g a 1! g von 151 Ariern und ein Dt׳ s a in t a b g ,111׳g v o 11 5(10 N i c 111 a r i c r n zu verzeichnt!״ Der Gesamt/ugang der Arier set/t sich aus einem Zugw; von 285 und einem Abgang von 131. <jcr Gcsamtabst; Nie h tarier aus einem Zugang von 13 und einem A*;«? von 552 zusammen.... Im Oktober 1033 gab es in Berlin 3181 Kassenärztt mit MO! 3" 10,3• -־-•־ Ariern und 2077 =* 50,7 ״״ Nichtane״• Auch liier sind bei den Nichtariern die Mischehen usw. «•׳ halten. *, Die letzte Zusammenstellung vom Februar 1031 W“ eine (iesamtzahl von 3111 Kassenärzten mit 1623 ״- H®׳• Ariern und 1521 — ■18,1 0;״ Nichtariern.,.. Bestrafter Erpressungsversuch Die Jnstizpressestcllc Berlin teilt am 10. 1. mit: Somlergericht Berlin wurde gestern die 11«יי|!1וvcrhandiu.*; gegen sieben junge Leute beendet, tlie vor einigen W°t ׳ j unter dem Vorwand politischer Motive g c ge 11 ii b er e! ״ ״ ] j i! 11 i 8 c!1 c n F (1 b r i k a 11 t e 11 aus C h c!1111 i 11■ c <n e .־־,;! Pressung versucht hatten. Der Fabrikant war <״ '! mißhandelt worden, F'crncr Italien die Tater au‘ f “ Poli/eibeamtcn, der *sie fcstnebmen wollte, g c s c h י י יס Von den Angeklagten wurde einer zu sechs Jahren und K“, Monaten Zuchthaus, einer zu sechs Jahren, zwei zu je ' j Jahren und sechs Monaten Zuchthaus, ein weiterer zu Jahren Zuchthaus und zwei zu je drei Jahren GcfangiU’ ״ urteilt. Gegen sämtliche Angeklagten wurde der 1 la״"'L, aiifrcchterhaltcn. Das Urteil des Sondcrgcrichts ist ׳e kräftig.“ ״Cracovia" des l latd Triestiun! ^'־r?(fl führt von jetzt an Der Dnmpfer der Linie Triest-Palästina verkehrt, Namen ״Qcrusalcutmc“. w; Die bulgarische Königin Johanna besu^ die Gedächtnisausstellung für Prof. Boris Schatz m ־ den Gründer und langjährigen Leiter der Bezalcl->:n Jerusalem, der vorher in Sofia gewirkt hat. ll0.arjefl) Aut die Svnagoge in Kjustendi' ' "a* wurde ein Bombenanschlag verübt. Verluste leben sind nicht zu beklagen, Der Sachschaden deutend. * | (Bulgaf an .ןן~*י| 4 1!?■> I