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Jüdische Rundschau · 1932-11-01 · Heft 87 (1.11.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 87 (1.11.1932)
Date
1932-11-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 424 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 87, 1. XI. 1932 Aus den Gemeinden Liberale Propaganda in Oesterreich Aus Wien wird berichtet: Die von religiös-liberalen Juden in Wien veranstaltete Versammlung, in der Miss Lily Mant a g u und Frau Dr. Margarete ü o 1 d s t c i n Vorträge über Wesen lind Aufgaben des religiös-liberalen Judentums' hielten, verlief sehr bewegt. Unter der Zuhörerschaft befanden sich viele Zionisten, Orthodoxe und konservativ-nationale Juden, auch ziemlich viel Jugend, die durch Zwischenrufe häufig die Redner unterbrachen. Die nervöse Stimmung in der Versammlung wurde verschärft nach der Verlesung eines ausführlichen Begrüßungsschreibens des Führers des liberalen Judentums in Deutschland, R.-A. Heinrich Stern, in dessen Inhalt ein Teil der Versammelten den Versuch einer politischen Beeinflussung gegen Zionismus und nationalkonservatives Judentum erblickten. Die zionistischen und religiös-konservativen Redner in der Aussprache traten den libcralen Bestrebungen in Wien scharf entgegen. Nach Beencligung der Versammlung sangen die Zionisten die ״Hatikwah“. Ortsgruppen Nürnberg-Fürth. Am 20. Oktober fand unter Leitung von Herrn Dr. Kurt Dankwerth ein Vortrag von Herrn Dr. Stefan Löw engart (Fürth) über: ״Schicksal oder Wunschziel“ nach dem Buch von Otto Heller ״Der Untergang des Judentums“ statt. An die sehr eingehenden und interessanten Ausführungen des Referenten schloß sich eine lebhafte Diskussion an, an der sich zahlreiche Ortsgruppeninitglieder beteiligten. Dabei erwies sich eine Fortsetzung der Debatte an einem späteren Abend als notwendig. Die Veranstaltung wurde durch ein hebräisches Referat von Herrn Dr. M. NuBbaum eingcleitet. Karlsruhe. Die Zionistische Ortsgruppe Karlsruhe eröffnete am 24. Oktober ihre diesjährige Winterarbeit mit einem Vortrag des Herrn Schlomoh Ettlinger über ״Unsere Aufgaben nach dem Delegiertentag“. Die daran anschließende lebhafte Diskussion war deswegen von _ ganz besonderem Interesse, weil der zufällig in Karlsruhe weilende Herr Alfred Berger (Berlin) das Wort zu längeren Ausführungen über die derzeitige politische Situation ergriff. Wegen der weit fortgeschrittenen Stunde mußte das für den gleichen Abend angekündigte Referat von Frau Lea Genger über die Frankfurter Wizotagung auf den nächsten Versamm- Iungsabend verschoben werden. Wuppertal. Unsere Winterarbeit wurde eingeleitet durch eine Generalversammlung am 4. Oktober, welche besonders von Jugendlichen zahlreich besucht war. Zunächst erstattete Dr. Orüneberg einen Bericht über den Delegiertentag. Dann gab Dr. Adlerstein den Tätigkeitsbericht der Ortsgruppe. Im Berichtsjahr fanden außer drei großen öffentliehen Vorträgen, die sämtlich gut besucht waren, eine größere Anzahl von Veranstaltungen innerhalb der Ortsgruppe statt. Außerdem fand regelmäßig in 14tägigen Abständen unter Leitung von Herrn Rabb. Dr. Philipp ein Kursus über jüdische Geschichte statt, an welchem sich auch Nichtzionisten rege beteiligten. Bemerkenswert ist, daß sich die Teilnehmerzahl seit Beginn des Kursus verdoppelt hat. Der Kursus wird auch im kommenden Winter unverändert fortgeführt. Als besonderes Ereignis ist die Gründung einer Ortsgruppe des ״Brith Haolim“ zu verzeichnen. Die Arbeit des KKL hat unter der tatkräftigen Leitung von Hans Benjamin einen erfreulichen Aufschwung genommen (Steigerung der Einnahmen um 32 0/a). Die Vorstandswählen ergaben folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Dr. med. Grüneberg, 2. Vorsitzender und Schriftführer: Rechtsanwalt Dr. Adlerstein, Schatzmeister: J. Fuchs, Keren Hajessod: Sigmund Adler, Keren Kajemeth: Hans Benjamin, Jugendarbeit: Fräulein Grete Lipper, Benno Scheschinski, Heinz Mämsohn. Als Auftakt der Winterarbeit ist eine großzügige Werbekampagne für die Zeit von Mitte November bis Ende Dezember geplant. Ein Tonfilm wird in Palästina gedreht. Man schreibt uns: Einige Kilometer von Gedera, der alten Bilu-Kolonie, entfernt, konnte man in diesen Tagen ein Schauspiel sehen, das scheinbar in Palästina nichts ungewohntes ist: eine Anzahl von Arbeitern graben einen Brunnen im Sand, unter der leuchtenden palästinensischen Sonne. Wenn man aber näher kam, bemerkte man, daß die Zelte und die Geräte nichts anderes sind als Dekorationen zur Aufnahme eines hebräischen Tonfilms, der demnächst unter dem Namen ״/:!bar“ erscheinen soll. Die ״Arbeiter“, die hier mitwirken, sind Schauspieler der ״Habimah“ und des ״Ohel“, die sich über Nacht in Tonfilni-Schauspieler verwandelt haben. Nach fachmännischem Urteil bildet Palästina dank seinem Sonnenlicht ein ausgezeichnetes Terrain für Filmaufnahmen, und es wäre zu wünschen, daß der palästinensische Tonfilm eine entsprechende Höhe erreicht, die die Garantie böte, daß er sich allgemein einbürgern kann. Dadurch würde Palästina auch einen neuen Erwerbszweig erhalten. Hierzu wäre freilich erforderlich, daß sich eine kapitalkräftige Gesellschaft findet, die das Unternehmen in größerem Stil in Angriff nimmt. Vermischtes Die jüdische Situation im politischen Machtkampf In Deutschland. Zwei öffentliche Versammlungen der Berliner Zionistischen Vereinigung am Donnerstag, dem 3. November, abends 8)4 Uhr, im Logenhaus, Kleiststr. 10. Redner: Dr. Nachum G oldmann, Dr. Fritz Löwenstein, und im Saal des Guttemplcr-Ordcns, Linienstr. 121. Redner: Dr. Siegfried Kanowitz, Dr. Oskar Wolfsberg. Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der Repräsentantenversammlung findet Donnerstag, den 3. November, 7.30 Uhr, statt. Eintrittskarten für Galeriebesucher sind im Büro der Jüdischen Volkspartei, Berlin, Meinekestr. 10, Tel. Bismarck 7165, erhältlich. Prof. Albert Einstein hält am Sonnabend, dem 19. November, abends 28י Uhr, in der Synagoge Prinzregentenstraße einen volkstümlichen Vortrag über ״Das Raumproblem der modernen Astronomie“ zugunsten der Jüdischen Studentenhilfe Berlin. Die Jüdische Studentenhilfe versucht seit April 1030 — als Zentralstelle — gemeinsam mit den Jüdischen Studentenhilfsorganisationen und sämtlichen Jüdischen Studentenverbindungen und -vereinen in Berlin die Not unter den jüdischen Studierenden der Berliner Hochschulen zu lindern. Für das Wintersemester 1032/33 liegen bereits ca. 300 Gesuche vor. Mit einem Mindest-Jahresbeitrage von 5 M. wird die Mitgliedschaft des Fördererkreises der Jüdischen Studentenhilfe erworben (Rosenstr. 2/4). Karten zu dem Einstein-Vortrag im Preise von 1 5 M. bei der Jüdischen Studentenhilfe, im Kaufhaus des Westens, an den Theaterkassen der Warenhäuser Tietz und Wertheim und bei Bote & Bock. Die Jüdische Studentenhilfe nimmt auch telephonischc und schriftliche Bestellungen entgegen (Nord. 6711). Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Der erste Klubnachmittag der Gruppe West fand am 25. Oktober im Amerikanischen Teeraum, Kurfürstendamm 56, bei reger Beteiligung statt. Es wurde in lebhafter Diskussion über das Thema ״Der erste Zusammenstoß des Kindes mit der fremden Welt“ gesprochen. — Die Klubnachmittage sollen zu einer ständigen Einrichtung werden und zweimal monatlich, d. h. an jedem Dienstag nach dem 1. und nach dem 15. jeden Monats, stattfinden. Interessentinnen aus allen Gruppen werden gebeten, sich zu beteiligen. — Die Gruppe W e s t e n d der F. A. P. will am Mittwoch, dem 9. Novbr., eine Arbeitsgemeinschaft beginuen, die als Arbeitsgebiet für diesen Winter das Buch von Kastein ,,Geschichte der Juden“ zum Gegenstand hat. Frau Marg. Moses wird den Kursus leiten und bittet Interessentinnen, sich bei ihr zu melden (Trabener Str. 2, Brab. 800.) Die jüdische Chorvereinigung der Wlzo soll im November zu den ersten Proben zusammentreten. Michael Taube, der allseitig bekannte und hochgeschätzte Dirigent, hat sich bereit erklärt, den Chor zu leiten, falls sich genügend und geeignete Stimmen zusammenfinden. Was das für das künstlerische Niveau bedeutet, braucht nicht erst gesagt zu werden. — Es werden hiermit alle Damen und Herren, die dem Chor beitreten wollen, gebeten, sich baldmöglichst schriftlich mit genauer Angabe von Adresse und Telefon bei Frau Marg. Moses, Berlin- Grunewald, Trabener Str. 2 (Brab. 800) zu melden. Zugleich wird gebeten, zu vermerken, welcher Abend der Woche am meisten bevorzugt wird. Wir bitten auch alle musikliebenden Freunde und Bekannte, die nicht Leser der Rundschau sind, sich aber trotzdem für jüdische Musik interessieren, auf den Chor hinzuweisen. Notenlesen oder sonstige Vorbildung ist erwünscht, aber nicht Bedingung. — Frau Moses bittet ernsthafte Interessenten, sich außer der schriftlichen Anmeldung noch Sonntag, 6. November, nachm. 6 Uhr, bei ihr zu einer ersten Besprechung cinzufinden. Frankfurt a. M. Verband jüd. Frauen für Palästina-Arbeit. Gruppenzusammenkunft Montag, den 7. November, abends 8)4 Uhr, im Cafe Falk, Eschenheimer Anlage: ״Wege und Ziele der jüdischen Jugendbewegung“. Referentin: Frl. Emmy Horovitz. Gäste, auch Herren, ,.willkommen. Gleiwitz (O.-S.). Montag, den 7. November, abends 8V2 Uhr, findet in den Räumen der Humanitas-Loge, Am Adler, ein öffentlicher Vortrag des Herrn Kurt Blumenfeld (Berlin) statt. ״Schicksal und Entscheidung“, ein Beitrag zur politischen Orientierung der deutschen Juden. Zu dieser Versammlung (der einzigen in ganz Oberschlesien) werden alle oberschlesischen Gesinnungsgenossen eingeladen. ״Etrog“, die Etrogimpflanzungsgesellschaft, Tel-Awiw, die sich zur Aufgabe gestellt hat: den in jüdischer Arbeit, auf jüdischem Boden gezüchteten Etrog vor den fremdländischen Erzeugnissen zu propagieren, hatte, wie uns berichtet wird, vor Sukkoth eine größere Partie Etrogim an ihre Vertriebsstelle in Deutschland eingesandt. Da in erster Linie auf den propagandistischen Nachweis der qualitativen Gleichwertigkeit des Palästina-Etrogs Wert gelegt wurde, wurden viele Etrogim an jüdische Anstalten und namhafte Persönlichkeiten unentgeltlich geschickt. Die zahlreich eingelaufenen Dankschreiben waren die Bekräftigung des Erfolges. Der palästinensische Zolltarif nach dem Stande vom 1. August 1932 auf Grund der Veröffentlichungen des Dcpartrnents of Customs, Excise and Trade der Palästina-Regierung, ist in deutscher Uebersetzung zum Preise von 0,75 M. und 0,10 M. Porto (gegen vorherige Einsendung) erhältlich bei der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Berlin W15, Meinekestr. 10. Postscheckkonto: Berlin 8091. Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde zu Berlin veranstaltet aus Anlaß der 300. Wiederkehr des Geburtstages Baruch Spinozas in der ersten Hälfte des Monats Dezember eine Ausstellung im Gebäude der Jüdischen Gemeinde, Oranienburger Str. 29. In der Ausstellung wird in Bildern, Drucken und Handschriften Spinozas Leben und Persönlichkeit, Spinoza und seine Zeitgenossen in Holland, Spinoza und das Judentum, Spinozas Einfluß auf die allgemeine Geistesgeschichte dargestellt werden. Die Preußische Staatsbibliothek in Berlin, die Universitätsbibliotheken Berlin, Halle, Königsberg i. Pr., die vorm. Königl. und Provinzial-Bibliothck in Hannover, die Stadtbibliothek in Breslau u. a., sowie Gelehrte, darunter der Spinoza-Forscher Dr. Carl Gebhardt in Frankfurt am Main, haben sich bereit erklärt, die Ausstellung durch Ueberlassung von Material zu fördern. Aus der Geserd-Küche. Mit welchen Methoden die Propaganda der Geserd betrieben wird, geht aus einem Bericht hervor, den der ״Dortmunder Generalanzeiger“ über einen Vortragsabend in Dortmund veröffentlicht, bei welchem ein gewisser Dr. Hans Friedberg, Mitglied des Vor- Standes der Oeserd aus Berlin, eine Propagandarede für Biro Bidschan hielt. Daß der Redner die übliche Polemik gegen den Zionismus anbrachte, ist nicht weiter erwähnenswert. Aber bei der Besprechung der jüdischen Lage in Deutschland behauptete er, der Hitler-Faschismus wende sich nur gegen den jüdischen Werktätigen, nicht aber gegen die jüdische Bourgeoisie. Er warf, so heißt es in dem Bericht des ״Dortmunder Generalanzeiger“ wörtlich, ״die Frage auf: Ist die jüdische Großindustrie durch den Hitler-Faschismus getroffen? Nein, sagte er, höchstens wenn sic einmal zur Unrechten Zeit mit krummen Nasen über den Kurfürstendamm geht. Eine Feststellung, die allgemeine Heiterkeit hervorrief“. — Es ist wohl der Gipfel der Geschmacklosigkeit, die jemals von einem jüdischen Redner in einer jüdischen Versammlung produziert wurde. Und daß der Bericht nur von ״allgemeiner Heiterkeit“ spricht, statt daß das jüdische Publikum den Redner hinausgeworfen hätte, beweist, wie wenig Gefühl für jüdische Würde in diesen Geserd-Vcrsamtnlungen vorhanden ist. Keren Hajessod-Empfang ln Leipzig. Aus Leipzig wird uns geschrieben: Obwohl man seit Jahren zu Beginn eines jeden Winters Bankette vom Keren Hajessod und der Zionistisehen Vereinigung Leipzig veranstaltet, war diese Veranstaltung für die besonders zahlreiche Zuhörerschaft dieses Abends ein außergewöhnliches Erlebnis. Leo M o t z k i n , der alte jüdische Volksmann und langjährige Präsident der Zionistenkongresse, sowie Ministerialrat Hans Goslar schlugen von Anfang bis zu Ende das Publikum in ihren Bann. Nach den Begrüßungs- Worten von Dr. Loebenstein würdigte Dr. Kontorszczyk in einer Ansprache die Persönlichkeit der beiden Gäste. Goslar ging von der furchtbaren antisemitischen Hetze aus und würdigte dann die sozialen Tendenzen im biblischen Judentum. Als Hauptforderung der Sicherung für die Zukunft des Judentums und als Wesenskern aller jüdischen Erneuerung bezeichnete er zum Schluß den zionistischen Aufbauwillen in Erez Israel, von dem aus erst unser ganzes jüdisches Arbeiten seinen Sinn erhalte. Motzkin führte dann die Zuhörerschaft auf das Gebiet der internationalen Politik hinüber und legte dar, in welch hohem Maße das jüdische Prestige durch die Entwicklung und das Gelingen des vor mehr als zehn Jahren begonnenen Palästina- Aufbauwerkes seine Kräftigung erfährt. Mit einem zu Herzen gehenden Appell, daß die große Zeit entschlossene und opferwillige Menschen finden möge, schloß Herr Motzkin seine bedeutungsvolle und von innerster jüdischer Glqt erfüllte An- Sprache. Das Schlußwort von Dr. Loebenstein und der Gesang der Hatikwah beendigten diese lebensvolle Veranstaltung. Mittwoch, dm 2. November: Gruppe Schm argen dort der B. 7. V., abends 8)4 Uhr, in der Wohnung von Herrn Dr. Edgar Kaufmann, Wetzlarer Str. 25, Lazarus Barth: ״Die jüdische Situation im politischen Machtkampf in Deutschland“. — Gruppe T c m p e 111 0 f der B. Z.Y., abends 812 Uhr, in den Emmerich- Bierstuben, Belle-Allianee-Str. 5!) (Ecke Dreilnmdstr.). S. Adler- Rudel: ״Die jüdische Situation im politischen Machtkampf in Deutschland'‘. — Donnerstag, den 8. November: Gruppe Neukölln der F. A. I’., abends 81,4 Uhr: Frau Henny F rank berichtet über die Frankfurter Wuo-Tagung. Bei Frau Elli Landau, S, Boppstr. 10 (Ecke Kottbusser Damm). Giiste willkommen. — Gruppe G r u n c w a 1 d der F. A. P., nachm. 414 Uhr: Bridge- Tee zugunsten der Wizo. Bei Frau Arnold Weinberg, Hollenzollermlanuii 82 (Uhl. 78 09). AngeineMete Gäste willkommen. ׳—■ Gruppe Hansaplatz der B. Z.V.. abends 8)4 Uhr, bei Herrn Max Tischler, Tile-Wardenbcrg-Str. 29. Max Bacher: ״Grundsätzlichcs zur Frage der zionistischen Propaganda“. — Vortragsabend des Verlages ״Die R a h e n p r e s s c“, abends 8 Uhr, in der Humholdvilla, Fasanenstr. 23. Es lesen aus eigenen Werken Gerda v. Bclow, Diemar Moering. Asla Suedhaus liest Gedichte von N. A. Stcnzel. Eintritt frei, Gäste willkommen. — Dienstag, den 8. November: Gruppe West der F. A. P-, nachm. )45 Uhr: Klubnachmittag im Amerikanischen Teeraum, Kurfürstendämm 56. C Rudolf Schönheimer Salome Schönheimer geh. Glückaohn Vermählte ^JFrelburg i. Br. Reidhsgrafenstr. 4 J Kassel Dr. med. Rudolf Horn Elfriede Horn geh. Feist Vermählte Nienburg / Weser 2. November 1932 * r Statt besonderer Anzeigen/ Raphael Feiwel Mary Feiwel» geh. Kirschner Vermahlte London Benoni (Süd-Afrika) Nach schwerem, mit unendlicher Geduld ertragenen Leiden ist heute frühmorgens unsere über alles geliebte Mutter, Großmutter und Schwester Frau Helene Upstedt geh. Munk von uns eeeancen. Namens der Hinterbliebene« Hilda Llpstadt Berlin - Grunewald, den 26. Oktober 1932 Auerbach straBe 2 Eine Anzeige in dieser Größe kostet statt 6.— M. für Abonnenten nur 4.50 Mk. (ausgenommen G eschäf tsanzeigen) in gutem Hause, Nahe Reimannschule oder Stadtbahn. Zuschriften unter E 211 an die ״Jüdische Rundschau“, Berlin W 15, Meinekestr. 10 schweizer studmfln sucht FESTDICHTUNGEN Toaste / Tafamedor / uortrage!«4!- feslzeltungen -׳ fiuintiruitgin vtduell verfaßt ECaitri Ak BERLIN- CHARLOTTENBURG 4 3 Uli 11 QU Walzstraße 20 Tel. : Bleibtreu 2318 כשר wiedereretfneti כשר Restaurant schianK unter Aufs. d. Isr. Syn.-Gem. Adaß Jisroel BERLIN C 2 An der Spandauer Brücke 45־ Tel. Weidendamm 8353 Billigste Preise. Ausrichtung von Hochzeiten und Festlichkeiten in und außer dem Hause. SfülliaHegeKler (zirka 15000.- M.> von großer Jüdischer Organisation in Deutschland darlehnsweise gesucht. 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