Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 55 (12.7.1932)
- Date
- 1932-07-12
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 264 JÜDISCHE RUNDSCHAU Eine Idee kann nur dann Erfolg haben, wenn sie aus einer Lebensnot geboren ist. Die Not muß aber rechtzeitig erkannt werden, und zwar nicht nur in ihrer unmittelbaren Bedrängnis, sondern in ihrer entferntesten Auswirkung. Sie muß aus der Vogelschau übersehen werden. Verspätete Erkenntnisse haben mehr als einmal großem Unheil freie Bahrt gelassen, während rechtzeitige nicht selten Unheil verhüteten. Diese bedeutsame Lehre, die aus geschiehtliehen Erfahrungen hervorgeht, muß sich das deutsche Judentum heute mehr als je zu eigen machen. Eine starke produktivgenossenschaftliche Bewegung unter den deutschen Juden will ins Leben gerufen werden. Berlin — Tiberias in zwei Tagen Wie uns die Deutsche Luft-Hansa mitteilt, ist durch Einrichtung der Fluglinie Berlin—Saloniki—Athen die Reisedauer Berlin—Tiberias auf zwei Tage verringert warden. Wir haben über die Schnellverbindung, die sich durch die Einrichtung des Wasserflugverkehrs von Athen nach dem Tiberiassee ergeben hat, bereits vor einiger Zeit berichtet. Diese Verbindung, die für viele Palästina-Fahrer und vor allem auch für Post- und Frachtsendungen von größtem Interesse sein dürfte, hat folgenden Fahrplan: Der Abflug erfolgt in Berlin- Tempelhof jeden Montag um 3 Uhr morgens. Der Flug führt über Wien—Budapest—Sofia nach Saloniki und Athen, wo die Landung um 18.30 Uhr erfolgt, ln Athen besteht Anschluß an den Dienst der englischen Luftverkehrs-Gesellschaft Imperia! Airways Ltd., deren Flugzeug jeden Dienstag um 7.30 Uhr startet und in Tiberias um 19.15 Uhr landet. — In umgekehrter Richtung startet das Flugzeug der Imperial Airways Ltd. jeden Sonnabend um 7.00 Uhr in Tiberias und landet in Athen um 15.45 Uhr. Da die Linie der Luft-Hansa nur bis Saloniki führt und der Dienst der griechischen Luftverkehrs-Gesellschaft, die das Teilstück Athen—Saloniki befliegt, am Sonntag ruht, muß der Zug benutzt werden, der abends Athen verläßt und morgens in Saloniki eintrifft. Hier startet das Flugzeug der Luft-Hansa um 9 Uhr und landet in Berlin am selben Tage um 19.45 Uhr. Das Nürnberger Talmud •Urteil anlgeboben Das Reichsgericht hat in seiner Sitzung vom 5 .Juli 1932 der Revision der Staatsanwaltschaft Nürnberg gegen das freisprechende Urteil des Nürnberger Schwurgerichts vom 19. Oktober 1931 gegen den verantwortlichen Redakteur des ,,Stürmer“, Carl Holz, stattgegeben und die Sache zur nochmaligen Verhandlung zurückverwiesen. Es handelte sich um eine Anklage wegen eines Vergehens wider die Religion, begangen durch die Presse. (§ 166 StGB.) Der ״Stürmer“ hatte die unflätigsten Beschimpfungen gegen den Talmud und die jüdische Religion ausgesprochen. Hingegen wurde die Revision des Angeklagten Holz Wegen einer Verurfeilung zu 1500 M. Geldstrafe wegen übler Nachrede abgewiesen. Das freisprechende Urteil des Nürnberger Schwurgerichts hatte seinerzeit über Deutschland hinaus ungeheures Aufsehen erregt und schwerste Beunruhigung in die jüdischen Kreise gebracht. Wir haben seinerzeit zu dieser Angelegenheit Stellung genommen. Während der Prozeßtage in Nürnberg herrschte dort ein starker antisemitischer Terror, so daß die jüdischen Zeugen und Sachverständigen nicht ohne Bewachung die Straßen passieren konnten. Das Gericht hatte die von jüdischer Seite erschienenen Sachverständigen nicht ,anerkannt und sie nur als Zeugen vernommen, während es eien iptisemittschen Pamphletisten Bischbff aus Leipzig als Sachverständigen verhörte. Konzert palästinensischer Künstler. Man schreibt uns: Am 22. Juni fand im Konzertsaal der Hochschule für Musik ein Abend statt, zu dem sich eine große Gemeinde von Freunden und Kunstinteressenten versammelt hatte, um den Vorführungen der Cello-Schüler des Prof. Emanue! Feuermann zu lauschen. An diesem Abend wirkten die Geschwister C h a w i w i aus Tel-Awiw mit. Sie spielten die Sonate Op. 69 von Beethoven. Der jugendliche Mosche Chawiwi, der sich während seines kurzen Aufenthaltes in Berlin als Cellist sehr vervollkommnet hat, zeichnete sich durch sein temperamentvolles Spiel aus und seine Schwester Raja, die ihn auf dem Klavier begleitete, errang einen Sondererfolg mit ihrem Solo. Die Familie Chawiwi ist in Palästina als talentierte Musikerfamilie bekannt, und ihre Darbietungen in Palästina finden stets große Aufmerksamkeit. Zwei Mitglieder dieser Familie studieren jetzt in Berlin, und es versteht sich von selbst, daß unter den Besuchern des erwähnten Konzertes sich auch viele palästinensische Studenten befanden, die nach dem Konzert eine herzliche Begrüßung für die jungen Künstler veranstalteten. S. Shefy. Die Jüdische Volkspartei Chemnitz veröffentlicht ein Mitteilungsblatt, das dem Kampf um die Demokratisierung des Wahlrechts in der Chemnitzer Gemeinde gewidmet ist. Der Kampf gegen die reaktionäre Rechtsverkürzung der Chemnitzer ,Liberalen ist unseren Lesern aus mehrfachen Berichten bekannt. In dem Mitteilungsblatt wird der Sachverhalt nochmals dargelegt und eine Reihe von Aeußerungen verschiedener Persöniiehkeiten abgedruckt, die die Ungerechtigkeit des gegenwärtigen Zurtanäes erhärten. ״Die Sozial• and Wirischaftteihfk des Alien Testament»*״, lieber dieses Thema hielt am 7. d. M. auf dem Deutschlandsender Königswusterhausen Ministerialrat Hans Goslar einen Vortrag, worin er u. a. ausführte: Das Wirtschaft*- und Sozialsystem der Bibel ist, entsprechend dem Zweck der Erziehung einheitlicher Menschen, die sich zu einem harmonischen Volk als Vorbild endlich für eine einheitliche, in hochstehender friedlicher Gesinnung miteinander verbundene Menschheit zusammenfügen sollen, ein geschlossenes Ganzes. Ziel und Zweck des Systems ist vor allem der lebende Mensch, ist die Schaffung von Zuständen, die ihm ein arbeitsames, aber gerade darum freies und glückliches Leben ermöglichen sollen. Dieser Zustand kann nur erreicht werden, wenn das Volk nicht gespalten und zerrissen wird durch den unheilbaren Gegensatz zwischen Besitzenden und Besitzlosen. Den zwölf Stämmen wird je ein Bodenanteil im Lande zugewiesen. Als Sicherungsmaßnahme dagegen, daß manche Familien für immer ihres Bodens verlustig gehen und als besitzlose Proletarier in die Stadt und ins Elend abgedrangt werden, wird gesetzlich bestimmt: der Boden kann überhaupt nicht auf immer verkauft werden. Rechtlich möglich ist nur die Abtretung des Bodens in Gestalt des Verkaufs der Ernten bis zum ״Jobeljahr“. Aber auch bis zum ״Jobei jahr“ kann der Besitzer jederzeit, sobald er wieder in bessere Verhältnisse gekommen ist, den Besitz wieder erwerben. Auch im schlimmsten Falle kann eine Familie niemals länger als auf eine Generation vom Bodenbesitz abgedrängt werden. Der.Boden ist ein Lehen Gottes an die Menschheit, die Urproduktion durch die Bodenbearbeitung die gesunde und unersetzbare Grundlage jedes menschliehen Gemeinwesens. Daher darf der Boden niemals Spekulationsobjekt werden. Die Bestrebungen der Bodenreform von heute knüpfen ausdrücklich an diese dreieinhalbtausend Jahre alten vorbildlichen mosaischen Bestimmungen an. — Hans Goslar skizzierte die Grundlagen des Sabbat-Jahres (Schmittah) und führte dann aus: Ueber dieses großartige Dokument einer restlosen Volkssolidarität ohne jede hemmende Ein- Schränkung als eine immer wiederkehrende Anerkennung des göttlichen Lebenscharakters und infolgedessen des Allgemeingutes des erntetragenden Nährbodens wächst aber dieser Akt des Sabbat-Jahres noch hinauf in das ganz allgemein Menschliehe. Denn es folgt die weitere Bestimmung, daß das alles keineswegs etwa nur für den Volksgenossen Geltung haben solle, vielmehr hat jeder Fremde, der sich im Land« aufhält, gleichgültig welcher Zunge und Nationalität, das gleiche Recht, in jeden Weinberg und auf jeden Acker zu gehen und sich das zu holen, was er als Tagesbedarf verzehren will. Hier wie bei vielen anderen entsprechenden Gelegenheiten die teierliche Feststellung des gleichen Rechtes für Einheimische und Fremde, das Verpönen eines Druckes oder auch nur einer Benachteiligung des Ausländers. Hans Goslar erläuterte eingehend die Institution der ״Peah“, d. h. der Ecke des Feldes, die nicht abgeerntet werden darf, die Institution des ״Maasser“, usw. Goslar schloß: Das alttestamentarische Gesetz hat zwei Bedeutungen: erstens die als die magna Charta, als Grundgesetz des jüdischen Staats- und Volkslebens, sodann aber darüber hinaus als Menschheitswegweiser durch Aufstellung eines Vorbildes in der jüdischen Staatsverfassung. Für das jüdische Volk konnte das Zinsverbot eingesetzt werden, weil hier Darlehensuchende und -gebende unter dem gleichen Recht standen. Gegenüber dem Ausländer war aber für den Bewohner des jüdischen Staates, der mit ihm in Handels- und Grenzverkehr stand, Gegenseitigkeit nicht verbürgt. Der Ausländer hätte wohl von der Wohltat des zinslosen Darlehens als Nehmer für sich vollen Gebrauch gemacht, aber niemals seinerseits das Zinsverbot als Darlehensgeber anerkannt. Damit wäre das Ganze widersinnig geworden. So muß sich denn das Alte Testament hier damit begnügen, dem Volk, dem es Staatsgesetz sein wollte, das Zinsverbot praktisch aufzuerlegen und damit allen anderen Völkern, die unter dem System ihrer Geldwirtschaft leiden, ein weithin sichtbares Fanal, ein Merkzeichen als Vorbild aufzurichten — ein Vorbifd, wie es sozialer und wirtschaftsethisch stärker nicht gedacht werden kann. Tagungen. Am 26. v. M. fand in Gelsenkirchen der dies-!Ihrige Gemeindetag der SynagogengemeindenWestfaiens statt. Es erschienen 31 Delegierte. Der Vorsitzende, R.-A. Dr. Katzenstein (Bielefeld), erstattete den Jahresbericht und befaßte sich besonders mit der Austrittsfrage. Soziale Probleme nahmen einen großen Raum in den Verbandlungen ein. Ueber jüdische Wirtschaffsfragen referierte Fräulein W e i n r e i c 11 von der Zentralwohlfahrtsstelle und über Hinterbliebenen-Fürsorge und Kleinlebensversicherung Fritz Schwarzschild (Berlin). — Am 3. Juli hielt der Rh einisch-Westfälische Rabbiner-Verband in Köln seine diesjährige Tagung unter Vorsitz von Dr. Gelles ab. Dr. Gelles wies auf die schwere Lage der Jüdischen Gemeinden und der Judenheit im allgemeinen mit besonderem Nachdruck hin. Die Referate und Debatten beschäftigten sich mit dem Aufgabenkreise der Rabbiner in der gegenwärtigen schwierigen Situation. Die Führung des Verbandes übernimmt turnusmäßig für die nächsten zwei Jahre Rabbiner Alt mann (Trier). Anläßlich der 30f)-Jahrfeier der Universität Dorpat beschloß der akademische Senat, einen Lehrstuhl für j ü - dische Wissenschaft an der Universität zu begründen. Die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Wissenschaften wurde eingeladen, an der Errichtung des Lehrstuhls mitzuwirken. Nr. 55, 12. VH. 1932 Ortsgruppen Darmstadt. Am 26. Juni fand in Darmstadt im Saale der Loge ein von der V. J. St. Saronia im K. J. V, Frankfurt a. M. veranstalteter ״Bunter Zionistischer Werbeabend“ statt. Die Stimmung und der Beifall des Publikums waren für eine zionistische oder überhaupt für eine jüdisch-politische Versammiung ganz ungewöhnlich- Der Grund dafür lag in der neuartigen Form dieses Werbeabends. Zuerst wurden gut ausgewählte hebräische Chöre zu Gehör gebracht. Dann folgte eine Bildrevue ״Neulan d“. Im Mittelpunkt des Abends stana eine eindrucksvolle Rede über ״Die einzige Lösung“. Zum Abschluß folgten wieder eine Reihe hebräischer Chöre. Ferner wurden aufklärende Flugblätter und interessantes Propagandamaterial verteilt. Das Publikum zeigte sich sehr dankbar, und es besteht Grund zu der Hoffnung, daß sich im Anschluß an diesen Abend ein regeres zionistisches Leben in Darmstadt entwickeln dürfte. Karlsruhe. Am 21. Juni fand die diesjährige General- Versammlung statt. Die neu ausgearbeiteten Statuten wurden der Versammlung vorgelegt und einstimmig angenommen. ln der darauffolgenden Vorstandswahl wurde Herr Hermann Ellern zum 1. Vorsitzenden gewählt. Am 29. Juni sprach Herr Dr. L. Friedberg in einer gut besuchten Versammlung über das Buch Hellers ״Der Untergang des Judentums“. In der Diskussion machten Herr Dr. Weil und Herr Dr. Kindermann (der Verfasser des bekannten Buches ״Zwei Jahre in Rußlands Totenhäusern“) wertvolle Ergänzungen zu dem interessanten Referat. str. Hindenburg (O.-S.) ״Ostjüdische Arbeitsgemeinschaft". Unter diesem Namen haben sich hier sämtliche Ostjuden zusammengeschlossen mit dem Zweck der Wahrung ihrer gemeinsamen Interessen in sozialer, materieller und sonstiger Hin« sieht. Die Leitung haben die Herren Gold, Geller Und Paßmanik inne. Zu dem in Nr. 45/46 der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlichten Bericht über eine Versammlung in Elmshorn ersucht uns Herr Refr. Eisemann um die Feststellung, daß er nicht als Vertreter der deutschjüdischen Jugend Hamburgs gesprochen hat, sondern nur seine eigene persönliche Meinung in der Diskussion zum Ausdruck brachte. Vermischte» Gastvorlesungen- Unser Gesinnungsgenosse Professor Max Laserson aus Riga wurde an die Universität Heidelberg eingeladen, um dort Gastvorlesungen über Rechtswissenschaften zu halten. Er wird in der Zeit vom 12. bis 17. Juli zwei Zyklen lesen, den ersten über allgemeine Rechtstheorie mit besonderer Berücksichtigung der russischen Rechtsphilosophie und den zweiten Zyklus über das Minderheitenrecht der baltischen Staaten. Zionistischer Jugendbund ״Nordau“. Arbeitsprogra m m: Montags: Kreis der Aelteren; Rednerkursus, Leitung: Hans Rosenkranz. Dienstags: *49— 1/jlO Uhr: Hebräisch für Anfänger, anschließend Sichah, Singen. Mittwochs: Chug ״Cheruth", Kursus: Zionistische Führer. Chug ״Athid“, Kursus: Jüdische Geschichte. Donnerstags: Chug ״Hatikwah“, Kursus: Einführung in den Zionismus. Alle Veranstaltungen beginnen pünktlich um 1/29 Uhr. — Fahrten finden regelmäßig jeden Sonntag statt. Treffpunkt und Zeit werden auf den Veranstaltungen bekanntgegeben. Hannover. (MI s r # c h 1 - O r u p p e.) Im §omtner findet jeden שבת Vormittag von 7.30 bis 9 Uhr ein Frühminjan in der Betstube Bäckerstr. 28 statt. Jeden שבת Nachmittag ab 17 Uhr שעורים Gäste herzlich willkommen. Aerzte, die sich mit der Vorbereitung ihrer Uebersiedlung nach Palästina beschäftigen, werden gebeten, sich unverzüglich mit uns zwecks Erteilung einer wichtigen Information in Verbindung zu setzen. Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Freie Stellen in Palästina. Eine perfekte Friseuse, in allen Zweigen erstklassig, findet sofort gutes Engagement in eiegantem Unternehmen. Ausführliche Angebote schnellstens zur Weiterleitung an die Z. V. f. D. Berliner Kalender Beth-Am Iwri, Mittwoch, den 13. Juli, abends 9 Uhr, referiert im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, Redakteur J. K I i n o f f, der soeben von einer längeren Palästina-Reise zurückgekehrt ist, über: ״Erez Israel im Jahre 1932“. Eintritt frei. Gäste willkommen. Gruppe Hansa-Platz der B. Z. V. Montag, den 18. Juli, pünktlieh 8,30 Uhr, intern bei Herrn Paul Loreqz, Lessingstr. 57. Dr. Ernst Mechner spricht über: ״Glückliche Insel“. Eine Palästinafahrt im Juni 1932. בית־עם עברי! ביום ז״׳ 13 ביולי ב 9 שעות, בערב ירצה בבית־ העם העברי(קורפירסטנדם 61) העורך מר י. קלינוב׳ ששב זה עתה מבקורו בארץ ישראל על הנושא: ״ארץ ישראל בשנת 1932״• Rechtsanwalt Dr. BTDSt Bered! Fried! Bereut geb. Henomiu» Vermahlte! Berlin - Spandau Forst (Letiaili) J ר Statt Karten Die glückliche Geburt eines gesunden löchterchens zeigen hocherfreut an Rechtsanwalt Dr. Leo Kantor und Frau Sophie Riwka geb. BUeisky Mlfau (Lettland) 1. Juli 1932 FESTDICHTUNGEN Toaste / Iai1«iflep / yorfrka i«ü- FettzenMgiR ׳׳ Mtaimg•« vidueil verfaßt ES An 11 Alf BERLIN CHARLOTTENBUHG 4 3111911Q H Waitzstrafie 20 Tel.: Bleibtreu 2318 UND BLUMENSPENDEN IKst ווי«• «k a<uck N*tur*ali<mds TtUgmmrm and Boom Mendt* fttr Paläitmaf Tales«••*»• •* I Mark bet allen Vertraueneleaten Ein 8a•» hatte• t Mark, <■*» •enden eine Benachrtchttfuru an 4ta auf gegeben. AJnm ••1 drucke« die Crataiatia* t» 4■•»••• •k KEREN KAJEMSTH LEJISRAEL BERLIN W 15• Mtnekaaite IO Telelae 1 11 Biamudt 7I6S Poetacback- Koala■ Barha 18141 ■ ■■■■■■■■■■aaaeaBBBoazsiair'Bur jj Schreidmaschinen-APöeiten ■ g Aushilfe, Halbtagsstelle gesucht. p B Eigene Maschine. Beate Refereazen, p ■ Maria Rotenberg, Blo.-€h8riottenburg, § * Kantstraße 123 ✓ Telefon: CI Steinplatx 0940 J 9 ■ ן■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ Eine Anzeige in dieser Größe kostet 8.— Mk. für Abonnenten nur 6.— Mk. 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ES Kgst.9127 Danken Sie Daran daß Tausende junger Mensche» erwerbslos 1 daß Arbeitsbeschaffung־ schwieriger ist als daß Arbeit die beste Hilfe ist. Junge Menschen haben ach znsammengeschlossen um kollektiv ihren Lebensunterhalt auf genossenschaftlicher Basis tu verdienen. Sie Nellen uni, wenn Sie une Ihre Aufträge überweisen Wir führen TlschJerarbeiten aas Wir verkaufen Tabak• waren Wir verkaufen Toilette* Artikel Menschen erwerbslos sind, je, Wir schneidern ,Wir schustern Vir reparieren a. legen elektrische Laitan- Wir fahren“ Schlosserand Klempnerar - beiten aas Wir erledigen Botengßnge Wir führen eile Aufträge eie gelernte Ar« beiter gewiesenheft, billig u. pünktlich aus Abholung und Zustellung fral Haut kottenles Jüdische Familien, unterstützt uns durch Erteilung von Auftrigeo! Selbsthilfe erwerbsloser jüdischer Jagend VeeaaSmetlicher Radaktoan Da. Weener Black. Barfia VSaandotf. Vertag! jadiiabaRttiubdwu C.m. b. H״ Berlin W15. 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