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Jüdische Rundschau · 1932-11-29 · Heft 95 (29.11.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 95 (29.11.1932)
Date
1932-11-29
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 464 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 95, 29. XI. 1932 Liegnitz. Vielversprechend hat die Winterarbät in der hiesigen zionistischen Ortsgruppe eingesetzt. Mit dem liberalen Jugendverein ״Moses Mendelssohn“ hat die Ortsgruppe eine Arbeitsgemeinschaft geschaffen, um die Jugend aller Richtungeil mit den Strömungen, die das Judentum beherrschen, vertraut zu machen. Dr. Rothschild, Breslau, sprach am 9. November als Erster in dieser Arbeitsgemeinschaft über aktueile Fragen im Judentum. Der Abend war ein voller Erfolg. Am 14. November hatten sich die Mitglieder der Ortsgruppe und geladene Gäste zu einem Vortragsabend zusammengefunden, in dem Dr. F r i e d 1 a n d e r, Görlitz, zu der Frankfurter Tagung kritisch Stellung nahm. Der Abend, an welchem auch eine sehr anregende Diskussion stattfand, hat bei allen Teilnehmern nachhaltigsten Eindruck zurückgelassen. Am 20. November sprach Rabbiner Dr. Simonsohn, Breslau, über ״Erlebtes und Erlauschtes in Erez Israel“, Der Mittelstandsverein, der den Redner für diesen Abend gewonnen hatte, konnte mit dieser Veranstaltung, die aus allen Schichten der Gemeinde besucht war, die Wintersaison wirkungsvoll eröffnen. Magdeburg. (Misrachi.) Am 16. November veran- Stakete das Misrachi-Komitec einen Vortragsabend im Heim des Zeire Misrachi, auf dem Dr. Chononowitz (Berlin) über: ״Das Judentum in der Weltkrise“ referierte. Eine sich hieran anschließende Diskussion zeigte dis Interesse, die Misrachi-Organisation neu zu beleben. Als besonderer Erfolg des Abends ist die Schaffung einer Misrachi-Frauengruppe zu verzeichnen. Die Misrachi-Ortsgruppe sowie die neu gegründete Frauengruppe werden in den nächsten Tagen mit ihrem Arbeitsprogramm in die Oeffeutliclikeit treten. Mannheim. Die hiesige Ortsgruppe zeigt eine sehr erfreuliehe und nachhaltige Beeinflussung des jüdischen Lebens innerhalb der hiesigen Gemeinde. Zwei Vortragsabende waren von hohem Niveau und hatten zahlreichen Besuch, vor allen Dingen auch von seiten der Jugend. Dr. Hans Potnmeranz (Frankfurt) setzte sich in sachlich fundierter Weise mit den Kritikern am Zionismus auseinander, wobei er auf Brunner und den Kommunismus einging. Redakteur Wald mann (Berlin) führte dann an einem anderen Abend die Auseinandersetzung mit dem Kommunismus weiter. Dieser Vortrag war rednerisch und inhaltlich gleich hervorragend, ln der Diskussion sprach ein christlicher Vertreter des Kommunismus, wobei sich die interessante Tatsache ergab, daß mit diesem Vertreter sich Uebereinstimmungsmöglichkeiten zeigten, die bei jüdischen Verfechtem des Geserd unmöglich sind. Der Besuch an diesem Abend war außerordentlich groß. Am 5. Dezember spricht Hans K o h n über den Vorderen Orient. Dr. O. S. Nürnberg. Dieser Tage wurde hier eine Gruppe des Zeire Misrachi gegründet, die junge Zionisten mit religös-orthodoxer Lebensanschauung und Lebensführung zusammenfassen will. Alle diejenigen Mädel und Jungen, die eine Lösung der mißlichen Lage des Judentums durch Arbeit am Palästina-Aufbau erstreben, und wünschen, daß die im Werden begriffene jüdische Heimat eine Heimstätte des jüdischen Traditionsgutes sein soll, arbeiten für dieses Ziel im Zeire Misrachi. Unser Ideal: der religiöse Chaluz. Anschrift: Heinrich Scheindling, Nürnberg W, Schreyerstr. 7. Rostock. Am 20. November sprach in Rostock Dr. Bi - leski über ״Der Weg des Judentums im Kampf der Zeit“. Die Versammlung war aus allen Kreisen der Gemeinde gut besucht. Der Redner führte aus, daß der Versuch, die Judenfrage in Deutschland auf dem Wege der Assimilation oder durch Nachweis der Zugehörigkeit der Juden zum deutschen Volk zu lösen, endgültig gescheitert sei. Tragfähige Grundlagen unserer jetzt schwer erschütterten Existenz ließen sich nur durch konsequente Durchführung des nationalen jüdischen Gedankens schaffen. Die tief durchdachten und formvollendeten Ausführungen machten stärksten Eindruck auf alle Zuhörer. Nach dem Vortrag entwickelte sich eine längere Ausspräche. Wiesbaden. Die scheidende Sommersaison brachte uns am 24. September als erste Veranstaltung nach dem Delegiertentag einen Vortrag von Dr. T raub, der über die jüdische Wanderung nach Amerika und Palästina sprach. — Es folgte am 31. Oktober von Wizo und zion. Ortsgruppe gemeinsam arrangiert, eine Abschiedsfeier für zehn nach Palästina übersiedelnde Gesinnungsgenossen. Es handelt sich hierbei zum Teil um Chaluzim, zum Teil um Angehörige von schon in Palästina sich befindlichen Familienmitgliedern. Es sprachen Frau Dr. Harry, Rabbiner Dr. Paul Lazarus, Dr. Landsberg־, der u. a. erwähnte, daß bisher fast 40 Personen von Wiesbaden nach Palästina ausgewandert sind, in den letzten Tagen unter anderen auch der frühere Vorsitzende unserer Ortsgruppe, Herr Dr. Walter Kahn. — Am 5. d. M. veranstalteten wir, zwecks Neuwahl des Vor- Standes, eine Generalversammlung der Ortsgruppe. Es wurde ein Vorstand gewählt, der seine Aemter unter sich verteilen soll, und zwar die Herren Dipl.-Ing. Alfred Berliner, Godel, Dr. Felix Harry, Dr. Alfred Landsberg, Läufer, Pomeranz, Frau Dr. Riesenfeld, Frl. Lotti Sipper. Hierzu kommt Frau Dr. Harry als erste Vorsitzende der Wizo. — Für den scheidenden Vorstand gab Dr. Landsberg einen kurzen Bericht und dankte auch den ganz aus dem Vorstand ausscheidenden Herrn Kauet und Wirgin. Nach den Berichten entwickelte Herr Dipl.-Ing. Alfred Berliner für den neuen Vorstand das Winterprogramm. Spinoza Im Rundfunk. Prof. David Baumgardt hielt am 24. d. M. in der Berliner Funkstunde einen ausgezeichnet formulierten, knapp gefaßten, dabei für den Radio-Horcr eindringlichen und eingängigen 15-Minuten-Vorirag. Vermischtes Der diesjährige Altherrentag des Kartells Jüdischer Verbindungen findet Sonntag, den 4. Dezember, um 10 Uhr vormittags, im Großen Saal des Logenhauses, Kleiststr, 10, statt. Tagesordnung: 1. Eröffnung und Begrüßung des Altherrentages. 2. Referat Bbr. Dr. Edgar Marx (Hamburg): ,,Unser Kampf um das deutsche Judentum“. 3. Debatte. Kurze Mittagspause. Mittagessen gemeinsam im Logenhaus. — 3 Uhr nachmittags Generalversammlung der Kreditgenossenschaft Jüdischer Akademiker, e. G. m. b. H. — Nachmittagssitzung: 4 Uhr pünktlich. 4. Dr. Boris Gurewitsch (Riga): ״Möglichkeitcn und Aufgaben des K. J. V.ers in Palästina“. 5. Debatte. — Sonnabend, den 3. Dezember, im gleichen Saal, um 1'»9 Uhr, Begriißungsabend, bei dem die zionistische Propagandatruppe ״Barak“ Szenen aus ihrem neuen Stück ״Einer von uns“ vorführen wird und zu dem wir die Bundesbrüder mit ihren Damen herzlichst cinladen. Dem Altherrentag geht eine Tagung der Aktiven voran, die am Freitag, dem 2. Dezember, nachmittags 3 Uhr, im K. J. V,, Bleibtreu- Straße 50, beginnt und sich mit der Lage des Zionismus und den zionistischen Aufgaben der Aktivitas beschäftigen wird. Schule der Jüdischen Jugend. Der bisher von Josef Braslawski geleitete Kursus über: ״Neue hebräische Literatur“ wird in diesem Trimester von Milek G o 1 d s c h e i n weitergeführt. Der Kursus hat am Donnerstag, dem 24. November, wieder begonnen und findet regelmäßig abends 8 Uhr in der Auguststraße 11/13 statt. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Für unser Abend heim benötigen wir dringend ein Klavier. Wer würde uns ein solches zur Verfügung stellen? (Eventuell billigst leihweise.) Mitteilungen erbeten an Bismarck 7165. —- Die Gruppe Grüne wald veranstaltet Sonntag, 4. Dezember, vorm. 11 Uhr, im Atlantic-Kino, Charlottenburg, Bismarckstraße 46, eine Aufführung des Films ״Kinderdorf Ben Schemen“ und von zwei Micky-Maus-Filmen zugunsten des Frauen Werkes in Palästina. Karten für Erwachsene ü M. 1,—, für Kinder k M. 0,50 erhältlich bei Frau Käthe Roth, Steglitz, Opitzstr. 3 (Stegl. 5345), im Büro der F. A. P., Meinekcstr. 10 (Bism. 7165), und an der Theaterkasse am Tage selbst. — Chanukkahgeschenke. Die Gruppe Lichterfelde hat Sonnabend, den 3. Dezember, abends 84י Uhr, bei Frau Kreschower, Steglitz, Schloßstr. 67, einen Teeabend, bei dem selbstangefertigte Handarbeiten zum Verkauf gestellt werden. Unter den vielen vorhandenen Sachen wird jeder etwas finden. Eintritt M. 0,50. Wir laden alle Freunde, auch Mitglieder anderer Gruppen, ein. Anmeldungen bis 1. Dezember an Frau Kreschower, Steglitz, Schloßstr. 67 (Steglitz 2414). Prof. Dr. Curt Sachs spricht zum Besten arbeitsloser jüdischer Jugendlicher am 4. Dezember im Konzertsaal der Staatl. Hochschule für Musik über die ״Welt das Tanzes“. In einer Zeit, in der der künstlerische Tanz wieder eine Höhe erreicht hat wie kaum je zuvor, wird es fesseln, von berufener Seite an Hand eines großen Lichtbildermaterials in jene fernen Länder und Zeiten geführt zu werden, in denen ekstatische Erhebung in Rausch und Rhythmus die Welt des Tanzes aufgebaut haben. In dem großen Makkabäerfest des Makkabi-Hazair wird dargestellt, wie sich verschiedene jüdische Typen zu der Situation stellen, die von außen auf sie hereinstürmt. Sie verleugnen ihr Judentum, wollen nicht daran erinnert werden, daß sie mit diesem Volk schicksalhaft verbunden sind, selbst wenn sie es noch so wenig wollen. Die neue jüdische Jugend aber kümmert sich nicht mehr um diese, sie will ihren eigenen Weg, will hinaus aus dem Sumpf dieser Welt. Theodor Herz! zeigte den Weg zur Befreiung, die neue Jugend ist einen ganzen Teil dieses Weges schon gegangen. Sie hat die Makkabiah veranstaltet, sie hat die wüsten und fieberreichen Gegenden Palästinas urbar und fruchtbar gemacht, hat neue jüdische Fabriken und Siedlungen geschaffen. — Das alles wird dargestellt bei dem großen Makkabäerfest des Makkabi-Hazair am Sonntag, dem 11. Dezember, vormittags 11.15 Uhr, im Volkskino Königstadt, Schönhauser Allee 10/11. Karten zu 2, 1, 0,75 M. in der B. Z.V., Meinekcstr. 10, im Bar Kochba-Hakoah-Büro, Oranienburger Str. 60, und bei den Mitgliedern des Makkabi- Hazair, sowie an der Kinokasse. Verein ehern. Hörer der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Donnerstag, den 8. Dezember, 8 Uhr, spricht Privatdozent Dr. E. Bickermann in der Aula (Artilleriestraße 14) über: ״Die Makkabäer und das Chanukkah-Fest“. Gäste willkommen. Koch- und Haushaltungsschule der Jüdischen Gemeinde Berlin. Mittwoch, den 30. November, und Donnerstag, den 1. Dezember, findet in den Räumen der Haushaltungsschule, Berlin N 24, Auguststr. 14/15, eine A u s s te 11 u n g statt. Eintritt frei. Kostproben werden zum Selbstkostenpreis abgegeben. (Geöffnet von morgens 10 bis abends 7 Uhr.) Die jüdische Chor-Vereinigung der Wizo tritt am Mittwoch, dem 30. November 8(4 Uhr, zu ihrer zweiten Probe im Beth- Am, Kurfürstendamm 61, zusammen. Alle Interessanten werden gebeten, sich unbedingt bei dieser Probe einzufinden. Nach der vierten Probe können Neuaufnahmen leider nur in Ausnahmefällen und bei besonderen gesanglichen Vorbildungen vorgenommen werden. Hebräischer Lehrer, langjähriger Leiter hebräischer Sprachschulen in Deutschland, vorzüglicher Pädagoge, Dr. phil., sucht geeigneten Lehrerposten in Deutschland oder im Auslande; beste Referenzen. Angebote erbeten an die Z. V. f. D., Berlin W 15, Meinekcstr. 10. Arbeitsnachweis. Für gewerbliche Arbeiterinnen sind vorgemerkt: eine Gesellinnenstellung in der Maßschneiderei außerhalb Berlins, eine Stelle für eine Kürschnermamsell, eine Stelle für eine Zuschneiderin aus der Schürzenbranche, ferner sind Stellen für Pakctkontrollen unter 20 Jahren und Stellen für Mäntelnäherinnen vorhanden. -— ln der Berufsberatung sind kaufmännische Lehrstellen in allen Branchen vorgemerkt. Gesucht werden dringend handwerkliche Lehrstellen aller Art, auch zu Ostern. Außerdem sind noch Stellen für ungelernte Arbeiterinnen in Fabriken, Stellen für Schneiderinnen in der Maß- und Konfektionsschneiderei vorhanden. — Ab I. Dezember 1932 sind für noch nicht schulentlassene Kinder wieder nachmittags von 1/24—5 Uhr unsere Beratungsstunden. Die Sprechstunden der Berufsberatung sind: Für Mädchen: Montag und Donnerstag von 10—1 Uhr, Auguststr. 17; für Knaben: Dienstag und Freitag von 10—t Uhr, Auguststr. 17; Sondersprechstunden der Berufsberatung: Dienstag von 3—5 Uhr, Auguststr. 17 (Freiwilliger Arbeitsdienst, Berufs Wechsler); Berufsberatung für Bewohner des Westens: Donnerstag von 3—6 Uhr, Fasanenstr. 79, für Knaben und Mädchen: Montag, Dienstag und Mittwoch von 1/5—4״ (jhr nachmittags; weibl. gewerbliche Abteilung (Handwerkerinnen, ungeL Arb.): täglich, außer Mittwoch, von 12 bis 1 Uhr. Dortmund. Prof. Dr. Theodor Lessing (Hannover) spricht Montag, den 5. Dezember, abends 8(4 Uhr, im Festsaal des ״Reinoldus“ (Handwerkskammer-Gebäude), über: ״Warum Antisemitismus?“ Der Bar Kochba, Frankfurt a. M., tritt am 10. Dezember mit einem Chanukka-Ball in der Frankfurt-Loge als Auftakt seines 20jährigen Jubiläums ((1913—1933) an die Oeffentlichkeit. Namhafte Künstler haben ihr Mitwirken zugesagt. Karten bei: . S. Berger, Allerheiligenstr. 78, Schuhhaus Brünell, Am Salzaus und Zeil 62, Lega, Zeil 72, Drogerie Schneemann, Schillerstraße 2, und bei den Mitgliedern. Duisburg. Der ״Ges er d“ versuchte in den letzten Monaten durch verstärkte Propaganda auch hier an Boden zu gewinnen. Dabei vermied er es, seinen Standpunkt eindeutig klarzulegen und erweckte den Anschein, als handele es sich in erster Linie bei seiner Arbeit um Erreichung eines jüdischen Zieles. Anläßlich eines Vortrages von Moses Waldmann, Berlin, über ״Deutschland, Palästina, Biro Bidschan“, kam es zu der lange gewünschten notwendigen Klarstellung. Herr Waklmann zeigte klar umrissen das eigentliche Zief des Geserd, nämlich VerbreitungdesKommunismusunterJuden. Lehrer Holländer aus Essen, Führer des Geserd im hiesigen Bezirk, gab in der Diskussion zu, daß die Propagierung des kommunistischen Gedankens unter den Juden die primäre Aufgabe der Organisation des Geserd sei. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen selbst Uebelstände wie Mischehe, Assimilation, wie sie in Rußland besonders verbreitet sind, ja eine natürliehe Auflösung des Judentums in Kauf genommen werden. Damit ist klar erwiesen, daß die Geserdarbeit und -Propaganda nicht als eine der positiven Formen jüdisch-politischer Betätigung angesehen werden kann. I. Die Gedichte von Ludwig Strauß sollen im Laufe des Winters erscheinen. Der Verlag Jakob Hegner (Hellerau) hat eine Subskription eröffnet, um die Ausgabe zu ermöglichen. Der Preis des etwa 180 Seiten starken Bandes beträgt für Sub- Skribenten kartoniert 4,50 RM., in Halbleinen gebunden 5,50 Reichsmark. Nach Abschluß der Subskription wird der Preis erhöht. Die subskribierten Exemplare werden vom Autor gezeichnet. Der Band enthält das Hauptwerk des Dichters: die in den letzten 13 Jahren entstandenen Gedichte, die bisher nur verstreut in Sonderdrucken und Zeitschriften erschienen oder noch unveröffentlicht sind. — Ludwig Strauß ist den Lesern der ״Jüd. Rundschau“ bekannt. Vor einigen Jahren brachte die ״J. R.“ seine Novelle ״Der Reiter“ zum Abdruck. Seine Lyrik von zarter Musikalität und tiefer Religiosität fand rühmende Anerkennung der kompetenten Kritik. Donnerstag, den 1. Dez., abends 8.30 Uhr, Gruppe S eh margendorf der B. Z. V. in der Wohnung von Herrn Dr. Franz Meyer, Binger Str. 11a. Dr. Arthur Prinz: ״Wandlungen de« Nationalismus“. — Gruppe Lehniner Platz der B. Z. V., abends 8.30 Uhr, im Caf6 L60n, Lehniner Platz (Vereinszimmer): Dr. Fritz Löwen stein: ״Palästina, Land ohne Krise“. — Jüdischegozialistischc Arbeiterjugend, abends 8.30 Uhr, im Heim, Gr. Präsidentenslr 1. Beginn des Kurses: ״Die jiddische Literatur“, unter Leitung des Chawers Dr. Kalecko. — Sonnabend, den 3. Dezember, abends 9 Uhr, Liederabend, in den Räumen des Bet-Am Iwri, von Mordechai Roth aus Palästina, unter Mitwirkung der Pianistin Sara Wittenberg. Programm: Schubert, Engel, Schalit u. a. — Montag, den 5. Dezember, F. A. P., abends 8.30 Uhr, 4. Abend im Schulungskursus: ״Soziale Arbeit in Palästina". Referent wird noch bekanntgegeben. Im Sitzungssaal, Meinekestr. 10. בית־עם עברי קורפירסטנדם 61* בממ״ש׳ 3 בדצמבר בשעה 9 בערב בדיוק* נשך שירה של מרדכי רוט א״י• בהשתתפותה של הפסנטמית הידועה שרה וויטנברג׳ בתחנית: שוברט׳ אנגל׳ שליט ועוד• Kurz vor seiner langersehnten Uebersiedlaog■ nach Palialina entschlief am 26, 6. Mts. unter inntg^aliebter Maas und herzensguter Vater, unser Bruder und Schwager Georg Lewin 5m Alter von 49 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen Lotte Lewin, geh. R*d«j>tti Ruth Lewin Berlin •Lankwitz, MeUnchthonstraße 7 Kondolenzbesuche dankend verbeten. Zeitungsausschnitte! 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