Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 50 (24.6.1932)
- Date
- 1932-06-24
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Einzelnummer OßS Goldmark Palästina — das jüdische Einwanderungsland JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jedenDienatag «.Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5.75 Goldmark. Auslandsahonnements werden In der Währung der einzelnen Linder berechnet. Anzeigenpreis 8 gesp. Nonpareille *eile 0,50 G.-M- Stellengesuche 0,25 G.-M. Redaktion, Verlag und Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G. m. b. H., Berlin W15, MeinekestrJ.0. Telefon: J 1 Bismarck 7165-70. P o»t»check - Konten: Berlin 17392, Betel V 9355, Belgrad 68032. Brüssel 39433. Budapest 596 93, Dann* 1973, Heeg 140470, Prag 59410, Riga 4155, Strass,bürg 16430, Warschau 190708, Wien 156030 Bank «Kenten; Darmatädterwnd Nationalbank, Depositen - Kaase Berlin, Kuriüretendamm 52; Rumänische Kreditbank, Cemauti (Rumänien); Anglo Palemine Co, in Heifa, Tenisalem. Tel-Aviv Nummer SO | Berlin, 24. VI. 1932 Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. כ׳ סירי תרצ״ב | xxxvn. Jahrg. Oer Zionismus erstrebt tflr das JOdlatlia Volk dl# Schaffung einer Öffentlich. rechfllch gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Basaler Programm.‘« Sokolow über Amerika Nahum Sokolow traf von seiner Amerika-Reise nach einem kurzen Aufenthalt in Paris am 19. Juni in London ein. Sokolow hat bekanntlich in Amerika die Keren Hajessod- Aktion geleitet und gleichzeitig eine Reihe politischer Aktionen durchgeführt, u. a. an der Konstituierung des aus prominenten amerikanischen Politikern bestehenden American Palestine Committee (in der Art des deutschen Komitees Pro Palästina) teilgenommen. Am Tage seiner Ankunft in London veranstaltete die English Zionist Federation abends eine spezielle Konferenz zum Empfang des Präsidenten der Jewish Agency. Sokolow hielt in dieser Konferenz eine Ansprache, in der er das Fazit seiner amerikanischen Eindrücke zog. ln dieser Rede führte Sokolow u. a. folgendes aus: Im amerikanischen Judentum ist eine wachsende Anteilnahme am Zionismus festzustellen. Dies ist ein« Folge des tieferen Verständnisses für die Bestrebungen einer jüdisehen Wiedergeburt und auch die Folge des engeren Zusammenarbeitens mit den übrigen Teilen der Diaspora. Der wachsende Einfluß des Zionismus ist zurückzuführen auf die ernsten Anstrengungen der Zionistischen Organisation und der nichtzionistischen Hälfte der Jewish Agency, sowie auf das zunehmende Interesse parteiloser, mehr praktisch gerichteter Menschen aller Klassen. Die Mitgliederzahl der verschiedenen zionistischen Vereine in den Vereinigten Staaten ist nicht der richtige Maßstab zur Abschätzung des zionistischen Einflusses. Diese Mitglieder bilden nur einen kleinen Bruchteil derer, die an die Verwirklichung des zionistischen Ideals glauben und nach Palästina als dem Land der Verwirklichung blicken. Trotzdem gibt es noch gewisse jüdische Kreise, in denen der Zionismus sich nicht durchgesetzt hat. Dies ist im allgemeinen die Folge mangelnder Information und verschiedener Mißverständnisse in bezug auf das wahre Wesen des Zionismus. Als Ergebnis der gründlichen Untersuchungen, die in den letzten Jahren von prominenten amerikanischen Juden und Nichtjuden in Palästina gemacht wurden, wurde über allen Zweifel bewiesen, daß das Jüdische Nationalheim trotz seiner relativen Kleinheit und der Langsamkeit seiner Entwicklung ein Erfolg geworden ist, der die Hingabe größerer Mittel, den Aufwand größerer Energien und wirksamerer Aufbaumetho- Djfch cllese, Erkenntnis hat sfch ge Haftung ־»gitriÄ*. deqi Zioairilüs #esÄ<Mtft ׳ veriniert,;6f SUjetil allgemein anerkannt, daß Palistlna das Zentrum fttr fttdisth* Arbeit, Unternehmung, Religion und Wissenschaft werden muß, und daß der Geist Palästinas durch alle Jahrhunderte hindurch jüdisches Leben im ganzen Volke erzeugte und ohne diesen belebenden Geist alle Anstrengungen in der Diaspora unzulänglieh bleiben müssen. Das amerikanische Judentum hat in seiner großen Majorität die Tatsache anerkannt, daß Palästina das Laboratorium der jüdischen Wiedergeburt wird, für die die bisherigen Errungenschaften der Kolonisation nur die ersten Anfänge sind. Meine Kollegen und ich haben sich nicht auf Geldsammlung beschränkt, sondern unsere Arbeit war eine lehrende und aufklärende. Wir versuchten, dem amerikanischen Judentum das wahre Wesen des Zionismus beizubringen: das Studium der Technik und Psychologie des Aufbaus des Nationalheims, die Anwendung historischer Gesetze und die Ausstrahlung von Wissen und Lehre, durch die jeder Teil der jüdischen Diaspora inspiriert wird, seinen Anteil an dem königlichen Plan des Aufbaus Palästinas zu nehmen. Einer tief materialistischen und im ökonomischen Sinn daniederliegenden Gruppe der Bevölkerung zeigte der Zionismus, daß ein großes Ideal eine Realität werden kann, daß das Gesetz der Geschichte unveränderlich ist und daß ein begabtes Volk trotz aller Verfolgungen durch die Verbindung mit der Natur und durch eigene schwere Arbeit wieder aufgerichtet werden kann. Amerikanische Juden und Nichtjuden haben erkannt, daß es keine deutlichere Manifestation der ewigen Gerechtigkeit und Völkermoral gibt als das Jüdische Nationalheim in Palästina. Es ist daher nicht verwunderlich, daß mein mit der wertvollen Unterstützung von Sir Norman An gell, Dr. Nahum Gold mann und der hingebungsvollen amerikanischen Führer durchgeführte Arbeit von einem großen Erfolg gekrönt war. Es war ein Erfolg, obwohl die Einnahmen sich verringert haben. Es ist leider wahr, daß das amerikanische Judentum beispiellos verarmt ist. Das furchtbare Unglück der ganzen zivilisierten Welt, die Wirtschaftskatastrophe und das mit ihr verbundene Elend, wird aber in den Vereinigten Staaten früher verschwinden als in irgendeinem anderen Teile der Welt. Dann werden auch die 4<׳ä Millionen amerikanischer Juden ihre frühere Stellung wieder erlangen und wieder ein Hort jüdischer Selbsthilfe und Brüderlichkeit werden. Die Macht des Idealismus und Optimismus ist das Erfordernis der neuen Welt sowie der alten, ln dieser Hinsicht ist der Zionismus ein treuer und mächtiger Verbündeter aller aufbauenden Kräfte der Welt. Abgesehen von diesen moralischen Gesichtspunkten hat die in den letzten Jahren von den amerikanischen Juden selbst in Palästina gewonnene Erfahrung die optimistischesten Erwartungen in bezug auf die praktische Durchführbarkeit des Aufbauwerkes erwiesen. Dies gilt auch für viele einzelne Angehörige der Mittelklasse, die ihr Kapital in Landwirtschaft, Handel und Industrie in Palästina anlegen wollen. Die Anfänge sind sehr ermutigend und manche Belichte über Erfolge klingen wie Märchen. Für viele unserer MMrifiaätaektti ••RnWer Ist. Ä*. Jftdfeche Natiromlheim hewte der einzige sichere Ort, wohin sie den Rest ihres Vermögens retten können. Für andere ist es ein Tor der Hoffnung für ihre Zukunft. Für alle aber ist es eine Quelle von Licht und Begeisterung. Ich bin überzeugt, daß meine Mission dazu beigetragen hat, die Zionistische Organisation und die Jewish Agency in den Vereinigten Staaten zu stärken und mit neuer Vitalität und Realität zu erfüllen. Im Anschluß an Sokolows eindrucksvolle Ansprache gab Dr. Brodetskv einen Bericht über die politische Lage, wobei er insbesondere die Uebergabe des French-Berichtes erwähnte, dessen Inhalt vertraulich gehalten werden muß. Brodetsky gab der Meinung Ausdruck, daß eine Veröffentlichung und endgültige Stellungnahme der Regierung infolge der nun eingeleiteten Prozedur nicht vor September oder Oktober zu erwarten ist. iiiimnn1IIHHIliiiiiiniinHIHIIIHIHIIIHIIMIMIIIMIIIUiltlllillllllnllllllllllllllHHtll1llllllltllllllll)llllllllllllllllllllllllllllll)IIIIIIIIIIIIIIIHIIMIMII[|HIIII|[|ltllllllll)llllllllll(llllll1nn1IIIM)IIIIIIHn1lll(lllllllllllllllllllllll[IIHIIItlllMIIII)llllllll1n1lllllll[lllllllll[lllll Massenflucht aus Biro - Bidsdian Alarm-Meldungen der Sowjetpresse Moskau, 19. Juni. (J.T.A.) Der von der Regiertings- Kommission für jüdischen Aufbau KOMZET aufgestellte Plan, noch im Verlauf des Jahres 1932 14 000 Juden In Biro-Bidschan anzusiedeln, wird, wie die Sowfetpresse feststellt, nicht verwirklicht werden können. Die staatslndustriellen Unternehmungen in Biro-Bldschan stellen, wie ״Emess“ berichtet, nur qualifizierte Arbeiter ein und weisen die jüdisehen Arbeiter, wenn sie nicht voll qualifiziert sind, zurück. Die jüdischen Arbeiter sind auf diese Weise zur Abwanderung aus Biro-Bidschan gezwungen. Für die jüdische Kolonisation in Biro-Bidschan zeigen diese Staatsunternehmungen keinerlei Interesse. Eine andere Mitteilung besagt, daß fast die Hälfte der einige Hundert Personen zählenden jüdischen Einwanderer aus dem Auslande Biro-Bidschan verlassen haben. Tartaren ■ Nachrichten Vor einiger Zeit tauchte in einigen Zeitungen die Nachrieht auf, daß nach dem Sieg der Nationalsozialisten in Dessau eine Verordnung der Schulbehörden erlassen wurde, wonach die jüdischen Kinder gezwungen werden, am christlichen Religionsunterricht teilzunehmen. Die Nachricht wurde unkontrolliert von einer ganzen Anzahl jüdischer Zeitungen übernommen und drang über den ganzen Erdball. Wir finden jetzt in verschiedenen amerikanischjüdischen Zeitschriften, die nunmehr hier eingetroffen sind, längere Ausführungen über die Lage der Juden in Deutschland, die an diese Episode anknüpfen. Wir wissen nicht, wie diese Nachricht in die Presse gelangt ist. Aber mit Rücksicht auf die große Publizität, die sie erlangt hat, ist es erforder- ]ich festzustellen, daß an diesem Gerücht kein wahres Wort ist. Es ist unbegreiflich, wer ein Interesse daran hat, erfundene Nachrichten über den Juden zugefiigtes Unrecht in Deutschland zu verbreiten. Die Lage der Juden in Deutschland ist heute so schwer und delikat, daß niemand sich erlauben dürfte, sie zum Gegenstand billiger Sensationen zu machen und dadurch das Vertrauen, das jüdische Berichterstattung sich gerade in der heutigen Zeit in der ganzen Welt erwerben muß, zu gefährden. Einberufung des XIV. Delegiertenfages Der Geschäftsf&hrende Ausschuß der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hat im Anschluß an die Beratungen des Landesvorstandes vom 5. Mai beschlossen, den diesjährigen Delegiertentag der Z.V. f. D. am 11. und 12. September In Frankfurt a.M. stattfinden zu lassen. Vorläufige Tagesordnung: 1. Eröffnungssitzung: Eröffnungsansprache, Begrüßungen. Referat Dr. Nahum Goldmann: Das jüdische Volk in der Weltkrise. Referat Kurt Blumenfeld: Zionistische Aufgaben im Kampf des deutschen Judentums. 2. Sitzung: Generaldebatte. Wahl der Kommissionen. 3. Sitzung: Fortsetzung und Schluß der Generaldebatte. Kommissionssitzungen. 4. Sitzung: Referat des Mitgliedes der Exekutive Dr. S. B r o - detsky über die politische Situation. Palästina-Referat. (Näheres wird noch bekanntgegeben). Aussprache. 5. Sitzung: Referat Dr, Oskar Wolfsberg: Fragen zionistischer Erziehungs- und Kulturarbeit. Aussprache. Bericht der Kommissionen. Annahme der Resolutionen. Wahlen. Glaube und Schicksal Zu Bubers neuem Buch In dieser Zeit, da das Judentum mit einer Schärfe umkämpft ist wie niemals in den letzten Jahrhunderten, wo eine Wende in der Lebensform des Judentums inmitten, der Völker sich anzubahnen scheint und tiefe, längst überbrückt geglaubte Gegensätze aufbrechen, ist für das jüdische Volk nichts so dringlich und so notwendig, als eine unabhängige innere Besinnung auf das Wesen des, Judentums. Nur zu leicht werden im Tageskampf, in dem Ringen um eine bedrohte Existenz, in der Auseinander■* Setzung mit rohen und niedrigen Anwürfen, die wesentliehen Grundlagen des jüdischen Seins und der gegebenen Problematik verzerrt. Werden doch solche Kämpfe natur« gemäß aus dem Gesichtskreis des Individuums geführt, und nichts liegt näher, als daß man abwehrend die Situation des Augenblicks zu bewältigen versucht, ohne immer der großen Linie eingedenk zu bleiben, die sich über die Jahrtausende erstreckt und die historische, einzigartige Größe des Judentums kennzeichnet. Für Zwecke der Tagespolitik und der apologetischen Polemik genügen Formeln und Programme, die aus einer bestimmten Zeitkonstellation heraus entstanden sind, aber im Wandel der Zeiten erweist sich die Notwendigkeit, tiefer hinabzusteigen; und besonders eine kampfende Gemeinschaft, wie sie das Judentum heute ist, muß in ihrem Herzen wissen, worum es geht, wenn sie den Kampf ertragen solL Das Zeitalter des Liberalismus, an dessen Ende wir stehen, glaubte an die Fähigkeit der Vernunft, die tnenschliehen Beziehungen in der praktischesten und besten Weise zu regulieren und so das menschliche Leben allmählich in immer höhere organisatorische Formen zu erheben, wenn nur der Mensch von unrechtmäßigen, naturwidrigen Fesseln befreit wird. Die Religion wurde zwar nicht abgeschafft, aber in die Sphäre des Privaten verwiesen. Das Zeitalter der Religionskriege schien für immer überwun-; den. Heute erleben wir auf dem tJmweg über den nöieif: Nationalismus eine eigentümliche Rückbildung. Hat schon das übertriebene Prinzip des Nationalstaates an Stelle des mittelalterlichen Grundsatzes ״cuius regio eius religio“ das neue Prinzip ״cuius regio eius natio“ gesetzt, wurde der Nationalismus vielfach zu einer Pseudoreligion mit jenem Fanatismus der Ausschließlichkeit, der nur religiösen Ideen zuzukommen schien, so beobachten wir jetzt vielfach, daß eine neue ״Theologie“ dem Nationalismus eine Hilfs- Stellung bietet. Im neuen deutschen Nationalismus sehen wir z. B. eine Strömung, die sich auf die religiösen Wurzeln des Luthertums stützt. Im Gefolge Kierkegaards wird die landläufige Auffassung der Verbindung von Religion und Sittlichkeit auf das schärfste abgelehnt; daher auch ein scharfer Grenzstrich zwischen Religion und Politik zu ziehen ist. So wird die Sphäre der Politik gänzlich dem Nationalismus überliefert, wobei die Nation als metaphysische Kategorie gefaßt und dadurch ein Ge- Wissenskonflikt in der Verteidigung ihrer Ansprüche beseitigt wird. Der Antisemitismus wird von dieser Seite vor allem theologisch gefaßt. Das Judentum sei der Versuch, hcilsgeschichtllcke Ideen mit irdischen Verhältnissen zu konfundieren. Als das bedeutendste Beispiel dieses verhängnisvollen Irrtums, der das Völkerleben zu ״zersetzen“ droht, gilt der Sozialismus, dessen tiefster Ursprung ein ״säkularisierter Messianismus“ sei, und der daher in banalisierter Form ein menschliches Glückseligkeits-Ideal an Stelle der religiösen Erlösungs-Idee setzte Die Judenfrage ist also im tiefsten Sinne, wie immer man sie anpackt und auch wenn sie sich nur in Oberflächen- Erscheinungen äußert, eine religiöse Frage. Solchen Verzerrungen gegenüber müssen wir als Juden unser Judentum begreifen, nicht um der Polemik willen, sondern um unserer selbst willen. Wir müssen heute in höherem Maße als je unsern Standort kennen. Auch der Jude unserer Zeit, so sehr sein Leben in weltlichen Bezirken verläuft und er vom Religiösen abgekehrt ist, beginnt zu ahnen, daß er in einer geschichtlichgeistigen Kontinuität steht, deren Erbe in ihm wirksam ist. Seit zwei oder drei Jahrzehnten beobachten wir das Bedürfnis, an diese Kontinuität wieder anzuknüpfen, Brücken des Bewußtseins, die zusammengesunken waren, wieder zu errichten. Der aus dem Liberalismus kommende Jude wollte sich außerhalb der Zusammenhänge stellen, um unbeschwert von der Last der Tradition neue Beziehungen knüpfen, sich einer neuen Welt einordnen zu können. Nicht nur weil diese neue Einordnung mißlungen ist und weil die so bewirkte Isolierung nicht zu ertragen war, sondern auch aus positivem Antrieb geriet der Jude wieder auf die Suche nach seinem Judentum. Der politische Zionismus hat hier, in einem einzigartigen geschiehtliehen Moment, zunächst doch nicht mehr als äußerliehe Bindungen wiederhergestellt. Er hat dem Juden das Bekenntnis zu seinem Volk, ein neues Erlebnis