Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 6 (19.1.1934)
- Date
- 1934-01-19
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 6, 19.1.1934 I von me er ■'tn ־11־ h־u ,T jüdische Rundschau Seite 7!! |r. 1. cs. ״׳־ um« * inen i׳i dem 1 'ullk'fi!*_! ge. enoag ׳•f inen 1i sich Er er- » war, AfiiBc fäeobis tu *ich IgCjfCtt 8־'.MI!lg ern er cramte er sich derm tcmlcl- 1 I’i 11ז E, die letzten konnte •zehrte e. Bis jedoch t dem in sein einen Athc- 11r,.T m «lung noza." a n. ^. gelten rfnhrt 50 ist tigkeit ircitct fgung l;:ahe ' Aut-!ringt K'lche »,rede v.'ich« heute It es Bübcr *lichte lerer• rivate des tim'tt, wisse 11 brr!rausdiese :erem auere eher- 6011 einer zung nicht •wert, igereine ollen die »ren« ilgen ׳ aus 111cm Oe• esen. zeig« com• Zwi ratur lim- , die insetrt. : die und was hat, after lijah ic nt• Zio« kste. die des eben lircr n. von . 100 von ueh- יי• € (.... ״C % r'j די V1.P c 'פ ץ־־, ךי׳י ־׳׳/ ׳,/ \״! י ״V (׳ ו־־-׳> \ J ר:י' <—*ך־•"* ץ rך״;!;! 1 J V.; Die Berliner Palästina - Ausstellung Wer die IListe der zi11״Mjsel1cn VorlragsvcranstalUmgcn jn den letrtcn Monaten durchs,elit und feststem, welche״ Raum die konkrete Pahst(n*vlnformation unter den Meetings, Referatjbftidcn, Seminaren, Kursen in Vereinen und Jugeiulbtimh'ti offenen Aussprachen, .,I’nlästiiia-Frageahemlcn״ usw. entnimmt und wer sich die erstaunliche״ Auflagc/iffcrn der Broschüre״' Merkblätter und Samiiiluugen von Material «her Ercz Israel ansifht, die in den letzten Monaten nbgeset/t wurden, ver« steht, daß dir Berliner Zionistische Vereinigung einem wirkliehen Bedürfnis der jüdischen Ocffeutlichkcit entgeRcnkonunt wenn sie sich entschlossen hat, Anfang Februar eine Pa - |ä 11 i n a ״ A u s s t e 111111 g zu veranstalten. In sämtlichen Räumen des l.ogcnhaiiscs, Klciststr 10 wird 8tn 4. Februar die Ausstellung ״| r c z. Israel, das L a ״ d der Juden“ eröffnet. Sic wird in!2 Abteilungen die Natur und die (leselnclite des Landes, Bevölkerung, Landwirtschaft Industrie, Gosundlu-itswcsen, Verwaltun׳;, Einwanderung Arbeit der Fonds usw. in I)iagranmini, AiCiigriibildern, p'lastisehnt Statistiken, Modellen und Ric«cnpl1010s zeigen. Ganz aktuellem Wissensstoff, wie z. B. den Handelsbeziehungen Deutschland רייוl.ustina, wurde eine besonders eingehende Be־ arbcitmig gewidmet. Fiir die (ksamtlcifiing Ist Otto Wal lisch, der bekaim e Graphiker der Zionistischen Organisation — durch Puhlikationen, wie das weitverbreitete ״Statistische Bilderbuch“, Pa• lästina-f'lakate, Bildlnicher 11. a. tu. bekannt — gewönne״ vor• den. Unter seiner Leitung arbeiten seit Wochen Graphiker, Dekorateure, Photographen und 3« freiwillige Mitarbeiter aus den Junggrtippcn der BZV. in einem eigenen Atelier. Eine große Zahl jüdischer Jtigendbimdc, Schulen, Vereine und Organisationen hat sich zum Besuch der Ausstellung bereits an• gemeldet. Die besten Palästina-Kenner sind als Leiter der Fäh* rungen durch die Ausstellung, die täglich erfolgen werden, bestimmt worden, und so wird die Ausstcllungswochc vom 4. bis zum I I. Februar vielen tausenden Menschen Belehrung und Uebcrsicht über die größte konstruktive Leistung d־׳s Judentums unserer Tage bringen. Vorträge und Konzerio ״Die Reibe der Zeiten". 1111 Zyklus der Montags-Vorlesungen, die die Lehranstalt für die Wissenschaft des Juden• tums in jedem Wintersemester zun! Besten ihres Stipendienfomls veranstaltet, sprach Rabb. Dr, Baeck über das Thema ״Die Reihe der Zeiten". Gemeint ist mit 'dieser Formulierung die I:r.1;!rst1׳|l1mj׳, wie in verschiedenen! pochen die Menschen Vergangc-nlu’it und (iegenwnrt bewerten. In ruhigen, sorglosen Zeilen wird die Gegenwart meist geringer geschätzt als die Vergangenheit; ״die gute alte Zeit" oder das ״goldene Zeitalter'• sind hierfür charakteristisch. In revolutionären Epochen hingegen erscheint die Gegenwart meist «als Gipfel- Punkt der Fnlwicklung. Mit der Ausbreitung historischen Denkens wird aus der Reihe der Zeiten die Reihe der Mächte; Aegypten י ־ Babylonien — Assyrien — Griechenland — Rom; das ist die Reihe der Mächte im jüdischen GcschichtsbcwtilHsein. Lnd durch die Philosophie des Poseidonius wird diese Vorstellung nochmals erweitert: die Gestirne werden als die Göller angesehen, zu jedem Gestirn gehört ein Staat; und so wird der Ablauf des Geschehens zur Reihe der Götter. Gebt ein Sfaat unter, so ist es die Folge des Unterganges seines Gottes. Zu diesen antiken Vorstellungen gesellt sich nun noch eine besonders verbreitete magische Auffassung, die in der Heiligkeit der Dreizahl begründet ist. Die untergehende Antike des 2. und 3. Jahrhunderts spricht von drei Zeiten: der Zeit der Heiden, der Juden und der Christen.. Diese dritte Zeit wird als die Vollendung einer langen Entwicklung angesehen. 1 m 19. Kap. bei Jesaia licillt es z. B.: ״Der. Assyrcr kommt nach Aegvpten, und der Aegvpter nach Assyrien, find die Aegvpter samt den Assvrern dienen dem Ewigen. An jenem Tage ist Israel der dritte neben Aegypten und Assyrien; ein Segen ist es inmitten der Erde." ParallclstcBcn finden sich noch mehrfach in der Bibel. Durch die Kirchenväter kamen diese Anschauungen in die christliche Welt hinüber. V• ic in dieser Hinsicht, so erweist sich auch in vieler anderer bcm'lmm; unsere Zeit auffallend ähnlich י der Spätantike. Ein uneinheitliches, dualistisches Weltbild gibt jener. Epoche ihr Gepräge. Seit Augustus geht eine , starke pazifistische Tendenz durch die Völker. Daneben wird von Historikern '׳io facitus das Wesen des Staates im Machtgedanken gesehen. - Diese Geschichtsbetrachtung zog die zahlreich ersehiertene Zuhörerschaft in ihren Bann, weil sie die Dinge aus einer weiten Perspektive sah, *יי• Gemeindeabend der Belh-Zlon-Synagoßc. Im Rahmen des Gcimindcabcnds hielt Rabbiner Dr. Joachim Prinz einen Vortrag über das Thema ״Die jüdische Religion in ihrer Entwicklung". In leicht verständlicher Weise gab der Redner einen Ucbcrblick über die Entwicklung der jüdischen Reit- Sion vom Altertum bis auf die Neuzeit. Besonders ausführlich wurden die einzelnen Richtungen der Kabbalah und des Giassidistims behandelt. In scharfen Worten gclMcIfe der Redner die Bestrebungen der Reformbewegung, die versuche, die hebräische Sprache aus dem Gottesdienst zu entfernen. Oberkantor ifoffm,־um gab dem Vortrage durch seine ge- Möglichen Darbietungen einen eindrucksvollen Rahmen, n. ״ Konzert des Kulturbundes. Liederabend Lotte Leonard. Re Künstlerin griff in ihrem Programm auf das vorromantische deutsche Liedgut, auf ein paar Barocklicdcr aus dem 17. und dem Anfang des 18. Jahrhunderts zurück. Frau Leonard &cwältigte das lange und recht anstrengende I rogramiu trotz '"חוזי leichten Erkältungsschleier über der Stimme mühelos. Ihre große Kunst ist bekannt genug. Höhepunkt des Abends yaren ®e beide!׳. Platcnschen Gedichte: ״Die Liebe hat ' F]j. ״Du liebst mich nicht“ in der Schubertschen Vertonung. Am Llu get war Wolfgang Rose ein anschmiegsamer und doett mti schöpferischer Begleiter. ,..ן.,״ י* Dr. Oskar Guttmann. ״Frei Israel dm Land der Juden". Ptillitlrta-Ausitellunjj der BZV. Nachdem ,!!!י Itrhnrdlichon Grnrhiniguitgen eiisgchiufeu sind, hl der Eroffnung-Irrimn ihr A«1*״•toll 11 iiß־ nunmehr auf .Sonntag. drn 4. 2. (rilgrsetzt wurden. I )io Aufteilung findet in der Z.eil zwlscdien 4. und 11. 2, in ״.;tmllit'ben Räumen des LogciiluHHC«, Klrislstr, 10, 51.111. Sie i,t täglich von 0 Uhr vormittags hi» 10 Uhr nbeml« K'''>flne1. Kinlrill-prei» 0.50 RM,. bei Beteiligung an einer Gruppen■ liihrung 0.30 KM, Zu (huppcnlührunpcn kimiien sich Interessenten in den Versammlungen der Itezirksgruppen der H/.V. oder im Büro der HZ.V., Moinrkestr. 10, melden. Die Vorverktiufsücilrn für die Eintrittskarten worden in der nächsten Nummer der ״Jüdischen Rund 51 lau" hrkinni gegeben. Zionistische« Seminar. Kur« V, ״Juden int 10. Jahrhundert", Rnbb, Iיr. Iiuihiin Prinz: ..llir Juden im neuen Reich 1870 —1013". Per Vortrag Kt von! 22, 1. auf den 25. 1. verlegt. Logenliaus, Kleiststriße 10, 20,30 Uhr, ׳״׳״ Kurs IM, ״Ge-chichte des Zirmi-imis". Slift Pr, Itamlmann spricht R.-A. Kurt Locwlnsohn um 23, 1. über die ״Vrrw irklH1u11(;,p״ri1t(lr״. Logrnha'i«, Klri«t«tr. 10. 20.30 Uhr, No!Ir! Die Berlrksgruppc jannowltrbrilcke viranstiltet am 21. Januar, 20 Uhr, In Ihrem Helm, Brltckenstr. 6a, einen ״Cunt־n Ab-nd". Aut dem Programm! Kl.ivlerrnrtrlgei Rnsel Flichmann! Hebr'li'hs Lieden Morrlechal Roth (Palästina), Klavierbegleitung Fell Rnlh-Tennenbäum! Rerllatlnn! Hildegard Caiparyt Hebrlliehe, (Iddlirbe und arabische Schnllplnttcn. Voranzeiget Am 28, litiumr, wrrniillugs, linden zwei Ver.mshdhingen!ler K!d!ur,1!!!ei!u 1k!irr Hertiner Zi!mistischen Arcreinik!1ng statt, die der jiidi.1 hm Kunst und Mu-ik gewidmet, sind. Kurt Lnewen-teiri sptii'ht über!1.15 Thcimi: ״Vom schöpferischen Judentum". R״tit.1tInn! Meinbart Maur. Mu-ik: Trio, bestehend aus: Willy Frey (Violine), Hermann Weil (Cello), Pr. Hans Nathan (Klavier). Gesang: Mildred Gable. Mnrdrchai Roth (Palästina). I.i! hthildihrater Impcria!, Ros-nthaler Sir. 40-41. 11 Uhr vorm. I.ogeithaus, Klciststr, 10. 11.30 l'lir vormittags. Kauen 7,n 40 ״ml 60 Pfg. in der Kultnrahteilung der BZV״ M inrkestr. 10, und bei A. Locker, Memliarrhtr, 6. Betlrksgruppe Grunewaldt 23. Januar, 20.30 Uhr: ״Die Zukunft der jiiilis! heu Wanderung"; in der Wohnung von R.-A. Pr. Lcitynskv, Griineualfl, I.cnaer •Sir. 3 heim Johannaplatt. Betlrksgruppe JannowltrhrOckei 21. Januar, 20 Uhr: ״Bunter Abend". Heim Hruekcnsir. 8.1, bei Connard. Betlrksgruppe Wlttenbergplatu 24. Januar, 20,30 Uhr, I.i! htbililcr• , vortrag: ..'IVI■ Asviw und die Orangrnkiisle“j Begloitvorlrag Waltet Temjiel, Im Heim!Irr BZV.. Kantstr. 54. Betlrksgruppe SUdt 21. Januar, na״bm. 5 Uhr: Hebräische Skhab unter Leitung von Pr. Borodinnski und I.ea Krupnik. Im Heim der Gruppe Süd. Oraniemtr. 170, am Oranienplatt, Für einen neuen hebräischen Chor. Auf den in Nr. 4 vom 12. Januar 1034 vi-rotiriiili( hirn Artikel von Pr, Hans Nathan liali'n «1111־ eine Reihe von Interes-enti-n gemeldet. Pic Kulturaliteilung der Berliner Zionistisrlien A’creinigung fordert hiermit noehmuls »Ile an der Schaffung eines neuen jtidisrhen Chors Interessierten auf, sieh ttnvertiigliih frei ihr tu mehlen. (Meinekestr, 10. Kullurabtrilnng der BZV.) Hebräische Slchoth. Am 21. 1״ nachm, um 5 Ü h r, findet in den Räumen des Zionistischen Heim», Oranlenstr. 170 (am Oranienplatt), eine hehräi«rhe Sirhah statt. Thema: ״Mein erd er hebräischer Unterricht". Einleitung: Dr. Borodianski. Ansrhließend spricht I.e» Krupnik über das hebräische Schulwesen in Palästina. Hebräische Kurse der BZV. In nächster Zeit werden folgende Kurse eingerichtet: in Cbarlottenhurg, am Bayerischen Platt und am Atexanilerpiatz, ein kleiner Zirkel in der Scjcnheimcr Straße. Per Unter, rieht zweimal wöchentlich, je l'/t Stunden. Unterrichtsgcbiihr 3 bis 4 RM. in Kursen mit kleiner Tcilnchmertabl, 2 RM. in Kursen mit 20—25 Teilnehmern. Aufnahmemöglichkeit für llebräisrhlernende, die bereits Vorkennlnissc besitzen, besteht in folgenden Kursen: Kurse, die ab Mai 1933 bestehen: Brunnenstruße, Steglitz, Meinckcstraße, Kanlstraßc; ab Juni: Schönhauser Allee, Hoheniollerndamm, Kant• Straße; ab Juli: Charlottenburg, Wedding, Ilnnsn-Platr, Hantiger Straße, Riidesheimer Platz: ab August: Neukölln, Steglitz, Brun• nenstra ße, M!in! hener Straße, Kantstraße! ah September: Wilmersdorf, Cliarlotlenlmrg: ab Oktober: Steglitz, Hansa-Platz, Wil. mersdorl, Charloilenburg, Neukölln, Zentrum, Tempel hol: ab Novc m her: Charlottenbmg, Norden, Alezanderplatz, Baverisclier Platz, Brunnenstraße, Kottbusser Ufer; .ab Dezember! Alesanderplntz, Kantstraße; ab Januar 1934: Kantstraße 54. — Anmeldungen bitte an die Kulturahteilung der BZV., Meinekestr, 10, IV׳, Stock. Anmcklungsgrbülir 0,20 RM. Hebräischer Chnr, I.eituug: Itr im B. Z, V..1 leim, Katit tr. 54 »tmgen wertleti S׳׳habballie!le1; malrbutrha; 3. Hiuurh el el|0n Fr»uün-Arbelhgemelntch»l! Illr 23. Januar, tun hm. 4.30 Uhr: Zinnisimn, Zeitalter lUr Fntanti! Burg. Wiirttemlirfg-Allce 8. -• < ntiiir, aberiiK 8,30 Uhr, Mitglied spricht über ,.Fiitsichung utul k’lieiler werde!) dringend um il Brlth Chaluzlm Dalhllm. S n i f thaler Str. 55. ..Jüdisi 11-nrahis! ״Die Stellung der Jugend zur Gemeinde" Montag, den 22. Januar 1934, 20'/. Uhr, Sing-Akademie, Am Fettungagraben (gegenüber der Staatsoper) Es jftmhinr Martin Bandmann / Han• Friedenthal Hana Gärtner BERLINER ZI0NISTSSCHE VEREINIGUNG Ausstellung. In Ergänzung unserer Notiz ir Nr. 3 wird «ns ״och mitceteilt, aaß die Hausfrauen-Ausstcllung vom 6י.• Januar in ,fBühne und Brettl“ nicht nuJ,-j?״"fetgp״ae״bN0ht. D'״ffe zeigte, sondern daß auf ihr alles für d>e Frau Not wendige zu finden war. So hatte Frau Blumenfeld inre Mall-ilorsetts, Frau Elsa Jeretzki lja"da1:b*lI1t®״carsc^’d Kirschmaiin ebenfalls Korsetts u״d .8f 'i1״, ״darbeiten Schneider Handarbeitswäsche, Frau Nchab ferne F 81»gestellt. Auch kosmetische Dinge, wie Badrtabietten, rtau ״«me usw., waren vertreten, desgleichen HaushatsRC^ *tände, die Jüdische Blindenanstalt zeigte die Arbeiten iltr miassen, Handarbeiten, Bürsten usw. GEMEINDE-ABEND der Berliner Zionistischen Vereinigung am Dionstag, dem 23. Januar, 20,30 Uhr, Musiker-Sale, Kaiser■ Wilhelm •Straße 31 Über das Thema if IC sprechen; Kurt Blumenfeld Arthur Rau Dr. David Scnloßborg 11 t'ri. Am 20. Januar, 20.15 Uhr, (N־ihr Wilmrr^Oorlfr Straße), G«״ 1. Wrtahrr 111 >e!m; 2, Jisimechu b6*; 4, HimawilU (rinwUmmig). PafXiHnt. Grupfw״ Weitend: am Arlirif^f’innnbuluO!: Grschit hte de* tatton; bei Frau Fe«w־hn1k, Charlollenritippr Nord und O st? am 24. J*• ervfuamndung. Fräulein Grcthe Bloch Arbcff-tg־cb1r?f der U’iro“. Alle Mit* ir Fr-uhrincn gebeten, am 2t. Jiiiniar, 8 Vhr, in der Roftenhes Frolilrm,“ Ankündigungen Der Kullurbund Dcutsch־r Jud:n l-ilt mit: Als nächste Schauspiel• aufführimg im Fchruar i'-t ,,S!nkiri und dn HaupHrcffct", Lustspiel von Semen Jti«! hl:׳■« il«! h. If 1g:-׳cUI. Vor.ni gehl •ler Schnilzlctsch« Eimtkicr .,Pata c| u--‘‘, Pi׳• K-giführt Ih. Fritz Jcßner, vormall Inlrmlunt »I״, Knnigslicrgcr N'rii’n S -hii'i'.piclhaii-rs. Pie Pr.rbeh haben hrrriH b״g innen. - ׳ Per Kulturhnnü Prutsf hrr Juden vetaft- «lalle! auf viel1.־! hon Wtm-( It «ein-r Milglierler im Februar vier Snnil-rvor.telliingrit. um!1 ■11 nett bi!'tilgekommrnen Milghedern «owi• den sogrAtme h-l״rn ״ ׳ den M!:brmittcrn der Mitgliedskiirie (;׳,lcgciibeii tu g'lirn, die Atiffiilirttngen von ״Nathsn der Wci.f“ uihI ,,Pie llneltr il d״. Figaro" gcmein««m besuchen tu kiinnen. Am 1, Fehrimr mwl 5• Frb'uar, 20,15 f'hr, geht ,,Nath»n der Weise", und am 3. Februar und 4. Fchruir, 8.15 Uhr, ..Pie Hochzeit de! i'igan" mir für Miiglieder und Abwechsler in Szene. Elternhllfiwerk lür die (ildbrhe Jugend. Kundgebung am 25. Januar, abends 8 Uhr, im Logmlmm, Klei-tstr. 10 (großer Saal). Ueber Auigiihrn und Arbeit il-« Fliernhilfswerk« «))rechen: Frau Kaphan, Leiterin der Mail׳ henv.dkssi hule August tnaße, Rabbiner Pr. Prinz, Rabbiner Pr Swar«en«ki. Finladungcn. die als Eintrittskarten gelten, au( «1 lirifili! he Benachrii׳bligung durch die GesrtiilH'lelle des E.II.VV״ C'harlnltenburg 2. Kantstr. 168, Grlh. 11 Tr. Die Jüdische Gemeinde zu Berlin vetanslallet am 27. Januar, 23.30 Uhr. durch das Kabarett ״Bühne und Brettl" eine Nacht- Vorstellung zugunsten des Winterhillswerks des deutschen Volke». Konzert zugunsten der Jüdischen Attershilf• Groß-Berlin E. V. am 28. Januar, abends 8 Uhr, im großen Saat des Logenhauses, Kleist- Straße 10. Synagoge RykestraSe. Mitte Februar findet ein Fraitagabend-Gottesdienst in vollkommen neuer Vertonung jlatt. Die kantoralen Funk- (innen liegen in den tfiindru von Oberkanfor Ahlbeek, während di« Gesiimtanslübning dem Piiigenten des Svnagngrnrhnrrs, Kurt Butcliiird, nliliegt. K0n1|)0sifmnfn von Pvmniit. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. In allen bestehenden Klassen können jederzeit Neuaufnahmen erfolgen, insbesondere in den mittleren und höheren Klassen, die den Vorzug balien, daß ihre Teilnehmerzabl niedrig i-t. Für Interessenten mit verhältnismäßig geringen Vorkenntnissen besteht nach Maßgabe ihrer Fortschritte im Hebräischen eine ganz besondere Auswahl der Einglirdrriingsmnglirhkeitrn, da in diesem Schuljahr in der Hebräischen Lehranstalt laufend neue Anfängerklassen gegründet worden sind. Der Unterricht findet in allen Klassen je zweimal wöchentlich 1*1 Stunden statt. Das Schulgeld beträgt für Bemittelte monatlich 1 RM. Minder• bemittelten wird das Schulgeld ermäßigt oder erlassen. Auskunft erteilt der Leiter der Anstalt, Herr Nissan Berggrün in seiner Sprech• zeit: Montag und Mittwoch, 17.30—18.30 Uhr, in der Schule Große Hamburger Str. 27: Dienstag und Donnerstag, 17.30—18.30 Uhr, in der Schule. Klopstockstr. 58 (Bhf. Tiergarten). — Lewa ja t Malka, Auf vielseitigen Wunsch wird am 20. Januar, 20 Uhr, die Lewajat Malka fiir die Hörer der Hebräischen Lehranstalt wiedel staUlinden. Ort: Schule Klopstockstr. 58. Vom Stellen-Mark! Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Offene Stellen: Gesii’ht wird! Für Provinz: Kaufmann (Lederfaclmiann für Fabrikalionsbetricb), Für Jugoslawien: Fachmann für Ifolzspielw aren, der selbständig mustern kann. Für Provinz: Ein Bilanzlntrhhalter für Durchs׳ hieibebu-hfiilmmg. Für Berlin: Eine Verkäuferin für Damrnm.intel, die Abslecken und die Armierungen angeben kann. Hati'prr'onnl aller Art. Personal für Kinderpflege. — W i r suchen Stellung für eine junge, gutausgebildete Hebammen- Schwester (Stationsschwester) mit Präzis in größerer Entbindung«- anstatt, Wir machen darauf aufmerksam, daß wir eine Abteilung zur Vermittlung von Apothekern haben. Wir bitten Arbeitgelier und Arbeitnehmer sich gegebenenfalls an uns zu wenden. Meldüngen an den Jüdischen Arbeitsnachweis. Berlin SW 19, Lindenstraßc 48/50, Abteilung für kaufm,, freie Berufe und Hauspersonali Tel.: Dönhoff 307/308. Offene Stellen für Berlin: Perfekte Abnehmer!״ filr Kleider (guter Mittelgenre) aus Konfektionsfirma, erstklassige Blusen- Zuschneiderin mit Nahen, geübte Da me nrorkna herinnen lür Betrieb, selbständige Damenkonfektionsnäherin lür elektr. Betrieb, perf. Zu* Schneiderin für Damenmäntel mit Leitung einer Arbeitsstube, geübte Georgettemäntelstepperin, erste u. zweite Handnaherinnen f. Herrenkonfektion, perfekte Kettlerin für kunstseidene Damenwäsche (Betrieb), Direktrice für Büstenhalterfabrik, perfekte Oberhemden- Zuschneiderin, geübte Handschuh, und Pulloverstiickerinnen, selbständige Krawattenniilirrin (Kehrbindcr). perfekte Lampenschirmarbeiterimten ((!cllon), geübte Puder!) 11a str narbe iter in, gutausgebildete Friseusen, l'acbarbeiterin lür Interlok. und Knopfloi hmasrhine in Strirkwarcnhctrleb. Für auswärts: erstklassige Oberhemdenzusrhnetderin mit Nähen nnrh Holland, Korsettdirektriif narb Belgrad, Korsettnäherin und Zuschneiderin nach Mitteldeutschland, Putzmurherincisterln nach Ostpreußen, Putzmacherin für Grenzmark und Schlesien, Gärtnerin zu Obst- und Blumenzüchter nach Holland, tüchtige Friseuse nach Oberscldesien, llandwebcrin fiir Siidostbayem. Wir benötigen dringend Arbeit für gutempfohlene Hausschneiderinnen, Wäsrhcousbesserinnen, Fachkräfte aller Art, insbes. a. d. Bekleidungsgewetbe. Wir suchen handwerklich« Lehrstellen für Knaben und Mädchen zu sofort und Ostern. Für besonders gute Lehrstellen können kleine Beihilfen gezahlt werden. Außerdem suchen wir Paten, die bereit sind, die Jugendlichen durch Zuzahlung von Lehrbeihilfen bei der Durchführung der Lehrzeit zu unterstützen. — Diejenigen Schiiler (innen), die Ostrrn die Schule verlassen, bitten wir, sich schon in der nächsten Zeit bei der Berufsberatung der Jüdischen Gemeinde zu melden. Sprechstunden finden statt: Montag bis Freitag, außer Mittwoch, 9,30 bis 12.30 Uhr, Rosenstr. 2—4, und Donnerstag, narhm. 4 bis 7 Uhr, Bleibtreustr. 2: Sondersprechstunde für di« zu Ostern abgehenden Schüler: Montag bis Mittwoch, 3 bis 4.30 Uhr, Rosenstr. 2—4. — Arbeitsgemeinschift de» Jüd. Arbeitsnachweise, Abt. f. gewerbl. Personel, Berlin C 2, Rosenstr. 2—4, Tel.! Korden Dl 6711. (Schluß der ״Berliner Rundiehku"!ul S. 8 unten.)