Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1934-03-06 · Heft 19 (6.3.1934) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 19 (6.3.1934)
Date
1934-03-06
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/2651273-2653452-2653470--24913-2682020
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

1934 BERLINER RUNDSCHAU ״־r *a 1 ־ ׳ t alt..״ ח PI;״! He auf ־ fN‘b 11׳, ir tii,״ 1 11( I'׳. Schalt. 1דח<1;!.י Is /׳iip ci (in1! mail rriciiiH diese 1. wie I dem , nicht ieliert: ierhia Otiflcil Leiip. ו aus- II ״!:eil 'langt, Rrolie t Rekoni• . 7mn Welt. e vr. sich lufti. u. vier Wi/o mißcistina :!nah) n im ic — sciuti htige klieii vcifel sich des stark Vorminidoch ciibt. den ssen, •Ihii. zwar •seit, lang der *haft t im anti- : 7U Itter der ißcn?«1, hetrns ein icht Hon ein es *clit )- den •etn ׳CT' ttsme U> (n• de•!0!» r>r* 1d- 1hI ic• las :11- »ft sei cs der lie lt- Ic- I e :r* IC. in ie as c. ad 11• 1• 11!1 El 11 ״Die neue Assimilation1״ Ant 20. Eclir. sprach in einer Versammlung der Bezirks• ״lln״e li,!Vf rischer Pal/, der II. 2, V, I)r. Schloßberg f r Div Assnmlahoii״. Der Redner entwarf in großen;,;"!י ein Bild des XIX. Jahrhunderts, das er ah ein Zeit- '״r «״geheurer hxpnnsmn an( den (iehieten der Wissen-! Wirtschaft timM’olilik kenn zeichnete. Weher diesem ',,״IcIiMinißsstrehcii sei «her allnidlilich der Sinnzusammen- 11|ז]״ verloren Regungen. N sei ein Zlvilisatlonsgcbiunle er- J Ittet svoulni, dessen kulturelles Fundament sich aber als schwach erwiesen habe. Die sich vorbereitende Wandlung cl1e mm nicht nur eine Abkehr von der modernen Zivilhn-!jön sondern nnf deren Sinuerfiillung, auf eine Durchijriiiiing der Völker und Volkswirtschaften, um sic so erst zu *el1sci1hcillic11cm Zusammenwirken fähig zu machen. Pr. Schloliherg zeigte dann, \vie stark siel* gerade itn talentimi die!.oshisimg von den eigenen Kiilturvoraussctzun-!1;n und die Atomisierung der üemcinseliaft ausgewirkt jibe. Doch auch i 111 Judentum habe sich im Zionismus die aegenwelir der Gnncinschaflskr.'ifte, wenn auch später als bei l;n anderen europäischen Völkern und gegen größere Schwic-;;;keifen, durcli/usetzcn begonnen. 1111 einzelnen wies der Redner, nach, in weicher Weise die Aiiflösungstcndenzcn im [inlcntiim sich geiiiifiert hatten. Nach den umwälzenden Politischen Ereignissen des vorigen Jahres wäre die Assipilalion im deutschen Judentum vorübergehend verstummt cweseti. Jetzt beginne sie aber wieder lie alten Gedanken- ■ mec, wenn mich in zeitgemäß gewaidelter Diktion, zu Wiederholen. Es werde zwar nicht mehr geleugnet, daß das jitdnitnni nicht mir Religionsgemeinschaft, sondern auch jrt- und Schicknnlsgcincinscliaft sei, der Akzent werde aber ilnch wieder ganz auf die religiöse Zusammengehörigkeit fclegt. Da deren Schwäche im liberalen Zeitalter zu offenkundig geworden sei, wird jetzt von einer Vertiefung der jiilischen Religiosität gesprochen. Die Voraussetzungen hier*!זו zu schaffen, wird aber nicht ernsthaft unternommen. Palästina wird zwar als Tatsache anerkannt, cs wird aber 1!5 ein Aiiswamlerirngsland neben anderen behandelt und eine einzigartige Bedeutung für das Judentum geleugnet. Als Ziel der Entwicklung wird eine zweite Emanzipation «efordert, die sich aber von der ersten in nichts unterichcidct. — 111 allen diesen Beziehungen stellte Dr. Schloß- ■ •H IfKItV SAr«14 >, .> d! m 2! _ ~ I . & . _ f / _ . . möglich wäre olme ein reiches jti- (!vfirs Gemeinschaftsleben, und wie dieses wiederum mir!1 Palästina und mit dessen Hilfe in den Ländern der Zeri'muiiiR verwirklicht werden könnte, Er zeigte, ,wie ein ’idisclics Gemeinschaftsleben auch in der Diaspora nur er- ■iöclicht würde durch das Vorbild Erez Israels und die hafte, die es auch in die Länder der Zerstreuung aus-!!rahltc. Die reiche Anregungen bringenden Ausführungen des Mticrs wurden von der zahlreichen Zuhörerschaft mit ‘shtlichem Interesse aufgenomnicu und mit reichem Beifall kiolint. Vorfrage and Konzerte. > . Purim-Kinderfest der B. Z. V. und Wiz.o. Im überfüllten ,*roßen Saal der Loge, Klciststraßc debütierte am 4. März <!c Gruppe ״Makkabi“ des ״ttabonim“ mit viel Erfolg. Wenn weh die Stimmen der jungen Darsteller im großen Raum tcht immer ganz zur Geltung kamen, so hatte man doch das Wühl, daß dieser Veranstaltung nicht nur dir Absicht zutr1mdc_ lag, einen Kindernaelimittag aus zu füllen, son- Wn eine andere: den kleinen (lösten jüdischen Inhalt, jü- «k!io Tradition, im Zusammenhang mit Purim zu bieten, ™ Prolog s<{•Uten sich die zu Ihiriin aktuellen Figuren vor: 1111<״;, küni'rin, Mordccltni, der ״Schalnchnioncs-Triigcr" f dem traditionell verparkten Teller, die Köchin mit Kreppw« usw. Dann sah man Bilder aus der Mcgillali, zu denen Inhalt erzählt wurde, auch das lustige Bild: wie Groß-;■'״״ Purim feierten. Man hörte jüdische Weisen, die vom 1״hlikiim zum Teil nntgcsmigri! wurden, und die 'traditio- יח|,'.ז Puriinspriielie, Lin Teil des ,,Tel-Awiwer Karneval- '1"Gs" mit Kiesciibhimen mul den berühmten Weintrauben *«Ne stürmisch begrüßt. Man hatte das Gefühl, daß das runlikuin neiien den Luftballons und Süßigkeiten, die zum ״!miß verteilt wurden, auch noch andere ״Schalaehniones" "ilgcnnmnicn halte. Von den ״Darstellern" sind besonders '״«wahnen: der Siährigc Arnold Adler, der mit seiner ״onmid und Conference die Herzen der Gäste schnell «.ewann, und Fanny FanstJcgicf, die ihre Rollen echt temperamentvoll vortrttg. Im zweiten Teil spielte die lrurpc ״Tevva" mit viel Erfolg ״Salomos Zaubergarten". X, Hauskonzcrt. In diesem sehr gut besuchten Konzert wurf•י eine Anzahl Manuskript-Lieder von Gerhard Gold- י• י ß gesimgeii. Der Komponist wurzelt in der von subicku0" ״Kenntnissen erfüllten romantischen Gefühlswelt Robert I ™nianns mul ßrnlnns. Die l.icder sind klangvoll und in der 5'*ur aiisge/ciclinet gemacht. In seinen volkstümlichen Eiedie durch eine einfachere harmonische Einkleidung Vr R״j'i11nen würden, niihert er sich Mahler, Die Altistin ‘־II hach gestaltete die gcsangliclien und technisch י *,ן' *eichten Lieder eindrucksvoll. Der Komponist, der großen j. 'n1|d, begleitet ausgezeichnet. Drei Herren spielten!nie, .c,״ Abend noch zwei Trios, man hätte das gern ״1'®1״t• Dr. Oskar Ou 1t man 11. , Kaharctt-Ahenrf zugunsten des Jüdischen Wohlfahrts- und I wnaamtej Charlottenburg. 111 den Räumen des Ehepaares #0 , ,״״,'doii fanden zwei Aufführungen einer Schlager- 1931 mif großem Erfolge statt. Egon Jacob* Revue-Idee stammt, konferierte vue 1914 ,ohn. ,fh!’V°״ <!c,״ originelle .... .! 1 יזגחו*^''fdiß, unaufdringlich, geistvoll, wohltuend, — wie; |,u c5 «!teil hört. Die Damen Koch-Stahinski, Haase, Herrn- 1 •ji11'״’., Koeppler, die Herren Berkowitz, Pelz, und Lißncr I *in"! , Itestes. Wie soll mau Eiuz.eiiieiieii nennen, wenn j n״,,״ .|,״t jede Leistung schildern, ahscliätzcii sollt Leider ' keif►, 11 ,Aufzählung der feinfühligen Schar Ersatz dafür 1:11)1"' tteber alles aber strahlte die durch und durch edle,; ' C״m«״e Kunst der Operiisangerin Koch, von dem! 1*1י Taubmann meisterhaft begleitet. Arno Nadel. r \ ןן Familian -־ Nochrichten ^PP* 1 «md Frau» Selma Kanter, Berlin W׳ Ans-! : ן; 'Mr• 38, feiern am 14. März die silberne Hochzeit. ' *1n.i 44°rt .ttc h r e n d t und Frau Ida. geh. Chaim, N 68, See-;; * feiern »m 14, März die silberne Hochzeit. I ' i'ihei ü s*lomonjohn, Berlin N 88, Weißenburger Str. 30, ־ ' f׳n1 j°Mn8״1 ׳'ht »m 10. März den 70. Goburutzg. 5 8■te״,'jrs Schlewinsky im ״Olga-Stcm-Ilaus" feiert am ) 1 dcn W. GcburUtag. ZIc1lclI:;c!10 VoransSaliungon nerlfksgruppe JaniHiwItrbrUck•! Am 8. März, 20.30 Uhr, Im Helm, Brfirkrnslr. fln, I Ir. Millißmiicri ״Wil bedeutet uns Tel-Chaj?". — 11. Miirz, 20.30 Uhr, Tee-Abend: Alexander Adler und Willi Ereilt ״l'iniliilfke um! Erfahrungen einer Ptlästinareiae'1• Berlrksgruppe Lcluilncr PI,1111 Am 8. März, 20,30 Uhr, Im Helm stör H.Z.V., IC.iiit tr. 64, l)r, H. GUIcksmarmi ״Kultureller Zlonliinu.", Bcrlrksgruppe Stldi Am 0. Mürz, 20.30 Uhr, Im Helm der B.Z.V., Grniiicnsir. 470 (»1u Ornnlcnptalr), S. TachfrtnUt ״Revislonismu»". — Am 11. M;n t, 11;״ hm. 10 tllir, im lfclm, Oranirnstr. 170, I’urim* Ki11(lcrl(".1. Niihrrcs siche Inserat. Plmtnuruppe ״Te1m1nah“1 Am 8. März, 21 Uhr, Mcinekcstr. 10, lnhTc.u'iiiru sind eingel.idrn. Jüdischer Chnf ter B.Z.V. Der von der Berliner Zionistischen Vercinigung bcgriimicle jüdische Chor hat nunmehr mit seinen Proben hegonmn. Dieser Chor will jüdische Clmrmusik aut neuer Grundlage pflegen. Der Chor will auf künstlerischem Gebiete die Verbundenheit der deutschen Judcnhcit mit. Palästina!»erstellen 1 er hat zunächst neue paliiatincnsische Lieder gewählt, die Berthold Goldsrhmidl (ür vicrsl imniigcri ('lior bearbeitet hat. An den beiden ersten Proben haben bis jetzt 22 Personen teilgcnommcn, gemeldet hnben sich über 50. Die Chorleitung richtet, an alle Teilnehmer «lie dringende Hiltc, die Proben nicht tu versäumen und im Ver• hiiulrriing,falle •lie Leitung zu benachrichtigen. Ncuanmeldungen k!innen mir noch kurze Zeit enigegongonnmmen werden. Wir liehen nochmals hervor, daß nicht nur vorgeiiihletc Sänger mit guter .Stimme (,ich melden können, — Berliner Zionistische Vereinigung, Kulturnbieiluiig, Frauen-Arbelt«gcmelnschatf für Palästina. Gruppe Westen dl Am 6, März, nachm. 4.30 Uhr, Vortrag von Frau F.dith Hirsch! ״Lei• slungrn der jüdischen Frau In Palästina". Bei Frau Leschnik, WUrt• tcmhergallee 8. — Gr11|)pe Neukölln; Am 8, Märt, abends 8.30 l'hr, Bihctaussprarhc, Leitung! Frau Boschwilz. Bei Frau Neu• nimm, lLiscnhcidc 6. — (•nippe Gruncwald: Am 8, Märt, nachm. 4.30 t Ihr, Arhcitsgemeinselinft unter I.eitnng von Frau Dr, Nußltiiinn-Frimkftirthcr. Bei Frau Dr. Nußhaum-Frankfurthet, Dah. lern, Künißsmarekstr. 4. — Gruppe Nord und Oatl Am 7. Märt, abends 8.30 Uhr, Arbeitsgemeinschaft! Der Sinn de* Pessachfestei lind seiner Ritualien, einleitender Vortrag: Frnu Bctti Lorje. Bei Sommer, Kmenlhaler Str. 14. — Am 10. März, abend* 8 Uhr, Purimfeier. Programint Palästina-Bildstreifen, Vorträge, musikalische Darbietungen, ln «len Musikersälen, Knl'er-Wilhelm-Str. 31. Vcrinifaltungcn der Junggruppen der B.Z.V. Junggruppe Bayer!• scher Platz: Am 8. März, 20 Uhr, Synagoge Münchener Str. 37, Giuppcnabend: Die letzten Ereignisse in «Irr jüdischen Welt. Aus der Piühzrit des deutschen Zionismus. R.-A. Benno Golm berirhtet. über die Anfänge der zionistischen Bewegung in Deutschland. Neue Briefe aus Kr«.Israel. — J11uggrap|>c F r i c «l 1׳ i c h * 11 a i n! Am 6. März, 20 Uhr, Heim LiimLbcrger Str. 87. Emil Schuster spricht über den ״Judenstaai“ von Iforzl. - - Junggruppe J a n no w i t z 11 r II c k et Ara 12. März, 20.30 Uhr, Heim Bnickerntr. 6», h. Conrad. Mltgliedcrversammhing. 1, Neuaufnahmen. 2, Berichte der Saehhenrlieiter. 3. Ausspriirlic. — Junggruppu Nord: Am 7. März, 20.30 Uhr, Jtr11nm׳n,tr. 115, h. Dr. Arndt, f•ruppenahend! Die neu״*ten Ereig• nisse. Wamm Be■ruf,Umschichtung. •—• Junggruppe Ravignyplatz. Am 12. Marz, 20,30 Uhr, Heim Knntstr. 64. '/.ionistischcr Schulung*• kurs. — Juiiggiiippe Süd: Am 6. März, 20.30 Uhr, Heim Oranicn- Straße 170. Gruppcualxmd: 1. Prcsscrcfcrat, 2. Die Geschichte und Entwicklung der Zionistischen Organisation in der Vorkrieg*• und Kricgszcit unter besonderer Berücksichtigung der Parteien. ׳— Jung• gruppe Tiergarten/W it. tenbcrgplatz: Am 8. März, 20,30 Uhr, Meinckeslr. 10. Pressereferat. Was liedeutct uns Tcl-Chaj? Ein I.elienshild Josef Trumpeldnrs״ — Junggruppe Wilmersdorf! Am 7. März, 20,30 Uhr, Mcinekcstr. 10, Gruppenabend! Die neuesten Nachrichten aus der jüdischen Wett. 2. Die Judcnemaniipstion, ihre Gtiinde und ihre Folgen. •— Junggruppe Zentrum! Am 6. März, 20.30 Uhr, Am Kiinigsgrnbcn 2, bei Gerecht, S. Tschertok (spricht filier Revisionismus. Mach’nfllh Ha|cl,1«llm. Kiiulergrttppcn für 8—lljiihrige für den Westen: 7. Mürz, nachm. 3.30 Uhr, Im B7.V,.Hrim, Kantatr. 84. Hchrlbche Kurie der B.Z.V. Diese Woche beginnen folgende An• fiingerkurse: Gliailnilrnliiirg, Kanlstr. 64, Lehrer Dr. Knlcko, Be• hprei•hiiog MiiUdii h, den 7. März, 6.30 Uhr, Synagoge Kollhimer Ufer (einmal woeheutlieh), l.rhref M. Roth, Miltwoeh, den 7, März, 7,16 Uhr, Bayerischer Platz, Lehrerin Frl. Krupnik, Donnerstag, den B. März, 8,30 Uhr, Nächste Woche beginnt ein Anfängerkursus am Alexandcrplatz. Neue Anmeldungen werden noch ent- Rcgengenommcu. Der Unterricht ist zweimal wöchentlich IV» Stun. den. Unierricht'gcbiilir 3 4 R\L monatlich. Aufnahmemöglichkeit für Ifebräisrlilciiiiiide, die bereits Vork<׳nntnisse besitzen, besteht in folgenden Kur •ca: Kurse, ilic nb Mai 1033 liestchrn: Brtinnenstrnße, .Vtcglitz, Kant.lml’n'; nb Juni! Cliarlottenhurg, Wedding, Hansaplatz, Danziger Straße, Riidesheimer Platz; ab August! Neukölln, Brunnen. Straße, Münchener Straße, Knntstraße: ab September! Wilmersdorf, Charlotlenbiirg; ab Oktober: Steglitz, Hansaplatz, Wilmersdorf, Ch«rlotlenburg, Neukölln, Z.cnlntm, Tempelhof; ab Novemhert Charlottenhur״, Norden, Alexandcrplatz, Dayeiisrlier Platz, Biunncndraße, Kott- Busser Ufer; nh Dezember: Alexandcrplatz, Knntstraße. Einen neuen Anfänger-Kursus bcuhdrhtigt die Bezirksgruppc Krcuzberg-Tempelhof p ח ח ו ח ש ■ מ 0 יח ח m U w 111 y y, ■a Dienstag, den 6• Mürz 1934, £01/a Uhr Logonltnus, KlolststrnOo 10 ffipspracSte / llcdcr / TQrb• Kcsitatioacn / Cltasllt Leitung : Dr. S. Hildesheimer Es wirken mit! Goldbern! Annemarie Hase, Adda Heynsson, Günther Hantke, Jos. S. Lengyel, Gustav Sabel, Suse Swoboda BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG( 010 westlichen Bozlrksgruppen Karten zu 50 Ptfl. erhältlich In der BZV, Melneke- Straße 10, Knntstr. 54 und ■n der Abendka••• Purim-Kinderfest Sonntag, den 11. MSrs! 4 Uhr nachm. Heim OranicnstraQe 170 Kinderthcatcr. Die Truppe• ״Tewa” Puppen* thentcr König Salomo■ Zaubergarten von Albert Bacr, Musik Herb. Brün, Figurinen A. Sborowltz-J^erzfeld. Berliner Zionistische Vereinigung B.zlrk.gruppe Stld Karten zu 33 Pf g «rhllttlch in d*r BZV, M.tntktifr. 10, h. Onn4enee■■, Orant,nitr. lfl-tl und an dar Kaut. einzurichten, Anmeldungen bitte an die Kulturabtcilung der BZV., Meinrkeitr. 10, IV, Stock. Anmeldegebühr 0.20 RM. — Wir sind in der Lage, erfahrene Privitkhrer zum hehriUirhen Unterricht nach• zuweilen. Der hehrähehi Klndergarlen, Ilavirirclier Platz, Innsbrucker Straße, hat noch einige Plätze frei. Anmeldungen bei der Leiterin E, Weiel, Kmentwimer Str. 21, h. W.1tt.41״, »* Goroeliu« 5205, «ägl. mittag« von 2—3 Uhr, außer Selialdratli, Anmeldungen für «len Kcbräiichcn Nnchmlttagi-Spiclzirkel für Kinder von 8—9 Jahren dort. Hebrälicht Slcholh. Am 10. März, 20.30 Uhr, im Heim, Kant, «traße 84, Sichah über! ״Die Bedeutung der jiidischen Feiertage“, Leitung! Dr. Itorodiamky. Anxrhließend «pricht Herr Symchea Uber! ״Der Jude und!ein Kalender‘1. Ankündigungen Die KUmtlarhllU der JUdlichen Gemeinde führt am 6. März, •bend* 8 ^Uhr, in der Neuen Synagoge Mendelisohna Oratorium ״Elias" auf. Für diese, Aufüihrung »tehen hervorragende Kräfte zur Verfügung•, Alexander Kipnis von der Staat*• oper, Paula Lind he rg, Max Mansfeld, Alice G eisen berg, Alice Hannea-Caasirer, F.l*e Löwen, M. Vogelidort« S ecken witken als Solisten mit. Die jiidi«rhe Chorvereinigung tritt hier zum erstenmal unter Mitwirkung der jüdnehen Orcheitervereini* gütig unter Leitung ihre* Dirigenten Leo Kopf auf. Den Orgelpatt Übernimmt Erwin J 0 s p t, Wetnbaumicher A-cnppella-Chor. Erde* Konzert unter I.eltung vzm Alexander Weirdmum »m 11. Miirz. abend* 7.30 Uhr, im Beethovenmal. Zur Aufführung gelangen 20 Volkslieder und Madrigale, Solist! Stefan Frünkcl (Geige), Ilse Nathan (Harfe). Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Demnächit werden in der Schule Gr. Hamburger Str, 27 und in der Schule Klopstockdr. 68 neue Anfängerktnssen eröffnet. Schriftliche Anmeldungen .10 N. Berggriin. Grunewald, Trabener Straße 2. Sprechzeit: In der Schule Gr. Hamburger Str. 27. Montag und Mittwoch 17.30 hi« 18.30 Uhr; in «ler Schule Klopxtock- Straße 68 — Dienstag und Donnerstag 17.30 bis 18.30 Uhr. Lewajat Malka: Am Sonnabend, dem 10. März, 20.30 Uhr, Klopstockstr. 88, Einführendei Referat, Herr Werba. Aus den Vereinen Frauan-Veteln der Berliner Logen U.O.B.B. — E. V, Am 8. März, nachm. 6 Uhr, Logenbaus, Klri«p.tr. 10, Sitzung mit anschließendem Vortrag von Johanna Löwenberg über ihren Aufenthalt in Palästina, Jüdischer Frauenbund Berlin. (Ges! hätlsstelle Orunewatd, Konigsalte« 11 a.) Film-Matinee zugunsten der gemeinnützigen Einrichtungen des Verbandes Berlin de* Jüdischen Frauenbundes E. V. am 11. März, vorm. 11.30 Uhr, im Taucntiionpahnt, Taucnlzicmtraße, Ecke Nürn* licrgcr Straße, Gesellschall für )Udlsch« Familientor schung. Generalversammlung am 7. Miirz, abends 8.15 Uhr, im Logenhaua, Kleiatstr. 10, Erdgeschoß-Saal. Vortrag: l)r. W. Nußh.ium: ״Gibt ea Rassenunter• •chiede unter un* Juden?“ Karten bei Emst Woltf, Neue Königstra&e 70, Tel,: E 2 2417. Verein. dar Krakauer E. VM Berlin. Am 17. März im Logenhaua, Kleiststr. 10, Ball. Schtnebcrger Synagogcn-Vereln, Münchener Str. 37. Die tägtirhen Lchrvortriige finden jetzt bis auf weiteres vor dem Abendgottesdienst statt. Die Dozenten: Rahb. H. IVsscn, R.-A. Dr. A. Loeb, Dr. S. Ksinsky, Rabbiner Dr. Rosen n asser. Synagogen-Veretn Osten, Riga er Str. 3. Tägtieh morgens und abend» Gottesdienst. Abendgebet liiglirh wochentags 8 llhr. Alle 14 Tage am Sahbath Predigt de* Herrn Rabbiner Dr. Rosenwasser. Jeden Dienstag vor dem Abendgebet Vortrag! Traktat Sota, Vorbereitung für Szium Reehorim, Zwfiglubllothek Osten: Sonntag von 11 bis 12 Uhr vorm, und Dienstag von 7 bis 8 Uhr nachm. BUcherauigab«. Vom Stollen - Mark! Mitteilungen dar Arbeitsgemeinschaft der JUdlichen Arbeitsnachweis«. (Katilmänni*1 he Abteilung, Il«u*|'erv1nal und freie Berufe, Berlin SW 19, Lindenstrnße 48-60, Telephon: A 7 Dönhoff 307-306. Abteilung für gewerbliches Personal, Berufsberatung, Lehrstellenvermittlung, Berlin C 2, Rosen str, 2-4, Telephon: Norden D 1 6711.) Gesucht werden für Berlin (nur noch für Berliner Arbeitsuchende)! Meisterin für Maßkleider und Mcvlellkonfektion, perfekt■ Konfcklionskloider-Mustemälierinnen mit Zuschneiden, Zuschneiderin für Kimlersloffliiiie und Miüzcn, MüUrmtcpi'crin, Knabensporthetrs״ dennäherinnen, Ililfsdirektriee für Konfeklionskleider mit langjihrigen Zeugnissen, perfekte Damcnrocknähcririnen für Betrieb und Heimarbeit, erfahrene Mamsells für Damcnmänte! und Kostüme, geübte Guimnimäntelklcherinnen für Betrieb, erste und «weite Handnäherinnen für Herrenkonfektion, Knopf lochverriegltrin, Futterm*- chcrin• für Sakkos, Herren hos enstepperinnen, perfekte Näherinnen für kunspeklrne Damenwäsche, für Zickzack, für konfektioniert« Weißwaren, geübte Stepperin für Schreibmappen, junge geübte Muster* knrtennäherm, Putloverstrickcriimen (Handartieit), Seirlensehalnäherin, jüngere perfekte Zuschneiderin für Herrenwäsche, Heimarbeiterinnen für Phaiita-ic- und Putzfrdern, jiing1׳rc Meisterin für Putz (en gros). Schäftemncher (steppen, vorri! fiten, Modelle zuschnciden und Leisten rhaussieren), Handsehubmaeber, Maurer, Dachdecker, Maler und Anslreicher, Dirner-Clmutfeur (muß die Dienersehule b*«11rht. hatien). Gestrebt werden für auswärts: Damenkonfcktlomnäherinnen, Korjcttxlircktriee und Kor-ettzuschneiderin, Putzmaehermeisterin für Kleinstadt, Fürbermristcr mler Färbermcisterin für Galalithknöpfe, Färber für Tuchfabrik, perfekter Zuschneider für Damenmäntel und Kostüme, der selbständig Modelle entwerfen und mustern kann, evtl. Beteiligung, technischer Fachmann zur Herstellung von steifen und halbstcifcn Kragen, «ter insbesondere in der Wäscherei und Stärkere: firm ist und Modelle herzustellen vermag. Wir benötigen dringend Arbeit für gut empfohlene Haussrhneiderinnen, Wäscheausbc-scrinncn, Fachkräfte aller Art, ins Ire sondere aus dem Beklet• dungsgewerhe. Berufsberatung und Lehrstellenver• mittlung. Wir *ruhen Imudwerklichc Lehrstellen für Knaben uml Mädchen für sofort und Ostern. Für besonders gute Lehrstellen können kleine Beihilfen gezahlt: werden. Außerdem suchen wir Paten, die bereit sind, die Jugendlichen durch Zuzählung von Lehrbeihilfen bei der Durchführung der Lehrzeit zu unterstützen. Diejenigen Sdrüler(innen), die Ostern die Schule verlassen, bitten wit sich schon ln der nächsten Zeit hei der Berufsberatung der Jüdischen Gemeind« zu melden, Sprcchstumlen finden statt: Knalrcn: Montag bis Freitag, außer Mittwoch, von 0.30 bis 12.30 Uhr, Mädchen 1 Montag bis Freitag, außer Mittwoch, von 10.30 bia 1 Uhr Rosen»tr. 2—4 und Donnerstag nachm, von 4—7 Uhr, Bleibtreustr. 2; Sondersprechstunde iür die au Ostern abgehenden Schüler: Montag bi* Mittwoch von 3.30 bi» 8 Uhr, Rosenstr. 2—4. In der Abteilung fflr Apotheke» haben wir *ur Zeit tüchtige Fach• kräfte vorgcaicrkt. Wir bitten, offene Stellen dem Jüdischen Aibeitanachwei», Abt. iür kaufm. und freie Berufe, Berlin SW 19, Linden- »traße 48-80, Tel.t Dönhoff 307-308, zu melden. Werbe-Pachltut«, la Kräfte mit besten Referenzen weist nach dei Jüdische Arbeitsnachweis, Abt, für freie Berufe, Berlin SW 19, Lindenjtr. 48-60, Tel. Dönhoff 307-308.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.