Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 70 (2.9.1932)
- Date
- 1932-09-02
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 70, 2. IX. 1932 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 339 •XXIV. Delegiertentag der Z. V. L D. am II. und 12. September in Frankfurt a. M, Volksbildungsheim, Eschenheimer Anlage 40/41. Wahlmeldungen. Alle Gruppen, die ihre Wahlresultate der Hiuptwahlkommission noch nicht bekanntgegeben haben, werden dringend gebeten, dies unverzüglich nachzuholen. Wahlresultate. Berlin: Dr. Gustav Krojanker, Dr. Herrmann L e 1 e w e r, Dr. Egon Rosenberg, Dr. Willi Schön, Max Tisch• ler, Else Nathan, Fritz Loeweijstein, Nehcmia Ginsburg, O. Potschter, Dr. Aron B a r th , Moses G o 1 dm an n , Isl EIsn er, rienny Frank, sämtlich Berlin, Delegierte; Josef Hirsch, Moses Waldmann, Dr. Werner Bloch, Dr. Heinz Gerling, Hans Rosenkranz, Enzo Sereni, Oeorg Lubinski, Josef Wahl, Max Nathan, Etienne Basch, Erwin Pollak, sämtlich Berlin, Hans Pomeranz, Frankfurt/M., Arthur Schragenheim, Berlin, Julius Rosenbaum, Frankfurt/M., Josef L. Oppenheimer, Frankfurt/M., Edith Hirsch, Berlin, Ersatzdelegierte. Chemnitz: Dr. Holzer, Chemnitz, Delegierter; Dr. Geis, Chemnitz, Ersatzdelegierter. Dresden: Otto Lehmann, Dresden, Delegierter; D. Mednikow, Dresden, Ersatzdelegierter. * Duisburg: Dr. Harry Epstein, Duisburg, Delegierter; Frau Bertha Epstein, Duisburg, Ersatzdelegierte. Düsseldorf: Harry Bein, Düsseldorf, Delegierter; Heinz Lewandowski, Düsseldorf, Ersatzdelegierter. Elberfeld: Dr. L. Grüneberg, Elberfeld, Delegierter; Dr. L. Adlerstein, Elberfeld, Dr. P. Dreyfuß, Bonn, Ersatzdelegierte. Erfurt: Dr. Ludwig Klein, Erfurt, Delegierter; Dr. Richard Wolfheim, Erfurt, Ersatzdelegierter. Fraakturt/M.: Salomon Stieb ei, Kurt Loewenstein, Rabbiner Dr. Jakob Hoffmann, Aenne Pomeranz, sämtlich Frankfurt/M., Delegierte; Fritz Loew, Dr. Martin Pleßner, Dr. Eichwege, Jakob Wodowski, sämtlich Frankfurt/M., Ersatzdeiegferte. Gotha: Dr. Max Nu ßbaum, Waltershausen, Delegierter; Rudolf Markus, Dr. Fritz Nöack, beide Gotha, Ersatzdelegierte. Hannover: R.-A. Georg G o I d s t e i n , Hannover, Delegierter; Elisabeth Katz, Hannover, Ersatzdelegierte. Hlndenburg: Hans Klee, Berlin, Delegierter; Frau Hilde Wolff, Breslau, Ersatzdelegierte. Insterburg: Dr. Posner, Insterburg, Delegierter; Frl. Betty Demant, Insterburg, Ersatzdelegierte. Karlsruhe: Hermann Ellern, Karlsruhe, Delegierter; Siegfried Ettlinger, Karlsruhe, Ersatzdelegierter. Kassel: R.-A. Dr. Kugelmann, Kassel, Delegierter; Sally Kaufmann, Kassel, Ersatzdelegierter. Köln: Amtegerichtsrat Otto May, Channah Ma iofis, beide Köln, Delegierte; Salomon Hofmann, Frau Dorf, beide Köln, Ersatzdelegierte. Liipzig: Dr. Fritz Loebenstein, Dr. Ludwig Lehrfreund, beide Leipzig, Delegierte; Hans Baum, Heinrich Schwadron, beide Leipzig, Ersatzdelegierte. 4*Lübeck: Lazarus Barth, Berlin, Delegierter; Frau Margarethe Flörsheim, Hamburg, Ersatzdelegierte. Oppeln: R.-A. Dr. Deutschmann, Oppeln, Delegierter; R.-A. Adler, Oppeln, Ersatzdelegierter. Ratibor: M. Waldmann, Berlin, Delegierter; Josef Hirsch, Berlin, Ersatzdelegierter. Saarbrücken: Dr. Benny Weiler, Saarbrücken, Delegiert e r; Dr. Isserlin, Georg Levy, beide Saarbrücken, Ersatzdelegierte. ' Wiesbaden: S. Jakob Rosenberg, Wiesbaden-Bierstadt, Delegierter; Dr. Felix Harry, Wiesbaden, Ersatzdelegierter, Wahlbezirke: Bamberg-Kitzingen: Oskar Groß, Kitzingen, Delegierter. Fulda, Hameln: Moritz Nußbaum, Fulda, Delegierter. G.-V. Thüringen: Adolf Israe 1 ski, Erfurt, Delegierter; Dr. Peritz, Waltershausen, Ersatzdeleglerter. Zwickau-Liegnitz: Dr. Noßbäum, Zwickau, Delegierter; R.-A. Dr. Hans Lewin, Zwickau, Efsatzaelegierter. Unterbringung. Alle Gesinnungsgenossen, die die Absicht haben, am Delegiertentag teilzunehmen, werden dringend gebeten, dies rechtzeitig dem Wohnungsbüro des Delegiertentages (Adresse: Rechtsanwalt Heinrich Rosenblum, Frankfurt a. M., Günthersburg-Alke 48) mitzuteilen. Es stehen Hotelzimmer zu Vorzugspreisen von 6,50 M., 6 M., 4,50 M. und 2,50 M. pro Bett inkl. Frühstück und Bedienung zur Verfügung. Außerdem können eine größere Anzahl kostenloser Privatquartiere beschafft werden. — Bei allen Bestellungen ist Ankunft und Aufenthaltsdauer anzugeben und auch mitzuteilen, ob Zimmer mit 1 oder 2 Betten gewünscht werden. Bahnhofsdienst. Am Hauptbahnhof in Frankfurt a. M. wird eine Auskunfts - und Empfangsstelle der Zionistischen Ortsfruppe eingerichtet, bei der auch diejenigen Delegiertentagsesucher, die ihr Logis erst verspätet bestellen können, erfahren, wo sie untergebracht sind. Eintrittskarten. Es werden Eintrittskarten für Zuhörer abgegeben, und zwar für Sonntag, den 11. September, zum Preise von M. 2,—, für Montag, den 12. September, zum Preise von M. 1,—. Bestellungen unter gleichzeitiger Einsendung des Betrages und eines Freikuverts werden erbeten an die Z. V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10; Postscheckkonto: Berlin Nr.-8091. Am Sonntag, dem 11. September, findet ab morgens 8 Uhr der Kartenverkauf an der Kasse des Deieglertentages im Volksblldungsheim statt. Jugendliche erhalten Eintrittskarten zum Preise von M. 1,— resp. M. 0,50 nur durch Vermittlung der Jugendbünde. Treffpunkt am Vorabend des Delegiertentages (10. Septbr.) im Cafd Hauptwache, I. Stock., Zionistische Vereinigung für Deutschland III. Deleglertentag des Verbandes Jüdischer Fnraei lür Palästina- Arbeit am 8. und 9. Septemberin Frankfurt a. M. 1. Tag: Beginn 10 Uhr morgens Im Synagogensaal, Unterlindau 21 (nicht, wie zuerst angegeben, Haushaltungsschule). 2. Tag: Haushaltungsschule, Königswarterstr. 20. Programm: 1. Die Entwicklung der Weltorganisation (Jenny Blumenfeld- Berlin). 2. Probleme der deutschen Arbeit (Dr. Marg. Tumowsky- (Berlin). 3. Finanzbericht (Dr. Marie Mayer-Berlin). 4. Generaldebatte mit einleitenden kurzen Referaten: a) Erzlehungs- und Schulungsarbeit (Dr. RaJid Straus-München); b) Werbearbeit (Irma Levy-Breslau); c) Geldaufbringung (Marg. Flörsheim-Hamburg); d) Verhältnis zur allgemeinen zionistischen Arbeit, Ortsgruppenarbeit, KKL, KH, Chaluzarbeit (Henny Frank-Berlin); e) Stellung zur sozialen Galutharbeit (Harriet Hurwitz-Beriin);?) Stellung zu anderen Verbänden (Bertha Epstein-Duisburg); g) Organisationsfragen, Bezirksverbände, Statutenergänzung, Vorstandskompetenzen (Hauny Loew-Tachauer-Frankfurt/M.). Jugendarbeit: Donnerstag Abend, Aussprache mit der Jung-wizo. Referate: Recha Freier-Berlin, Mary Frost- Frankfurt/M. 5. Entlastung des Vorstandes und Wahlen. B. Z. V. Gruppe Schmargendorf. Donnerstag, den 8. September, abends 8*4 Uhr, im Hause von Herrn und Frau Dr. Mayer, Binger Str. 11a, Marcel Lew: ״Die vereinigte sozialistischo Partei". (Nach der Daniiger Weltkonferehz.) —■ Gruppe W i 11 o n b e r g p 1 a t z. Mittwoch, den 7. September, abends 81/8 Uhr, im Hause von Herrn Dr. Han» Nathan, Augsburger Str. 89. Redakteur I. Klinow: ״Nach einer Palästinareil»". Beth-Am Iwri. Am Mittwoch, den 7. September, 82/י Uhr abends, spricht in Bcth-Am Iwri (Kurfürstendamm 61) Dr. A. Ro senfekl, der von einer längeren Reise nach Amerika und Erez Israel zurückgekehrt ist, über ״Reisecindrücko in der Golah und Erez Israel“. Eintritt frei, Gäste willkommen. Klub junger Zionisten. Dienstag, den 6. September, pünktlich 8.45 Uhr, Dr. Herlitz: Geschichte des Zionismus seit der BalfourerkUrung; Meinekestr. 10. Am 18. September Rosch Haschanah-Aktion des Keren Kajemeth Lejisrael. Die Jugend sammelt, die Erwachsenen geben ihre Rosch Haschanah-Spende. Vermischte! Beuthen. Am 5. September begeht unser Gg. Dr. F r ä n k e 1 seinen 50. Geburtstag. Wir gedenken bei dieser Gelegenheit der vielfachen Verdienste, die sich Dr. Frankel um das jüdische Leben in Beuthen im allgemeinen und die zionistische Arbeit im besonderen erworben hat. Seit einer Reihe von Jahren ist er als Repräsentant der Jüdischen Volkspartei tätig und war lange Zeit Vorsitzender der Zionistischen Ortsgruppe Beuthen, bis ihn wachsende Berufsüberlastung zur Niederlegung dieses Amtes gezwungen hat. Er ist jedoch weiter ein rüstiger Arbeiter für die zionistische Sache und hat insbesondere um die Propagierung des Keren Hajessod in unserer Gemeinde große Verdienste. Der Aufbau von Erez Israel ist ihm eine wahre Herzenssache. Schon zweimal hat er unser Land besucht und durch die Eindrücke, die er mitgebracht hat, die Palästinastimmung in Beuthen neu beseelt. Möge es ihm vergönnt sein, in Frische und Tatkraft ein Werk fortzusetzen, das den Inhalt seines Strebens bildet und für welches er uns unentbehrlich ist. Der hebräische Kindergarten ״Schalom Alechem“, am Bayerischen Platz, ist seit dem 1. September wieder geöffnet (vor- und nachmittags). Anmeldungen, da die Kinder ständig im Garten, nur nach vorheriger telephonischer Vereinbarung von 2—3 Uhr, B7, Pallas 1826. Leiterin: Erna Esther Wesel, b. Wangw Die diesjährige Rosch Haschanah-Aktion des Keren Ka- Jemeth Lejisrael wird mit einer Sammlung bei allen Büchsen- Inhabern Berlins am Sonntag, dem 18. September, eingeleitet. Das Büro des Keren Ka jemeth bittet alle zionistischen Organisationen und Verbände, den Sonntag von anderen Veranstaltungen, Fahrten usw. freizuhalten. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Zur Besprechung des Delegiertentages unseres Verbandes, der am 8. und 9. September in Frankfurt a. M. stattfindet, zur Wahl der Delegierten und Vorbereitung des Winterprogram ms finden folgende Zusammenkünfte statt: Gruppen West und Nord west: Montag, 5. September, abends 1/29 Uhr, im Sitzungssaal Meinekestr. 10. — Gruppe Lichterfei de: Montag, 5. September, nachm. 4(4 Uhr, bei Frau Gold- Schmidt, Lichterfelde, Drakestr, 40. — Grqppen Nord und Ost: Montag, 5. September, abends 8(4 Uhr, bei Frau Korn, Neue Promenade 7. — Gruppe Westend: Montag, 5. September, nachm. 1/25 Uhr, bei Frau Edith Hirsch, Stormstr. 7. — Es ist für unsere Gruppen von größter Wichtigkeit, teilzunehmen an den zentralen Fragen unserer Organisation, und wir hoffen daher auf ihr besonderes Interesse und zahlreiches Erscheinen. Danzig. Am 1. 9. 32 trifft der Vertreter der jüdischen Arbeiterorganisation in Erez Israel, Jehuda Kopelewitsch, in Danzig ein, um eine Aktion für den Palästina-Arbeiter-Fonds durchzuführen. Jehuda Kopelewitsch ist einer der Begründer des Hechaluz in Rußland, ein Intimer Freund von Josef Trumpeldor, den er in Rußland und später in Erez Israel, insbesondere in den tragischen Tagen von Tel-Chaj, begleitet hat. Später hat Kopelewitsch den Odud-Haawodah (Arbeitslegion benannt nach Josef Trumpeldor) gegründet. Am 3. 9. wird Kopelewitsch in einer öffentlichen Versammlung im Klub für das arbeitende Palästina, am Sande 1, sprechen. Er wird auch mit den zionistischen Jugendverbänden mehrere Ssichot (Besprechungen 1 über seine Erinnerungen an Trumpeldor usw. abhalten. Mannheim. Es ist wohl eine seltene Feier, wenn der seit fast 40 Jahren amtierende Rabbiner inmitten seiner Gemeinde den 70. Geburtstag im Amte feiern darf. Der hiesige Stadt- und Konferenzrabbiner Dr. Oppenheim konnte dieses seitene Fest feiern, dem der Vorsteher unserer Gemeinde, Professor Dr. Julius Moses, im Festgottesdienste innige Gedenkworte widmete. — Die Ortsgruppe bereitet die Rösch Haschanah- Aktion vor, es muß alles daran gesetzt werden, unser Kontingent zu erreichen. Mitarbeiter mögen sich sofort bei Lilly Kahn, Beethoven-Straße, melden. Als Delegierte wurden bestimmt: Frau Dr. Else Bodenheimer-Biram, als Ersatzdelegierter: Dr. Arnold Hildesheimer. Das Winterprogramm der Ortsgruppe sieht vor allen Dingen die Aufführung des Werkes «Die einzige Lösung“ vor״ Dr, O. S. Erste hebräische Tagung der jüdischen Jugend Deutschlands. Der Rat für hebräische Arbeit unter der Jugend in Berlin hat gemeinsam mit den Leitungen der Bünde: Britli- Haolim, Maccabi-Hazair, Haschomer-Hazair, Esra, Zeire Misrachi, Zist, Kadimah, K. J. V., beschlossen, die hebräische Tagung der jüdischen Jugend Deutschlands für den 17. September einzuberufen. Programm: 17. September, 8(1• Uhr, Eröffnung, Lehrervereinshaus, Alexanderplatz. 18. September, 9 Uhr, im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, Referat ״Wege der hebräischen Jugend“ Max Ziinels und zwei Korreferenten, an, schließend Diskussion; 3 Uhr nachmittags: ״Wege der Organisierung der hebräischen Arbeit unter der Jugend Deutschlands“, Nachum Lewin; anschließend Diskussion, Be- Schlüsse, Wahlen. Schluß der Konferenz. Professor F. Schneersohn, der bekannte Herausgeber der leriodischen Schrift über die ״Wissenschaft vom Menschen“, st aus New York in Berlin eingetroffen. Er wird eine Vortragsreihe über jüdisch-pädagogische und religiöse Fragen in Berlin und in den östlichen Ländern halten. Bibliotheken der Jüdischen Gemeinde. 1. Hauptbiblio* th e k , Oranienburger Str. 29/HI: (So. 10 -1, Mo.—Do. 10—1.30,׳ und 4-9.30, Fr. 10—1.30); 2. Lesehalle, Fasancnstr. SO:; (So. 10—2, 4—10); 3. Zw e i g b i b 1 i o t h e k e n: Pankow, Schulstr. 29: (Di. u. Mi. •1.30 5.30); Neukölln, Isarstr. 8: (Mo. u. Do. 6.30—7,30); Friedenau- Steglitz, Friedenau, Schmargemiorfer Str. 3: (Mo. 6.30—7.30, Mi. 6—7); Lichtenb e rg , Scharnweberstr. 19: (Mo. u. Do. 5.15-6.15); Schön eb e r g , Münchener Str .37: (So. 9.30—10.30, Di. 6—7); Osten,‘ Rigaer Str. 3: (So. 11 — 12, Di. 7—8); Hermsdorf, Roonstraße 10: (Di. 5—7). Die Bibliothek schafft, soweit als möglieh, alle Neuerscheinungen der jüdischen Literatur und Wissen-, schaft an. Die Verleihung erfolgt unentgeltlich. Näheres in. der Hauptbibliothek zu erfragen. Der Vertrieb des in der vorigen Nummer angezeigten!. Buches von Dubnow, Jüdische Geschichte für Kinder (jiddisch); befindet sich bei der Buchhandlung Rubin Maß| Berlin-Char*| iottenburg, Pestalozzistr. 15. j Handwerker-Werbeschau. Wir erhalten folgende Zu*j Schrift: Die wirtschaftspolitische Entwicklung der letzten Zeit) hat neben der allgemeinen Wirtschaftsnot eine von Tag zu Tag! anwachsende Boykottbewegung erzeugt, die geeignet ist, den um seine ,Existenz schwer ringenden jüdischen gewerblichen Mittelstand aus dem Wirtschaftsprozeß völlig auszuschalten. Daher ist das Verlangen berechtigt, daß unsere Glaubens* genossen im Bedarfsfälle jüdische Menschen bevorzugt berück-; sichtigen, zumal die jüdischen Handwerker sowohl in bezugä auf Arbeitsleistung, als auch auf Preisgestaltung durchaus irf! Wettbewerb treten können. Einen Beweis jüdischer Hand*! weAsleistungen bietet die vom 11. bis 18. September 1932' im Hause Tauentzienstr. 4 (jm Wittenbergplatz) stattfindenda. Werbeschau handwerklicher Erzeugnisse für den täglichen^ Bedarf. In Ansehung der Bedeutung dieser Veranstaltung hat der Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin das Protektorat übernommen und eine Reihe namhafter Persönlichkeiten des jü*j dischen öffentlichen Lebens, darunter die Herren Goslar, Dir, Kareski, Dr. Klee, Dr. Kollenscher und Dr. Sandler, sind den» Ehrenausschuß beigetreten. Unter Hinweis auf das in dieser; Ausgabe erscheinende Inserat lallen wir alle GlaubensbrüdeiJ und -Schwestern zu dieser Werbeschau ein. Dieser kurze Hin-; weis ist nicht nur als Einladung zu werten, sondern zugleich als eine Verpflichtung für die gesamte jüdische Oeffentliclkeit, die zurzeit dringlichste Aufgabe — die Existenzerhaltung durch Arbeitsbeschaffung — in durchgreifender Weis$ zu unterstützen, — Verein selbst. Handwerker jüd. Glaubens, e. V. ן Offene Stelle: Für eine zionistische Familie in der Schwebt wird bei Familienanschluß eine Haushalthilfe gesucht, die diq gesamte Hausarbeit inkl. Kochen übernimmt, etwas Kranken■* küche versteht und die leidende Hausfrau pflegen kann. Näheres durch die Z.V.f.D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. j Zionistische Familie in Berlin sucht zuverlässiges intelligent tes,junges Mädchen zur Beaufsichtigung und für vollständigen Unterricht der neunjährigen Tochter. Das vom Schulunterricht befreite Kind war bisher Schülerin der 4. Grundschulklasse der Jüdischen Schule, Klopstockstraße, und soll auch den eiltsprechenden hebräischen Unterricht erhalten. Angebote zur Weiterleitung erbeten an die Z.V.f.D., Berlin W 15, Meineke* Straße 10. •1 Gottesdienste. Freitag, dl•2 ״. September, abends: In aller» Synagogen (außer Syn. Prinzrcgentonstr.) und Alterversorgung*« anstallen: 7 Uhr; Syn. Prinzregentenslr.: 7.15 Uhr. Predigten*j Syn. Lülzowstr.: Dr. Salomonski; Syn. Lovetzowstr.: Dr. Prinz; Syn. Prinzregentenslr.: Dr. Swarseusky, Neu« Synagoge, Syn, Lindcnstr., Fasanenstr., Friedenslornpel und Schmargendorf: Äasprach« de» Rabbiners. — Sonnabend, den 8. September, morgen»s Alto Synagoge und Syn. Pestalozzistr.: 8.30 Uhr; andere Synagogen!, mit altem Ritus und Altorversorgungsanstalten: 9 Uhr; Frübgottesdienst: Syn. Rykestr. und Kottbuser Ufer-Ahawa» Reim: 6.45 Uhr, Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Syn. Friedens* teinpel) 7.30 Uhr, llauptgottesdicnst 10 Uhr: Syn. Friedenstempels 9.30 Uhr; Syn. Köpenick: 9.45 Uhr; Syn. Schmargendorf (Alters* heim): 10 Uhr. SchrifIcrklSrung: Syn. Münchener Str.: Dr. A, Levy; Syn. Grunew&ld : Dr. Cohn. Jugendgottesdienst: 12—1 Uhr: GemeindeBchule, Bochumor Str. 8c: Leiter: Lehrer J. Warhsmann; 4 Uhr: Syn. Kaiserstr.: Dr. W. Levvy; Syn. Rykestr.: Rabbiner Nobel; Syn. Kottbuser Ufer-Ahawas Reim: Dr. Frankfurter: 4.30 Uhr: Syn. Münchener Str.: Dr. A. Levy. Sabbat-Ausgang: 7.37 Ihr. — Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7 Uhr; morgens: Alto Synagoge, Syn. Kaisorstr., Rykestr. 6.80 Uhr; andere Synagogen mit altem Ritus und Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr, Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Rosenthaler Str. 55, hegründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wia in den Gemeindesynagogen mit altem Ritus. Gottesdienst an den hohen Feiertagen in Berlin NW. Wie uns mitgeteilt wird, findet in der Flensburger Str. 14 ein Gottesdienst statt, dessen sämtliche Einkünfte zu wohltätigen Zwecken für hilfsbedürftige Personen bestimmt sind. Karten sind bei Herrn Stern, Flensburger Str. 22, b. Richter (Tel. C 9, Tiergarten 1095) zu haben. Der Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi findet in diesem Jahr wieder in den Räumen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Meinekestr. 10, statt. Karten zum Preise von 10, 5 und 3 M. im Biüfo der B. Z. V.. Meinekestr. 10 (Bismarck 7165) erhältlich. הועידה העברית הראשונה של הנועד היהודי בגרמניה• לפי החלטת המועצה לעבודה עברית בנוער ובהסכמת הנהלות הסתדרויות הנוער: ברית־ד,עולים׳ המכבי־הצעיר׳ השומר הצעיר׳ עזרא׳ צעירי מזרחי׳ ציסט׳ קדימה וק• י• פ• תתכנס במוצ״ש׳ 17 בספטמבר בברלין׳ פועידה העברית הראשונה של הנוער העברי בגרמניה• תכנית הועידוש מוצ״ש 17 בספטמבר 872 בערב׳ הפתיחה החגיגית• יום הראשון׳ 18 בספטמבר 9 בבקר׳ הרצאה על הנושא: "דרכי התנוך העברי בנוער" מרדכי צימלס ועוד• ונוחים ב 3 אחה״צ• הרצאה על הנושא: "דרכי הארגון של העבודה העברית בגרמניה" נחום לוין• ובוהים׳ ההלמות׳ בחירות׳ וסיום הועידה• בית־עם עברי• ביום ד׳׳ 7 בספטמבר ב 8,30 שעות בערב ירצה בבית־העם העברי(קורפירסטנדם 61) הד״ר א• רוזנפלד׳ ששב מנסיעה ארוכה באמריקה׳ ארץ ישראל׳ אוסטריה וכר׳ על הנושא: "רשמי* נוד בגולה ובארץ ישראל"• הכניסה הפשית• אורחים רצויים•