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Jüdische Rundschau · 1932-08-12 · Heft 64 (12.8.1932) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 64 (12.8.1932)
Date
1932-08-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 64,12. VIII. 1932 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 309 Die Wahlen zum Ddcgierteniag der Z. V. f. D. 1. Die Gruppen: Allenttein, Bochum, Bonn, Bremen, Chemnitz, Düsseldorf, Emden, GIeIwitz, Görlitz, Halle, Hamborn, Konstanz, Liegnitz, Magdeburg, Mannheim, Osnabrück. Pforzbeim, Plauen, Stuttgart, Tilsit, Wiesbaden werden dazu auf gefordert, ihre Mitgliederlisten unverzüglich einzuschicken. 2. Als Schlußtermin für die Ablieferung der Schekel und Landesbeiträge für die Mitglieder der Gruppen, die die Wahlberechtigung zum Delegiertentag erwerben wollen, wird der 18. August d. J. Festgesetzt. Die nach diesem Termin elngehenden Beträge werden bei Feststellung der auf die Gruppen entfallenden Mandate nicht mehr berücksichtigt. Die Hauptwahlkommisslon. Adler. / Wahlordnung (angenommen in der Sitzung des Landesvorstandes vom 5. Maf 1932). 1. Die Wahlen zum Delegiertentag der Z. V. f. D. finden frühestens 17 Tage, spätestens 9 Tage vor dem Zusammentritt des Delegiertentages statt. Wahlen, die vor oder nach diesem Termin stattfinden, sind ungültig. Der Wahltermin wird für jeden Wahlort von seiner Ortswahlkommission fest• gesetzt. Schriftliche Wahlen sind nicht gestattet. 2. Jedes Mitglied der Z. V. f. D., das für das laufende Jahr den Schekel und den Landesbeitrag oder Zionistensteuer in Mindesthöhe des Landesbeitrages entrichtet hat und am Wahl• tage der Z. V. f. D. mindestens drei Monate angehört, hat mit Vollendung des 18. Lebensjahres das aktive, mit Vollendung des 20. Lebensjahres das passive Wahlrecht zum Delegiertentag. Das passive Wahlrecht zum Delegiertentag, Landesvorstand oder zu sonstigen Aemtern innerhalb der Z. V. f. D. steht nur solchen Angehörigen der Z. V. f. D. zu, die ihre Keren Ha• jessod-Verpflichttingen gemäß der K. H.-Ordnung der Z. V, r. D. erfüllt haben. 3. In Orten, in denen mindestens 25 Mitglieder der Z. V. f. D, ihren ständigen Wohnsitz haben, wird ein Delegierter gewählt. Jeder Wahlort mit mehr als 75 Mitgliedern wählt zwei Dele• gierte, jeder Wahlort mit mehr aß 125 Mitgliedern wählt drei Delegierte. Für jedes weitere volle Hundert von Mit• gliedern ist ein weiterer Delegiert«־ zu wähfen. Die Zahl der Mandate für jeden Wahlort wird hach der Anzahl der Mitglieder der Z. V. f. D. berechnet, für die Schekef Und Landesbeitrag für das laufende und das vorhergehende Jahr an die Z. V. f. D. abgeführt wurden, wobei die Durch- Schnittsziffer zugrunde gelegt wird. 4. Die Wahlvorschläge sind bis spätestens dem 18. August d. J. einzureichen und von der Ortswahlkomihission spätestens drei Tage vor dem Beginn der Wahlen in der ״Jüdischen Rund• schau״ oder in ortsüblicher Weise zu veröffentlichen. Die Wahl- Vorschläge müssen die Unterschriften von mindestens zehn wählberechtigten Mitgliedern der Z. V. f. D. tragen. Der örtliche Vorstand kann längere Fristen für Einreichung und Veröffentlichung bestimmen. In Wahlöften, In denen mir ein Delegierter zu wählet! ist, ist die Einreichung von Listen nicht erforderlich. Falls die Wahlen in einer Wahlversammlung vorgenommen werden, können die Wahlvorschläge in der Wahlversammlung gemacht werden. 5. Fn Wahlorten, in denen mindestens zwei Delegierte zu wählen sind, kann auf Antrag von zehn wahlberechtigten Mitgliedern Verhältniswahl stattfinden, in Orten, in denen drei Delegierte zu wählen sind, findet Verhältniswahl statt. 6. In Wahlorten, in denen nur ein Wahlvorschlag existiert, entfällt der Wahlgang. Die durch den betreffenden Wahl- Vorschlag nominierten Kandidaten gelten afs gewählt. 7. Die Wahlvorschiäge müssen die Namen der Delegierten und der Ersatzdelegierten enthalten. Findet Listenwahl statt oder werden Einheitslisten gebildet, so ist bei den Namen eines Ersatzdelegierten kenntlich zu machen, welcher Delegierte durch diesen Ersatzdelegierten vertreten werden soll. 8. Der Geschäftsführende Ausschuß hat das Recht, Orte mit weniger als 25 Mitgliedern der Z. V. f. D. zu Wahlbezirken zusammenzuschließen, auf welche die Bestimmungen über die Wahlorte sinngemäße Anwendung finden. Auf Antrag von zehn wahlberechtigten Mitgliedern aus diesen Orten ist der Oeschäftsführende Ausschuß dazu verpflichtet. 9. Mindestens 100 wahlberechtigte Mitglieder der Z. V. f. D. können sich zur Aufstellung einer Reichsliste vereinigen. Die Reiclislisten sind, mit mindestens 100 Unterschriften wahlberechtigter Mitglieder versehen, so rechtzeitig einzusenden, daß sie mindestens acht Tage vor Beginn der Wahlen in der ״Jüdischen Rundschau“ durch die Hauptwahlkommission veröffentlicht werden können. Gleichzeitig mit der Aufstellung der Kandidaturen in den Wahlorten mit mehr als 125 Mitgliedern ist ihre Zugehörigkeit zu einer der Reichslisten bekanntzugeben. Diesen Reichslisten werden sämtliche in Wahiorten mit mehr als 125 Mitgliedern abgegebenen Stimmen gutgebracht, die kein Mandat erlangt haben. Fehlt eine solche Bekanntgabe, so gehen die betreffenden. Reststimmen verloren. In analoger Weise werden bei den Reichslisten Minusstimmen in Abzug gebracht. 10. Der Verteilungsschlüssel für die auf die Reichslisten entfallenden Mandate wird gemäß § 3 errechnet. ״Istiklar in Palästina In der letzten Zeit wurde in der palästinensischen Presse festgestellt, daß mehrere Persönlichkeiten der pan-arabisehen Freiheitsbewegung sich in Palästina niedergelassen haben. Im Zusammenhang mit dieser Konzentration arabischer Nationalisten ist nun ein Zweig der arabischen Freiheitspartei ״I s 11 k 1 a 1“, die die völlige lln» abhängigkeit der arabischen Länder und Schaffung einer arabischen Föderation zum Programm hat, in Palästina ge• gründet worden. Als palästinensischer Führer dieser Gruppe erscheint das Mitglied der arabischen Exekutive, Auni Key Abdul Hadi, der insbesondere von den jüngeren arabischen Kreisen als Führer anerkannt ist. Auni Bey war bekanntlich auch ein Mitglied der arabischen Delegation zum Friedenskongreß in Versailles im Jahre 1920 und hat als solcher namens der Araber den Versailler Friedensvertrag mitunterschrieben. jfugcndlager Von verschiedenen Jugendbünden erhalten wir Berichte über Veranstaltungen, die während der Ferien stattgefunden haben, Die Berichte zeugen von dem intensiven Leben, das In den jüdischen und insbesondere in den zionistischen Jugendbünden herrscht und ein erfreuliches Anzeichen des erstarkten jüdischen Bewußtseins und einer neuen Aktivität ist. Wir lassen nachstehend mehrere Berichte (in etwas gekürztet Form) folgen. * Die erste ״jüdische Jugendrepubiik“ in der C. S. Techeleth-Lavan in der C. S. R. veranstaltete vom 1. bis 31. Juli in Borohradek seine erste ״jüdische Jugendrepublik“. Die ugendrepublik bestand aus drei Dörfern; daneben bestand noch ein autonomes Dorf des ״Kadi m ah “ aus Deutschland. 450 Chaverim des Bundes beteiligten sich an dieser Veranstaltung. Im Lager der Jüngsten mußte die meiste Arbeit geleistet werden. 150 Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren sollten vier Wochen fern von den Eltern in neuem Milieu ihre Zeit verbringen. Die Führer, die eine große physische Leistung vollbrachten, bemühten sich, in Spiel und Unterhaltung die Kinder des Bundes cinander näherzubringen, insbesondere aber das Gefühl des Jude• »eins und der Zusamengehörigkeit ihnen zum Bewußtsein zu bringen. Bei den ״Zofim“ wurde besonders großes Gewicht auf die selbständige Arbeit und Initiative der Zotim gelegt. Scouting, Hebräisch, Kurse über Zionismus, K.K.L., Palästina und Pali^tinageographie, Aussprachen über Fragen der Gemeinschaft, Selbsterziehung und Charakterbildung, Spiel und Gesang waren ihre tägliche Arbeit. Die ״Bogrim“ (Erwachsenen) beschäftigten sich intensiv in vielen Kursen und Sichoth mit den Fragen unserer Bewegung. Es wurden Seminare und Referate über Geschichte und Wesen der jüdischen Arbeiterbewegung in Erez-Israel, über Zionismus Individualpsychologie, Kulturfragen der modernen Gesell- Schaft usw. gehaltej}. Neben den Veranstaltungen der einzelnen Lager fanden oft gemeinsame Veranstaltungen statt, so Er- Öffnung des Bundestages, eine große Herzlfeier, an der sich ca. 600 Chav beteiligten, Erev-Schabbath-feiern usw. Vom 23. bis 27. Juli fand m Borohradek der Bundestag des T. L. statt. Es wurde eine neue Bundesleitung mit dem Sitze in Brünn gewählt. Am Bundestag verabschiedeten sich elf Chaverim unseres Bundes, die in den nächsten Wochen ihre Alijah in den Kibbuz Gimmel-Techeleth-Lavan (Haifa-Wadi Chavarith) antreten. Eine besondere Bedeutung erhielt die jüdische Jugendrepublik durch eine starke Beteiligung von seiten des Brith Haolim und durch das in Borohradek errichtete Kadimahdorf, M. S. Bundestag des Kadimah. Zum ersten Male veranstaltete der Kadimah in den großen Ferien an Stelle der gewöhnliehen großen Fahrten ein Sommerlager, das organisatorisch in die ״Erste jüdische Jugendrepublik“ des tschechischen Techeieth Lawan in Borohradek eingegliedert war. Im An- Schluß daran fand der diesjährige Bundestag des Kadimah statt. Das Bild, das der Bund auf dem Bundestag bot, war ein äußerst erfreuliches. Die innere Zerrissenheit, an. der er Jahre hindurch gelitten hat, ist endlich einer Einheit in dem entscheidendem menschlichen und ideologischen Fragen gewichen. Die Referate wurden gehalten von Jesoph Horowitz (der Weg der jüdischen Jugend in Deutschland), Lutz Chili (Bund und Sozialismus) und Emmi Horovitz (Erziehungsfragen im Bunde). Die neugewählte Bundesleitung besteht aus: Joseph Horovitz, Heinrich Kressei, Schaul Weinberg und Max Zimels. ■ Bundeslager des Zeire Mlsrachi. Vom 20. bis 29. Juli fand in Geisa (Rhön) das diesjährige 5. Bundeslager des Zeire Misrachi und seines Jüngerenbundes des Brith Hanoar statt, welches wie alle bisherigen Lager, wieder unter der Leitung von Richard Lasowski-Hamburg stand. Trotz der unruhifen politischen Zeiten hatte die Bundesleitung sich für die Abaltung entschlossen. Der Verlauf hat ihre Entscheidung■ vollauf gerechtfertigt. Wir sind von der christlichen wie jiidisehen Bevölkerung äußerst liebenswürdig aufgenommen worden und hatten in keiner Weise unter Belästigungen usw. zu leiden. Wir danken der Stadtverwaltung und der Jüdischen Gemeinde nochmals auch auf diesem Wege. Das Lager vereinigte infolge der. ungünstigen wirtschaftlichen una politisehen Verhältnisse nur zirka 100 Chawerim und Chaweroth. Ueber Schabbath und Sonntag waren es zirka 150. Es fanden folgende fortlaufende Arbeitsgemeinschaften statt: Mosche Eisig: Ijob; Jossel Burg: Jirmijahu; Bernh. Brecher: iüd. Geschichte; Benno Ottenburg: Palästinakunde; Eugen tichaelis: Erziehungsfragen (für die Führer des B. H.), ferner hebräische Sichot. Eine allgemeine Sicha befaßte sich mit dem Vorschlag der Umgestaltung unseres Gemeinschaftslebens in der Gola, den Benno Offenburg in seinem Artikel des letzten ״Kol Hanoar“ (Organ des Brith Hanoar) vorgetragen hat, wie überhaupt Galuth-Probleme in vielen weiteren Sichot besprochen wurden. Hervorzuheben ist eine Ausspräche über ein Referat Jossel Burgs: ״Oaluth und w i r.“ Das Referat wird demnächst gedruckt erscheinen. Es stellte sich heraus, daß mit der zunehmenden Hinwendung des Bundes zur Chaluziuth andererseits gleichzeitig das Interesse an der weiteren Gestaltung unseres Lebens in der Oola sehr gestiegen ist. Der kommende Bundestag wird diesen Erörterungen einen erheblichen Raum widmen müssen. Der starke chaluzische Charakter des Bundes kam besonders durch das Treffen mit den Chawerim aus Gehringshof (Rodges) und dem Zentrum Burghaun zum Ausdruck. Technisch war das Zeltlager vorzüglich organisiert. Wir glauben besonders bei der jüdischen Bevölkerung dieser Gegend etwas für den Zionismus gewirkt zu haben. Wir veranstalteten einen öffentlichen Oneg Schabbath (Referenten: R.-A. Erich Michaelis und Jossel Burg) in der Stadtsynagoge, sowie eine eindrucksvolle rierzl- Feier in unserem Lager (Referenten: Benno Offenburg und R.-A. Erich Michaelis). Beide Veranstaltungen waren von Gästen äußerst zahlreich besucht. * Der Haschomer Hazair in Deutschland übermittelt uns eine von seinem ersten Bundestag beschlossene Erklärung, worin mit Entschiedenheit dagegen protestiert wird, daß innerhalb der zionistischen Oeffentlicnkeit und auch von einem Teil der zionistischen Presse Gerüchte verbreitet wurden, Mitglieder des Haschomer Hazair hätten bei der letzten Reichspräsidentenwähl in Deutschland für H it 1 e r gestimmt. Es wird festgestellt, daß jener junge jüdische Wähler, der seine Stimme für Hitler abgegeben hat, nichts mit der Bewegung Haschomer Hazair zu tun hat, Der Bundestag betont, daß aus seiner Treue zum zionistischen Werk und durch seine Festlegung auf die chaluzische Tat jeder derartigen Anschuldigung gegen Haschomer Hazair von vornherein hätte der Boden entzogen sein müssen.— Die ״Jüdische Rundschau“ hat von den Gerüchten, von denen hier die Rede ist und die als sensationelle Pikanterien in einem Teil der Presse aufgebauscht worden waren, niemals Notiz genommen, und wir haben daher auch jetzt keinen Anlaß, auf die Angelegenheit näher einzugehen. MA.HyyiA.QB WELTV BAND Getreuer (Haglbor Prag) dreifacher Meister der Tschechoslowakei. Bei den am Sonntag ausgetragenen Schwimm-Meisterschaften der Tschechoslowakei gewann Getreuer (Haglbor Prag), der beste Schwimmer des Makkabl- Weltverbandes, drei Meistertitel Im 100-m-, 200-m- und 400-m- Freistilschwimmen. Ausbitdungslager des Polnischen Makkabikrelses. Au» dem bisher vorliepeoden kurzen Bericht ist zu erwähnen, daß da« vom׳ Polnischen Makknhikreis (larchgefiihrte icntrale AushiMungslager sich zu einem großen Erfolge gestaltet hat. Bic polnische Kreisleitung war durch ihren Präsidenten S. Rusocki sowie durch I)r. Beckmann, Gehorsam und Bolko vertreten. Zum Abschluß halten Prüfungen «tattgefunden, die ein glanzendes Ergebnis gezeitigt haben. Es beteiligten sich zirka 120 Turner und 60 Turnerinnen, von denen die weiblichen Teilnehmerinnen besonders gute Leistungen zeigten. — Außerdem fanden Beratungen über die Winterspiele in Zakopane statt, an danon ab Vertreter de» jüdischen Wintersportverbandes in der C. S. R. Jarolim tnilnahm. — Im Aufträge des Weltverbands-l’rfinidium» besuchte der Vorsitzende des Turn- und Sporttcchnischen Ausschusses de« M. W.V., Ing. Richard Pacovskv-Prag, das Ausbildungslagcr. Deutscher Kreis Turntag. Bisher haben die grüßten deutschen Makkabi-Vereine ihre Beteiligung zugesagt und zum Teil auch dio Delegierten schon namentlich benannt. Ausschreibungen für die Makkabl-Meisterschaften und das Kreissportfest am 11. September In Leipzig. Die Veranstaltung wird von dem Bar Kochba, Leipzig, durchgeführt, die Wettkämpfe finden auf dem Sportplatz de» Bar Kochba, Leipzig-Eutritzsch, Dtilwner Landstraße, statt. Der Sportplatz ist mit den Straßenbahnlimen 14—16 und dem Krankenhauswagen zu erreichen. —• Meisterschaften, offen für allel Männer. 100 m, 200 m, 400 m, 800 in, 3000 ni, Hochsprung, Wnitsprung, Kugelstoßen, Diskuswerfen, Speerwerfen, 110 m Hürden, 4 mal 100 m Staffel, 3 mal 1000 m Staffel. — Frauen. 100 m, Kugelstoßen, Hochsprung, Weitsprung, Diskuswerfen, Speerwerfen, 4 mal 100 m Staffel. —- Wettbewerbe für Männer (startberechtigt sind nur Mitglieder der Leistungaklasse HI und IV der D.S.B.) Scliwedenataffel (400. 300, 200, 100 m) Olympische ,Staffel (800, 200,_ 200, 400 m). — Zur folgenden Konkurrenz sind tcilnahmeborechtigt nur Mitglieder von Vereinen dos Deutschen Kreises, die nicht mehr als 100 Mitglieder haben. 3 mal 200 m Staffel. — 10 mal 1/2 Rundenstaffel offen für alle. — Männliche Jugend, Jahrgang 1914/15: 100 m, 800 m, Hochsprung, Kugelstoßen, 3 mal 200 m Staffel. — Männliche Jugend, Jahrgang 1916/17: 100 m, Weitsprung, 4 mal (00 m Staffei. — Ilerzl-Gedenkstaffel für männliche Jugend: 100, 200, 300, 400, 400, 300, 200, 100 m. — Weibliche Jugend, 1916/17 und später; 100 m, 4 mal 100 m Staffel. — Alte Herren über 32 Jahre (1900 und früher): 100 m, Weitaprung, Kugelstoßen, 4mal 100 m Staffel. — Teilnahmebestimmungen: Zu den Einzelkonkurrenzen darf jeder Verein nur drei Teilnehmer stellen. Sämtliche Teilnehmer sind verpflichtet, sich an dem Aufmarsch zu beteiligen. — Startgelder für Staffelmeldung Mk, 0,60, für Einzelmeldung Mk. 0,25, für Jugendliche Mk. 0,10. Meldungen werden nur dann angenommen, wenn das Startgeld beigefügt ist. — Meldeschluß 16. Aug. 1932, per Adresse: Bar Kochba, Leipzig, Jüdisches Jugendheim, Elstcrstr. 7. Später eingehende Meldungen können nicht berücksichtigt werden. — Bei Abgabe der Meldungen ist der Mann- Schaftsführer und der Kampfrichter zu benennen. Ferner ist anzugfetteh, wieviel Qnartier für männliche und weiblieh« _ Teilnehmer benötigt werden. Außerdem ist mitzuteilen, ob eine rituelle Verpftegung gewünscht wird. Jeder Verein muß für den Aufmarsch seine Vereinsfahne mitbringen. Jüdisches Jugend- und Sportheim. Am 21. August findet die Feier dos Richtfestes des Jüdischem Jugend- und Sportheimes am Keilberg an der linken Seite, ca. ß Minuten von dem Hotel Wald- Schlößchen entfernt, statt. Die Jüngeren worden anschließend eine Wanderung machen. Bei schlechtem Wetter ist eine Feier geplant. Bar Kochba-Hakoah Berlin. Am 8. August fand die Delegiertenversammlung des Klubs statt, in der dio Delegierten für den deutschen Turntag nominiert wurden. — Hockey. Das Training findet Dienstag, ab 6 Uhr, auf dem städtischen Sportplatz, Schönhauset Allee, und Sonntags auf dem Grunewaldsportplatz statt. Bar Kochba Köln. Am 27. Juli fand die Generalversammlung des Bar Kochba K§ln statt. Der Klub hat sich reorganisiert ,und erneut eine enge Fühlung mit dem Präsidium des Deutschen Kreise« aufgenommen. Dio sportliche Arbeit hat durch das gelungene jüdische Sportfest in Köln neue Antriebe erhalten. Bar Kochba Gladbeck. Der B. K. blteiligte sich am 10jährigen Jubiläumsfest des A.T, V. Bottrop-Boy und konnte mit seiner Leichtathletikgruppo beachtliche Erfolge erzielen. 100-m-Lauf für Senioren: 2. Oswald Schöngroß (11,6), Jugendklasse: B. K. belegt den 1., 2., 3. und 4. Platz in der Reihenfolge: Krauthammer, Dortort, Kleinberger und Kaufmann. Schülerklasse: In allen Konkurrenzen mit großem Vorsprung, Sieger: Moritz Friedmann; 4 X 100-m-Staffei für Schüler B. K/erster. Vermischtes Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde Berlin. Der Unterricht ist in sämtlichen Klassen (Große Hamburger Straße 27 und Klopstockstr. 58) wieder aufgenommen worden. — Der Unterricht in der Anfängerkiasse für Erwachsene (Ende April begonnen) findet statt: Montag und Mittwoch, 8.30—10 Uhr abends, Klopstockstr. 58. — Unterrichtszeit in der Stufe 2 (2. Semester): Montag und Mittwoch, 5.30 bis 7.30 Uhr abends, Klopstockstr. 58. — Sprechzeit des Leiters der Anstalt, N. Berggrün: Dienstag, 7—8 Uhr abends, Klopstockstraße 58. und Mittwoch, 6—7 Uhr abends, Gr. Hamburger Straße 27. Adresse für schriftliche Anfragen: N. Berggrün, Grunewald, Trabener Str. 2 (Tel.: H 5, Brabant 501). Der hebräische Kindergarten des Jüdischen Schulvereins, Klopstockstr. 58, wird am 1. September unter Leitung von Frau Alice Weiß-Stadthagen wieder eröffnet. Anmeldungen schon jetzt erbeten bei der Schulleiterin Fr. Nathan, täglich von 12—13 Uhr. Wirtschaftsreise nach Palästina. Drei oder vier Teilnehmer können sich noch an einer Gruppenreise (mit Damen) nach Palästina beteiligen, bei der Palästina vor allem unter dem Gesichtspunkte des Wirtschaftlers betrachtet werden soll.. Demgemäß werden neben den Sehenswürdigkeiten die Bleibewürdigkeiten des Landes besondere Aufmerksamkeit finden. Die Reise, die unter der Führung eines bekannten Palästina-Wirtschaftlers vor sich geht, umfaßt die Zeit vom 12. Oktober (Einschiffung in Triest) bis 14. November (Ankunft in Triest). Preis (2. Klasse Schiff, 24 Tage in Palästina In nur erstklassigen Hotels, Fahrten in Privatautos, einsehl. aller Spesen) ca. 60 pal. Pfund. Anfragen an Julius Berger, z. Zt. Zion. Büro, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Richtfest am Keilberg. Wir erhalten folgende Mitteilung: Allen Zweiflern und Pessimisten zum Trotz haben wir den Rohbau des ersten Jüdischen Jugend- und Sportheimes

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