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Jüdische Rundschau · 1934-01-05 · Heft 1-2 (5.1.1934) · page 16

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 1-2 (5.1.1934)
Date
1934-01-05
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seit« 16 jüdische Rundschau Nr. 1/2, 5.1.1934 » Ran h (WrTiC^rH, iWy QjJd^JK^U —«V, Li Li »<« vj>ü ■ri^ HB •—\ q n r~>», iz-^^irn^ Li ü b/J y ü ü u Li n -1 < ,; (1 Ü J Wdrtsr ich (ich bin) du, du bist er (er ist) sie (sie tat) von, aus nimmt üpfi #t ^1: jung (rr,^) "i^ alt <n;$ neu (n^q)tr;n alt (r;'f;) (m.) nrs (w.) r^» HT\ NT, (0 '0) p nein (nicht) ,ja p 6. Übung: tf^xn n*>3 - inps t^xn n£»v; nt? iysy trxn .n*>3 nn^j r.^.r.x rrsn cj -?n^*xrr| «nnwj by.x n^cp -?^ n^xrs n^y n$ - itwti} rs? n.x*n srsn sa .nxn >on ))vi - vtfn, rw; ntn« no .n^ ns <i?.k tra-? rtp fp^n .ijAs rcEV-i» -?->o .y$w Xih «w*jn n-;pS-? .np na-s nx:n nrxg .tv; -vyy in*,:i tt-vnn nsDn rs np.w x*n .ff \ i|5 in#i£ n^vtr." - "V""" r:-v;r,r?n rx -t*»^ nr,v:rn rx nn^ xri .ntr>6 ririnn n^n&B rx. njji u 1P xp?n rx n^i -j^n nrx .'^n 170 hy$ nrrp ti"x^ .n^tf &•> trxnn h: -?u*s-n n?3 .n^sn rrx ip ttn njpjj rrfx.? D2 "Bte^töl .rr^ •p.jsj bx «n?^ itt'n .-nn^ tt»?. rry»!^ Merke: 1) 7"2 wird wie der bestimmte Artikel behandelt, d. h., wenn das folgende Wort mit einem der Buchstaben "1 <y <X beginnt, verwandelt sich der Vokal (Pa< tach) in ein (Kamaz) [Beispieli rty"V m!J atalti •"»»!»•> "">"\1 1 iw v 1 nJi" 2) Bei Zeitwörtern, die aui ein stumme* H enden, er« hält die weibliche Form kein rX (wii x.B.beit Qt£,»"ji— A » rilU'V). stattdessen verwandelt alch das (Ssetfol) in ein ><; (Kamaz) (Beispiel: — H^V nid»t: rritt-v;]. Vierte Lektion arbeitet ' Kopf, Haupt Hand ißt Körper Fuß, Bein ^1 trinkt niY^ Mund ■9 Auge ri macht (tut] -71; Nase m Ohr iiA hört Finger Zahn w sieht nsin Haar Lippe r-W 3) Die Silbe H am Wortende wird nicht „cha", sondern * t „ach" aus^eaprochen IBeispieli r\$y? „lokaach", Dicht: „lokacha"]. 4) Bei Zeitwörtern, die aui H ,y_ enden, lauten dl« Vokal« In der weiblichen Form nicht X «ondarn XX * , » t " v "" " [Beispiel: pr,T^ nicht: nnp;1?«rVOV^ nicht: H^lSi»]. 5) Bei Verwandlung zweisilbiger Eigenschaftswörter In die weibliche Form durch Anh&nguntf der Silb« nX tritt ansteli« des ersten Vokal«, - aofern «s sich T 1 1 um die Vokal« X (Kamaz) und X (Zere) handelt — T " ein X (Sch'wa), sodafl das Wort «ein« ursprünglich« Silbenzahl beibehSlt: [rfjVn - nichti H—Vf nlcllt H^i^l- Ist Jedoch der Trlger diese« Vokals ein Kehllaut (y <n ~ <X). der kein Sch'wa bekommen darf, so ateht statt dea Sch'wa eis Chatel- Patach (X) ("ITT) - Bqn nicht: TO^n]. Beachte: diese Tendenz der Verkürzung der Silbenzahl tritt auch bei anderen Wortgruppen des Hcbr. hluiig in Erscheinung (s. auch 3. Lektion, 3. Abschn. „Beachte 2"). (Aul dies« Falle wird spaterhin noch ausführlicher eingegangen werden). 6) TX bezeichnet den Akkusativ in Verbindung alt dem bestimmten Artikel und In Verbindung mit anderen Bildungen, die später behandelt werden — [Beispiel: ISEjn rx ~r6 Xin er nimmt das Bach: — dagegen: -.ri*5 Xi~ sr nimmt «in Buch], 7) Der bestimmte Artikel lautet vor den unbetonten Silben J? ,n «H: H statt: n ,p [Beispiel: tf^nn statt {t'tnn]. Dieselbe Regel gilt auch für das Wort J1P» TT" Wenn das nächstfolgende Wort nach HO mit y ,H <n beginnt, heißt es nicht H$ sondern HD« 8) Dl« Präposition «>? «= „von", „aui" wird auch alt dem folgenden Wort zusammengeschrieben, wobei das 1 (ScbluQ-Nun) iortilllt [HwSP HJ? "jQl- «»ginnt («doch das folgende Wort mit einem Kehllaut, htlflt es p statt lp l^r.X'P - *'-.S I??]- B«acht«: Dl, Prtpoiition *:V9 ist eine Zusammensetzung aus und „nd bedeutet „von" (wörtlich: „von auf), 9) Eigenschaftswörter und Zielwörter Im Prisens w.f. den im Hebr. häufig als Hauptwörter gebracht [T^ jung und Jüngling, TJ'y? i««>i« «4 Friuleln, Mädchen). 10) Bezeichnungen von Körperteilen, dl« paarweise odir in der Mehrzahl (bei Tier und Mensch) aoitrttii, sind weiblich, wenn ihnen auch dl« weiblich« Es. . d«ng iehtt [r:zb )Z> .rr-r.}, Tl- Übersetzung (1) Die folgenden Sätze lind Im Hebräische zu übertragen, - Eingeklammerte Wörter werden nicht tibenetzL 1. Im Zimmer (»ind ein) großer Tisch, kleiner Schrank, (ein) Stuhl, und (ein) Sofa. 2. Die Wand (ist) weiß, auch der Olti (ist) weiß. 3. In der Ecke steht (ein) großer Stuhl. 4, Der Oltn (ist) warm, auch im Zimmer (ist es) warm. 5. Im warmen Zimra« (ist es) gut. 6. Die Frau sitzt auf dem Sofa neben dem F*wttt, 7. Die kleine Schülerin geht. 8. Wohin yeht der Mann? «. Der Mann geht zum (in das) Zimmer. 10. Im Schrank fiibt es (sind ein) Buch, (ein) Heft, aber kein Bild [wörtlich: «s gibt niest ein Bild]. Antwort-Ecke 1. Die Vokalisierung (Punktation) ist bei Schrift- und Druck- Buchstaben die gleiche. 2. Die wörtliche Übersetzung von nt in^f und rttrj irjStrn ist ii» gleiche (—dieserTiich); doch ist nin ln^rn stärker bestimmt 3. Das hebräische Alphabet und die Betonungszeichen finde« Sie in der 1. Lektion der „Jüdischen Rundschau" von 15. 12. 1933, Nr. 100. 4. Kehllaute können jeden Vokal tragen; nur in Fällen, I» denen bei anderen Konsonanten ein Sch'wa stehen würd«, wird unter die Kehllaute ein Chatef-patach, Chatel-kuou oder Chatef-ssegol gesetzt. 5. In der 3. Lektion, Abschn. 1 „Merke" 3, muß es heißem [„Beispiel: r^?""3i »latt r-*.-•;'")• ,, i - . •,r i Anfrage-uupon 4 Hebräischer Fernunterricht der ,.JUdischen Rundschau" (Jeder Antrag« ist Rückporto beizufügen) Synagogen ' Nachrichten Jüdische Gemeinde. Vnii.i^, ein, 5. Januar, abends: Synagogen mit altem Ritus utnl Allrivi-rMir^iin^nnslalici), sowie Neue Synagoge, Synagoge l.indciistiattc und Fiicilenslrniiic-l: 4.15 Uhr: Synagoge Lütiowsiraße: 8 Uhr; Synagoge Ka-yuieiHraßc: 6.30 Uhr; Synagoge Levctiowitraßc und Schniatgcrulorf: 7 Uhr. Predigten: Suiagogc Lütrowsitaßc: Dr. Wiener; Synagoge Fa-anrnslraße: I>r. Salnmonski; Synagoge Schmargendorf: Dr. Seligsohn. In den übrigen OrgeUyn- «gogen: An^pruehe des Rabbiner-. Svnagogr I.ütiowstratte: Jugeiiilfeier im AnMdilnt an den 11 aupigoite-dien-t. Sonnabend, den 0. Januar, rnorgrns: Synagogen mit altem Ritut und Aileivet-orgung-- instsllen: 9 Uhr; Knibgotüsdienst: Synagoge Kykrslnißc und Kotlbusier Ufer-Ahaw»? Keim: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Kim-: Haupigollrsdien-t: 10 Uhr; Fnihgotte5dien-t: Synagoge I.inden-tiaße, Levetzttwstra&e und Prinzrcgentenstraße: 7.30 Uhr. Jugendgoltcsdienst: 3.30 Uhr: Synagoge Kottbutser Ufer: ])r. Jakobovit«; Synagoge Ryke- Straße: Rabbiner Nobel; Synagoge Miinrhencr Straße: Dr. A. I.evy. Lehrvorlrage twiirhcn Minrha und Maariw: Synagoge I.ützowstraße: Dr. Sclipwlin; Synagoge Fasanenslraße: Dr. Wiener; Synagoge Friedenstempel: Dr. Ilirsehbcrg. Sabbat-Au-gang: 4.58 Uhr. Synagoge Lindenitraße, abends 8 Uhr: Vortrag Kahb. Dr. llUnnenthal: „Religiösenebriiuehe im jiidisehen Hause" ((iesttng), Synagoge Frieden«- tempel, abends 8.30 Uhr: Vortrag Kabb, Dr. Lowkowitz: „Liberales Judentum im Leben der Gegenwart" (Gesang, Violine, Orgebjiiel). Gottesdienst an den Wochentagen: abends Alte Synagoge: 4.15 Uhr, alle übrigen Synagogen: 4.30 Uhr; morgens: Synagogen mit altem Ritus (außer Synagoge Koübusser Ufer, Miinehener Straße und Pestalozzistraße) 7 Uhr; Synagoge Pcstalozzistraßr und Miinehener Straße: 7.1J Uhr; Synagoge Kottbusscr Ufer: 7.30 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. Israelitische Vereinigung Lichtenberg. Synagoge Frankfurter Allee 85. Beginn der Gottesdienste wie in Synagogen nach altem Ritus. Freilag abend» nach dem Gottesdienst Vortragsreihe von Rabbiner Dr. Arthur Ronenthal über ausgewählte, Stoffe der jüdischen Geschichte. Sonnabend vortnitlags Ansprache von Rabbiner Dr. Arthur Rosenthal. Synagoge Passauer Straße t. Freitag Abend, 4.10 Uhr, Midrasrh- Vortrng, Rabb. Dr. Altmann. Sonnabend, früh 9 Uhr, Mincha 4.10 Uhr, Lehrvortrag Maariw 4.58 Uhr, Wochentag früh 7.1S Uhr, Abend 7.15 Uhr. JBdlsche Religlonsjemcinde, Charlottenburg, Sehulstr. 7. Freitag, abends: 4.15 Uhr; Sonnabend, vormittags: 9.30 Uhr. Neu eintretende Abonnenten erhalten auf Wunsch dl® bisher erschienenen Folgen de« hebräischen Fernunterrichts gratis nachgeliefert. KALENDARIUM 1934 — 1. Woche 5694 — 17. Woche Freilog 5. Januar 18. Teweth Samsfog 6. »i 19. tt mv Sonnlag 7. •» 10. •t Montag 8. ii 21. »t Dienslog 9. *» 22. M Mittwoch 10. ti 23. *• Donnerstag 11, i» 24, ff 5(ibh«|.Aiii|«nfl. fSfrlln *M. Breslau 4" Frun' furl a. M. S». Mflndien 5». BENJAMIN HARZ VERLAG / BERLIN-WIEN Wieder lktextet, Laser - Torcxysiep ^5< RM. Deutsch-Hebraiiches Wörterbuch, Leinen 1* bi lieh ta durch jtdt B u c h h a n A 1 u n g I BENJAMIN HARZ VERLAG / BERLIN-WIEN Mitlcilune; des K. J. V. Der Prospekt für die Purim- Reise ist erschienen. Abfahrt ab Berlin 8. Febr., ab -VillcfraiK-hc mit der Aqititania 12. Febr. Rückfahrt am 7. Marz ab Haifa mit Dampfer Roma. Dazwischen llt.rri'Te gemeinsame Reise im Lande. Preis von Herlin bis Berlin (Schiffsreise III. Kl. und III. Kl. Bahnfahrt) 425 M., mit lltäRipcr l.andrcisc 65(1 M. Sofortige Aiifordcrunrr des Purimprospekles unbedingt erforderlich, da sonst Reservierungen schwer berücksichtigt werden können. — Das Präsidium des K, J.V., Bleibtrcustr. 50. Die Zentrale des Deutschen Landesverbonde» de» Hechaliu, Berlin W 15, A\eineUestr. 10, macht darauf aufmerksam, daß sie infolge der vielen Arbeit, die sie durch die Pir*"t-r7^rar'"''"'',f5 ff^in ir-T^rA-!« II! JUlkiliUa Iii ÜliuLwts^ii i.wi Uli law.<oöÜwJu.V. Postscheckkonto: Berlin Nr. 104651 Bankkonto: Drudnir Bank, Oepoaltenkarsa KurfttriHndamm 18t Korrespondenz hat, gewungen ist, die Beratungsshmden, die taglich von 9—12 Uhr sind, genauestens einzuhalten, Es ist ihr nicht möglich, außerhalb dieser Zeit Besuchet ' zu empfangen, Geschäftliche Millcilungen (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Der unter der Hereil ■Inning Kant-Garafienpalait, Inhaber Louis Serlin, in der Kani-tr. 120,127 errichtete ll'i, hhau biet« Raum für rund 400 Kraltfahri-ugo, dir in l'.inzcl. und Saniiii'-Iboxcu uatergel'M l't werden können. Die großen Krfahrongen. die der big. Louis Serim, auch wahrend seiner langjährigen Tätigkeit in Amerika, gesammelt hat, legen dafür Zeugnis ab, ,1aIi ein wirklicher Fachmann diesen Monumentalbau hat au.führen lassen. Ucix'ral! hat der He*itecr d»» richtige l'inpiinden gehallt, es seinen Kunden bequem zu machen. P« Kundendienst im Kant-ti.uagcnpala-t i-t geradezu vorbiliilirh. Für angemes-eiic "IVmpetaiur sorgt eine sinnvolle N iedcrdrui kdainjithf ir.ung. Hebebühne und eine 'I ankslelle siml Voibanden, so daß jeder Wuns h des Auiobesiuers in he?ng aui Markenbennn und riiigbeie Brenn-lofte erfüllt werden kann, l-'ür die Reinigung der Wagen bietet der Innented der Kamengenügend Kaum. Jbe dort gelegenen Waschräume werden von der Ablabrlbahn aus erreicht. Von hier gelangen die Wagen wieder in den /.uuhrtswrg. Für Abscbmierdienst. Ladeslaiion, Absehleppuug „erkrankter Wagen" und sonstige Bequemlichkeiten der Autopfiege ist iu jeder Weise gesorgt. Für ausreichende Belüftung des großen Gebäudes ist selbstverständlich in jeder Weise Sorge getragen. Auch für auswärtige Besucher dürfte es von Interesse sein, diesen einzigartigen Bau, der für die Berliner eine Sehenswürdigkeit ist, tu besichtigen. Die Firma S. Abraham, Tcppl.he und Gardinen, Spandau« Str. 18, kann Im Januar auf ein lOjährlgcs Bestehen lurllckbllcktn. Hill ein! stall Kre hle| übe M «de Perl Im jinll teil van wun listcj RC sy i zw< iüdil Sei de$l O e| undl naef FrtJ eine Ztcd matl der sctzl Anli ,J«4 Reitl Beul einel u »dl Herl u nd| undl sehr| Sil Shlcl Lm ' h'.re| ute| •ton Gro voll Natu mein w.-Üii lk /ir in «-ins Uli de. (Heu' „Zloi Beprl dun? 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