Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 57 (19.7.1932)
- Date
- 1932-07-19
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 274 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 57, 19. VII. 1932 Palästinas wirtschaftliche Chancen Eine Abordnung zur britischen Reichskonferenz London, 13. Juli. (J. T. A.) Der Direktor der Pardess Company und Vorsitzende der vor kurzem begründeten Jaffa Citrus Exchange, Herr Rokacli, und die Herren Toikowsky und Advokat Joseph, die sich als Abordnung der jüdische n P f 1 a nzer P a! ü s t i 11;1 s zur britischen Reichskonh’renz nach O 11 a \v a begeben, um dort die Forderung der palästinensischen Pflnnzer zu vertreten, daß Palästina in die Imperial Preference eingeschlosscrt wird, damit Palästina-Prodnkte in Groß-Britannicn und in die übrigen Länder des Imperimns zollfrei eingeführt werden können, weilten anf der Durchreise in London und wohnten einer unter dem Vorsitz von Sir Robert Waiev-Cohen stattgefundenen Sitzun־״ des Londoner Economic Board for Palcstinc bei. In dieser Sitzung führte Herr R o k a c h u. a. aus: Trotz fortwährender Anstrengungen des Economic Board for Palästine ist es bis jetzt nicht gelungen, durchzuseizen, daß Palästina in die imperial Preference eiiigcschlossen wird. Aber auch wenn es nicht durchzusetzen sein sollte, daß Palästina in die Imperial Preference eingeschlossen wird, werden die Palästina- Pflanzer mit anderen Produktionsländern durch Senkung der Produktionskosten, besseren Transport, bessere Sortierimu mul Verpackung und durch die Arbeit der Citrus Exchange, che die Verschiffung und den Verkauf im Interesse der Gesamt/iiehter überwacht, zu konkurrieren verstehen. Es gibt jetzt in Palästina 150 000 Dunam mit Orangen bepflanzten Bodens, von denen mindestens die Hälfte in'jüdischen Händen sind Palästina exportiert 3>4, Millionen Kisten Orangen jährlich und die Orangen-Industric beschäftigt 10 000 Menschen für fünf Monate im Jahr. Bei wachsender Ernte wird sich die Zahl der Beschäftigten erhöhen. Die Nachfrage n a c h J a f f a - O r a ngen übersteigt das Angebot, die Qualität dieser Orangen ist unübertrefflich, die klimatischen Bedingungen für ihre Züchtung sind in Palästina ideal. Hauptkonsument der Jaffa-Orange ist noch immer England. Es folgt Deutsch-!and, das im vergangenen Jahre 630 000 Kisten bezog. Die Nebenprodukte der Jaffa-Orangen (Fruchtsäfte, Orangeade, Pektin, Parfumbestandteile usw.) lassen sieh industriell enorm auswerten. A. G o 1 d w a t e r, Generaldirektor der Palestine Corporation, führte aus: In den letzten fünf Jahren haben sich die kleinen Industrien in Palästina außerordentlich entwickelt. Palästina bietet heute eine fundamentalere Sicherheit der Kapitalsanlage als viele andere Länder. Noch braucht Palästina heule Investierungskapital, aber dieses Kapital wird kommen. H. V i t e 1 e s, Generaldirektor der Central Bank of cooperative lnstitutions of Palestine, gab einen Ueberbiick über die landwirtschaftliche Entwicklung in Palästina seit den zehn Jahren des Bestehens der Bank. Das in jüdischen Händen be- Endliche Citrus-Gebiet hat sich in diesen zehn Jahren v e r - sechsfacht. Die jüdische Milchproduktion, die vor zehn Jahren eine halbe Million Liter jährlich betrug, beträgt heute fünf Millionen Liter jährlich. Noch vor drei Jahren mußte Tel Awiw 90 0/0, heute nur noch 50 0/0 seines Gemüsebedarfs bei Arabern decken. Fast jede Gemüseart wird jetzt von Juden erfolgreich gezüchtet. In diesem Jahre wurde das Experiment gemacht, neue Kartoffeln und Tomaten von Palästina nach Engfand und Frankreich zu verschicken. Vor drei Jahren importierte Palästina 20 Millionen, jetzt nur noch 7 Millionen Stück Eier jährlich. Infolge Anbaus von Klee sind die Kosten der Milch- Produktion zurückgegangen. Heute denkt man in Palästina sogar an Käseexport. Bananen existierten vor sieben Jahren in Palästina fast noch nicht; im letzten Jahre schon wurden 300 Tonnen Bananen exportiert. Vier Monate im Jahr hat Palästina Erdbeeren. Die Central Bank, die den Farmern und Züchtern Darlehn gewährt, hat einen ungeheuren Anteil an dieser Entwicklung. Die Central Bank verdankt ihren Auf- Schwung dem stetigen Interesse, welches die drei großen Kontroll-lnstitutionen — Palestine Corporation of New Vork, Jewish Colonisation Association in Paris und Economic Board for Palestine in London — sowie die Advisory Committees in Palästina ihr gegenüber bekunden. Für Warenaustausch mit Palästina. Mitte Juni konstituierte sich in Wien, III., Landstrasser Gürtel 9/10 die ״Pag“ als registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung. An der Spitze derselben stehen u. a. die Herren Dr. Norbert Hoffmann, Arthur Holzer, Dr. Alfred Löwy, Simon Picker, Bruno Rabinowitz, Dr. Ludwig Rosenhek, Dr. Siegfried Schmitz, Insp. Bernard Seiden, Prof. Dr. Wilh. Stein, Elias Wygodzki und als Syndikus Dr. Leo Goldhammer. Ke ״Pag“ bezweckt die Beschaffung von Krediten an Besitzer von Böden in Palästina zu besonders günstigen Bedingungen; die Förderung des Importes palästinensischer Erzeugnisse sowie des Exportes nach Palästina; die Durchführung von Palästina-Reisen, u. a. billigste Ferientouren für Studenten und Angestellte; die Veranstaltung von Ein- und Mehrtags-Autobusreisen durch die historisch interessanten jüdischen Zentren im In- und Auslande u. a. m. Die Genossenschaft gibt auch die ״Pag-Mitteilungen“ heraus, welche Interessenten kostenlos zugesandt werden; die erste Nummer ist soeben erschienen und bringt einen allgemeinen Ueberbiick über die Ziele der ״Pag“, sowie die Beitrittsbedingungen; die folgenden Nummern werden als Spezialausgaben Ziffern und Daten über jedes einzelne Tätigkeitsgebiet der ״Pag“ beinhalten. XXIV. Delegiertentag der Z. V. f. D. 1. Der 24. Delegiertentag der Z. V. f. D. findet am II. und 12. September In Frankfurt a. M., im Volksbildungsheim, Eschenheimer Anlage 40/41, statt. 2. Die Wahlen zum Delegiertenlag erfolgen ln den einzelnen Orten frühestens am Donnerstag, dem 25. August, spätestens am Donnerstag, dem 1. September. Wahlen, die vor oder nach diesem Termine vorgenommen werden, sind ungültig. 3. In allen Wahlortcn sind unverzüglich Orts wahlkommissionen aus Vertretern aller an dem betreffenden Ort an der Wahl beteiligten Richtungen zu bilden. Eine Ortswahlkommission muß mindestens aus drei Mitgliedern bestehen. Die Zusammensetzung der Ortswahlkommission ist unverzüglich an die Hauptwahlkommission mitzuteilen. 4. Das Wahlrecht zum Delegiertentag steht nur solchen Ortsgruppen zu, die mindestens drei Monate vor Einberufung des Dclegiertcntagcs bestanden haben und vom Landesvorstand oder vom Geschäfts führenden Ausschuß bestätigt worden sind. Sämtliche Gruppen haben ihre Mitgliederlisten nach dem Stand vom 25. Mai 1932 unverzüglich beim Büro der Z. V. f. D. einzurcichcn. Sämtliche Gruppen haben unter Zugrundelegung dieser Mitgliederlisten Ortswal! lkartothcken an/ulegen, die die Namen aller wahlberechtigten, an dem betreffenden Orte wohnhaften Zionisten enthalten müssen. 5. Die Ortsgruppen werden dringend gebeten, für die sofortige Einziehung der Landesbeiträge und der S c h c k a M m Sorge zu tragen. Die Ablieferung der Schekalim und der Landesbeiträge muß bis zum 1. August d. J. erfolgen. Von der Anzahl der Sehekalim und Landesbeiträge hängt die Anzahl der Mandate ab, die dem betreffenden Wahlort zufallen. 6. Bei der Aufstellung von Kandidaten ist neben der Zustimmen Verklärung des Kandidaten seine Schckelquittung, sowie eine Bescheinigung des Keren Hajessod über die Erfüllung der Keren Hajessod-Verpflichtung vorzulegen. Es ist Pflicht der Ortswahlkommissicnen, für die Ausführung dieser Bestimmung Sorge zu fragen. Die HaopSwaliäkommlssion Aus dar Fürsorge-Arbeit. In Münster i. Westf. fand kürzlich ein Schulungstag der Zentralstelle für jüdisches Pflegestellen wesen und jüdische Adoptions- Vermittlung für Westfalen statt, ferner eine Besprechung des Arbeitskreises für G e f ä h r d e t e n f ü r s o r g e. Außer jüdischen Spitzenorganisafionen, sowie 20 Frauenvereinen und Ortsgruppen nahmen Regierungs- und Gemeindevertreter an der Tagung teil. Nach der Begrüßungsansprache der Vorsitzenden, Frau Samuel, sprach Frl. Prof. Dr. Selma Meyer über: ״Besonderheiten der körperlichen, geistigen, seelischen Veranlagung unserer Kinder und ihre Beeinflussung durch Umweit und Erziehung“. Die Frage der Anstafts - oder Familien-Pflege fand in der Aussprache besonderen Widerhall. Man war sich darin einig, daß bei der Unterbringung der Kinder in jedem Fall inviduell zu prüfen ist und nur das Wohl des Kindes ausschlaggebend sein darf. Neben dieser in heutiger Zeit besonders aktuellen Frage sind es die Probleme des Antisemitismus und der veränderten Wirtschaftliehen Verhältnisse, die die Erziehung unserer Kinder beeinflussen. In diesem Sinne forderten Bertha Pappenheim und Dr. Kronheim den ״Mut zur Armut“. Am Nachmittag sprach Frl. Bertha Pappenheim über den neuen Arbeitskreis für Gefährdetenfürsorge. Anschließend an die Nachmittagssitzung folgte eine Besprechung von Einzelfällen durch den Arbeitskreis und anwesende Delegierte. Es zeigte sich, daß im An- Schluß an die einzelnen Fälle prinzipielle Fragen auftauchten, die zu einer Anzahl Beschlüsse führten. Der Montag-Morgen vereinigte nochmals die vier Träger des Arbeitskreises und das an allen Fragen rege interessierte Rabbinerehepaar Steinthal. Es wurde beschlossen, die Arbeit der vier Träger auch in seinem Namen zum Ausdruck zu bringen und als Untertitel ״für Frauen-, Jugend- und Kinderschutz.“ hinzuzufügen. Die Führung hat im ersten Jahre die Pflege- und Adoptionszentrale des Jüdischen Frauenbundes in Elberfeld, Vorsitzende Frau Samuel. Todesfall. In Bad Nauheim verstarb in der Nacht zum 18. Juli an Herzschlag der dort zur Kur weilende Eliahu Seew Halewy L e w i n - E p s t e i n im Alter von 69 Jahren. Der Verstorben'c war ein Mitglied der seinerzeit von Achad Haam begründeten Organisation ״Bne Mosche“ und Begründer des Zweiges der ״Bne Mosche“ in Warschau. 1891 war er Mitglied einer nach Palästina entsandten jüdischen Delegation zur praktischen Erforschung der Kolonisationsmöglichkeiten im Lande. Mit Seew Dlustin und einigen anderen begründete er die jiidische Kolonie Rechoboth und förderte die palästinensische Weingesellschaft Karmel, in aerem Interesse er vorübergehend in Amerika Aufenthalt nahm. Von Amerika kehrte er nach Europa als europäischer Direktor der amerikanischen Wanderer- Hilfsorganisation ״Hias“ zurück. Im Kriege entfaltete er eine große Tätigkeit in der Versorgung der notleidenden Juden in Palästina. Er hatte die Absicht, von Nauheim nach Palästina zu fahren, um sich dort ständig niederzulassen. Dieser sein letzter Wunsch ist nun unerfüllt geblieben. Vermischtes Daniel Prenn bekennt sich als Natlonaljude. in der ersten Nummer des Zentralorgans des Weltmakkabi ״Hamakkabi“ wird ein Brief veröffentlicht, den Daniel Prenn, dessen Siege bei den diesjährigen Davis-Cup-Spielen in der ganzen Welt viel Aufsehen erregt haben, an Dr. Leiewer, den Präsidenten des Makkabi-Weltverbandcs, gerichtet hat. In diesem Brief erklärt Daniel Prenn, daß er sieh zum nationalen Judentum bekenne und daß er sich besonders mit der Makkabi- Bewegung verbunden fühle, deren Aufschwung er mit Stolz begrüße. Treffen der Jüdischen Sozialistischen Arbeiterjugend. Man berichtet uns: Atn 2. und 3. Juli fand in Magdeburg das erste Treffen der J. S. A. J. Gruppen statt. Die ganze Tagung stand unter dem Eindruck eines starken Bekenntnisses zum Poale- Zionismus. Dies fand schon rein äußerlich seinen Ausdruck in einer mit der Magdeburger Poale Zion-Gruppe veranstalteten Kundgebung, auf der unter starkem Beifall die Chawerim Schächter (Leipzig) und Lew (Berlin) über die Gegenwartsaufgaben der Bewegung und ihre Gegner sprachen. Das eigentliehe Treffen nahm am Sonntag früh seinen Anfang. Vormittags referierten die Chawerim Marcel Lew und Moseheh Schapiro über die Aufgaben der J. S. A. J. Immer wieder wurde betont, daß wir neben der selbstverständlichen chaluzischen Erziehungsarbeit auch positive Galutharbcit leisten müßten, entsprechend der synthetischen Auffassung dieser Aufgaben im Poalczionismus. 'Der zweite Teil der Tagung war mehr praktischen Fragen gewidmet. Die verschiedenen Ortsgruppen gaben Berichte über ihre Tätigkeit, aus denen hervorging, daß überall, wo J. S. A. [.-Gruppen bestellen, aktiv und fruchtbar gearbeitet wird. — Nach den Berichten beschäftigte sich Chawer Bromberger in einem Referat mit Qrganisations- und Er- Ziehungsproblemen. — Die Tagung wählte zum Schluß eine zentrale Leitung, nachdem bisher die Berliner Chawerim die zentraien Geschäfte provisorisch geführt hatten. Der Leitung gehören die Chawerim Bromberger, Lew, Poüschtschuk, Po'lak an. E. Po Hak. Reichsführertagung des J. P. D. Der jüdische Pfadfinderblind Deutschlands (J P. D.) veranstaltet am 23. und 24. Juli seine erste Reichsführertagung in Frankfurt a. M. Stellung der lugend zur Gemeinde, wirtschaftliche und politische Situation, ״Berufsumschichtung und Arbeitsbeschaffung sind wesentliche Punkte aus dem Tagungsprogramm. Dazu kommen eine Reihe interner Bundesfragen. Die Abhaltung eines Bundeslagers mußte in diesem Jahre auf Veranlassung der angefragten Behörden unterbleiben, da eine Garantie für die Sicherheit des Lagers nicht zu übernehmen war. Diese Tatsache, kennzeichnend für den Ernst der Situation der jüdischen Jugend in Deutschland, wird Bund und Bundesleitung des J.P.D. zu noch größerer Aktivität und Verantwortlichkeit anspornen. Der Verein der Tarnower zu Berlin ׳'ilt mit: In Anbetracht der Notlage unserer Zeit haben wir di» Frauen unserer Mitglieder gebeten, eine Frauenlogo unseres Vereins, mit den Ziclen der Unter- Stützung kranker Frauen und der Verschickung schwächlicher Kinder und nicht zuletzt der Pflege der Geselligkeit, zu gründen. Zu diesem Zweck fand am 28. Juni eine konstituierende Versammlung statt. Nach Reden von R.-A. Glücksmann und des I. Vorsitzenden, Herrn Reinhold, folgte die Wahl des Vorstandes, der sich wie folgt zusammensetzt: 1. Vorsitzende: Frau Adler, Berlin-Lichtenbcrg, Möllendorfstraße 48, Tel. Lichtenberg 1886; 2. Vorsitzende: Frau Keilmann; Schriftführerin: Frau Mellinger; Beisitzerinnen: Frau Kremer, Frau Nath, Frau Schreiber, Frau Kohanne, Frau D. Butterfaß. Stellenangebote. Für Palästina wird ein ausgebildeter «nd sehr erfahrener orthopädischer Schuhmacher gesucht. Ebenfalls wird ein tüchtiger Klavierstimmer gebraucht Interessenten wenden sich an das Palästina-Amt, Berlin W15, Meinekestr. 10. Jüd. Tierarzt, ledig, übernimmt Ferienvertretungen. Beste Zeugnisse. Bereits in Deutschland vertreten. Zuschriften erbeten an Dr. Duchner, Wien 3, Hagen-Müggergasse 21/2. Karlsbad. Auch die diesjährigen Sommerveranstaltungen der Zionistischen Ortsgruppe Karlsbad erfreuen sich eines zahlreichen Besuches seitens der zur Kur weilenden Gesinnungsgenossen. Am 14. d. M. sprach Herr Farbstein, Mitglied der Exekutive, über die Mittelstands-Kolonisation. Seine ausgezeichneten Darstellungen und sein interessanter Bericht landen lebhaften Beifall des überfüllten Saales. — Die Karlsbader Zionistische Ortsgruppe lädt alle zur Kur weilenden Gesinnungsgenossen ein, an diesen stets beliebten und interessanten Zusammenkünften teilzunehmen. Berliner Kalender Gruppe Hackescher Markt - Schönhauser Tor der B.Z. V. Donnerstag, den 21. Juli, abends 81/» Uhr, in der Jüdischen Gemeinde, Roscnstr. 2/4, Fortsetzung des Ausspracheabends über das Thema: ״Zur jüdisch-arabischen Frage“. Referenten: Dr. E. Sereni und J. K a rm i. Jüdische Sozialistische Arbeiterjugend. Dienstag, «len 19. Juli, 20י,/ Uhr, im Heim, Artilleriestraße 6, Gen. Prof. Mark Abramowitsch spricht über ״Diktatur und Demokratie“. — Mittwoch, den 20. Juli, 20t/a Uhr, im Gemeindehaus, Fasanenstr. 79/80, Gen. M. Bialostocki spricht über: ״Jüdische Nationale Autonomie in der Galuth", SCudäJtuntck, UND BLUMENSPENDEN kurt mm»* 0t> 41»cb National fand» TtUgrmmms und Baun* apmden fia Palästen at «* I Mark bei *iie* VirtraumUytin Et* Bau«» hattet t M«vh. wts senden «m* Benachrichtigung *ft dis auf gegeben« Adrtsss und drvel11* 419 CvatultHo« Iw Am •«aal• •k KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15, Meinekmnfi• IO T I I o a . 1 ז Bismarck 7165. 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Anz.-Verw.: jüdische Rundschau G,m.b.H., Berlin W 15, Meinekestr. 10 Drude von Siegfried SchoJem, Berlin-Schöneberg /r׳־.