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Jüdische Rundschau · 1932-11-25 · Heft 94 (25.11.1932) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 94 (25.11.1932)
Date
1932-11-25
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 94, 25. XI. 1932 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 459 HECHAIUZ Ein neuer Weg der Hachicharah in Deutschland Die Schwierigkeit, geeignete Lehrpi’itrc in Gartenbaubetrieben und in der Landwirtschaft zu finden und die dauernd steigende Anzahl von Menschen, die eine derartige Ausbildung für Palästina durchmachen wollen, haben den Iderhaiu/ gezwungen, einen neuen Versuch zu beginnen. Eigenwirtschaft soll mit Außenarbeit bei Gärtnern, Landwirten und Handwerkern verbunden werden. Die Ligenwirtschaft soll die billigere Ernährung aller Chawerim dieses Hachscharah/entrums sicherstellen. Die Möglichkeiten für Kulturarbeit in einem größeren Kibbuz und die gesellschaftliche Vorbereitung in ihm sind wesentlich intensiver möglich als aut Linzclstellen und in kleinen Gruppen. Das erzieherische Moment eines Ligenbetriebcs, der von klein auf ausgebaut wird, die Verantwortung dem eigenen Betrieb gegenüber und die Intensität und die Hingabe an diese Arbeit von seiten der Chawerim ist erfahrungsgemäß nur in derartigen Betrieben zu erreichen und bildet einen wesentlichen Bestandteil einer umfassenden Vorbildung für das Lehen in Palästina. Bei Bel zig in der Mark bat der Heclialuz ein Gartengelände von etwa 8 Morgen gepachtet, das bis vor einigen Jahren mit Gemüse und Obst bebaut war, heute aber brach liegt. Jetzt befinden sich dort bereits 11 Chawerim, die in einem Heim, das sich aut dem Gelände befindet, wohnen. 5 von ihnen arbeiten im Ligenbetrieb unter fachmännischer Leitung, 3 in einer Gärtnerei, 1 Chawer bei einem Tischler, und 2 Chawerot führen den eigenen Haushalt. Da das Land jahrelang vernachlässigt worden ist, bietet es heute noch keine Einnahmequellen und macht größere Investierungen erforderlich. Man kann aber damit rechnen, daß im nächsten Frühjahr der Garten die ersten Erträge abwerfen und dann die Möglichkeit für die Schaffung eines großen Hachscharahzentrums von 20-25!Menschen in Belzig bieten wird. Der Hcchaluz ist bemüht, sich weitere Hachscharahplatze, die Eigenwirtschaft mit Außenarbeit verbinden, und so eine ständige Hachscharah auch während der toten Saison im Winter ermöglichen, aufzubaueii. Es ist nach unserer Erfahrung unmöglich, die in der Hachscharah befindlichen Menschen nur auf ,,Snison-Hachscharah“ zu schicken, da die Arbeitslosigkeit während des Winters alle Arbeit des Sommers zunichte macht und nicht nur geistig demoralisiert, sondern auch für eine genügend fachliche Ausbildung hinderlich ist. Ortsgruppen Düsseldorf. Als überaus gelungen muß die Aufführung des ״Ahasver“ am 29. Oktober im Vereinshaus an der Oststraße bezeichnet werden, die von den Mädchen und Jungen des Brith Haolim Köln vorgeführt wurde, ln einer eindrucksvollen Szenenfolge wurde das tragische Judenschicksal lebendig gemacht. In blitzartig aufleuchtenden Einzelbildern aus den Werken jüdischer Autoren (Zweig, Beer-Hofmann, Perez, Lamdan) wird eine Darstellung des Leidens des jüdischen Volkes im Verlaufe der Geschichte gegeben. Dio^Szeneu werden durch einen ausgezeichnet geschulten Sprechchor verbunden. Nach dem Dunkel der Darstellung des jüdischen Lebens kommt dann schließlich der lichtvolle Ausblick auf die Zukunft in Erez Israel. Die Aufführung war von einem solchen Geiste kollektivistischer Spielauffassung erfüllt und von einer solchen Begeisterung junger Menschen getragen, daß von einer Hervorhebung einzelner Leistungen abgesehen werden soll. Freiburg i. B. Im Logentempel fand hier nach langer Zeit die erste öf!entliehe zionistische Veranstaltung mit dem Thema: ״Jüdische Gegenwartsfragen“ .statt, zu der seitens des VJST. ״Ivria“ Einladungen an alle Freiburger Gemeindemitglieder ergangen waren. In der von 150 Personen besuchten Veranstnltung sprach als erster Redner der Vizepräsident des KJV., Heinz Gerling, über ,,Die Lage der Juden in Deutschland“; nach ihm Frau Anitta Müller-Cohen über ״Palästi 11a“. Beide Referate wurden mit großem Beifall aufgenommen. Durch die Veranstaltung ist der Boden für weitere zionistisclie Arbeit vorbereitet. Von der Verbindung aus bemüht man sich jetzt um die Neugründung der Zionistischen Ortsgruppe. Gleiwitz. Wir hatten die Freude, am 7. November Kurt Blunienfcid nach langer Pause wieder bei uns begrüßen zu können. Er sprach in einer öffentlichen Versammlung in den Räumen der Humanitasloge über ״Schicksal und Entscheidung, ein Beitrag zur politischen Orientierung der deutschen Juden“. Die Veranstaltung war von zahlreichen Gesinnungsgenossen aus dein Industriegebiet und von vielen Gästen besucht. Die fast zweistündigen Ausführungen Blumenfelds, in denen er das jüdische Schicksal und den Zwang zur Entscheidung aufzeigte, machten auf die Zuhörer einen tiefen Eindruck. Wir glauben, daß durch die Anwesenheit Blumenfelds die zionistische Arbeit in Gleiwitz einen neuen Antrieb erhalten hat. Magdeburg. Am 17. Oktober sprach in einer gut besuchten Zirkelveranstaltung bei Herrn Stadtrat Pulvermachcr Herr Ministerialrat Hans Goslar über: ,,Der moderne Jude in Palästina“. — Am 10. November hielt Herr Adolf Israelski einen Vortrag über: ,,Palästina 1925 1931, ein Reisebericht‘‘ hei Herrn Rechtsanwalt Jarosch, der von allen Teilnehmern mit großem Interesse mitgenommen wurde. Schönbeck. Zum ersten Male wurde in unserer Stadt ein zionistischer Zirkel abgehalten. Herr l)r. Steinhardt veranstaltete in seinem Hause einen Vortragsabend mit Herrn Adolf 1 s r a e 1 s k i als Redner über: ,,Moderne jüdische Probleme“. Der Abend war von fast allen Gemeindemitgliedern besucht, und die lebhafte Diskussion zeugte von dem Interesse der Zuliörer, Stettin. Am 14. November wurde vor vollem Hause in glänzend durchgeführtem Spiel Barak — die einzige Lösung, von unserer Jugend zum Vortrag gebracht. Einführend sprach Herr Hans K 1 e e (Berlin) über die Lage der jüdischen Jugend in Deutschland und ihre wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der Redner und das Stück fanden begeisterten Beifall. Wir hoffen, daß diese neue Art der Werbetätigkeit nachhaltigen Erfolg haben wird. Breslau. Der Makkkabi Hazair-Brith Haolim brachte hier nach sorgfältiger Vorbereitung ״Die Einzige Lösung“ zur Autführung. Das Stück hat seine Wirkung nicht verfehlt. Der hiesige Makkabi Hazair-Brith Haolim, eine Gruppe von jungen, begeisterten Menschen, hat es verstanden, in jahrelanger Arbeit Chöre heranzubilden, deren Stärke und Ausdrucksfähigkeit sowohl im gesprochenen wie im gesungenen Wort zur vollen Entfaltung kam. Die gesungenen hebräischen Chöre zur Einlei tung wirkten durch ihren vollendeten und musikalischen Ausdruck fast noch stärker als das gesprochene Wort. Unseren Dank dem Makkabi Hazair-Brith Haolim und seinem musikalisehen Führer, Herrn Kapellmeister Hans Krieg. — Haben sich noch viele Skeptiker von der Breslauer ersten Aufführung ferngehalten, so ist wohl kein Zweifel, daß sie sich bei der am Sonntag, dem 27. November, vorm. 11.30 Uhr, im Proleton-Theater, Höfchenstr. 49, stattfindenden Wieder- 11 o 1 u n g selbst von der Wahrheit und Wucht der ״Einzigen Lösung“ überzeugen werden. Vermiidiies Persönliches. Wie uns aus Köthen geschrieen wird, begelit dort der Kaufmann Isidor Scho nie Id am 26. November seinen 60. Geburtstag. Der Jubilar bekleidet sowohl in seinen Berufsorganisationen als auch im jüdischen Leben eine große Zahl von Ehrenämtern. Er ist u. a. Mitglied des Initiativkomitees der Jcwish Agency für Deutschland. Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der Rcpräscntanten-Versammlung findet am Donnerstag, dem 8. Dezember, abends 7 Uhr, statt. Eintrittskarten für Galeriebesucher sind im Büro der Jüdischen Volksparfei, Berlin, Meinekestr. 10, Tel. Bismarck 7165, erhältlich. — Sonnabend, den 26. November, abends 8(4 Uhr, in der Synagoge Fasanenstraße, spricht Herr Rabbiner Dr. W a r s c h a u c r über ,,Gegenwartsaufgaben des liberalen Judentums“. Der Vortrag wird durch Orgclspiel und Sologesang umrahmt. Der diesjährige A'therrentag des Kartells Jüdischer Verblndungen findet Sonntag, den 4. Dezember, um 10 Uhr vormittags, im Großen Saal des Logenhauses, Kleiststr. 10, statt. Tagesordnung: 1. Eröffnung und Begrüßung des Altherrentages. 2. Referat Bbr. Dr. Edgar Marx (Hamburg): ,,Unser Kampf um das deutsche Judentum“, 3. Debatte. Kurze Mittagspause. Mittagessen gemeinsam im Logenhaus. — 3 Uhr nachmittags Generalversammlung der Kreditgenossenschaft Jüdischer Akademiker, e. G. m. b. H. — Nachmittagssitzung: 4 Uhr pünktlich. 1. Dr. Boris Gurewitsch (Riga): ״Möglichkeiten und Aufgaben des K. J.V.ers in Palästina“. 5. Debatte. — Sonnabend, den 3. Dezember, im gleichen Saal, um! -9 Uhr, Begriißungs abend, bei dem die zionistische Propagandatruppe ״Barak“ Szenen aus ihrem neuen Stück ,,Einer von uns“ Vorführern wird und zu dem wir die Bundesbrillier mit ihren Damen herziiehst einladen. Dem Althirrentag geht eine Tagung der Aktiven voran, die am Freitag, dem 2. Dezember, nachmittags 3 Uhr, im K. J. V., Bleibtreu- Straße 50, beginnt und sich mit der Lage des Zionismus und den zionistischen Aufgaben der Aktivitas beschäftigen wird. Beth Am Ivvrl. Sonnabend, den 26. November, 8!« Uhr abends, findet anläßlich der Wiederkehr des 300. Geburtstages Barucli Spinoza's ein Literarisches Gericht statt. Mitwirkende: Dr. S. Rawidowicz, J. Guttmann, Dr. Wayslawsky, Dr. Rosenzweig, Dr. J. Heller, Dr. Z. Rudy. Der bekannte Spinozaforscher Dr. Jakob Klatzkin wird sich als Expert bc- (eiligen. Die Arbeitsgemeinschaft religiöser Jugendblinde (Brith Chaiuziin Datum, Brith Hanoar sehe! Zeire Misrachi, Bund jüdischer Pfadfinder (,,BIP“) und Esra-Jugendgruppen) veranstaltet am Sonntag, dem 18. Dezember, in den Sophiensälen, So* pliicnstraße 17/18, eine Chanukkahfeier, deren Ueberschliß der Älijah unserer Chaluzim zu gute kommen soll. Chor unter Leitung von Ben Uri, Sprcch- und Bewegungschor unter Leitung von Nachum Lewin und Aufführungen der Gruppen. Karten zu 0,75 und 1,30 RM. im Büro der B. Z. V., Meinekc- Straße 10, im Zentralbüro der ״Umlot“, Rosentaler Straße 55, und bei den Chawerim der Bünde. Jugendbünde in geschlossenen Gruppen 0,30 RM. Jüdische sozialistische Arbeiterjugend, ln einem Kursus über die ״Juden in der Welt“ sprach am 15. d, M. Genosse I. Klinow über die jüdische Bevölkerung Sowjetrußlands. Nach einer ausführlichen statistischen Uebersicht gab der Redner ein Bild der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage der Juden in Rußland und besprach dann die. verschiedenen Kolonisationsprojekte. Unter Hinweis auf den Biro Bidschan-Plan stellte er fest, daß die Sowjet-Union das erste Land ist, das die Forderung des Zionismus, territoriale Lösung der Judenfrage, in die Wirklichkeif umsefzt, freilich verbunden mit einem unverständlichen und unerbittlichen Kampf gegen die Träger dieser Erkenntnisse. Förster. Die Knsbenvolksschule der jüdischen Gemeinde veranstaltet zum Besten ihrer notleidenden Schüler Sonntag, den 27. November, abends 7.30 Uhr, in der Aula in der Kaiserstraße 29—30 einen Abend unter Mitwirkung des Streich- Orchesters der jüdischen Orchestervereinigung (Dirigent: Leo Kopf), ferner Rezitationen, Filmvorführung. Hebräischer Kindergarten. Der hebräische Kindergarten des Jüdischen Schulvercins Klopstockstr. 58 (1 Min. v. Bahnhof Tiergarten), nimmt noch Kinder im Alter von 3—6 Jahren auf. Anmeldungen täglich von 1GQ— >211׳ Uhr bei der Leiterin, Frau Alice Weiss-Stadthagcn (Telephon C 9, 84 20). Gesucht. Wer kann uns sagen, wo wir einige Exemnlare des Buches 1״ lamischmar, ein Buch vom Leben der Jüngeren im Blau-Weiß“ kaufen können? Deutscher Makkabikreis, Meinekestraße 10. Der Gruppenverband Nordwestdeutschland macht die einzclnen Gruppen auf den Beschluß des Gruppenverbandstages aufmerksam, nach dem Berichte über die zionistische Arbeit und die Fonds monatlich an den Gruppenverbamt gegeben werden sollen. Wir bitten die Gruppen, ihren diesmonatlichcn Bericht umgehend an das Büro, Hamburg 13, Bornstr. 23, zu schicken. Gottesdienste. Freitag, den 25. November, abends: fn den Synagogen mit allem lütus, Neue Synagoge, S\n. Lindcieslr., Friedenslempe!, Köpenick und Aller!orsorimng'nnsfaijs'it : 4,15 1 Br; Liitzovvstr.: li Ihr; Svn, Fasanonstr. und I.evetzovvstr.: t i ,•‘50 1 hr; Svn. Prinzregenlenstr.: 7.15 I hr; Svn. Schmargendorf iAltersheim): 7 I hr. Alterversorgungvamtalt Fver/iorslr. l.'t: 6,30 Ehr II. Gottesdienst mit Predigt: l)r. Lehmann. Predigten: Svn. J. ützowslr.: Dr. Weiße: Syn. Levet/ovvslr.: D1-. Bergmann: Syn. Frirdenslernpei : Dr. Prinz: Svn. Pnnzregenlonür. : Dr. Galhm r: Svn. Schmargendorf: Dr. Salomonski. Sonnabend, den ‘21 i. November, morgens t'Neumondweihe): Svnagogen mit allem Rifns um! Alterversorgungsaiislalleti: 9 Ihr: Frühgotle־׳dienst Syn. llvkestr. und Kottbuser Iffer-Ahavvas Beim: 0,45 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: Früligollesdieust (außer Syn. Frioder1s!e״me!): 7,30 Uhr, Hauplgollesdicnst 10 I hr: Syn. Köpenick: 9,45 ('111־: Syn. Schmargendorf: 10 Uhr. Predigten: Alle Svnagoge: Rabl». Nobel; Syn. Kaiserstr.: l)r. Freimann; Syn. Rykestr.: Dr, W. l.ewy; Svn. Kottbuser Ufer: Dr. Frankfurter; Syn. Piota'uz/istr.: Dr. K. Levy; Syn. Münchener Str.: Dr. A. Levy; Syn. OnmewaUl: Dr. (',ohn; Neue Synagoge: Dr. Blumcnlhal; Syn. Lindenslr.: Dr. Wey!; Svn. Fasanenstr.: Dr. Wiener. Jugendgottesdienst: 12—1 Uhr: Gemeindeseliule, Bochumer Str. 8c; Leiter: Lehrer J. Wachmann. 3,30 Uhr: Syn. Kottbuser Ufer-Ahavvas Reim: Dr. Frankfurter; Syn. Pestaloznstr.: Dr. E. Levy; Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levy. Sabbat-Ausgang: 4,48 Uhr. Sonnabend, den 26. November, abends 8,30 Uhr: Syn. Fasanenstr.: Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Warschauer: ,,Gegenwartsaufgaben des liberalen Judentums" (Sologesang, Orgelspiel). Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen 4 Uhr. Morgens: Svnagogen mit altern Ritus (außer Syn. Pestalorristr., Kottbuser Ufer und Münchener Str.): 7 Uhr; Svn. Münchener Str.: 7,15 Uhr; Svn. Pestalorristr. und Kottbuser Ufer: 7,30 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: 7,30 Uhr. Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 55, begründet vom Misracln, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Geineindesynagogen mit altem Ritus. Synagoge Ahawath-Zion (Schönhauser Allee 4): Gebetreiten wie in der alten Synagoge. NA^iAÜI WQLTV®3BAND Palästina. Pi« nach Palästina!נוחו **inpftwandprtpn Makkalnm h,־tlw׳n sich /u einer Gruppe zuw!m)#Ttsjrscl1!ossen und g'dien nn die, Errichtung eines eigenen \Volmha״ses in TehWiw. Polen. Die Vnrhf־reihm״en für die Winterspiele in Znkepnne 5 nd im vollen Gange. I)3s genaue Programm der Veranstaltungen ist bereits erschienen. Es ist zu erwarten, daß ebenso wie bei de! Mahkabiah eine große Anzahl von Touristen nach Zakopane kommen werden. Lettland. Das Mitglied des Makkabi in Dünaburg, Lewin, hat in der Schwerathletik'die Meisterschaft von Lettland errungen, Dentseher Mahkabikreis Makkablerfcst (Massenszenen, Sprechchöre, Songs) veranstaltet vom Makkabi-Hazair im Bar-Kochba-Hakoah, Berlin. Sonntag, 11. Dezember 1932, 11.15 Uhr vormittags, im Volkskino Konigstadt, Schönhauser Allee 10 —11. (Fahrverbindungen: S-Bahn: AlexanderpL, Börse, U-Bahn: Senefelderplatz, Straßenbahn: 17, 48, 78, Omnibus: 9.) Karten zu 2.-, L 0.75 RM. in der Berliner Zionistischen Vereinigung, Meinekestr. 10, Tel. J 1, 7165; im Büro des Bar Kochba-1 iakoah, Oranienburger Str. 60, Tel. D2 1003; an der Kinokassc und bei den Mitgliedern des Makkabi Hazair. Chanukkah-Turnfest in Breslau. Das gesamte Leben des Bar Kocht» Breslau ist auf das Chanukkah-Turnfest nigeschnitten. Vom KreisprSsidiiim erürterto Fritz Lewinsohn mit der achtköpfigen Yorkereihnieskonmiission alle schwebenden Fragen. Die Meldefrist für das Welt-Turnen ist auf besonderen Wunsch verlängert worden. Meldungen, die bis Donnerstag, den 1. Dezember, 18 Lhr, nicht eingetroffen sind, werden nicht mehr berücksichtigt. Winterlager. Im Anschluß an das Turnfest in Breslau veranstaltet der deutsch« Makkabikreit in Verbindung mit dem Bar Kochba Breslau in Gnmwnld bei Bad Reinerz, ca. 900 m Höhe, ein Winterlagcr. Sämtliche Sportarten können betrieben werden; Dauer: 27. Dezember bis 1. Januar. Auf Wunsch auch länget. Massenlager ohne Frühstück 0,40 RM.. Rettlager mit Fröhslürk 1 RM., Beülager mit voller Pension 3 RM., Frühstück ah 30 Pf., Mittagessen 90 Pf. Sämtliche Quartiere sind gut geheizt. Fahrpreis: Breslau -Rad Reinem 3 RM. inkl. Gepäckbeförderung bis rum Lager. Meldungen!missen umgehend an Makkabi Rudolf Löwy, Gabitzstr. 10(5, abgegeben werden. Bottrop. Der Bar Kochba entwickelte im Monat Oktober eine rege Tätigkeit. In Abständen von 2—4 Tagen wurden Sing-, Spiel- und Diskussionsabende veranstaltet. Am 18. Oktober fand eine Veranstaltung der westdeutschen Hardnlath statt. Breslau, Frankfurt, Hamburg, München. Es liegen ein» Reihe von ,Sportberichten vor. die wegen Raummangels in der nächsten Makkabispalte erst erscheinen. Hebräischer Lehrer, langjähriger Leiter hebräischer Sprachschulen in Deutschland, vorzüglicher Pädagoge, Dr. phil., sucht geeigneten Lehrerposten in Deutschland oder im Auslande; beste Referenzen. Angebote erbeten an die Z. V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. Berliner Kniender Sonnabend, den 20, Nov., Reih Am I » r!. 8,30 Uhr abends, L i t e r a r i s c 11 <־• s Gericht über Baruch Spinoza. —- S c 11 a -! o m - A l e i c h <! m - C l u b , Lutherslr. 48—49, 9 Uhr abends: Vierte ״gesprochene Zci'ung“. Gä-t' willkommen. — Snif Ile c haluz, 20(2 Uhr abends, Große Pnishb'iitenstr. 1, Chawer Elijaha Go lomh, Mitglied des W'aad Poel der Histadrulh: ״Die gegenwärligo Lage in Paläs'ina". Diese Veranstaltung ist für den Miltleren- und Acltcren-Snif gemeinsam. — Sonntag, den 27. November, R r i 111 Chaluzim D a t i i 111 , im Heim, Roscnthaler Str. 55, 20 Uhr: ,Aussprache über Fra een der Chaluziulh. Einleitendes Referat: Rudi Herz, Gehringshof. — Brith Hanoar s c h e 1 Zeire Misrachi Berlin, Sprechchorprobe unter Leitung von Nachum Lewin im Heim, Rosenthaler Str. 55, um 4 Uhr. Wir beteiligen uns am Snif des Brith Chaluzim Dali im um 8 Uhr. — Montag, den 28. November, abends 8.30 Uhr, Gruppe YVittenher?platz, der B. Z.V. in der W ohnunp von Herrn Ludwig Mayer, Luthrrslr. 41>, LichtEilcicrvortrag Adolf Pollak; ״Ergeh• nisso 50jähri״cr jüdischer Kolonisation in ßaUstina“. — Frauenarbcitagcmcmschaft f. Palästina, abend* 8.30 Uhr, Sch 11 längskursus für alle Gruppen. Frau Jenny Blunienfcid: ,.Leber W izo-Arbcit“. lin Sitzungssaal, Meinekestr. 10. —- Sozialist. Zionist. Vereinigung Poalc Zion — Hapoel Hazair, 2044 Uhr, im 11( im der Vereinigung, Gr. I’räsidentenstr. 1. Jüdische Ervv r r h s 1 n s e 11 Vers a 111 111 1 11 n g. Die Chawerim: Osk.r (lohn, Alfred Berger, S. Aiiler-Hu.lel und Marcel Lew sprechen über: 1״ nsor Kampf um d,11־ Arbeitsplatz“. Kintrht mir auf Ein- Ladung. — Dienstag, den 20. November, F. A. P., nachm, 4.30 Uhr, K 1 u b 11 a c h m i t I;1?. Im Amerikanischen Teeraum, Kurfürstendämm 56 (s. Notiz). — Gruppe G r 11 11 e w a 1 d der F. A. P., nachm. 411 ״ hr; (i e s c 11 i c 11 t s k 11 r s u s unter Leitun? von Frau Helene K o i g c n. B i Frau Scliatz.ky, Cmmstr. 57 (Brab, 899). Gäste willkommen. — Gruppe Lichter fei de der F.A.P., 4 I Irr: P a 1 ä s t i n a - N;1 r h n! i I t a g mil Kind׳ r!1 unter Loüimg von Frau Jetlka L e v y - S t e i n. Bei Frau Dr. Neus'ättor, Zehiondorf. Seostr. 43. — Klub J 11 11 ״ e r Zionisten, abends 8׳•״! Uhr, im Sitzungssaal der Z. V. f. I).‘,' Meinekestr. 10. S. A d 1 0 r - Rudel: ״Probleme der jüdischen Arbeit in Deutschland“. —■ Donnerstag, den 1. Dezember, abends 814 I hr, Gruppe Schnurgendorf der B. Z. V. in der Wohnung von Herrn Dr. Franz Meyer, Ringer Str. 11a. Dr. Arthur Prinz: ,,Wandlungen des Nationalismus“. Frankfurter Kalender. Misrachi: Donnerstag. 1. Dezember, S> 4 l.hr, Pension R!silier, Z ׳il 44, Monatsversanimhmg. Thema: ״Din messii mischen Bewegungen als Vorläufer des Zionismus?'* Referent: <ji i t 11 e r. Presseschall: Dr. König. Gäste willkommen. — Verband jüdischer Frauen für Pa* lästina •Arbci t. Gruppenversamirilung: Montag, 5. Dezember, abends 81/4 Uhr, im Cati Falk Eschersh. Turm. Referat: Frau Dr. Rosy Boden heimer-Bender, ״Die jüdische Frau im Frankfurter Ghetto“. Gäste, auch Herren, willkommen. משפט־ספדותי על שפינוזה בביח־העם העברי• בית־העם העברי מסדר במוצ״ש׳ 26 בנובמבר בי«8 שעות בערב *משפט ספרותי על ברוך שפינוזדד• ד״ר ש• רבידוביץ׳ י• גוטמן׳ ד״ר צבי ויסלבסקי׳ ד״ר רוזנצווייג׳ ד״ר י• הלר׳ ד״ר צ• רודי והד׳יר יעקב קלצקין ישתתף בתור מומחה■ GescMttliche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafd Kutschers, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestem empfohlen; sämtliche in- und ausländischen Zeitungen. Konzerte erster Künstler.

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