Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 51 (28.6.1932)
- Date
- 1932-06-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 244 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr, 51, 28. VI. 1932 Ortsgruppen (Teilweise wegen Raummangels verspätet.) Beufhen (O.-S.). Kurt Blumenfeld in Reuthen ist für die Zionisten Oberschlesiens immer ein eindrucksvolles Erlebnis. Ist er doch als der offizielle Repräsentant des Zionismus in Deutschland vielleicht auch der einzige Kopf, dem es gelingt, die Zusammenhänge des Lehens, in die der Jude verkettet, dennoch seine Existenz behaupten muß, einer großen Zuhörerschaft plastisch und mit großer Klarheit vor Augen zu führen. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgte den Ausführungen ßlumenfelds bei seinem Vortrag: ״Im Kampf des Tages" in der hiesigen Ortsgruppe am 14. d. M. eine niehrhundertköpfige Zuhörerschaft, unter der sich nicht nur die Gesinnungsgenossen der übrigen oberschlcsisrhen Ortsgruppen, sondern auch zahlreiche Gäste von jenseits der Grenze befanden. Ausgehend von der Lage der Juden vor 150 Jahren und den Zeiten der Emanzipation, wurde in lOstündigen, weit ausholenden Ausführungen der Irrtum der Juden in ihrer Einstellung zur Umweit bis in unsere heutige Gegenwart hinein klar dargetan. Den eindeutigen Entscheidungen, vor welche Rlumenfeld seine Zuhörer mit zwingender Logik stellt, werden sich die Juden, die Klarheit über sich und ihr zukünftiges Schicksal erlangen wollen, nicht entziehen können und seine Losung weitergeben müssen, das Judentum zusammenzuschließen, um durch die Schaffung des Palästina-Zentrums den heranstürmenden emotionellen Kräften, die Rlumenfeld als ,,Neues Barbarentum“ bezeichnet, 'lebenserhaltenden Widerstand entgegenzuset/en. Ilern nachhaltigern Eindruck des Vortrages, der durch eine Diskussion nicht gestört werden sollte, setzte Arnold W i e n er , der den Redner eingangs auch herzlich begrüßt hatte, einen warmen Appell für die Schekelpropaganda an. Düsseldorf. Am 26. Mai fand die Generalversammlung der Zionistischen Ortsgruppe statt. Dem Vorstand wurde die An־ «rkennung für seine intensive Tätigkeit ausgesprochen und einstimmig Decharge erteilt. Die Neuwahl des Vorstandes er* gab folgende Zusammensetzung: 1. Vorsitzender Herr Bein, 2. Vorsitzender Herr Dr. Löwenstein, Schriftführer und Kassierer Herr Heinz Lewandowski, Bücherrevisor Herr M. Kaminski, Jewish Agency Herr Dr. Marcus, Keren Hajessod Herr Dr. Sindler, Keren Kajemeth Lejisrael Frl. M. Meyer, Hebräische Arbeit Herr Dr. Goldstein, Gemeindearbeit Herr Dr. Gottlieb, Frauenarbeit Frau Sandhaus, Brith Haolim Herr Erich Thal, Alijah-Beratung Herr Dr. Fritz Lewy, Schekel-Arbeit Herr W. Stiel. Essen. Am 15. Juni hielt Oberregierungsrat Dr. Marcus vor etwa 200 Hörern einen Vortrag über Palästina von hdite und seine Möglichkeiten. Der Redner hat Palästina im Jahre 1913 und 1925 besucht und konnte daher die großen Fortschritte der Entwicklung aufzeigen. — fm Anschluß an den Vortrag fand eine intensive Propaganda für die Verbreitung der ״Rundschau“ statt Frankfurt a. M. Am 17. April hielt die Frankfurter Zionistische Vereinigung ähre ordentliche Generalversammlung ab. Das zahlreich erschienene Publikum, das auf Frankfurter Generalversammlungen politische Sensationen zu erleben seit Jahren gewöhnt ist, wurde angenehm enttäuscht. Der im Jahre 1931 gewählte Vorstand, in dem die aus den Allgemeinen Zionisten, dem Misrachi und der Linken bestehende Zionistische Arbeitsgemeinschaft die absohlte Mehrheit hatte, durfte von sjch sagen, daß er die inneren Kämpfe, die das hiesige zionistische Leben seit Jahren vergiftet hatten, in die Sphäre seiner unbeirrten sachliehen Arbeit überhaupt nicht hinein gelassen hat, so daß aller Kampfeswille sich mangels eines Gegenspielers vollkommen totlief. Wenn dem Vorstand auch die Innehaltung dieser Linie durch das Ausscheiden der Revisionisten aus der Z. V. f. D. nicht unerheblich erleichtert worden war, 90 blieb doch noch Arbeit genug. Daß diese Bemühungen nicht ohne Erfolg geblieben waren, zeigt der Tätigkeitsbericht des Vorstandes, den die Ver- Sammlung trotz seiner ungewöhnlichen Länge mit größtem Interesse anhörte. Die positivsten Leistungen des abgelaufenen Geschäftsjahres waren die Durchführung eines gedanklich in sich geschlossenen und doch vielseitigen Veranstaltungsprogramms, die den guten Ruf unserer Vortragsabende bei vielen Mitgliedern wiederhergestellt hat, und die Abdeckung eines erheblichen Teils unserer großen Schuldenlast, wobei es nicht ohne schmerzhafte Sparmaßnahmen am Sekretariat abgegangen war. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt und ein neuer Vorstand gewählt, der sich am 1. Mai folgendermaßen konstituierte: 1. Vorsitzender: Zahnarzt Fritz Loew; 2. Vorsitzende: Benno Kohn und Dr. Fritz Millner; Schriftführer: Dr. Martin Pleßner. In den Kommissionen übernahmen den Vorsitz für Finanzen: Hugo Hecht; für KKL R.-A. Heinrich Rosenblurn; für Keren Hajessod: Dr. Siegfried Auerbach (der auf seinen Wunsch dem Vorstand nicht mehr angehört); für Jugendarbeit: Kurt Loewenstein; für Schekelarbeit: Jacob Wodpwski; für Propaganda und Veranstaltungen: Dr. Millner; für Statutenänderung: Dr. Pleßner; für Palästinaaufgaben aller Art: Benno Kohn. Ferner gehören dem Vorstand an: Dr. Salli Levi, Erich Löwenthal, Dr. Walter Mannheim. Frau Rahel Mayer, Dr. Rudolf Meyer, Aenne Pomeranz, Salomon Stiebei und der Ehrenvorsitzende J. L. Goitein, — In den letzten Wochen stand Frankfurt im Zeichen einer äußerst intensiven Arbeit. In erster Linie ist die Aktion des Keren Hajessod zu nennen, die von Herrn Dr. Michael T raub, Berlin, mit einem besonders guten finanziellen und moralischen Erfolg durchgeführt wurde und dem Keren Hajessod und der Palästinaarbeit zahlreiche neue Freunde brachte. Ue'uer diese Aktion wurde bereits ausführlich in Nr. 47 der ״J. R.“ berichtet. In einer weiteren Veranstaltung der polnisch-jüdischen Kolonie in Frankfurt sprach Herr Dr. Traub über seine Reiseeindrücke in Polen und Palästina und wies auf die wirtschaftliche Bedeutung des zunehmenden Handelsverkehrs zwischen den beiden Ländern hin. Ganz auf die erzieherische Seite endlich war ein Schulungskursus der Jungzionistischen Arbeitsgemein* schaft abgestellt. Kurt Blumenfeld behandelte an zwei Abenden die Problematik der politischen Haltung des liberalen Judentums und die Frage: Galutli und Palästina, Blumenfelds Ausführungen waren sowohl durch die Fülle des gebotenen Stoffes, wie auch durch die Form der lebendigen und persönlieh gehaltenen Darstellung, eine Quelle reicher Anregungen, so daß der lebhafte Wunsch besteht, diese Art der geistigen Schulung bei nächster Gelegenheit fortzusetzen. Die Frankfurter Zionisten, sowohl die ältere Generation als auch die Jugend, hoffen, daß auch die nächsten Monate die Möglichkeit zu erfolgreicher Arbeit nach innen und außen geben werden. Der in diesem Jahre in Frankfurt a. M. stattfindende Deleg i e r t e n t a g der Z. V. f. D. wird nicht nur eine organisatorisch gute Vorbereitung finden, sondern ebensosehr eine geistige Resonanz in weitesten Kreisen Frankfurts und des ganzen süddeutschen Bezirks. Mannheim. Wenn trotz der vorgerückten Jahreszeit ein Vortrag so außerordentlich gut besucht war, wie der von Dr. Landsberg aus Wiesbaden, der am 15. Juni in der Ortsgruppe stattfand, so beweist dies einmal das hier vorhandene Palästina-Interesse und weiterhin den guten Ruf als Redner und Sachkundiger, der dem Referenten vorausging. Es war vor allen Dingen die organisierte Jugend, die außerordentlieh zahlreich vertreten war. Der Vortragende schilderte das lebendige Palästina, die Frische der Jugend, die seelische Unbekümmertheit und den vorausschauenden Optimismus. Wenn die Versäumnisse der 16 Millionen des Galuth gegenüber dem Palästina-Werke zur Sprache kamen, so war es gerechte Entrüstung, die die Schlußworte des Redners zu einem stimmungsvollen Appell an unser Gewissen steigerte. Mit diesem außerordentlich gelungenen Vortragsabend ging die Arbeit der Ortsgruppe vor der Sommerpause zu Ende, während in einigen Wochen schon wieder neue Aufgaben unsern Mitgliedern gestellt werden. Dr. O. S. Mayen. Am 19. Juni fand hier im Hause von Herrn Dr. Adler eine Zirkefveranstaltung der Jewish Agency statt. Etwa •50 Teilnehmer aus Mayen, Andernach, Münstermaifeld, Niedermendig und anderen Orten der Umgebung waren der Einladung gefolgt. Herr Dr. Friede mann (Amsterdam) sprach über ״die Schicksalsstunde der Juden“. Die moralische Wirkung seiner Ausführungen in Vortrag und Diskussion war ganz außerordentlich. Die Veranstaltung hat in jüdischen Gemeinden, die bisher dem Gedanken des Palästina-Aufbaus noch wenig erschlossen oder ganz fremd waren, eine Grundlage für weitere Arbeit geschaffen. Auch der unmittelbare geldliche Erfolg für den Keren Hajessod durch Hausbesuche an den nächsten Tagen war durchaus befriedigend. Dresden. (Kadimah.) Am 18. 6. veranstaltete der Kadimah Dresden die erste Versammlung des Eltern- und Freundeskreises. Emmi Horovitz leitete die Veranstaltung mit einem Referat über die ״Aufgaben des Kadimah“ ein. Ihre Ausführungen endeten mit einem Appell zur Unterstützung des Kadimahdorfes 1932. Auch der Vorsitzende der Zionistisehen Ortsgruppe, Herr Tschernoff, setzte sich mit warmen Worten für dieses Lager ein. In der Diskussion schlug Herr Hermann Schocken vor, dem Kadimah einen Betrag von 200 M. zur Verfügung zu stellen und versprach liebenswürdigerweise eine Unterstützung. Herr Koppel übernahm die Leitung der Aktion. Zum Schluß wurde Herr Dr. John Levy einstimmig zum Vorsitzenden des Eufka gewählt. Marienbad. Am 13. Juni fand der zweite Vortragsabend der hiesigen Ortsgruppe (״Theodor Herzl“) im Hotel ״Walhalla“ statt, bei dem Dr. Ulimannn aus Karlsbad über: ״Umbau, nicht Abbau, Aufgaben der Zeit“ referierte. Die Diskussion zeigte, welch wertvolle Anregungen die Gesinnungsgenossen aus dem Auslande auch im Kurorte erhalten können. Dr. Ullmanns Referat, der Anpassung an unsere Zeit Rechnung tragend, wies einen Weg, Erfolg versprechende Arbeit zu leisten. Am 20. Juni referierte Herr Ing. Stark aus Tel-Awiw über: ״Die Araber in Palästina“. Der Vortragende verstand es auf Grund seiner persönlichen Eindrücke, den zahlreich erschienenen Gästen ein aufschlußreiches Bild und eine klärende Uebersicht über die Struktur der arabischen Bevölkerung in Palästina zu geben. Der interessante Verlauf des letzten Abends läßt erhoffen, daß die in Marienbad zur Kur weilenden Gesinnungsgenossen aus dem Auslande an den zionistischen Montagabenden regen Anteil nehmen und die Ortsgruppe Marienbad in ihrer Arbeit durch ihr Erscheinen aktiv unterstützen werden. Anfragen jeder Art erledigen gern der Obmann der Ortsgruppe, Herr Med. Dr. Silvio Stössl und Herr Max Sting 1, Hotel ״Leipzig“, Marienbad. Kinderfräulein gesucht. Für eine Berliner jüdische Familie wird eine junge Dame gesucht, die von 7 Uhr abends ab zwei Kinder betreuen muß. Geboten wird freies Zimmer mit Frühstück und Abendbrot. Zuschriften an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestr. 10, Vermischte• Die Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina wird in diesem Herbst einen jüdischen Dilettantenchor ins Leben rufen. Die Arbeit des Chors wird der Pflege und Verbreitung des jüdischen Volkslieds dienen. Sie wird daneben in einer schwer bedrückten Zeit den Zusammenhang zwischen ihren Mitgliedern und das Gemeinschaftsgefühl mit dem Volke verstärken. Es scheint der Leitung der Frauen-Arbeitsgemeinschaft wichtig — und die freudige Zusiimmting vieler Kreise gibt ihr darin recht — auch diese Seite des jüdischen Kulturgutes zu pflegen. Es ist eine in jüdischen Kreisen bestrenommierte Persönlichkeit als Dirigent in Aussicht genommen, der als Kenner des jüdischen Liedes wie als Musiker das Beste verspricht. Die Vorbesprechung findet am Montag, 4. Juli, abends 8 Uhr, bei Frau Margarethe Moses, Lietzensee-Ufer 7 (Westend 6131), statt. Frau Moses bittet um schriftliche oder telephonische Mitteilung von Damen und Herren, die an der geplanten Arbeit teilzunehmen und sich bei ihr einzufinden wünschen. Mosche und Riwka Chavivi spielen im Rahmen eines Vortragsabends der Violincelloklasse Prof. Einanuel Feuermann Mittwoch, den 29. Juni, 8 Uhr, im Theatersaal der Hochschule für Musik, Berlin, Fasanenstr. 1, Beethovens Sonate A-dur, Op. 69. Hebräischer Unterricht. Die von uns für einen hebräischen Lehrer oder Lehrerin gemeldete Stelle in einem Badeort ist bereits besetzt. Arbeitsnachweis. Wir haben eine Stelle als Maschinenarbeiter für Vierkant- und Hobelmaschinen für Palästina vorgemerkt und bitten Bewerber, sich an die Unterzeichnete Institution zu wenden. Bei dieser Gelegenheit teilen wir mit, daß die Berufsberatung der Jüdischen Gemeinde vom 27. Juni bis 1. August geschlossen bleibt. Sprechstunden finden bis dahin nicht statt. Stellenmeldungen an: die Berufsberatung der Jüdischen Gemeinde, Berlin N 24, Auguststr. 17. — Arbeitsgemeinschaft der jüd. Arbeitsnachweise, Abtlg. Berufsberatung und gewerbliches Personal, Berlin N 24, Auguststr. 17 (Tel. Weidend. D 2, 5936). Der Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser e. V., Hambürg 1, schreibt uns: Die Reisezeit steht vor der Tür, und wenn auch viele Glaubensgenossen in diesem Jahre auf die gewohnte Erholungsreise werden verzichten müssen, wird doch mancher sich gegenwärtig mit der Frage beschäftigen, wo er in diesem Jahre Erholung suchen soll. Da erscheint es denn an der Zeit, darauf hinzuweisen, daß an sehr vielen Kur- und Erholungsplatzen jüdische Hotels und Restaurants vorhanden sind, die den Ansprüchen des Publikums durchaus Genüge leisten können. Es sollte in der heutigen Zeit weniger denn je eine Frage sein, daß jeder Glaubensgenosse, auch ein solcher, der im übrigen die Speisegesetze nicht beobachtet, jüdische Hotels und Restaurants aufsucht, wo nur Gelegenheit dazu geboten ist. Wir hoffen, daß diese Zeilen dazu führen werden, daß mancher, der bisher aus einem Vorurteil heraus jüdische Gaststätten gemieden hat, insbesondere der irrigen Ansicht gewesen ist, daß diese Gaststätten teurer seien als andere gleichen Ranges, nunmehr Gelegenheit nehmen wird, zum mindesten die Berechtigung seiner Annahme nachzuprüfen. Die Bayerische Zugspitzbahn. Jeden Dienstag-Nachmittag um 51/2 Uhr wird der Film: Die Bayerische Zugspitzbahn im Vortragssaale der AEG-Fabriken, Berlin N 24, Friedrich- Straße 110/112 (Haus der Technik), mit Musikbegleitung vorgeführt. Der Eintritt ist kostenlos. Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Hackescher Markt-Schönhauser Tor: Mittwoch, den 29. Juni (nicht Dienstag, den 28.), abends 81/2 Lhr, Dr. Ln zio Seren i: ״Zur jüdisch-arabischen Frage". Zum Thema werden noch die Herren Dr. Kanowitz und Karmi sprechen. Jüdisch« Gem-inde Rosen- Straße 2—4. Gruppe Neukölln: Mittwoch, den 29. Juni, im Vereinszimmer der Bürger-Säle, Neukölln, Bergstraße 147, Dr. Werner Bloch: ״Die wirtschaftliche Lage der Juden und das werdende Palästina". Gäste willkommen. Hapoel Hazair. Mittwoch, den 29. d. M . 81/2 Uhr abends, Sitzungssaal, ,Meinekestr. 10, Vortrag Dr. Georg Landauer: ״Nationalsozialismus und zionistischer Sozialismus . Gäste willkommen. Snif Hechaluz. 29. Juni, abends 81,4 Uhr. im Brith-Hnolim-Hmm, Auguststraße 17, Fortsetzung der Sichah über die ״Soziale Struktur der Juden"; 30. Juni, abends 9 Uhr, im Brith- Haolim-Heim, Auguststraße 17, Sichah über ״Pinsker: Autoemanzipation". Zelre Misrachi. Letzter Ausspracheabend vor den Ferien Donnerstag, den 30. Juni, abends 8/4 Uhr, i!H Bundesheini, Rosenthalerstr. 55. Thema: ״Zionismus und Sozialismus". Einleitendes Referat Chawer David Scharf. Massad. Sonnabend, den 2. Juli, um 9 Uhr abends, im Bet- Am, Kurfürstendamm 61, Vortrag (deutsch) über ״Die Musik bei den Juden“ von Professor Fabian Rosen bl üth. Nach dem Vortrag musikalische Vorführungen. Gäste willkommen. במו״ש׳ ביולי 2 בשעה 9 בערב׳ בבית־עם׳ קורפירסטנדם61• תתקים הרצאה אל הנושא: "המוזיקה אצל היהודים"• הפותח (גרמנית): פרופסור פביאו רוזנבלית• אחרי ההרצאה נגינה ושירה חפשית• Ihre Vermählung־ *eigen aa Felix Neustadt und Frau Klara geb. Müller Breslau, 26. Juni 1932 §(cu&wunAcfa, UND BLUMENSPINDEN löst «m* «6 durch NaHanatfand* ■ TiUgramm• und Bauיי► spenden litt Palästmal T«i1|fSt)1m« s* I Math bei «iJa* VtrUautnsUuUn. Ein Baut» kästet 6 Mark, wt* sende« •in* Benachrichtigung •1» di» eufgegeben* Adresse ««ä drticlift» di« Gratulation im Auiati• «k KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15, MtmakenraKe IO Tat• ton. 11 Bismarck 716S Po.l.ch.ck . Konto! 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