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Jüdische Rundschau · 1934-02-09 · Heft 12 (9.2.1934) · page 16

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 12 (9.2.1934)
Date
1934-02-09
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 16 ■jüdische Rundschau IX ״* V• ,ff •*» ״ד\ Ä? א״־׳ז י. , i» >4 .!< ~ 1s! A LN i*»«* X*i. ^iA'1 PI ft 3EWISM A&iNCY poa ח k״*W t» i״״n rt | 4 ן | י-*- ״־“י«״*ץ—* jLu«׳־״4^' '־־ ,*Ifc1^ ׳b. PALiiTINI Sprcclistiirulcn. Die Sprechstunden für _ sämtliche Brratungs-Ableilungcu tim) die Xertifikats• Ahtfitimpr sind fol* gcmlormaßcn geregelt: Täglich mit Ausnahme von Sonnahen d ti 11 d S o 11 11 Inj» von *).30 12 Uh r. Ms wird gebeten, diese Sprechstunden Renan cin/ulmltcu. Scliriltllclic Anfraßen sind stets an das Palästina-Amt und seine Abteilungen, niemals au einen ein/einen Beamten 711 richten, weil sonst Verzögerungen entstellen werden. Jeder Anfrage ist zur Deckung der Unkosten eine Auskunftsgebühr von HM. 1,— in Briefmarken hciziilegcn. Gliederung des Palästina-Amtes. Leitung. 1. Beratung*- Abteilung. 1. Allgemeine Beratung, 2. Landwirtschaftliche Berntung, 3. Wirtschaftsberatimg, ■I. Juristische Beratung, 5. Jugend■ und Kinder-Alijah. II. Zertifikats-Abteilung. 1. /er* tifikats-Bcarbcitung, 2. Passage-Abteilung. III. Publik,-itions* Abteilung. 1. Veröffentlichungen, 2. Literatur-Versand. Wie sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen ln Pa- Jästina? Wie sind die Aussichten in den verschiedenen Berufen? Welche L'rniicnbcrufe sind 711 empfehlen? Wie sind die Lobnverhältnissc? Wie teuer sind Lebensmittel? Wie hoch stellen sich die Haiishaliskostcn? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Informations-Broschüre ״Alijah“ des Palästina-Amtes der Jewisli Agency. Die 5. Auflage ist im Januar 1031 erschienen. Der Zolltarif Palästinas in deutscher Sprache enthält sämtliche Positionen in alphabetischer Reihenfolge, ferner eine Zusammenstellung aller Import- und Exportverbote oder sonstiger Beschränkungen. Getrennte Einwanderung von Familien- Angehörigen. Dank den Bemühungen der Jewisli Agency ist cs gelungen, die Schwierigkeiten in Fällen, in denen Zertifikats-Inhaber der Kategorie AI (CP 100Ö) oder C (Arbeiter-Zertifikate) unter Zurücklassung von Famllicn-Angehörigen nach Palästina cinwandcrten, 7.11 belieben. Wenn der Zertifikats-Inhaber zunächst allein fahren muß, Frau und Kinder aber nachkommen lassen will, so muß er 711nächst vor seiner Abreise dafür Sorge tragen, daß auf Grund des ihm erteilten Zertifikates die Pässe sämtlicher Familien- Angehöriger gleichzeitig mit dem seinigen visiert werden. Er muß alsdann bei der Ankunft im Lande der Hafenbehörde anzcigcn. daß seine Familie nachkommen wird, und dabei angeben, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Hafen sie eintrifft. Die Familie muß innerhalb von 12 Monalen, vom Tage der Visiimcrtcilung «in gerechnet, die palästinensische Grenze überschreiten. Besonders schwierig lagen die Fälle, ln denen der Familienvorstand auf Grund des ihm erteilten Zertifikates bereits eingewandert war. In solchen Fällen Ist es zweckmäßig, daß sich die zurückgebliebenen Familienungehörigen (Frau und Kinder unter 18 Jahren) an das örtlieh zuständige Konsulat wenden und unter Angabe von Namen und jetziger Adresse des bereits oingewanderten Zertifikats-Inhabers, sowie möglichst unter Mitteilung der Nummer des Zertifikates und Datum der Ausstellung die nachträglichc Erteilung eines gesonderten Einreise-Visums beantragen. Das Palästina-Amt, Berlin W 15, Mclnekcstr. 10 steht auf Anfragen mit Rat und Auskünften gern zur Vcrfügung. _ 4 Nächste Abfahrten nach Palästina (mitgctcilt vom Palestine & Orient Lloyd, Berlin NW! 7, Fricdrichstr. 100). Aquitania (47000 t) 12. 2. Martha Washington 14. 2. Helmian 15. 2. Patria 16. 2. Pnlonia 21. 2. Balia 21. 2. Sphinx 22. 2. Roma (33000 t) 22. 2. Contc di Savoia (48500 t) 22. 2. Porthos 23. 2. Martha Washington 28. 2. Marictte Pacha 2. 3. Polonia 7. 3. llalia 7. 3. Aquitania (47000 t) 18. 3. Vulcania (24000 t) 21. 3. d’Artagnan 23. 3. Ausonia 24. 3. ab Villcfrancht ab Triest ab Genua ah Marseille ah Konstanza ah Triest ab Marseille ab Neapel ab Genua ab Marseille ab Triest ab Marseille ab Konstanza ab Triest ab Villcfranche ab Neapel ab Marseille ab Genua ״Einführung in das Hebräisch der Gegenwart". Wir geben hierdurch davon Kenntnis, daß der Verkauf des hebräischen Lehrbuches von D. j. Bornsteiu: ״Einführung in das Hebräisch der Gegenwart" an die Buchhandlung Kedcnt, Charlottenburg 4, Dahlmannstr. 8, übergegangen ist. — Verlag ״Jüdische Rundschau" G. m. b. H., Berlin W 15, Mcinckestr. 10. Die Zulassung zu den Kranlcenkanen Berlin-Neukölln, den 4. 2, 1034. An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau" , Zu den in Nr. 0 veröffentlichten Mitteilungen über die neue Zitlassiingsregehmg für niehtarischc Kassenärzte, die Frontkämpfer waren, ist es zur Richtigstellung und Vcrmcidüng von irrigen Hoffnungen notwendig, auf die in dein Artlkcl auch zitierte Verordnung vom 20. November 1033 mmdriicklieli hiii/uweisen, nach der in Großstädten über 100(XW Einwohner kein Nie h tarier mehr zur Kasse zugelassen wird, auch wenn er die gesetzlichen Prontkampfcrhedingun■ gen einwandfrei erfüllt. Von dieser Regelung sind zahlreiche Acrzle betroffen worden. Ergebenst Dr. Sonn en f eld. Ein Jüdischer Flfifftf , Halenscc, d. 6. Februar 1934. An die ״Jüdische Rundschau", Berlin, ln Ihrer Nummer 10 erschien ein Artikel über jüdische Musiker auf Schallplattcn, und wurde darin erwähnt, daß wir unter den Juden keine hervorragenden Solisten für Orgel und Blasinstrumente hatten oder haben. Wie mir nun bekannt ist, haben wir unter den Juden sogar einen sehr hervorragenden Flötisten, von dem Ich aber nicht weiß, ob er auf Schallplattcn gespielt hat. Dieser Flötist ist Herr Eichtenstein, welcher für hervorragendes Spiel vorn König von Griechenland eine goldene Flöte als Geschenk erhielt. Hochachtungsvoll Manfred Henschel. Nr. 12, 9 1931 ח Der ״Sabbafh de* Schekels״ Ais der Tempel staml, ließ das Bet Din am 1 Ad•״ Sendboten das ganze jüdische Volk auffordern Schekel" zu zahlen. Es ist dies die Steuer, deren En ל,.'־ diente, die Kosten des I 01npcl<lic11*tes zu bestreiten y Steuer bildete häufig ein starkes Band zwischen den 1' ״ lästin« wohnenden Juden und der Juden heit der 1)•. Pj׳ Zum Andenken daran wird iioeli jetzt in jedem Schabhat, der vor *״״י erste״ Ädar liegt (diל ״/״ 10. Februar), Parschat Sch’kalmi genannt. Man verlic־( ihm neben dem laufenden Woelicnnhwluiitt, den aiוי . ״ aus dem 2. Buche Moses Kap. 10, Vers 11 hi, m .,,,״X Gebot der Thora enthalt, diese Steuer zu zahlen. ’ f “Js Dazu heißt es bei Maimonides (Hilchoth Sdi’kalim,!; Es ht ein Urlmt ,Irr Th״״, .laß je,Irr Main, jn j’ 11 jedem Jahr eine״ ״11,111 ״ S,!׳״kcl?״!,!!. S״״״r ,Irr Arn1e /' U, Jahr einen sich (iurcli die Zr,l sieh von ,•hi,Irren kaufen und einen Reiche will nicht 11111 der Thora, ,laß jeder Mam, hall״ ״ S, ticke! 7ahh, Sogar ,Irr Tal, ernährt, I t dazu vcrpiiirhtri, ui״! (r ,׳ihm, oder sein Kleid von der S,|,u;!Cr hallien Schekel gehen, denn so heißt n: pj mehr gehen und <|er Arme nicht %fn K־׳l Die Jupcnd-AIiJah aus Deutschland Die dem Berliner Palästina-Amt, Abteilung Jugcnd-Ali״!, Beigeordnete ״Jüdische Jugeudhilfe E. V" dieVi Grund der von der Palästina-Regierung der Jewisli Aern für das erste Halbjahr 1931 /um erstenmal zur Vcrfyf>X gestellten 350 Jugendzertifikatcii die Jugend-Alijah ,״ Deutschland organisiert, sendet zunächst eine Gruppe J 45 Jugendlichen, die hinnen kurzem auf 63 vergrößert werde wird, nach Ain-Charod. Diese Gruppe verläßt Roth am 12. Februar, Die Heiden nächsten Transporte, eine MT cheugruppe, die in die MiidcBenlchrfarm in T a In ioD gehen wird, und eine religiöse Gruppe, für die die Haute in dem Kibbuz Rodges in ca. acht Wochen fertigestellt sein werden, folgen im Laufe des Februar und Mätz. Kurt Blumcnfcld hat, aus Palästina kommend, in den letzten drei Monaten intensiv an der zionistischen Arbeit in Deutschland teilgenommen. Er hat in zahlreichen Städten Vortriigc gehalten, neues Wissen über Palästina und die unmittelbare Atmosphäre des Landes, in dem er einige Monate gelebt hatte, verbreitet, er hat durch seine tiefgehenden Analysen der Judcnfrage und Beleuchtung der deutsch-)(':- dischen Probleme der Erkenntnis der jüdischen Problematik unter den Juden einen neuen Impuls gegeben. Seine von größter Anteilnahme aller jüdischen Kreise begleiteten, mit Ergriffenheit und Beifall aufgenommenen Vorträge bedeuten eine wertvolle Belebung der zionistischen Arbeit. Auch an den internen Arbeiten der Z. V. f. D. hat Herr Blumenfeld anregend, gestaltend und richtunggebend tcilgenommen. Zu unsei en Freude besteht die Aussicht, daß Herr Blumcnfcld in einiger Zeit wieder Deutschland besuchen und an der zionistischen Arbeit hier tcilnchmen wird. Herr Blumenfcld fährt ain 12. d. M, an Bord der ״Aquitania" von Villcfranche nach Palästina ab. Mitteilung des K. J. V. Wir veranstalten zu Pcßach eine Gesellschaftsreise nach Palästina, und zwar mit dein Dampfer ״Vulcania". Die Reise beginnt am 19. März ab Berlin, am 21. März ah Neapel über Athen—Rcirutli. Am 27. März erfolgt die Landung in Haifa. Anschließend findet eine zehntägige Gesellschaftsreise statt. Einzelheiten über die Reise gehen aus unserem Prospekt hervor. Wir bitten Intercssenten, sich möglichst bald an uns zu wenden. Das Präsidium des Kartells Jüdischer Verbindüngen, Berlin-Charlottenburg, Bleibtrcustr, 50. Das Dczerncnten-Kollegium des Preu ßischen Lan desverbandes jüdischer Gemeinden hat bcschlossen, den Großen Rat zu einer Sitzung am 4, März eiii/uhcrufrn. Die Sitzung soll insbesondere dazu dienen, durch Erstattung von Referaten den Rntsmltglicdem einen IJeberblick über die Gcsamtlagc, die Arbeit des Landcsverbandes und der verschiedenen Berliner Zentralstellen zu verschaffen. Dr. Joachim Prinz, der Berliner Rabbiner und Verfass er des Buches ״Wir Juden", begibt sich demnächst zu einer Studienreise nach Palästina. Er Teist an Bord der ״Aquitania" am 12. d, M. von Villcfranche. Die Photographien von der Eröffnung der Palästina- Ausstellung in Nr. 11 der ״Jüdischen Rundschau" stammten, was anzugeben versehentlich unterblieben ist, von dem Photographen Kikoler, Berlin. dek RedakUm J. R., Beckum. Der hebräische Name für den Purim- Karneval in Tel-Awiw lautet: עדלאידע• Ihre Anregung, alle ähnlichen Purim-Vcranstaltungcn unter dieser Bezeichnung zu arrangieren, scheint uns beachtenswert. Brief aus Norwegen Oslo, Anfang Februar!1)3! Das jüdische Lehen in Norwegen steht im Zeichen 110■ nistischcr Arbeit. Am 4. Februar hielt die ״Jödisk Ungdoir«• Forcning“ in Gemeinschaft mit der ״Norsk Zionistforcnin״ ein Fest zugunsten des KKL ab. Ais Redner war Rabb.!):. Cohn (Berlin) gewonnen worden. Der Redner, von Rabb. Emil Samuel (Oslo) herzlich oegrüßt, sprach über du Thema ״Die Schicksalsstundc des Judentums“. Rabbi«: J. Samuel übermittelte den Dank der Versammlung. Ei« Sammlung für den KKL ergab ein gutes Resultat. B.j, Ilmiptschrütleiter: Dr. Robert Wcltsch, Berlin-Charlottenburj t, Stellvertreter: Kurt Loewenstcin, Berlin W 15. Verantwortlich׳: Schriftleiter für den gesamten redaktionellen Teil: Kurt Loew!n׳ itein, Berlin AVIS. Anreigenleiteiin und verantwortlich für dr. Anzeigenteil: Helene Chanciner, Berlin N 54. Verlag und Ar. *eigenverwaltung: Jüdische Rnndwhau, Berlin W15, Mcineke tr. V. D.-A. Jan. 38 487 Expl, Druck: Siegfried Srholem, Bcrlin-Schnnebr; Ö24 BtoUnfohds des AußcM-tt/e^ks! KEREN KAJEMETH LEJISRAEL JÜDISCHER NAT10NALFONDS E.V. Berlin W IS, Melnekestr. 10. Tel.: Bism.7165. Postscheck-Konto Berlin Bll' OletiSBüsr Ellash and camo. Ltd. Jerusalem, Ben Jehuda Street Beratung der deutschen Kunden durch fr. deutsch. Rechtsanwalt Inibninil tri llb 1r Ü I d n I 5 n Ausführung sämtlicher Bankgeschäft• Laufende Rechnung und Sparkonten An- und Verkauf von In- und ausländischen Schock» Bankverbindung In Ollen Wolttailen '3iilÜi!iS2iti'Ui‘ÜE!liSiili> lifil üii iiujuuvuav.., j Postscheckkonto: Barlin Nr. 104951 | Bankkonto: Dresdner Bank, Depoaltenkassa Kurfüratandammlä' t i!11111! בל";/ נרל/ ין 1 SS H 7• Litefarm: .113 t ־ t.1' 3 hat 1211 Jaiire 1933 ilirc Lcscrzalil vervielfacht. Anzeigen in;1 der ^Jüdischen Rimdscliaii*1 haften den größten Erfolgf II' DI© ia dem Werbe-Inserat ln Nr. 9 enthaltene Angabe, die ״Jüdische Rundschau“ habe ״die ff: höchste Abonnentenzahl aller jüdischen Zeitungen Deutschlands“, wurde von einer jüdisches § Zeitschrift zu unserem Bedauern als Beeinträchtigung empfunden; da derartige Daten schwer 1, genau feststellbar sind, erklären wir, daB wir die Angabe ln dieser Form nicht aufrecht״ | erhalten wollen. t% Anzeigen- Preisliste und Probe nummern auf Anfordern kostenlos j Bezugsbedingungen: Pro Monat RM 2,—י pro Quartal RM 5,75 | rorticMck* Konttm Abonn.-Abt. Groß-Berlin: Berlin 715 73. Abonn.-Abt. übriges Reichdsiu־׳-״״ Inseratcn-Abletlunö: Berlin 71618 Aualandi Baael V 93 55 / Belgrad 68032 t Brüssel 394 33 / Budancst 596 93 Dawig 19 73 / Haag 1404 70 / Prag 594 10 / Riga 4155 / Straßburg 164 30 / CschaJ IW« / wE 15603• ןןן!}|!,,>!זן!1ן!1!ן!ןן1 ןןןןן!ןןןןןןן!ו״ןןן!!וןןןיןן!ןן1ין1!,'1!||!ן!1ן;ן!!|11 ..

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