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Jüdische Rundschau · 1932-09-20 · Heft 75 (20.9.1932) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 75 (20.9.1932)
Date
1932-09-20
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 364 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 75, 20. IX. 1932 Vermischtes Der hebräische Kindergarten des Jüdischen Schulvereins, Klopstockstr. 58 (1 Min. v. Bahnh. Tiergarten), nimmt noch einige Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren auf. Anmeldungen täglich von S—1.t, 10 Uhr bei der Leiterin Fr. Alice Weiss-Stadthagen. Telephon: Amt Tiergarten 2081. Der Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi findet in diesem Jahr wieder in den Räumen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Mcinekestr. 10, statt. Karten zum Preise von 10, 5 und 3 M. im Büro der B. Z. V.. Mcinekestr. 10 (Bismarck 7163) erhältlich. Der Zentralverband ostjüdischer Organisationen Berlins macht hierdurch auf folgende überaus wichtige Verfügungen aufmerksam: 1. Laut Verfügung des polnischen Oencralkonsulats müssen sich sämtliche männlichen polnischen Staatsangehörigeu, die das 18. Lebensjahr erreicht haben, beim Generalkonsulat zwecks Registrierung melden. Außerdem sollen sämtliche polnischen Staatsangehörigen vom 28. bis einschließ* lieh 50. Lebensjahr, soweit sie sich Ende des Jahres 1930 resp. im Jahre 1031 nicht registrieren ließen, bei der Militärabteilung des Konsulats zwecks nachträglicher Registrierung umgehend melden. Diese Registrierungsanträge können mündlich oder schriftlich gestellt werden. Bei schriftlicher Anmeldung müssen sämtliche Personalien des Betreffenden wie auch Namen und Geburtsdaten der Eltern angegeben werden. 2. Alle ehemaligen r u m ä n i s c h c n S t a a t s a n gehörigen, auch die aus Neu-Rumänicn, welche durch nicht rechtzeitige Registrierung resp. durch den Nichtbesitz eines Nationalitäten- Scheines ihre Staatsbürgerrechte verloren haben, können lt. Verfügung des Königlich rumänischen Justizministeriums sich nachträglich registrieren lassen und dadurch ihre ehemaligen Bürgerrechte zurückerhalten. Gleichzeitig teilen wir mit, daß die Heimatsbehörden jetzt neue Nationalitätenscheine ausstellen. — Der Zentralverband ostjüdischer Organisationen Berlins, Berlin N 54, Rosenthaler Str. 55, Tel. Norden 5514, steht jedem zur unentgeltlichen Beratung in allen Angelegenheiten, auch des Rechts- Schutzes, unter Leitung eines Rechtsanwalts täglich von 9 bis 1 Uhr zur Verfügung. Deutscher Landesverband der Zionisten-Revisionlsten. An Stelle von Richard Licht heim, der den Vorsitz niederlegte, wurde Dr. Hans Bloch (Berlin) zum Vorsitzenden gewählt und gleichzeitig Dr. Et tisch mit der Leitung des Sekretariats betraut. Die Zusammensetzung des Landesvorstandes bleibt unverändert; auch Richard Licntheim gehört ihm weiterhin an. Ein deutscher Delegiertentag der Revisionisten soll im Laufe dieses Winters zusammentreten. Die Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler E. V. hat als Notizblatt 30 einen ״Katalogdererschieneneu Abbildungen zur jüdischen Kunst• und Kulturgeschichte“ herausgegeben. Der Architekt, der Bildhauer, der Kunstgewerbler, sie alle werden in dem erwähnten Katalog Anregungen finden. Aber auch dem Forscher wird der jetzt begonnene Katalog ein unentbehrliches Hilfsmittel werden. Es ist nur zu hoffen, daß die Durchführung des so viel versprechenden Nachschlagewerkes von allen in Betracht kommenden Personen duch Uebersendung illustrierter Werke an die Geschäftsstelle der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler, Frankfurt a. M., Fahrgasse 146, unterstützt wird und daß die Gesellschaft die Mittel aufbringt, um den Katalog in rascher Folge erscheinen zu lassen. Gautreffen Zeire Misrachi und Brith Haiwar. Vom 9. bis 11. September fand in Brandenburg a. H. das erste Gautreffen des Gaues Mitteldeutschland statt, an dem sich ca. 45 Chawerim der Berliner, Magdeburger und Brandenburger Guppe beteiligten. Am Freitag Abena wurde das Gautreffen durch den Gauleiter Chawer Brecher (Berlin) eröffnet. Der Vertreter der Bundesleitung, Chawer Emst David, verlas ein Begrüßungsschreiben der abwesenden Mitglieder der Bundesleitung. Der Schabbath Vormittag war von Arbeitsgemeinschaften über die Sidrah und Haftarah ausgefüllt, die von Brecher (Berlin), Burstein (Magdeburg) und Schiff (Brandenburg) geleitet wurden. Am Nachmittag gab der Oneg Schabbath den Brandenburger Gemeindemitgliedern zum ersten Male Gelegenheit, an einem lebendigen Beispiel die Bedeutung Erez Israels für das Leben in der Golah kennenzulemen. Am Mozah Schabbath veranstaltete der Zeire-Misrachi eine Kundgebung für den KKL. Chawer Bernhard Brecher referierte über das Ziel des KKL und seine Leistungen in den letzten zehn Jahren. Der Vorsitzende der Brandenburger Jüdischen Gemeinde, Rechtsanwalt Kohn, begrüßte als der älteste. Zionist Brandenburgs die auswärtigen Chawerim und gab der Hoffnung Ausdruck, daß dieses Treffen im Gemeindeleben nicht spurlos vorübergehen werde. Den Höhepunkt der Kundgebung bildete die Vorführung von Lichtbildern aus dem Emek und dem Jordantal, zu dem Emst David mit persönlichen Erinnerungen vermischte Erklärungen gab. Den Schluß der Kundgebung bildete ein Appell Chawer Brechers an die fast vollzählig erschienenen Gemeindemitglieder, sich an der weiteren Arbeit des KKL aktiv zu beteiligen. Der Erfolg zeigte sich in der Verdoppelung der Büchsenzahl. — Der Sonntag war Erörterungen über die organisatorische Umgestaltung des Bundes gewidmet. Im Anschluß an ein Referat von Ernst David entspann sich eine lebhafte Diskussion. Das Gautreffen gab der neugegründeten Brandenburger Gruppe Gelegenheit, in das Bundesleben hineinzuwachsen. Auch den übrigen Chawerim gab das dreitägige Zusammenleben eine Fülle neuer Anregungen für ihre weitere Arbeit. Bernhard Brecher. Gruppenverband des Misrachi und Zeire Misrachi Rheinland-Westfalen. (Anschrift: S. Szobel, Münster i. W., Rosenplatz 1.) Am 28. und 29. August fand in Recklinghausen i. W. der zweite Gautag der westdeutschen Zeire-Misrachi- und Brith- Hanoar-Gruppen in diesem Sommer statt. Es hatten sich urigefahr 60 Chawerim und Chaweroth eingefuuden. — Anschließend an einen gemeinsamen Gottesdienst in der Synagoge begann der Gautag mit einer Freitag-Abend-Feier, die von Semiroth und Horratäruen umrahmt war. Die offizielle Er- Öffnung des Gautages bildete eine öffentliche Veranstaltung, die am Schabbath Abend im großen Saale des Gemeindehauses in Anwesenheit vieler Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Recklinghausen stattfand. Nach einer herzlichen Begrüßung der misrachistischen Jugend durch den Vertreter der jüdischkonservativen Vereinigung, Herrn Fernbach, Recklinghausen, sprach Chawer Siegmund" Szobel, Münster, über: ״Jehuda Halewi und die Philosophie“, wobei er das Problem der Vereinbarkeit von Glaube und Wissen in den verschiedenen Zeitströmungen beleuchtete und die scharf antirationalistische Haltung Jehuda Halewis innerhalb der jüdischen Relägions- Philosophie hervorhob. — Am Sonntag, der ganz der Behandlung interner zeire-misrachistischer Fragen gewidmet war, fand u. a. eine Arbeitsgemeinschaft über Methoden des hebräischen Unterrichts in den Gruppen, geleitet von Schmul Brauer, Essen, sowie eine Sicha über die Ideologie von Thorah-wa-Awodali statt. — Der Jüdischen Gemeinde Recklinghausen sei auch an dieser Stelle für die dem Zeire Misrachi erwiesene Gastfreundschaft gedankt. Hamburg. Viertes national jüdisches Jugendtreffen. Vom 9. bis 11. September fand in der Nähe Hamburgs das traditionelle Treffen der nationaljüdischen Jugend Hamburgs statt. An der Führertagung über Freitag und Schabbath nahmen ca. 100 Jugendliche teil. Am Freitagabend unterhielt man sich nach dem gemeinsamen Essen durch hebräische Lieder und einige kleinere Referate über den ״Arbeitsbegriff am Schabbath“ und den ״Schabbath in der Golah“. Im Mittel* punkte des Schabbath stand das Referat von Heini Strauß über ״Zionistische Bewährung in der Galuth“. Es wurde der Dualismus des Galuthschicksals aufgezeigt. Für uns sei Galutharbeit nur möglich im Hinblick auf Palästina. Für uns zionistische Jugendliche sei vor allem Konzentrierung der Kräfte aut Palästina notwendig, in nichtjüdischen Fragen der Galuth sei möglichste Zurückhaltung erforderlich. In der sehr interessanten Diskussion, die zuin Teil in hebräischer Sprache geführt wurde, kam vor allem die Meinung des sozialistischen und andererseits des gesetzestreuen Teiles der Jugend zum Ausdruck. Man könne sich vor der drohenden Assimilation nur durch ein auf sich selbst beschränktes jüdisches Leben schützen, das gleichzeitig Gewähr für eine ״jüdische“ Chaluziuth geben kann. — Am Sonntag sollte das große Treffen sämtlicher nationaljüdischer jugendlicher stattfinden. Das überaus schlechte Wetter verhinderte viele jugendliche Schüler am Erscheinen. Trotzdem konnten von Dr. Marx ca. 400 Jugendliche begrüßt werden, darunter besonders 30 Kieler, mehrere Lübecker und Harburger Gäste und zum ersten Male auf einem natiorialjüdisehen Jugendtreffen ein größerer Kreis vom ״Esra“. Für diese dankte Alex Co hn in hebräischer Sprache und betonte, daß ein nicht kleiner Teil des ״Esra“ sich eng verbunden mit dem (gesetzestreuen) Aufbau in Erez Israel fühle. Das rege Interesse des ״Esra“ werde sich auch in der tatkräftigen Mitarbeit an der hebräischen Tagung in Berlin zeigen. Anschließend fand noch einmal ein kurzes Resümee des Referates von Heini Strauß mit Diskussion statt. An dieser beteiligten sich vor allem Benno Offenburg, Hans Reichmann, Hans Heimann und Goldmann (Kiel). Chawer Indmann begrüßte die Tagung im Namen der Arbeiterjugend Palästinas. Mit der Hatikwah wurde das Treffen beendet. — Man ging mit dem festen Vorsatz auseinander, im kommenden Jahre an die zionistischen Aufgaben mit doppeltem Eifer heranzugehen. Dies zeigt sich auch schon in eher Mitarbeit fast aller Bünde an der diesjährigen Rosch Haschanah- Aktion des KKL, die eine weitaus größere Beteiligung als sonst auf weist. F. I. Kissingen. Die Trauerfder für den 1m vorigen Jahr verstorbenen Michael Nassatisin vollzog sich am 28. August unter reger Anteilnahme der hiesigen Gemeinde. Bezirksrabbiner Dr. Ephraim zeichnete ein Lebensbild des allzufrüh Verstorbenen und gedachte seiner großzügigen und hingebungsvollen Arbeit für Erez Israel. Zahnarzt Bamberger sprach im Aufträge der Z. V. f. D. einige Worte des Gedenkens. Die Witwe des Verstorbenen und eine größere Zahl auswärtiger, zur Kur in Kissingen weilender Zionisten, darunter M. Us sisch - k in, wohnten der Trauerfeier bei, bei welcher das Grabdenkmal für Michael Nassatisin enthüllt wurde. Verlag Eschkol A.-G., Berlin-Charlottenburg, Bismarck- Straße 106, teilt mit: Trotz Wirtschaftskrise ist es dem Verlag ״Eschkol“ Berlin, gelungen, das groß angelegte Werk der ״Encyclopaedia Judaica", das unter der Chefredaktion von Dr. Jakob Klatzkin und Prof. Ismar Elbogen erscheint, fortzusetzen. Dieser Tage gelangte der neunte Band, der die Artikel von Jerusalem bis Kimchi enthält, zur Ausgabe. Von den groß angelegten Monographien dieses Bandes sind insbesondere zu nennen: Jeschiba, Jesaja, Jesus, Jiddische Sprache und Literatur, Josephus, Kabbala, Kalender, Karäer, Katakomben, Ketubba. Wie die früheren Bände ist auch dieser Band mit zahlreichen Illustrationen, darunter auch farbigen, sowie Noten ausgestattet. Essen. (Herzl-Rathenau-Gedenkfeier.) Einen eindrucksvollen Verlauf nahm die Theodor Herzl-Gedächtnisfeier der Ortsgruppe. Sie fand am 20. Juli im großen Saale der Folkwangschulen statt und war mit einem Gedenken für den vor zehn Jahren hingemordeten Rathenau verbunden. Nach einem Vortrag der F-Dur-Sanate von Händel (Violine Frau Hilde Benjamin, am Klavier Frl. Hannah Auerbach) brachte Herr Manasse Rathenaus Schrift ״Aufruf an die deutsche Jugend“ zu Gehör. Es folgte in bewußter Gegen- Überstellung eine im Jahre 1900 in einer amerikanischen Zeitschrift erschienene Skizze ״Zionismus“ von Theodor Herzl, vorgetragen von Isel Adler. Den Höhepunkt des Abends bildete die Rede des Herrn Dr. Erwin Mansbach: ״Rathenau und Herzl“. Rathenau, so führte der Redner aus, den Mann tiefer seelischer Zwiespältigkeit, beseelte eine Abneigung gegen den Furchtmenfchen, den er im Juden zu erkennen meinte und eine Bewunderung für den Mutmenschen, der ihm im blonden Germanen entgegentrat. Anders Theodor Herzl, der seinem Judentum ebenso entfremdet gewesen war, wie Rathenau, aber nicht nur den Weg zu ihm zurückfand, sondern ihn seinen Brüdern zeigte. Nachdem der reiche Beifall verklungen, beschloß ein Sprechchor aus ״Jeremia“, ausgeführt von Mitgliedern der Jüd. Jugendbünde, den Abend. Wie die JTA. berichtet, mußten der frühere Berliner Polizeivizepräsident Dr. Bernhard Weiss und Gattin, die vor einigen Tagen nach Gmunden in Oberösterrcich gekommen waren, um hier Erholung zu suchen, diesen Ort schon nach drei Tagen verlassen, da sie unablässig Schikanen, Belästigung und Bedrohung seitens des nationalsozialistischen Bevölkerungsteils ausgesetzt waren. Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Wittenbergplatz, Mittwoch, den 21. September, abend» 8(4 Uhr, im Hause von Herrn Ludwig Mayer, Lutherstr. 46, Josef Hirsch: ״Bericht über den Delegiertentag", Dr. Emo Sereni: ״Nationales und privates Kapital beim Aufbau Palästinas“. — Gruppe Savignyplatz, Donnerstag, den 22. September, abends 8*4 Uhr, im Beth-Am Iwri, Kurfürstendamm 61, Kurt Ru pp in; ״Unsere zionistische Aufgabe in der heutigen Zeit" (nach dem Fankfurter Delegiertentag). — Gruppe Hansaplatz, Donnerstag, den 22. September, abends 814 Uhr, im Cafe Hansa, Flensburger Str. 19, Dr. Fritz Löwen stein: ״Der Frankfurter Delegiertentag und die neue zionistische Arbeit". — Gruppe Bayerischer Platz, Mittwoch, den 28. September, abends 8 >4 Uhr, in der Synagoge Münchener Str. 37, Dr. Werner Bloch: ״Die Lage der deutschen Juden und unsere zionistische Aufgabe“ (nach dem Delegiertentag und der Stadtkonferenz). — Gruppe Friedrichsh a i n , Donnerstag, den 29. September, abends 81/s Uhr, in den Union- »älen, Greifswalder Str, 222, Moses Waldmann: ״Unsere zionistische Aufgabe in der heutigen Zeit" (nach dem Frankfurter Delegiertentag), Vertreterversammlung der B. Z.V. Mittwoch, den 21. September, abends 814 Uhr, Meinekestr. 10. Tagesordnung: Berieht des Vorstand« und Plan für die neue Arbeit. Die Vertreter- Versammlung ist für Mitglieder der B. Z.V. öffentlich. Zweite Berliner zionistische Stadtkonferenz Sonntag, den 25. September, im Logenhaus, Kleiststr. 10. Tagesordnung: 1. Referat Dr. Werner Bloch: ״Von der ersten zur zweiten zionistischen Stadtkonferenz"! 2. R-.ferat des Vorsitzenden der Z. V. f. D. Kurt Blumenfeld: ״Die zionistische Aufgabe in Berlin“; 3. General! debatte; 4. nachm. Dr. Elias Auerbach: ״Palästina von heut# in unserer zionistischen Arbeit." Jugend wirbt für das Alter. Unter dieser Devise veranstaltet die Jüdische Altarshilfe Sonntag, den 25. September, vorm. 11(4 Uhr, in der Alhambra, Kurfürstendamm 68, eine Kinder-Kinoaufführung. Karten zu 1,— und 1,50 M. im Büro der Jüdischen Allershilfe, Augsburger Str. 39, und an der Theaterkasse ab 10 Uhr vormittags am Tage der Aufführung. Zur Aufführung gelangen: ״Die Schluchten des Yanglse", Kulturfilm, ״Perlen und Seeteufel“, Seeabenteuerfilm, ״Das neue Auto“, ״Flip der Frosch", Trickfilm, ״Na Mahlzeit und Angeln gehen", ״Unsere bösen Buben", zwei Lustspiele, dargestellt von Kindern. Synagogenverein Friedenstempel. Mittwoch, den 21. September, abends 8(4 Uhr, spricht in der Synagoge Friedenstempel Herr Rabb. Dr. Prinz über: ״Einführung in die beiertage, ihre Gebete, Bräuche und ihre Musik". Es wirken mit die Herren Überkantor Neumann, Musikdirektor Wachsmann und Organist Schwarz. Gäste willkommen. Geschäftliche Mitteilungen Die Buchhandlung ״Kedem“, Berlin-Charlottenburg, Dahlmannstr. 8, legt der heutigen Nummer einen Prospekt über das längst erwartete Buch von Dr. E. Auerbach, Wüste und gelobtes Land, bei. Es ist sehr erfreulich, daß dieses Geschichtswerk gerade vor den Feiertagen erscheint. Die Anschaffung dieses Werkes für eigene und auch für Geschenkzwecke ist besonders zu empfehlen. Ich bin als Rechtsanwalt beim Amts- und Landgericht in Düsseldorf zugelassen. Meine Büroräume befinden sich in der Schadowstraße 37 1. Et*. Telefon 21304 (nach Büroschluß 18454) Diplomkaufmann Dr. Jur., Dr. rer. pol. Josef Neuberger Rechtsanwalt Dauerndes inserieren Dringt dauernd uewinn! Xurttck Dr. W. Schön Eine Anzeige in dieser Größe kostet 8.— Hk. für Abonnenten nur 6.— Hk. (ausgenommen Geschäftsanzeigen) lanzibend Dania Lenin Tel - Awiw Vorverkauf: Rubin Mas», Charlottenburg;, Pesialozziatr. 15; Goazer, Berlin, Oranienburger Str. 26 und an der Abendkasse Am Dienstag, 27. September, (49 Uhr ■handi, - Im Programm: u. a. Chssiidische, chaluzische und arabische Tänze. Komiort-Vorderzimmer zweifenstrig־, sonnig, gut möbliert, nahe Kurfurstendamm, an ein oder zwei Personen zum 1, Oktober preiswert abzugeben. Näheres: J * Oliva 37 39 s Schreibmaschinen-ArDeiten! ■ 0 ■ Aushilfe, Halbtagssteile gesucht■ ■ 2 Eigene Maschine. Beste Referenzen. 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Was heißt es: Jude sein?—: ein Unendliches mehr an Formen, Beziehungen, Lebensäußerungen, als die Nivellierung des jüdischen Großstadtdaseins in Europa und Amerika zuzeigen vermag. Die Entdeckung dieser von junger Meisterhand gestalteten Fülle, Buntheit und Mannigfaltigkeit ist der große Ertrag der ״Exotischen Juden", eines der merkwürdigsten, selbständigsten jüdischen Bücher unserer Zeit. Soeben erschienen/ Durch jede Buchhandlung 1 VELT.VERLifi BIRLI.V W 57, PUUlimilE 10/11 Ver«־twortlidj« Redskteur r Dr. Wern״ Bloch, Berlin-Wilmersdorf. V«U*: Jüdische Rundschsu G.m.KH., Berti־ W 15. Versnlwortlidi für de־ InMr.t־nt«il־ R. Se*«J. Berlin -Wilmersdorf. Ans.-V.rw.: Jüdische Rundichsu G.B.11.H, Berlin W15, Mem.ks.tr. 10 Druck von Siegfried Schalem, Berlin Schoneberg.

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