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Jüdische Rundschau · 1934-02-20 · Heft 15 (20.2.1934) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 15 (20.2.1934)
Date
1934-02-20
Page
– (sequence 8)
Language
German
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f;111 Seite 8 jüdische Rundschau Nr.!5 ■*«ץ fT c» A O •־/’•pr J W »!■t. ifet rr\ r; *\A. ./ ״ ■ k». *»-i«* Jr'ttw.1 OER 3 E W16 M *CENOY *OR W 15! Mcinekcstr. 10. Telephon! J 1, Postscheckkonto: Berlin Nr. ר" •ך*«ן• *־'«"*ץ PALG4TINE Bismarck 7165/70. 1670«. Sprechstunden: Täglich mit Ausnahme von Sonnabend und Sonntag von ')1/2 b i s 12 Uhr. Schriftlichen Anfragen ist stets RM, I,— Unkostenbeitrag in Briefmarken bci/ulegen. Beschaffung von Kapitalisten vlscn für Kategorie A I. Im Einverständnis mit dem British Pass• port Control! Olfice ist das Palästina-Amt bereit, die Besorgung von Kapilalisten-Visa der Kategorie A I ( CP 1000) gegen mäßige Besorgungsgehtihr zu vermitteln. Interessenten erhalten auf Anforderung eine Aufstellung der belzubrlnßcnden Unterlagen. Anfragen sind an das Palästina-Amt, Ber-!in W 15, Meinckestr. 10, zu richten. Wie ist die Handelsbilanz von Palästina? Was wird aus Deutschland nach Palästina cingeführt? Was exportiert Pa- Jästina nach Deutschland? Wie ist der Warenaustausch mit den übrigen Ländern? Wie ist die Struktur der jüdischen Industrie in Palästina? Diese und viele andere den Palästina- Wanderer interessierende Fragen beantwortet die Informations• Broschüre ״Ali j a 11“. Der Zolltarif Palästinas ist für den Handelsverkehr mit Palästina besonders wichtig. Er enthält sämtliche Positionen übersichtlich, alphabetisch geordnet, sowie Ein- und Ausfuhrverbotc und Beschränkungen. Zur inncrjüdischcn Auseinandersetzung Aus Leipzig wird uns geschrieben: Donnerstag, den 15. Fohr., sprach in einer größeren Ver- Sammlung des Central-Vercins Herr Rabbiner Dr. Goldmann über das Thema ״Wir Juden — ein Aufruf zur Besinnung“. Der Vortrag, der als eine Replik gegen die Darlegungen Rlumcnfclds und Prinz’ angekündigt war, hielt sicli von jeder Polemik fern. Mit um so größerem Eifer versuchte jedoch der Redner, sieh gegen die iin letzten Jahre in das jüdische Volk cingcdrinlgrncii zionistischen Erkenntnisse abzugren/en. Leider hatte die Vcrsammhingsleitung eine Diskiission nicht zngeiasscii, so «laß es den zahlreichen im Saale anwesenden Zionisten unmöglich gemacht war, auf die Ausführungen Goldmauus sofort zu antworten. Die Zionistisehe Vereinigung Leipzig veranstaltet daher ain Dienstag, dem 27. Februar, im großen Saale des Jüdischen Jugendheims, einen Diskussionsabend, der an die Ausführungen Goldmanns ankniipfen wird, Goldmann beschäftigte sicli hauptsächlich mit dem im Prin/schcn Buche ״Wir Juden*' gemachten Ausführungen über die Begriffe Assimiiation und Emanzipation. Hat er cs liier hei schon nicht versucht, bis zu dem Kern der zionistischen Gedankengänge vorzustolicii, so gelang cs ihm noch weniger, die Zusamnieiiliängc zwischen diesen Zciterschcinungcn und ihren notwendigen Folgen, die in der Ent ju düng, in der Abkehr von allem indischen bestellen, herauszuarheiten. Da der moderne politische Zionismus nach Rlumcnfclds Wort eine ״nostassimilatorischc" Schöpfung ist, die ihre Aufgabe in der Ueberwindung des nur zeitbedingten, unorganischen, fremdartigen und krankhaften Assimilationsgcschchens erblickt, heißt es offene Türen ciiireiinen, wenn der Redner unterstellt die Zionisten nrgierien «fiesen historischen Prozeß. Die Entfrcmclung von allem Jüdischen, das, was Prinz mit ״Eiltiuriung“ bezeichnet, die doch ganz gewiß von einem Rabbincr nicht geleugnet und übersehen werden kann, ist allerdings eine schwere Anklage, aber eine Anklage, die sicli gründet auf die in! letzten Jahrhundert vollzogenen und leider kaum gutzuniacheiidcn Tatsachen. Bis zum Inneren dieser Zusammenhänge vorzudringen, dazu gehört jedoch der Wille, vor unangenehme Erkcnniiiis nicht Halt zu machen. Wir fürchten, daß der unmißverständliche Druck von außen auch denen Augen und Sinn öffnet, die heute noch nicht sehen wollen oder sich Wunschbilder eines vorgcstclltcn Lebens, nicht aber das wirkliche Sein selbst zeigen lassen. Vielfachen Wünsdien unserer Inserenten folgend, haben wir Im Zellunasvlertel von Grob-Berlin u eine *welle Annahme-Slelle für Anzeigen eingerichtet. JÜDISCHE RUNDSCHAU AN ZEIGEN •VERWALTUNG Hauptgeschäftsstelle: BERLIN W15, Melnekesfraße 10 GetcbXftf standen t v. 9~1& UUa. u. Tmtag* 1mtaufif v. 9*15 Ukh, Anleihen Schluß * Für die Dienstag-Ausgabe Montag 10 Uhr für staatliche Anzeigen Für die Frellag-Ausfl abe Mittwoch 13 Uhr für allgemeine Anzeigen Donneraiafl 10 Uhr für Familien •Anzeigen BERICHTE AUS DEM REICH (Von utturn B*richt*rttatt*rn) Bochum Die Leitung von zwei hebräischen Kursen übernahm Sprachlehrer Gerszonowitz (Essen). Durch die längere Ab- Wesenheit des früheren Lehrers ruhte hier die ganze hebrä- Ische Arbeit. Buer i. W. Fiiicii orientierende» Vortrag über die Lage der dcutsehen Juden hielt Rabbiner Dr. Steinthal (Münster) vor einer zahlreichen Gemeindeversammlung. Essen im Rahmen eines Oemcindeabcnds sprach in der großen Synagoge Dr. Alfred Hirschberg (Berlin) über ״Gegenwnrlsmifgabcn und Zukunftswege“. — An der gleichen Stelle hielt Kurt B 111 in ett f c Id eine großangclcgtc Rede vor überfüllten! Hause über ״Palästina und seine Bedeutung für die ludeitfragc“. — Innerhalb der Bildungskursc der Gemeinde sprachen verschiedene Gemcimlcmitglii'dcr über Ihre Ein* drücke von einer Palästinarcisc. Der (icsclücliiskursus über ״Die Juden in Spanien“ und die Synagogenvorträge über ״Die Köpfe des Talmud“ werden fortgesetzt. Der Kulturbund brachte in seinem Programm die Thcatcrauffülming von Goethes ״Stella“ und ein Konzert der Kantoren Alter (Hannover), Fleisch m ann (Köln) und Flclschmann (Frankfurt), das durch seine hohe Qualität zu einem Erlebnis wurde. — Die Jtigendbiüule, die sehr eifrig arbeiten, haben jetzt Räume im Gemeindehaus zugewiesen bekommen. Auch der Turn- und Sport-Klub ״Ilakoah“ nimmt seine Arbeit wieder auf. Freiburg i. Br, Die ״Arbeitsgemeinschaft jüdischer Musiker“ brachte in ihrem zweiten Konzert Werke der Vorklassik und Klassik, Nach einleitenden Worten von Dr. E. Katz wirkten mit: Freva W o I f s h r 11 c k, Dr. Edelstein und Konzertmcistcr Herbert Fröh 1 ieh. pgz. Gcl.scnkirehcn Der Jüdische Kulturbund führte liier mit Erfolg ״Mirandolina, die Wirtin von Venedig“ von Goldonl auf. Das Publikum schenkte vor allem Friedl Münzer, Alfons Fink, Fred Löhucn-Löwenstcin und Werner Hermann Bcifali. CIciwitz! Die jüdischen i landwcrkcrvcreine in (|fn q , Oberschlesicns haben sich zum ״Verband iüdUrl״ (Sitz Glehvilz , ־<!״ werker in Uhcrsriticsicn" Ditz Uleiwitz) schlossen. Vorsitzender ist Bäckermeister Fleischer (ri: ׳'I —- Am 1. Februar fand das Stiftungsfest det'ch lw:'4׳ K ad i s c h # statt. ,..יד/וחוחגי'^ Karlsruhe Am lü. Fehr. fand ein Kaiiimermtisikabciid weichem das Rostal-Quartett (Berlin), das "",יי". "ח Quartett von Beethoven op. 127 zu Gehör bracht«!?׳׳' spielte Herr Rostal mit Rudolf Schwarz die Kreut?(!■ nntc. Den Schluß bildete das G-moll-Klavicr-Quart " Brahms. nett ן»י Am 15. Februar gab Paula l.indbcrg (Berlin) einen!,, und Arienabend. Die Sängerin bot Arien von M0r1!t Mendelssohn und Lieder deutscher Meister des דו' 18, Jahrhunderts, Hierauf folgte eine Auswahl der Schubcrtlieder u״«l zum Schluß hebräische und jüdische Li l" Die Begleitung hatte Martha Leyser übernommen. Mosbach (Baden) Anläßlich des 60. Geburtstages unseres um Gemt;., und Bezirk verdienstvollen Synagogenvorstehers D. Rathsy?' veranstaltete die Gemeindeverwaltung eine Feier, 4 Frankfurt «m Malm Judo, her Frau! nliund. Air» 1, Min, » ין Fnrimfeier, llörsaal der Synagogr, Uiitcrlihdau 21. Ferner ״,ן Kinderfeiar unter l.eining von Irma 1 >tc «liier. AnraeItSuoger, ,s Cercliältv.lelk• der Jiid. I׳'r,־menl>t11*1111115 ,..*>!>״ tandwrrk-Str. 3, 1. 29. Marz. 18.30 Uhr, Arbeit*.-Itzling, Hans-llaiulwcrk-Sir. 3. Gubanr Zionistische Arbeit .gcn1ri11stl1,1ft. Am 24. Februar,!5-י 8.30 Utir, im Sitzungszimmer der Ceiiieimlr, K •Manie ngrahen. V, tragsabrnd. Referat von Rerlit-anwalt Dr. Stliloßhcrg iilier: 34״, s.it■.wende". — Hamburg 1 Snif I ic< h.iluz. Am 26. I*rl1r׳ur » üaliriel-Rirs-cr-Saul, 1 lamUirg, Uhrr-lr. 120, Triiinpriiln, - Ne ,< h,.|__ Magdeburg! Zeirc Mi-rti, hi und!tritt« ll.mnar. Am 4. Mm! )״ ״AliMädier Bürgend!(•»“, Apfel-Ir.ilic, l’urimfesi. — Stolpt l-, *tbchc Oil-gruppe. Am 22. Februar in der JeromU-Log•, W!,,. Straße 3, l.ichtbildrrvorlrag: ״Tcl-Awiw und die Orangcnkusle", E< ferent: Kopidlow.sky, Stettin. Der Icttländi sehe ־Sejm hat mit überwältigender Mehrheit einen antisemitischen Antrag, für jüdische Angestellte den Numerus clausus einzuführen, abgelehnt. de* B(ßdm(md$ des Au^aw-WeAkes: KEREN KAJEMETH LEJISRAEL JÜDISCHER NATIONALFONDS E.v. Berlin W15,Mciaekestr. 10. Tel.: Blsm.7165. Postscheck-Konto Berlin 282(7 Das Verbot der Einwanderung nach Tramjordanien Berlin, 12. Februar. Sehr geehrte Redaktiont Die Untersuchung, weiche Bileski in Nr. 12 der ״Jüdischcn Rundschau“ über die Zulässigkeit der jüdischen Ein• Wanderung nach Transjordanien anstcilt, bedarf einiger Er• gän/ungcii. Bileski bat cs unterlassen, die englische Note an den Völkerbnndsrat vom 16. September 1922 (vollständig abgedruckt in Ernst Marcus, ״Palästina — ein werdender Staat“, Leipzig 1026, S. 270 ff.), die darauf folgenden Ratsbeschlösse und die in den Protokollen der 51. Ratsscssion und der 13. Session der Permanenten Mandatskommission zu findenden wichtigen Materialien hcrauzuzichcn. Die Note von 1922 ist für die juristische Beurteilung der Sachlage von geradezu entscheidender Bedeutung. Denn nach Anführung derjenigen Maiidatsbestimmungcn, welche in Transjordanien auf ,Grund der Ermächtigung des Art. 25 P. M. außer Kraft gesetzt werden (Art. 4, 6, 7 z. T״ Abs. 1, S. 2, und Abs. 2, Art. 13, 11, 22 und 23 P. M.), ent hält sie ausdrücklich in Abs. 3 die Bestimmung, daß ״Großbritannien die volle Ver• antwortung für Trnnsjordimien als Mamlntnrmncht übel• nehme 11ml cs auf sich nehme, daß Bestimmungen, wie sie für die Verwaltung jenes Gebietes in Uchcrcinstimmung mit Art. 25 des Mandates getroffen werden, nicht unveretnbar sein werden mit jenen Bestimmungen des Man «lates, welche in Transjordanien außer Kraft gesetzt sin d“. Der Ratsbeschluß, der diese britische Note bestätigt hat (s. Begleitschreiben des Generalsekretärs des Völker• bundes vom 23. September 1922 in Marcus, S. 270) und durch den Ratshescliluß vom 16. Dezember 1922 ergänzt wurde, ist bisher nicht aufgehoben. Fr stellt also geltendes Recht dar und verpflichtet Großbritannien, alle Maßnahmen zu verhindern, weiche dem Aufbau der jüdischen Heimstätte in Palästina schädlich sein können. Daß dazu eine Schlechter- Stellung jüdischer Einwanderer palästinensischer Nationalität gegenüber anderen Einwanderern gehört, — die Juden, welche Staatsangehörige von Mitgliedsstaaten des Völkerbundes sind, werden, wie Bileski richtig darlegt, durch Art. 18 P.M. geschützt, — bedarf keiner näheren Begründung. Darüber hinaus würden generell alle diejenigen Maßnahmen der Transjordanischen Regierung betroffen sein, weiche den Aufbau des Jüdischen Nationalhoims politisch oder wirt• schädlich erschweren, zum Beispiel Entrechtung der Juden transjordanisclicr Nationalität, Entziehung oder Nichtgcwäh* rutig wichtiger für den Palästina-Aufbau notwendiger wirt* schädlicher Konzessionen auf transjordanischem Gebiet, Roykott jüdischer Waren usw. Außer Kraft gesetzt sind für Transjordanien lediglich die Erleichterungen, weiche der Errichtung des Jüdischen Nationallleims dienlich sind, aber die Transjordanischc Regierung hat, weil Transjordanien rechtlich unter dein Palästiiiamaudat stellt und insoweit mit Palästina eine Einheit bildet, nicht die Freiheit erhalten, den Aufbau des Jüdischen Nationalliciins direkt oder mittelbar zu erschweren. Dazu ist die Verbindung zwischen Zis- und Transjordanien politisch und Wirtschaft lieh zu eng. Der Angio-Trnnsjordaiiischc Vertrag von 1928 änderte diesen Zustand nicht, den nur eine entsprechende Aenderung des Palästinaniaudatcs in den von Art. 27■ P.M. vorgesehenen Formen beenden könnte. Sowohl vor dem Rat, wie vor der permanenten Mandatskommission haben aber die englischen Vertreter wiederholt und hartnäckig das Voriiegen einer Mandalsämlcrting nach Abschluß des Vertrages von 1928 bcstritten. Der Rat schloß sieh diesem englischen Standpunkt an (s. Protokolle der 51, Session des Rates). Das bedeutet in der Praxis die Aufrcchtcrhaltung des Palästinamandatcs und der Bestimmungen des britischen Memorandums von 1922 für das durch den Vertrag von 192S selbständig ge• wordene Transjordanien. Bleiben diese Bestimmungen in Kraft, dann ist ein Einwanderungsverbot für Juden nach Transjordanien rechtlich unzulässig. In der 13. Session der Mandatskommission mußte angesichts der Haltung der Mandatskommission zu dem Anglo-Transjordanischcn Vertrag von 1928 von Colonel Symes erklärt werden, daß für die Juden lediglich dieselben Emwanderungsbestimimmgen gelten sollen wie für andere Ausländer (s. Protokolle XIII. Mandatskommission S. 47). Diese Erklärung eines britischen Repräsentanten ist für die Bewertung der Haltung Youngs sehr wichtig. Sic entspricht zwar dem hier ei1\gt | nommencn Rcchtsstaiidnunkt nicht, nähert sich ihm aber n* mehr als die Yoiingsclic Auslegung. Ich habe sic daher i-1 meiner ausführlichen Untersuchung der Transjordniiirnirjjc! (1929), welche die erste völker/cclitiichc Untersuchung dt« 1 gesamten Fragenkomplexes war (s. Marcus S. 238ff.), u!1 drüeklich erwähnt. In vorzüglicher Hochachtung Dr. Ernst Marm Das Makkabi - Sportfest in Frankfurt a. M. Aus Frankfurt wird uns telephonisch berichtet: Das H a 11 en s port f est in Frankfurt a. M,, da vom Deutschen Mnkkahikreis am vergangenen Sonntag vr• anstaltct wurde, nahm einen äußerst glanzvollen Veii«:. Etwa 3500 Zuschauer füllten das Hypodrom und log ten gespannt den sportlichen Vorführungen* an denen OTAkt i v c tcilnahmcn. Das Programm wurde ununterbrochen vr* 2 Uhr nachmittags bis 10! ׳, Uhr abends abgcwickelt. (>. Ra bau, der Präsident des Deutschen Makkanikreises, hi;: eine Ansprache, die von den Teilnehmern begeistert Q ■genommen wurde. Aus dem sportlichen Programm rag:״ insbesondere der Aufmarsch der Aktiven um! der UHi-n׳ Lauf hervor, bei dem Werth en (Berlin) gegen den Fi'״■ riten Orglcr (Köln) mit Brusthreite siegte. Im allgemcim־־ wiesen die Teilnehmer aus der Provinz, eine ganz tierv*• ragende Leistungsfähigkeit auf und waren in der Lage, fff:״• über den Berliner Vereinen gut abzuschnciden. Besomit” erfolgreich war die Hakoah Köln. Wir werden über Verlauf des Sportfestes in unserer nächsten Nummer 1» führlich berichten. Anfgabu Reichsarkitsgemcinsdialt abertränt ihre der Reichsverlretmifl Die Presseabtcilung des Preußischen Lattdts Verbandes jüdischer Gemeinden gibt bekam־* Die Reichsarbcitsgemcinsciiaft der jü<ß sehen Landesverbände Deutschlands hat m ‘ einer längeren Unterbrechung am 11. Februar 1931 in getagt. Die Beratungen ergaben Einmütigkeit über die!'־* genden Punkte:, Die Rciehsarbcitsgemcitisdiaft sol! "Cl!׳׳ bestehen bleiben und bei einircteiulem Bedürfnis auch »|f!f zusammentreten. Sie überträgt aber bis auf tcres ihre Aufgaben der R e ic h s v ct tr ctutu In den Beirat der R e t c 11 s v c r t r c t u n g sollen «*■ Landesverbände ihre Vertreter entsenden, und zwar: ״ Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden 6, die ״1י* deutsche Arbeitsgemeinschaft 4, der Sächsische L-afdes'^־ band 1, die Hansustädtc zusammen 1 und die übrigen desverbände zusammen 1 Vertreter. Es wurde grumhd/o den! zugestimmt, «laß bei «lern Beirat eine Ein a n tation gebildet werde. Um sogleich die liiangnun^ j von Vorarbeiten zu ermöglichen, sollen zunächst ',יי״ Preußischen Landesverband 4, von der Süddeutschen Arbc•. gcmcinschaft 2 Mitglieder der Deputation benannt terc 5 Mitglieder von tlcm Beirat der Rciclisvcrtrctu״? , seiner Mitte gewählt werden. Die flurehfulming 1'cr.f 1 Schlüsse der Finanzdenutation unterliegt der Liitschcir der Landesverbände. Ohne damit einen Druck auf ihre t ן Schließungen im einzelnen Falle ausüben zu wollen. T'*, die Rcichsarbcitsgemeinscliaft die Erwartung aus, daß S1 ‘. liehe Landesverbände tiic Beschlüsse der Finanzdeputm« | /ur Durchführung bringen werden. Wie das Zionistische Zcntralbüro in London h"^c,J erscheint demnächst das offizielle Protokoll des 1״• nistenkongresses, der im vergangenen August > September in Prag tagte. I fauptschrif tleiter r Dr. Robert Welt sch, Berlin-Charloürnbu׳(^ Stellvertreter! Kurt Loewenstein, Berlin W15. Veriint'«*’־ ״ \ Schriftleiter für den gesamten redaktionellen Teil: Kurt L»' ■ * t e i n, Berlin W 15. Ameigenleitcrin und verantwortlich , I Anzeigenteil! Helene Chinciner, Berlin N 54. V«'*K 1! “״״ zeigenverwaltung! Jüdische Rundschau. Berlin W15. Meine*» ־ D. A. J»n. 38 487 E*pl. Druck: Siegfried Scholem, Berlin-Set״» j

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