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Jüdische Rundschau · 1932-10-21 · Heft 84 (21.10.1932) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 84 (21.10.1932)
Date
1932-10-21
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 84, 21. X. 1932 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 409 Aas den Gemeinden FOr die Wahlen zur Wiener Jüdischen Kultusgemeinde haben sich Allgemeine Zionisten und Revisionisten in einer gemeinsamen Liste vereinigt. Seinerzeit hatten die revisionistischen (iemeindevertreter ihre Mandate niedergelegt, weil sie in der Verzögerung einer zeitgemäßen Wahlreform einen zwingenden Grund erblickten, sich von den weiteren Arbeiten in der Gemeinde fernzuhalten. Die Radikaien Zionisten unter Führung von Dr. Plaschkes und Dr. W aldraann nehmen an den Kultuswahlen nicht teil. Die sozialistischen Zionisten, die bei den vorigen Wahlen gemeinsam mit den Sozialdemokraten (״Werktätige Juden“) in den Wahlkampf gezogen waren, haben jetzt selbständige Kandidaturen aufgestellt und stehen zu den gleichfalls sich an der Wahl beteiligenden ״Werktätigen Juden“ in einem scharfen Gegensatz. Ortsgruppen Zionistischer Gruppenverbandstag Nordwestdeutschland. Sonntag» den 30. Oktober, findet in Kiel, im üewerkschaftshaus, Legienstraße, ein Gruppenverbandstag mit folgender Tagesordnung statt: Beginn: 10 Uhr vorm. Referat: Dr. Martin Rosenblüth (Berlin): ״Unsere zionistische Aufgabe nach dem Delegiertentag“. Diskussion. Mittagspause. — Nachmittagssitzung: 14,30 Uhr. Rechenschaftsberichte des Gruppenverbandes und der Ortsgruppen. Beratung über die kommende Winterarbeit. Sonderbesprechungen über Jugend- und KKL- Arbeit. — 20.30 Uhr: Qeffentliche Kundgebung. Referenten: Dr. Martin Rosenblüth und Dr. Edgar Marx. — Anmeldungen werden bis zum 25. Oktober an das Büro der Hamburger Zionistischen Vereinigung e. V., Hamburg 13, Born- Straße 28, erbeten. In Kiel findet ein gemeinsames Mittagessen statt, zu dem auch vorherige Anmeldung erfolgen muß. Dresden. Am 16. Oktober fand eine stark besuchte Mit• gliederversammlung statt, in der Herr Otto Lehmann über den Delegiertentag referierte. Der Redner ging besonders auf die Referate von Blumenfeld und Ooldmann ein und fesselte die Zuhörer durch seine interessanten Ausführungen. Darauf sprach Gustav Schocken - Berlin über die Palästinareferate der Herren Ussischkin und Ruppin auf dem Delegiertentage und gab eine Schilderung seiner Reiseeindrücke in Palästina. Die Entwicklung des Landes, das Leben in den Kolonien und Kwuzoth sowie die Einstellung der Jugend zum Palästina- Problem wurde vt>m jugendlichen Redner in geradezu meisterhafter Weise behandelt. Es war ein wohlgelungener Abend. Hamborn. Unser Gesinnungsgenosse Samuel Pietruschka verließ uns dieser Tage, um mit seiner Familie nach Erez Israel überzusiedeln. Herr P., der in der Nachkriegszeit mit zu den Gründern der Ortsgruppe gehörte, leitete viele Jahre in Hamborn in hingebungsvoller und selbstloser Weise mit großem Erfolg die Keren Kaiemeth-Arbeit, und war immer zur Stelle, wo es galt, zionistische Arbeit zu leisten. Auch an dieser Stelle sei ihm hierfür der Dank der Hamborner Ortsgruppe ausgesprochen. Es begleiten ihn die herzlichen Wünsche aller seiner Freunde auf seinem Wege. Köln. Am 16. Oktober wurde hier im überfüllten Saal der Rheiniandioge das zionistische Lehrstück ״Die einzige L ö s u n g“ aufgeführt. Viele Besucher mußten zurückkehren, weil der Saal die vielen Menschen nicht mehr fassen konnte. Die Kölner zionistischen Jugendbünde Brith Haoiim, Kadimah, Makkabi Fiazair und zionistische Mädchengruppe, die das Stück gemeinsam aufführten, fesselten durch Ihr eindrucksvolles ״Spiel das Interesse der Zuschauer von B&inn bis Ende. Die Aufführung gestaltete sich zu einem vollen Erfolg. Besonders bemerkenswert waren die Leistungen des Chores, der unter Leitung von Julius Goldberg stand. Die szenische Einstudie* rung lag in den Händen von Isi Reiß, der die Einzelszenen zu einer eindringlichen Wirkung zu gestalten vermochte. An dieser Stelle möchten wir auch dem K. J. V. für seine ausgezeichnete technische Hilfe danken. — Der großartige Erfolg ermutigt die Aufführenden ״Die einzige Lösung“ nochmals am 30. Oktober wiederum in der Loge aufzuführen. Ferner ist beabsichtigt, das Stück in mehreren Städten des Gruppenverbands Rheinland und Westfalen aufzuführen. So ist die Truppe für den 29, November In Elberfeld ״verpflichtet“. Es ist angeregt worden, die Mitspielenden zu einer Agiptroptruppc zusammenzufassen, um so der zionistischen Organisation einen jugendlichen Rückhalt zu geben und ihr für propagandistische Zwecke zur Verfügung zu stehen. Hoffen wir, daß diese Anregung zur Tat werde. Mannheim. Auf der Durchreise hach Paris sprach hier Dr. Nachum Goldmann. Der Abend darf als ein Ereignis für das hiesige jüdische Leben bezeichnet werden, nicht nur äußerlich, weii der überfüllte Saal keine weiteren Zuhörer mehr fassen konnte, sondern ebenso innerlich, weil die Wucht der Sprache und Argumente die Hörer ln den Bannkreis zionistischer Ideen zwang. Die Ortsgruppe hat mit diesem Auftakt ihrer Winterarbeit verheißungsvoll begonnen. Es wird jetzt mit den Vorarbeiten der Einstudierung für ״Die einzige Lö־ sung“ begonnen, Mitwirkende für den Sprechchor wollen sich sofort bei Lilli Kahn, Beethovenstraße 4, melden. Dr. O. S. Nürnberg-Fürth. Am 22. September haben wir unsere interne Ortsgruppenarbeit wieder aufgenommen. Die Herren Dr. Liebstaedter und Reiner Hirsch berichteten über den Frankfurter Delegiertentag; hieran schloß sich ein Bericht von Frau Gitta H i 11 m an n über die Wizo-Tagung in Frankfurt. Die Darlegungen der drei Redner wurden beifällig und mit Zustimmung aufgenommen. — In Ausführung eines Be- Schlusses unserer letzten Generalversammlung, demzufolge samtliehe Ortsgruppenabende mit einem kurzen hebräischen Referat zu beginnen haben, sprach Herr Josef Schuksteliski über die Lage in Palästina. Wir glauben beobachten zu können, daß ein immer größerer Teil unserer Mitglieder schon jetzt in der Lage ist, einem hebräischen Vortrag zu folgen und hoffen, daß durch diese neue Einführung das Interesse an der hebräischen Sprache weiter gestärkt werden wird. — Zum Beginn unserer Werbearbeit für die Durchsetzung der in der politisehen Resolution des Delegiertentages zum Ausdruck gekommenen Grundsätze, veranstalteten wir im großen Saale der Landesgewerbeanstalt einen Vortrag des Herrn Dr. Nachum Goldmann- Berlin über: ״Das jüdische Volk in der Weltkrise“. Der über 400 Personen fassende Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, ein Beweis dafür, welches Interesse sowohl das Thema als auch der Name des Redners gefunden haben. Die ausgezeichneten und in sieh schlüssigen Darlegungen Goldmanns, der sich an das von ihm auf dem DeiejpÄrtentag gehaltene Referat anlehnte, rissen die Zuhörer zu besonders stärken Beifallskundgebungen hin. Darüber hinaus aber ist es unverkennbar, daß der Vortrag in weitesten Kreisen eine nachhaltige Wirkung hervorgerufen hat, was unserer weiteren Arbeit sicherlieh zu statten kommen wird. An der Diskussion beteiligten sich neben Herrn Dr. Nussbaum, der die Resolution des Delegiertentages eingehend begründete und zur Verlesung brachte, noch eine Pazifistin, ein Mitglied des Frontbundes und ein junger Student. — Der Central verein hatte seine offizielle Teilnähme an der Versammlung, um einen Parteikampf zu vermeiden, abgesagt. Das Unzulässige einer derartigen Argumentation wurde von Herrn Dr. Liebstaedter, der die Versammlung leitete, mit Nachdruck hervorgehoben. BOcherschan Das Verfahren vor den Rabblnatsschledsgerichten. (in Anpassung an das geltende Prozeßrecht und unter Berücksiehtigung der in Betracht kommenden Bestimmungen des Bürgerliehen Gesetzbuches.) Von Sami G! ü c k s m a n n. Im Selbstverlag ״Jus Judaicum“, Berlin 1032. Das oben be/eiclmete Buch unternimmt den Versuch, wie Rabbiner Dr. Freier und der Verfasser selbst im Vorwort bzw. in der Einleitung hervorheben, dem Rabbinatsschiedsgericht ein größeres Anwendungsgebiet in Deutschland zu erschließen. Das Rabbinats- Schiedsgericht, — ein Sonderfall des Schiedsgerichts überhaupt — ist grundsätzlich geeignet, die Streitigkeiten von Juden unter Ausschluß des ordentlichen Rechtsweges zu schlichten oder zu entscheiden. In einer Zeit, in der die Austragung von innerjüdisehen Streitigkeiten vor einer nichtjüdischen Oeffentlichkcit häufig nicht wünschenswert ist, gewinnen Einrichtungen, Streitigkeiten zwischen Juden durch ein jüdisches Schiedsgericht entscheiden zu lassen, naturgemäß an Bedeutung. Abgesehen von dem politischen Motiv, spricht auch oft ein Wirtschaftiiches Motiv für die Entscheidung eines Rechtsfallcs durch ein Schiedsgericht. Das Schiedsgericht entscheidet häufig schneller und billiger als das ordentliche Gericht. Diesen Vorteilen stehen auch erhebliche Nachteile gegenüber. Die Partei, die ein Schiedsgericht anruft, kann das Urteil des Schiedsgerichts noch weniger seinem Inhalt nach voraussehen als die Partei, die das ordentliche Gericht anruft, da ja das Schiedsgericht nicht an das geltende deutsche Recht gebunden ist, sondern die Norm für seine Entscheidungen aus allgemeinen Erwägungen schöpft. Der Verfasser unternimmt es natürlich nicht, auch das materielle Recht, das für den Schiedsspruch maßgebend ist, zu erörtern. Der Darstellung und Fortbildung des jüdischen Rechts soll tlas von dem Verfasser vor ciniger Zeit begründete Institut für jüdisches Recht dienen. So kommt es, daß das Schiedsgericht nur dann bejaht werden kann, wenn rechtskundige, hochqualifizierte Schiedsrichter daran beteiligt sind. Somit ist es eine Gefahr für die Parteien, die es anrufen, da ja nach geltendem Recht ein Schiedsspruch als vollstreckbar erklärt werden kann und dann die Kraft eines im ordentlichen Rechtswege erwirkten Urteils hat. Das Buch von Glücksmann stellt eine wertvolle Bereicherung für das Schiedsgerichtswesen insofern dar, als es in klarer, übersiehtlicher und gemeinverständlicher Form die Bestimmungen der Zivilprozeßordnung über den Schiedsvcrtrag erläutert und in seinem Anhänge für das Schiedsgerichtswesen wichtige Formulare bringt. Die klare Form macht das Buch auch für Laien- Schiedsrichter geeignet und trägt insbesondere auch dazu bei, daß der Schiedsspruch nicht nachträglich wegen Formmangels anfechtbar ist. Die Brauchbarkeit des Buches würde zweifellos noch erhöht werden, wenn der Verfasser neben der Kommentierung der Vorschriften des Gesetzes noch eine systematische Darstellung über Wesen, Aufgabe und Verfahren vor dem Schiedsgericht bringen würde, eine Aufgabe, deren Lösung dem Verfasser gerade nach dem gelungenen Versuch des vorliegenden Buches ohne weiteres zuzutrauen ist. R.-A. Dr. Georg L u b i n s k i. Vermischtes Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der Re- Präsentantenversammlung findet Donnerstag, den 3. November, 7.30 Uhr, statt. Eintrittskarten für Galeriebesucher sind im Büro der Jüdischen Volkspartei, Berlin, Meinekestr. 10, Tel. Bismarck 7165, erhältlich. Kartell Jüdischer Verbindungen- Programm des vom K. J. V. vom 24. Oktober bis 21. November veranstalteten Schulungskurses. 24. Oktober: ״Grundlagen, Regierungswirt- Schaft, arabische Wirtschaft“. Ref.: Dr. Fritz Loew enstein. 27. Oktober: ״Das Problem des Nationalsozialismus und unsere jüdische Antwort“. Ref.: Dr. Robert Welt sc 11. 3. November: ״Landwirtschaft und Bodenfrage“. Ref.: Dr. Fritz Loewenstein. 7. November: ״Die Gestaltung des jüdischen Lebens in Deutschland“. Ref.: Dr. Siegfried Kanowitz. 10. November: ״Industrie und Handel“. Ref.: Dr. Fritz Loewenstein. 14. November: ״Interterritoriale jüdische Politik“. Ref.; Ref. Hans K 1 e e. 17. November: ״Verkehr, Wirtschafts- Organisation“. Ref.: Dr. Fritz Locwcn stein. 2t. November: ״Die Bedeutung von Palästina und Galuth für die zianistische Bewegung“. Ref.: Ref. Heinz Gerling. — Die Veranstaltungen finden jeweils um 20.30 Uhr in den Räumen des K. J. V., Bieibtreustr. 50, statt. Das Präsidium des K. J. V ladet hierzu die Führer und älteren Mitglieder der zionistisehen Jugendbünde ein. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Der Unterricht in der Anfängerklasse für Erwachsene im Westen (Klopstockstr. 58, am Bahnhof Tiergarten), findet statt: Dienstag und Sonnabend, 20(3 Uhr. Nächste Stunde: Dienstag, den 25. Oktober. — Unterrichtspian der Oberstute im Zentrum (Gr. Hamburger Str. 27, am Bahnhof Börse): Dienstag, 20—211/2 Uhr, neue Literatur und stilistische Uebungen; Donnerstag, 19.45—22 Uhr, die aramäischen Bücher der Bibel und Publizistik. — Sprechzeit: Dienstag, 19—20 Uhr, Klopstockstr. 58, und Mittwoch, 18—19 Uhr, Gr. Hamburger Straße 27. — N. Berggrün, Grunewald, Trabener Str. 2 (Tel.: Brabant 501, nachm, 14—15 Uhr). Sozialistisch-Zionistische Vereinigung Poale-Zlon Hapoel Hazair. Nachdem das Sekretariat der Vereinigung seine Tätigkeit unter Leitung von Chawer Dr. F. Rabinosvitsch nufgenommen hat, beginnt die Vereinigung mit ihrer Arbeit an die Oeffentlichkeit zu treten. Donnerstag, den 27. Oktober, 20(4 Uhr, findet im Parteiheim, Gr. Präsidentenstr. 1, die Gründungsver- Sammlung der Berliner Ortsgruppe statt. Zu dieser werden hiermit alle Anhänger des sozialistisch-zionistischen Gedankens, gleichgültig ob sie früher in einer der beiden Parteien organisiert waren, eingeladen. Schule der Jüdischen Jugend. Der Kurs von Dr. Georg Landauer über: ״Die innere Entwicklung des deutschen Judentums im letzten Jahrhundert“ findet nicht statt. Die Einweihung des Keilbergheimes. Seit der letzten Mitteilung in dieser Zeitung gibt es vieles zu berichten vom Jugend- und Sportheim am Keilberg. Die Terrasse vor dem Haus ist nunmehr planiert und abgeböscht und der Holzanstrich jetzt von gelber Farbe mit blau abgesetzt, so daß das ״gelbe Haus am Hofberg“ schön in der Gegend steht. Der große Mangel an einem Lagerraum für Koks ist durch einen großen Koks- und Vorratsschuppen am Haus beseitigt worden, so daß der gesamte Brennvorrat für den Winter in dem Schuppen untergebracht werden kann. Im Haus selbst ist alles fix und fertig bis aut einige Kleinigkeiten. Der Termin für die Einweihung des Heimes ist vom 6. November auf den 4. Dezember aus folgenden Gründen verlegt worden: 1. Die Tischlerarbeiten können nicht bis Ende Oktober fertiggestellt werden; 2. wird das Wetter Anfang November so schlecht sein, daß wir Heber den 4. Dezember gewählt haben, an dem normalerweise Schnee liegt. Endlich müssen noch große Anstrengungen zur Aufbringung der Gelder gemacht werden, damit bei der Einweihung des Hauses alle fälligen Zahlungen geleistet sind. Am 6. November soll die letzte Ausschußsitzung mit möglichst vielen Vertretern der beteiligten Vereine stattfinden, bei der auch eine Besichtigung unseres Heimes geplant ist. Am 4. Dezember erwarten wir dann alle Vereine und ihre Vertreter, zu Weihnachten werden sich bei einer inoffiziellen Treffahrt viele in unserem Keilbergheim ein Rendcz-vous gebjn, schon heute bitten wir tun Anmeldung, damit wir in den Nachbarhäusern und kleinen Gasthöfen weitere Quartiere belegen können. Dr. Holzer. Niederlasstingsmflglichkeiten für einen Ohrenarzt und für einen Augenarzt sind in Schlesien nachzuweisen. Näheres durch die medizinische Fachgruppe im K. J.V. und Dr. Neumann, Bcrlin-Charlottenburg, Bismarck str. 87, Stcinplatz 3545, Arbeitsnachweis. Wir haben eine gute Stelle für eine Zu- Schneiderin aus der Schürzenbranche vorgemerkt. Meldungen erbitten wir an die Arbeitsgemeinschaft der jüd. Arbeitsnachweise, N 24, Auguststr. 17. — Sprechstunden der Berufsberatung: Für Mädchen: Montag und Donnerstag, von 10—1 Uhr. Für Knaben; Dienstag und Freitag, von 10—1 Uhr. Sonder- Sprechstunden der Berufsberatung; Dienstag, von 3—5 Uhr. (Freiwilliger Arbeitsdienst, Berufswechsler.) Berufsberatung für Bewohner des Westens und der westlichen Vororte: Donnerstag, von 3—6 Uhr, Fasanenstr. 79. Weibliche gewerbliche Abteilung (Handwerkerinnen, ungel. Arb.): täglich, außer Mittwoch, von 12-1 Uhr. Köln. Der Zion. Sportklub Bar Kochba Köln veranstaltet am 29. Oktober im ״Jägersaal“ des Hauses Weihen- Stephan, Schildergasse, einen Teeabend. Erstklassige Jazzkapelle, Ucberraschungen, musikalische und humoristische Vorträge. Eintritt 0,50 RM. Beginn 21 Uhr. ״Kaftan“ in der Tschechoslowakei. Wie uns aus der Tschechoslowakei berichtet wird, haben die Gastspiele Sakaschansky-Ktinger bei der Tournee in der CSR. außergewöhnliche Erfolge," Die Künstler halten sich derzeit in Mähr.-Ostrau auf, wo bereits das dritte Gastspiel ausverkauft ist. Bei allen Darbietungen Sakaschanskys, der seine Abende mit einem Bekenntnis zum Zionismus beendet, finden KKE-Sammlungen mit großem Erfolg statt. Sakaschansky und Ruth Klinger gedenken im Januar in Berlin einzutreffen, um wieder die ״Kaftan“-Spielzeit zu eröffnen. Gottesdienste. Freitag, den 21. Oktober, abends: In allen Synagogen (außer Syn. Prinzrcgentenslr.) und Alterversorgungsanstalten: 5 Uhr; Syn. Prinzregcntensfr.: 7.15 Uhr. In den Orgflsynagogen: Ansprache des Rabbinern rum Gedächtnis der Toten. Sonnabend, den 22, Oktober, morgens: Gottesdienst mit Seelenfeior und Predigt: Allo Synagoge, Syn. Kaiserstr., Rvkestr., Neue Synagoge, Syn. Linden- Straße, Lülzawst.r,, Fasanenstr., Lcvetzowstr., Friedenstempel, Prinzregentenstraße, Schmargendorf (Altersheim): 10 Uhr; Syn. Kottbusser Ufer-Ahawa* Reim und Pestalozzistr.: 8.30 Uhr, Syn. Münchener Str. und Grunewald: 9 Uhr. Die Einnahme der Sitzplätze ist den Karleninhabem Vorbehalten, Sonstiger Zutritt nur, soweit Plätze verfügbar sind. Predigten: Alto Synagoge: Dr. Freimann; Syn. Kaiserstr.: Dr. W, Lcwy; Syn. Rykestr.: Dr. ff. Levy ,־ Syn. Peslalozzistraßo: Dr. E. Levy; Syn. Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: Dr, Frankfurter; Syn. Münchener Str.: Dr. A. Levy; Syn. Grunewald: Dr. Cohn; Neue Synagoge: Dr. Weyl; Syn. Lindenitr.: Dr. Blumenthal; Syn, Lfitzowstr. T Dr. Lewkowitz; Syn. Fasanenstr.: Dr. Bergmann; Syn, Levetzowatr.: Dr. Salomonski; Syn. Friedenstempel: Dr. Prinz :Syn, Prinzregentenstr,: Dr. Galliner;* Syn. Schmargendorf: Dr.^ Wiener, Außerdem I. Gottesdienst mit Seelenfeier: 7.30 Uhr: Alte Synagoge, Syn. Kaiserstr,, Rykestr,, Lindem Ir. u. Fasanenstr.; ferner ohne Mitwirkung d. Chores : "7.30 Uhr Neue Syn., Syn. Lützowstr. u. Levetzowstr, Jugendgottesdienst: 12—1 Uhr Bochumer Str. 8c, Leiter: Lehrer J, Wachsmann. Sonnabend, den 22. Oktober, abends: Syn. Rykestr., Pestalozzistr, Münchener Str. und Prinzregentenstr.: 5.45 Uhr (Mineha 4 Uhr), alle übrigen Synagogen und Alterveraorgungsanstalten: 5.15 Uhr. Sonntag, den 23. Oktober, morgens: Alt® Synagoge, Svn. Pestalozzistr., Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: 8.30 Uhr; Syo, Rvkestr., Kaiserstr.. Münchener Str. und Grunewald und Altervefiör« güngsanstalten: 9 Uhr; Frühgottesdienst: Syn. Rykestr. und KatU Ktisser Ufer-Ahawas Reim: 6.45 Uhr; Synagogen mit neuem Ritu! 1 Frühgottesdienst 7.30 Uhr, Hauntgottesdienst 10 Uhr. Festausgang 1 5.39 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends: 5 Uhr; morens: Synagogen mit altem Ritus (außer Syn. Münchener Str.) 7 Uhr, yn. Münchener Str. 7.15 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus; 7.30 Uhr. Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 55, begründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeindesynagogen mit altem Ritus. Am Schmini-Azereth, nachmittags 2 Uhr"findet, ein B*מג ’׳? statt. Es werden namhafte Persdnlichkeilen zur Unterhaltung ,1B1H beitragen. Fortsetzung des D״’ Ulf am ,Y11D שמחת nachmittags 2 Ulir. Zionisten sind höfl. eingeladen. Sonntag, den 23. Oktober, Simchat-Thora-Fest des Z e i r e Misrachi, abends 8(4 Uhr, im großen Saal der Loge, Joachimsthalerstr. 13. Im Programm: ״Geschnorrte Braut", einstudiert unter der Leitung von Dr. Benno Wünsch und unter Mitwirkung von Erich Conradi, Wilhelm Guttmann (Städtische Oper, Berlin), Tänze von Marianne Bardas u. a. m. Reichhaltige Tombola, Büffet. Karten 0,50, 1,— und 2,— M. an der Abendkasse. — Simc hat- Thora-Feier i m Beth-Am I w r i , 8(4 Uhr abends, Kurfiirstendmnm 61. Mitwirkende: Gerschoni, Hennin, Lewin, Cholodenko, Schattenstein, Frau Ilania Löwin, Mohr. Gäste willkommen. Eintritt inkl, Teegedeck 50 Pf. — Synagogenverein Friedenstempel: Simchat-Thora -Feier mit Tanz, in den Räumen des Cafe Leon, Kurfürstendamm 155/56, abends 8 Uhr, Kapello ,,die weißen Raben", Eintritt 0,80 M. — Montag, den 24. Oktober: R. V. und Frauen Arbeitsgemeinschaft für Palästina (F. A. P.l westliche Bezirksgruppen: abends 814 Uhr, im Sitzungssaal der Synagoge Fasanenstr, 79/80: Dr. Michael T r a u b: ..Rim Bidschan und Palästina", Gruppe Westend der F. A. P., nachmittags 1'2ö Uhr, bei Frau Else Ilgner, Kaiserdamm 28: Frau Edith Hirsch berichtet über die Frankfurter Wizo-Tagung, Gäste willkommen, — Dienstag, den 25. Oktober: Gruppe Neukölln der B. 7 V . abends 814 Uhr, in den Räumen der Jüd. Brüdergemeinde, Neukölln, Isarslr. 8: l)r, Elias Auerbach: ״Jüdischo Wirtschaft in Palästina". — Gruppe Lichtorfeldo der I•'. A 1׳ , nachmittags (45 Uhr, le'i Frau Erna Mittwoch, Dahlem, Herrfurilistr. 2b: Frau Jettka L 0 v v - S t e i n berichtet ül>or die Frankfurter Wizo-Tagung. Gäste willkommen. — Grunpe Grune wald der F. A. P., nachmittags 4(4 Uhr, Beginn des Studienkurses unter Leitung von Frau Prof. K o i g e n. Bei Frau Feuerrmg, Teplitzer Str. 25 (Uhl. 84 82). — Schule derJüdischen Jugend: abends 8 Uhr, Auguststr. 11/13: 1. Sonderveranstaltung für die Schulgemeinde: Dr. M. Traut: ״Jüdische Kolonisationsprob'.eme in Sowjetrußland". — Donnerstag, den 27. Oktober: Jüdisch« V 01 k s.p ar tei, abends 8 Uhr, im Frankfurter Hof, Frankfurter Allee 313.• Vortragsabend mit dem Thema: ״Wo stehen wir heute?" (Zur Lage der Juden in Deutschland) Redner: R.-A. Dr. Alfred Klee, R.-A. Dr. ־Max Kollehseher, Prof. Dr. Heinrich Leewe. — Sozialisti'seh'-Zi'onistische Vereinigung Poale Zion- Hapoel Hazair, Gründungsversammlung der Berliner Ortsgruppe, 20(4 Uhr, im Parteiheim Gr. Präsidentenstr. 1 (Bahnhof Börse). Tagesordnung: ״Die nächsten Aufgaben des sozialistischen Zionismus“, Referenten: Gen. Etienne Basch und Dr. Fritz Löwenstein. — KlubiungerZionisten. Dienstag, den 25. Oktober, abends 85/4 Uhr, Meinekestr. 10, N. Alex Bein, ״Die Bedeutung der Geschichte für eine nationale Bewegung“. Gäste willkommen.! מסיבת שמחת־ווורה בבית־העם העברי• ביום *׳׳ 23 באוקטובר ב ®ע שעות בערב תתקיים בבית העם העברי מסיבת חברים חגיגית• בין המשתתפים בתכנית: הה׳ גרשוני׳ הנץ׳ לווין׳ מוהר׳ כולודנקו׳ שטנשטיין ועוד• הה׳ דניה לוין׳ השבה בימים אלה לארץ תשתתף נרקודים אחדים• אורחים ראויים• הכניסה יהד עם תד, ועוגה 0,50 סרק•

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