Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 3 (9.1.1934)
- Date
- 1934-01-09
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Ann.hm.trhlnS Ulf dl« Di«nni|-Amgih» Mnm«i 10 l Thr, für du Fr«li«|-Atn,.h. Mittwoch YS Uh* (F«ml1ltn«ni«lgMi Donn»rn«| 10 Vhft Heimstätte In Palästina. „Baseler Programm.1* ii! f t rt r I hltt •n!o' KU fl » i a *» P W I Iii. j Z.Mi •n.ch. *orm»t B'g mit I lu»- IJihm«. iurhtl %-Biu I kP»- r* rta 1» BO \\ i u %■ atoM »* tat« ftt Mio»« ttr. JT M« *» ktim f. 3552 II hüftn) {?i!nnnlQQr>on nn üLüuJUJ L-C?^ Uü^w-cLiUUvJy-ivjjJ c »j Die Bcvölkcrunßslcatastrophc Von Dr. Felix A. Thelthaber. (Vgl. den Artikel in der Nr. 74, Jahrg. 1933, der „J. R.") Es hat viele Jahre gebraucht, bis die Tatsache des Geburtenrückganges, also die Kindcrartnut der deutschen Juden, als wissenschaftlich unwiderlegbare Erscheinung anerkannt wurde. (Inzwischen bedurfte es nicht mehr der amtlichen statistischen Feststellungen, ein einfacher Blick in» Leben genügte bereits.) Im ersten Artikel In der „Jüd. Rundschau" Ist bereits an der Hand von Ziffern das phantastische Tempo des Oeburtenvcrfalls angedeutet worden. Seltsamerweise sind die Folgerungen aus diesem Prozeß bisher nicht gezogen worden. Hierbei handelt es sich nicht mehr um trockene Wissenschaft, um graue Theorie, sondern um praktische Fragen, die im Augenblick das Interesse der ganzen Ocffcntllohkcit beanspruchen. Ziehen wir die Konsequenzen des Oeburtcnvcrfalls der deutschen Juden in einigen wenigen Sätzen: 1. Die Judcnfragc In Deutschland löst «Ich In der Hauptsache von selbst. 2. Die Auswanderung — sofern sie die Jugendlichen angeht — hat aul die Dauer nur mit geringen Zificm zu rechnen. 3. Bei der Absperrung der übrigen Welt genügt Palästina zur Aufnahme des Nachwuchses. 4. Für die Juden, die für sich und Ihre Familie dem drohenden Aussterben entgehen wollen, Ist der Zionismus die Lösung. Der ücvölkerungswisscnschaftler, der aus den Zahlen die einzigen möglichen Schlußfolgerungen zieht, gerät in die Gefahr, als Schwarzseher abgefertigt zu werden. Wir müssen also nochmals klarstellen, daß die vorliegenden statistischen Unterlagen tatsächlich eine derartige pessimistische Beurteilung der Lage einwandfrei ergeben. Die in dem ersten Artikel gegebenen reinen Geburten* Ziffern waren wohl nicht anschaulich genug. Sic konnten dem Laien kein volles Bild vermitteln. Wir greifen deshalb eine andere Art der statistischen Darstellung auf und wollen einmal messen, wieviele Jüdinnen bis vor kurzem im gebärfähigen Alter gewesen sind und wieviele demnächst in die Fruchtbarkeitsperiode eintreten werden. Silbcrgleit hat in dein um fangreichen Werk': „Die Bevötkeriings- und Berufsvcrhältmcse der Juden im Deutschen Reiche" diese Berechnungsmethode für die Jahre 1940 angestellt. Wir erweitern die Sicht auf das Jahr 1945. Damit die nachfolgende Tabelle allgemein verständlich wird, sei folgendes bemerkt. Wir bringen unter dem Jahr 1925 die für Preußen durch die Volkszählung festgestellten Jüdinnen von 15—30 Jahren. Auf Grund der Geburtenziffern berechnen wir für die Jahre 1940, resp. 1915 die Ziffer der gleichaltrigen Jüdinnen. Anzahl der relchideutschen Jüdinnen in Preußen> nnrn'^' V_ . < V t -1 f~ - •oQ . \ i; . j y 1925 1940 1945 15-20 Jahre alt. . . . 20-25 Jahre alt... . 25—30 Jahre alt... . 12146 13163 13 984 9452 5928 9726 ca. 7000 ca. 9 000 c». 5 700 15—30 Jahre alt... . 39 293 25106 ca. 21 700 Im Jahre 1925 gab es also fast 14000 25-30-Jährige; im Jahre 1915 werden die sogar jüngeren, 15—20 Jahre alten Jüdinnen nur 7000 resp. die Hälfte betragen. Innerhalb von 30 Jahren vermindert sich das Massiv der Frauen, die überhaupt Mutter werden könnten, auf die Hälfte. Der Geburtenrückgang der deutschen Juden rührte bisher von der freiwillig ig e w o 111 e n Geburtencinschränkung her. Künftig muB er weitergehen, da die Zahl der gcschlcchtsreifen Personen von Jahr zu Jahr sinkt. Bereits 1915 ist nur noch die Hälfte der überhaupt gebärfälligen Personen vorhanden. Um die Geburtenziffern der Jahre 1925—1930 in derselben absoluten Höhe zu erhalten, müßten in zehn Jahren die geschlechtsrcifcn Jüdinnen dann durchschnittlich die doppelte Zahl der Geburten ins Leben setzen. Einem solchen Geburtenanstieg muß man mehr afs skeptisch gegenüberstehen. Wir haben uns begnügt, die Ziffern der geschlechtsrcifcn Jüdinnen für das Jahr 1915 auszurechnen. Im Jahre 1950 werden es noch weniger sein. Leider liegen die Auszählungen für 1932 nicht vor. Wir haben nur vereinzelte lokale Zählungen, die auf einen vollkommenen Verfall der Geburtenfreudigkeit schließen lassen. Eine Zeitlang schien es, als ob die ostjüdische Einwanderung den Zusammenbruch der jüdischen Volksvcrmchrung aufhalten würde. Die ausländischen Juden hatten eine ihre Zahl übersteigende Geburtenziffer. Aber je länger die ausländischen Juden in Deutschland wohnen, desto geringer werden die Differenzierungen auch auf diesem Gebiet. Neuer Zustrom, von dem Silbcrgleit noch anno 1930 ein Antidot gegen die Zersetzung der Fertilität erwartete, kommt nicht mehr in Frage. Wir rekapitulieren das Gesagte: Seit 1925 sinkt die Zahl der geschlechtsreifen Jüdinnen in raschem Tempo, so daß bereits W45 nur noch die Hälfte der weiblichen Wesen, die überhaupt »ls Mütter fungieren können, vorhanden sein könnte. Seit 1933 beginnt aber bereits eine Abwanderung besonders «r jugendlichen Elemente. Wir verfügen über keine Möglichkeit, diese Emigration vorher zu bestimmen. Wenn wir vorsichtig pro Jahr mit einem Abgang von Je 1000 männlichen und weiblichen reich sdeutschen Jungen Juden eus Preußen rechnen, würde im Jahre 1915 dieZahldergeschlechtsreifen Personen, gegenüber 1925 auf ein Viertel gesunken sein. Diese Annahme ist eine willkürliche. Wir wollen uns hier In keiner Weise festlegen und nur bemerken, daß infolge der Emigration eine weitere Erschütterung des Massivs der für die Fruchtbarkeit in Frage kommenden Bevölkerung zu erwarten ist. Die Größe der Abwanderung hängt von den Wirtschaftsverhältnissen der Nachbarländer, von der Gestaltung der Lage in Deutschland und von der Entwicklung Palästinas ab. Andererseits spielt bei der geringen Besetzung der jüngeren Jahrgänge auch der Abzug verhältnismäßig kleiner Menschenmengen eine Rolle. Es bedarf auf die Dauer gar nicht mehr der Massenabwanderung, um die Zahl der Jugendlichen erheblich zu dezimieren, die in den jüngsten Jahrgängen Je 4000 in Deutschland beträgt. Nun fragen wir uns, wie sich im Verlauf der nächsten Jahre die Entwicklung der jüdischen Fruchtbarkeit gestalten wird. In früheren Arbeiten habe ich versucht, eine gewisse Gesetzmäßigkeit in der Entwicklung der Gcburtlichkeit nachzuweisen. Bis zum Jahre 1914 entsprach die Geburteneinschränkung dem Ausdruck des Aufstiegwillens. Die Kleinhaltung der Familie sollte ihr die wirtschaftliche Erstarkung erleichtern, den Kindern möglichst viel Besitz, sicherstellen. Seit den Jahren nach dem Krieg steht die Fortpflanzungstatigkcit unter dem Einfluß der sinkenden ökonomischen Lage, unter wirtschaftlichen Erschütterungen, denen sich neuerdings auch die seelischen beigestellten. Die Angst um die Zukunft des einzelnen Individuums führt zu einem Pessimismus der breiten Massen. Die Zukunftshoffnungen haben ein gewisses negatives Vorzeichen bekommen und die Verantwortlichkeit gegenüber der Familie mündet vielfach in bange Resignation. Die Reaktion auf alle Vorgänge im Berufsleben, auf die politischen Erlebnisse bedingt das Erlöschen des Zeugungs willens. Das Minderwertigkeitsgefühl gegenüber eleu Schwierigkeiten des Alltags, gegen die Untcrbcwcrtung durch die Umwelt, vielfältige Einschränkung des Lebensraumes (im weiteren Sinne des Wortes), erschüttern jede verantwortungsfreudige Faniilicngrütulung. Bereits seit Kricgsbeginn sind die Anzeichen dieser seelischen Wandlung in der Entwicklung aller Bevölkerungsbewegungen unter den Juden aufzeichenbar, Was aber jetzt vor sich geht, Ist der Beginn des letzten Aktes in der Geschichte der deutschen Juden, die man als tragisch ansprechen darf. Eine Hoffnung könnte von der Berufs umschlch« tung — wie manche glauben — ausgehen. Die Eingliederung in die Landwirtschaft kann in größerem Ausmaße nicht erfolgen, und der Einfügung in da9 Industrier>rolctariat setzen sich schwerste Hindernisse in den Weg. Die Berufsumschichtung der Juden sieht auch nur die Abwanderung der Jugend in den Handwerksstand vor. Wir wollen annehmen, daß dieser Versuch in größerem Ausmaße durchgeführt würde. Dann entstünde eine neue jüdische Kleinhürgcrschicht mit dem Trieb zum ökonomischen Aufstieg, die zur erfolgreichen Behauptung in ihrem handwerklichen Beruf des Kapitals nicht entbehren kann. Handwerksgeriite, Maschinen, Material, Arbeitsräume, Reklame, Außenstände (Kredite an die Kunden), alles das fordert auch von dem kleinen Gewerbetreibenden, von dem Handwerker eine sparsame Nutzung seiner Geldmittel und eine Einschränkung aller Ausgaben, um im Lebenskampf bestehen zu können. Die Umschichtung in diese Berufe wird die Geburtenfreudigkeit der deutschen Juden nicht in dem Sinne beeinflussen, daß sich womöglich auch noch rasch eine steigende Fertilität einstellt. Für die Angehörigen der kaufmännischen Berufe gilt ceterls paribus das Gleiche. Die endemischeOeburtenkrlslsmündetalso in eine Geburtenkatastrophe. Die drohenden Anzeichen bestanden für den aufmerksamen Soziologen bereits vor dem Weltkrieg. Die Entwicklung der wirtschaflii-hen und politischen Lage hat zuerst die Kinderarmut und jetzt die Kinderlosigkeit in ökonomischer und seelischer Konsequenz mit sich gebracht. Es wäre unrichtig, diese Entwicklung so zu werten, als ob das Bestreben des Einzelnen: die Familienbildung bis ins Letzte zu beschränken, zur Rettung der eigenen Existenz nicht einer gewissen sittlichen Tendenz entspräche und nur im Sinne einer lebensfernen Ideologie zu verwerfen wäre. Es ist übrigens gleichgültig, ob wir diese Erscheinung für gut oder schlecht befinden. Wohl aber ergeben sich für die politische Betrachtung eine Reihe von wichtigen Momenten. Für die n i c h t j ü d i! c h e U m w e 11 ergibt sich die klare Uebersicht, daß die Auflösungstcndenz, die ehedem bei der Kindcrartnut der deutschen Juden durch Taufe und Mischehe ein beschleunigtes Tempo erfuhr, jetzt durch die einsetzende, fast allgemeine Kinderlosigkeit in raschen Fristen zum selben Ziele führt. Es bedarf nicht besonderer Maßnahmen, um die Juden aus dem deutscheu Leben auszuschalten. Für die jüdischen Politiker drängen sich die Ergebnisse auch von selbst auf. Aus der Anomalie der ökonomischen Verhältnisse, die historisch und psychologisch ihre Erklärung finden, entstehen die politischen Spannungen und Bcvölkerungsproblcme, die von den Juden selbst nicht mehr in Deutschland zu lösen sind. Die Anomalie des jüdischen Lebens verstärkt nach den jüngsten Ereignissen erst recht alle Tendenzen, die die Auflösung der deutschen Juden mit sich bringen müssen. Gcluth und Palästina Es gab eine Zeit — und sie ist noch gar nicht so langet her —, als man sich In den weitesten Kreisen des deutschen Judentums bemühte, den Zionismus gleichsam als „II legi« ti m" zu betrachten. Er paßte nicht in das Schema der deutschjüdischen Entwicklung, das man sich zurechtgelegt hatte. Er störte die Ruhe einer Oesellschaft, deren Lebensideale im Grunde nicht auf jüdischem Gebiete lagen und deren Wortführer Repräsentanten einer saturierten Haltung waren. Der Zionismus, der die Unzufriedenheit mit dem Schicksal auch) der deutschen Juden, wie es sich auf Grund einer jahrtausendelangen Entwicklung im letzten Jahrhundert gestaltet hat, ausdrückte, bedrohte die Sicherheit, die man sich vorspiegelte, und man reagierte in der primitivsten Art, indem man sich dem Zionismus gegenüber „tot" stellte. Diese Negier tt n g des Zionismus konnte schon in den letzten Jahren in dem Maße nicht mehr voll aufrecht erhalten werden, in dem einerseits das reale Aufbauwerk 1« Palästina fortschrirt und andererseits die Lage des deutschen AUS dem Inhalt: Zur englischen Palistina-Politik ——————— Außenpolitische Jahrearückschau Hermann Hesse über deutsche Juden — Juden und Landarbeit — Die Anfechtung von Mischehen» Beilagen: Palästina-Wirtschaft — Jüdisches Leben im 111 ................... Reich — Berliner Rundschau. Judentums schwerer wurde. Allmählich begannen die Einsichtigeren unter denen, die sich bisher materiell wie geistig nur allzu sicher gedünkt hatten, zu empfinden, daß ihre Situation durchaus labil sei. Die Ereignisse des Jahres 1913 haben für die Ocsamthcit der deutschen Juden den Beweis erbracht, daB die Anschauungen und Hoffnungen vergangener Jahrzehnte trügerisch waren. Unter ihrem Eindruck mußte sich zwangsläufig die Stellung auch der offiziellen Repräsentanten des deutschen Judentums und der durch sie vertretenen Organisationen zum Zionismus wandeln. Es war offenbar geworden, daß die Analyse der Judenfrage, die der Zionismus gegeben hatte, richtig war und ihre Nichtbeachtung zu Resultaten führte, die die Befürchtungen der Zionisten weit tiberboten, Es zeigte sich weiterhin, daß Palästina für Tausende deutscher Juden eine reale Holfnung bedeutet, sei es, daß sie selbst dorthin ausgewandert sind oder daß sie bzw. ihre Kinder den) Wunsch haben, sich in Zukunft in den Aufhau Palästinas einzugliedern. Bei einer derartigen Sachlage wurde es unmöglich, des Zionismus als illegitim zu negieren. Trotzdem Ist auch heute den Kreisen, die vielerorts für Jüdische Gruppen sprechen und handeln, nicht recht wohl bei dem Gedanken, daß der Zionismus aul Ihre bisherigen Anhänger Einfluß .gewinnt, der über diejenigen hinausgeht, die sich konkret mit Ucbcrslcdlungspläncn für Palästina beschäftigen, und der geeignet Ist, Anschauungen und Lebensführung derer zu beeinflussen, die in Deutschland leben. Man darf nicht verkennen, daß zwar die Worte und Begriffe, die man gebraucht, vielfach gewechselt haben, daß aber die Menschen die gleichen geblieben sind, die heute wie ehemals jüdische Oruppen vertreten, und daß aus antizionistischen Vorkämpfern, die der älteren Generation angehören, nicht so leicht Menschen werden können, die bereit sind, den Zionismus als eine das Leben jüdischer Menschen und der jüdischen Gesamtheit umfassende und umwandelnde Bewegung anzuerkennen. Man ist daher dazu übergegangen, das Ucbe! wenigstens auf einen möglichst kleinen und, wie man glaubt, ungefährlichen Kreis zu beschränken. Dem Zionismus werden Verdienste für die Erstarkung des jüdischen Selbstbewußtseins und im Hinblick auf seine praktisch-kolonisatorische Arbeit in Palästina attestiert, und es wird auch jedem Juden freigestellt, nach Palästina auszuwandern, wenn er glaubt, dort leben zu können und zu wollen; aber darüber hinaus will man dem Zionismus jeden Anspruch auf Beeinflussung und Erziehung des deutschen Judentums abstreiten. Hier offenbart sich deutlich, daß die alte Furcht vor dem Zionismus als einer die eigene trügerische Ruhe gefährdenden Bewegung bei diesen Kreisen auch heute noch nicht erloschen ist. Man spricht zwar sehr viel über die Sorgen des deutschen Judentums, aber man glaubt doch noch nictrt ganz daran, daß ein Umbruch der Zeiten über uns gekommen und die Sekurität von einst unwiederbringlich verloren ist. Daher bemüht man sich, den) Zionismus, den man nicht mehr negieren kann, wenigstens in seiner Einflußsphäre zu beschränken. Und man findet dann schöne Worte von einer „Arbeitsteilung", die so aussehen soll, daß die Zionisten sich mit Palästina beschäftigen und der übrige Teil des deutschen Judentums mit den Angelegenheiten, die für sein Leben hier wichtig sind. Mit dieser Formel glaubt man die zionistische Oefahr bannen zu können. Es liegt uns nicht daran, gegen sie tu polemisieren. Wir wissen, daß das Leben über Formeln, die künstliche Ocdankengcbilde sind, hinwegschreitet. Die Entwicklung des deutschen Judentums Ist Uber die Neglerung des Zionismus durch seine offiziellen Repräsentanten zur Tagesordnung Ubergegangen und wird auch Uber die heute modernen Bestrebungen zu •einer Beschränkung auf einen Kreis abgezirkelter sachlicher Aufgaben hinwcgschrelten. Trotzdem ist es notwendig, .über diese Vorgänge zu sprechen, weil wir glauben, daß in ihnen eine wichtige, beispielhafte Li