Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 83 (18.10.1932)
- Date
- 1932-10-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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?eite 404 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 83, 18. X. 1932 Aus den Gemeinden Das Waisenhaus in Pankow blickt am 22. Oktober auf sein 5(!jähriges Bestehen zurück. Es verdankt seine Entstehung der Initiative von Männern, die 7. Zt. der russischen Pogrome zu Beginn der 80er Jahre in Berlin zu einem großzügigen Hilfswerk zusanimetifraten, an deren Spitze Hermann Mako wer stand. Oie mit großer Miihc liier untergebrachten Pogromkinder wandertc־n nach Erlernung eines Handwerks nach Amerika aus und stehen 7, T. noch heute mit dem Hause in Verbindung, Später (übernahm cs die Gemeinde in eigene Verwaltung. Bis aut den heutigen Tag ist es seinen Grundsätzen treu geblieben. * Die Ortsgruppe Gelse nkirc 11 en des Reichsverbandes Ostjüdischer Organisationen hat neue größere Betsäle bezogen, aus welchem Anlässe eine Einweiliungsfoier stattfand, bei der Rabbiner Dr. (ialliner, sowie Vertreter aller Richtungen sprachen. Der Initiator des neuen Bethauses, Herr F. H i r sc h, wurde zum Danke für seine Arbeit zum Ehrenmitglied des Verbandes ernannt. Herr Hirsch ist auch Repräsentant der Jüdischen Volkspartei der Gemeinde Gelsenkirchen. * In der Warschauer Gemeinde wurde in einer stürmischen Sitzung der Etat gegen die Stimmen des ,׳ionistischen Blocks beschlossen, woraufhin die Zionisten zum Zeichen des Protestes (1011 Saal verließen. Das Budget sieht die Anstellung von 35 neuen Rabbinern vor. Der von den Zionisten stark bekämpfte Beschluß, daß Polnisch die Unterrichtssprache in den Gemeindcschulcn sein soll, blieb ungeändert. Vermischtes Vortrag Felix Rosenbliith. Felix Rosenblüth, der soeben in London die Examina aus englischem öffentlichen und bürger• liehen Recht abgelegt hat und sich jetzt wieder nach Palästina begibt, wird auf der Durchreise in Berlin auf Einladung der ״Arbeitsgemeinschaft für zionistische Real- 0 I i t i k“ einen Vortrag über das Thema ״Die englische erfassung und der Geist der englischen Politi k“ halten. Der Vortrag findet Mittwoch, den 19. d. M., abends 81/3 Uhr, im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10, statt. Gäste willkommen. Rabbinerseminar zu Berlin. Die Eröffnung des Winter- Semesters findet Donnerstag, den 27. Oktober, 19 Uhr, statt, bei der der gegenwärtige Vorsitzende des Dozentenkollegiums, Dr. S. Grünberg, über ,,Ein unbeachtetes Hilfsmittel zur Erforschung des Buches Jesaia“ sprechen wird. Den halachisehen Eröffnungsvortrag hält Dozent Dr. J. Weinberg Sonntag, 30. Oktober, 17 Uhr. Das Vorlesungsverzeichnis sieht außer dem täglichen Talmudunterricht, der in drei Haupt- und einer Hilfsabteilung erteilt wird, und dem Unterricht in Dezisoren, Vorlesungen in Pentateuch- und Bibelexegese, in hebräischer Grammatik, Referate und Midrasch, in Literaturgeschichte (Dr. Grimberg), Geschichte verschiedener Epochen und Pädagogik (Dr. Auerbach), Zeitalter der Geonim und Quellenkunde (Dr. E. E. Hildesheimer) und ״Religionsphilosophie nebst Lektüre von More Nebuchim“ (Dr. A. Altmann) vor. Die Aufnahme- Prüfung findet Donnerstag, 27. Oktober, 9 Uhr, statt. Die Jüdische Toynbee-Halle, das Volksbildungs- und Unterhaltungsheim der Berliner Logen U. O. B. B., wird auch in diesem Winter — ebenso wie in den vergangenen drei Jahrzehnten — an jedem Mittwoch und Sonnabend um 8 Uhr abends in den Räumen der Toynbee-Halle, Berlin N 54, Gipsstr. 12a, die arme jüdische Bevölkerung des Zentrums zu gemütlichen Abenden versammeln. Der erste Abend findet am Mittwoch, dem 26. Oktober, statt. Bei diesen Veranstaltungen werden Vorträge aus allen Gebieten jüdischen Wissens gehalten, Themen aus den Gebieten der Hygiene, Volkswirtschaft, Geschichte usw. behandelt. Dem populär-wissenschaftlichen Vortrag folgt eine Erfrischungspause, in der eine nahrhafte Suppe gereicht wird oder eine Bewirtung in anderer Form erfolgt. Hierauf folgen deklamatorische und gute musikalische Vorträge. Die Jüdische Toynbee-Halle verdient die Förderung aller sozial interessierten Kreise. Man erwirbt die Mitgliedschaft durch Meldung beim Schatzmeister dieser Institution, Herrn Fedor Eisner, Berlin W 30, Landshuter Str. 15, Postscheckkonto Berlin Nr. 82 203. Poale Zion-Hitachduth. Die neuen Büro- und Parteiräume der Zionistisch-Sozialistischen Vereinigung Poale Zion-Hitachduth und der Jüdischen Sozialistischen Arbeiterjugend befinden sich ab 1. Oktober in Berlin C 2, Gr. Präsidentenstr. 1, eine Minute vom Bahnhof Börse. Informationsbüro. Die Organisation der Allgemeinen Zionisten in Palästina kündigt an, daß ihr Informationsbüro unentgeltlich gründliche und erfassende Auskünfte in allen Fragen des Lebens in Palästina erteilt. Adresse: Organisation of the General Zionists Information Office, Tel-Awiw, 40 Lilienblum- Straße, Telephon 141. Adressenänderung. Die Zionistische Organisation lind das Palästina-Amt für Kleinpolen in Krakau teilen mit, daß ihre Adresse von jetzt ab lautet: Krakau, Dietlowska 81/m. 6. Erich Walter Sternberg wurde vom Hebräischen Theater ״Ha bim ah“ verpflichtet, die Bühnenmusik für das Stück ״Amch a“ von Scholem Aleichem zu schreiben. Stellenangebot für Palästina. Sofort Arbeit in Palästina findet ein im Autobus-Karosseriebau durchaus erfahrener Handwerker. Freie Ueberfahrt, günstige Bedingungen, Dauerstellung. Anfragen an die /.. V.!'.!>., W 15, Meinekestr. 10. Arbeitsnachweis. Handwerkliche Lehrstellen für Knaben und Mädchen für alle Berufe werden dringend benötigt. Wir bitten auch Lehrstellen, die zu Ostern frei werden, möglichst bald bei der Berufsberatung der Jüdischen Gemeinde zu melden. Wir haben ausgebildete Handwerkerinnen jeder Art vorgemerkt. — Sprechstunden der Berufsberatung: für Mädchen: Montag und Donnerstag von 10-.1 Uhr, für Knaben: Dienstag und Freitag von 10—1 Uhr; Sonderspreclistunden der Berufsberatung: Dienstag von 3—5 Uhr (freiwilliger Arbeitsdienst, Bernfswechsier); Berufsberatung für Bewohner des Westens und der westlichen Vororte: Donnerstag von 3—6Uhr, Fasnnenstr. 79. Weibl. gewerbl. Abteilung (Handwerkerinnen, ungelernte Arbeiterinnen) täglich, außer Mittwoch, von 12 bis 1 Uhr. — Für einen tüchtigen Holzkaufmann mit 7jähriger Praxis und besten Fachkenntnissen in allen Büro- Arbeiten, einscbl. Bilanz-Buchhaltung, suchen wir geeigneten Posten. Tätigkeit Berlin oder Provinz. Jüd. Arbeitsnachweis, Abt. f. kaufm. Berufe, Berlin SW 19, Lindenstr. 48/50 (Tel Dönhoff 307/308). Jüdische Köche gesucht. Auf Veranlassung der Exekutive der Jewisli Agency soll auf den direkten Schiffen des Lloyd Triestino nach Palästina je ein jüdischer Koch eingestellt werden. Bewerber, die ihre Befähigung, selbstverständlich auch in ritueller Beziehung, durch Zeugnisse erster Autoritäten nachweisen können, werden gebeten, sich schnellstens an das Palästina-Amt, Berlin W 15, Meinekestr. 10, mit allen Unterlagen schriftlich zu wenden. Schule der Jüdischen Jugend. Aus dem Arbeitsplan der Schule der Jüdischen Jugend: Am Dienstag, dem 18. Oktober, beginnt ein Vortragszyklus über: ״Aktuelle Fragen des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens der Juden in Deutschland“ mit einem Vortrag von Herrn Dr. H. Reichmann über das Rechtsleben. Im weiteren wird über Politik, Literatur, Probleme der freien Berufe und Probleme der Angestelltenschaft gesprochen werden. Referenten werden jeweils bekanntgegeben. — Ferner finden Kurse statt über: Erste Einführung in das Gesamtwissen des Judentums (Meir Rosenberg), Alte Geschichte Israels, von den Anfängen bis zum Exil (Dr. Elias Auerbach), Palästina in Geschichte und Gegenwart (Josef Braslawski), Zur Wirtschaftsgeschichte der deutschen Juden im 19. Jahrhundert (Dr. Alfred Marcus), Das Judentum in seiner geistigen Auseinandersetzung mit den anderen Kulturen (Betty Markus), Ausgewählte Bereschith-Kapitel (Dr. Hermann Gerson), Bereschith-Kapitel 25 (Erwin Loewenson), Der Wandel des religiösen Lebens im deutschen Judentum (Dr. Manfred Swarsenskv), Einführung in den Sozialismus (Sergcy Racusin), Neuformulierungen über jüdische Fragen bei Konstantin Brunner, dargestellt im Zusammenhänge der Brunnerschen Philosophie (George Goetz), Die Auffassungen über die Zukunft des Judentums im Lichte der innerjüdischen Parteien (George Goetz), Antisemitismus (Dr. Eva Reichmann-Jungmann, Werner Rosenstock), Geschichte und Wesen der jüdischen Arbeiterbewegung (Georg Pape), Jiddisch für Anfänger, praktische Hebungen zur Erlernung der jiddischen Sprache (Dr. Elias Olschwanger), Die Oper und ihre jüdischen Komponisten (Dr. Schildberger). —■ Die erste Sonderveranstaltung der Schulgemeinde findet am Dienstag, dem 25. Oktober, 20 Uhr statt: Jüdische Kolonisationsprobleme in Sowjetrußland (M. Traub). — Hebräisch-Kurse sind für Anfänger, Fortgeschrittene und weiter Fortgeschrittene eingerichtet (Lehrer: Dr. Ernst Bloch, Josef Braslawski, Dr. Hermann Gerson, Milek Goldschein, J. Efrati, Max Zimels). -— Der ausführliche Arbeitsplan ist kostenlos zu haben in allen jüdischen Buchhandlungen, an den Theaterkassen K. d. W., H. Tietz, Leipziger Straße, Alexanderplatz, Frankfurter Allee und im Sekretariat der Freien Jüdischen Volkshochschule N 24, Oranienburger Straße 29; Tel. D2 Weidendamm 5921. Mannheim. (W i z 0.) Am 5. Oktober eröffnete die Wizo ihr Winterprogramm. Frau Else Blum gab einen kurzen, sehr gut zusammengestellten Bericht über den Delegiertentag in Frankfurt a. M. Hieran anschließend erzählte Frl. Ruth Unna (Jerusalem) außerordentlich anschaulich und interessant aus ihrer Praxis bei der Hadassah. Als dritte Rednerin hielt Frau Hansi Buchs weiler ein kurzes Referat: ״Was fordert die Zeit von uns“, ein Bild von der Not unserer jüdischen Mütter in bezug auf die Erziehung; mir bewußtes Judentum könne den Kindern die Sicherheit gegenüber den unausbleiblichen Anfechtungen geben. Zu einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Thema: ״Das jüdische Jahr“ haben sich 18 Damen eingeschrieben. Die Veranstaltung brachte der Wizo neue Mitglieder. S. L. Literarischer Abend des Beth-Am Iwri. Dienstag, den 1. November, findet zugunsten des Beth-Am Iwri irn Hause Grüngard, Freiherr-von-Stcin-Str. 13, ein interessanter literarischer Abend statt. Meinhardt M a 11 r vom Deutschen Theater, der erst vor kurzem mit seinem eindrucksstarken künstlerischen Programm: ״Das wahre Gesicht des Judentums im Spiegel seiner Dichtung und seiner Gedanken“ (das wir seinerzeit in der ,Jüdischen Rundschau“ besprochen haben), bei Publikum und Presse einen starken Erfolg errungen hat, bringt, in Ernst und Humor, in deutscher und hebräischer Sprache, eine besondere Auslese aus 13 erfolgreichen Saal- und Rundfunkprogrammen zum Vortrag. Das Programm enthält: Bibel, Bialik, Heine, Beer-Hofmann, Poe, E. T, A, Hoffmann, Morgenstern, Perez, Zangwill, Oscar Wilde, Schmitz, Molnar und Frischmann. Es ist zu hoffen, daß der Abend, der sehr interessant zu werden verspricht, in den künstlerisch-kulturell interessierten jüdischen Kreisen und bei den Freunden des Beth-Am Iwri reges Interesse hervorrufen wird. Näheres: Beth-Am Iwri, Kurfürstendämm 61, Tel.: Bismarck 17 89. Arbeitsgemeinschaft religiöser Jugendbünde. Am 8. Okt. fand in den Sophiensälen die erste Kundgebung der religiösen Jugendbünde statt. Die Arbeitsgemeinschaft umfaßt zur Zeit folgende Bünde: Brith Chaluzim Datiim, Brith Hanoar, Esra und Zeire Misrachi. Dr. Werner Silberstein eröffnete die Ver- Sammlung mit dem Wunsch, daß sie der Auftakt zu einer engen Zusammenarbeit aller Bünde, die auf dem Boden des torähtreuen Zionismus stehen, sein möge. Er gab dann den Vertreiern der Bünde das Wort. Es sprachen: Heinz Grünwald (Zeire Misrachi), Bernard Brecher (Brith Hanoar); Manfred Litten (Esra) und Jizchak Schwersenz, der bis vor vvenigen Wochen noch Mitglied des Kadimah war und die Gründe darlegte, die ihm eine Arbeit in einem religiös ״neutralen“ Bunde unmöglich machten und ihn zum Ucbertritt in den Brith Hanoar bewogen. Hatte aus allen Reden der Vertreter der Bünde der Wille geklungen, mit dem Nebeneinander ein Ende zu machen und gemeinsam für Erez Jisrael zu arbeiten, so unternahm es der Hauptreferent des Abends, Chawer Dr. Oskar Wolfsberg, die Richtung dieser Arbeit aufzuzcigcn. Er sprach über Gaiuthnot, torahtreue Jugend, Erez Jisrael; in einfachen, aber eben darum für alle Teilnehmer verständlichen Worten legte er die gegenwärtige Situation der torahtreuen Jugend in der Ga!uth dar. Die Erhaltung der Torah in der Oalttfh stößt auf immer größere Schwierigkeiten, Erez Jisrael ist mehr denn je der Ort, wo Torah wahrhaft gelebt werden kann. Der Verlauf dieser Kundgebung, an der etwa 250 Jugendliehe teilnahmen, hat bewiesen, daß diese Erkenntnisse in den Reihen der torahtreuen Jugend in ständigem Wachstum begriffen sind. Der jüdische Jugendbund ״Werkleute“ und der ״Bund jüdischer Pfadfinder“ (BJP) waren aut dieser Kundgebung otfiziell vertreten. Bernhard Brecher. ״Jüdische Gotteshäuser und Friedhöfe in Württemberg“. Der Oberrat der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs hat aus Anlaß seiner Hundertjahrfeier im Dezember v. J. beschlossen, ein Werk: ״Jüdische Ootteshäuser und Friedhöfe in Württemberg“ mit historischen Nach- Weisungen zu veröffentlichen. Dieses Werk ist nunmehr in ausgezeichneter Ausstattung im Verlag von Dr. Benno Filser G. m. b. H., Augsburg, erschienen und im Buchhandel zum Preise von 10 M. für das Stück erhältlich. Die Einführung gibt über die verschiedenen Perioden jüdischer Siedlungen in Württemberg lind den Charakter ihrer baulichen Zeugnisse Auskauft. Hierauf folgt eine von dem theologischen Mitglied des Oberrats, Stadtrabbiner Dr. Rieger (Stuttgart), bearbeitete vollständige Zusammenstellung sowohl der mittelalterlichen Siedhingen, als der nicht mehr bestehenden jüdischen Gemeinden und Siedlungen in Württemberg vom 16. Jahrhundert an, endlich der derzeitigen israelitischen Religionsgemeinden Württembergs je mit Angabe des frühesten nachweisbaren Auftretens von Juden und weiteren historischen Nachweisungen. Außerdem ist eine sorgfältige Karte der Siedlungen beigegeben. Der Bilderteil, der weit über 150 zum allergrößten Teil erstmalig veröffentlichte hervorragende Aufnahmen alter und neuer Synagogen, Friedhöfe, Grabsteine usw. enthält, zeigt zunächst ״Jüdische Kulturreste aus dem Württemberg im Mittelalter“, beginnend mit einem bedeutsamen Fund aus der allerletzten Zeit, nämlich einer Katakombe in Heilbronn, und sodann bestehende Gotteshäuser und Friedhöfe, wobei sämtliche israelitischen Religionsgemeinden Württembergs berücksichtigt sind. Ein Ortsregister und ein Verzeichnis der benützten Quellen machen den Schluß Berliner Kalender Berliner Zionistische Vereinigung. B. Z. V. und Frauenarboitsgemeinschaft für Palästina westliche Bczirksgrupnent Monlag, den 24. Oktober, abends 814 Uhr, im Sitzungssaal der Synatroiro Fasanenstr. 79/80. Dr. Michael Traub: ״Biro-ßidschan und Palästina". — Gruppe Neukölln, Dienstag, den 25. Oktober, abends 8>2׳ Uhr. Dr. Elias Auerbach: ,,Jüdische Wirtschaft iri Palästina”, ln den Räumen der Jüd. Brüdergemeinde, Neukölln, Isarstr. 8. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppe Westend: Montag, den 24. Oktober, nachmittag! 1,45 Uhr, Fra» Edith Hirsch berichtet über die Frankfurter WIZO-Tagung. Bei Frau läse Ilgtier, Kaiserdamm 28. Gäste willkommen. — Gruppe L i c h t o r 1' e 1 d e : Dienstag, 25. Oktober, nachmittags 1/25 Ihr: Frau Jettka Levy-Stein berichtet über die Frankfurter WIZO- Tayim״. Hei Frau Erna Mi tbvoch, Dahlem, Herrftu-lhstr. 2b. Gäste willkommen. •— Gruppe West: Montag, 21. Oktober, abends 84י Uhr, gemeinsame Veranstaltung mit der Berliner Zionistischen Vcrciniinnig: Vortrag von Herrn Dr. Michael Traub, ,,ßlro-Bidsrhan und Palästina“. Im Sitzungssaal Synagoge Fasanenstraße. Gäste willkommen. Arbeitsgemeinschaft für Zionistische Realpolitik. Mittwoch, den 19. d. M., 1.49 Uhr abends, Meinekestr. 10. Vortrag Felix Rosenblüth: ״Die englische! Verfassung und der Geist der englisehen Politik“. Jüdische Sozialistische Arbeiterjugend. Mittwoch, den 19. Oktolier, 20* 4 Uhr, im Gemeindehaus, Fasanenstr. 79/80 (neben der Synapogtri, spricht Dr. Fritz L ö v 0 11 s t e i n über ״(kV. Ideologie oder jüdischer Sozialismus?“ Freie Aussprache! Jüdische Volkspartci. Donnerstag, den 27. (nicht am 25.) Oktober, abends 8 Uhr, im ״Frankfurter Hof“, Frankfurter Allee 313, Vortragsabend mit dem Thema: ״Wo stellen wir heute?“ (Zur Lage der Juden in Deutschland). Redner: Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee, Rechtsanwalt Dr. Max Kollenscher, Prof. Dr. Heinrich Loewc. UND BLUMENSPENDEN lost man ab durch Nationalfonds ■ Tslegramme und Baumspenden für Palästina t Tel tgra mm« su I Mark bei allen VertTaurnsleulm- Ein Ra um kostet 6 Mark, wir senden sine Benachrichtigung an dts auf&tgthtne Adresse und drucken die pratulation im Auiutiii ab KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15! Meinekestr«Sa 10. Telefon; ] 1 ßiamarck 7I6S Postscheck - Konto ז Berlin 28247 Approb. Arzt als Vertreter für längere Zelt gesucht. Gründliche internistische Ausbildung1, Erfahrung in Geburtahiife und mehrjährige Kassenpraxis erforderlich. Günstige Bedingungen. Eilangehole unter E 202 an die füdisdhe Rundschau, Berlin W 15, Meinekestraße 10 ■mH■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■*■ £ Schreiömaschmen-Arbeiten s ■ ״. ■ ■ Aushilfe, Halbt*?utell« gOSUCht. ■ J Ei!jene Maschine. Beste Referenden. 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