Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 68 (26.8.1932)
- Date
- 1932-08-26
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 2× ep/1047930
- Plauen 2× ep/1045447
- Wrocław 2× ep/1002369
- Bad Kissingen 1× ep/1047825
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- Chomutov 1× ep/1044914
- Elbląg 1× ep/1047890
- Emden 1× ep/1044505
- Enzo Sereni 1× ep/1028332
- Guben 1× ep/1044673
- Gustav Krojanker 1× ep/1009216
- Kitzingen 1× ep/1044896
- Köthen 1× ep/1047988
- Legnica 1× ep/1045053
- Stendal 1× ep/1045775
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Nr. 68, 26. Vüt 1932 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 329 XXIV. Delegiertentag der Z. V. I. D. Delegiertenwahleil und Keren Hafessod Es wird ausdrücklich noch einmal darauf aufmerksam gemacht, daß an dem bevorstehenden Delegiertentag der Z.V.f.D. nur solche Delegierten teilnehmen können, die Ihre Pflichten fegenüber dem Keren Hafessod erfüllt haben. Die Ortswahlommissionen sind verpflichtet, bei der Aufstellung von Kandidaturen die entsprechende Bescheinigung der zuständigen Keren Hafessod-Büros einzufordern. Der Legitimationsausschuß wird kein Delegiertenmandat anerkennen, für das die Voraussetzung der Erfüllung der Keren Hajessod-Verpflichtung nicht gegeben ist. Delegiertenwahlen. Die Wahlresultate müssen der Hauptwahlkommission spätestens bis zum 3. September mitgeteilt werden. Weitere Mandate. Frankfurt a. M. (4). Wahlbezirke: 1. Aachen, Idar, Neuenahr, Freiburg. 2. Bamberg, Kitzingen. 3. Bonn, Kissingen, Braunschweig, Köthen. 4. Dortmund, Bochum, Herne. 5. Frankfurt a. O., Cottbus, Landsberg. 6. Fulda, Hameln, Dürkheim, Butzbach, Bruchsal, Darmstadt. 7. Görlitz, Bunzlau, Ologau. 8. Gotha, Waldenburg. 9. Haiberstadt, Halle, Bernburg, Jessnitz. 10. Hamborn, Hagen, M.-Giadbach, Oberhausen, Emmerich. 11. Kiel, Osnabrück, Bremen, Emden. 12. Mainz, Mayen, Ober-rngeiheim, Haigerloch, Herford. 13. Plauen, Guben, Schönlanke, Elbing, Braudenburg, Marienwerder, Dt.-Eyiau, 14. Stolp, Bütow, Gottesberg, Militsch, Naugard, Seehausen, Schivelbein, Schloppe, Schwedt a. O., Stendal, Zerbst i. A. 15. Stuttgart, Aschaffenbürg, Konstanz, Augsburg. 16. Tilsit, Allenstein. 17. Zwickau, Liegnitz. 18. Gruppenverband Thüringen. Delegiertenmandate. Zur Uebernahme eines Mandats von Gruppen, die nicht In der Lage sind, eigene Vertreter nach Frankfurt zu entsenden, haben sich bereit erklärt: Josef Hirsch (Berlin), Dr. B. Kontorzczyk (Berlin), Moses Wald mann (Berlin), Rechtsanwalt Nothmann (Breslau) (Allg. Zionist), Dr. Hans Pomeranz (Frankfurt), Frau Hilde Wolff (Breslau). Unterbringung. Alle Gesinnungsgenossen, die die Absicht haben, am Delegiertentag teilzunehmen, werden dringend gebeten, dies rechtzeitig dem Wohnungsbüro des Delegiertentages (Adresse: Rechtsanwalt Heinrich Rosenblum, Frankfurt a. M., Günthersburg-Allee 48) mitzuteilen. Es stehen Hotelzimmer zu Vorzugspreisen von 6,50 M., 6 M., 4,50 M. und 2,50 M. pro Bett i n k I. Frühstück und Bedienung zur Verfügung. Außerdem können eine größere Anzahl kostenloser Privatquartiere beschafft werden. — Bei allen Bestellungen ist Ankunft und Aufenthaltsdauer anzugeben und auch mitzuteilen, ob Zimmer mit 1 oder 2 Betten gewünscht werden. Eintrittskarten. Es werden Eintrittskarten für Zuhörer abgegeben, und zwar für Sonntag, den 11. September, zum Preise von M, 2,—, für Montag, den 12. September, zum Preise von M. 1,—. ..Bestellungen unter gleichzeitiger Einsendiing lies Betrafund eines Freikuverts werden erbeten an die Z. V. f. D., Berlin W15, Meinekestr.' 10; Postscheckkonto: Berlin Nr. 8091. In Frankfurt a. M. werden besondere Verkaufsstellen errichtet werden. » Jugendliche erhalten Eintrittskarten zum Preise von M. 1,— resp. M. 0,50 nur durch Vermittlung der Jugendbünde. Zionistische Vereinigung für Deutschland Bekanntmachung der OrtswaMkommission Berlin Für die Wahlen zum 24. Delegiertentag der Z.V.f.D. ist nur ein Wahlvorschlag ordnungsgemäß eingereicht worden. Somit entfällt die Wahlhandlung und nachstehende Delegierte sind gemäß der Wahlordnung der Z. V. f. D. als gewählt zu betrachten. Folgende Liste enthält die Namen der Delegierten und Ersatzdelegierten: Delegierte Allgemeine Zionisten 1. Dr. Gustav Krojanker 2. Dr. Herrmann Leiewer 3. Dr. Egon Rosenberg 4. Dr. Willi Schön 5. Max Tischler Vereinigte Linke (Hapoel Hazair-Poale Zion) 6. Else Nathan 7. Fritz Loewenstein 8. Nehemia Ginsburg (Kadimah) 9. O. Potschter Misrachi 10. Dr. Aron Barth 11. Moses Goldmann 12. Isi Eisner. Wizo 13. Henny Frank Ortswahikommission: Dr. Werner Bloch. Duisburg. Gemäß § 3 der Wahlordnung ist in Duisburg ein Delegierter zu wählen. Es liegt ein Wahlvorschlag vor, der von 10 wahlberechtigten Mitgliedern der Ortsgruppe unterzeichnet ist. Erlaufet: Delegierter Dr. Harry Epstein (Duisbürg); Ersatzdelegierte: Frau Berta Epstein. Ersatzdelegierte Allgemeine Zionisten Josef Hirsch Moses Waldmann Dr. Werner Bloch Dr. Heinz Gerling Hans Rosenkranz Vereinigte Linke (Hapoel Hazair-Poale Zion) Enzo Sereni (Hechaluz) Georg Ltibinski Josef Wahl Max Nathan Etienne Basch Erwin Pollack Hans Pomeranz (Frankfurt a. M.) Misrachi Arthur Schragenheim Julius Rosenbaum (Frankfurt a.M.) Josef L. Oppenheimer (Frank- . furt a. M.) Wizo Edith Hirsch Bad Kissingen. Am 28. August, vormittags 10 Uhr, findet tut dem israelitischen Friedhof eine Trauerfeier für den im vorigen Jahr hier verstorbenen Gesinnungsgenossen Michael Nassatisin statt. Die Z. V.f. D. hat Herrn Dr. Isi Grünleid-Würzburg mit ihrer Vertretung beauftragt, B.Z.V, Gruppe H ackescher Markt-Schönhausor Tor: Dienstag, den 80. 8., abends 8(4 Uhr, in der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2—4, Dr. Werner Bloch: ״Das Ergebnis der letzten Aktion»-Comitö-Sitziing". Marcel Lew: ״Die vereinigte?.ionis tische sozialistische! Partei“ (Nach der Danziger Weltkonferenz). —• Gruppe Neukölln: Mittwoch, den 81. 8., abends 8U, Uhr, im Vereinszimmer der Bürgersäle, Neukölln, Bergs tr. 147. (Verbindungen S-Bahn Neukölln, U-Bahn, Bergstraße, Straßenbahnen Nr. C, 12, 15, 21, 47.) Marcel Lew: ״Die vereinigte zionistische sozialistische Partei" (Nach der Danziger Weltkonferenz). Snlf Hechaluz. Sonnabend, den 27. August, abends (29 Uhr, wird Salman Rubaschoff über die Veidah in Danzig referieren. Die Sichah wird gemeinsam für den üdud Hechaluz und Chug Habogrim sein. Sie findet im Heim des Brith ilaolim, Auguststraße 17, statt. Gruppe Hansa-Platz der B.Z.V. Montag, den 29. 8., pünktlich 8.45 Uhr, im Cafe Hansa, Flensburger Str. 19. Alfred Berger über ״Die Lage des deutschen Judentums und die Aufgaben des Delegiertentages“. Klub junger Zionisten. Dienstag, den 30. August, 8.30 Uhr, Zusammenkunft im Kaffee Aquarium, am Zoo. Dienstag, den 6. September, 9 Uhr, Meinekestr. 10, Dr. Herlitz: Geschichte des Zionismus. Vermischtes Sterbefall. Wie uns von der Zionistischen Organisation Ungarn mitgeteilt wird, ist Herr Ing. Emanuel Werner, Mitglied des F.xekutiv-Komitees des Ungarischen Zionistenverbandes und Präsident des Hitachduth Hanoar B’Hungaria, am 19. August im Badeort Göd an der Donau tödlich verunglückt. Die Nachricht erregte in den zionistischen Kreisen Ungarns allgemeines Beileid. Gruppenverband Thüringen. Der Gruppenverbandstag findet Sonntag, den 28. August, 10.30 Uhr, in Erfurt, ״Kochs Gaststätte“, Kaiserplatz (Eingang Viktoriastraße), statt. Tages- Ordnung: 1. Bericht. Wahl des 1. Vorsitzenden. 2. Wahl eines Delegierten zum Delegiertentag. 3. Aussprache über: ״Die Haitu 11 g der zionistischen Bewegung in der Galuth“, Einleitendes Referat: Dr. Ludwig Klein. III. Delegiertentag des Verbandes Jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit, 8. und 9. September in Frankfurt a. M., im Hause der Jüdischen Haushaltungsschule, Königswarter Str. 20. Beginn der Beratungen: Donnerstag Vormittag 10 Uhr. Tagesordrumg wird noch bekanntgegeben. Die Freie Jüdische Volkshochschule plant anläßlich des 300. Geburtstages von Spinoza eine Gesellschaftsreise nach dem Haag zum gleichzeitigen Besuch einer Festwoche der internationalen Spinoza-Gesellschaft. Unter den Rednern, zu denen Philosophen und Theologen aus allen Ländern gehören, befindet sich auch Rabbi St. Wise. Die Reise findet voraussichtlich zwischen dem 5. und 10. September d. J. statt und führt von Berlin direkt nach dem Haag (Wohnung in Scbeveningen), von dort nach einem dreitägigen Aufenthalt und Besuch der interessantesten Veranstaltungen der Festwoche sowie des Spinoza-Museums m Leyden zu einem zweitägigen Aufenthalt nach Amsterdam mit Besichtigung der jüdischen und sonstigen Sehenswürdigkeiten, dann zurück über Köln nach Berlin. Es wird eventuell beabsichtigt, von Köln noch eine kurze Rheinfahrt bis nach Worms und Spev« »W Besichtigung der dortigen jüdischen Altertümer zu machen. Preis der Reise für ungefähr 10 Tage 140־■KM. bis 145 RM. bei koscherer Verpflegung. Bei genügend großer Beteiligung kann sich der Preis noch ermäßigen. Selbstvverttändlich ist auch die Teilnahme von allen andern Städten Deutschlands aus möglich, wobei eine eventuelle Fahrpreisdifferenz in Anrechnung gebracht wird. Alle Interessenten mögen sich mögliehst rasch mit dem Sekretariat der Freien Jüdischen Volks-!"■"-!,"-!ו»!?. Rr-riiri N 4<׳. Oranienhurpcr Str. 29 30. in Verbindüng setzen. israelitisches Ferienheim (Moriz Lehmann-Fonds). Wir erhalten folgende Zuschrift: Trotz der Ungunst der Zeit war es dem rührigen Kuratorium möglich, 125 Kindern in zwei Gruppen je drei Wochen lang Erholung und Stärkung in ihrem Treptower Heim zu bieten. Erfreulicherweise wurden von mehreren Lebensmittelgroßhandlungen wertvolle Warenspenden zur Verfügung gestellt. Die Kinder haben sich ausnahmslos erholt. Das Kuratorium dankt seinen Freunden und Gönnern, allen Helfern und Helferinnen auf diesem Wege und hofft, das entstandene Defizit durch eine Wohltätigkeitsveranstaltung im Laufe des Winters zu decken. Die Zentrale der ״Zeire Misrachi“ für Deutschland hat sich nach dem Bundeslager neu konstituiert. Es gehören ihr die Chawerim Ernst David (Berlin), Eugen Michaelis (Hamburg) und BennoOffenburg (Hamburg) an. Die Anschritt lautet: Zentrale der ״Zeire Misrachi“ für Deutschland, Hamburg 13, Schlüterstr. 77. Die Anschrift der Kasse der ״Zeire Misrachi“ ist unverändert: Ernst David, Berlin NW 87, Klopstockstraße 20. Dr. Meier Hildesheimer teilt uns mit, daß er aus Amerika folgendes Telegramm erhalten hat: ״Versammlung orthodoxer Rabbiner in Voncention bittet Sie, unsere herzlichsten Grüße unseren Brüdern in Deutschland zu übermitteln. Möge der Gott Israels ihre Hand stärken, ihren Mut heben und ihre Hoffnungen erstrahlen lassen. Oberrabbiner G. Wolf Margolis, Präsident.“ המועצה לעבודה עברית בברלין׳ החליטה לסדר ועידה עברית לנער בגרמניה בסוף חדש ספטמבר• על המועד הקבוע והתכגות נודיע בימים הקרובים• בכל עניני הועידה יש לפנות לפי הכתבת: Nediemjo Aloni, Berlin O 27, Aiexanderstr. 14 a, IV, Telifon: Berolina 0354. An unsere Abonnenten! Die Post verlangt die Anmeldung der vom 1. Oktober 1932 an zu liefernden Exemplare bereits 3 Wochen vor Quartalsbeginn. Wir sind daher gezwungen, die Abonnementsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die ״Jüdische Rundschau" direkt bei uns abonnieren, in den ersten Tagen des Monats September zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zweck Nachnahmen zugehen lassen. Wir bitten darum, im eigenen Interesse dafür Sorge zu fragen, dafe diese Nachnahmen prompt eingelöst werden, da sonst Unregelmäßigkeiten in der Zustellung der *Jüdischen Ruhdschau" nicht zu vermeiden sein dürften Berlin, im August 1932. Verlag ״Jüdische Rundschau" Berlin W15, Melnekestra&e 10 Das Richtfest auf dem Keilberg. Uns wird berichtet: Der Einladung zum Richtfest waren mehr als lOOPersonen aus Plauen, Leipzig, Zwickau und Chemnitz von der deutschen Seite, As Prag, Komotau, Teplitz, Egcr, Brüx, Karlsbad von der tschechisehen Seite gefolgt. Am herrlichen Spätsommervormittag versammelten sich viele Autos an der Straße vor unserem neuen Heim. Das Haus, das schon ganz gedeckt ist, und bei dem z. T. die Fenster schon eingesetzt sind, erstrahlte an dem Bergabliange, geschmückt mit blauweißen Fahnen. Die kurze Feier leitete Dr. Holzer ein mit dem Hinweis auf die Entstehungsgeschickte dieses Hauses. Dr. Hamburger sprach für die deutsehen Vereine, er wies auf die Not der Jugend hin, für die dieses Heim erbaut wird. In einer zündenden Allsprache legte Dr. Goldstein, Prag, die Notwendigkeit der Errichtung dieses Heimes dar. Zwei grundlegende Dinge seien notwendig: die reelle finanzielle Fundierung dieses Hauses und die ideelle Er- Ziehung der Jugend, die neben der sportlichen Ertüchtigung unbedingt erforderlich sei. Zum Schluß forderte Dr. Holzer alle Anwesenden auf, als eifrige Propagandisten für unser Heim in ihre Heimatstädte zurückzukehren, damit in der heutigen schweren Zeit die jüdische Jugend den Aufbauwillen der Aeiteren erkennt. In vielen Gruppen wurde der Neubau besichtigt. Alle waren über die schönen Aufenthaltsräume und die zweckmäßige Einrichtung der Kellerräume, sowie die gute Ausnützung der Schlaf räume begeistert. Vom Treppenhaus hat man einen herrlichen Blick auf den Fichtelberg, auf Böhmisch- und Deutsch-Wiesenthal und auf das liebliche Tal von Stolzenhain. Viele Anwesende haben zugesagt, das Heim im Sommer und im Winter wegen seiner schönen Lage oft zu besuchen, Leider war es nicht möglich, die Jugend hinaufzubefördern, da uns keine Lastwagen zur Verfügung gestellt wurden. Dr. Holzer. Arbeitsnachweis. Sprechstunden: Berufsberatung für Mädchen: Montag und Donnerstag von 10—1 Uhr; Berufsberatung für Knaben: Dienstag und Freitag von 10—1 Uhr; Sprechstunden der Berufsberatung: Dienstag von 3—5 Uhr (Freiwilliger Arbeitsdienst, Berufs Wechsler); Berufsberatung für Bewohner des Westens und der westlichen Vororte: Donnerstag von 3—6 Uhr, Fasanenstr. 79. Weibliche gewerbliche Abteilung (Handwerkerinnen, ungei. Arb.) täglich, außer Mittwoch, von 12—1 Uhr. Wir suchen für einen Tischler- Ichrjing außerhalb Berlins dringend eine Lehrstelle. Arbeit*- gemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Abtlg. Berufsberatung und gewerbliches Personal, Berlin N 24, Auguststr. 17, Tel.: Weidendamm D 2, 5936. Beuthen (O.-Schl.). Montag, den 5. September, abends 8(4 Uhr pünktlich, spricht im Kaiserhofsaal in Beuthen, Bahnhofstraße, Rabbiner Dr. Simonsohn (Breslau) über ״Erlebtes und Erlauschtes aus Erez Israel“. Freie Aussprache. Gottesdienste. Freitag, den 26. August, abends: In den Synagogen mit altem Ritus, Syn. Köpenick und Alterversorgungsanstalten: 7.15 Uhr, in den Synagogen mit neuem Ritus (außer Syn. Prin*- regentenstr.) und Syn. Schmargendorf (Altersheim, Berlaer Str. 32): 7 Uhr; Syn. Pinzregenlenstr.: 7.15 Uhr. Predigten: Syn, Frieden»- tcmpcl: Dr. Prinz; Syn. Prinzregentenstr.: Dr. Galliner; Synagoge Schmargendorf. Synagoge Levetzowstr.: Ansprache des Rabbiners. — Sonnabend, den 27. August, morgens (Neumondweihe): Alte Synagoge und Syn. Pestalozzistr.: 8.30 Uhr, andere Synagogen mit altem Ritus und Altcrversorgungsanstalten: 9 Uhr; Frühgottesdienst: Syn. Rykestr. und Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: 6.45 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Syn. Friedenstempel): 7.30 Uhr, Hauptgottesdienst: 10 Uhr; Syn. Friedenstempel: 9.80 Uhr; Syn. Köpenicks 9.45 Uhr; Syn. Schmargendorf (Altersheim): 10 Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freier; Syn. Kaiserstr.: Dr. Freimann; Syn. ׳ Jlykestr.rTtabb. Nobel: -Syn.• PestaJemta•.: •Dr.- E* h8*yf Syn»J£ott» husser Ufer-Ahawas Reim: Dr. II. Levy; Syn. Münchener Str.: Dr. A. Lcvy; Syn. Grunewald: Dr. Cohn; Neue Synagoge: Dr. Blumenthal; Syn. Lindenstr.: Dr. Weyl; Syn. Lützowstr.: Dr. Wiener; Syn. Fasanenstr.; Dr. Bergmann. Jugendgottesdienst: 12—L Uhr Gemeindeschule, llochumcr Str. 8c; Leiter Lehrer J. Wachsmann; 4 Uhr Syn. Kottlmsser Ufer-Ahawas Reiny Dr. Frankfurter; 4.30 Uhr Synagoge Münchener Str.: Dr. A. Levy. Sabbat-Ausgang: 7.53 Uhr. — Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen 7 Uhr; morgens: Alte Synagoge, Syn. Kaiseritr. und Rykestr.: 6.90 Uhr; andere Synagogen mit altem Ritus und Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr. i Gottesdienst des Beth Hamldrasch, Rosenthaler Str. 55, begründet vom Misrachi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gemeindesynagogen mit altem Ritus. Der Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi findet in diesem Jahr wieder in den Käjimm der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Meinekestr. lu, statt. Karten zum Preise von 10, 6 und 3 M. im Büro der B. Z.V.. Meinekestr. 10 (Bismarck 7165) erhältlich.! Jüdischer Religionsverein Friedenau, Steglitz 11• Umg. e. V. Wie alljährlich finden auch in diesem Jahre an den hohen Festtagen liberale Gottesdienste in der Aula des Gymnasiums Friedenau, Homuthstraße, und konservative Gottesdienste im Bürgersaal des Frjedenauer Rathauses statt. Die_ Preise der Plätze für den liberalen Gottesdienst sind für Mitglieder: 15,10, 7,50, 5, 3 M.; für Nichtmitglieder: 18, 15, 10, 8 M. Für den konservativen Gottesdienst für Mitglieder: 10, 5, 3 M. und für Nichtmitglieder: 15, 8, 5 M. Der Kartenverkauf findet in den Vereinsräumen Friedenau, Schmargendorf er Str. 3, von 10 bis 12 Uhr, statt, und zwar für die Erneuerung der alten Plätze am 4. und tl. September; alsdann der freie Verkauf am 18., 25. und 29. September. Anträge auf Freibilletts sowie Mitgliedserklärungen sind bis spätestens 31. August an den 1. Vorsitzenden, Herrn S. Gottschalk, Steglitz, Martinstr. 4, zu richten. Geschäftliche Mitteilungen Orientreisen mit dem Luxusmolorschiff ״Vulcania“ vom 17. bis 29. September 1932. Fahrplan der Rundfahrt: Von Cannes 16. September (11 Uhr), an Neapel 17. September (8 Uhr); ab Neapel 17. September (19 Uhr), an Piräus (Athen) 19. September (8 Uhr); ab Piräus 19. September (19 Uhr), an Haifa (Palästina) 21. September (7 Uhr); ab Haifa 21. September (18 Uhr), an Alexandrien (Kairo) 22. September (10 Uhr); ab Alexandrien 24. September (18 Uhr), an Patras 26. September (6 Uhr); ab l'atras 26. September (11 Uhr), an Palermo 27. September (11 Uhr); ab Palermo 27. September (20 Uhr), an Neapel 28. September (6 Uhr); ab Neapel 28. September (14 Uhr), an Cannes 29. September (11 Uhr). Reisende, welche den Aufenthalt in Palästina oder in Aegypten verlängern wollen, können sich m Haifa oder Alexandrien ausschiffen und die Rückfahrt mit einem Dampfer der Expreß-Linie Palästina—Italien oder der Luxus-Expreß-Linio Aegypten—Italien des Lloyd Triestino antreten. (S. Inserat.) * Besonders günstige Palästinareise. Die ״Yulcania“, der 24000 Tons große Amerikadampfer der Italia, bietet am 16. September ab Cannes resp. am 17. September ab Neapel eine günstige Gelegenheit, vor den Feiertagen nach Palästina zu kommen. Die Preise sind sehr mäßig, die italienischen Eisenbahnen gewähren außerdem 50 0/a Ermäßigung für die Fahrt nach Neapel. Auskünfte beim Pateslina & Orient Lloyd, Berlin N 24, Friedrichstr. 121; Tel.: D 1, Norden 2455.