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Jüdische Rundschau · 1932-09-23 · Heft 76 (23.9.1932) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 76 (23.9.1932)
Date
1932-09-23
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 76, 23. IX. 1932 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 369 Aus den Gemeinden Das fünfte Altersheim der Berliner Gemeinde. Vor Jahresfrist übernahm die Jüdische Gemeinde das Mädchenfürsorgeerziehungsheim des Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes in K ö p e n i k. Da die Not der fürsorgebedürftigen Alten wuchs, ein neues Altersheim aber nicht gebaut werden konnte, beschlossen die Gemeindebehörden, dieses Heim zum Altersheim umzugestalten. Am 18. September wurde das Heim feierlich seiner neuen . Bestimmung übergeben. 64 Betten für Insassen sind auf Einzel- und Ehepaarzimmer verteilt, sämtlich mit Zentralheizung, fließendem Warm- und Kaltwasser und elektrischer Zimmerlind Nachttischbeleuchtung eingerichtet. Die Küche weist alle von den Kaschrut-Vorschriften bedingten Vorrichtungen auf. Von allen Räumen geht der Blick auf Wald und Gärten. Veranda und Tagesraum fördern Erholung und Geselligkeit. Das ganze Haus ist in seiner Gestaltung einfach, aber geräumig, behaglich und gesund. Die Chewra Kadischa Groß-Berlin, deren erste Gründung in das Jahr 1672 fällt, die ihre offizielle Tätigkeit jedoch 50 Jahre hindurch unterbrechen mußte, tritt in ihrer erneuerten Organisation — die Neubegründung erfolgte am 20. Oktober 1912 — in das dritte Jahrzehnt ein. Mit der Erneuerung der Organisation erfolgte auch eine Erweiterung ihres Arbeitsgebietes. Zu dem Aufschwung der Chewra Kadischa Groß-Berlin, der Erweiterung ihres Arbeitsfeldes und ihrer wachsenden Geltung im religiösen und sozialen Leben der Berliner Juden hat der gegenwärtige Direktor der Chewra, Rabbiner Dr. Link, viel beigetragen. Prüfungsordnung für Kantoren. Die langjährigen Bemühungen um die Gewährleistung geeigneter Qualifikation in der Ausbildung zum Kantorat haben jetzt dazu geführt, daß der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden eine Prüfungs- Ordnung für Kantoren festgesetzt hat, durch die geeigneten Be- Werbern die Möglichkeit gegeben wird, vor einer Prüfungskommission ihre Befähigung für das Kantorat nachzuweisen. Das Prüfungszeugnis berechtigt jedoch keinesfalls zur Erteilung von Religionsunterricht. Für die Einstellung als Religionslehrer ist mithin unabhängig von der Kantorenprüfung der vorgeschriebene Bildungsgang zurückzulegen. Der genaue Wortlaut der Prüfungsordnung wird demnächst im Verwaltung*- blatt des Landesverbandes abgedruckt werden. Vermischte» Jacob de Haas 60 Jahre alt. Am 14. September d. J. vollendete Jacob de Haas in New York sein 60. Lebensjahr. Aus diesem Anlaß veranstalteten die Zionisten aus New York und Umgebung ein Dinner im Fifth Avenue Hotel, an dem die führenden Zionisten Amerikas teilnahmen. Arrangeure des Dinner und zum Teil auch Redner waren Richter Julian W. Mack, Bemard G. Richards, Robert Szold, Abraham Goldberg, Frau Edward Jacobs, Morris Ma rgu 1 i es , Louis P. Rocker, Nelson Ruthenberg und Carl S h e r - man. Die New Yorker Zionistische Vereinigung veröffentlichte eine Glückwunschkundgebung. Jacob de Haas, geb. 1872 In London, war Redakteur und Mitarbeiter verschiedener Londoner Tageszeitungen, schloß sich schon 1896 Theodor Herzl an und war 1897 bis 1905 Mitglied des Zionistischen Aktions- Comites. 1902 siedelte er nach den Vereinigten Staaten über und war bis 1905 Sekretär der amerikanischen zionistischen Föderation. Er. veröffentlichte verschiedene Schriften, u. a. Biographien von Theodor Herzl und Louis D. Brandeis. Tanzabend Dania Levin, Tel-Awfw. Dienstag, den 27. September, 8(4 Uhr abends, tanzt Dania Levin aus Tel-Awiw im Weißen Saal der Johann-Georg-Festsäle, Halensee, Johann- Georg-Str. 19. Dania Levin hat mit großem Erfolg mehrere Tanzabende in Tel-Awiw und anderen Städten Palästinas gegeben. Insbesondere ernteten ihre chassidischen und palistinensischen Tänze starken Beifall. An diesem Abend wird auch der von Dania Leviu einstudierte Sprech- und Bewegungschor ״Mul Hajeschimon“, der auf der zionistischen Kundgebung im Lehrer- Vereins haus großen Beifall errang, mitwirken. Der hebräische Kindergarten des Jüdischen Schulvereins, Klopstockstr. 58 (1 Min. v. Bahnh. Tiergarten), nimmt noch einige Kinder im Alter von 3 Ms 6 Jahren auf. Anmeldungen täglich von 8—1/210 Uhr bei der Leiterin Fr. Alice Weiss-Stadthagen. Telephon: Amt Tiergarten 2084. Gottesdienste. Freitag, den 23. September, abend!: In den Synagogeii mit altem Ritus, Neue Synagoge, Syn. Lindenstr., Köpenick und Alterversorgungsanstalten: 6 L'hr; Synagogen Lützowstr., Lavelzowstr., Fasanen*tr., Friedenstempel und Schmargendorf (Altersheim) 7 Uhr; Syn. Prinzregentcnstr.: 7.15 Uhr. Syn. Lützowstr.: Liturgie in der neuen Vertonung von Heinrich Schalit (Wiederholung): Ansprache: Dr. Weißt־. Predigt: Syn. Schmargendorf: Dr. W iener. In den anderen Orgelsynagogen: Ansprache dos Ilabhiners. Sonnabend, den 24. September, morgens: Alte Synagoge und Syn. Festalazzistr. 8.30 Uhr, andere Synagogen mit altem Ritus und Alterversorguiigsanstallcn: 9 Uhr; Frühpottesdienst: Syn. Rykestr. und Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: ß,45 IJhr; Synagogen mit neuem Ritus: Fröhgottesdienst außer Synagoge Friedenstompei): 7.30 Lhir; Hauplgottesdienst: 10 Uhr; Synagoge Friedenstempc!:!).30 Uhr; Syn. Köpenick 9.45 Uhr; Syn. Schmargendorf (Allersheim): 10 Uhr. Schrifterklärung: Syn. Münchener Str.: Dr. A. Lew; Syn. Grünewatd: Dr. Cohn. Jugendgottesdienst: 12—1 Uhr: Gemeindeschule, Boehumer Str. 8c, Leiter Lehrer J. Wachsmann. 4 Uhr: Syn. Ryke- Straße: Dr. W. Lewy; Syn. Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: Dr. Frankfurier; 4.30 Uhr: Syn. Münchener Str.: Dr. A. Levy. Sabbat- Ausgang: 6.44 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen C Uhr; morgens: Sonntag, den 25. September: Syn. Pestalozzistraße: 6.15 Uhr, Syn. Münchener Str. und Grunewald: 6.30 Uhr; andere Synagogen mit altem Ritus: 6 Uhr; vom 26. bis 29. September: Synagogen mit altem Ritus: 6.15 Uhr; Freitag, den 30. September: Alto Synagoge: 5.45 Uhr, Syn. Grunewald: 6.30 Uhr, ander« Synagogen mit altem Ilitus: 6 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus; vom 25. bis 30. September: 7 Uhr, Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 55, begründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeinde»vnagogen mit altem Ritus. —■ Unser Gottesdienst findet auch an den flohen Feiertagen statt. Für gute Vorbeter ist gesorgt. Wir bitten alle Zionisten aus dem Osten, an unserem Gottesdienst teilzunehmen. Karten Sonntag von 5—7 Uhr im Beth Hamidrasch und wochentags im Misrachi-Büro (Tel.: Norden 1159) erhältlich. Der Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi findet in diesem Jahr wieder in den Räumen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Meinekestr. 10, statt. Karten zum Preise von 10, 5 und 3 M. im Büro der B. Z. V. Meinekestr. 10 (Bismarck 7165) erhiltlich. GeschäfUiche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafö Kutschera, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländischen Zeitungen. Konzerte erster Künstler. Kadimah. Walter Mecklenburg-Aktion. Wir teilen allen Jugendbünden ufid Freunden der Walter-Mecklenburg-Aktlon mit, daß wir die Aktion bis zum 31. Dezember zu Ende führen und in den Monaten Oktober, November, Dezember unsere vollste Aktivität für die Sache einsetzen wollen. Die bisher eingegangenen Gelder reichen noch nicht aus, um das von uns geplante Haus in Ben-Schemen zu bauen. Wir erwarten, daß im Zusammenhang mit der Uebersiedlung einer Gruppe Jugendlicher aus Deutschland nach Ben-Schemen die Aktion neue Freunde gewinnt, die uns materiell unterstützen. Wir bitten uns alle Gelder auf unser Postscheckkonto Emmi Horovitz, Berlin 149 865 einsenden zu wollen. Ueber den Stand der Aktion und die Sammlung werden wir demnächst einen Bericht an dieser Stelle veröffentlichen. Die Bundesleitung. Zionistischer Gruppenverband Oberschlesien. Sonntag, den 25. September, nachmittags 3.15 Uhr, findet in Reuthen, in den oberen Räumen des Hamburger Hofs, Fr.-Wilh.-Ring 6, eine Tagung des Gruppenverbandes statt. T agesordnung: 1. Bericht über den Frankfurter Delegiertentag. Rcferent: Rechtsanwalt Samuel Holhmann, Breslau. Korreferent: Dr. Deutsch mann, Oppeln. 2. Aussprache über die Winterarbeit. 3. Verschiedenes. — Alle oberschlesischen Gesinnungsgenossen werden um vollzähliges Erscheinen gebeten. Frankfurt a. M. Zionistische Schülergruppe (Z. S. ü.). Samstag, den 24. September, pünktlich 17 Uhr, findet im Jüdischen Jugendheim, Eschershdmer Landstr. 65 (2. Stock, großer Saal), ein Vortrag eines jüdischen Vag,ו־- bundenschriftstellers, Hans Hackers, statt, über: ״Als jüdi- *eher Vagabund durch Spanien, Marokko und Portugal“. Gäste willkommen. Frankfurt a. M. Sonnabend, den 24. September, tritt die Propagandatruppe der zionistischen Jugend ״Zrif“ mit ihrer Bildrevue ״Neuland“, zehn Bilder mit Songs, Sprechchor und Sprecher vor die Frankfurter Oeffentlichkeit. Außerdem bringt der jüdische Jugendchor hebräische Lieder zum Vortrag. Damit haben auch unsere Frankfurter Gesinnungsgenossen Gelegenheit, diese neuartige Form der Werbung kennenzulernen, mit der diese Propagandatruppe schon in Darmstadt und Nauheim großen Erfolg hatte. Die Auflührung findet abends 8.30 Uhr im großen Saale der Frankfurt-Loge, Eschcrsheimer Landstr. 27, statt. Der Delegiertentag und das Keilberßheim. Der Frankfurter Dclegiertentag stellte in einem Beschluß fest, daß unser Jugend- und Sportheim am Kellberg von allen Zionisten und besonders von den Ortsgruppen, die in der Nähe liegen, materiell und ideell gefördert und unterstützt werden soll. Dieser Beschluß darf nicht nur eine Kundgebung bleiben, sondern muß von allen Zionisten in die Wirklichkeit umgesetzt werden. Da der Bau in etwa zwei bis drei Wochen vollendet sein wird, ist cs notwendig, in Deutschland 300 bis 400 aktive Mitglieder mit einem Jahresbeitrag von 12,50 Mk. oder Kc. 100 zu gewinnen. Ebenso müssen auch Vereine und Organisationen Helfer dieses wichtigen Werkes werden, wie auch alle älteren Zionisten das Heim der Jüdischen Jugend durch Jahresbeiträge unterstützen sollten. — Am 18. August fand in Karlsbad im Hause von Herrn Korctz eine Äussclnißsitzung bei Anwesenheit fast aller' Ausschußmitglieder statt. Es wurden kleine Aenderungcn am Bau sowie die Mitgliederwerbung und die gesamte Inneneinriditung durchgcsprochen und die letzten Bestellungen der Möbel erteilt. Alle, die in den letzten Wochen das Haus gesehen haben, sind erstaunt über den raschen Fortgang des Baues, so daß spätestens am 6. November die feierliche Einweihung und Eröffnung stattfinden wird. Wer mifarbeiten will, sende seinen Beitrag an die Volksbank Iwria, Chemnitz, und sorge damit für die solide Fundierung unseres Hauses und schaffe mit an dem Jüdischen Jugend- und Sportheim am Keilberg. Dr. Holze r, Chemnitz. Niederlassungsmöglichkeit für Zahnarzt in kleinerem Ort der Provinz Brandenburg kann nachgewiesen werden durch Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meineke- Straße 10. AÜl WELTV^pQBAND Dr. Leiewer in Paris und London. Der Präsident des Makkabi-Weltverbsndes, Dr. Hermann Lolewer, hat zusammen mit Herrn Diezengelf sich nach Paris und London begehen, ura in diesen beiden Stadien ein Repräsentativkomitee für die 2. Makkabiah, welche 1935 in Tel-Awiw staltfinden wird, zusammen zustellen. Es ist geplant, prominento jüdische Persönlichkeiten in diese» Komiteo zu wählen. Berliner Zionistische Vereinigung. Grupp «Bayer!־ scher Platz, Montag, den 26. September (nicht Mittwoch, den 28.), abends 8(4 Uhr, in der Synagoge Münchener Str. 37, Dr. Werner Bloch: ״Wir kämpfen um die deutschen Juden". — Gruppe Friedrichshain» Donnerstag, den 29. September, abends 8(4 Uhr, in den UnionsSlen, Greifswahler Str. 222, Moses W a 1 d m a n n: ״Unsere zionistische Aufgabe in der heutigen Zeit” (nach dem Frankfurter Delegierten tag). — Gruppe Tempelhof: Dienstag, den 27. September, abends 8(4 Uhr, in den Emmerich Bierstuben, Belle- Alliance-Str. 50 (Ecko Dreibunds tr.), Dr. Martin Rosenblüth: ״Die Lage der deutschen Juden und unsere zionistische Aufgabe' (Nach dem Delegiertentag und der Stadtkonferenz.) — Gruppe L e h - niner Platz: Donnerstag, den 29. September, abends 8(4 Uhr, im CaW L60n, Lehniner Platz, Dr. Salli Hirsch: ״Die Lage der doutsehen Juden und unsere zionistische Aufgabe“ (Nach dem Delegiertentag und der Stadtkonferenz.) Zweite Berliner zionistische Stadtkonferenz Sonntag, den 25. September, im Logenhaus, Kleists tr, 10. Tagesordnung: 1. Referat Dr. Werner Bloch: ״Von der ersten zur zweiten zionistischen Stadtkonferenz"; 2. Referat des Vorsitzenden der Z. V. f. D. Kurt Bl umenfeld: ״Die zionistische Aufgabe in Berlin”; 3. Generaldebatte; 4. nachm. Dr. Elias Auerbach: ״Palästina von heute in unserer zionistischen Arbeit,“ Beth-Am Iwrl. Sonnabend, den 24. September, abends 8(4 Uhr, in den Räumen de« Beth-Am Iwri, Kurfürstendamm 61, Vortrag des soeben aus Amerika zurückgekehrlen Gelehrten, Prof. F. Schneersohn, über: ״Neue Wege der modernen Sedcnlchro" (psychoiogischo Menschwissenschaft). Gäste willkommen. Brith Hanoar schel Zeire Misrachi. Sonnabend, 24. September, um (46 Uhr, im Bundesheim, Sendahs Schlischith für Chawerim im Zentrum. 2. Sonntag, 25. Sept.: Treffahrt aller drei Züge. Abfahrt I. Zug: Jannowitzbriicke, 2. Zug: Börse, 3. Zug: Zoo punkt 8 Uhr. Treffpunkt Ravensteiner Mühle um 13(4 Uhr. 3. Dienstag, 27. September, Ausspracheabend über ״Verhältnis des Z. M. zu den übrigen orthodoxen Organisationen. Einleitendes Referat: Bernhard Brecher. Hechaluz. Sonnabend, den 24. September, 8 Uhr abends, Sichah im Gdud-Hechaluz über ״Die Weidalh-IIechaluz". Im Chug-Habogrim um l/s9 Uhr abends, Sichah über dasselbe Thema. Dia Sichoth finden im Heim des Brith-Haolim, Augusts tr. 18, statt. Jugend wirbt für das Alter. Unter dieser Devise veranstaltet die Jüdische Altershilfe Sonntag, den 25. September, vorm. 11(4 Uhr, in der Alhambra, Kurfürstendamm 68, eine Kinder-Kinoauffühning. Karten zu 1,— und 1,60 M. im Büro der Jüdischen Altershilfe, Augsburger Str. 39, und an der Theaterkasse ab 10 Uhr vormittags am Tage der Aufführung. Zur Aufführung gelangen: ״Die Schluchten des Yangtso", Kulturfilm, ״Perlen und Seeteufel“, Seeabenteuerfilm; ״Das neue Auto", ״Flip der Frosch“, Trickfilm, ״Na Mahlzeit und Angeln gehen“, ״Unsere bösen Buben“, zwei Lustspiele, dargestellt von Kindern. JQdische Kinderhilfe. Dienstag, den 27. September, abends 8 Uhr, spricht in den Räumen der Kindcrhilfo, Auguststr. 14/15, Herr Prof. Dr. F. Schneerson über ״Das jüdische Kulturproblem in der Psychopathologie und Heilpädagogik‘ . Jüdische Volkspartei. Große öffentliche Kundgebung am Montag, den 26. September, abends 8 Uhr. Thema: Roseh-Haschnnati 1932! Redner: Rabb. Dr. Emil Cohn, Dir. Georg Kareski, Prof. Dr. II. Loewe, Moses Waldmann, Moses Goldmann, Hans Klee. בית־עם עברי• במוצ״ש׳ 24 בספטמבר ב 2/י8 שעות בערב תתקיים בבית־העם העברי בברלין׳ ירצה הפרום׳ ם• שנאודסון׳ ששב זה עתה מאמריקה׳ על: "הדרכים החדשות בתורת הנפש המודרנית" (מדע האדם הפסיכולוגי)• אורחים רצויים• ÖFFENTLICH■ KUNDGEB UNIS »IR JIIBIICKIM VOLKSPARTEI Montag, den 16. September, abends 8 Uhr im Lehrervereinshaus, Alexanderplatz RÖSCH MASCHANAH 1932! Redner: Rabb. Dr. Emil Cohn Moses Waldmann Dir. Georg Kareski Morn Goldmann Prof. Dr. Heinrich Loewe Hans Klee Keiner darf fehlen! -Hamakkabi“. Dis dritte Nummer des ״Hamakkabi" wird End• des Monats erscheinen und ist als Sondernummer für die Koren Kajameth-Aktian des Makkabi-Weltverbandes bestimmt, Deutscher Makkabikrcis Makkabiah-Fotoausstcllung. Die Kwuzah Awukah des Makkabi Ilazir im Bar Kochba Hako&h Berlin eröffnet am 12. Oktober im Heim des Bar Kochba Ilakoah, Oranienburger Str. 60/63, eine Makkabiah-Fotoausstellung. Die Ausstellung wird täglich von: 16—20 Uhr geöffnet sein. Es werden künstlerische Aufnahmen von der Makkabiah und von Palästina, sowie zahlreich« Kunstgegenständit " ״.1 ot T,c Berlin, Sonntag, den 25. September, findet um 9.30 Uhr auf• dem Sportplatz Humbohj^hain ein leichtathletischer Jugend -Klubksmpf der.. Verehre Humboldt,/— .Brandenburg.— /Teutonia. «£ Jüar Kochba Hakoali statt. Der um&tft lötnüla KoniurrinÄs _ 190 m 400 m, 1500 m, 60 m Hffrden, Kugelstoßen, Speerwerfen, Weitsprung, 4 X 100-m-Staffcl und 20 X 200-m-Staffel. Daneben tragen die Knaben der gleichen Vereine einen Dreikampf aus. (100 m, Wcitsprung, Schlagbali-Weitwerfen.) Unsere Jugendlichen zeigten in diesem Jahr schon gute Leistungen, so daß man mit einem günstigen Abschneklen rechnen kann. Einzelne Leistungen unserer besten Jugendlichen: 100 m: Werner SchaUmann 11,5 Sek., Jahrg. 1915; 200 m: Werner Schattmann 23,3 Sek.: 400 m: Fritz Zwerdlin 66,1 Sek., Jahrg. 1916; Weitsprung: Berth. Scheller 6,66 m, Jahrg. 1916; Hochsprung: Heini "Groß 1,58 m, Jahrg. 1914; Speerwerfen: Norbert Meyer 42,50 m, Jahrg. 1915. Frankfurt 3. M. Die 1. Handballmannschaft spielte am 11. 9. gegen den B. Pokalmeuter den Turnverein 1912, Götzenhain, und gewann 8:7 (2:4). Am vergangenen Sonntag kanterlen die jüdischen’ Spiele den Reichsbahnsportvorein Bad Homburg 12: 2 nieder. — Sonntag, den 25. September, finden auf dem Sportplatz des Bar Kochba im Ostpark vier Verbandsspiele statt. Beginn 12,46 Uhr. Am interessantesten •wird das Spiel der 1. Mannschaft gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer des B. S. C. 1899 —• Oflenbach werden. Auch der Punktkampf der Bar Kochba-Damenhandball-Elf^ gegen die. sehr starke Elf des Fußballsportvereins dürfte guten Sport bringen. Die ersten Herren spielen um 3.15 Uhr, anschließend Damenkämpfe. Köln. Der ״Yintus" Verband jüd.-neutraler Tumu. Sportvereine Deutschlands, veranstaltete am 11. September in Gelsonkirchen seine 8. Verbandsmeisterschaflcn. Zum ersten Male nahmen daran auch die westdeutschen Vereine des Makkabi-Weltverbandes teil. Der Bar Kochba Köln entsandte 25 Teilnehmer. Durch eine Omnibus-Panne verzögerte sich die Ankunft der Kölner Teilnehmer um 2 Stunden, so daß der größte Teil der Vorkämpfe und ein Teil der Entscheidungen bei Ankunft der Kölner bereits erledigt waren. Trotz des Regens konnte der Rar Kochba Köln bei den restlichen Konkurrenzen ganz, hervorragend abschnriden. Fünf erste Siege, drei zweite Siege und zwei dritte Siege konnten die Kölner Blau-Weißen erringen. Bei den Senioren wurde im 400-m-Lauf Josef Rath, Bar Kochba Köln, erster Sieger,, während Oskar Rappaport noch einen guten dritten Platz belegen konnte. Der 3000-m-Lauf der Senioren brachte den spannendsten Kampf des Tages. Max Gerf, Bar Kochba Köln, folgte dem mehrfachen langjährigen V intu»-Meister Moll, Aachen 06, wie ein Schatten. Moll, der verschiedentlich versuchte, seinen Gegner durch eingelegte Zwischenspurfs loszuwerden, mußte sich im Endspurt knapp geschlagen geben und der Bar Kochbaner Max Gerf errang damit einen vielbejubelten Sieg. In der 4x 100-m-Staffcl der Senioren hatte die Bar Kochba-Mannschaft bereits bis zum 2. Wechsel einen Vorsprung von zirka 8 Metern. Durch den herrschenden Sturm waren jedoch die Kräfte des zweiten Staffelmanries derart aufgebraucht, daß er den wie sonst spurtenden dritten Mann nicht erreichen konnte. Dadurch mußte derselbo wieder abstoppen, so daß der gesamte Vorsprung wieder vorloren ging. Trotzdem konnte Weiß, als dritter Mann, wiederum einen knappen Vorsprung erringen, den der Schlußmann Gradmann jedoch gegen den 100-m-Vintusmeister Lachmann, Bochum, nicht hallen könnt«. Bar Kochba Köln belegte damit knapp hinter Ilakoah Bochum den zweiten Platz. Im Kugelstoßen der Senioren konnte Feuerstein, Bar Kochba Köln, einen dritten Platz belegen. Bei den Damen waren Lilli Münzer und Miriam Leeser, beide Bar Kochba Köln, im 100-m- Lauf den anderen um eine Klasse überlegen. Diesesmal revanchierte sich Lilli für ihre Niederlage in Sulz und schlug ihre Kluhkollegin Miriam knapp. Sabel, Ilakoah Bochum, wurde Dritte. Miriam Leeser, Bar Kochba Köln, welche für sämtliche Wurf- und Springkonkurrenzen als Favoritin galt, konnte ihr Können infolge der verspäteten Ankunft leider nicht mehr unter Beweis stellen. Die 4x 100-m-Staffel für Damen wurde eine leichte Beute der Bar Kochba-M'nlels, die mit 15 m Vorsprung vor Hakoah Bochum einlaufen konnten. Bei den Jugendliehen gab es im 1000-m-Lauf einen Doppelerfolg des Bar Kochba. Sommy Werner und Jakob Herzberg konnten das ganze Rennen führen und in dieser Reihenfolge als Sieger das Zielband zerreißen. Der Bar Kochba Köln hat mit dieser Veranstaltung seine offizielle Leichtgthletik-Sommersaison beschlossen.

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