Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 4 (12.1.1934)
- Date
- 1934-01-12
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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סן«. 1Ä׳S< Kr. 4, 12.1.1934 jüdische Rundschau <f 1 (T* \ i [ 4****,. 4 (Von unser» Berichterstattern) Seite 11 hin.-lt (!11■ I v«*r. Jiw.fn iriRi'n. t׳׳ilder L in 1 mit *piRC ״fn!;e!nten- Syn- Lew. Print- IVcvl. tykedfeirr innnr, Mt er. itrn f>e «lern fldcngten: tfier;!(■:in; Uhr: 'g״gc 11■ d taßfi Frie- י׳^י־׳ש׳ t.ikv: :hm• pgnn tralie \*itn- Ulr: früh 4,20 Uhr, bend die': I)r. I 83. 2יי ► »dlgt Uhr. I)r. Uhr Uhr. arnj;! Ode Uhr, 18! gcr 4(5- 11 tr GIcH'it* In der Rcpräscntantcnsitzung vom 11. 12. stand das Um. »chul.Innpsnnpchot des Magistrats Gleiwitz betreffend d״s vor J;lh4 ״7 ״'״M Synagogcn-Qemeindc gewährte Partehen, dessen Rcstsimime von 140 000 M. jetzt fällig ist zur Debatte. Das Angebot wurde einstimmig angenommen - pie neuen Satzungen über das aktive und passive Wahlrecht werden folgendermaßen endgültig fcstgelcgt: Zur Wahl de Otmeindcvcrtretcr sind sämtliche Ocmcindcmitglicdcr bercrhtigt, die das 21. Lebensjahr vollendet haben und der Oe• ineinde am Wahltage mindestens 1 Jahr angehören. Als Oemeindevertrcter wahlbar ist jedes Mitglied, welches das 25, Lebensjahr vollendet hat und der Gemeinde mindestens 3 J*hre «״gehört. - Der Antrag R.-A. Ehrlich (Zionist), «Ine Verbindung von Wahlvorschlägen zuzulassen, wird nach lebhafter Debatte mit Mehrheit angenommen. - Der Steuer• ntz für 19JJ wird laut Vorstamlsbeschluß vom 13. No• vember einstimmig genehmigt. Hiernach werden erhoben: 19״'« Zuschlag?ur Einkommensteuer, 60 ס/י׳ Zuschlag zur Vermögenssteuer» 10 ״/o Zuschlag zur Lohnsteuer und!/• (ein Viertel) der für das Jahr 1033 ln Oleiwitz zu zahlenden kommunalen Biirgcrsteucr (600 ס/י׳ des Reichssatzes). Sodann wird eine Kommission gewählt, bestehend aus den Herren Paul Cohn, R.-A. Ehrlich und Erich Wolff, welche die Be* imtenfragcn in bezug auf die neuen gesetzlichen Restimmun* gen prüfen soll. — Nach Kenntnisnahme des Tätigkeitsberichles der Wirtschaftshilfe wird einstimmig beschlossen, dem Leiter dieser Institution, Herrn Focrster, den Dank der Rcpräscntantenvcrsammlung auszusprechen. — Am Oianukliüli-Oenicimlcabend (12. Dez.) .war die Svnagogc last bis auf den letzten Platz besetzt. Nach dem Lichtezünden und dem gemeinsamen Gesang von Moaus-Zur sprach Rabb. De. Ochs über den Sieg des Glauben*. — Anschließend zeigte der Verband jtid. Frauen für Palästina-Arbeit in einer eigenen Zusammenkunft einen mit großem Interesse aufgenommenen Palästina-Film, der durch einen Vortrag erläutert wurde. — Die darauffolgenden Tage sahen Veranstaltungen des Frauen- Vereins, der Humanitas-Loge, der Jüd. Schule, des Kindergarten*, der C. V.-Jugend, des Schwarzen Fähnleins und des Handwerkervereins. — Die Bar Kochba-Feier am 17. Dez. war von Kindern für Kinder gedacht und machte auf die Zuhörerschaft sichtlichen Eindruck. — Besondere Anregung bot der Chamikkah-Abend der Zionistischen Ortsgruppe am 18, Dez. Herbert Karliner begrüßte die Oäste. Im Dezember fand hier eine Tagung de» Verbandes der Rabbiner Obcrsehlesiens statt. Der Vorsitzende, Oolinski (Beuthen), eröffnete die Sitzung mit Ocdenkworten für den Heimgegangenen Senior des Verbandes, Rabbiner Eil• guther (Neiße). Hierauf erstattete er einen eingehenden Bericht über die gegenwärtige Lage de* deutschen Juden• tums und besonders der oberschlesischen Juden. An diesen Bericht schloß sich eine eingehende Aussprache. Der Vor* sitzende widmete dann dem bisherigen Schriftführer Mel• chlor (Beuthen), der Oberschlesicn verläßt, um ein Amt fn Kopenhagen anzutreten, Worte des Dankes und des Abschiedes. An seiner Stelle wird Victor (Hindenburg) zum Schrift* I 7!׳er gewählt, in dem wissenschaftlichen Teil erstattete; uolinskl ein Referat über das Thema: ״Wie predige ich in der heutigen Zeit?“ Im Anschluß daran wurden von dem Referenten sowie von K a a t z (Hindenburg) und K r e n g e 1 (Ratibor) entsprechende Predigten vorgelesen. Der Vorlesung i folgte eine Diskussion. Darauf hielt Kaatz einen wissen• : schiftllchrn Vortrag über die Oeigersche Theorie ״Aeltere und jüngere Halacha“. Den Schluo der Sitzung bildete die Besprechung interner Fragen. Breslau. Arbeitsnachweis )iidlachtr Organisation, Breslm» 2. Schwel(!• nitzer Slmltgr, 20. Arbeitskräfte für folgende Bcruf.uwcige suchen Stellung; Kiuifmünnisrhc Angcstellt jeder Art, ltmrangcstclitc für ge■ hnbenere Stellungen (Stillten, Wirtschafterinnen inw.), I.nborAntlnnen, Röntgenassistentinnen, Sprechstundenhilfen! Handwerker, Bnnkange• stellte, Chauffeure, Gelegenheitsarbeiter, eine perfekte Wäschenitherm und Zuschneiderin fiir Atelier, kaufmännische Angestellte, männlich und weiblich, jeglicher Art. — Wir suchen Arbeitskräfte für 101• grnde Berufe! Junge Kontoristinnen und Volontärinnen, Schwestern resp. Pflegepersonal, Dekorateure und Larksrhriftscbreibcr. Wir suchen dringend Lehr- und Volontüritrllen für das Handwerk. — Darmstadt. Zionistische Vereinigung. Am 15. Januar, 8.30 Uhr, in der Starkenburgloge, Neeknrstr. 20, Vortrag von Pr. Israel Auerbach, Berlin, über ,,Juden und Araber in Palästina". — Dt.-Krone. Am 18. Januar im Gemeindehaus Liehtbildcrvortrag: ״Tel-Awlw und die Orangenküste“. Ref.1 G. Kopidlowski, Stettin, — Emden 1 Am 13. Jan,, nlwnds 8.30 Uhr: Kirhnh, nachm. 4 Uhr! Arbeitsgemeinschaft (Kin• dergruppe) Oneg Srhabbath. — Am 18. Januar, nachm 5 Uhr, Arbcitsgcmeinschalt (Kindergruppe)! Wer ist ein Held? Abd«. 8. 30 Uhr! Hebr. Sprachkursus. — Am 18. Januar, abends 8.30 Uhr! Arbeit!• gemeitisrliaft (Jugend:; nippe): Formen lionistischer Propaganda. — Frankfurt a. M. Kundgebung des Hechatut am 13. Januar, 20.30 Uhr, in der Aula des FhiUnthropina, Ilebelstr. 15. Themar ״Neutrale Bcrufsuimchiehtung oder Chaluiiuth?" Es sprechen! Enro Seren! (Glssath Brenner) und die Chawerim Kurt Epstein, Joact llorowiti, Fritz Saalberg. Hebräischer Chor de! Ilecliaini. — Chug Iwrl, Eschersheimcr I.andstr. 85. Am 14. Januar, 8.30 Uhr. hebräischer Vortrag von Fr!. Chasia Aherschansk« über den ״Chaiuz innerhalb der jüdisclicn Jugendbewegung". I-citung der anschließenden Sichas Dr. Rond. Die Abende des ״Chug“ finden nicht mehr um 9 Uht, sondern um 8.30 Uhr statt. — Seminar des Ilechalur. Am 14. Januar 1m jüdischen Jugendheim, Eschersheimer Landstr. 85, unter Leitung von Emo Sereni. Giwath-Brcnner. Programm! Grundfragen zioniatl- *eher Politik, 9—12.30 Uhr: Die Kibbuibewegung, Beginn! 14.30 Uhr. Persönliche Anmeldung an die Galil-Leitung dei Ileehaluz: Unterlindau 21. — Hamburg. HZV. Gmppe I! Rcf. Dr. Kupferberg, 17. Januar, Loogcstieg 13, b. Dr. M. Levy. Grupjre II! Ref. Dr. E. Heppner, 18. Januar, Godeffroystraße 7 b. Dr. H. Becher. Gruppe III: Rcf. Dr. W, Unna, 18. Januar, Heinrlch-Barth-Str. 21 b. Lederberger. — K«ln. Jüd. Kulturbund Rhein-Ruhr. Aufführung Guben Am 16. 12. fand _eine von dem Vorstand der Synagogen- Semeinde und der Rcliglonsschule veranstaltete Cnanukk . kitr statt, an der die Ranze Gemeinde teilnahm. Gemeinsam ״״( einigen Damen hatte der Religionslehrer Dr. Voos die Feier vorbereitet. Der Vorstand der Synaogogen •Gemeinde hatte in Ver• mndung mit der Rcligionsschitlc die Gemeindcmitgllcder zu '|״er Channkkah-Feier für den 16. 12. eingeladcn. Nach einer Begrüßungsansprache des stellv. Vorstandsvorsitzenden, Herrn Marlin Leyser, brachten einige Kinder ein Oespräch zu Oehiir. Hiernach wurde von Frl. Klausner ein Prolog ge• *P'ochen. Im Anschluß daran wies Prediger Dr. Voos auf w Bedeutung des Chanukkah-Fcstes hin. Ein 14jähriger Knabe trug einige Tagesglossen, verfaßt von H. Kronheim, v״r> worauf die Festspiele: ״Der Chanukkah-Mann“ und »Fahrende Sänger“ von Jugendlichen aufgeführt wurden. Am 30. 12. fand im Oemcinde-Sltzungszimmer ein Dis• »UMtonsabend zwischen Zionisten und C.־V.ern statt, dem 1י" Buch von Joachim Prinz ״Wir Juden“ zugrunde gelegt *pde. Als erster Referent nahm Dr. Co h n für den C.-V. das ^orf. Er auf c|ne״ xeil der in dem Prinzschen1 Buche oehandclten Probleme ein. Anschließend sprach für die Zta- Wische Ortsgruppe Dr. Lichtwitz. Der Prediger der Gemeinde, Dr. Vo ß, vertrat nochmals den Standpunkt des L'V, Der Abend, der zw׳ar noch in vielen Punkten strittige N'llen offenließ, kann dennoch als ein Erfolg gebucht wer■ df״i einer Anregung des Vorstandes der Repräsentanten• v«sammhmg, Herrn Martin Stern, weitere derartige Aus• •Pracheabende zu veranstalten, wird man gern folgen. H%fIoch (Hohcnzollcm) Eine stimmungsvolle Feier veranstaltete die jüdische Ju• PffjQ *»״. l'.l l .1 ’/"1. . .. —!י. I . - S- IH_ J} — ס.. J »v/lli Uu• |7i>I1 f iUllvJAUIlftI UCB nuviiu.» *׳ «lilußszcnc des ״Jeremias“ von Stefan Zweig, dargestellt Jugend der Gemeinde. Leipzig von ״Stella"! 13. Januar In Katen, Kolpinghaus! 14. J*n. in Geben- Drehen, gemein»«m mit Bochum in Gei;rnkirdien, Logcn.nl, BalmhofUraße: 15. Januar Jn Köln, Rhcinlandloge; 18. Januar in Köln, Reich»h״Uenthe»ter! 15. Januar in Wuppertal, Ge sei! - Schaft Verein. — Kantorcnkonierte: 15. Jan. in \Vup:x־rt«|.EIbertrld, Synagoge: 18. Jan. in Dubbtirg, Synagoge; 18. Jan, in Kreicld, Synagoge! 20. Jan. in Katen, Synagoge. — Krofank*. Am 13. Januar, Kaffee Klein, Liehtbildcrvortrag: ״Tel-Awlw und die Orangenkiiite". Referent! Georg Kopidlowski, Stettin. •— Letpitg. Zionistische Verelnigung. Am 18. Januar, abends 830 Uhr, im großen Saal de* Centraltheatera, Eingang Gotlvhedy raße, Werbe Versammlung. Refe- «nt! Rahb. D». Joachim i'rinr; Thema! ״Entacheidung oder Ver• Khlcppung ~ Aufruf zum Zionbmu*". Die Gesinnungsgenojaen der Umliegenden Orte werden eingcladen, dieser Veranstaltung beizuwohnen und aich Karten im Sekretariat, Keibtr. 4 (Tel,! 10211), «servieren tu lassen. — Oppeln! Am 13. Januar bei Frau Dr. Holstein! Wiio-Veranataltung mit Vorführung eine* Palästina-Film*. Referat! Frau Fdg-Breslau. Am 18. Januar! Gründung de» Herd-Club«. Vor• trag! Dr. Hans Print und Vorführung des Filmes ״Tel-Awlw und die Orangenküste“. Am 28. Januar! Vortrag von Rabbiner Dr. Joachim Prina (in der Synagoge): ״Die Gegenwart als jüdisches Erlebnis“. —׳ Schleppe. Am 17. Januar, im Gemeindehaus, Lichtbilder• vortrag! ״Tel-Awiw und die Orangenküste". Referent! Georg Kopidlowski, Stettin. — SehntldeitiOhl. Am 15. Januar, Im Ge• meindehaus, Liehthildetvortrag״ .־Tel-Awiw und die Oiangtnküite". Referent: Georg Kopidlowski, Stettin, — SchBnlanke. Am 14. Januar, Hotel Hirsekorn, Liehtbildcrvortrag: ״Tel-Awiw und die Orangenkiiate". Referent! Georg Kopidlowski, Stettin. — Stuttgart. Z. O. G.l Am 14. Januar, 20 Uhr, Obere! Museum, Kandels«. 11. Rabbiner Dr. Täntcr ipricht über ״Der Zionist aia Staatsbürger". Familien -Nadiriditcn Herr Max Goldachmidt und Frau Emma, geb. Klein, Kirchheim• bolanden, leiem am 25. Januar ihre Silberne Hochreit. Herr Schönfeld und Frau, Köthen, begehen im 17. Januar ihr» Silberhochreit. Herr Hugo Bernhardt, Lindsberg a. W״ beging am #. Januar Minen 70. Geburtstag. Am 19. Januar feiert Herr Ialdor LI p 0 w s k 1 In Zoppot Minen 80. Geburtstag. Die neue Arbeit des Verbandet der Jüdischen Jugendvereine Nächste Abfahrten nach Palästina Am 6. und 7. Januar 1934 fanden sich In Berlin die Leitung» des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands und die Vertreter der Landesverbände zu einer grundsätzlichen Beratung über die Zukunft des Vet״ bandes zusammen. Zwei richtunggebenden Referaten von Fritz Schwarzschild und Dr. Paul Eppstein folgte eine durch den Ernst der Erlebnisse geformte Aussprache. Sie er* gab ein einmütiges und von der Verantwortung für die Zukunft der Juden getragenes Bekenntnis zu der gesamtjüdischen Hai• tung des Verbandes, auf die er seine Arbeit stützt gegen alle die Aufgabe unserer Zelt verkennenden Spaltungen. Dieses Bekenntnis fand in folgender für die künftige Verbandsarbeit maßgebenden Entschließung seinen Ausdrucks (mitgeteilt vom Palestine 8! Orient Lloyd, Berlin NW« 7, Friedrichstr. 100). Marlette Pacha 19. 1. ab Marseille Polonla 24. 1. ab Konstanza Kalla 24. 1. ab Triest Sphinx 26. 1. ab Marseille Martha Washington 31. 1. ab Triest Vienna 1. 2. ab Genua Provldence 2. 2. ab Marseille Polonla 7. 2. sb Konstanza Italia 7. 2. ab Triest Mariette Pacha 9. 2. ab Marseiile Aquitanla 12. 2. 1b Nizza Der Verband bekennt »Ich erneut zur jüdischen Schick• (als- und Kulturgemclnichaft. Der Verband als Trlger der gesamtiQdlschcn Haltung tritt eindeutig für das Primat des Jüdischen ein, das Ihm als Wert- und Wlssenserlcbnls gilt. Der Verband Ist eine Erzlehungigcmelnschaft. Er er• strebt die Erziehung Jüdischer Menschen, die In der Galuth ein voll bewußtes jüdisches Leben führen. In der Arbeit des Verbandes haben über den selbstverständlichen Besitz dcutsehen Kulturgutes hinaus alle auf Ercz Israel zielenden und dorther kommenden jüdischen LebensäufJerungon besortderes Gewicht für die Gestaltung einer Lebensform Inner• halb der jüdischen Gemeinden In lebendiger Wechsel• Wirkung zwischen Erez und Galuth, Der Verband fordert von den Mitgliedern seiner Bünde die Verpflichtung zu unbedingter sozialer Verantwortlichkeit der gesamten persönlichen Lebensführung. Die Erziehungsarbeit des Verbandes erfaßt die beruf• liehe Existenz, die wirtschaftliche Dasclnsform, die religiöse, geistige und kulturelle Lcbcnsgestaltung seiner Menschen. Diese Arbeit leistet der Verband Im Sinne seiner gesamt• jüdischen Haltung mit und über den anderen jüdischen Bünden. ferner die großen Ueberseedampfer, und zwar: Roms 22. 2. ab Neapel Conte dl Savols 22. 2, ab Oenua 23. 2. ab Neapel Statcndanf 24. 2. ab Monaco. Jüdisches Lehrhaus Frankfurt a. M. Eröffnung des Winterlehrgangs Sonntag, den 14. Januar, um 17 Uhr, im großen Saal der Frankfurt-Loge. Hebräische Gesänge, Martin Buber spricht über ״Der Jude in der Welt". Zum Leiter des Verbandes wurde einstimmig Dr. Paul Eppstein (Berlin) gewählt. Der Verbandsleitung gehören ferner an: Dr. Julius Ernst Hcrzfeld (Essen), Joe Israel (Han• nover) (stellvertretende Vorsitzende), Emil Mannheimer (Mainz) und Fritz Schwarzschild (Berlin). Die Geschäftsstelle des Ver• bandes wird sofort von Düsseldorf nach Berlin verlegt. Zu den von uns Im Anschluß an den Nachruf für Jakob Wassermann veröffentlichten bibliographischen Angaben werden wir noch darauf aufmerksam gemacht, daß 1m Jahre 1929 Im Verlag Orethlein & Co., Leipzig, ein umfängliches Buch ״Wassermann, sein Kampf um Wahrheit“ von Walter Gold st ein erschienen ist. Derselbe Autor veröffentlichte zum 60. Oeburtstag Wassermanns beim Künstlerdank Berlin die Schrift ״Jakob Wassermann, der Mann von 60 Jahren“. Unter Bezugnahme auf den In Nr. 103/4 vor. J. unseres Blattes erschienenen Aufsatz ״Emile Meyersons Philo•» Sophie“ macht uns die Akademische Verlagsgesellschaft m. b. H., Leipzig C. 1, darauf aufmerksam, daß aas Hauptwerk Meyersons ״Identität und Wirklichkeit" bereits 1930 in deutscher Üebersetzung mit einer Vorrede von Professof Lichtenstein dort erschienen Ist. (Preis geb. 21,60 RM.) Zu dem ln Nr. 102 der ״Jüdischen Rundschau“ er• schienenen Artikel ״Investitionen in Palästina“ von David Hör o witz, Tcl-Awiw, bittet uns der Autor, fcstzustellen, daß er zwar im American Economic Committee in Palästina tätig Ist, aber nicht den Titel ״Sekretär“ führt. ־'"י׳ Buiinmuiusvuuc rcicr u!v /** 5'llu ,am Sabbat Chanukkah für die vollzählig erschienene ״hncinde. In den Begrüßungsworten führte Lehrer Spier aus, ra“ der Abend sich das Ziel setze, den Geist der Treue zum Wischen Volk und Olauben zu stärken. — Zwei jüdische < neaterstückchen, von den Schulkindern vorgeführt, fanden Teichen Beifall ebenso die Lieder, die Frau Sofie Bloch, bCrl'H ..-..j . י r> «tf«_I-Z J״..11 ״^• kil/jaio Hl#» li״. vortrug. Den Höhepunkt des Abends bildete die u Am 1. Januar 1934 beging der Vorsteher der Gemeinde, ^,rr,CarlJG oldschmidt; seinen 70. Oeburtstag. Die ,Uriger Gemeinde, an deren Spitze der Jubilar seit zehn steht, und in deren Verwaltung er seit 25 Jahren!1״'itet, ist ihm für seine unermüdliche und auch in schwerer erfolgreiche Tätigkeit zu großem Danke verpflichtet, u״ial er es in vorbildlicher Weise verstand, die starken “'fwsätze, die in dieser Gemeinde zwischen dem östlichen dem westlichen Element bestehen, zu überbrücken. Ohne '״er ziontat zu sein, hat er stet«, und besondere In der 4111'״ Zcit ״gen Anteil an den Aufgaben des Palastm«־ liS! 4' genommen und auch dem Keren Hajesiod «eine ״®«tstützung nicht versagt ״Das Biallk-Bucli." Der anläßlich des 60. Geburtstages von Clinim Nncliinaii Biallk eingesetzte literarische Ausschuß, dem die Herausgabe eines Sammelbuchcs übertragen war. teilt mit, daß dieses Sammelbuch nunmehr fertig vorlicgt und in den nächsten Tagen erscheinen wird. Das Buch ist 450 Seiten stark lind enthält eine Reihe von Dichtungen und Essays, Die erste Abteilung Ist der Persönlichkeit von Bialik gewidmet. Wir finden liier Würdigungen von Fichmann, Schimonowitz, Schnctir, Klausner, Rawnitzky und vielen an• deren, sowie autobiographische Gedichte und 50 Briefe von Blalik selbst; in der zweiten Abteilung sind die Dich• t u n g e n zusammengefaßt, die ata Jubelgabe für Blalik ge• dacht sind. Darunter sind Werke von Agnon, Jakob Kahan, Jakob Steinberg, Burla, Barasch. Schalom, Halkin, u. a. Die dritte Abteilung schließlich enthält größere Essays, dar• unter ein Essay ״Ueberpartellichkeit“ von Sokolow und Ar• beiten von Klatzkin, Kaufmann, Hugo Bergmann, Dizen• druck, Lachower, Rawidowitz, Gerhard Scholem, Horodetzky, Das Buch kostet broschiert 400 Mils (ca. 5,20 RM.), gebunden 500 Mils (ca. 6,50 RM.). Adresse dea Verlags! Omanuth, Tel-Awiw, P.O.B. 169. KALENDARIUM Privatdozent Bernhard Kugelmann, Berlin, früher Assistent bei Herrn Prof, Bergmann, Berlin, Ist, wie uns mltgeteitt wird, an das Beth Israel-Krankenhaus in New York berufen worden. 1934 — 3 . Woche 5694 — 18. Woche Freitag 13. Januar 25. Ttweth וארא Samstag 13. m מברכין החדש ״ .24 Htumoad-VtikOpduna Sonntag 14. 0 ״ .37 Montag 15. « 36• m Dienstag 16. » יום נסור קטן .1 .29 Mittwoch 17. 1. Schwat ראש חדש Ntumond Donnerstag li. 9• S!1bli»t־Au1|an|t DtrUa 1”, BrMiau 4«, FtmHurt a. M. J•», MQndiw S». ff« Jauttr 10011 OrflnduB» du Karen Kajcmelh LeJIarael (J8<U1d!«r NaHonaUopd). n. I.l *.nam1.cn■■1 — « •**•'׳. »,! runmi — 91, S.-7.«.! 30.41.1.1 Muwuoth! —33.1.! Tiachth b'Xb: — tOMt, ♦.! Roidt Ha»*an«1- 1». «.! Jon» Kippur 1 - 14. 50. ».1 SauUolH, I. 10.1 Sth'mlal A'nralh 1 10.1 lataHtipth Thortlii - 3,-4. 1X1 Chanukkah. *