Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1932-06-03 · Heft 44 (3.6.1932) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 44 (3.6.1932)
Date
1932-06-03
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2651273-2653348-2653395--23001-2681304
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Sehe 210 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 44, 1VL 1932 Stapel faßt den Grundsatz in die Formel zusammen: ״Das Konirtierztum bleibt, das Konnubium wird erschwert/‘ Eine besondere Stellung innerhalb des Buche! nimmt ein Aufsatz von Johann Wilhelm Mannhardt ״Was erwarten die Ausländsdeutschen vom Natio• n a I s o z i a 1 i s m u s“ ein. Aus diesem Aufsatz, der vielen nationalistischen Lesern des Buches zu denken geben dürfte, zitieren wir folgenden auf das Verhältnis zu den Juden beziigliehen Abschnitt (Sperrungen von uns): ״Wenn von den Erwartungen der Ausländsdeutschen dem Nationalsozialismus gegenüber die Rede sein soll, kann eine sehr heikle Angelegenheit nicht übergangen werden. In den Augen der Ausländsdeutschen sind die Juden überall in‘ der gleichen Lage wie sie: eine völkische Minderheit. Nur haben sich die Juden in den meisten Wirtsstaaten aus dem Zustand der Unterdrückung emporgehoben in eine Stellung, von der aus sie Wirtschaft und Politik ihres Staates mehr oder wenigerstark beeinflussen. Trotz weitgehender Anpassung, namentlich in der Sprache, hat der Kern das Erbe der Vater um so treulicher bewahrt Wenn dabei die Lehre ausgebildet wurde, daß man gleichzeitig zwei Völkern angehören könnte oder daß diejuden heute kein Volk mehr seien, so ist das letztlich nichts anderes als ein kluges Abwehrmittel der Mimikry gegen die Gefahr sowohl der Assimilierung wie der Verfolgung. Wenn auch die Ausländsdeutschen zur Erhaltung ihres’ Volkstums andere Wege gehen, so können sie doch nicht umhin, den Weg der Juden zu beobachten, von ihm zu lernen und ihn zu bewundern. Das ist die grundsätzliche Haltung der Ausländsdeutschen, die in ihre!Aufgabe ein Denken und Wollen hineinschicken. Im übrigen wissen sie, daß das Verhältnis des Wirtsvolkes zu den Juden und umgekehrt überall sehr verschieden ist, daß es in Deutsch-!and besonders schwierig ist. In der Volksdeutschen Bewegung ist von neuem die Stimme des Blutes erwacht und fordernd neben die des Verstandes getreten, eine Konibination, die die Juden bisher als ihr Geheimnis gepflegt haben. Das und die bevorzugte Lage der jüdischen Minderheit im heutigen Deutschland hat zu einer Verstärkung der Spannung zwischen Minderheit und Wirts- Volk in Deutschland geführt, die die Partei sich chaotisch entladen läßt. Die Ausländsdeutschen, zu denen die Deutsch- Österreicher selbstverständlich nicht zu rechnen sind, nehmen hierzu keine Stellung, sie erwarten aber, daß der Natioualsozialismus auch hier das gesamtdeutsche Interesse nicht außer acht läßt. In vielen Staaten, in denen es eine deutsche Minderheit gibt, kämpft neben ihr eine jüdische. So verschieden ihre Wege auch oft gehen, so oft sind beide doch aufeinander angewiesen; denn das Ziel ist femeinsam, und oft genug kommt es zu verständnisvoller usammenarbeit, deren Störung auch den Deutschen schaden würde. Dazu tritt noch etwas anderes: Im europäischen Osten ist heute noch fast überall das Judentum Mitträger deutscher Zivilisation. Das Deutsche oder das von den Deutschen ohne weiteres zu verstehende Jiddisch ist die Sprache, in der sich die östlichen Juden untereinander und mit den Deutschen überall verständigen. Daraus erwächst sowohl den Juden wie auch den Deutschen ein großer Vorteil. Es bedeutet für die deutsche Wirtschaft und darüber hinaus für die deutsche Politik in Südosteuropa etwas Aehnliebes wie die subsidiäre Herrschaft der französischen Sprache Im Nahen Osten für Frankreich oder der englischen Sprache Im Fernen Osten für England. Die Auslandsdeutsehen im Osten erwarten, daß dieser Zustand, der ebenso ihr wie ein gesamtdeutsches und stört wird,“ Briefe an die Redaktion Zu der Notiz ״Ichud In der Tschechoslowakei“ In der Nummer vom 24. Mai wird uns von der ,,Arbeit*- gemeinschaft sozialistischer Zionisten in der Tschechoslowakei“ mitgeteilt, daß es sich nicht, wie ursprünglich beabsichtigt, um einen Zusammenschluß sämtlicher sozialistischer Zlonisten handelt, sondern nur um eine Vereinigung der Poale Zion mit einigen ehemaligen Brunner Mitgliedern der Hitachduth und einigen früheren Allgemeinen Zionisten aus Brünn. Dagegen ist die genannte Arbeitsgemeinschaft, die außer Ben meisten ehemaligen Mitgliedern der Hitachduth die sozialistischen Zionisten des Landesverbandes und den Jugendbuna ״Techeleth Lawan“ umfaßt und die dem Zionistischen Landesverband angehört, dem neuen Verband nicht beigetreten. Zu dem Bericht unseres Stockholmer Korrespondenten In der Nummer vom 24. Mai schreibt uns Herr Jakob Josefsberg, daß die Juden Finnlands seit Jahrzehnten ausnahmslos gute Zionisten sind. Die 1800 Juden der drei finnischen großen Städte haben einen eigenen Delegierten zum Kongreß entsandt, was eine gewaltige zionistische Leistung darstellt. Auch die Eingänge der zionistischen Fonds und die Erfolge anderer zionistischer Ak- Konen beweisen den Hochstand des finnischen Zionismus. Zionistische Jugendfahrt, Am Sonntag, dem 19, Juni, wird lieh auf dem Gelände der Jugendherberge Brieselang die zionistische Jugend gemeinsam mit den Zionisten Berlins zu frohem Beisammensein treffen. Um 1 Uhr mittags werden gemeinsame Spiele und Sportveranstaltungen beginnen, nachdem das Zelttager aufgebaut worden ist. Nach den Wettkämpfen werden sich die Bünde zum Singen vereinigen. Als Mittelpunkt des zionistischen Jugendtreffens folgt dann eine Feier für: C h a g Habikkurim. In Erez Israel vereinigen sich nach Schwuoth die landwirtschaftlichen Siedlungen der verschiedensten Bezirke und bringen die ersten Früchte der diesjährigen Ernte als Gabe für den Keren Kajemeth Lejisrael. Die zionistische Jugend Berlins will an diesem Feste teilnehmen und hier in der Ciahith dem Keren Kajemeth eine sichtbare Leistung bei der Feier des Chag Habikkurim darbringen, ln allen zionistischen Jugendbünden werden die jugendlichen bis zum 19. Juni eine besondere Leistung für den Keren Kajemeth vollbringen. Der Jugendliehe hat die Möglichkeit, neue Büchsen in seinem Bekanntenkreis bis zum 19. Juni aufzustellen mit einer Imi-Tasche bis zum 19. Juni zu sammeln, oder Geldspenden anläßlich des Chag Habikkurim für den KKL zu sammeln. Umrahmt von Liedern und Darstellungen wird dann die Feier stattfinden, bei der die Jugendlichen ihre Leistungen dem Keren Kajemeth überreichen. Die Zionisten Berlins sind zu dein zionistischen Jugendtreffen herzlich eingeladen. In der ״J. R.“ wird noch bekanntgegeben werden, wie die Fahrverbindungen zum Jugendgelände Brieselang sind. Ueberfall auf einen Arzt. Unser Gesinnungsgenosse Dr. Eugen Salomon in Kassel wurde vor einigen Tagen von einem Patienten namens Simonson während seiner Ordination durch fünf Revolverschüsse schwer verletzt und befindet sich gegenwärtig in der Chirurgischen Klinik. Der furchtbare Mordanschlag, dessen Gründe nicht ganz aufgeklärt sind, hat allgemeines Entsetzen hervorgerufen. Auch in zionistischen Kreisen wendet sich dem Opfer des Ueberfails herzliches Mitgefühl zu, mit der Hoffnung, daß seine völlige Genesung bald «folgt, MM<y^/VPll WELTV □ ANn »-”-־׳«■׳€ ßtmmmJk I יי■ I M * ■■J Immt Der High C om m Iss Ion er an das Präsidium des Makkabi-Weltverbandes. Das Präsidium des Makkabi-Weltverbandes sandte nach seiner Rückkehr von der Makkabtah ein Schreiben an den High Commlssioner, ln dem es der Palästina-Regierung für die Unterstützung der Makkabiah dankte. Darauf erhielt es folgende Antwort: ״Sehr geehrte Herren! Ich erhielt Ihren Brief vom 9. Mal und möchte meiner Freude Ausdruck geben über ihren Brief, in dem Sie der Palästina-Regierung für Ihre Unterstützung aus Anlaß der Makkabiah danken. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Makkabiah ein großer Erfolg war. Ich verbleibe Ihr Arthur Wauchope, High Commlssioner für Palästina.“ Makkabl-Tagung in Warschau. Zur Tagung da» Polnischen Makkahi-Yerhsndns in Warschau fahren vom Präsidium des Makkabi-Weltverbandes Dr. Lclewor und Friodentfaal. Die Sportwodie in Erez Israel Von unserem W. F.-Korrespomdonten. Fußball. Das Schiedsgericht, das sich mit den Vorfällen anläßlich des Cupfinale» in Feiach Tikwah zu befassen hatte, übergab den Pokal und die Medaillen der englischen Polizeimann- Schaft und bestrafte den Kapitän der Mannschaft Hapoel Haifa — Stern — mit Spiel verbot für ein ganze« Jahr. Ehe jüdisch« Mannschaft hat gegen das Urteil Protest erhoben. Die Entscheidüng hat großes Aufsehen hervorgerufen. Di• Tageblätter brachten hierüber mehrere Leitartikel. Einige Resultate: Hapoel Toi- Awiw — Hashmonai Jerusalem (Ligaweltspiel) 3:1, Middkscx Team — Makkabi Tel-Awiw 4:2 (0:2), Hapoel Jerusalem g»g#n Makkabi Ness Ziona 1: 1 (0:0), Makkabi Petach Tikwah gegen Hapoel Haifa 4:3 (3:3). Leichtathletik. Den Dm-Länderkampf Syrien —. Libanon Republik. — Erez Israel, der am 14. Mai in Bcyrouth stattfand, gewann Erez Israel. Erez Israel erreichte 88 Punkt«, Libanon Republ. 6G und Syrien 52. — Die 88 palästinensischen' Punkte erzielten die Athleten der einzelnen Verbände wie folgt: Makkabi 39, Engl. Polizei 28, Y. M. C. A. (Araber) 13, ArmenianS.C. 5 und Hapoel 3. Der Sieg ist besondere hoch zu werten, da er das ent« geschlossene Auftreten von Erez Israel im internationalen Sportverkehr darstellt. Ergebnisse: 100 m: i. Bruce (E. I.) 11,4 Sek.; 2. Ramadan (L.) Handbr.; 3. Jefferie (E. I.) Handbr. — 200 m: 1. Fahum (L.) 23,8 Sek.; 2. Bruce (E. I.) 24 Sek.; 3. Naji (L.) 24.3 Sek. — 400 m: 1. Fahum (L.) 52,2 Sek. (!); 2. JahrifL.) 54,6 Sek.; 3. Jalauok (E. I.) 55 Sek. — 800 m: 1. Frankl (E. I.) 2:04 Min.; 2. Ohanisjan (E. I.) 2:09,2 Min.; 3. Turg (L.) 2: 11,6 Min. — 1.500m: 1. Flanagan (E. L) 4: 19.4 Min.; 2. Frankl (E.I.) 4:21,6 Min.; 8. Tatlay (L.) 4:22,4 Min. - 6000 m: 1. Flanagan (E.I.) 16:27,2 Min.; 2. Reyne (E.I.) 16:28 Min.; 3. Frankl (E, I.) 16:85 Min. — 110 m Hürden: 1. Pilician (S.) 18,2 Sek.; 2. Ginsburg (E.I.) 18,2 S8k., Handbr.; 3. Naja (S.) 18.4 Sek. — 200 m Hürden (kleine)1. Jalaouk (E.I.) 80 Sek.; 2. Pilician (S.) 2 m zurück; 3. Sidani (S.) weiter« 11/8 m zurück. — Hochsprung: 1. Ginaburg (E.I.) 1,81,5 m; 2. Ramadan (S.) 1,74!n; 3. Mac Lauth ('E.I.'! 1,65 m. — Weitsprung; 1. Jelaniijan (E.I.) 6,64 m; 2. Levi (L.) 6,38 m (Levi ist ein Palästinenser von Makkabi Rechoboth, der jedoch in Libanonion studiert); 3. Maß ׳ •־.1■ “ ־־.־Fiesbttl« 'flj.f'-lf.ft'inl' B011 (L.) 12,■40 m; 3. Rabinowitsch (E.I.) 11,17 in. — Diskuswerfen: 1. Tarabulsi (L.) 34,95 m; 2. Rabinowitsch (E.I.) 33,20 m; 3. Belaous (E.I.) 33,14 m. — Speerwerfen: l. Sidani (S.) 46,04 m; 2. Bulaki (S.) 44,37 m; 3. Tarabulsi (L.) 43 m; 4. Bar Nun (E. I.) 42,95 m. —• Stabhochsprung: 1. Ballati (S.) 3,25,5 m; 2. Scheffi (E.I.) 2,90 m; 3. Freiwa (L.) 2,75 m. Cross Country- Meisterschaft von Erez Israel. Am 21. Mal veranstaltete der neue Lelchtathletlkverband seine erste Cross Country-Meisterschaft über eine äußerst schwere Rundstrecke von 8 km. Das Protektorat der Veranstaltung hatte der High Commlssioner übernommen. Im ganzen hatten sich 94 Läufer eingefunden, darunter bloß zwei Juden — Max Reyne und Walter Frankl (beide Makkabi Tel-Awiw). Die Strecke war von englischem Militär gut besetzt. Auf dem Wege gab es mehrere Kontroll- und Labestationen. Vom Start weg führten die beiden Araber Achmed und Muhamed Ibrahim vor Mehan (Engl. Polizei) und dem vorigen Sieger Sgt. Flanagan (Engl. Polizei). Nach ca. 3 km gingen Reyne und Frankl, die sich immer beisammen hielten, in die Führung und beim 5. Kilometer gelang es Ihnen auch, den sieggewohnten Flanagan abzuschütteln. In der Vorstadt Rechawiah führten die Makkabim bereits mit 200 Metern und vergrößerten ihren Vorsprung ständig unter dem Beifall der jüdischen Bevölkerung Jerusalems, die von den Straßen und Dächern die Läufer begrüßte. Beim Ziel in der King Georg's Avenue gelang es Reyne, gegen Frankl einen Vorsprung von ca. 45 Metern herauszuholen, während Flanagan ca. 400 Meter zurück als Dritter folgte. Im ganzen beendeten 61 Läufer das schwere Rennen. Zwei Läufer fielen infolge der drückenden Hitze In Ohnmacht, viele mußten unterwegs gelabt werden. Als der High Commlssioner den drei Siegern persönlich die Preise überreichte, wurden Reyne und Frankl von der begeisterten jüdischen Jugend auf die Schultern gehoben und durch die Straße getragen. Alle Tagesblätter wiesen auf den großen Erfolg des Makkabi hin, da es bisher keinem Juden geglückt war, bei diesem Rennen unter den ersten zehn einzukommen. Australien schickt einen Pokal! Dieser Tage hat der Makkabi- Kreis Erez Israel von den Makkabim aus Melbourne einen echßnen Silberpokal für eine Masse nsportkankurrenz erhalt*. Dieser Pokal wird im Juli anläßlich des 50jährigen Bestandsjubiläams der Kolonie Rischon I« Ziem vergeben werden. Das Programm der Veranstaltung «teht noch nicht fest, doch ist ein# großzügige Bo- An unsere Abonnenten! Die Pos! verlangt die Anmeldung der vom 1 Juli 1952 an zu liefernden Exemplare bereits 3 Wochen vor Quartalsbeginn. Wir sind daher gezwungen, die Abonnementsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die ״Jüdische Rundschau" direkt bei uns abonnieren, in den ersten Tagen des Monats Juni zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zweck Nachnahmen zugehen lassen. Wir bitten darum, im eigenen Interesse dafür Sorge zu tragen, da& diese Nachnahmen prompt eingelöst werden, da sonst Unregelmäßigkeiten in der Zustellung der Jüdischen Rundschau" nicht zu vermeiden sein dürften Berlin, im Mai 1932. Verlag ,Jüdische Rundschau“ Berttn W15. MeinekestraBe 10 wirtung *llar Teilnehmer durch die Kolonie geplant. Unter anderem *ollen direkt auf den Straßen Tische aufgestefit werden, bei denen die Gäste!»wirtet worden sollen. Hapoel-Seminar. Der Hapoel hat ein Seminar für Leiehtathhstik eingerichtet und hat ru diesem Zwecke auch einige Instruktoren de* Makkabi *lg Lehrkräfte eingeladen. Das erat# Seminar findet »m 27. Mai in Tei-Awiw, da* *weite am 18. Juni in Tiheria* *einen Anfang. Allgemeines. Di« Moaiah der Makkabiah fand am 20. Mat in Tel-Awiw statt und war von allen Vereinen de» Lande» gut be- *chickt. Die Beratungen dauerten von 7 Uhr abend» bis 5 Uhr früh (!). Den Vorsitz führte Vizebürgermeister vom Tel-Awiw, Ing. Rokach. — Detail» im nächsten Sportbericht! Vierzehn prominente Sportler, die zur Makkabiah als Teilnehmer ins Land gekommen waren und hier in ihren Berufszweigen bereits Beschäftigung fanden, erhielten von der Regierung Dauervisen für Erez Israel. Dieser Sache hat sich besonders Lord Melchett sehr angenommen, dem der Dank aller jüdischen Sportler gebührt. Sendet Sportzeitungen nach Erez Israel! Di» Makkabiah bat. «in» große Begeisterung der Jugend hervorgerufen. Da di« hiesigen Blätter noch »ehr wenig auf Sport eingestallt *ind, besteht ein# große Nachfrag« nach ausländischer Sportliteratur. Der hiesige Makkabi hat daher ein« Sammelslella für ausländiiche Sportliteratur eingerichtet und ersucht alle jüdischen Sportler um Unterstützung durch baldige Einsendung von gewöhnlicher und illustrierter Sport- Hteratur, Büchern und Zeitungen an die Adrette: Josef Jekutueli, Tel-Awiw, Japhne 19; Palestine. Deutscher Kreis Bar Kochba Hakoah. Am Sonntag, dem 12. Juni, Irlgt die Jungmann-Gruppe gegen die Intensivgruppe auf dem Sportplatz im Grunewald einen Wettkampf au». Potsdam—Berlin. Der berühmte Staffellauf hatte wie in früheren Jahren zahlreiche Freunde des jüdischen Sport* auf die Beine gebracht, di* die Rennstrecke umsäumten und durch Zurufe di« Läufer de» Bar Kochha-Hakoah ermunterten. Dem jüdischen Verein gelang es nicht, die Position der beiden letzten Jahre zu halten. Er erwehrte »ich immerhin *einer Gegner und vermochte es, einen guten achten Platz in der Hauptklasse zu halten. Einen besonderen Erfolg konnten die Knaben verbuchen, die hinter S. C. C. den zweiten Platz wrangen. Zionistischer Gruppenverband Freistaat Sachsen. Sonntag, den 5. Juni, findet in Zwickau, Restaurant ״Badegarten“, Schloßgrabenweg 45, ein Gruppen verbandstag statt. Tagesordnung: 10.30—11־ Uhr: Referat Dr. Fritz U 11 m a n n ״Neue Wege der Ortsgruppenarbeit“; 11—12.30: Aussprache; 12.30—1 Uhr: Bericht und Aussprache über den Gruppen verband; Neuwahl; 1—3 Uhr: Mittagspause — KKL; 3—4 Uhr: Referat Kurt BI u - menfeld: ״Inhalt der zionistischen Propaganda“ (Neudeutscher Nationalismus — Kommunismus — C.-V. — deutsches Beuthen. Dienstag, den 14. Juni, 8(/* Uhr abends, findet im Kaiserhofsaal in Beuthen ein Vortrag des Präsidenten der Z. V. f. D., Herrn Kurt Blumenfeld, über folgendes Thema statt: ״Im Kampf des Tages — Politische Orientierung — neudeutscher Nationalismus — die jüdischen Parteien — die zionistische Haltung — die Judenfrage in aller Welt — Palästina von heute“. Die Gesinnungsgenossen aus West- und Ost-Ober- Schlesien werden auf diese wichtige Veranstaltung aufmerksam ״g^tcM'Uttd'j^ebeteh, in möglichst großer 'Zahl an der Ver- Sammlung teilzunehmen. — Der Vorstand der Zionistischen Ortsgruppe Beuthen (O.-S.): Arnold Wiener. Berliner Kalender Berliner Zionistische Vereinigung.Gruppe Hansa-PIats: Montag, den 6. Juni, abds. 8(4 Uhr, im Gatt Hansa, Flensburger Str. 19, Max Ti »chlor: ״Kolousationsfragnn in Palästina im Hinblick auf den French-Bericht“. — B. Z. V.: Oeffentliehe Veranstaltung, Dienstag, den 7. Juni, abends 81/* Uhr, im Leh rorvereiziahau», Alexanderplatz, Dr. Nahum Go Id mann: ״Wandlungen im amerikanischen Judentum“. — Sonntag, den 19. Juni, Treffen der Berliner Zionisten mit den zionistischen Jugendbünden auf dem Jugendgelinde in Brieselang. Nlheres wird noch bekanntgegeben, — Gruppe Süd gemeinsam mR der Bar Kochba- Abteilung Süd: Montag, den 6. Juni, abends 8(4 Uhr, im Deutschen Hof, Luckauer Str. 15, Tschertock: ״Palästinensische Wirtschaftsfragen". — Gruppe Bayerischer Platz: Mittwoch, den 8. Juni, abds. 8(4 Uhr (ausnahmsweise am Mittwoch, nicht am Montag), ״Nationalismus und wir Zionisten". Referent: Dr. Siegmund Neu mann, Dozent an der Hochschule für Politik, Berlin. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Im Rahmen de« Schulungskur»«( findet im Anschluß an den Vortrag von Herrn Dr. Landauer vom 2. Mai eine Aussprache über die Araberfrage in Anwesenheit von Herrn Dr. Landauer und Herrn Dr. Justus Schloß statt. Einleitendes Referat Herr Dr. Justus Schloß. — Gruppe Grunewald: Die für den 7. Juni angesetzte Aussprache wird verschoben. — Gruppe Liehterfelde: Die für den 7. Juni geplante Zusammenkunft füllt aus. Nächste Zusammenkunft am 14. Juni. Beth-Am Iwii. Dienstag, den 7. Juni, 81/»' Uhr abds., spricht im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, der bekannte Schriftsteller und Essayist, einer der Mitbegründer des ״Brith Schalem“ (seither ausgetreten), Redakteur der religiösen Zeitschrift ״Hahed", Rabbi Binjamin (Radler-Feldmann), Palästina, über ״Gibt es ein• Lösung der Araber-Frage?“ Eintritt für Mitglieder des Beth-Am kostenlos, für Gäste 0,50 EM., Jugendliche 0,20 RM, Massad. Sonnabend, den 4. Juni, abends 9 Uhr, im Beth-Am, Kurfürstendamm Bl, Vortrag von Herrn A d i w, Palästina, der soeben Sowjetrußland besucht hat-, über ״Die landwirtschaftlich• Ansiedlung der Juden in Sowjetrußland". Snlf Hechafuz. Aelterenkreis. Sehabbath, den 4. Juni, abends 8(4 Uhr, im Heim des Brith-Haolim, Auguststr. 17: Sichah. Fritz Lichtenstein spricht über ״Die Arbeiterwirtschaften und ihre kooperativen Institutionen". — Gdud. 8 Uhr abends. Helmut Bars spricht über ״Die Interessen Englands an Palästina". — In diesen Versammlungen werden die Chawerim des Hechalua das Mai- Informationsblatt erhalten. Khib junger Zionisten. Dienstag, den 7. Juni, um 9 Uhr, Meinekestr. 10, Dr, R. Weltsch: ״Die aktuellen zionistischen Probleme". Giste willkommen. נית־עם עברי׳ ביום ג׳- 7 ביוני ב 8,80 שעות בערב תתקיים בבית־ העם העברי (קורסירססנדם 61) הדאאת הסופר המפורסם׳ אחז* ממיסדי "ברית שלום" ומנהיגי ה״מזרוזי"׳ עודך "ההד• ר׳ בנימיו מארץ ישראל על הנושא*. "חיש פתרון לשאלה הערבית" ז בל העברים בברלין מתבקשים לבוא• דמי־הכגיסה« להברי בית־העם׳ הפשית׳ לאורחים ־- 0,50 מרק׳ לחברי ארגוני הנוער -י 0,20 מרק• ״מסד*• בממ״ש׳ ב 4 ביוני ב 9 שעות בערב תתקיים בבית־העט העברי(קורגוירסטנדם 61) שיחה על הנושא: "ההתישבות החקלאית של היהודים ברוסיה הסוביטיוד׳ החבר עדיב (א״י)׳ שזה עתה שב מבקורו ברוסיה׳ יספר על רשמיו ברוסיה• הכניסה הםשית1 אורחים ו#ויז0< I

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.