Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 8 (26.1.1934)
- Date
- 1934-01-26
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 ׳JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 8, 26.11934 o ן—r י״״׳) ( fS /! ץי״י״/ן L.#/ kjWi Ul ] 1 Die neugierigen Frauen. In der Kulturbund-Aufführung der Oper ״Die neugierigen Frauen“ sind einige Umbcsctnm* gm vorgcnominfu worden. Man mag zu dieser Oper stehen, wie man will, und auch von der Ansicht nusgehen, daß der Kulturbund dem jüdischen Publikum geltaltvolleren Stoff bieten sollte — die Aufführung bleibt mich in der neuen Besetzung ganz vorzüglich. Von den neu mitwirkenden Kriiften ist in erster Linie der Arlecchino l eo B n r e /. i n s k i s zu neunen, der in Spiel und Gesang gleich vorzüglich ist. Den Ottavlo gibt Allrcd Glas* mit behäbiger Gutmütigkeit, den l.elio und Lcamlro Heinrich Korn und Julius K u t hau in gesanglich und schauspielerisch angenehmer Manier. In den weiblichen Rollen ist der Part der Rosalira bei Lisa Jülich gesanglich gut aufgehoben, wahrend die Elconora Lotte Läufer* schausmeierisch angenehm auffiel. Die Bcatrirc Emma Z a d 0 ז * fiiglc sich in das weibliche Ensemble gut ein. oc. Moral und Wirtschaft. Im Kulturbund 8prnt.1t für. Frau* kenntrin über ״Moral und Wirtschaft“. Einer Einleitung, die die Beziehungen zwischen Wirtschaft und Wirtsclnitsplüb- Sophie, sowie die zwischen Ethik und Moral aufzeigte, folgte ein geschichtlicher Teil, der die verschiedenen Formen der Wirtschaftsethik durch die Jahrhunderte hindurch verfolgte, und ein mehr grundsätzlicher, der der Arbeit, die zur Bcfrictii* gung der wrtschalt'irhcu Bedürfnisse der Gcse'lsdinft geleistet wird, ihren Ort im kulturellen Leben eines Volkes zuzuweisen versuchte. Der Auffassung der klassischen Antike, die die wirtschaftliche Arbeit irtillaclitet, steht die Wirtschaftsethik des biblischer Judentum* gegenüber. Die Verschiedenheit wird hcsonders an der Institution der Sklaverei deutlich. Die soziale Ethik des Judentums wurde ferner an der biblischen Sabbat- Institution, an jenen biblischen Vorschriften, die das Entstehen einer biblischen Schicht verhindern wollen, sowie an dem Begriff der Zcdnkah gezeigt. Der zweite Teil der geschiehtliehen Darlegung gab einen Ucbc-b'ick darüber, wie sich indiv׳id11a!isfische und universalistische Tendenzen in den verschiaienen Wirtschaftssystemen und •theorien der Neuzeit berühren und gruppieren. O. O. Kinderkabarett. Die Abteilung ״Winterhilfe‘‘ der Berliner Jüdischen Gemeinde veranstaltet seit kurze■־ Zeit Vergnügung*- abcntle für die unterstützungsbedürftigen Großen und Kleinen und scheint damit ein dankbares Publikum zu gewinnen._ Wir erlebten eine Kimlcrveranstaltung im Osten der Stadt, bei der die Kinder sehr froh waren, laut jubelten und ohne Gage mit־ spielten. Aber es würde sieh natürlich nicht lohnen, über die einzelnen Darbietungen zu berichten, wenn nicht einige grundsätzlichc Betrachtungen daran geknüpft werden könnten und müßten. Das Programm bestand aus 12 Nummern und zwei Teilen. Der erste Teil umfaßte in 9 Nummern allgemeine Dinge; der zweite Teil in 3 Nummern jüdische Dinge. Was würfle an Jüdischem geboten? Einige hebräische und einige jiddische I.irdcr. Im übrigen gab es einen Schmarren, der offenbar aus der Vorkriegszeit stammt, eine Moritat, zwei Rmuitänze und einige Volkslieder,..Kin.kc.situL^eia. dank* bares Publikum; sic jauchzen allem zu, was ihnen im Augen* blick Spaß macht. Aber auch wenn es 'darum geht, Freude zu verbreiten, darf der erzieherische Gedanke, d,cn heute das Judentum in den Mittelpunkt seines Seins zu stellen hat, nicht fehlen: H i n f ü 11 r 1111 g zum J u d c n t u ui. Ein stärker jüdisclies Programm hätte den Kindern mindestens ebenso viel Spaß gemacht. Gibt es nicht sehr lustige Dinge vor allem in der ostjiidischcn Literatur? Und an Liedern ist gewiß kein Mangel. Man könnte einwerfen: wozu weltanschauliche Debatten über Vergniigungsvcrnnstaltungcn? Aber cs genügt nicht, eine Weltanschauung bloß in Versammlungen zu proklamieren; sie muß zur Wirklichkeit werden. Und auch ein jüdisclies Kabarett gehört dazu. Mit dem Judentum in kleinen Dosen ist keinem, und am wenigsten unseren Kindern gedient. N. Das Brettl Im Zentrum gab am Sonnabend im Saal des Hotels König von Portugal seinen ersten Abend. Dem Rut waren sehr viele gefolgt. Im Programm wirkten mit: Hedi Haas, Heinz Ganther, Else Posen, Hüde Marks, Alfred pells und Arthur Zander. Jeder in seiner Art war ausgezeichnet und wurde mit großem Beifall bedacht. Den Hönepunkt des Abends bildete Willy Rosen. ן״•״/ ץ* pp. ־“ k* חב־-, \?ך״ 1 1'hi ׳■!ץ״־ I > ן ן י»*.; 11 י ‘ | \ ( ן ,W |! l ilui kJ f» - ■' -aa.j,pl jjfr■'— das Lcumf dwJudQH 19 Land / Bevälkarung / Landwirtschaft / Industrie/Verwaltung / Gesundheitswesen/ Erziehung / Einwanderung / Keren Hajes• aod / Keren Kajemeth Lejlerael / Zionismus 4«*Xt* Februar« figl# 9*22 Uhr« Slaitlldae Riume Im Logonl&au•« Klc2«tstraße Nr* SO Eintritt RM 0,50, für Mitglieder der BZV im Büro der BZV und bei den Bezirksgruppen RM 0,40. Jugendliche In Gruppen durch die Jugendorganisationen RM 0,10 Die Auseinandersetzungen über die Führung der Berliner Jüdischen Gemeinde sind bis zu einem Punkt gelangt, an dem es nicht mehr angängig ist, sic nur im Rahmen von Zcitungspolcmlken und internen Diskussionen in den Gciiiciinlcgrenilcu zu führen, sondern wo es erlorder* bei: geworden ist, die breite Jüdische Oeflaitlichkelt zur Stellungnahme und zur Bekundung ihre« Willens aulzurufen, Die Leitung der Berliner Gemeinde liegt heute in den Händen von Männern, die in einer Zelt berufen worden lind, In der die Grundlagen des jüdischen Lebens sich wesentlich von den heutigen Gegebenheiten unterschieden und in denen die ־ Ansichten eines großen Teils der Berliner Juden erheblich von de!1 jüdischen Auffassungen verschieden waren, die heute von der Mehrheit der Berliner Juden vertreten werden, Dies fühlen die Kreise, die für die Gemeinde verantwortlich sind, und sie glauben dem Stimmungsumschwung, der gegen *ie gerichtet Ist, dadurch Rechnung tragen zu sollen, daß sie mit besonderer Radikalität die Ansichten Ihrer Generation in der Gemeinde vertreten und alles aus der verantwortlichen Arbeit fcrnzulialtcn sich bemühen, was über die Erhaltung eines Vcrwaltungsmcchanismus und eines Instituts für soziaie Aufgaben hinaus in der Gemeinde den Träger eines wirklich lebendigen, zukunftsreichen Judentums schaffen möchte. Diese Haltung der Leitung der Gemeinde hat dazu geführt, daß der innere Frieden, der von allen Gruppen des deutschen Judentums angestrebt werden sollte, aufs schwerste gefährdet worden ist. Es geht eben nicht an, Meinungen und Ideale auf die Dauer jiicdcrzuhaltcri und von der verantwortliehen Mitarbeit zu entfernen, die Insbesondere von der Jugend getragen werden, und sich auch heute zu bemühen, ein minimales Judentum dort zu vertreten, wo man durch den Einfluß der Äußeren Ereignisse gezwungen ist, jüdische Arbeit zu leisten. Die Berliner Zionisten stehen In Auseinandersetzung 11m die Zukunft der Berliner Gemeinde In vorderster Reihe. Sie sind cs, die in erster Linie daran interessiert sind, die jüdische Kraft der Oemclnde zu stärken und sie zu dem beherrschenden Faktor des Jüdischen Lebens zu machen. Das kann man allerdings nur, wenn man ein Höchstmaß an jüdischen Energien In der Gemeinde konzentriert und den Kräften, die zur Mitarbeit aus ihrem vollen Judescln heraus drängen, den Weg frei gibt. Die Zionisten sind sich dabei der Grenzen jeder OemeindCarbeit bewußt. Es war und ist verfehlt, wenn manche Zionisten den Standpunkt vertreten, daß cs sich hei der Oemcüulcnrhcit um die Er- Haltung bestehender jüdischer Positionen handelt; das wäre im Grunde mir ein gradueller Unterschied gegenüber der liberalen Gruppe, die Ja auch die ״Erhaltung bestehender Werte“ anstrclit. Zionistische Gnmdcrkcnntnis in der Oemeindearbeit muß cs sein, daß es um eine Neuformung auch der jüdischen Gemeinde geht, die aus den kulturellen und sozialen Bedingungen der jungen jüdischen Generation' heraus' 'einen neuen Weg zu bcsclircitcn hat. Die Gemeinde kann und wird nur daun existieren und wirklieh lebendig sein, wenn sie ihrer geistigen Haltung nach in engem Zusammenhänge mit der jüdischen Renaissance in Palästina stellt. Der Wille der jungen Generation des Berliner Judentums zur verantwortlichen Mitarbeit In der Gemeinde wird durch keine Maßnahmen des Gcmcindevorstandes auf die Dauer zur Unfruchtbarkeit verurteilt bleiben. Dies kam besonders deutlich in einer von der Berliner Zionistischen Vereinigung am 22. Jan. in der Singakademie veranstalteten Jugend• kundgebung zum Ausbruch, an der etwa 2(4 Tausend Junge Menschen, in erster Linie aus den jüdischen Jugend• /"ץ r I blinden Berlins tciliiaiimcn. Die Referenten des Abend! Martin Band mann, Hans E r i e d e n 111 a 1 urui Ha!!! Gärtner brachten die Wunsche der jüdischen Jugend, vm immer erneutem Beifall unterbrochen, klar zum Ausdruck Martin Bandmann wies darauf hin, daß die letzte (jfj mciiidckiindgelning, von dem die zionistische Jugend schlossen war, zeigte, daß die Gemeinde mit der Jugend nicht verbunden ist. Hans Frlcdcnthal betonte insbesondere daß die Gemeinde nicht der Ort sein dürfe, an de!!! Menschen arbeiten, die im Grunde jüdisch nur sehr begrenzt Interessiert *irnl. Haus Gärtner schließlich behandelte die Fragen der jüdischen Schule und stellte ein positives jüdisch« Sehiilprogranim den Bcsti cbtimrcn entgegen, die eine jtiJhch! Schule nur widerwillig akzeptieren. Mit der Gesamthaltung der Berliner Gemeinde brich;;(, tigte sich dann ein O c m c I!1 d c a b e n d, der von der Her. lincr Zionistischen Vereinigung am 23. Jan. in den Mt11ikff. sälen veranstaltet wurde. Etwa 1500 Menschen füllten dicht, gedrängt den Saal. Es referierten Arthur Rau, Dr. David Schloß borg und Kurt Blumen leid. Arthur R forderte die Zionisten auf, sich stärker als bisher mit der Gemeindearbeit zu beschäftigen, um den Vorstand der Oe. meinde zu zwingen, seinen Kur* der Rückständigkeit und der Illusionen aufziigcben, Dr. Schloß berg zeigte, wie unsere ״liberalen Führer" trotz dem Umschwung!!! ,!f. Umwelt ihre Plätze nicht aufgehen. Wir Zionisten haben den nationalen Gedanken, den die Welt akzeptiert hat, nach unseren Bedürfnissen geformt. Ebenso haben wir eine Jugendbewegung geschaffen, die dem Wesen des jüdischen Volkes entspricht. Ikl den Liberalen dagegen ist der Geist der Assi, milation noch immer lebendig. Man akzeptiert zwar unsere Forderungen: Schule, Sport, Bcrufsumschichtung, aber sucht den jüdischen Geist aus Ihnen zu vertreiben. Für uns ist nur der Weg der Autoemanzipation denkbar, der allein dem Judentum der Gallith eine Lfbcnsmögüchkeit in Verbindung mit Palästina geben wird. Darum sind wir gegen eine sog{, nannte ״Arbeitsteilung" zwischen Zionisten und Nicntzionisten, die ein Unding ist. Kurt Bl u m c n f c 1 d zeigte die Bedeut,m; Palästinas im Rahmen der gesamten jüdischen Wanderung:■ bewegung. Wer ans Palästina kommt, merkt, daß sich im inneren jüdischen Leben liier nur wenig verändert hat. VTih. rend früher die Gemeinde von denen geführt wurde, die ,am meisten konnten, wird sie seit der Emanzipation von den• jenigen geleitet, die in der nicht jüdischen Welt angesehen sind. Mau wollte nach außen repräsentieren und als Jude unsichtbar sein. Aus dieser Grundhaltung folgt die Wurdelosigkeit In dem Verhalten der in den Gemeinden maßgeben• den Kreise. Die Umwelt kennt allerdings nur Juden, und trotzdem fragten *ich die Liberalen nicht, ob sie wirklich Juden sind. Jetzt sind die Schichten bedeutungslos geworden, aus denen die Gciiieimleführer stammen. Man lebt aber weiter in einer Schcimvclt und attestiert sich gegenseitig, dafi alles noch in bester Ordnung ist. Auch wenn in der jüdischen Ocftcntlichkeit ein Meinung*Umschwung eingetreten ist, achtet man nicht darauf. Die Liberalen drücken das meiste, <l,1s sie wollen, negativ aus: sie wollen nicht Zion, nicht Hebri• iscli. Wenn wir Zionisten dem ein positives Programm ent• gegcnsct/.cii, so müssen wir deutlich sagen, daß wir nicht! Verschwommenes meinen, sondern all das, was von Eres Israel aiugcht und mit ihm verbunden ist. —׳ Die Kundgebung, deren Reden mit größter Anteilnahme und stürmischem Beifall von den Versammelten aufgetiomw wurden, wird, so hoffen wir, dem Gcmeindevorstand gezeigt haben, welches die Wünsche der Berliner Juden sind, und sollte Veranlassung dazu sein, einen gründlichen Umbau der gesamten Gemcindcarbcit cinzuleitcn. Ausstellung gehörloser Handwerker. Int Rahmen Ihres 25jährigen Jubiläums zeigten ehemalige Zöglinge der 18• raclitischeii Taubstummen-Anstalt zu BerUn-Weißeusce, daß gehörlose Handwerker und Künstler in keiner Welse hinter hörenden zurückstchcn und gleichwertige Arbeit leisten. Die Ausstellung bot eine geschmackvolle Schau von Tischler», Schlosser-, Feinmechaniker• t1!1d Juwelier-Arbeiten. Litho• graphen und Rcklamemnler zeigten viele künstlerisch wert• volle Werke Ihres Könnens. Zahlreich waren die ausgestellten Kleidungsstücke, Auf einem Sondertisch waren die letzten Arbeiten der Zöglinge ausgestellt. Bezlrksgruppe Bayerischer Piste 1 Am 31, Jtnusr, 20,30 Uhr: Ort wird noch bcksnmge geben. Geschlossene Mitgliederversammlung, S. Tscheriok spricht über Revisioniimu». Bczlrksgruppo Hinsaplatei Am 31, Januar, 20,30 Uhr, Konditorei Han•״, Flensburger Str. 19. Frl. Dr. Lipschü«: ״Die Fr»U im Aufbau Palästinas“. Bezirktgruppe JannowltzbrUcket Am 31. Jsnuar, nachm. 4 Uhr, Im Heim Briickenstr. 8». Chamischah assar b’ichwst Kinderiest, Arbeltsgcmclnschalt Iwrlsi Am 30. Janimr, 20,30 Uhr, Hotei König von 1'!>! tugal, BurgMr. 16■ Dr. Fricdcnthal: ״Der Wec des jüdischen Sports“. Bezlrksgruppe Neukölln 1 Am 1. Februar, 20.30 Uhr, Passage-Festsäle, Bergstraße 151—182, in der Passage am U-Bhf. Bergstraße. Dr. MUhibnuer 1 ״Was erwartet Palästina von seinen Einwanderern?“ Llchtblldcrvortrajji ״Nabalal, ein Dorf wird Bar-Mitwah". Begleit• vortrag: Frl. Crclhe Bloch (Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina), Bezlrksgruppe Schmsrgendort-Steglltzi Am 31. Januar, 20.30 Uhr, Heim der liZV,, Krnitstr. 54: ״Wir diskutieren“,■ Bezlrksgruppe Snvlgityplalil Jeden Dienstag, 20,30 Uhr, im Heim, Kentsir. 54, Klubabend. Bezlrksgruppe Wilmersdorf 1 Am 29. Januar, 20.30 Uhr, Helm, Kant• itraßc 541 ״Gesprochene Zeitung", Au* dem Inhalt: Unsere Meinung — Palästma-Wirtsclialt — Die deutsche Einwanderung in Palistina — Wir und der Kulturbund — Wandlungen der Judenfrage — Lokales — Hebräische Beilage — >Iusikbeilage — Buchbesprechung ״Wir Juden": Rcdaktionsstab: A.' Blumcnthal; Dr, Jacobsohn; Dr. K, Jarohy; K. Kaniwit*; Dr. A. Prinz: Dr. P. Schnurmachcr; Dr. Silber mann: L. Schkolnikl S. Tschcrtok. Die Bezlrkigrupp« 8U4 vttanttalWt gemeinsam mH dem Synagogen• verein Kottbusser Ufer am 28. Januar, nachmittags 4 Uhr, Im BZV- Heim, Oraniettslr. 170, sin großes Chsmlschah asiar b'echwat Kinder• lest. Es wirkt ela Klndarorchcster und «In Klndtrehor mit. F«rn«r werden Lichtbilder und «In Klndertheattr vorgefßhft. Bewirtung dtr Kinder mit Früchten aut Erat liratL Zionistische! Seminar. Am 29. Januar, Kur.u* V, Pr. Ma«Z spricht über die ״IJatksla". Kursus IX. Der Vortrag von Dr. Screni ׳ihr die ״lltMadrtith“ finriet am 1. Februar, wie ursprünglich angegeben, nicht statt. Der Termin wird noch bekanntgrgeben. Alle Vorträge im Logenhaus, Kleists!r. 10, um 20.30 Uhr. Vortrag Kur» Blumenfeld. Im Rahmen der Frauen-Arbcltsgemelnidull lür Palästina spricht Kurt Blumcnfeld das letzte Mal vor seiner Ab• reise nach Palästina am 3t. Januar, abends 8.30 Uhr, Im logenbiw, Klclststr. 10, Uber ״jüdische Gegenwart und Zukunft — dis Aulgib» der Frau bei der Gestaltung indischen Lebens", Frauen-Arbsltsgemelnschafl lUr Pallstlna. Die für den 31. Januar sn• gesetzte Veranstaltung zu Chnnriwhalr n-tsar b'schwat linde■ «FM statt, da »n diesem Tag Kurt ISItinienfcId spricht. — Auch die Arbeit!• gemrinachaft der Gruppe Nordwest fällt an diesem Tage aus. -• Gruppe Nord und Ost: Am 29. Januar, abends 8.30 Uhr, 5h'־ glicdcrversammlung. Grethc Bloch spricht über ״Entstehung und Ar• beitsgebicte der W1ZO" im Caid Dobrin, Sitzungssaal, llackeschet Markt 1. Hebräischer Kindergarten, Der hebräische Kindergarten, Bayfrtvhd Platz, Innsbrucker Straße, hat noch einige Plätze frei. Anmeldung« bei der Leiterin E. Wesel, Rcnenheimer Str. 21, b. Wallach, B8 Gor• nelius 5208, täglich mittag» von 2- 3 Uhr, außer Schabbath. Aa• meldtmgcn (ilr den hebräischer» Nachmittags-Spielzirkel lür Kinder von 8—9 Jahren. Ein Hauikoniert dea bekannten Kinderorchestera unter Ld׳ tung seine* Dirigenten Heinz Brun veranstaltet die l'rautn-Arb'i"• gemeinsdiaft lür Palästina im Hause von Krau Dr. N’ußbaum-i'rztik• lurter, Dahlem, Königsnmrckatr, 4 (Nahe Roseneck), am 4. Kebtusf, nachm. 4.30 Uhr. Zum Vortrag kommt eine Symphonie von!Uvda• em« Symphonie von dem Komponisten Herbert Brün und hebrüi«'״« Lieder. — Anmeldungen im Büro der I•'. A. 1’., Mcinckestr. 10, B‘>• marck J1 7105. Sonntag, den 28. Januar: 11'/2 Uhr vorm. In der Loga, Klalatafraße 10 und 11 Uhr vorm. Kino Imparlal, Roaonthaler Str. 40,41 Proflrammi Antpraoh*n(Hsbr#lich und Daultch), Musik! Mlldrtd Cable (Sopra״) M, R0!h!Tanor) Trloi Willy Kray (Vlolin•), Hsrmann Wall (Gallo), 0r, Hana N»th»n (Ktavlar), Wsrka von Kraln, Aehron, 15*׳, Rosowski, Bloch, MlHn#p, Er\g«!, Mtirihaf'l Mbup K#n®n xum 40 u• 60 Pf• in 6. BZV» Miinekeitruß• '0! lm KinUlß, 5* b«׳ A. Locktr, MtmihRfd־ •tr. 6 und t• ö. Km*•־ BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG / Kullurabtallung