Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 49 (21.6.1932)
- Date
- 1932-06-21
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 234 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 49, 21. VI. 1932 Briefe an die Redaktion Eine kommunltiiiche Aktion Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“, Berlin W15. Sehr geehrte Redaktion, ich bitte höfliehst, den Leserkreis der ״Jüdischen Rundschau״ auf folgendes aufmerksam zu machen: Zur Zeit wird in Berlin versucht, unter kommunistischer Führung eine angeblich zwar auf sozialistischer Grundlage stehende, jedoch sonst überparteiliche Organisation jüdischer jugendlicher Arbeitnehmer zu schaffen. Die Anregung hierfür geht offenbar von einer ähnlichen Hamburger Gruppe aus, die ganz in kommunistischem Fahrwasser segelt. Ich konnte feststellen, daß das _ Initiativkomitee der hiesigen Gruppe bereits jüdische Jugendliche aus dem Kadimah und anderen jüdischen nichtkommunistischen Organisationen unter der Vorspiegelung gewonnen hat, es handle sich um eine fehlende und daher um so notwendigere Zusammenfassung jüdischer Arbeitnehmer aut sozialistischer Basis. Auf der für Mittwoch, den 15, Juni, anberaumten Gründtingsversnmmlimg waren in der Mehrheit Mitglieder der zionistisch-sozialistischen Jugendorganisationen und der Poale Zion vertreten, so daß auf ‘diesem Abend die tormelle Gründung dieser Gruppe nicht zustande kam. Selbstvcrstandlich muß aber damit gerechnet werden, daß die Gründung in einem späteren Zeitpunkt vollzogen wird. Ich halte es für meine Pflicht, darauf hinzuweisen, daß cs sich hier um eine Gruppe handelt, die im stärksten Gegensatz zum Zionismus und zur Sozialdemokratie steht, und die nicht anderes bezweckt, als durch die Zwischenschaltung einer getarnten jüdischen Gruppierung Mitglieder für die kommunistische Partei zu werben. Die Teilnehmer der erwähnten Besprechung sind von uns zionistischen Sozialisten ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht worden, daß es einer neuen jüdischen sozialistischen Gruppe nicht bedarf und daß jüdische Jugend, die sich zum Sozialismus bekenne, ihren Platz finden könne in den zionistisch-sozialistischen Jugendorganisationen und in der Poale Zion. Jeder, der in diese neue Gruppe eintritt, muß wissen, daß er dort als ein zukünftiges Mitglied der kommunistischen Partei betrachtet wird, und daß seine Unwissenheit ausgenutzt werden soll, um im jüdischen Lager kommunistischen Kampf gegen Sozialismus und Zionismus zu unterstützen. Zur genaueren Information teile ich noch die Namen der Einberufer mit! Es handelt sich um Fräulein Alice Heilbrunn und Herrn Dr. E. Singer. Erstere ist Funktionärin der K. P. D. und letzterer ist aktives Mitglied der internationalen Arbeiterhilfe, eine der Gruppen des kommunistischen Parteikonzerns. Hochachtungsvoll Marcel Lew. Ortsgruppen Stuttgart. Am 23., 25. und 26. Mai sprach im Rahmen einer jüdischen Schulungswoche Dr. Georg Landauer in Stuttgart in den Räumen des neuen jüdischen Jugendheims. Der neutrale Berthold Auerbach-Verein hatte liebenswürdigerweise die Organisation der Veranstaltung übernommen und führte durch seinen ersten Vorsitzenden, Herrn Hans Sternheim, Redakteur der jüdischen Gemeindezeitung Stuttgart, den Redner ein. Dr. Landauer sprach am ersten Abend über die geistige Situation der Juden in der gegenwärtigen Krise, unte. welchem Thema er ausgehend vom Niedergang des politischen und wirtschaitliehen Liberalismus darstellte, wie die Juden in Mittel- und Westeuropa ihre Geschichte einmünden ließen in die liberale Bewegung, und Jetzt, wo andere Völker in eine neue Phase treten, gelingt es den Juden nicht ohne weiteres, sich zu sammein und in der neuen Ideen- und Tatsachenkonstellation sich zu orientieren. Das weitere Schicksal muß aber wesentlich von den Juden als Subjekt statt als Objekt erlebt werden. — Am zweiten Abend sprach der Referent über Wirtschaft und Politik des Palästinaaufbaus. An Hand einer Darstellung der Bodengestaltung Palästinas entwickelte er die wirtschaftlichen und politischen Sonderverhältnisse des Landes. Der dritte Abend war der ideologischen Auseinandersetzung von Zionismus und Kommunismus gewidmet. Als Wesentlichstes konnte Herr Dr. L. aufzeigen, daß bei den antizionistischen kommunistischen Juden der Fehler gemacht werde, sich mit der proletarischen Klasse zu identifizieren, ebenso wie in der liberalen Aera die falsche Identifikation mit dem Wirtsvolke erfolgt sei. — Es wäre eine durchaus lohnenswerte Aufgabe, die von Herrn Dr. L. gehaltenen Referate im ganzen wiederzugeben, jedoch sind sie wegen ihrer Gedankenfülle und konzentrierten, dabei sehr klaren Diktion in keiner Weise zu einem Bericht geeignet, da sie im Original so kompendiös gehalten sind, daß ein Zusammenfassen unmöglich erscheint. Das Stuttgarter Publikum ließ sich durch seine Interessierten vertreten. Bezeichnend für die Befruchtung auch dieses Bodens war es, daß Herr Dr. L. am dritten Abend sein größtes Auditorium fand. Wie ans Rußland telegraphiert wird, ist in Rogatschow, im Gouvernement Mohilew, der ״Rogatschewer Raw“ Schneur Salman Klatzkin im Alter von 77 Jahren gestorben. Er zählte zu den größten Rabbinern im heutigen Rußland. Er war ein Bruder des vor kurzem in Jerusalem verstorbenen Rabbi Elijahu Klatzkin und Onkel Dr, Jakob Klatzkins, Vermischtes Persönliches. Herr Max J. Kober, führendes Mitglied des Misrachi und langjähriges Mitglied des Landesvorstandes bzw. des Geschäftsführenden Ausschusses der Z. V. f. D., feiert dieser Tage seinen 50. Geburtstag. Der Jubilar hat sich durch seine echt jüdische Lebenshaltung und treue zionistische Gesinnung, durch seinen jugendlichen Enthusiasmus und seine stets bewährte Arbeits- und Hilfsbereitschaft in zionistischen Dingen die aufrichtigen Sympathien seiner Gesinnungsgenossen und Mitarbeiter erworben. Dem bescheidenen Charakter des Mannes entspricht nicht eine laute Huldigung. Aber wir wollen es uns nicht entgehen lassen, ihn an diesem Tage namens der deutsehen zionistischen Welt zu beglückwünschen. Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der Repräsentanten-Versammlung findet Donnerstag, den 23. Juni, abends 6.30 Uhr präzise, im Sitzungssaal, Oranienburger Straße 30, II, statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. die erste und zweite Lesung des Etats. Rundfunk. Hans Goslar spricht über ״Die Sozial- und Wirtschaftsethik des Alter! Testaments“ am Donnerstag, dem 7. und 1-1. Juli, von 18.30 Uhr bis 18.55 Uhr, auf der ״Deutschen Welle“. Palästinareise im Juli. Im Anschluß an die Reise der litauischcn Tarbnth-Organisation am 6. Juli ab Triest bietet sich günstige Gelegenheit für eine schöne Palästinareise. Nähere Auskunft erteilt der Palestine ft Orient Lloyd, Berlin N 24, Friedrichstr. 121 (Oranienburger Tor). Zionist, und hebräische Arbeit während der Sommerferien. Gesinnungsgenossen, welche ihre Sommerferien im Osten von Berlin (Rahnsdorf, Wolfersdorf, Hessenwinkel, Fichtenau usw.) verbringen und daran interessiert sind, diese Zeit auch zur Pflege ihrer jüdischen Interessen, insbesondere des Hebräischen, zu bebenutzen, werden zwecks Zusammenschluß um ihre Adressen gebeten. Z. V. f. D., W 15, Meinekestr. 10. Jüdische Arbeiterkolonie Neuendorf. Seit langem verfolgt die Hauptstelle für jüdische Wanderfürsorge das Projekt der Errichtung einer jüdischen Arbeiterkolonic. Nach Ueberwindüng mannigfacher Schwierigkeiten ist es nunmehr mit Unter- Stützung des Preußischen Wohlfahrtsministeriums, des Preußisehen und der anderen jüdischen Landesverbände gelungen, das Gut Neuendorf bei Berlin zu übernehmen, das die Möglichkeiten gibt, in größerer Zahl jüdische Erwerbslose sowolil in Landwirtschaft und Gärtnerei als auch in handwerkliehen Nebenbetrieben zu beschäftigen. War diesem Projekt schon in wirtschaftlich gesünderer Zeit eine besondere Bedeutung beizumessen, da es allein in der Lage ist, unabhängig von den Schwankungen des Arbeitsmarktes einer größeren Zahl langjährig Erwerbsloser und damit völlig Entwurzelter Gelegenheit zu geregelter Arbeit zu geben, so ist ihm im gegenwärtigen Augenblick ein ganz besonderer'Wert zuzuerkennen. Lan dwerk Neuendorf wird am 1. Juli vorerst 30—40 Personen aufnehmen; es ist aber geplant, diese Zahl bald erheblich zu erhöhen, um den jüdischen Arbeitslosen eine wirklich merkbare IJilfe zu geben. Das Gut liegt landschaftlich besonders schö ,, die Arbeitsmöglichkeiten sind vielseitig, die Werkstätten (Tischlerei, Schlosserei, Schuhmacherei, Stellmacherei) ohne größeren Kostenaufwand auszubauen und zu erweitern. Sozialpädagogisch und auch sonst vorgeschulte Kräfte werden dem Betrieb eine gute pädagogische und soziale Atmosphäre sichern. Als Rechtsträger hat die Hauptstelle für jüdische Wanderfiirsorge den Verein ״Jüdische Arbeitshilfe e. V.“ ins Leben gerufen, dessen Geschäftsstelle sich in Berlin-Charlottenburg, Kantstr. 158, befindet, wohin auch alle Gesuche um Aufnahme zu richten sind. Der Vorstand der Hauptstelle hat für Neuendorf einen besonderen Verwaltungsausschuß gebildet, dem die Herren Adler-Rudel, Alfred Berger, Dr. Max Kreutzberger, Landgerichtsrat Dr. Lilienthal, Wilhelm Marcus und Bruno Woyda angehören. Jüdische Sommer-Hochschule ln England. Der Verband jüdischer Studentenvereine Englands (Inter-University Jewish Federation of Great Britain) hält seine jährliche Sommer- Hochschule in diesem Jahre in der Zeit vom 9. bis 23. August in Eastbourne ab und lädt die jüdischen Studenten im Auslande herzlich ein, an der Sommer-Hochschule zu den gleichen Bedingungen wie die Verbandsmitglieder teilzunehmen. Man hofft, daß in diesem Jahre viele ausländische jüdische Studenten ihre Ferien in dem schönen Badeort Eastbourne, wo sich reichlich Gelegenheit zu geistigern und intellektuellem Leben bietet, werden zubringen wollen. Besucher aus dem Auslande mögen sich sofort mit dem Organisator Julius Jung (13 Chatsworth Road, Brondesbury, London N. W. 2) in Verbindung setzen. Die Gebühr für den Aufenthalt in der Sommer-Hochschule zu Eastbourne beträgt 3>/a Pfund für eine Woche und 6*4 Pfund für zwei Wochen. Neun Bände Dubnow: ״Weltgeschichte des jüdischen Volkes“, vollkommen neu, umständehalber besonders billig abzugeben. Interessenten werden gebeten, sich an den Verlag der ״Jüdischen Rundschau“, W15, Meinekestr. 10, zu wenden. Arbeitsnachweis. Wir haben eine Stelle als Maschinenarbelter für Vierkant- und Hobelmaschinen für Palästina vorgemerkt und bitten Bewerber, sich an die Unterzeichnete Institution zu wenden. — Wir teilen mit, daß die Berufsberatung der Jüdischen Gemeinde vom 27. Juni bis 1. August geschlossen bleibt. Wir bitten datier Steilenanwarter, sich möglichst in den nächsten Tagen zu meiden. — Wir haben eine Anzahl Zuarbeiterinnen-Stellen in guten Ateliers vorgemerkt. Bewerberinnen können sich in unserer Sprechstunde: täglich (außer Mittwoch) von 10—1 Uhr melden. —- Arbeitsgemeinsehaft der Jiid. Arbeitsnachweise, Abtlg. Berufsberatung und gewerbliches Personal, Berlin N 24, Auguststr. 17, Tel.: Weidend. D. 2. 5936. Frankfurt a. M. (Zionistische Schüiergruppe.) Der Vortragszyklus über: Die heutige Stellung des jüdischen Liberalismus zum Zionismus wird am Samstag, dem 25. Juni, im Jüd. Jugendheim, Eschersheimer Landstr. 65 (ü. Stock, großer Saal), fortgesetzt. Es wird im besonderen die Ideologie des Centralvereines deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens behandelt werden. Referent: Syndikus des C. V. oder ein Vor- Standsmitglied. Alle jüdischen jungen Menschen haben Zutritt! 5 Minuten Pressebericht: Walter Oppenheimer. Die Grundsteinlegung des Jugend- und Sportheims bei Stolzenhain, über das in der ״Jüdischen Rundschau“ schon mehrfach berichtet wurde, gestaltete sich zu einer eindrucksvollen Kundgebung. Etwa 200 Menschen aus Chemnitz, Leipzig, Zwickau, Berlin und vielen Orten der Tschechoslowakei waren am Nordabhang des Keilbergs auf dem von der Gründungsgesellschaft erworbenen Terrain erschienen, um die Gründung des 1. Jüdischen Jugend- und Sportheimes zu feiern. Dr. Koh - ner (Brüx) leitete die Feier. Abg. Dr. Gold st ein (Prag) sprach über die erzieherische Bedeutung solcher Heime für die Jugend. Der 86jährige Herr Grünfelder aus Saaz, dessen Kinder in Palästina leben, drückte seine Freude darüber aus, daß er diese Tage noch habe erleben können. Begeistert wies Dr. Margulies (Leitmeritz) auf den Wert der Zusammenarbeit der Jugend diesseits und jenseits der Grenze hin. Zum Schluß sprach der Initiator der Idee und ihr starker Motor, Dr. H o 1 z e r (Chemnitz), und forderte zur aktiven Mitarbeit aut. Nach einer Mittagspause versammelten sich die Teilnehmer in der Glasveranda des herrlich gelegenen Palacc-Hotel Joachimsthal zu einer kurzen Zusammenkunft. Nach einleitenden Worten von Dr. Holzer sprach der Obmann des tschechischen Makkabikreises, Herzog (Prag). Es folgten Ansprachen von Dr. Pick (Aussig), Dr. U 11 m a n n (Karlsbad), Frau Direktor Aucrbacli (Prag) und Dr. L e 1 e w e r (Berlin), welche sich alle entschieden und begeistert für die Schaffung des Heimes einsetzten. Leipzig war vertreten durch Dr. Lehrfreund und Dr. Piert r k 0 v s k i, Zwickau durch Dr. L e w i n und Dr. Noßbaum. Allen Teilnehmern wird diese Gründungsfeier noch lange in der Erinnerung bleiben. Ueberzeugt von der Notwendigkeit dieses Heimes werden sie alles tun, um das Haus schon im Herbst dieses Jahres seiner Bestimmung zuzuführen. Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Reichjkamler-Platz: Donnerstag, den ‘23. Juni, abends 8*4 Uhr, im Cafe Stadion (Reichskanzler-Platz), Dr. Georg Lubinski: ,,Sozialismus und nationale Frage“. — Gruppe Wittenberg-Platz: Montag, den 27. Juni, abends 8(4 Uhr, bei Herrn Josef Hirsch, Landshuter Straße 1, Walter Roth: ״Wirtschaftliche Möglichkeiten Palästinas". — Gruppe II a c k e s c h e r M a r k t - S c 11 ö n h a u s c r Tor: Mit twoch, den 29. Juni, abends 8(4 Uhr, Dr. Enzio S e r e n i: ״Zur jüdischarabischen Frage”. Ort wird noch bekanntgegeben. Hechaluz. Mittwoch, den 22. Juni, abend? 8(4 Uhr, im Heim des Brith-Haolim, Auguststr. 17: Sichab über ״Die soziale Struktur der Juden in der Golah“. Beth-Am Iwri. Sonnabend, den 25. Juni, 9 Uhr abends, spricht im Beth-Am Iwri, Kurfürstendamm 61, Fräulein Dr. Bella Tarnir, Palästina (Vertreterin der Auslandsdelegation aus Rußland), über: ״Der zionistische Kampf in Sowjetrußland". Gäste willkommen. Jüdische Studentenseelsorge. Montag, den 27. Juni, 8(4 Uhr, im Gemeindehaus, Fasanenstr. 79, spricht Herr Rabb. Dr. Max Wiener über: ״Die religiöse Krisis des modernen Menschen“. Es sind bereits einige Studenten als Diskussionsredner vorgesehen. — Anschließend Aussprache. Allo jüdischen Studierenden sind herzlichst eingeladen. Die Schule der Jüdischen Jugend ruft zu Mittwoch, den 22. Juni, abends 8 Uhr pünktlich, Auguststr. 11/13, eine Schulgemoinde zusammen. Der Abend soll einer Aussprache über das Thema ״Die Gestaltung der jüdischen Lebensform in der Galuth“ dienen. Wir bitten alle, die Interesse an dieser Veranstaltung haben, zu erscheinen. Sozialistische jüdische Arbeiterjugend. .Mittwoch, den 22. Juni, 20(4 Uhr, im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, Beginn des Kurses: ״Grundlagen des jüdischen Sozialismus“. Leitung Gen. S. Ts ehertok. Thema des 1. Abends: ״Aus der Entstehungsgeschichte der jüdischen sozialistischen Bewegung“. בית־־עם עברי• במוצ״ש׳ 25 ביוני ב 9 שעות בערב תתקיים בבית־ העם העברי(קורפירסטנדם 61) הרצאת הגברת ד״ר ב• תמיר (א״י) על הנושא: "מצב אסירי ציון ברוסיה הסוביטית"• המיסה חפשית׳ אורחים רצויים• UND BLUMENSPENDEN 104 «um ab dmdt Natimalfonda - Ttkgramm• und Baum■ spende* für Palästinat T« legramm«!Mark bei allen Vertrauensleuten* £4« Baum kost«( 6 Mark, wir senden «bu BimacJwicKtifunt *י» di* m&fgegtbm* Adresse und druckt* di« Gratulation im Au!will ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W IS, MainakemaS» 10. T a i a I o a 1 fl Bianurck 7165. Poatachack Konto 1 Berlin 2S247 Kinder-Erholungsheim Bielschowsky-Eichwald NORDERNEY Modern - pädagogische Leitun?. Gymnastik. Beste, streng rit Verpflegung. ErmäßigtePreise. Telefon*. 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Wi r bitten unsere Leser Del Bestellungen sfefs unsere Inserenten zu Bevorzugen und aus die ״jüdische Rundschau" Bezug zu nehmen. Eine Anzeige in dieser Größe kostet 6.- Mk. für Abonnenten nur 4.50 Mk. (ausgenommen — Geschäftsanzeigen) Verantwortlicher Redakteur: Dr. Werner Bloch, Bcrün »WümersdorL Verlag: jüdische Rundschau Berlin W 15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Segal, Berlin-Wilmersdorf. Aoz.-Verw.: jüdische Rundschau G.nub.H* Berlin W15, Meinekestr, 10 Druck von Siegfried Schoiem» Berlin * Scfaoaeberg