Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 3 (9.1.1934)
- Date
- 1934-01-09
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Aurich Vor einem besonders interessierten Teil unserer Oemeinde hielt Frau Emmy Wotfts einen Vortrag über da« Thema- „Gedankengange einer jüdischen Frau zum Zeitgeist". Umrahmt w.ir der Vortrag von einer Auswahl neuerer Dichtungen, die von Lehrer Moses zu Gehör gebracht wurden. — Unsere neuhebräischen Kurse, von Lehrer Moses geleitet erfreuen sich eines regen Zuspruchs. Vor kurzem konnte mit einem zweiten Kursus begonnen werden. — Da die hiesige zionistische Arbeitsgemeinschaft im steten Wachsen begriffen ist und bisher Emden angeschlossen war, ist beabsichtigt, eine eigene Ortsgruppe zu gründen. Barslnßhauscn Auch an unserer Oemeinde ist die Zeit nicht spurlos vorübergegangen. So haben sich die jungen jüdischen Menschen zusammengefunden und betreiben unter der Leitung von Lehrer Cohen einen hebräischen Sprachkursus. Ferner ist in der letzten Zeit ein Snif Mcchaluz gegründet worden. Am 17. November hielt Herr Kugclmann (Witzenhausen) einen interessanten Vortrag über „Palastina und wir deutschen Juden". Der Vortrag wurde mit viel Verständnis aufgenommen. Man kann die erfreuliche Feststellung machen, <iif) auch jetzt die altere Generation das Palastina-Werk vergeht und nach besten Kräften aktiv unterstützt. Brandenburg a. d. Havel Unmittelbar nach den Chanukkah-Fcicrtagcn setzten die hiesigen Grmcindckbrpcrschaften den Etat für das Jahr 1. April 1933 bis 31. Marz 1934 fest. Obwohl das Reichscinkonimeiistcucrsoll in unserer Gemeinde um etwa 20% zurückgegangen ist, befinden sich die Finanzen in guter Ordnung. Zur Deckung des um etwa 1050 RM. verringerten Etats werden j e 30 <Vo Gcmcindcabgabe, berechnet nach der veranlagten Reichseinkommensteuer oder Rcichsvcrmögcnsteuer für 1932, für das genannte Etatsjahr erhoben; daneben kann der Qemciiidevorstand eine gestaffelte Kopfsteuer festsetzen und erheben, und zwar von allen nicht Veranlagten. Die Kulttissteucr ist damit gegen das Vorjahr um 2 o/o erhöht worden. In dieser Etatssitzting wurden ferner zwei beachtenswerte und nachahmenswerte Beschlüsse gefaßt: zum ersten Male wurde ein Betrag für den Kcren II a je 8 s od in den Etat eingesetzt, mag er auch entsprechend unseren Finanzen klein sein. Sodann wurde der Vorstand ermächtigt, den Oemeindcmitglicdern, die durch Anwendung des Arier- Paragraphen in ihrerti Einkommen erheblich gemindert worden sind, besondere Steuererleichterungen zu gewähren. Die hiesige zionistische Ortsgruppe und ihre Jugendgruppen haben begonnen, durch einen Paliistina-Filmvortrag und eine gutgelungene Makkahäerfeier das Interesse für den Zionismus in innerer Oemeinde zu verstärken. Die Ortsgruppe selbst v#frd für ihre Mitglieder zweiwöchentliche Diskussionsabende einrichten, S. Cohn. Hcckum (Wcstf.) Der jüdische Schülcrbund veranstaltet ein Oneg Chanukkah mit Darbietungen, hebräischen Liedern und einer Werbung für den KKL. Die Leistungen fanden lebhafte Anerkennung. Brcslnu Wie allerorten im Reiche wird auch in Breslau intensiv Hausmusik gepflegt. Erwähnung verdient eins dieser Konzerte, dessen Veranstalterin die Pianistin Hede Platau-Outtmann war. Diese ausgezeichnete Künstlerin trug mit ihrer Schülerin Hella Mainclok Werke für 2 Klaviere vor, und zwar Mozarts D-Dur-Sonate und die Variationen von Schumann. Die stilistische Einheit des Programms wurde durch Lieder von Mozart und Schumann gewahrt. Ruth Adler hatte für sie ihre schöne, gepflegte Stimme einzusetzen. — Der Initiative Hans Barons verdanken wir den interessanten Arien- und Liederabend von Rose Book (Sopran) und Max M a n s f c 1 d (Tenor). Die Wiedergabe der Koloratur-Arien (Entführung, Rigoletto, Maskenball. Lustige Weiber, Lakrm?) war im höchsten Grade virtuos. Mansfcld spielte seine stärksten Trümpfe im Oratoriengesang aus. Die Begleitungen führte sehr zuverlässig Lotte Schoeps-Rogoslnski aus. — Hans Baron hat auch das Kunststück zuwege gebracht, sozusagen aus dem Nichts ein Theater zu schaffen. Zwar ist es noch klein und somit für Werke größeren Formats nicht gerade das ideale Feld. Daß Baron hohe Ansprüche stellt, zeigte sich bereits am ersten Abend. Es gelangten drei Einakter zur Aufführung, die, bis auf den letzten, kaum noch gespielt werden: Kotzebues „Landhaus an der Heerstraße", Holteis „33 Minuten in Orünebcrg" und „Brtiderlcin fein" von Leo Fall. Die in einen nicht allzu geräumigen Konzertsaal eingebaute Bühne war, obwohl etwas schmal, im ganzen doch ausreichend. Ihr Erbauer ist Heinz Leu ner, der auch die geschmackvollen, farbenprächtigen Bilder angefertigt hat. Die Herrn Baron zur Verfügung stehenden Kräfte verhalfen diesem Premierenabend zu einem schönen Erfolge. Martin Hausdorff. Buchau a. F. Zu Chanukkah fand hier eine festliche Veranstaltung statt, die vor allem der Schuljugend galt und auch von ihr selbst getragen wurde. Nach einer Ansprache von Rabb. Dr. Schlesinger gruppierten sich die Kinder auf der neuerrichteteti Stiibühiic um die Menorah und brachten ihre Vorträge zu Oehör. Zuletzt folgte eine Verlosung für die Kinder. Um die gelungene Veranstaltung hat »ich Lehrer Einstein besonders verdient gemacht. Buchen (Baden) Am 23. Dezember sprach Lehrer W. Wertheimer vor der hiesigen Oemeinde über Palästina und im Anschluß daran folgte der Lichtbildervortrag: „Tcl-Awiw und die Orangenküste". Kaufmann Jakob Bär dankte dem Redner. Burgprcppach . Am 17. 12. fand in den Räumen der Talmud Thea - Schule eine Chanukkah Veranstaltung statt. Eine Reihe von Aufführungen und Musikdarbietungen gestalteten den Abend zu «Incr jüdischen Feierstunde. Deutsch-Krone 1 , In der hiesigen jüdischen Oemeinde zeigt sich seit einiger J «it reges Interesse für jüdische Angelegenheiten. Daru trug "•». die zionistische Ortsgruppe bei. Obwohl die Ortsgruppe I «f»t seit Anfang Oktober besteht, wurden Wer folgende Vor- I "*8e gehilten: Am 22. Oktober: Uniere Heimat In Pallstif* T^TT^T^**^|*w^3p?^w™' ™—* -—-»«■«'--■■ (Rednerin: Frl. Johanna Cohn); am 24. Oktober berichtete Herr Fischer, Stettin, über seine Palästina-Reise; am 7. November gab Herr Rosenstrauch Bericht über die Gautagung in Stettin und Frl. Paula Cassel über die gelegentlich der Rlcichcn Oautagung erörterten Fragen der Jugendbewegung; am 12. November: Was lernen wir aus dem heutigen Geschehen? (Redner: Kantor Kühn); am 26. November gab Herr Edwin Landau eine Lebensbeschreibung Hugo Zuckermanns; am 10. Dezember wurde behandelt: Wer weist der jüdischen Jugend den Weg in die Zukunft? (Redner: Herr Bloch). Die Versammlungen der Z.O.G. werden auch von Nichtmitglicdcrn rege besucht. — Die Arbeitsgemeinschaft für jüdische Geschichte tagt einmal wöchentlich. — Ein hebräischer Sprachkursus wird von Kantor Kühn durchgeführt. — Am 16. Dezember, nachm., wurde vom hiesigen i.P. D. mit Unterstützung des jüdischen Frauenverclns eine Chanukkahfclcr und am gleichen Tage, abends, von der Z.O.G. ebenfalls eine Clmnukkahfclcr veranstaltet. Nach der Eröffnungsansprache durch den Vorsitzenden. Herrn Moses, hielt Dr. Katzenelnbogen, Lindsberg (Warthe), die Festrede. Düsseldorf Am 17. Dezember veranstaltete der Bildungsausschuß sein 3. Winterkonzert. Die einheimischen Pianistinnen, Alice Liffmann und Gertrud Neumann-Briinn, spielten Werke für zwei Klaviere (Konzert D-Dur J. S. Bach, Fantasie für Orgelwalze und Ducttino concertantc nach Mozart von Busoni, Suite in D-Molt von Rnchmaninoff). Ausgefüllt wurde der Abend durch Solo- und Zwiegcsänge von Meta Friedman« (Alt) und Lily Markus-Pollinger (Sopran), welche Lieder von Beethoven, Schumann und Mendelssohn mit viel Geschmack vortrugen. Den beiden Sängerinnen war der Leiter der musikalischen Veranstaltungen des Düsseldorfer Blldungsausschiisses, Erwin Palm, ein feinsinniger Begleiter. — Das gleiche Konzert hatte am Abend vorher in der Synagoge In München-Oladbach stattgefunden, leon. Das turnusmäßige Ausscheiden von neun Mitgliedern der Repräsentanz der hiesigen Oemeinde machte eine Neuwahl erforderlich, die sich aber dadurch erledigte, daß nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Am 19. Liczcmber fand die Einführung der neuen Repräsentanten statt. Bei dieser Gelegenheit hielten der wiedergewählte Vorsitzende der Repräsentanz, Herr Manes und der Vorsitzende des Vorstandes der Synagogcngemcinde. Herr Fclscnthal, zwei beachtenswerte Reden. Beide Redner setzten sich in warmen Worten für d:c jüdische Schule ein. Herr Fclsenthal gab namens des Vorstandes die Erklärung ab, daß die Düsseldorfer Oemeinde sich voll und ganz hinter die Reichsvertretung stelle. Er wandte sich mit aller Entschiedenheit gegen diejenigen Kreise, die heute die einheitliche Führung der deutschen Juden iu sabotieren versuchen. Gemünd (Eifel) Die hiesige jüdische Oemeinde hat sich entschlossen, die Wanderjugcml und sonstige Mitglieder von, Jugendverbänden vorläufig in Privatquartiere zu jeder Zeit unterzubringen. Die Schule steht als Aufenthalts- und Kochraum kqstcnlos zur Verfügung. Es Ist beabsichtigt, einen Teil der Synagogenräume umzuhauen, so daß wir vorläufig für 50 Personen Schlaf-, Wasch-, Koch- und Aufcnthaltsräume zur Verfügung haben. Wilhelm Teller, Vorsteher der Synagogengcmelnde. Gießen Vor kurzem entschlief der stellvertretende erste Vorsteher unserer Rcligionsgcmcindc, Herr Sally Meyerfeld. im sechzigsten Lebensjahre. Trotz gefährdeter Gesundheit hat der Verblichene in unermüdlicher Tatkraft die finanziellen Schwierigkeiten der Oemeinde zu überwinden gesucht und durch sein gerechtes Verhalten in der Verwaltung und gegen jedes einzelne Gcmeindcmitglicd sich die Dankbarkeit der Gesamtheit erworben. Bei der Beerdigung verlieh Herr Provinzialrabbiner Dr. Sander der Trauer der Familie und der gesamten Gemeinde um den Verblichenen tiefgefühlten Ausdruck. Im Namen des Vorstandes sagte Herr Julius Rosenbaum den Verstorbenen Dank für die treue Arbelt. Köln Am 20. Dezember hatte die hiesige Ortsgruppe des lüd. Frauenbundes zu einer Chanukkan-Weihestunde im Logentempel eingeladen. Die Vorsitzende, Frau Klara Caro, hielt eine Festansprache. Eingerahmt wurde die Feier von Gesängen des Oberkantors Fleischmann (begleitet durch die Pianistin Ella Conrad) und eindrucksvoll vorgetragenen Rezitationen von Charlotte Landau. Bei einem anschließenden Beisammensein erfreute Frau Auerbach mit einer dichterisch gestalteten Rückschau auf das Bundcslcben des Jahres. Das Theater des Jüdischen Kulturbundes Rhein-Ruhr hat mit „Sonkln und der Haupttreffer" von Semen Juschkewitsch seine Premiere hinter sich. Sie war ein voller Erfolg. Willibald Fraenkcl- Froon, der Regisseur, machte aus der wohl in der Konzeption dichterischen, aber im ganzen skizzenhaft ausgeführten Tragikomödie ein abgerundetes, bis in die letzten Feinheiten ausgefeiltes Kamnierspiel. Mit den einfachsten Mitteln deutete das Bühnenbild das Milieu kleinbürgerlicher Enge an, und überzeugende Thcatcrwirklichkeit erstand in einem Bühnenraum, der so eng war, daß man sich wunderte, wie sich die Schauspieler überhaupt bewegen konnten. Hermann Schindlers Sonkin wuchs glaubhaft aus der Bedrücktheit und Nervosität des gehetzten intellektuellen Proletariers in den Uebcrmut des glücklichen Ocwinncrs. Manitschka, die Frau, fand in Fricdl Münzer eine Darstellerin, die üb"r das Manuskript der Rolle hinaus einen Menschen von anschaulichster Lebendigkeit und weiblicher Liebenswürdigkeit schuf. Werner Hermann gab Pusis, den Untermieter Sonklns, den sein Leichtsinn manchmal nicht ganz gerade Wege führt, der aber Sonkins und sein Publikum immer wieder durch die entwaffnende Geste seiner Naivität gefangen nimmt. Besonders schön der Onkel Moses Julius Rutkowskys, der wirklich eine „Seele von einem Menschen" mit diskretester Kunst zeichnet. Charlotte Landau als Mutter, Fred Löhnen-Uwensteln als Bürokollege und die In jedem Sinne des Wortes gelungenen Verwandtentypen Hans Tobars und Ella Münchhausens vervollständigten das liebevoll gemalt'' Bild aus jüdischem Leben. Dr. Heinz Kahn, Königsberg Am 14. 12. fand di; erste Veranstaltung des jüdischen Kulturbundes im großen Saal uer Mädchengewerbeschule statt. Rabbiner Dr. Lewin leitete den Abend ein. Hermann Schey stellte seine vollendet« Gesangskunst In den Dienst emlgcr der schönsten Gesänge unserer Literatur. Hervorragend unterstützte ihn Ernst Cohn am Klavier. Hedwig Wleck-Hullich. - —TT ---' »-,J— 11 iW Landshut 1. Schles. Als Nachfeier für den Jubilar Falkenstein wurde eine Gemeindeversammlung in der Synagoge abgehalten. Dr. Freyhan, Breslau, sprach über: „Unsere judische Seelennot und die daraus erwachsenden Aufgaben". Nachdem Oberkantor Weiß dann noch einige synagogale Gesänge vorgetragen hatte, würdigte Prediger Falkcnitein mit Dankeiworten die Leistungen der Vortragenden. Zum Schlüsse sprach Vorsteher Dr. Zollner den Breslauer Gilten den Dank der Oemeinde aus. H. W. F. Rahden 1. Wcstf. Zu einer erhebenden Kundgebung gestaltete »ich eine von der Jugend aus vier Klelngemeinden veranstaltete Chanukkahfeler im Hause Heine in Rahden. Der Bedeutung des Festes gemäße Darbietungen, vorgetragen von der Schuljugend und verfaßt von Lehrer Lazarus, Lübbecke, wechselten miteinander sb. Regcnaburg Die „Esra-Orunpe" veranstaltete in den Thomas-Sälen eine Chanukkah-Feler unter Leitung von Mendel Lewkowitr. Besonderen Anklang bei den zahlreich erschienenen Gilten fanden der selbstverfaßte und vorgetragene Prolog von Ruth Preising. Htm. Schweinfurt Der jüdische Jugendverein hat seine Führung neu bestellt In der sehr gut besuchten Versammlung wurde als Jugendführer der bisherige Vorstand, Lehrer Arthur Berlinger, gewählt, dem die Herren Lehrer Julius Neuberger, Niederwerrn, für die Leitung des kulturellen Teils, und Alfred Grünebaum, Obdach, für den sportlichen Teil beigegeben wurden. Es wurde beschlossen, neben jüdischer Geschichte Und Literatur auch der hebräischen Sprache, welche bereits seit längerer Zeit in einem gutbesuchten Sprachkurs gelehrt wird, besondere Pflege angedeihen zu lassen. Außerdem wurde die Gründung einer Sportabteilung beschlossen, welche nicht nur die gesamte Jugend schon vor dem schulpflichtigen Alter, sondern auch die Erwachsenen erfassen soll. SterMrltr Der vor einem Jahre gegründete Jüdische Jugendbund trat anläßlich des Chanukkahfestcs erstmalig mit einer Chtnukkahfeier vor die Öffentlichkeit. Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden eröffneten die Kleinsten der Spielichar unter Leitung von Frl. Irmgard Mannsbach und Herrn Max Weiskopt die Reihe des Programms. Auch die weiteren von Mitgliedern des Jugendbundes gebrachten Darbietungen fanden im Zuhftrcrkrels Beifall. Besonders seien erwähnt! Frl. Ooldschmldt, Frl. Kahn, Frl. Mannsbach und Herr Alfred Schuster. J.K. Stuttgart Auf' Einladung des Bertold Auerbach-Vereins hielt Lehrer Hugo Rosenthal vom Landschulheim Herrlingen einen Vortrag über die jüdische Schule. — In der Sitzung des Vorsteheramtes vom 7. Dezember wurde der Antrag auf Schaffung einer jüdischen Schule In Stuttgart einstimmig angenommen. — Wie In anderen Städten, so regt sich auch hier das Bedürfnis nach künstlerischem Schaffen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft Karl Adler, der frühere Direktor des Konservatoriums für Musik, bildete einen Sing- und Instrumentslkreis, der sich in einem Musikabend, verbunden mit einer Chsnukkah-Peier. der Oeffentliehkelt vorstellte. AtokÜHCUfUHftH Bricß Zionistisch Ortigruppt. 11. Jan.! Vortrag rem Dr. Hins Prlns über: „ralistins tls Einwanderungslind". AnsehlleBend Vorführung des Bildstreifen»! „Tel-Awiw und di« Orangenkütt*". Chemnitz ZlonUtltche Ortigruppi. 11. Jan.t Mitgliederversammlung. Referate! Dr. Heinrich Fleiß (Leipzig), H. Rud. Weißkopf (Chemniu). Guben V«ranitiltungin. 10. l.i Reiitationsabendi Hcrrnsl«dt-0«tting«n. 30.1.1 Vortrag I*r. Vos: „Die Bibel, die unvergängliche Kulturschöpfung des jüdischen Volkes". 28. l.i Vortrag Frl. Dr. Wertheimer üben „EriirhungUtagrn der Gegenwirt". Halle Zlonlitlich« Ortigruppi. 10, Jan., 20.30 Uhr, Im Omelndeha'ui, Gerinnrer. 12, Vorlrag von Dr. Grilnebaum (Merieburg) üben „Wirtschaftliche Möglichkeiten in Palästina". Hamburg HZV. 11. Jan., 8.30 Uhr pünktlich, Gahriel-Riesser-Saal. Gesprochen« Zeitung. Sondernummer'. „Für das arbeitende Erei Israel". Informationskursc fallen in dieser Woch« aus, weitere Benachrichtigungen schriftlich. Mltrachl-Ortsgruppt. lg. Jan., 20.30 Uhr, im Saale des Vogtaehen Konservatoriums (Curio llau'.), Rothenbaum-Chtussee Nr. 9. Vortrag von Rabb. Dr. Alexander Alt mann (Berlin) üben „Die geistige Gestalt des traditionellen Judentums". Kiiln Jüdischer Kulturbund Rhaln-Ruhr. jüdische Maiiksr Im Weit- und SUdwestdeutschlind werden nur Gründung eines jüdischen Orchesters gebeten, lieh aofort in den jüdischen Kulturbund Rhein-Ruhr, Köln-Dischhaus, iu wenden. Mülheim (Ruhr) Tagung der Arbeltigtmtlnachalt de* Nlederrhelm. 14, Jan., 19 Uhr, l.öhstr. 63. Trakt« Chagigah. Stettin Zionistisch« Vtrelnl(ufig. Vom 13. Jan. bis 10. Febr. 1034 findet jsden Sonnabend, 20.30 Uhr, Im Bar Kochba-Heira, Klosterhof 1,1, ein Vortragstyklus von Rabb. Dr. Elk Uber du Themat „Nationales Judentum und Religion" atatt, ' Familien-Nachrichten Ilm Martin Ltyaer, Guben, und Frau begingen am 80. lt. 1033 du F«it des, lilbernen Hochs«it. Am 12. 1. begeht Herr Lesser Htriehbruch, Synagcgcnvoritand in Potsdam, leinen 78. Geburtstag. <