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Jüdische Rundschau · 1932-12-09 · Heft 98 (9.12.1932) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 98 (9.12.1932)
Date
1932-12-09
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 98. 9. 1932 .חזי JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 479! nt embehat 1932 r f entnden llioesen auf Exder hiffrausvon ara- Oe* täßiden n d, zurrt rd* den Dedie Teil r e ß :n, da ngebagdad andes- Konerband Herrn Herrn an imitzuie Rereitung ngedenen ter bei evisioßmann zu beistinencnstreit dem nd der isgegelen eruchten, Diese r o v i* entliehng des lärung, istriktslinistradüng eit hat. Hände KKL. chaften. s körn- Oebiet a t i 0 27. Noentliehe s statt, a r c u s Nachruf Idlerkeit als gewirkt ingsame en. Sie dennoch irt sich leck-־ hemen,' ung in ,öglich- und die ie Bauh jeder Kontinde und liiß der nstaltet in den .ecklenn Chor, hrt und en- und Wengen m, Haachsene Jewish Agency-Veranstaltungen in Thüringen Erfurt. Auf einem Teenachmittag, den die ״Thüringer Arbcitsgemeinschaft der Jewish Agency“ am 27. November in Erfurt veranstaltete, sprachen die Herren Stadtkümmerer Bruno Asch und Dr. Martin Rosenbliith über ״Die jüdische Situation der Gegenwart“. Stadtkämmerer Asch stellte in den Mittelpunkt seiner Ausführungen die politische und Wirtschaftliehe Situation der Juden in Deutschland; Dr. Rosenbliith behandelte demgegenüber vorwiegend die Situation der Juden in Rußland, Osteuropa und Amerika. Beide Referenten sprachen sodann, von der jüdischen Situation in der Diaspora ausgehend, über die Entwicklung der jüdischen Wirtschaft und des neuen jüdischen Lebens in Palästina und über die Notwendigkeit der Teilnahme der Oesamtjudenlieit am Aufbau Palästinas. — Die Veranstaltung wurde von dem Vorsitzenden der Thüringer Arbeitsgemeinschaft, Herrn Siegfried Pinthtis, eröffnet und eingeleitet, die anschließende Aussprache stand unter der Leitung von Herrn Rabbiner Dr. Schüft an. — ln einer internen Sitzung der Arbeitsgemeinschaft, die sich unmittelbar an die Veranstaltung anschloß, wurden einige neue Mitglieder kooptiert und das Arbeitsprogramm für die nächsten Monate besprochen. Unter lebhaftem Beifall der Anwesenden brachte Dr. Rosenbliith in dieser Sitzung den Dank des Präsidiums für die unermüdliche und hingebungsvolle Arbeit des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft, Herrn S. P i 111 h u s , zum Ausdruck. Herr Pinthus erwiderte, ein sehr wesentlicher Teil dieses Dankes gebühre seinen Mitarbeitern und vor allem Herrn Israelski, dem er bei dieser Gelegenheit anläßlich seiner bevorstehenden Ucbcrsiedlung nach Palästina den wärmsten Dank und die besten Wünsche der Thüringer Arbeitsgemein- Schaft aussprach. Gotha. Herr Dr. Arthur H a n t k e sprach am 2. Dezember auf einem Teeabend in Gotha, zu dem das .,Ortskomitee der Thüringer Arbeitsgemeinschaft für die Jewish Agency“ eineladen hatte, über Fragen des Palästina-Aufbaus. Die Disussion, in der zahlreiche Fragen gestellt wurden, gab Herrn Dr. Hantke Gelegenheit, im Schlußwort über verschiedene Detailfragen ausführlich zu sprechen. Die Veranstaltung stand unter Leitung des Herrn Willi Herrmann, der die Teilnehmer zur Beteiligung am Keren Hajessod aufforderte. Der Hochschulantisemitismus In Ungarn. Die antisemitische Studentenbewegung ist in der letzten Zeit auch in Ungarn wieder aufgeflammt. In der Universitätsstadt Debreczin fanden heftige Unruhen statt, in deren Verlauf ein jüdischer Student, der von einer großen Ueberzahl christlicher Studenten überfallen wurde, gesagt haben soll ״feige Christen“. Der jüdische Student wurde daraufhin von der Universität relegiert. Die Angelegenheit hat im ungarischen Abgeordnetenhaus eine lebhafte Debatte hervorgerufen, da dem Unterrichtsminister vorgeworfen wurde, daß der jüdische ״Student, der in Notwehr gehandelt hat, hart bestraft wurde, während die Veranstalter der Unruhen straflos ausgingen. Bei dieser Oe'egenheit wurde auch die Numerus Clausus-Frage eingehend diskutiert. Kultusminister Homan erklärte, daß er mit aller Energie für Wiederherstellung der Ruhe an der Universität gesorgt hat. Was jedoch• den Numerus clausus betreffe, so müsse man verstehen, daß es sich hier nicht um eine konfessionelle Aktion handle, sondern um die Selbstverteidigung der ungarischen Studentenschaft, die unter den heutigen verhnltnfesen einen harten materiellen Kampf zu führen hat und um ihre Zukunft fürchtet. An der medizinischen Fakultät in Debreczin betrage der Anteil der jüdischen Hörer 27 »;«. Diese Sachlage müsse man berücksichtigen. Im übrigen werde er die Lernfreiheit aller Studenten sichern und für Wiederherstellung der Ordnung sorgen. Die Worte des Ministers mit ihrer Offenkundigen Sympathie für die Numerus clausus-Bestrebungen fanden scharfen Widerspruch bei der Linken des Hauses. Die ungarischen Studentenverbände haben nunmehr dem Unterrichtsminister neuerlich ein Gesuch um Einführung des Numerus clausus für Juden, der bekanntlich vor einigen Jahren wegen des Einschreitens des Völkerbundes offiziell abgeschafft wurde, unterbreitet. Breslau. Wollte man den Verlauf des Festabends tür Dr. Rabin nach Gebühr schildern, so müßte eine Zeitungsnummer in ihrer Giinze zur Verfügung gestellt werden. Der begrenzte Raum zwingt zur Kürze. Was in Form von Tischreden gesagt wurde, war vielfach wohl glänzend, aber trotzdem nicht nur ״für den Augenblick geboren“, sondern es wird hinühcrstrahlen in die Zeit der Arbeit, der Diskussionen, der Gegensätze und seine Wirkung tun. Aus allen offiziellen Ansprachen klang Ernst, Willen, Bekenntnis, Zielsicherheit und auf alles erwiderte der Jubilar am Schlüsse der Veranstaltung mit Worten, die so schnell nicht aus unserm Gedächtnis schwinden werden. Wie Rabin von seinem ersten Debüt als 14jähriger zionistischer Agitator in ejnem engen Zimmerchen eines Winkels in einem russischen Städtchen sprach, wie er von der durch Herzl geweckten Sehnsucht der chassidischen Jugend erzählte, die unter der zaristischen Bedrückung mehr noch litt, als die nichtjüdischen Gegner des autokratischen Regimes, wie er zeigte, daß die Leidenschaftlichkeit und manchmal äußere Formlosigkeit der Diskussionsformen von Ostjuden nichts sind, als eine Fortsetung jenes gigantischen Kampfes um die vitalsten Mensclrtnrechte einerseits und gegen die ״Alten“ andererseits, jene Alten, die nicht begriffen, daß die täglich dreimal gesprochenen Sehnsuchtsworte nach Zion und Jeruschalajim für die Jugend schon der damaligen Zeit aufgehört hatten, bloße Gebete zu sein mit passivem Warten auf die Erhörung dieser Gebete, sondern wie jene Jugend entschlossen war, alles, auch sich selbst zu opfern, um für die Gesamtheit des jüdischen Volkes das von Herzl gesteckte Ziel zu erreichen — wer das alles und noch vieles aridere nicht gehört hat, der hat eine der erhebendsten und denkwürdigsten Manifestationen der B. Z. V. versäumt. Für den künstlerischen Teil des Festes sorgten unsere bewährten und immer bereiten Freunde Rorin und Krieg. Den Humor brachten Dr. Boß und Herr Rein als Antiquitäten handelnde Bänkelsänger. Ersterer versetzte außerdem als schnelldichtender Conferencier alle Anwesenden in helle Begeisterung. Hebräische und deutsche Tafellieder, sowie einige Chorlieder des ״Brith Hanoar“ trugen mit zum völligen Gelingen des Abends bei. I. p. Zu Purim nach Palästina. Die diesjährige erste Frühjahrs-Gesellschaftsreise nach Palästina beginnt am 24. Februar und endet am 20. März. Die Purim-Feiertage werden in Tel-Awiw verbracht. Es ist gelungen, den Preis der Reise noch weiter herabzusetzen, so daß sie zu dem außergewöhnlich billigen Preis von 470 M. von Hafen bis Hafen inkl. aller Besichtigungen, Ausflüge usw. durchgeführt werden kann. Wegen der zu erwartenden großen Teilnehmerzahl (auch aus anderen Ländern) wird frühzeitige Anmeldung empfohlen. Interessenten erhalten unverbindlich und kostenlos Reiseplan und genauen Prospekt durch Palestine & Orient-Lloyd, Berlin N 24, Friedrich- Straße 121, Tel.: D 1, Norden 2455/56. Der* palästinensische Zolltarif nach dem Stande vom 1. August 1932 auf Grund der Veröffentlichungen des Departments ot Customs, Excise and Trade der Palästina-Regierung ist in deutscher Ucberset z u 11 g zum Preise von 0,75 M. und 0,10 M. Porto (gegen vorherige Einsendung) erhältlich bei der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinckestr. 10; Postscheckkonto: Berlin 8091. Vermisdiies Jüdische Gemeinde Berlin. Die für den 8. d. M. anberaumte Sitzung der Repräsentantenversammlung wurde auf Donneretag, den 15. Dezember, abends 7 Uhr, verlegt. In der Synagoge Prinzregentenstraße wird am 9. und 16. Dezember die neue Freitag abend- Liturgie von Leo Kopf durchgeführt werden. Dem Komponisten ist es um die einheitliche Gestaltung des Gottesdienstes zu tun. Er legt Wert darauf, das Festliche und Befreiende, das ja den Ursprungs- Charakter der Schabbath-Stimmung ausmacht, zu betonen. Als musikalisches Hauptmittel dient dazu der sogenannte Adonaj- Moloch-Steiger. Ferner werden dem Chor nach altem Brauch improvisatorische Aufgaben zuerteilt, Nachtvorstellung. Unser Gesinnungsgenosse Dr. Kuno Lehmann hat den Roman von Israel Zangwitl ״Der König der Schnorrer“ dramatisiert. Am 10. Dezember, abends 111/4 Uhr, gelangt das Stück im ״Babylon“ (gegenüber der Volksbühne) durch ein Kollektiv jüdischer Schauspieler zur Uraufführung. Empfang für Lord Melchett. Vor Beginn des Bar Kochba- I Iakoah-Balles, der am 25. Dezember in allen Krollsälen stattfindet, findet der offizielle Empfang des Bar Kochba-Hakoah für den Ehrenpräsidenten des Makkabi-Weltvcrbandes statt. Neben Ansprachen von L.ord Melchett und Dr. Hermann Leiewer wird Joseph Schmidt singen und turnerische und gymnastische Vorführungen gezeigt werden. Der Empfang beginnt pünktlich 7.45 Uhr, da Lord Melchett um 9.30 Uhr Berlin bereit» wieder verläßt. Bar Kochba-Hakoah-Ball am Sonnlag, dem 25. Dezember, in den Oesamträumen des Kroll-Etablissements. Tanzorcliester Oscar Joost, Romanow-Balaleika, Autogramm-Verteilung: Kurt Bois, Fritz Grünbaum, Paul (»rät/, Kurt Lilien, Daniel Prenn, Szöka Szakall; Tombola,, Hauptgewinne: 1 Wohnzimmer kaukas. Nußbaum, ftteilig, gestiftet von der Firma Möbel-Kroll, Lützowstr. 89/90, 1 Reico-Radio, Luxus-Ausgabe, gestiftet von der Firma Reico-Radio G. m. b.H., 1 Nähmaschine, gestiftet von der Firma Louis Littauer, Berlin, 1 Totirnay ״Extra“־Teppicl1, gestiftet von der Firma Fischer ft Wolff G. m. h. H, Eintrittskarten RM. 2,50 im Vorverkauf: Theaterkassen Hermann Tietz, Kaufh. d. Westens, Bote & Bock, Leipziger Str., Tauentzienstr., Zentralbüro Meinckestr. 10, Hans Ringel, Chodowieckistr. 14, und im Ballsekretariat, Oranienburger Str. 60/63. Tischbesteilungen nur im Ballsekretariat. Logenplatz RM. L., Tischplatz RM. 0,50, Tel.: D 2, Weidendamm 2196. Eintrittskarten an der Abendkasse (gegen Vorlage der Einladung) RM, 4,*-. Beginn des Empfanges für Lord Melchett 7,45 Uhr; Beginn des Balles 9 Uhr■ Einlaß 7.15 Uhr. Frankfurt a. M. Mittwoch, den 14. Dezember, abends 8M Uhr, spricht Josef Kaste in im Saal der Handelskammer (Eingang Börsenstraße) über ״Zionismus — Idee und Wirklichkeit.“ Mannheim. Am 5. Dezember sprach auf Veranlassung der Zionistischen Ortsgruppe Herr Dr. Hans Kohn (Jerusalem) über den ״Vorderen Orient“ und entwickelte, wie die Gesetze des Kapitalismus, der Rationalisierung und des Nationalismus den Orient erfaßt haben, der in einem Jahrzehnt das nachholt, was in- Europa Jahrhunderte hervorgebracht haben. Wie alle Kundgebungen der Ortsgruppe in letzter Zeit fand auch dieser interessante Vortrag ein übervolles Auditorium. Am Sonntag, dem 11. Dezember, wird Herr Oberkantor Lewi moderne hebräische Kompositionen vortragen, wobei Herr Dr. Grünewal d begleitende Worte sprechen wird, und am Sonntag, dem 25. Dezember, wird die Kindergruppe des Herrn Lehrer Kälbermann im Kasino-Saale ein Kinder-Chanukkah-Fest für das Aufbauwerk in Palästina geben. Dr. O. S. Arbeitsnachweis. Für gewerbliche Arbeiterinnen sind vorgemerkt: eine Gesellinnenstellung in der Maßschneiderei außerhalb Berlins, eine Stelle für eine Kürschnermamsell, eine Stelle für eine Zuschneiderin aus der Schürzenbranche, ferner sind Stellen für Paketkontrollen unter 20 Jahren und Stellen für Mäntelnäherinnen vorhanden. — ln der Berufsberatung sind kaufmännische Lehrstellen in allen Branchen vorgemerkt. Gesucht werden dringend handwerkliche Lehrstellen aller Art, auch zu Ostern. Außerdem sind noch Stellen für ungelernte Arbeiterinnen in Fabriken, Stellen für Schneiderinnen in der Maß- und Konfektionsschneiderei vorhanden. Wir haben eine auswärtige Stelle für eine Modistin aus der Putzbranche vorgemerkt. Bewerberinnen, die für diese Stelle in Frage kommen, wollen sich täglich, außer Mittwoch, von 12—1 Uhr bei der Unterzeichneten Stelle melden. Arbeitsgemeinschaft der jüd. Arbeitsnachweise, Abtlg. f. gewerbl. Personal, Berlin N 24, Auguststr. 17, Tel.: D 2, Weidendamm 5936. Für die Gründung einer lithographischen Anstalt in P a - I ä s t i n a wird ein T e i I h a b e r gesucht, der einen kompletten Satz lithographischer Maschinen besitzt und Oravierarbeit samt Umdruck vollständig beherrscht. Das notwendige Betriebskapital, steht zur Verfügung. Interessenten werden gebeten, sich mit dem Palästina-Amt, Berlin W 15, Meinekestr. 10, in Verbindung zu setzen. Gottesdienste. Freitag, den 9. Dezember, abends: In den Synagogen mit allem Ritus, Neue Synagoge, Syn, Lindenstraße, Friedemtempcl, Köpenick und Alterversorgarngsanstnlten: 4 Uhr; Svn. Liitrowstraße: 6 Uhr; Syn. Fasanenstraßo und Levelzowstraße: 0.30 I hr; Syn. Prinzregentenstraße: 745 Uhr; Syn. Schmargcndort (Altersheim): 7 Uhr. Predigten: Neue Synagoge: Dr. Wevl; Syn. Lindenstraße: Dr. ISlumenthal; Syn. Lfitiowstraße: Dr. Salontonaki; Syn. Fisanenttraße: Dr. Wiener; Svn. Lcvctzowstraß״: Dr. Prinz; Syn. Frindenatempel: Dr. Bergmann; Syn. Prinzregentenstraße: Dr. Galliner; Syn. Schmargendorf: Dr. Warschauer. Svn. Prinzregenten Straße: Liturgie in der neuen Vertonung von Leo Kopf. — Sonnabend, den 10. Dezember, morgens: Synagogen mit allem RH«s und Alti'rversorgnngnanstalten: 9 Uhr; Frühgottrsdienst Svn. Rykestraße und Kottbuser Ufer — Ahnw.is Reim: 0.45 Uhr; Svnagogen mit neuern Ritus: Friihgottesdieiist (außer Syn. Friedensteiripel): 7.30 111 r, Hanptgottesdienst: 10 Uhr: Svn. Köpenick: 9.45 Uhr; Syn. Schmargendorf: 10 Uhr. Predigten: Svn. Kaiserstraße; Rabbiner Nobel; Syn. Rykestraße: Dr. Freier; Svn. Postalozzistraße: Dr. E. Lovv; Syn. Kottbuser Ufer — Aha was Reim: Dr. H. Lev*; Syn. Münchener Straße: Dr. Jakobovils. Schriftorklärung: Syn. Grunewald: Dr. Cohn. Jugendgottesdienst: 12—1 Uhr: Geineindeschule Bnchumer Straße 8c: Leiter: Lehrer J. Warhsmann; 3.30 Uhr: Alte Synagoge: Dr. Freier; Syn. Kottbuser Ufer — Ahawas Reim: Dr. Frankfurter: Syn. Pcstalozziatraße: Dr. E. Lew; Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levy. Sabbat-Ausgang: 4.42 Uhr. Gottesdienst an den Wochen lagen: abends in allen Synagogen: 4 Uhr; morgens: Synagogen mit altem Ritus (außer Syn. Pestalozzistraße, Kottbuser Ufer und Münchener Straße): 7 Uhr; Svn. Münchener Straße: 7.15 Uhr, Syn. Pestalozz.istraße und Kottbuser Ufer: 7.30 Uhr: Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Roaenthaler Str. 65, begründet vom Misraehi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeindesynagegen mit altem Ritus. Synagoge Ahawath-Zlon (Schönhauser Allee 4): Gebetaeilen wie in der alten Synagoge. Zu der in Nr. 97 der ״j. R.“ erschienenen Besprechung des Buches von Olsvanger ״Kosinkess mit Mandlen“ teilt uns die Buchhandlung Kedettf (Berlin-Charlottenburg, Dahlmannstraße 8) mit, daß sie den Vertrieb und Auslieferung dieses Buches ha*, Berliner Kniender Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Grunewald, am 15. Dezember, 20.30 Uhr, bei Dr. Fritz Neumann, Wiwmann• straße 21, Dr. Georg Landauer: ״Entwicklungstendenzen im heutigen PalSsliiia“, - - Gruppe 11 alles ehe» Tor — Kottb u 5 c r Tor, atti 15. Dezember, 20.30 Uhr, im Dom - Polski (früher City-Fcsisälc), Dresdner Str. 52, Dr. Georg Lu b i n ak i: ,־,Zionistische Politik in Deutschland“. — Gruppe Neukölln, am 13. Dezemlier, 20.30 Uhr, Synagoge der Brüdergemeinde, Neukölln, Isantr. 8, Lazarus Barth: ,,Die jüdische Situation im politischen Machtkampf in Deulschland '. — Grupp« Savignyplats, am 13. Dczetiibor, 26,30 Ihr, interne Besprechung. — Gruppe Sch margendorf, am 14. Dezember, 8.45 Uhr, bei Kaufmann, Wetzlarer Str. 25, Mosche Br ach marin: ,,Eltern und Chaluzim". Gruppe T c ru p e 1 h o f, am 13. Dezember, 20.30 Uhr abends, Heinrichs Bierstube״, Bi Uc-Alliance-Slr. <50, R.-A. Benno Cohn; ,,Was ist heute ziotibli-vlie Arbeit“. — Gruppe Wilmersdorf, am 12. Demolier, *20.30 Uhr, Cafe Lisan, Kaiseralice 30 (Ecks GüntzelstralJp), I)r. Martin R o 1 c n b 1 ü t h: ״Zionistische Politik in Deutsch!,•uel“ . — Gruppe kV i t t e n I) p r g p 1 a t 1, am 12. Dezemlier, 20.30 Uhr, Restaurant Hefter, WittenhergplatzS, M. Brachmann: ,,Der neue L'mw־amlen1ng««trom nach Erez Israel“. —- Gruppe F r i cd r i <41 s 11 a i n. am 15. Dezember, abends 8.30 IJhr, in den l'iiinrisälcn, Greifs»׳,ikler Str. 222־, Max Tischler: ״Ziomstisehe Aufgaben in Beiliu“. Klub junger Zionisten. Am 13. Drz.cml*r, abends 8.45 Uhr, Meinckestr. 10, .M. B r ג c 11 tn a n n: ,.Aktuelles aus Palästina“. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppe West: 13. Dezember, nachm, 4.30 Mir. Klnlmachrnittag. Leitung: Dr. Marle Mayer. Thema: ״Wie sprochen *vir mit unseren Kindern über der! Anlisemili-ihiis?“ Ausstellung von Palä-lina-f Iandarbcilrn. Im Amerikanischen Teer,min, Kiirfürstemlamm 56. — Gruppe West- »nd: 13. Dezemlier, nachm. 5 Uhr, Arbeitsgemeinschaft. Frau Dr. Moses spricht über das Buch von Kastein: ״Geschieht« der Juden". Bei Frau Dr. Moses. Grunewald, Trahener Str. 2. — Gruppe G r 11 n <1 1 ׳» ׳ d: 13. Dezember, nachm. 4.30 Mir, Cesehichtskurst« unter Leitung vor! Frau Helene Kotgen, Ilei Frau Alice Bier, W, Keithstr. 12, Barb. 0217. Beth-Am Iwrl (Kurfürstendamm 61), am 10, Dezember, 8.90 Uhr abends, Fortsetzung des literarischen Gerichts über Barueh Spinoza. Kurze Wiedergabe der ersten Verhandlung erfolgt bei Eröffnung der Versammlung. Gäste willkommen. Arbeitsgemeinschaft religiöser Jugendbünde (Brith Chaluzim Datiim, Brith Hanoar schel Zei re Misraehi, Bund jüdischer Pfadfinder (,,BIP“) und Fsra-Jugendgruppen), am 18. Dezember, in den Sophiensälen, Sophienstr. 17/18, C h a n 11 k k a h f e i e r. Karten zu 0,75 und 1,50 IlM. irn Büro der B. Z.V., Meinckestr. 10, im Zentralbüro der ״Umlot", Rosenthalor Str. 55, und hei den Chawerim der Bande, Jugendbünde in geschlossenen Gruppen 0,30 RM. Jüdische Volkspartei. Am 14. Dezember, abends 8 Uhr, Restauraut Willncr, Pankow, Berliner Str. 80/82, Frau Paula Nathan und R.-A. Dr. Ko Genscher über: ,,Brauchen wir eine jüdische Schule?“ Ferner Film der Wizo-Ferien-Kokmie. Hauskonzert zugunsten des Jüdischen Schulvereins. 10. Dezember, igi Hause von Professor Dr. Ernst Sachs, Brückenallee 1. Karten durch das Sekretariat des Jüdischen Schulvereins, Klopstockstraße 58, Tel.: Tiergarten 2081. Konzert zugunsten des Frauenwerkes ln Palästina. 17. Da- *emlser, abends 8 Uhr, Singakademie, ,,Biblische Szenen in alter Musik“. Karten zu 1,50, 2, 3, 4, ß RM bei Bote & Bock, Wertheim, Abendkasse und im Büro der FAP., Meinekestr. 10, Bismarck 7165. Dr. Joachim Prinz spricht zugunsten de» Jüd. Schulvereins am 11. Dezember, im Hanse von Dr. Harry Cohn, Wannsee, Waltharistr. 20, über: ״Die Fragwürdigkeit der jüdischen Erziehung“. Anschließend berichtet C. Z. Klötzel über seine letzten Reise# in Asien und Afrika. Kinladiintrrn durch das Sekretariat des Schulverein», Klopstockstr. 58, Tel.: Tiergarten 2081. Professor Dr. Theodor Lessing (Hannover) spricht am 20. Dezemlier in einem öffentlichen Vortrage in Berlin über: ״Warum Antisemitismus?“ Veranstalter: Jild. Schulverein, Klopstockstr. 68, Tel.: Tiergarten 2081. Karten dortselbst. Poale Zion - Hapoel Ha/air. Am 11. Dezember, 20.30 Mir, Feierliche E i n w e i 11 11 n g unseres Heimes in der Gr. Präsidentenstr. 1, Musikalisch-Künstlerisches Programm. Alle Freunde unserer Bewegung sind eingeladen. Snif Hechaluz. Die Zusammenkunft am 10. Dezember fällt wegen dar M'alter-Mccklcnliurg-Feier aus. Schalom Alcichem-Klub, Lutherstr. 48 '49, am 10. Dezember, abends 9 Uhr, 6. ״Gesprochene Zeitung“. Mitwirkende: I. Koralnik, I. Klinow, I. Lestscliinskv, J. Tunkeier. Gäste willkommen. Arbeitskreis jüdischer Jugendgruppen. Am 17. Dezember, 9.30 Uhr, in der Jüdischen Mittelschule, Große Hamburger Str. 27, Feier. Jugendliche 0,20 BM., Erwachsene 0,30 RM. Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge. Am 10. Dezemlier, abends 8 Mir, Rosenstr. 2—4, Ministerialrat a. D. Ha ns Goslar: ״Altes oder fortschrittliches Judentum?“ Fort- Setzung des Zyklus: ״Gesänge, die wir in der Synagoge nicht hören!“ Vortragender: Oberkantor Schreiber. Gäste willkommen, Nachtvorstellung zugunsten erwerbsloser jüdischer Künstler. Am 10. Dezemlier, nachts 11.30 Uhr, im Volkskino Königstadt, Schönhauser Allee 10—11. An Stelle von Frau Tricsch wirkt Frau Helene IV e i g 0 1 mit. Das übrige Programm ist unverändert. Karten von 1.— bis 3.— RM. בית־עם עברי• במוצ״ש׳ 10 בדצמבר ב«8 שעות בערב המשך המשפט הספרותי על ברוך שפינוזה• בתכנית: עדים׳ שאלות ותשובות׳ תשובת מומחה בית הדין׳ נאומי הסנוגוריה והקטגוריות פסק הדין• ראש בית־הדין סקירה כללית על מצב המשפט שעד עכשו׳ בכדי שאלה שלא השתתפו בנשף הראשון יוכלו להבין את מהלך המשפט• כל העברים מתבקשים לבוא ודיוקי MakbabSerfest 1932 Massenszenen — Sprechchöre — Songs Sonntag, 11. Dezember, 11.15 Uhr vorm., veranstaltet vom Makkabi-Hazair im Bar Kochba-Hakoah, im Volkskino Königstadt, Schönhauser Allee 10/11. Fahrverbindungen: S-Bahn Alex— Börse; U-Bahn Senefclder Platz; Straßenbahnen: 47, 48, 78; Omnibus: 9. — Zum erstenmal tritt der Makkabi-Hazair mit dieser Veranstaltung an die Berliner jüdische Oeffentlichkeit. ln seinen Vorführungen wird gezeigt, wie — im Gegensatz zu den leidvollen Erlebnissen der Galuth — die neue jüdische Generation Palästina aufbaut. Das jüdische Publikum soll hier Einblick gewinnen in das Leben und Streben einer neuen jüdischen Jugend. Der Veranstaltung wird darum größtes Interesse entgegengebracht. Stellenangebot. Für eine zu gründende 1 i t h o g r a - phische Anstalt in Palästina werden zwei Facha r b e 11 e r gesucht, die ihre Ausbildung und Kenntnisse durch einwandfreie Unterlagen belegen können. Interessenten werden gebeten, sich an das Palästina-Amt, Berlin W 15, Meinekestr. 10, zu wenden, J f

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