Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 53 (5.7.1932)
- Date
- 1932-07-05
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 254 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 53, 5. VII. 1932 Ein Reisebericht aus Erez Israel Breslau, 2. Juli. Einer der ersten ganz heißen Abende dieses Sommers. Selbst im luftigen Zimmer ist es kaum auszuhalten. Man hat das dringende Bedürfnis, ins Freie zu gehen. Da liegt vor einem die Einladung der Breslauer Ortsgruppe zu einem Vortrag ,,Erlebtes und Erlauschtes aus Erez Israel'1’, von Rabbiner Dr. Simonsohn. Ideen-Assoziation: Ein nicht gut ventilierbarer Saal — Bericht über eine Palästina-Reise — ein stark rechts eingestellter Rabbiner; — man kennt schließlich Palästina aus eigener Anschauung, wenn es auch schon eine ganze Zeit her ist, und man müßte eigentlich wieder hinfahren (noch besser allerdings ״hingehen“ I); — man hat dauernd alle Berichte über die Entwicklung des Landes mit heißem Bemühen studiert, hat erst ganz neuerdings Reiseberichte gelesen und gehört. Also was kann einem da Neues geboten werden? Und doch entschließt man sich hinzugehen. Nicht etwa aus Pflichtgefühl. Man hat das Empfinden, dieser Abend könnte einem etwas geben. Man kommt in einen übervollen Saal, trotz der Hitze. Alle Generationen, alle Richtungen. Viele stellen in den Gängen. Die Stühle reichen bei weitem nicht. Und doch vermißt man viele. Es sei gleich gesagt: sie haben wirklich etwas versäumt. Mit dem ersten Wort, das der Redner spricht, hat er die Hörer in seinem Bann und für sich gewonnen. ״Ich bin heimgekehrt. Bin ich wirklich heim gekehrt?־‘ Und das zweite Wort: ״Ich will keine Kritik üben; nach einem alten jüdischen Wort soll man nicht kritisieren, wenn man nicht in der Lage des Kritisierten gewesen ist und bewiesen hat, daß man es selbst besser machen kann.“ Und es folgt ein von tiefster Liebe zu Erez Israel getragener Bericht über das, was der Redner drüben gesehen und gehört hat. Nicht etwa eine Schönmalerei. Er spricht ruhig aus, was er nicht in seinem Sinne fand. Aber w i e er es sagt, zeugt von so viel verständnisvoller Liebe auch zu den Menschen, die in Erez Israel siedeln, von den Alten und von den Jungen, von den der Tradition Anhängenden und von denen, die glauben, sich von ihr freigemacht zu haben — und die doch manchmal ganz unbewußt sich ihr wieder zu nähern scheinen. Man hört es beymders gern aus dem Munde dieses so streng konservativ eingestellten Mannes, mit welcher Bewunderung er von den Leistungen der Poalim spricht, und man merkt dem Redner an, mit welch innerer Befriedigung es ihn erfüllt, daß er von ersten zarten Sprossen einer Annäherung berichten kann zwischen den so entgegengesetzten, aber nicht mehr gegeneinander stehenden Richtungen. Redner war jetzt zum zweiten Male im Lande und konnte vergleichen, wie diese sieben Jahre das Land und die Menschen vorwärts gebracht haben, in Tel-Awiw, in Jerusrhalajim, im Emek und wo sonst gesiedelt wird. Er hat gut Einblick genommen in die Moschawoth und die Kwuzoth und hat sich ein klares Bild gemacht über Vorzüge und Mängel des einen und des anderen Systems. Es erhebt und bedrückt zugleich, wenn er ausführt, was der Jude in Erez Israel heute vor uns voraus hat: dieses absolute Gefühl der Sicherheit und des Freiseins. Das Minderwertigkeitsgefühl, das gerade heute auch■ uns wieder zu überkommen droht, ist dort geschwunden. Das jüdische Palästina ist nicht, wie jemand bei der Landesverbandstagung behaupten zu können glaubte, ein ״mißlungenes Experiment“, ist überhaupt kein ״Experiment“ mehr, es ist eine wohlgelungene Tatsache, die gut fundiert ist, die nicht mehr fortzudenken ist und die sich weiterentwickeln wird. Wohl ist der Redner von seinem Standpunkt aus nicht mit allem einverstanden und nicht von allem befriedigt, was er gesehen hat: doch keine Kritik, kein Aburteilen. Er sieht die Entwicklung, sieht das Werden, sieht den Idealismus und die Begeisterung der Mensehen, die mit dem Lande fest verwurzelt sind. Wohl gab und gibt es Rückkehrer, aber das sind solche, die innerlich nicht auf Erez Israel eingestellt waren, die nur aus irgendwelchen äußeren Gründen hinübergingen. Solche sollte man besser vor dem Hinübergehen zurückhalten. (N. b. das gilt auch sogar manchmal von Touristen, die dann zu ״Meraglim“ werden.) Redner schildert mit Bewunderung Persönlichkeiten wie Raw Kuk, Ussischkin, Bialik u. a., die als Wege-Bahner und Bereifer der jüdischen Zukunft wirken. Eineinhalb Stunden hat der Redner die Zuhörer gefesselt und ohne Zeichen der Ermüdung haben sie ihm gelauscht — bei dieser Schwüle. Als er endet, beginnt die Jugend spontan die Hatikwah zu singen und der ganze Saal singt stehend mit, hingerissen von dem schönen und verlockenden Bild, das der Redner verstanden hat, vor den Hörern hinzuzaubern, und von dem hier nur andeutungsweise einiges skizziert werden konnte. Es tut einem leid um die, die durch die äußeren Umstände sich zurückhalten und diesen Genuß entgehen ließen. Für die, die da waren, war dieser Abend ein Erlebnis. H i 11 e I. Staatsbürger, man wirbt um Dich. Die Programme der wichtigsten deutschen Parteien. I ndustrieverlag Spaeth und Linde, Berlin, Die verschiedenen aufeinander folgenden Wahlen des Jahres 1932 veranlaßten den. Verlag, die Programme der wichtigsten deutsehen Parteien und ihrer Einstellung zu den aktuellen Tagesfragen herauszugeben. Nicht nur der durchschnittliche Staatsbürger, der sich außerhalb der Wahlzeiten wenig um Politik kümmert, sondern auch der politische Mensch, werden aus diesem kleinen Führer durch die deutschen Parteiprogramme vieles erfahren und aus der Nebeneinanderstellung der einzelnen Programme auch Vergleiche ziehen können. Ein wertvoller Behelf in der Broschüre sind die beigegebenen Uebersichten über die deutschen Parteiziele und über die zahlenmäßigen Erfolge der Parteien in den Wahlen der vorangegangenen Jahre. Das 82 Quartseiten umfassende Heft ist zum billigen Preise von 1,40 RM. erhältlich. An unsere Leser! Wir bitten unsere Leser, sich bei allen Gelegenheiten unseres Inseratenteils zu bedienen und erklären uns bereit, bei direkter Zuweisung von Famlli«na1»elge11( StellenuigebotMi, Kauf• and Verkaufgesudien einen Sonder •Rabatt von 25"/ einzuräumen. Für Stellengesuch« behalten unsere bisherigen Ausnahmepreise (50% Rabatt) Geltung. Bei Aufgabe von Gelegenheitsanzeigen bitten wir, diesen Gutschein mit einzusenden. Jüdische Rundschau Inseratenabteiluiis Berlin W 15, MelnekestreBe 10 Aus den Gemeinden Der Berliner Gemeindevorstand stimmte in seiner Sitzung vom 28. Juni dem von der Gemeinderepräsenfanz angenommenen Etat für 1032 zu. Damit ist der Etatentwurf ״G e m e i n d c b e s c h 1 u ß“ geworden. In seiner letzten Fassung weist der Etat ein!־ Erhöhung der Ausgabenseite van 50 000 RM. gegenüber der ursprünglichen Vorstandsvorlage auf. Das Kuratorium des Hildesheimerschen Rabbinerseminars verbreitet einen Aufruf für die notleidende Anstalt. Das Seminar hatte noch 1030 einen Etat von 125 000 Reichsmark, der im Jahre 1032 auf 70000 RM. herabgesetzt werden mußte. Aber selbst von diesem verminderten Etat sind noch etwa 25 000 RM, ungedeckt. In der Chemnitzer Repräsentanten Versammlung spiel# sich in einer der letzten Sitzungen ein bezeichnendes Intermezzo ab: Ein volksparteilicher Repräsentant konservativer Einsteilung begründete in seiner Rede eine von ihm vertretene Ansicht mit der Berufung auf Mosche Rabbenu. Der Vorsitzende der Repräsentantenversammlung unterbrach den Redner, unter dem Beifall der liberalen Mehrheit, mit den Worten: ״Moses mag ja ein ganz anständiger Mann gewesen sein, aber kommen Sie endlich von ihm a b.“... Mosche Rabbenu ein ״ganz anständiger“ Mann! Wenn er heute lebte und kein Ausländer wäre, begrenzt kreditwürdig und vielleicht auch Chemnitzer Gemeindevertreter! Dieses Urteil des Chemnitzer Parnaß verdiente in einen jüdischen Büchmann aufgenommen zu werden. Eine neue gesetzestreue Organisation in Berlin. Am 27. v. M. fand in Berlin die Konstituierung der Vereinigung zur Förderung des gesetzestreuen Judentums (Machsike Hadass) statt. Die neue Organisation verdankt ihr Entstehen der Initiative des konservativen Gemeindevorstehers Adolf Schoyer und des Gemeindedajan Rabbiner Dr. J a k o b o v i t s. In der Gründungsversammlung gab der volksparteiliche Gemeinderepräsentant Marcus Hornstein seinem Bedenken Ausdruck, daß für die in Berlin lebenden Ostjuden eine neue orthodoxe Vereinigung geschaffen werde. Die konservativen Interessen der Gemeindemitglieder, besonders der Ostjuden, werden mit Entschiedenheit von der Jüdischen Volkspartei vertreten, und neue Vereinsgebilde könnten nur verwirrend wirken. Von anderer Seite wurde geltend gemacht, daß manche thorafreue Ostjuden in der Volkspartei als einer politischzionistischen nicht ihre Vertretung sehen könnten. Dr. Jakobovits betonte die Notwendigkeit einer von dem politischen Kräftespiel unabhängigen, nur religiös-kulturellen Zielen dienenden Arbeit gerade unter den Ostjuden und deren Jugend. Unter Wahrung seiner Bedenken erklärte sich Repräsentant Hornstein zur Mitarbeit bereit, ln der Satzung der Vereinigung heißt es: ״Die Vereinigung hat das Ziel, sämtliche religiösen Interessen der gesetzestreuen Juden in Berlin wahrzunehmen, ihre religiösen Einrichtungen und Bestrebungen zu fördern, ihre Organisationen - — bei voller Wahrung deren Selbständigkeit — zusammenzufassen und Gemeindemitglieder, die zu tatkräftiger Unterstützung des gesetzestreuen Judentums bereit sind, zusam menruschließen und einander näherzubringen. . . . Ehe Vereinigung ist eine religiöse und keine politische. Sie bleibt unabhängig von allen bereits bestehenden Organisationen ,ähnlicher Art.“ — Es bleibt abzuwarten, wie und mit welchem Erfolg die neue Organisation ihre Wirksamkeit entfalten wird. Der Verband der Jüdischen Gemeinden Italiens verständigte das American Jewish Committee, daß sich italienisch-jüdische Vertreter an der nach Genf einberufenen Konferenz zur Vorbereitung eines Jüdischen Weltkongresses beteiligen werden. Die italienisch-jüdischen Vertreter wollen den seinerzeit von uns ausführlich mitgctcil־! ten Plan Prof. T edeschis betreffend eine internationale Bekämpfung des Judenhasses, auf der Genfer Konferenz vertreten. Der Verband italienisch-jüdischer Gemeinden feiert dieser Tage seinen einjährigen Bestand. Er hat sich bisher um die Ausgestaltung des Rabbinerseminars fn Florenz und die Schaffung von verschiedenen Gemeindeorganen und um die Anknüpfung von Verbindungen mit •den jüdischen Gemeinden in italienischen Kolonien (Eritrea) bemüht. Herr Fritz Bloch aus München wurde als Nachfolger des jüngst verstorbenen Rabbiners Dr. Raphael Breuer zum Distriktsrabbiner in Aschaffenburg gewählt. Dr. Bloch ist ein Schüler des Rabbiner-Seminars zu Berlin und hat auch die Jeschi woth in Telsiai und Mir besucht. Vermitctites Rundfunk- Hans Goslar spricht über ״Die Sozial- und Wirtschaftsethik des Alten Testaments“ am Donnerstag, dem 7. und 14. Juli, von 18.30 Uhr bis 18.55 Uhr, auf der ״Deutschen Welle". PalSstina-Post. Wir werden von nun ab jeden Monat eine Tabelle veröffentlichen, in der die letzten Abgangszeiten für Post nach Palästina angegeben sind. Wir glauben, damit einem Bedürfnis vieler Leser entgegenzukommen. In der folgenden Zusammenstellung bedeutet: A ab Anh. Bahnhof 21,31; B ab Anh. Bahnhof 22.00; C ab Anh. Bahnhof 22.16; D Potsd. Bahnhof 22.50; E Bahnhof Friedrichstraße 22.56. Inj Juli geht also Palästina-Post ab B e r 1 in: 5. A— B, 6. A—B, 8. A—B—C, 12. A—B, 15. A-B, 16. D~E, 19. A—B, 22. A-B-C, 26. A-B, 27. A—B, 29. A—B, 30. D-E. — Außerdem jeden Montag früh 3 Uhr Luftpost ״via Athene s“. Auflieferung Sonntags, Ankunft in Palästina Dienstag nachmittags. Veranstaltung der Jugendgruppe Charlottenburg der B.Z.V. Am 28. Juni fand in den Räumen des Kartells jüdischer Verbindungen die erste Veranstaltung der neugegründeten Jugendgruppe Charlottenburg, der B.Z.V. statt. Ca. 50 Personen, darunter ältere Zionisten, nahmen an der Veranstaltung teil. Stud. rer. pol. Weiner hielt ein Referat über das Thema ״Drittes Reich ־- und was dann?“ An das Referat schloß sich eine rege Aussprache über unsere Haltung zur deutschen Politik an. Der Veranstaltung, die von der J. j. St. Awukah vorbereitet war, werden weitere Gruppenabende folgen. Die unter Leitung von stud. med. Max Asrican stehende Gruppe Charlottenburg arbeitet gemeinsam mit der von stud. ing. Hermann Jacoby geführten Jugendgruppe Wilmersdorf in einer der Erfassung der jüdischen Jugend der westlichen Bezirke dienenden Aktion zusammen. Die Aktion wird von Dr. Ernst Marcus geleitet. — Die Gruppen bitten alle an der Aktion interessierten Zionisten, sich zwecks Mitarbeit bei den Gruppenleitern durch die B. Z. V. zu melden. Guben. Am 22• Juni sprach in der hiesigen Ortsgruppe Herr Redakteur Moses Waldmann aus Berlin über ״Die Lage der Juden in Deutschland und in der ganzen Welt“. Der glänzende Vortrag bedeutete für die Erschienenen ein Erlebnis. Die Jugend Gubens war erfreulicherweise zahlreich erschienen. L. Jung-Zionistischer Kreis Nürnberg. Unter Leitung von Herrn Dr. Georg Landauer (Berlin) fand hier in der Zeit vom 30. Mai bis einschließlich 2. Juni eine Jugend-Unterrichtungswoche statt, für deren Zustandekommen sich neben uns noch eine Reihe von nichtzionistischen Jugendverbänden eingesetzt hatten. Am ersten Vortragsabend wurde in einem einleitenden Referat ״die geistige Situation der Juden in der gegenwärtigen Krise“ behandelt, zwei weitere Abende waren dem Palästinaproblcm in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht gewidmet, die letzte Veranstaltung endlich brachte eine Auseinandersetzung über den Fragenkreis ״Zionismus — Kommunismus‘‘'. Wir glauben sagen zu können, daß die Schulungswoche in jeder Hinsicht als ein ungewöhnlieh großer Erfolg angesehen werden kann. Schon rein äußer-!ich konnten wir feststellen, daß die Zahl der Teilnehmer an den einzelnen Veranstaltungen von Abend zu Abend wuchs, zuletzt bis auf etwa 203. Die Beteiligung der so zahlreich erschienenen Mitglieder aller jüdischen Jugendgruppen war eine sehr intensive, die Diskussion stand auf einem recht guten Niveau, ein deutlicher Beweis dafür, in wie hohem Maße es Dr. Landauer gelungen ist, auf diesem neuen Weg der Unterrichtungswoche lebhaftes Interesse und vielleicht noch mehr als das, häufig begeisterte Zustimmung bei den Teilnehmern dir Veranstaltung zu erwecken. Der Brlth H'aolim, Köln, veranstaltet am Sonntag, dem 10. Juli, 20 L!hr, im großen Saal der Rheinlandloge, Cäcilien- Straße, eine Feier, betitelt ״Ahasver“ (von jüdischer Not), Sprech-, Bewegungs-, Singchöre, aus Werken von Perez, Landau, Bernson. Musikalische Leitung: Julius Goldberg, Köln. Szenisch« Leitung: Isi Reiß vom Friedrichstheater Dessau. Karten im Vorverkauf: Kartenzentrale Tietz, Hohlsrr., bei unseren Mitgliedern und an der Abendkasse. Berliner Kalender Bezirksgruppe Schmargendorf der B. Z. V. Donnerstag, den 7. Juli, abends 8* 3 Uhr, bei Herrn Fritz Hirschweh, RudoUtädter Straße 99—101, Wolfgang L«vj: ״Jüdische Jugenderziehung im Galuth". Misrachi und Zeire Misrachl. Mittwoch, den 6. Juli, abends 8 Uhr pünktlich, im Heim. Rnsenlh.iler Str. 55, hebräischer Abend. Thema: .,Palästinensische I’rrsscsrhau". Referent: Dr. 5. Chononowicz. Schalom Alcichem e. V., Lutherstr. 48 49. Mittwoch, den 6. Juli, Refr. J. Klinow über: ״Palästina im Jahre 1932" (Was ich gesehen und gehört habe). Snif Hechaluz. Donnerstag, den 7. Juli, abends 8*5 Uhr, im Heim lies Brith-Haolim, Auguststraße 17: S i c h a h. Thema: Die Judenfrage. Massad. Sonntag, 10. Juli, Ausflug nach Lehnitz. Treffpunkt: Bhf. StvignvpHtz (Eingang v. Platz) pünktlich um 9*3 Uhr morgens. Die Unkosten betragen ca. 1 M. נפרשים Lehnitz 10) טיול. vii. 1932) ״מסד״ עורך ביום הראשון מצד דיככר׳ בשערי 2/י9 בבקר בדיוק• Savigny-Platz ע״י תחנת הוצאות הנסיעה בערך מרק אחד• Am 27. fuoi »Urb unsere Hebe Freundin Frau Dora Klein Ihr« stet# Güte und Fürsorge sichern ihr bei uns ein unauslöschliches Andenken. . . ... , «lull« Klein Berlin NW, Lessin*str»ßo 8 Berthe Becher Kapital-Beteiligung iiiiwiimimtiiiiiimtimiiiiiimmiiiiniiiiiitiimiinmimtiimnimiiimiiMiiimmunmi in Höhe von 1-2000 £ für die gemein* Same Einrichtung oder Weiterführung palästinensischer Unternehmungen gesucht Mitteilungen an die Zionistische Vereinigung lör Deutschland Berlin W IS, Meinekestrafie 10 ■ ■■■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■BKB&nGC1- י Schreibmaschinen - Arbeiten י 0 Aushilfe, Halbtajjssteile gOSUCht• B H Eigene Maschine. Beste Referenzen. gj ■ Mart• ROSenberg, Bin.-Charlottenburg, # J Kantatrafie 123 - Telefon: C J Staiapiata 0940 ..1.. FESTDICHTIJNGCN Aktuell Tonte / Teioiiieder / Vorträge!«*;. 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