Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 85 (25.10.1932)
- Date
- 1932-10-25
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 414 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 85, 25. X. 1932 Aus den Gemeinden Bochum. Der Jüdische Frauenbund betrieb unter Führung der Frau Dr. Schönewald hei der Jüdischen Gemeinde die Einführung des Fraueiivvahlrechis, lehnte aber das Ersuchen der Jüdischen Volkspartei ab, sich auch für das Verhältnis- Wahlrecht einzusetzen. Gegen den Antrag des Gemeinde- Vorstands und gegen die Stimme des Vertreters der Jüdischen Volkspartei lehnte die Repräsentantcumchrhcit das Frauen- Wahlrecht ah. Der Antrag des Vertreters der jüdischen Volks- Partei auf Einführung des Verhaltniswahlrechts wurde vom Vorstand und von der gesamten Repräsentanz gegen die Stimme des Antragstellers abgelehnt. Der Vorstand gab für die Ablehnung die Begründung, man wolle keine Parteien in der Gemeinde haben, sondern wolle Persönlichkeiten wählen. Persönlichkeiten sind aber im Sinne der Liberalen Liberale, wie die Zusammensetzung der Gemeindevertretung beweist. Die jüdische Volkspartci hat seit vielen Jahren wiederholt den Antrag auf Einführung des Verhältnis- und Frauenwahirechts gestellt, stets erfolglos. Die Liberalen verstoßen durch die Ablehnung gegen das liberale Gemeinde- Programm, auch dasjenige der westfälischen Liberalen von 1930, das die Vertreter der Bochumer Liberalen selbst mitbeschlossen haben. Vermischtes Lady Erleigh, die Tochter Lord Melchctts und Schwiegertochter von Lord Reading, wird in der ersten Hälfte des November in Berlin erwartet. Lady Erleigh ist eine begeisterte Freundin und Förderin des jüdischen Palästinawerkes. Die deutschen Mitglieder der Jewish Agency und das Präsidium des deutschen Keren Hajessod veranstalten zu Ehren von Ladv Erleigh unter dem Vorsitz von Direktor Oscar Wassermann am 10. November einen großen Empfangsabend im Marmorsaal des Zoo. Vorbestellungen auf Teilnehmerkarten sind (unter gleichzeitiger Einsendung von 2.30 M. für Kaffee- oder Teegedeck) an das Büro des Keren Hajessod, Berlin W 15, Meinekestr. 10, Postscheckkonto Berlin Nr. 104 951 zu richten. Die Ausgabe der auf den Namen lautenden Eintrittskarten erfolgt ab 1. November. Herbert Samuel über Palästina. Sir Herbert Samuel hat zu einem Buch von M. J. Lan da ״Palästina, wie es ist“ ein Vorwort geschrieben, in welchem er Palästina ״eines der faszinierendsten Länder“ nennt und dann ungefähr ausführt: Selbst in der rapide sich entwickelnden Welt von heute gibt es kein Land, das in so kurzer Zeit so fundamentale Aenderungen durchgemacht hat und so ausgeprägt den Stempel des Uebergangs trägt, wie Palästina. Es gibt kein Land, das so voll ist von Vergangenheit und Zukunft, zwischen^ denen die Gegenwart nichts als Bindeglied ist: bewußtes Streben, Vergangenes neu zu beleben und Künftiges zu planen und zu bauen. So ist Palästina voll von Problemen: wirtschaftlichen, politischen, nationalen und religiösen, die alle zur _ Lösung drängen. Das Land ist voll vorwärtstreibender Aktivität, weithin leuchtendem Enthusiasmus, aber auch heftiger Feindseligkeit. Was immer die Juden tun, sie tun es mit größerer Intensität als andere Menschen. Die außerordentliche jüdische Anstrengung im Nachkriegs-Palästina brachte Ergebnisse, denen gegenüber niemand gleichgültig sein kann. Unter dem Durcheinander und dem Zwist, die sich aus dem Zusammenstoß dieser Kräfte mit dem früheren Palästina ergeben, geht eine stetige, ruhige und fortwirkende Arbeit — landwirtschaftlich, industriell, intellektuell — vor sich, an der die Araber ebenso wie die Juden teilhaben, wobei über allem eine angestrengt arbeitende englische Verwaltung — ehrlich, wohlwollend, tätig, manchmal gehetzt, aber immer geduldig — präsidiert. — Das Vorwort schließt mit einem sehr optimistisehen Ausblick auf die Möglichkeiten Palästinas. Die Freie Jüdische Volkshochschule und der Verein für jüdische Geschichte und Literatur veranstalten Sonnabend, den 29. Okt., im Bachsaal, Lützowstr. 76, abends 8 Uhr, ein Konzert unter Mitwirkung von Maria Rapp-Janowskaja, Ilse Nathan, Magnus Davidsohn, Leo Gollanin, Hanns John, Max Janowski, Gad Shelaso, Chor unter Leitung von Alexander Weinbaum, Bentz-Streichtrio. Die Darbietungen wird Arno Nadel erläutern. Er wird in der synagogalen Musik und im jüdischen Volkslied den tiefsten Kern aufdecken und dasjenige bloßzulegen versuchen, was sonst dem Laien verborgen bleibt. Das ausführliche Programm der Veranstaltung ist im Vorlesungsverzeichnis der Freien Jüdischen Volkshochschule enthalten, das kostenlos erhältlich ist in allen jüdischen Blich- Handlungen, an den Theaterkassen Hermann Tietz, Alexanderlatz, Leipziger Straße, Frankfurter Allee, im K. d. W. und im ekretariat, Oranienburger Str. 29, Weidendamm D 2 5921. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Der Unterricht in der Anfängerklasse, Klo p stock- Straße 58, findet statt: Dienstag und Sonnabend 2(1! ( Uhr. — Unterrichtszeit in der 2. Stufe (2. Semester), Klopstockstraße 58: Montag 201T Uhr und Mittwoch 20 Uhr. — Unterrichtsplan in der Oberstufe, Gr. Hamburger Str. 27: Donnerstag 19.45—22 Uhr, Publizistik und die aramäischen Oiicher der Bibel, Dienstag 20—2l'ü Uhr, neue Literatur und stilistische Uebungen Sprechzeit bis auf weiteres: Dienstag 18—19 Uhr, Gr. Hamburger Str. 27, und Donnerstag 19—20 Uhr, Klopstockstr. 58. — N. Berggrün, Grunewald, Trabener Str. 2 (Tel.: H 5, Brabant 501, 14-15 Uhr). Zionistischer Gruppenverbandstag Nordwestdeutschland. Sonntag, den 30. Oktober, findet in Kiel, im (iewcrkschaftshaus, Legicnstraße, ein Gruppenverbandstag mit folgender Tagesordnung statt: Beginn: 10 Uhr vorm. Referat: Dr. Martin Rosen blüth (Berlin): ,,Unsere zionistische Aufgabe nach dem Delegiertentag“. Diskussion. Mittagspause. — Nachmittagssitzung: 14,30 Uhr. Rechenschaftsberichte des Gruppenverbandes und der Ortsgruppen. Beratung über die kommende Winterarbeit. Sonderbesprechungen über Jugend- und KKL- Arbeit. — 20.30 Uhr: OeffentlicheKundgebting. Refereuten: Dr, Martin Rosenbliith und Dr. Edgar Marx, — Anmeldungen werden umgehend an das Büro der Hamburger Zionistischen Vereinigung e, V., Hamburg 13, Bornstraße 28, erbeten, ln Kiel findet ein gemeinsames Mittagessen statt, zu dem auch vorherige Anmeldung erfolgen muß. Zionistischer Gruppenverband Oberschlesien. Sonntag, den 30. Oktober, nachm. 4(4 Uhr, findet in Beuthen im Bahnhofs- Restaurant Kandrzin eine Arbeitssitzung statt Alk oberschlesischen Gesinnungsgenossen werden hierzu eingeiaden. Stellengesuch. Wir suchen für eine Oesinnungsgenossin mit besten Referenzen und glänzenden Zeugnissen über ahnliehe Tätigkeit einen Posten als Wirtschafts- oder Heimleiterin im In- oder Ausland. Eventl. käme auch eine Stellung in einem frauenlosen Haushalt mit Kindern ebenfalls im ln- oder Ausland in Betracht. Zuschriften erbeten an die: Z. V, f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. Zentralverband ostjüdischer Organisationen Berlins. Am 19. Oktober hat der Zentralverband ostjüdischer Organisationen Berlins E. V. seine Winterarbeit mit einen Infarmationsabend begonnen, auf dem Herr Dr. Michael T raub über ״Polen und Palästina“ sprach. Dieser Informationsabend ist der erste in einer Reihe von Veranstaltungen, durch den der Zentralverband ostjüdischer Organisationen die ostjüdische Oeffentliclikeit über die dringenden Probleme inforrnieren will, die heute die Judcnheit bewegen. Es folgen in kurzen Abständen Vorträge über ״Die Lage der Juden in Amerika“ und ein Spezialreferat über ״Die wirtschaftliche Lage der Juden in Deutschland“. — Der vom Zentralverband ostjüdischer Organisationen geschaffene Leih- und Sparverein ״Esra“ e. G. m. b. H. hat seine Tätigkeit begonnen und eine Anzahl von Krediten vergeben. Er bedarf zu seinem Ausbau und zu einer wirklich großzügigen Arbeit der Unterstützung durch die jüdische Oeffentliclikeit. Sämtliche dem Zentraiverband angeschlossenen Vereine sind intensiv beschäftigt, die Arbeit des Leih- und Sparvereins durch Veranstaltung informatorischer Vorträge zu unterstützen. Bei dieser Gelegenheit wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß der Zentralverband ostjüdischer Organisationen Berlins E.V., Berlin N 54, Rosenthaler Str. 55, Telephon D 1 Norden 55 14, täglich, unentgeltlich in allen Paß-, Visum-, Aufenthaltsbewilligungs- und sonstigen Angelegenheiten berät. Ein Rechtsanwalt steht außerdem für juristische Auskünfte ebenfalls unentgeltlich zur Verfügung. Persönliches. Der Vorsitzende des Wohifahrtsvereins ״Rodef Zedukoh“ E.V. in Berlin, Hermann Schönhorn, beging am 24. d. M. seinen 50. Geburtstag. Herr Schönhorn ist Mitbegründer und fast ununterbrochen Vorsitzender des seit 21 Jahren bestehenden Wohlfahrtsvereins ״Rodef Zedukoh“. Er ist auch maßgebendes Vorstandsmitglied im Zentralverband ostjüdischer Organisationen Berlins E .V. Das Herbstprogramm des Beth Am Iwri nahm seinen Anfang mit dem zu Ehren des aus Amerika zurückgckehrten Gelehrten, Prof. Dr. F. Schnecrsohn, veranstalteten Empfangsabend. Prof. Schneersohn hielt einen geistreichen Vortrag über: ״Neue Wege der modernen Seelenlehre (Psych01 ogische Mensch-Wissenschaft)“, in dem er eine eingehende Prüfung der verschiedenen Theorien der modernen Psychologie unternahm. Dem sehr lehrreichen Referat schloß sich eine lebhafte Diskussion an. — Sehr eindrucksvoll war der Vortrag von Dr. Fritz Locwenstein am 12. Oktober über: ״Der deutsche Zionismus im gegenwärtigen Moment“. Der Referent unterzog den Entwicklungsgang des deutschen Zionismus während der letzten Jahre einer gründliehen Analyse, ging ausführlich auf die innere deutsch-jüdisehe Politik ein und übte Kritik an einigen, der in letzter Zeit von seiten des deutschen Zionismus unternommenen Schritten. Auch dieser Vortrag, auf den eine lebhafte Debatte folgte, erweckte großes Interesse bei der Zuhörerschaft. — Einen interessanten Bericht über ״Die hcbraistischc und jiddischistische Bewegung in Amerika“ erstattete der auf seiner Reise nach Palästina befindliche Chaim Weiner. — Demnächst wird Dr. Z. Wojslawsky über das Thema: ״Analyse des jüdischen nationalen Gedankens in den letzten Jahrzehnten“ auf Grund der Schrift von J. Kaufmann ״Golah W’nechar“ referieren. Dieser Vortrag wird den Beginn einer Vortragsreihe über die moderne hebräische wissenschaftliche und schöne Literatur bilden. — Für November ist ein ״Literarisches Gericht“ über Baruch Spinoza (anläßlich der 300. Wiederkehr seines Geburtstages), an dem eine Reihe von Gelehrten und Schriftstellern teilnchmcn wird, vorgesehen. Ferner werden im Rahmen des Herbstprogramms lies Beth Am Iwri die Veranstaltungen der im vergangenen Jahr sehr beliebt gewesenen ״Freien Tribüne“■ über aktuelle Tagesfragen des jüdischen und zionistischen Lebens wieder aufgenommen. Am 1. November findet zugunsten des Beth Am Iwri im Hause Griingard (Berliri-Schöneberg, Freiherr-v.-Stein- Straße 13) ein literarischer Abend statt, an dem Meinhart M a u r vom Deutschen Theater, Berlin, ernste und heitere Vorträge hebräischer und deutscher Dichtung bringen wird. Poale Zlon-HHachduth. Wir erhalten nachstehenden Berieht: Nach der Durchführung der Vereinigung der Weltverbände Poale Zion und Hitachduth aut der Weltkonfcrcnz in Danzig vereinigen sich nunmehr auch die weiteren Länder, in denen noch besondere Gruppen bestehen. So findet z. B, in kurzem die Vereinigung in Rumänien statt, auch in Polen und Litauen werden aussichtsreiche Verhandlungen geführt. In Deutschland war die Vereinigung bereits im Sommer durch ein Referendum in beiden Parteien mit überwältigender Mehrheit angenommen worden. Jetzt haben die Leitungen der beiden Parteien die tatsächliche Vereintgung durchgeführt. Es ist ein Sekretariat der Vereinigten Organisationen errichtet worden, das unter der Leitung von D. F. Rabinowitsch seine Tätigkeit bereits aufgenommen hat. Seine erste Aufgabe ist die Durchführung der Vereinigung in allen Städten, die Aktivierung der Ortsgruppen und die Vorbereitung der ersten Landeskonferenz der Vereinigten Partei. Nachdem nunmehr eine geeinte sozialistisch-zionistische Front geschaffen ist, wird erwartet, daß auch diejenigen Anhänger des sozialistischen Zionismus, die außerhalb beider Parteien standen, die Verpflichtung anerkennen, sich der Vereinigten Partei anzuschließen, ln Berlin wird die Vercinigung auf der am 27. Oktober, 20.30 Uhr, stattfindenden Grundungsversammlung der Berliner Ortsgruppe im neuen Parteiheim, Große Präsidentenstraße 1, durchgcfiihrt. Die Chawerim E. Basch und Dr. Fritz Löweristein werden über die nächsten Aufgaben der Vereinigten Partei referieren. Anschließend finden Wahlen des Ortsgruppenvorstandes statt. Das einberufencle Sekretariat lädt alle Anhänger unserer Bewegung zu dieser Versammlung herzlich ein. Es wird aber darauf aufmerksam gemacht, daß die Versammlung eine Mitgliederversammlung ist, so daß nur Mitglieder oder solche, die bei Beginn der Versammlung der sozialistisch-zionistischen Vereinigung beitreten, Zutritt haben. Der Toutlsfen-Makkabi, Bielsko (Bielitz, Poln.-Schlesien), hervorgegangen aus der Ski-Sektion des Jüdischen Turnvereins Bielsko, hat in den Saybuscher Beskiden (Westgalizien) in 854 m Höhe, nachdem seine frühere hölzerne Schutzhütte einem Brande zum Opfer gefallen war, nunmehr ein neues massives Schutzhaus erbaut, das nach ״Nordau“ benannt ist und vor Beginn der Wintersaison eröffnet werden wird. Das Schutzhaus bietet 40 Personen bequeme Unterkunftsmöglichkeit, der gesamte Belegraum ungefähr der doppelten Anzahl. Der ״Touristen-Makkabi“ lädt alle Brudervereine ein, seine Gastfreundschaft in Anspruch zu nehmen. Zuschriften sind zu richten an: Z. T. T. N. ״Makkabi“, Bielsko, Skr. poezt. 311 (Polen). B 4c rliner Kalender Donnerstag, den 27. Oktober: Jüdische Volkspartei, abends 8 Ihr, im Frankfurter Ilof, Frankfurter Allee 313; Vortragsabend mit dem Thema: ״Wo stehen wir heute?" (Zur Lage der Juden in Deutschland) Redner: R.-A. Dr. Alfred Klee, R.-A. Dr. Max Kollenscher, Prof. Dr. Heinrich Locwo. — Sozialistisc 11-Zionistische Vereinigung Poale Zion- Ilapoel II a z * i r , Grundungsversammlung der Berliner Ortsgruppe, 20(2 Uhr, im Parteilich״ Gr. Präsidentcnstr. 1 (Bahnhof Börse). Tagesordnung: ״Die nächsten Aufgaben des sozialistischen Zionisinus". Referenten: Gen. Eticnne Basch und Dr. Fritz Löwcristein. 2. Wahl des Ortsgruppenvorslandes. — Sonnabend, den 29. Oktober, Beth Am Iwri» abends 81/» Uhr, spricht im Beth Am, Kurfünlendamm 61, Dr. Zwi Wojslawsky über: ״Analyse des jüdischen nationalen Gedanken in den letzten Jahrzehnten" auf Grund der Schrift von J. Kaufmann ״Golah W’nechar". Eintritt frei. — Sonntag, den 30. Oktober: Kind er-Matinee zugunsten der Produktivierung jüdischer Kinder aus Deutschland i« Palästina, im, Mozarisaal am Aöllendorfplatz, 11(3 Uhr vorm. Programm; l.Rango, Tonfilm; 2. die Jüdischen Feiertage. Verfaßt und vorgetragen von Dr. S. Hildesheimer; 3. Hier wird gebautl Trickfilm. בית־עם עברי• במוצ״ש 29 באוקטובר ב*8 שעות בערב מרצה בבית העם העברי הד״ר צבי ו י ס ל ב ם ק י על הנושא: "נתוח המחשבה הלאומית הישראלית בדורות האחרונים" עס״י ספרו של יחזקאל קויסמן: ,גולה ונכר"• כל העברים בברלין מוזמנים להרצאה זו• נא לבוא בדיוק נמרץ• Geschäftliche Milleilungen Persönliches. Direktor D. Loewenborgor ist am 24. Oktober 1932 40 Jahre bei der Firma Hermann Tietz. Loewenberger kan־ aus San Franzisko im Jahre 1892 nach Deutschland. Der damals 24jäl1rige nahm eine Aushilfsslcllung als Kontorist bei der Firma Hermann Tietz in München an und brachte cs dank seiner besonderen Fähigkeiten zu einer Vertrauens-Stellung. An der ganzen Entwicklung, die die Firma Hermann Tietz vom Stachus *um Imperial in München, und weiter nach Berlin brachte, nahm Loewenberge! tätigsten Anteil. Loewenberger ist seit vielen Jahren Prokurisl der Firma Hermann Tietz und vertritt außor seinen Obliegenbeiten die Interessen des Unternehmens bei einer großen Reihe von Gesellschaften als Vorstand. §(Jju$UßwwJu, UND BLUMENSPENDEN löst man ab durch Nationalfonds - Telegramme und Baum spenden für Palästina! Telegramme *u 50 Pfg. bei allen Vertrauensleuten. Ein Baum kostet 6 Mark, •wir senden auf Wunsch eine Benachrichtigung an die aufgegebene Adresse. KEREN KAJEMETH IEJISRAEL BERLIN W15. MeinekestraSe 10. Telefon: 1 1 Bismarck 7165. Postscheck Konto : Berlin 28247 Eine Anzeige in dieser Größe kostet 8.— Mk. für Abonnenten nur 6.- Mk. (ausgenommen Geschäftsanzeigen) FESTDICHTUNGEN .. ... Toaste / TatsiiiBder / vortrage ז"*. Festzeitungen ✓ Aiitnrnigan viduell verfaßt ECftilllsik BERLIN - CHARLOTTENBURG 9 (III11 <911 Waitzstraße 20 Teh : Bleibtreu 23 4 2318 כשר wiedererfltfneti כשר Restaurant Schlank unter Aufs. d. Isr. Syn.-Gem. Adaß Jisroel BERLIN C 2 An der Spandauer BrUcke 4-5 Tel. 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