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Jüdische Rundschau · 1932-11-11 · Heft 90 (11.11.1932) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 90 (11.11.1932)
Date
1932-11-11
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 90, 11. XI. 1932 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 439 Jüdisches Bergheim am Keilberg Einweihung am 27. November 1932. Zum ersten Male im neuen Heim fand am 6. November eine sehr gut besuchte Ausschußsitzung statt, trotz Regen, Nebels und Schneetreiben. Viele Freunde und Bekannte halfen mit bei dieser wahrscheinlich letzten Sitzung vor der Einweihung I';i:'Sfi IS «Äi unseres Hauses. Es wurden besonders die Punkte Propaganda, Finanzierung, Heimordnung, Anstellungsbedingungen für den seit einer Woche eingezogenen Hauswart sowie die Einweihungsfeier am 27. November besprochen. Zur Einweihung wird die Schlüsselübergabe durch den Baumeister, Ing. Fischer (Karlsbad), erfolgen, ferner Ansprachen von dem Vorsitzenden unseres Vereins, Abgeordneten Dr. Angelo Goldstein (Prag), einem Vertreter des Ausschusses und Dr. Hermann Leiewer (Berlin). Wegen des zu erwartenden Andranges bitten wir alle Freunde, sich bis zum 19. November spätestens schriftlich zu melden, und z.war Vereine, die Zahl der zu erwartenden Teilnehmer, sowie derjenigen, die ein Mittagsmahl im Hotel Waidschlößchen einzunehmen wünschen. Wegen des herbstlichen Wetters wird angeraten, sich mit warmer Kleidüng und festem Schuhwerk zu versehen. Die Inneneinrichtung des Hauses ist nunmehr vollständig fertiggestellt, es fehlen nur noch die Vorhänge an den Fenstern und einige Kleinigkeiten. Die Zentralheizung und die Warm- Wasserversorgung funktionieren tadellos, die Einrichtung der Zimmer ist praktisch, aber einfach. Allen Gästen wurde das Heim gezeigt und alle äußerten sich sehr befriedigt über den Bau und die praktische Einrichtung. Wir erwarten zur Einweihung alle Freunde der Idee von Jüdischen Jugend- und Sportheimen und alle Gönner, die durch Geld oder Sachspenden am Aufbau dieses ersten Jugend- und Sportheimes am Keilberg mitgeholfen haben. Der Ausschuß. I. A.: Dr. Holzer, Chemnitz, Kronenstr. 1. HECHALUZ 11 ir werden, von nun an in dieser Rubrik von Zeit zu Zeit Nochrichten des Deutschen Landesverbandes ״Hechaluz“ veröffentlichen, da wir glauben, daß gerade in dieser Zeit in der weiteren zionistischen Oeffentlichkeit ein besonderes Interesse für die Tätigkeit der zionistisehen Pionierjugend, die sich auf Palästina vorhereitel, vorhanden ist. Red. Neues Zentrum Raananah Seit der Erteilung der neuen Zertifikate ist angespannteste Arbeit im Merkas Hechaluz im Gange. In Deutschland hat sich nun vor einigen Wochen der Alijah-Kibbuz ״Waw“ gebildet, dem heute schon 50 Chawerim angehören, die in nächster Zeit nach Palästina aufbrechen wollen. Die Aufgabe des Alijah- Kibbuz ist es, die Einordnung in das neue Milieu und das Sich-cinleben der Olim in Erez Israel zu erleichtern. Der erste Trupp wird, da zum Beginn der Arbeitssaison die neuen Chaluzim schon im Lande sein müssen, bereits Anfang Januar die Fahrt antreten. Zur pünktlichen Durchführung der Alijah ist die Unterstützung aller deutschen Zionisten erforderlich. Auf dem letzten Delegiertentag wurde beschlossen, die Kvvuzah Giwath-Brenner bei Rechowoth zu konsolidieren. Äußer dieser, der zionistischen Oeffentlichkeit Deutschlands bekannten Kwuzah, gibt es noch andere Konzentrationspunkte deutscher Alijah: Naaneh bei Rechowoth und den neuen Kibbuz in Raananah, eine Siedlung im Scharon. Vor ",'t Jahren kamen deutsche Chaiuzim dorthin und schufen einen Kibbuz zusammen mit den ״Chugim“, Menschen, die aus den palästinensischen Gymnasien den Weg zur Chainziuth gefunden haben. Die rein hebräische Atmosphäre dieser ״Studentenkreise“ und der weitere europäische Blick der Deutsehen ergänzten sich sehr gut. Heute leben dort 55 Menschen, die in erster Linie Lohnarbeit in der Kolonie verrichten. Die Eigenwirtschaft ist vorläufig noch sehr klein. Es bestehen aber große Entwicklungsmöglichkeiten. Große Orangenpflanzlingen schaffen dort neue Arbeitsplätze. Auch Pläne für den Ausbau der Eigenwirtschaft sind vorhanden. Ein Kuhstall, eine Ge flügelfarm sollen gebaut, die Baumschule vergrößert werden. Kürzlich erst hat der Kibbuz eine Wäscherei in der Siedlung eröffnet. Die großen Ausdehnungsmöglichkeiten, die Raananah bie tet, werden es zu einem wichtigen Aufnahmepunkt für die neue Alijah machen, und dort wird sich auch ein großer Teil des neuen deutschen Alijah-Kibbuz. konzentrieren. Vermischtes Die Jüdische Gemeinde Berlin veranstaltet am Sonntag, dem 13. November, vorm. 11!3 Uhr, in der Synagoge Prinz regentenstraße im Rahmen der ״Religiösen Vorträge“ einen Vortrag von Heinrich Mann ״Nach der Wahrheit leben“. Eintritt frei. Jüdische Altcrshiife. Rabbiner Dr. Joachim Prinz spricht: ״Die Brücke, Worte über Alter und Jugend“ unter Mitwir kung von Alice Schäffer-Kuznitzky, Gesang, und Joseph Weissgerber, Cello, in der Alhambra, Kurfürstendamm 68, 16. Novorüber (Bußtag), vorm. 11(4 Uhr. Karten zu 1,— 2,—, 3,— RM. im Büro der Altershilfe, Augsburger Str. 39, und an der Theaterkasse am Tage der Vorstellung. Kassenöffnung 10 Uhr. Hilfsverein der Deutschen Juden. An dem diesjährigen Gesellschaftsabend des Hilfsvereins der Deutschen Juden Dienstag׳, den 22. November, abends 8.30 Uhr, im Hotel ״Der Kaiserhof“, wird Herr Staatsminister a. D. Professor Dr. C. H. Becker über das Thema sprechen: ,,Durch biblische Lande“, Reiseeindrücke aus Persien, dem Irak und Palästina (mit Lichtbildern). Das Spiwakowsky-Kurtz-Trio wird den Abend mit dem Tschaikowskv-Trio op. 50 A-moll einleiten. Eintrittskarten zu 6,50 RM. inkl. Teegedeck im Sekretariat des Hilfsvercins der Deutschen Juden, W30, Martin-Luther-Str. 91 (Tel, R 5, Barbarossa 6236 und 5169). Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Unterrichtszeit in den Anfängerklassen für Erwachsene: in der Schule, Große Hamburger Straße 27: 1. Montag und Mittwoch, 8.30-10 Uhr abends (Berggrün). 2. Dienstag und Donnerstag, 7—8.30 Uhr abends (Dr. Dörfler). — Sprechzeit: Dienstag, 6— 7 Uhr abends, Cm Hamburger Str. 27, und Donnerstag, 7— 8 Uhr abends, Klopstockstr. 58 (Bhf. Tiergarten). Telefon: H 5, Brabant 501 (2-3 Uhr). Ludwig Hardt gibt Bußtag, den 16״ und Totensonntag, den 20. d. M., 1m ״Tingel Tangcl“ einen Vortragsabend. Unter andem spricht er aus Marlin Bubers Bibelübersetzung und alttestamentarische Gestalten in der Dichtung. Beginn 8 Uhr. Preise der Plätze 1,50 und 2,50 RM. Bar Kochba-Hakoah Berlin. Der Alt-Herrcu-Bund hält seine Uebungsabcnde regelmäßig Donnerstags, von 8 10 (20.22) Uhr, in der Turnhalle, Steglitzer Str. 29, ab. Leitung: Diplom- Sportlehrer Kurt Marx. Neuanmeldungen auf dem Turnboden. Gäste willkommen. Der diesjährige Bar Kochba-Hakoah-Ball findet am 25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag) in den Gesamträumen des Kroll- Etablissements statt. Die Veranstalter bitten alle Gesinnungsgenossen, sich diesen Tag für den Ball zu reservieren. Jüdische sozialistische Arbeiterjugend. Am 15. November beginnt ein Kursus ,.Die Juden in der Welt“ unter Leitung von Chawer Redakteur I. Klinow. Im einzelnen werden bcsprechen: Politische Situation; nationale Autonomie; antisemitische Strömungen; Ausstoßung aus der Wirtschaft; anormale Produktionsbedingungen; die Juden in den einzelnen Berufszweigen; Produktivierungsversuche; Wanderungsproblem. — Die ersten Abende werden der Lage der Juden in Sowjetrußland gewidmet sein. — Der Kursus findet jeden Dienstag, 201,4 Uhr, in unserem Heim, Gr. Präsidentenstr. 1, statt, und ist auch für Nichtmitglieder zugänglich, die hiermit zum Besuch eingeladcn werden. Der Zeire Misrachi Berlin eröffnet seine Winterarbeit durch einen öffentlichen Vortrag von Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Aron Barth über das Thema: ״Die Aufgabe der religiösen jüdischen Jugend“ Donnerstag, den 24. November 1932, im Saal der Jikl. 'Gemeinde, C2, Rosenstr. 2/4, abends, piinktlieh 1,49 Uhr. Die Versammlung muß pünktlich beginnen, da der Saal um 1 Gl 1 Uhr abends geräumt sein muß. Alle Interessenten sind lierzl. eingeladen. Der neue Arbeitsausschuß besteht jetzt aus den Chawerim Aba Lininski, S’ew-Wolfgang Rehse und der Chawerah Sylva Haftel. Die Anschrift des Zeire Misrachi Berlin lautet jetzt: Aba Lipinski, Berlin-Halensee, Seesener Straße 66. Zionistischer Gruppenverband Thüringen. Sonntag, den 13. November, vormittags 10.30 Uhr, findet in Erfurt, Kochs Gaststätte, Kaiserplatz, ein Gruppen verbandstag statt. Tagesordnung: Referat: Dr. Oskar Wolfsberg (Berlin): ״Bedeutung und Aufgaben unserer Kulturarbeit in der Aera des Aufblühens von Palästina und der Krise der Diaspora“ mit anschließender Aussprache. Nachm. 15,30 Uhr: Fortsetzung der Aussprache, geschäftliche Mitteilungen. Gruppenverband Sachsen-Anhalt. Mittwoch, den 16. Nov. (Bußtag), findet in Halle, Gemeindehaus, Germarstr. 12, ein Grupnenverbandstag statt. Tagesordnung: 10,30 Uhr: Referat Dr. .Siegfried Kanowitz, Berlin: ״Zionistische Politik 1m heutigen Deutschland“. Aussprache, Mittagspause. 2,30 Uhr nachm.: Besnrechung der Ortsgruppenarbeit. Einleitendes Referat: Adolf Israelski, Erfurt. Die GruppenVerbandstagung für Rheinland und Westfalen findet Sonntag, den 20. November in Essen im neu erbauten jüdischen Jugendheim, Ruhralice und Morsehoff-Straße Ecke statt. — Tagesordnung: Vormittags um 9 Uhr Arbeits- Sitzung für Ausschuß-Mitglieder, Ortsgruppen-Vorsitzende, KKL.-Vertrauensieute Und aktive Ortsgruppen-Mitglieder als Gäste. Folgende wichtigen Punkte sollen in dieser Sitzung besprochen werden: 1. Winterarbeit, 2. KKL.-Arbeit mit An- Wesenheit von M. Brachmann und moderne Werbemethoden im Dienste des KKL. nach Vorschlägen von Kurt Mosberg, Köln, 3. Jugendarbeit, 4. Leistungen und Aufgaben des Gruppenverbandsbüros. — Nachmittags Vortrag von Herrn Kurt Binmenfeld ״Die jüdische Situation in der politischen Entwicklung unserer Zeit“. Anschließend spricht Moscheh Brachmann aus Palästina (Giwath Brenner) über ״Die neue Alijah“ Achtung! Palästina-Auswanderer! Das Berliner Pa lästina-Amt teilt mit: Auf Grund wiederholter An fragen in der letzten Zeit weisen wir darauf hin, daß Ein Wanderer nach Palästina, die auf Grund eines Chaluz-Zertifikates, einer Anforderung, eines Kapitalistenvisums usw. nach Palästina gekommen sind, im Falle eines zeitweiligen Verlassens des Landes unbedingt dafür zu sorgen haben, daß sie vor ihrer Abreise aus Palästina ein Ausu n d Rückreise- Visum nach Palästina vom Immigrationsdepartement der Pa lästina-Regierung erhalten. Weiterhin müssen sie genau darauf achten, daß die Gültigkeit dieses Visums nicht ohne Genehmigunp der Palästina-Regierung überschritten wird. Die Palästina Regierung lehnt fast regelmäßig ab, Rückreisevisen zu erteilen, wenn der Betreffende sich sein Rückreisevisum nicht rechtzeitig in Palästina besorgt hat oder die Gültigkeit des Visums überschritten wurde. Dies geschieht auch dann, wenn der Antragsteiler Genehmigung 7.11m ständigen Aufenthalt in Palästina auf Grund seiner ordnungsgemäßen Einwanderung hatte. Die Er■ teilung eines zweiten Zertifikates wird jedoch von der Pa- Listina-Amts-Kommission in solchen Fällen abgelehnt. Auf die Gefahr, durch eigene Unaufmerksamkeit die Rückreisemöglichkeit nach Palästina sich zu verscherzen, wird daher nachdrückliehst hingewiesen. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Unser Schnlungskursus, der im vergangenen Jahr so großen An klang gefunden hat, soll jetzt fortgesetzt werden. Beginn Montag, 14. November, abends 8(4 Uhr, im Sitzungssaai, Meinekestr. 10: Herr Dr. Ernst Marcus: ״Die Politik der Zionistischen Organisation“. Die weiteren Vorträge sind 21. November! ״Richtungen und Strömungen im Zionismus“ Herr Dr. Georg Herlitz. — 28. November: ״Ueber Wizo-Ar■ beit“, Frau Jenny Blumenfeld. — 5. Dezember: ״Soziale Arbeit in Palästina“, Referent Wird'noch bekanntgegeben. — Besondere Benachrichtigungen zu den Vorträgen ergehen nicht. Wir er■ warten, da es sich nicht um Einzelvorträge, sondern um eine wirkliche Schulung handeln soll, daß die Teilnehmer, soweit nicht dringende Gründe sie davon abhalten, regelmäßig den Kursus besuchen. — Die F. A. P. veranstaltet Dienstag, den 22. November, abends 8(4 Uhr, im Römersaal bei Kroll, Am Platz der Republik 7, einen Vortragsabend. Herr Dr. J. Kaste in spricht über: ״Jüdische Gegenwart, jüdisches Schicksal“. Nach einer Teepause konzertieren Frau Marg. Moses (Klavier), Herr Jacob Meirowitz (Geige) Werke von Bloch, Händel und Grieg. — Eintrittspreis M. 1,—. Wir bitten schon jetzt um Kartenbestellungen im Büro der F. A. P., Meinekestr. 10 (Bism, 7165). Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser e. V., Harnbürg. Sonntag, den 20. November, 18 Uhr, findet im Gemeindehaus, JohnsaHee 51, eine Zusammenkunft der Hamburg-,Mionaer Vereinsmitglieder statt. Wizo-Gruppe Breslau. B e z i r k s t a g u 11 g Mittwoch, den 16. November, vormittags!1 Uhr, in den Räumen der Breslauer Zionistischen Vereinigung, Oartcnstr. 25. Tagesordnung: 1. Hauptreferat: ״Wege und Ziele der gemeinsamen Arbeit'־ (Irma Lewy, Breslau). 2. Generaldebatte über die folgenden Punkte mit einleitenden kurzen Referaten: a) ״Aeußerc tu־- staltsmg der Arbeit“ (Martha Frankel, Reuthen); b) ״Mir und unsere jüdische Umwelt“ (Else Schindler, Hhdenburg); c) ״Die interne Arbeit der einzelnen Gruppen“!Martha Kassel, Penzig); d) ״Chaluzarbeit“ (Else Jacobsohn, Breslau); e) ״\\i’0 und KKL“ (Lotte Robinsohn, Breslau); f) ״Kulturarbeit unter bcsoliderer Berücksichtigung des Hebräischen“ (Auguste N'othmann, Breslau). Wir laden alle Mitglieder der Wizo und Frauen der Zionistischen Ortsgruppen von Breslau und Schic zu dieser Tagung herzlich ein. /,wischen Punkt a und b Generaldebatte findet eine Lrfrischimgspause statt. Schluß Tagung abends 7 Uhr. Abends geselliges Beisammensein. Breslau. Sonntag, den 13. November, vormittags 11.33 Uhr, 'm Proleton-Theater, Llöfehcnstr. ,9, Erstaufführung ״D ׳ die ,icn der der in/ige Lösung“. Karten in beschränkter Zahl zu 2,20, S,H) und 0,60 M. im Palästinabüro, (iartenstr. 25. Köln. Am 12. November, abends 8> _> Uhr, findet in Köln, m großen Saal der Rheinlandloge, Cäciiienstr. 1822׳, die Zwe-tauffithrung des erfolgreichen Lehrstückes ״i) i e einzige L <5 - s u n g“ statt. Da eine Reihe von Leuten wegen Ueberfüllune; des Saales an der ersten Aufführung nicht teilnehmen konnte, wurde eine Wiederholung des Stückes notwendig. Die Kölner Judcnheit wird sicher den Entschluß der zionistischen Jugendbündc, eine Zweitaufführung zu veranstalten, außerordentlich begrüßen. Die Aufführung erhält dieses Mal ihr besonderes Gepräge durch die Anwesenheit des Herrn Kastein, des Verfassers des Werkes ״Eine Geschichte der Juden“. Arbeitsnachweis. Wir haben eine gute Stelle für eine Zuschneiderin aus der Schürzenbranche vorgemerkt. Meldungen erbitten wir an die Arbeitsgemeinschaft der jüdisehen Arbeitsnachweise, N 21, Auguststr. 17. — Sprechstunden der Berufsberatung; Für Mädchen: Montag und Donnerstag von 10—1 Uhr. Für Knaben: Dienstag und Freitag von 10 bis 1 IJhr. Sonderspreclistunden der Berufsberatung: Dienstag von 3—5 Uhr (Freiwilliger Arbeitsdienst, Berufswcehsler). Berufsberatung für Bewohner des Westens und der westlichen Vororte: Donnerstag von 3—6 Uhr, Fasanenstr. 79. Weibl. Gewerbliche Abteilung (Handvverkerinnen, ungel. Arb.): Täglich, außer Mittwoch, von 12—1 Uhr. Gottesdienste. Freitag, den 11. November, abends: ln (len Synagogen mit allem liitus, Syn. Linilenslraße, Friedensleinpt'l, Küpenick und Altersversorgungsaiistalten: 4.30 Uhr; Syn. Liilzowstraße: 6 Uhr; Neue Svnagoj 6.30 Uhr; Syn. Prinzrcgentciistraßc: dorf (Allersheim): 7 Uhr. Predigten Fasänenstraße 7.15 Ne Levctzowstraßo: Uhr; Syn. Sohmargcrte Svnagoge: Dr. Warschauer; Syn. LindenslrafSe: l)r. Bluniciithal; Syn. Lülzowstraße: Dr. Salomonski; Syn. Fasanen» traße: Dr. Bergmann: Syn. Levetzowstraßc: Dr. Prinz; Syn. Prinzregenlenslraße: Dr. Wiener; Syn. Friedcnstempel: Ansprache. Sonnabend, den 12. November, morgens: Synagogen mit allem liitus und AUersversorgungsanslalteri: i) Uhr; Frübgotlesdienst; Syn. Rykestraßo und Kottbusser Ufer- Aliawas Heim: 6.45 Uhr. Synagogen mit neuem Rilus: Früheot'.esdienst (außer Syn. Friedenstempel): 7.30 Uhr; Ilauptgoltesdienst: 10 Uhr; Syn. Köpenick: 9.45 Übr; Syn. Schmargendorf: 10 Uhr״ Predigten: Alle Synagoge: Dr. Freier; Syn. Rykestraße: Rabbiner Nobel; Syn. Pestalozzistraße: Dr. E. Levy. Schrifterklärung״ Syn. Münchener ^Straße: Dr. A. Levy; Syn. Grunewald: Dr. Cohn.' Jugendgottesdienst: 12—l Uhr: Gemcindeschule, Bochum er Str. 8c; Leiter: Lehrer J. Wachsniann. 3.30 Uhr: Syn. Pestalozzistraße: Dr. E. Levy; Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levy; Syn. Kott- Imsser Ufer: Dr. Frankfurter. Sabbat-Ausgang: 5.04 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen; 4 Uhr; morgens: Svnagogen mit altem Ritus (außer Syn. Pestalozzistraße, Kottbusser Ufer und Münchener Straße): 7 Uhr; Syn. Pcslalozzi- Straße bis 14. November: 7 Uhr; vom 15. November ab: Syn. Kottbusser Ufer: 7,30 Uhr; Svn. Münchener Str.: Synagogen mit neuem Ritus: 7.80 t'hr. Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 65, gründet vom Misrachi. Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gerne!ndesvnagogen mit allein Ritus. 7.30 Uhr; 7.15 Uhr. be- Sonnabend, den 12. November, Reih Am Iwri, Kurftirstemlamm 61, abends 8.30 Uhr, spricht der Vorsitzende des ״Verbandes Yemenitischer Juden in Palästina“, Zacharia Glu 5k a über: ״Die yemenitischen Juden in Vergangenheit und Gegenwart‘. Gäste willkommen. — Zeire Misrachi Berlin, abends pünktlich 8.30 L'lir, spricht im Misradii-Heim, N 54, Rosenthaler Straße 55, Chawer Max K a 1! 11 iihe® ״Ilachscharah und geistige Cl.aiuziutli‘. Interessenten sind eingeladcn. . Snif Hechaluz: 8.30 Uhr Sichah der Mitllerenscliaf't über ״Alijahfragrn". — 9 Uhr: Sichah der Aelterensehaft über ״llachsrharahfragen“, in der Gr. Präsidentenstr. 1. — Montag, den 14. November, Gruppe Witten- 1) e r g p 1 a t 7. der B.Z.Y.. abends 8.30 Uhr, Im Restaurant Kaufmann, Kleiststr. 13, Dr. Arthur Prinz: ״Die jüdische Situation im politischen Machtkampf in Dentsehland'‘. — S o z i a 1 i s I. - 7. i o - n i s t. Vereinigung, abends 8.30 Uhr, in) Heim, Gr. Präsidentenslr. 1 (Bahnhof Börse). Mitgliederversammlung. Dienst־־*, den 15. 8,30 l'hr Pollak; stlna' , — November, , in Jlrinri ״Frgelmiss Gruppe I, Gruppe N e u k ü 1 1 n ih r IS. Z. \ ., rhs Bierstuben, Belle-Alliance-Str. 50, ■ ÖOjähriger jüdischer Kolonisation : eh l'e r r'e 1 d e der F. A. P i t I a g. Bei Frau W (׳ s t e n M« ein bends Adolf in Pa bi - 4.30 Uhr, 11 a n d a rb e i t s n a r h m i t I a g. Bei l'rrm Gm■■*; r, Lieblerfelde; liingstr. 8 b. — Gruppe W e s t e 1111 der F. A. P. Beginn des S t 11 <1 i 0 11 7 i r k f! 1 s unler Leitung von Frau Marg. Moses, über das Buch von K a s 11■ i 11, ,,Geschichte der Juden‘, nachm. 4.30 Ihr, bei Frau Edith Hirse 11, Slonn»lr. 7. — Gruppe Grünewald der F. A.P., nachm, 4.30 I hr; lm Rahmen des Slmlienkm »es spricht Frau Anin Kober über die Broschüre von Krojanker zum Problem des deutschen Nationalismus. Bei Frau Kläre Iltis! 11, Latulshuler Str. 1, Corn. 0623. — Jüdische s 7 ״ i a 1 i» t i - sehe Arbeiterjugend, 20.30 Uhr im Heim, Gr. Präsidenlonstraße 1, 1. Abend des Kursus: Die Juden in der Welt. Thema: ״Die jüdische Situation in Soivjetrußland‘. Rpf. Chawer Ile,!. .1. Klinow. — Klub Junger Zionisten im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekcstraße 10, abends 8.45 Uhr. Dr. Rot Weltsch: ״Palästina in der Weltpolitik''. — 16. November, Gruppe S c h margendorf der 8.30 Uhr, im Hause von Herrn R.-.\. Levinsohn. ״Aktuelle Wirtschaftsfragen in Palästina“. 17. November, J ü d i s c h 0 M a s s c n k rt Mittwoch, den B.Z.V., abends Malter R o t h : — Donnerstag, d 1 n (I g e b 11 n g. abends 8.30 Uhr, im Lehrervereinshaiis (Alexanderplatz): Die zionislis!he n Propaganda-Truppe Eintritt 35 Pf, ״Barak“ spielt! Scencn, Soiig בית־עם עברי• במוצ״ש 12 בנובמבר בי*8 שעות בערב ירצה בבית־ העם העברי יו״ר התאחדות התימנים בא״י׳ מר ובריא גלוסקא (א״י) על הנושא: "יהודי תימן בעבר ובהוד,"• הנואם יתן סקירה היסטורית על חיי היהודים בתימן במאות הקודמות ויטפל בשאלות־היום של קבוץ יהודי זה• כל העברים בברלין מוזמנים להרצאת זו•

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