Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 69 (30.8.1932)
- Date
- 1932-08-30
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 334 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 69, 30. VIIL 1932 Bund (Mischer Pfadfinder Wir erhalten folgende Zuschrift; Nachdem nunmehr auch der ״Kadimah“ seine Entscheidung zum Sozialismus gefällt und der I. P. D. einen klaren Trennung«- strich zwischen sich und dem Zionismus gezogen hat, stehen jüdische Jungen und Mädels in Deutschland, die den Wunsch haben, sich in der zionistischen Jugendbewegung für die Sache des Zionismus ein/uset/en, heute vor der Wahl, entweder in einen Bund eiiizutreten, der sie gleichzeitig in sehr jugendlichem Alter auf den Sozialismus festlegt oder dem Retliar anzugehören, der noch einseitiger und dogmatischer erscheint. Um diese bedenkliche Lücke in den Möglichkeiten zionistischer jugendarbeit in Deutschland aufzufüllen, konstituierte sich am 5. Juni 1032 mit nachfolgender Resolution der ״Bund Jüdischer Pfadfinder“. ״Der Bund Jüdischer Pfadfinder will seine Mitglieder zu Menschen erziehen, die ihre Leb e n sauf gäbe in persönlichem Einsatz für das zionistis ch e Ziel sehen. Er verlangt im Konfliktsfalle mit anderen ideelichen Tendenzen ihre eindeutige Unterordoung unter das Primat der staatszionistischeii Forderung. _ Den Weg zum Ziel e sieht der Kund in der Pflege lebendiger Jüdischer Tradition, der hebräischen Sprache und der Kenntnis jüdischer Geschichte, Palästinas und der Lage der Juden in der Galuth. Der Bund erwartet von seinen Aelteren bei Berufswahl und Lebensgestaltung weitgehende Rücksichtnahme auf die Erfordernisse Palästinas und damit auf die Möglichkeit einer künftigen Uebersiedlung. ln der Erkenntnis, daß das nationale Aufbauwerk Menschen bedarf, die an Körper und Geist gesund und stark sind, geht der B. J.P. den Weg des Pfadfinderbundes in der Ueberzeugung, daß dieser Weg in Inhalt und Form solchem Ziele und seinen Menschen adäquat ist. Um die Freiheit geistiger Auseinandersetzung innerhalb des Bundes und der persönlichen Entwicklung des Einzelnen zu farantieren, lehnt der Bund jede Bindung an eine Partei ab. lagegen hält er tätige Mitarbeit bei Institutionen, deren Arbeit dem Aufbau des Landes oder anderen nationalen Zielen dient, für seine selbstverständliche Pflicht. Die persönliche Zugehörigkeit einzelner Mitglieder zu Parteien oder anderen Verbänden unterliegt der Genehmigung der Bundesleitung.“ . In die Bundcsleitung wurden gewählt: Max Awerbuch, Heinrich Mendelsohn, Hans Sternberg. Die Anschrift des Bundes lautet: Bund Jüdischer Pfadfind er, p/Adr. Wcichselbaum, Berlin NW, Altonaer Str. 10. Bundestag des ״Haschomer Hazair“. Wir erhalten folgenden Bericht: Im Anschluß an das Mittleren- und Aelterenlager fand in Budau b. Karlsbad (31. Juli bis 3. August) der erste Bundestag des Deutschen Haschomer Hazair statt. Er wurde am 31. Juli abends bei einer Beteiligung von 70 Chawerim und Chaweroth am Lagerfeuer feierlich eröffnet. Der erste Tag (1. August) war einer Aussprache über die Lage des jüdischen Volkes und die Aufgaben, die der zionistisch-sozialistisehen Jugend hieraus erwachsen, gewidmet. Diese Aussprache wurde eingeleitet durch ein umfassendes Referat des Chawer Artur Israelowitz über den ideologischen Weg des Bundes. Im Anschluß an die ideologische Diskussion erfolgte eine Aussprache über die durch die Zuspitzung der politischen Situation in Deutschland geschaffenen Verhältnisse und unsere Beteiligung am politischen Kampf. Die zuweilen heftig geführte Ausspräche führte in ihrem Ergebnis zu der Feststellung, daß eine Beteiligung der chaluzischen Jugend am Kampfe der deutschen Arbeiterklasse, dem nur die Bedeutung einer Solidaritätskundgebung zukommt, nicht der Weg unserer politischen Betätigung sei. Es wurde daher einstimmig der Beschluß gefaßt, daß die Zugehörigkeit zu politischen Parteien und Organisationen dem Einzelnen nicht freisteht und eine Beteiligung an politischen Aktionen nur nach jeweiliger Zustimmung des Bundesrates erfolgen kann. Am nächsten Tage hielt Chawer Milek Goldstein ein Referat über den Erziehungsweg des Bundes. Da Erziehung immer nur eine Tendenzerziehung sein kann, wurde als Erziehungsziel unserer Epoche der disziplinierte Mensch innerhalb des Kollektivs aufgestellt. Diesem Referat folgten noch Ergänzungsreferate über die sozialistische, nationale und die Zophiuth-Erziehung. Die Aussprache beschränkte sich hauptsächlich auf die Fragen der Zophiuth. Günther Wallach (Mannheim) berichtete über die Erfolge der Zophiuth im Mannheimer Ken. Der letzte Tag war ausgefüllt vom Rechenschaftsbericht der Bundesleitung, den Hilde Feblawicz erstattete. Das vergangene Jahr war dadurch gekennzeichnet, daß aus der verschiedenartigen Zusammensetzung der deutschen Histadruth sich Schwierigkeiten ergaben, die erst allmählich überwunden wurden. Der Bericht wurde durch die Vertreter der Ortsgruppen ergänzt. Der Bundestag faßte eine Reihe von weitgehenden Beschlüssen auf ideologischem und erzieherischem Gebiet, über den endgültigen Anschluß an die Weltbewegung des Haschomer Hazair, über gesteigerte Beteiligung am KKL und PAF, über Intensivierung der hebräischen Arbeit u. a. m. Außerdem wurden eine Reihe Erklärungen angenommen gegen die Angriffe, die sich in letzter Zeit in der zionistischen Welt gegen unsere Bewegung häufen, zur Lage der jüdischen Jugend in Deutschland, und ein Protest gegen die Alijahsperre. Es folgte eine Reihe von Begrüßungsschreiben (KKL — Weltbundesleitung — Kibbuz Arzi - Histadruth haowdim — ZVfD) und die Wahl des Bundesrates, der sich XXIV. Delegiertentag der Z. V. L D. ln Frankfurt a. M, Volksbildungsheim, Eschenheimer Anlage 40/41. Delegiertenwahlen. Alle Wahlresultate müssen der Hauptwahlkommission spätestens bis zum 3. September gemeldet werden, Delegiertenmandate. Zur Uebernahme eines Mandats von Gruppen, die nicht in der Lage sind, eigene Vertreter nach Frankfurt zu entsenden, haben sich bereit erklärt: Josef Hirsch (Berlin), Dr. B. Kontorczyk (Berlin), Rechtsanwalt Nothmann (Breslau) (Allg. Zion.), Dr. Hans Pomcranz (Frankfurt a. M.), Dr. PI es sn er (Frankfurt a. M.). Wahlresultate. Beuthen: Frau Rechtsanwalt Martha Frankel, Bcuthen, Delegierte; Frau Lotte Horovitz, Frankfurt a. M., Frau Hanna Loewenstein, Frankfurt a. M., Ersatzdelegierte. Breslau: Rechtsanwalt Max Jacobsohn, Breslau, Dr. Israel R a b i n , Breslau, Gerichtsassessor Dr. Eduard Freund, Breslau, Frau Else Jacobsohn, Breslau, Delegierte; Dr. Hugo Schachtel, Breslau, Dr. König, Frankfurt a. M., Frau Hilde Wolff, Breslau, Dr. Ephraim Szmulewicz, Breslau, Ersatzdelegierte. Königsberg: Kurt Winter, Königsberg, Dr. Kanrad J a c o b i, Berlin, Delegierte; Dr. Landauer, Berlin, Moses Waldmann, Berlin, Ersatzdelegierte. München: Justizrat Dr. Elias Straus, Bernhard Lustig, Meta Harburgcr, sämtlich München, Delegierte; Richard Eisen, Paul Grünbaum, Theodor Harburgcr, samtlieh München, Ersatzdelegierte. Nürnberg: Dr. Rudolf Liebstädter, Nürnberg, Reiner Hirsch, Nürnberg, Delegierte; Dr. Kurt Dankwerth, Nürnberg, Isak Fisch, Nürnberg, Ersatzdelegierte. Unterbringung. Alle Gesinnungsgenossen, die die Absicht haben, am Delegiertentag teilzunehmen, werden dringend gebeten, dies rechtzeitig dem Wohnungsbüro des Delegiertentages (Adresse: Rechtsanwalt Heinrich Rosenblum, Frankfurt a• M., Günthersburg-Allee 48) mitzuteilen. Es stehen Hotelzimmer zu Vorzugspreisen von 6,50 M., 6 M., 4,50 M. und 2,50 M. pro Bett inkl. Frühstück und Bedienung zur Verfügung. Außerdem können eine größere Anzahl kostenloser Privatquartiere beschafft werden. — Bei allen Bestellungen ist Ankunft und Aufenthaltsdauer anzugeben und auch mitzuteilen, ob Zimmer mit 1 oder 2 Betten gewünscht werden. Eintrittskarten. Es werden Eintrittskarten für Zuhörer abgegeben, und zwar für Sonntag, den 11. September, zum Preise von M. 2,—, für Montag, den 12. September, zum Preise von M. 1,—. Bestellungen unter gleichzeitiger Einsendung des Betrages und eines Freikuverts werden erbeten an die Z. V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10; Postscheckkonto: Berlin Nr. 8091. jugendliche erhalten Eintrittskarten zum Preise von M. 1,— resp. M. 0,50 nur durch Vermittlung der Jugendbünde. Zionistische Vereinigung für Deutschland Gemeinsame Reise zum Delegiertentag. Diejenigen Berliner Gesinnungsgenossen, die zum Delegiertentag fahren wollen, werden gebeten, sich im Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung (Bismarck 7165) zu melden, damit das Büro eine gemeinsame Reise arrangieren kann, um auf diese Weise eine Fahrpreisermäßigung bei der Reichsbahn zu erlangen. aus folgenden Chawerim zusammensetzt: Heinz Ascher (Berlin), Ernst Fraenkel (Leipzig), Mirjam Greismann (Erfurt), Josef Hochmann (Mannheim), Artur Israelowitz (Beth Alpha), Oskar Mussinger (Hamburg), Noomi Schapiro (Hamburg), Adolf Schiff (Berlin), Günter Wallach (Mannheim), Josef Waschitz (Berlin). Die Tageskolonie ״OSE“ im Grunewald hat auch in diesem Sommer einer Anzahl Kinder die notwendige Erholung gewährt. Im Juni besuchten sie 50 Kleinkinder im Alter von 3 bis 6 Jahren und während der Ferienzeit 90 Schulkinder im Alter bis zu 12 Jahren, Anläßlich der Entlassung der Schulkindergruppe fand eine kleine Feier statt, zu der sich außer zahlreichen Mitgliedern und Freunden der Ortsgruppe auch Vertreter der Gemeinde und der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden eingefunden haben. An unsere Abonnenten! Die Post verlangt die Anmeldung der vom 1. Oktober 1932 an zu liefernden Exemplare bereits 3 Wochen vor Quartalsbeginn. Wir sind daher gezwungen, die Abonnementsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die ״Jüdische Rundschau“ direkt bei uns abonnieren, in den ersten Tagen des Monats September zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zweck Nachnahmen zugehen lassen. Wir bitten darum, im eigenen Interesse dafür Sorge zu tragen, dab diese Nachnahmen prompt eingelöst werden, da sonst UnregelmSfiigkeiten in der Zustellung der *Jüdischen Rundschau" nicht zu vermeiden sein dürften Berlin, im August 1932. Verlas ,Jüdische Rundschau'1 Berlin W15, lielnekestraBe 10 III. Delegiertentag des Verbandes Jüdischer tränen lür Palästina - Arbeit am 8. und 9. September in Frankfurt a. M., int Hause der Jüdischen Haushaltungsschule, Königswarter Str. 20. Beginn der Beratungen: Donnerstag vormittags lü Uhr. Programm: 1. Die Entwicklung der Weltorganisation (Jenny Blumenfeld- Berlin). 2. Probleme der deutschen Arbeit (Dr. Marg. Turnowsky- (Berlin). 3. F'inanzbericht (Dr. Marie Mayer-Berlin). 4. Generaldebatte über die folgenden Punkte mit cinleitenden kurzen Referaten: a) Kulturarbeit (Dr. Rahe! Straus- München); b) Werbearbeit (Irma Lcvy-Breslau); c) Geldaufbringung (Marg. Flörsheim-Hamburg); d) Jugendarbeit Mary Frost-Frankfurt a. M.); e) Stellung zur sozialen Galutharbeit (Referentin wird noch bekanntgegeben); f) Verhältnis zur allgemeinen zionistischen Arbeit, Ortsruppenarbeit, KKL, K. H., Chaluzarbeit (Hennv Frankerlin); g) Stellung zu anderen Verbänden (Bertha Epstein-Duisburg); H) Korrespondenzblatt (Referentin wird noch bekanntgegeben); i) Organisationsfragen, Bezirksverbände, Statutenergänzung, Vorstandskompetenzen (Hanny Loew-Tachauer-Frankfurt a. M.). 5. Entlastung des Vorstandes und Wahlen. Berliner Kalender B. Z. V. Gruppe Neukölln: Mittwoch, den 81. 8., abends 81/2 Uhr, im Vereinszimmer der Bürgersäle, Neukölln, Bergstr. 147. (Verbindungen S-Bahn Neukölln, U-Bahn, Bergstraße, Straßenbahnen Nr. 6, 12, 15, 21, 47.) Marcel L e w: ״Die vereinigte zionistische sozialistische Partei“. (Nach der Danziger Weltkonfercnz.) Poale-Zion. Donnerstag, den 1. September 1032, 201/2 Uhr. im Beth-Am, Kurfürslcndamm 61, Bericht über die Danziger Vsreinigungskonferenzen. Eef. Dr. S. Kaleko, M. Lew. Gäste willkommen! ■ ־**״ Hectialuz, Stam-Cbaluzim. Mittwoch, den 30. August, i/20 Uhr abends, Sichah über Judenstaat. Vermlsdhtcs Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. (Große Hamburger Str. 27 und Klopstockstr. 58.) Für die im Oktober neu einzurichtenden Anfängerklassen wird die Anmeldung schon jetzt empfohlen. In den bestehenden Klassen für Fortgeschrittene können Teilnehmer Aufnahme finden. — Sprechzeit: Dienstag, 19—20 Uhr, Klopstockstraße und Mittwoch, 18—19 Uhr, Gr. Hamburger Str. — N. Berggrün, Grunewald, Trabener Str. 2. Telephon: Brabant 501 (14 bis 15 Uhr). Der Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi findet in diesem Jahr wieder in den Räumen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Meinekestr. 10, statt. Karten zum Preise von 10, 6 und 3 M. im Büro der B. Z.V.. Meinekestr. 10 (Bismarck 7165) erhältlich. Die Chewra Kadlscha Adass Jisroel zu Berlin beabsichtigt, demnächst in den Parterreräumen ihres Krankenheims im kleinen Rahmen ein Altersheim zu errichten. Interessenten erhalten auf Anfrage vom Vorsitzenden der Ch. K. Herrn j. Geis, Berlin N 4, lnvalidenstr. 127, Auskunft. Frankfurt a. M. Zionistische Schülergruppe (ZSG,), Vortragszyklus über ״Die jüdischen Jugendbewegungen als Spiegelbild der geistig-seelischen Situation der jüdischen Jugend“ 3. September, 17V2 Uhr, im Jüd. Jugendheim, Eschersheimer Landstr. 65 (II. Stock, großer Saal). UND BLUMENSPENDEN löst man ab durch Nationalfonds - TVUgramme und Baum* spenden für Palästina! Telegramme tu i Mark hei allen Vertrauensleuten. Ein Baum kostet 6 Mark, wir senden «in« BfnacHricHttetmg an die aufgegeben« Adresse und drucken di« Gratulation im Äu5u1«ij ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15, bfeuukwtnS• 10. T 1 I o n : 11 Bismarck 716$. Postscheck - Konto t Berlin 28247 Doktor-Examensarbeiten Diktate, Abschriften, Uebersetzungen Ver vielf alt igun gen jeder Art Ausbüfen auch außer dem Hause. Frais Clara Ullnaan (trüber Wollstein) Flotowstraße 3 unmittelbar am Bahnhof Tiergarten Telefon: C 9 Tiergarten 6305 Wir suchen für eine Gruppe crziehuagsschwie- Tiger Jugendlicher erfahrenen ERZIEHER Werklehrer ©der H11 f ssch u Ue h r er bevorzugt. Gefl. Angebote an 9ÜD* JU6END- U. LEHRHEIM Wolzig (Kreis Beeskow) Vegetarischer Mittagstisch (nach Dr. Bircher — Benner) Frau Dr. Simonson Berlin-Haies see, Georg-Wilhelm-Straße 2 vis & vis dem Bahnhof. Tel.: Pfalzburg 4775 ■■■■■■■ו■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 1 Schreiömasclunen-Ardeiten! ■ ■ ■ Aushilfe, Haibtagsstelle gOSUCht■ ■ lj Eigene Maschine. Beste Referenzen. 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ES Kgst.9527 t Denken Sie daran daß Tausende junger Menschen erwerbslos sind, daß Arbeitsbeschaffung׳ schwieriger ist als je, daß Arbeit die beste Hilfe ist. Junge Menschen haben sich zusamr,«engeschiossen, um kollektiv ihren Lebensunterhalt auf genossenschaftlicher Basis zu verdienen. Sie heilen uns! wenn Sie uns Ihre Aufträge aberweisen ,Wir schneidern Wir schustern Wir reparieren a. legen elektrische Leitungen an Wir fahren Schlosser- und Klempnerar - beiten aus Wir fahren Tischierarbeiten aus Wir verkaufen Tabakwaren Wir verkaufen Toiletteartikel Wir erledigen Botenginge Wir fahren alle Aufträge als gelernte Arbeiter gewissenhaft, billig u. pünktlich aus Abholung und Zustellung frei Haut kostenlos Jüdische Familien, unterstützt uns durch Erteilung von Auftrigen' Selbsthilfe erwerbsloser jüdischer Jugend Verantwortlicher Redakteur: Dr. Werner Bloch, Berlin “Wilmersdorf. Verlag j Jüdische Rundscbai (Uab»H., Berlin W 15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Segel! Berlin •Wilmersdorf* A&z.-Verw•: Jüdische Rundschau G.m*b. H•! Berlin W 15» Meinekestr• 10 Druck פסי Siegfried Schalem, Berlin - Schäacbcrg.