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Jüdische Rundschau · 1934-03-13 · Heft 21 (13.3.1934) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 21 (13.3.1934)
Date
1934-03-13
Page
– (sequence 1)
Language
German
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יו וי Jahrgang 39 / Jfr.2*' נךזווד־י^ ד׳-ן A { ) / Vli*' ל• י״״״ז ר^׳/ X ®r*”* 1 xxi\; » י / \!! n 1 \" . I; f y V,:.. z״; C«»»*—»3 £y »*►**.,, fl »• An*elget»v«rw«llonf , Berlin Wli,M.!1»,k«rtr. 10 1 Ll;5״״fl'N1״•"יי 1< '׳ W,l/W'• 7165"«7240 ■יm. . 1״,|״,״,״, pro M«״« J־ ,(K j-.iwQi״ 1•»״M■ 5■־־ •יד I’<"l״l״rk-Km11rn der Ationnrmenli-Ahleilun*! 1 .״Ha 71 ׳»') ולי t;״(-Berlin), Btrlln 17392 (lür ,1.1 üBrlg« R״!th), k1|1״n |׳w«iür« L.״<l«wklmm*. - Er.rhelnt jcd.n Bl.n.t•* and Frei lag L. ...J ך-י~י׳ן Preis RM—.25 **"*J "■1“ •ייJ gMM— ו £jj כ״ו אדר תרצ״ר DIENSTAG, 13, MAERZ 1934 p«r Zion!amu» orstrobt tOr da^ )Qd.scho Vo!k dlo Schaffung oin.ir Cffontllch - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palfistln•. ,,Baseler Programm** Ancalgsnlarlft Di• 12*«ח1#ו*ין*י• Miltlm*t#f*2l>U• UM. •—,20, für Bt#VI#n*#»x1rh1> RM. —,10, f״r P1»mill#nn«<T1ri<rh1*ft UM. —,11 Efn?,*Un7HK#n nur gegen Vor*״*. *•Munjt •ul P0«ttrh*rk-K0f110 Berlin 7I6IB <’H#r In der Ann-I^ftn-Annthm• Mnntag bi* Freitag ^—15 Uhr. Ann*hm«*«ch)t15 für «11# Dieneiag.Au*tgnH« Montag 10 Uhr lür dlt Freitag'Auagah• Mittwoch 13 Uhr (i'«mih®nanr#iRen Ms Donnerstag 10 Uhr) ist: 1 ■rrrn j Jhrt, tnet. Das Interesse der deutschen Juden ist in den letzten!״,־eil besonders stark auf Vorgänge hingclcnkt wor- «1״ die auf dem Gebiete der Mitarbeit von Juden am;״״stlerisclicii Leben der Allßcinci 11 heit liegen. Es hat;ich gezeigt, da« die Wirksamkeit von Juden in der '״״!kn ()Öffentlichkeit auf diesem Felde ein sehr {jif/iziler Gegenstand ist, weil die Mitwirkung jüdischer I Menschen gerade in dieser Beziehung als für die I /ukunft der deutsclicn Kulturentwicklimg gefährlich jLipfiimlcn wird, und weil inan die Tatsache, daß in jjer Vergangenheit zahlreiche Juden in der Kunst und j!m kulturellen Beben überhaupt eine wichtige Rolle spielten, heute mit Entschiedenheit ablehnt. Aas dem Inhalt: Die Belebung der jüdischen Dia — Purim in Tel-Awiw — spora Die Ablehnung des Bcrgner-Filmes — Hochrasse und Gegenrasse — Kolonisation in Frankreich? — Ankunft jüdischer Jugendlicher in Palästina fünder-Rundschau Berlincr Rundschau (mit Bildern von Kinder• Purimfeiern) Hebräischer Fernunterricht Es ist für die davon Betroffenen und die deutschen Men als Gesamtheit ein schwieriges Problem, sich mit ier neuen Stellung, die ihnen im Kulturleben Deutschiimls /»gewiesen worden ist, auscinanderzusctzcn. Hinter uns liegt mehr als ein Jahrhundert der Mitarbeit auf allen Gebieten von Kunst und 1 Wissenschaft; dir Er/irlmng jedes einzelnen Juden war auf der als , 'clbslvcrstandlich empfundenen Grundlage aufgebaut, Ml er in vollem Umfange berechtigt und verpflichtet!d - wenn er die Fähigkeit dazu haben würde — sicli f! den Prozeß der schöpferischen geistigen Arbeit der 1 mwclt cin/ugliedcrn; nun zeigt es sich, daß das, was!וויי als selbstverständlich empfand, von der Welt ab- ,dehnt wird, und daß man in kultureller Beziehung im 'wesentlichen auf den eigenen jüdischen Kreis angewiesen M Wir wollen hier davon abschcn, daß diejenigen kul- ,«dl schaffenden Juden, die bis vor kurzem im Leben Müllen standen, vielfach sich auch wirtschaftlich :!זיז neue Existeiizbasis suchen müssen; viel bedeut- ,1״er ist das eigentliche kulturelle Problem, weil für 1׳f nunmehr die Notwendigkeit besteht, in einem rein fischen Kreis Kulturwerte zu erhalten und zu produ- )1״cn, wobei dieser Kreis trotzdem nicht in dem Sinne ■:«schlossen ist, daß seine geistige״ Wurzeln im Juden- :'l1n selbst verankert sind. Dadurch ist die kulturelle f^tigkeii, die heute im deutschen Judentum duirhgdührt lr(l. innerlich stark gefährdet und den jüdischen Eigen-;!!G viel weniger angepaßt, als es z. B. mit all den ‘1■IturcUcn Bestrebungen der Fall war, die einst im 1Mitojiidciitum lebendig waren. Hinzu kommt, daß cs lieh ist, die Fülle geistiger Arbeit, die von dcut- :C"G Juden bisher im Zusammenwirken mit der ganzen ,echtjüdischen Umwelt getan wurde, in dem kleinen jii- Xdien Kreis zu konzentrieren und aus diesem selbst die | Orgien auszulosen, die notwendig wären, | um die Fortsetzung einer solchen Tätigkeit auch ן dann zu ermöglichen, wenn die erste Generation ן produktiv Schaffender, die noch im Leben drau- | ßcn gestanden haben, verschwunden ist. ) ,5° ergibt sich für uns der Schluß, daß die kulturelle ״׳Tcit des deutschen Judentums, die heute durchgcj wird, nur einen sehr relativen Wert besitzt. XScr «egt darin, daß einer Anzahl jüdischer Men- ■!־, G, die geistig schaffen, die ökonomische Möglichkeit 1 Xu «!'halten bleibt. Daneben wird ein gcscllschaft- Xs Bedürfnis in den einzelnen jüdischen Gemeinden ■ |hclr״digt Und den deutschen Juden Gelegenheit gege- .,!",־י «ch nicht nur im besten Sinne zu unterhalten, son-!1 M auch weiter Anteil am Kulturleben überhaupt zu W״C״•' Dicsc positiven Werte dürfen aber nicht dar-;1 ]• 2 :־?‘”wegtäuschcn, daß all dies nur eine gewisse X, 111"durch aufrcchtzuerhalten ist, und daß die deut*!1 G Juden nur dann eine kulturelle Zukunft besitzen, lKrmS‘C sich a״f dic in *J1ncn licßendc״ c 1Ken cn :'Sichls|jc bcsi״l,cn und d 1 [■•I V'Vifc ® *a •wk«* f Uni das Jüdische Nationalhcim Ansprachen aul dem JaUresbanketl des Anglo Palestine Club A111 8. März fand in London das Jahrcsbnnkctt des Anglo Palestine Club unter dem Vorsitz Baron James de Rotschilds statt. Die von Baum Rothschild, .Sir Austen Ctianilierlain, Viscount (weil of CIicIwikhI, Sir Herbert Samuel, Colonel Wedgwood, Professor Brodetsky, Lord Melcliett und anderen Rednern gehaltenen Ansprachen galten der Bedeutung Pal.'istinas fi'ir .die Lösung aktueller jüdischer Probleme und den mit der Errichtung des [ücJischcn Nationnlheims Zusammenbaugemlen politischen Fragen. 111 seiner Begrüßungsrede wies James Rothschild darauf hin, tlaß es den Juden möglich sei, ihren Nachbarn, vor allem den Arabern, Frieden zu bringen. Die Schaffung des Nation,alheims werde cs den Juden ermöglichen, den״ selben Status zu erlangen wie die übrigen Votksstämme der Welt und ein Verhältnis der Gleichheit zwischen den Völkern hcrstcllcn zu helfen. Den aus ihren bisherigen Wohnsitzen ausgewamUi'tcii Juden, denen die Tore aller übrigen Länder verschlossen seien, müsse in Palästina eine Zuflucht«• statte gewährt werden. Sfr Amten Chamberlain führte zur Frage der Errichtung des Jüdischen Nation,•ilhcims u. a. aus: ״Was die Aufgabe der britischen Regieruug in Palästina betrifft, so ist es wollt unmöglich, eine heiklere zu finden als gerade diese. Der Regierung wurden die Interessen der beiden Volksstämme des Landes in gleicher Weise anvertraut mul sic mul) sic beide wahren. Ich bin überzeugt, daß cs mit der Zeit zur IJebcrwiiidimg dieser Schwicrigkeiten kommen wird. Eines Tages werden dic Angehörigen beider Stämme einander als Bürger des gleichen Landes, die das gleiche Interesse an diesem Lande haben, anerkennen.״ Lord Cedi ol Chelwood —der Vorsitzende des Verwaltungsrats für das Fmlgrantenhilfswerk des Völkerbundes, er klärte, die Bestrebungen zur Fr» ricldung des Jüdischen Nationnlheims liiilten durch die F.nt- Wicklung der letzten Zeit einen ungeheuren Auftrieb erfahren. Der Begriff ״Nalionalhcim" sei etwas durchaus Neues. Entscheidend sei das Wort ״Heim‘'. Fs besage, daß es sich um ein Land handle, das die Juden als nationale Heimstätte betrachten können. Unter Hinweis auf seine Tiitigkeit im I:migrante1(!1iifswcrk bemerkte l.ord Cecil, daß die E m i g r a n t e 11 f r a g e durch bloße Wohlfahrtsarheit nicht gelöst werden könne. Auch die Schaffung von Existcnzrnögiiehkeiten in voll besiedelten!.ändern sei derzeit äußerst schwierig. Die beste Hilfe für dic Auswanderer, ja nahezu dic einzige Hilfe fiir sie, biete Palästina. Wenn sie •dahin gehen, kämen sie in ein!.and, das sicli außerordentlich schnell entwickle, in dem hohe Prosperität herrsche, und das ihnen Chancen fiir die Gründling einer neuen Existenz, biete. Von allen anderen Erwägungen abgesehen, sei das Nalioiiallieim für diese Auswanderer ein wahres Gottesgeschenk. Im Namen ries Anglo Palestine Clubs dankte Sir Herbert Samuel dem früheren Außenminister Sir Austen Chamberlain für seine Ausführungen. Oftmals werde gefragt, welche Eigenschaften für die Juden charakteristisch seien. Darauf möchte er aulworteil, daß tlie Juden in ihren Eigenschaften anderen Menschen sehr stark gleichen, nur daß sie alle diese Eigenschaften in v c r s t ä r k t c m M a ß e au (wiesen. Wo sie religiös sind, seien sie dies mit besonderer Tiefe; wo sie Atheisten sind, seien sie in ihrer Anschauung besonders radikal; sind sie reich, so sei ihr Reichtum besonders groll, und wo sic arm sind — und dies sei die Regel, wenn man die Judenlicit als Ganzes betrachtet — litten sie unter fürchterlichster, drückendster Armut, tu ähnlicher Weise sei auch die Art, wie ilire Umwelt sich zu ihnen cinstcllt, besonders betont. Wo mar! sic gerne sicht, begegne mau ihnen mit besonderem Edelmut und da, wo man sie nicht mag, steigere sieh dieses Gefühl oft zu Haß. In dieser Erkenntnis begrüßen die Juden mit besonderer Ereude die Worte Sir Austens, dic Wertschätzung, dic er ihnen cntgcgcnhriiigc, und dic Unterstützung, die er ihnen angedcilteii lasse. Der nächste Redner, Colonel Joifah Wedgwood erklärte, Lord Balfour habe Palästina neu erstehen lassen, um eine Ungerechtigkeit der alten Welt wieder gutnnnachcn. Die Juden, dic, wie Sir Herbert Samuel susgcfiilirt habe, alles intensiver tun als andere, träten fur das Ideal der Freiheit, dem England nachstrelie, noch nachdrücklicher ein als die Engländer. Colonel Wedgwood sprach sodann von seinem letzten Bestich in Palästina. G11 besten gefalle ihm am Nationalht'im, daß dic Juden dort Selbstachtung und Selbstvertrauen gewonnen haben. Solche Eigenschaften zu fördern, sollte dic erste Aufgabe eines Staatsmannes sein, Ucbcrall in Palästina sei er Gruppen deutscher Juden bcgcgiu't und habe fentstellen können, daß in Palästina der Gegensatz, der in mancher Hinsicht zwischen deutschen und politischen Juden besteht, dort im Verschwinden begriffen ist. Keine Stimme erhebt sich gegen ihre Einwanderung. ״Wir sollten“ sagte Abg. Wedgwood, ״dafür sorgen, daß mehr deutsche J u d c n d i e E r I a u b 11 i s zur V. i 11 w a n d c - rung nach Palästina bekommen. Ucbcrall in der Welt herrscht heute Unkenntnis in bezug auf Wirtschaftsfragen und überall glaubt mail, daß ein Einwanderer nicht einen Segen, sondern eine East bedeutet. Ich glaube, daß ein Ein- Wanderer mehr Arbeit schafft, als er wcgiiiimnt. Ablehnung von Einwanderung mag in England oder Amerika entschuldbar sein. Wie aber vermöchte man eine solche Haltung im Falle Palästinas zu rechtfertigen, wo dic Arbeiter selbst die Ein- Wanderung verlangen?“ Das Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, Prof. Selig Brodefsky betonte, daß es moralische Aufgabe des Nafionallicims sei, ln das indische Ecbon jene Stabilität zu bringen, die fiir Großhritannien he/eirlmeml ist. Dic l.age des jüdischen Volkes in einer Reihe von Eändern sei IrngLeher als jemals zuvor. Außer Palästina gehe cs keine Hoffnung. Wenn dic Juden mich Verständnis hätten für die Schwierigkeiten, die die Aufrcchtcrhaltung des Gleichgewichtes der Maiulat.armacht bereitet, so dürfe doch auch ein anderer Faktor nicht außer acht gelassen werden. Die Balfour-Deklaration sei zu einem großen Teil durch das dringende Bedürfnis der Juden nach einem Nationalhcim begründet worden. Dieses Bedürfnis sei in letzter Zeit in höherem Maße offenbar geworden als jemals. Palästina sei zwar ein sein־ kleines Land, aber cs sei ein Brennpunkt der Gefühle mul der Liehe eines historischen Volkes, das dort ein Zentrum ,schaffen könne, wo Freiheit lind Gerechtigkeit hochgchaltcn werden sollen. Palästina sei das Bindeglied zwischen den Kulturen des Orients und Okz.idents. Auf ihm ruhen eite I loffiiiingcn Europas und von diesem kleinen Lande werde eines Tages wieder eine Boischaft an die Welt aiisgeheii. Zum Schluß sprachen )10(11 l.ord Melchctt» Mre. Dug• (I a I e und Mr. Horowitz. 1 orcl Melchctt erklärte: an dem Aufbau Palästinas mit all ihren Kräften mitzuarbeiten, sei vor allein Atifgahc gerade der englischen Juden, die sich des Wohlwollens ihrer Umwelt erfreuen. den schweren, aber nicht aus» ^■Mosen. Versuch machen, die Quellen ihres tiefsten Scns wieder auszuschöpfen. Dies bedeutet selbstverständlich nicht, daß wir deutscheu Juden uns von den großen geistigen Ersciieiiuingen der europäischen und der deutsclicn Vergangenheit mul Gegenwart abscliließeit sollten; wir können dies gar nicht, weil die wechselseitige Beziehung int geistigen!.eben nicht plöi/lich nus/uschalten ist. Aber wir müssen erkennen, daß wir den vollen Zugang gerade zu den letzten Werten der menschlichen Kultur in unserer gegenwiirtigcu Lebensform nur dann behalten werden, wenn neben das, was bisher vuit uns getan wurde, der Ver* such tritt, aus der Berührung mit den Kräften der jüdisehen Vergangenheit und mit den lebendigen Faktoren der jüdischen Gegenwart eine eigentümliche kulturelle Ncuformung des deutschen Judentums ltcrbeizuführcn. Dazu gehört natürlich der Glaube, daß das jüdische Volk als Ganzes und nicht zuletzt das deutsche Judentum die Fähigkeit besitzt, um selbst unter den erschwerenden Umständen der Diaspora kulturelle Leistungen zu vollbringen. Wir veröffentlichen heute an anderer Stelle unseres Blattes einen Aufsatz von Dr. Oskar Wolfsbcrg, der sich vom Blickpunkt Palästinas aus mit diesen Fragen beschäftigt. In der Tat muß und kann ja all das, was von dem jüdischen Leben in Palästina ausgeht, ein wesentliches Element der Bildung echter jüdischkultureller Leistungen werden. Das jüdische Volk braucht in all seinen Teilen ein Ferment der inneren Wiederenveckung, das an die Herzen der Juden, in denen Schöpferkräfte ruhen, appelliert und ihren Gestaltungswillen in eine Richtung lenkt, in der er nicht versanden wird. Diese Gefahr des Vcrsickcrns der großen Kräfte, die im deutschen Judentum seit der Enian/ipations/cit durch den Kontakt mit der Umwelt ausgclöst worden sind, gilt es zu bannen. Der Weg, der zu diesem Zweck beschriften werden muß, ist nicht ein* fach. Er erfordert von dem Kein all derer, die dic Kulturarbeit im deutschen Judentum heute bestimmen, eine gründliche Umkehr. Der Blick jedes Einzelnen, wo er auch in Kunst oder Wissenschaft tätig sei, muß zum Jüdischen hin sich neu orientieren. Wer schaffen oder das Geschaffene reproduzieren will, muß neu lernen. Er muß sich in dic für ihn beinahe unterbrochene Kette der jüdischen Geschichte cinstcllen und durch die Gestaltung seiner Persönlichkeit wieder zu einem Menschen werden, der die großen Werte, die dic Welt ihm zuführt, nun als Jude und von einem jüdischcn Standpunkt aus in sich aufnimmt. Wenn die Schaffenden im deutschen Judentum diesen Weg beschreiten, dann allein wird die Möglichkeit bestehen, daß nicht mit der Generation, die heute existiert, die

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