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Jüdische Rundschau · 1932-05-31 · Heft 43 (31.5.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 43 (31.5.1932)
Date
1932-05-31
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 206 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 43, 31. V. 1932 Ortsgruppen (Teilweise wegen Raummangels verspätet.) Beuthen. Dienstag, den 14. Juni, 8Vj Uhr abends, findet im Kaiserhofsaal in Beuthen ein Vortrag des Präsidenten der Z. V. f. D., Herrn Kurt Blumenfeld, über folgendes Thema statt: ״lm Kampf des Tages — Politische Orientierung — neudeutscher Nationalismus ~ die jüdischen Parteien — die zionistische Haltung — die Judenfrage in aller Welt — Palästina von heute“. Die Gesinnungsgenossen aus West- und Ost-Ober- Schlesien werden auf diese wichtige Veranstaltung aufmerksam gemacht und gebeten, in möglichst großer Zahl an der Ver- Sammlung teilzunehmen. — Der Vorstand der Zionistischen Ortsgruppe Beuthen (O.-S.): Arnold Wiener. Chemnitz. Am 3. März sprach Benno Offenburg (Hambürg) über ״Der religiöse Arbeiter in Palästina“. Hatte dieser sich in den Jahren 1924/27 der allgemeinen Arbeiterbewegung angeschlossen, so war eine Trennung von ihr doch unerläßlich, da seine Interessen bei ihr nicht genügend vertreten waren. Am 10. März fand gemeinsam mit dem Verband jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit ein Vortrag von Frau Zack statt über ״Die arbeitende Frau in Palästina“ (an Hand des Buches von Ada Fischmann). — Am 12. März sprach Dr. Bileski (Berlin) über ״Das Erwachen des vorderen Orients“. Jeder der Teilnehmer hatte Gelegenheit, neue Tatsachen kennen zu lernen und Altbekanntes in großen weltpolitischen Zusammenhängen zu sehen. — ln der Veranstaltung am 19. März, zu der sich etwa 300 Personen eingefunden hatten, sprach der Vorsitzende der zionistischen Vereinigung für Deutschland, Herr Kurt Blumenfeld, über ״Zionismus und neudeutscher Nationalismus“. Blumenfelds Vortrag, der die erlösende Funktion des Zionismus in der heutigen leidenschaftlich durchwühlten Welt darstellte, hinterließ bleibende tiefe Eindrücke. Dresden. Am 21. Mai sprach Prof. Heinrich Löwe (Berlin) über: ״Grenzen, Lebenskampf und Zukunft der deutschen Juden“. Die lebendigen Ausführungen des bewährten Redners zeigten, daß für die Zukunft der deutschen Judenheit die Erkenntnis des Zusammenhangs ihres Schicksals mit dem der Oesamtjudenheit und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft durch Besinnung auf die eigene Kraft an Stelle der jetzt vielfach um sich greifenden Resignation unerläßlich sei. Die Anwesenden zollten dem Referenten starken Beifall. Karlsruhe. Am 12. Mai sprach Herr Kurt Blumenfeld in einer sehr gut besuchten internen Veranstaltung der Zionistischen Ortsgruppe und Wizo über: ״Die Situation der zionistischen Bewegung und die Lage in Palästina“. Aus der Fülle der interessanten Gedankengänge und Schilderungen seien an dieser Stelle die Gedanken in Erinnerung gebracht daß die reale Leistung des Jischuw, der organisch wachsende Aufbau, der zionistische Radikalismus ״als Forderung an uns selbst“ die Ortsgruppe als Faktor zionistischen und jüdischen Lebens, daß nur das wirkliche wirkende mächtige Faktoren einer zionistischen Politik sein können. s. n. Leipzig. Ein bewährtes Mitglied der Leipziger Zionistischen Vereinigung, Herr Boris Chasin, ist nach schwerem Leiden gestorben. Der Dahingeschiedene war ein eifriger Angehöriger der zionistischen Bewegung und hat in langen Jahren in der Arbeit für den KKL sich als treuer Sohn seines jüdischen Volkes erwiesen. Wir sprechen auch auf diesem Wege den Angehörigen unser herzlichstes Beileid aus. Nürnberg-Fürth. Am 12. Mai fand unsere Oeneralver- Sammlung statt Nach Erstattung der verschiedenen Beriente Wa<Tf$ef׳ ־EfttlötyHf ־erteilt״ Die darauf vorgenommene Neuwahl brachte im wesentliehen die einstimmige Wiederwahl der bisherigen Vorstand- Schaft, ergänzt durch einige neue Kräfte. Die Ortsgruppenleitung setzt sich nunmehr aus folgenden Damen und Herren zusammen: Dr. Rudolf Liebstaedter, 1. Vorsitzender, Dr. Kurt Dankwerth, 2. Vorsitzender und Vorsitzender der KKL Kommission, Bernhard Freimann, Kassierer, Dr. A. Singer, Schriftführer, Dr. M. Nußbaum, Vorsitzender der K. H.-Kommission, Dr, J. Bamberger, Referent für Gemeindefragen, Dr. Stefan Löwengart, Beisitzer, R.-A. Max Stern, Beisitzer, Ghitta Hill-. mann, Beisitzer, Isaak Fisch, Beisitzer, Nathan Nußbaum, Beisitzer, Chaim Katz, Beisitzer, Max Blücher (Fürth), Beisitzer, Josef Schukstelski, Vertreter der Jugend, Paul Hamburger, Revisor. Keren Ha jessod-Kommission: Dr. J.Bamberger, Prof. Fleischmann, Frau Dr. Grünbaum, Josef Kraus, Ernst Löwengart, Siegfried Kahn. Keren Kajemeth- Kommission: Ilse Dankwerth, Käthe Freimann, Bernhard Freimann, Erna Kissinger, Frau Dr. Kronacher, Anna Löwengart, Frau Dr. Lorch, Felix Scharf, Leo Wißmann. Gründung der Leih- und Sparkasse ״Esra“. Am 11. Mai hat der Zentralverband ostjüdischer Organisationen Berlins zusammen mit der neugegründeten Leih- und Sparkasse Esra die Vorstandsmitglieder der ostjüdischen Vereine Berlins zu einer Kundgebung in den großen Saal des Verwaltungsgebäudes der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2/4, einberufen. Die Kund¬ An unsere Abonnenten! Die Post verlangt die Anmeldung der vom 1. Juli 1932 an zu liefernden Exemplare bereits 3 Wochen vor Quartalsbeginn. Wir sind daher gezwungen, die Abonnementsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die ,Jüdische Rundschau" direkt bei uns abonnieren, in den ersten Tagen des Monats Juni zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zweck Nachnahmen zugehen lassen. Wir bitten darum, im eigenen Interesse dafür Sorge zu tragen, dafe diese Nachnahmen prompt eingelöst werden, da sonst UnregelmS&igkeiten in der Zustellung der .Jüdischen Rundschau" nicht zu vermeiden sein dürften. Berlin, im Mai 1932. Verlas ,Jüdische Rundschau" Berlin W15, Meinekestraße 10 gebung sollte dazu dienen, die Ocffentlichkeif auf die Gründung dieser Leih- und Sparkasse aufmerksam zu machen und die Vereine aufzufordern, die Arbeit dieser Sparkasse innerhalb ihrer Organisation zu fördern. An dieser Versammlung, deren Vorsitz die Herren Konsul Dr. Fenniecr und Dr. Taizlin führten, haben über 109 Vertreter von ca. 40 Vereinen teilgenommen. Nach der Begrüßungsansprache Dr. Fennigers snrach Direktor K a r e s k i von der Notwendigkeit einer systematischen sozialen Selbsthilfe und setzte sich energisch für den Ausbau der jüdjschen Genossenschaftsarbeit in Deutschland ein. Seine Ausführungen wurden dann kurz von Herrn Dr. S i 1 b e r t ergänzt. Eine anregende Diskussion schloß sich an. Brft Iwrit ln Südafrika. Anläßlich des Besuchs des bekannten Zionisten-Führers in Südafrika und Präsidenten des South African Board Of Jewish Education, Herrn Z. Harrv Lourie, fand eine Sondersitzung der Zentralexekutive der Brit Iwrit Olamit in Berlin statt. Herr Lourie erstattete einen ausführliehen, sehr inhaltsreichen Bericht über die vom South African Board Of Jewish Education ausgeübte hebräische Tätigkeit in Südafrika. Er führte aus, daß die erst verhältnismäßig kurze Zeit in Südafrika ansässige Judenheit mit lebhafter Anteilnahme die Entwicklung der hebräischen Bewegung verfolge und bereit sei, an dem Werke der Weltzentrale der hebräischen Bewegung, der Brit Iwrit Olamit, mit der ihr eigenen Hingabe und Aktivität mitzuarbeiten. Im Anschluß an eine ausführliche Debatte wurde zunächst grundsätzlich beschlossen, noch im Laufe dieses Jahres eine Delegation der Brit Iwrit nach Südafrika zu entsenden. Vermischies Zionistischer Gruppenverband Freistaat Sachsen. Sonntag, den 5. Juni, findet in Zwickau, Restaurant ״Badegarten“, .. JchJ9!gr»fas§ÄÄ . sii_Qctt5pp.Ee,btnM«f statt-?*gdordk - nung: 10.30—11 Uhr: Referat Dr. Fritz Ullmann ״Neue Wege der Ortsgruppenarbeit“; 11—12.30: Aussprache; 12.30—1 Uhr: Bericht und Aussprache über den Gruppen verband; Neuwahl; 1—3 Uhr: Mittagspause — KKL; 3—4 Uhr: Referat Kurt Blumenfeld: ״Inhalt der zionistischen Propaganda“ (Neudeutscher Nationalismus — Kommunismus — C.-V, — deutsches Judentum — Palästina); 4—5.30 Uhr: Aussprache; 530 Uhr: Diverses. Die Jüdische Altershilfe Groß-Berlin E. V. veranstaltet am Montag, dem 6. Juni, abends 8 Uhr. im Garten und in Sälen des (Hotel Esplanade einen Gesellschaftsabend mit Moden- ' schau und künstlerischen Darbietungen. Mitwirkende: Wilhelm Guttmann, Anni Frind (Städtische Oper), Wilhelm Groß, Komponist, Lotte Brandt, Chansons, Prof, Comini mit zwei assauts d’escrime; Modenschau der Firma Gerstel & Hirschfeld. Das Arrangement des ganzen Abends hat Frau Bella Fromm-Steuermann übernommen. Karten 5,50 RM., wovon 2,50 RM. als Gutschein für die Entnahme von Speisen gelten, im Büro der Altershilft, Augsburger Str. 39, Bismarck J 1, 1221. Kadimah. Vom 12 .bis 23. Mai hat der Kadimah drei Pfingstlager in der Nähe von Berlin veranstaltet. Es haben sich an ihnen insgesamt 250 Jungen und Mädchen aus Berlin und 25 Leute aus Dresden beteiligt. Die Lager sind gut gelungen und haben dem Bunde einen starken Auftrieb gegeben. Das Nordlager, an dem neben Kadimah und Brith Haolim Hambürg noch einige Kieler Jungen teilnahmen, wurde von Nechemjah Ginsburg für zwei Tage besucht. Wir erhoffen von diesem Lager eine Kräftigung des noch jungen und noch nicht sehr starken Bundes. Das Süd -Westlager vereinigte den Frankfurter und Karlsruher Bund. An ihm beteiligten sich ca. 70 Leute. — Im Rheinland fand ein Pfingstlager der Bünde Essen und Köln statt, das ebenfalls gut gelungen war. Beth-Waad-Iwrl Im Zentrum. Am 14. d. M. veranstaltete der neuerwachte ״Reth-Waad-Iwri" im Gemeindehaus, Rosenstraße 2, einen hebräischen Vortrag. Herr Dr. S. G r ü n b e r g, Präsident des Weltverbandes ״Schomre Schabbos“, sprach über seine Reiseeindrücke aus dem hebräischen Palästina. Der Abend brachte den Beweis für die Notwendigkeit einer intensiven hebräischen Kulturarbeit im Zentrum der Stadt. R. Arbeitsnachweis. Lehrlinge, die zu Ostern die Schule verlassen haben und noch ohne Stellung sind, werden gebeten, sich ebenfalls an uns zu wenden. Für Schulentlassene ist am 1. 5. d. J. ein neues Heim in Charlottenburg, Goethestr. 10, eingerichtet worden, in dem regelmäßig Kurse in Deutsch, Rechnen, Warenkunde, Verkaufskunde, Buchführung, Stenographie, Maschinenschreiben, Lackschrift usw. stattfinden. Anmeldungen sind an die Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Arbeitsnachweise, Abtlg. Berufsberatung, Berlin N 24, Auguststraße 17 zu richten. Wir haben für tüchtige Häklerinnen und Strickerinnen (Heimarbeit) eine geeignete Stelle und bitten in Betracht kommende Bewerberinnen, sich in den Sprechstunden bei uns zu melden. Sprechstunden: Auguststr. 17 (Tel.: D 2, Weidend. 5936): Knaben: Dienstag und Freitag von 10 bis 1 Uhr; Mädchen: Montag und Donnerstag von 10—1 Uhr; Fasanenstr. 79 (Tel.; J 1, Bismarck 714): Knaben und Mädchen: Donnerstag von 3—6 Uhr. Arbeitsgemeinschaft der Jüd. Arbeitsnachweise, Abtlg. Berufsberatung, Berlin N 24, Auguststraße 17 (Tel.: D 2, Weidend. 5936). Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Hackescher Markt-Schönhauser Tor: Gemeinsam mit der Frauenarbeitagemeinschaft für Palästina Gruppe Nord-Ost in der Jüdischon Gemeinde, Rosenstr. 2—4, Mittwoch, den 1. Juni, abends 81/3 Uhr, Dr. Fritz Loewenstein: ״Der Streit um den Boden Eres Israels". — Gruppe Hansa - Platz: Montag, den 6. Juni, abends 8(4 Uhr, im Cafä Hansa, Flensburger Str. 19, Max Tischler: ,,Kolonisationsfragen in Palästina im Hinblick auf den French-Bcricht“. — Gruppe Tempelhof: Mittwoch, den 1. Juni, abends 8(4 Uhr, in den Emmerich-Bierstuben, Belle Alliancestr. 60 (Ecke Dreibundstr.), Hans Rosenkranz: ״Gemeindearbeit als zionistische Aufgabe“. — Berliner Zionistische Vereinigung: Oeffentliehe Veranstaltung, Dienstag, den 7. Juni, abends 8(4 Uhr, im Lehrerveremshaus, Alexanderplatz, Dr. Nahum Gold mann: ״Wandlungen im amerikanischen Judentum“. —• Sonntag, den 19. Juni, Treffen der Berliner Zionisten mit den zionistischen Jugend- Bünden auf dem Jugendgelände in Brieselang. Näheres wird noch bekanntgegeben. — Gruppe Süd gemeinsam mit der Bar Kochba- Abteilung Süd: Montag, den 0. Juni, abends 8(4 Uhr, Tchertok: ״Palästinensische Wirtschaftsfragen‘'. Ort wird noch bekanntgegeben. Frauen - Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Studiengruppe Neukölln: Leitung Frau Dr. Hertha Heinrich. Mittwoch, den 1. Juni, abends 8 Uhr, Vortrag von Herrn Dr. Freund: ,Jesus von Nazareth“. Bei Frau Elli Landau, Boppstr. 10. — Gruppe Grunewald: Wegen Abwesenheit vieler Mitglieder nächste Zusammenkunft erst Dienstag, den 7. Juni, nachm. 1/25 Uhr, bei Frau Grete Brünn, Chaxlottenbrunner Str. 46, Pfalxbg. 6636. Vortrag von ‘,‘Dr."Mare. Türnowskj-Pinner. Thema wird noch bekanntgegeben. Gemeinsame Veranstaltung der"Gruppe Nord uhl Ost mit der Bezirksgruppe der Berliner Zionistischen Vereinigung am Mittwoch, dem 1. Juni, abends 8(4 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstraße 2/4. Referent Harr Dr, Fritz Loewenstein: ״Der Streit um den Boden Erez Israels". Zu allen Veranstaltungen Gäste willkommen. Beth-Am Iwri. Mittwoch, den 1. Juni, abends 9 Uhr, Vortrag von Herrn Dr. Rudy über: ״Die seelischen Grundgedanken des europäischen Nachkriegs-Nationalismus". Gäste willkommen. Misrach! und Zeire Misrachi. Mittwoch, den 1. Juni, abends 8 Uhr pünktlich, im Heim Rosenthaler Str. 55, hebräischer Abend. Thema: ״Palästinensische Presseschau“. Referent: Dr. S. Chononowicz. Diese hebräischen Abende werden künftighin regelmäßig am ersten Mittwoch des Monats stattfinden. Sozialistische Jüdische Arbeiterjugend. Gruppe West: Mittwoch, den 1. Juni, abends 8 Uhr, im Beth-Am Iwri: Gründungsbesprechung unserer Gruppe Westen. Einleitend wird Chawer Bromberger über ״Wesen und Ziele der SJAJ.“ referieren. — Freunds unserer Bewegung sind eingeladen. Wer nicht erscheinen kann, wird gebeten, seine Adresse dem Büro der SJAJ., Berlin N 24, Artilleriestr. 6, mitzuteilen. בית־עם עברי• ביום ד׳ 1 ביוני ב 9 שערת בערב תתקיים בבית־ העם העברי (קורפירסטנדם 81) הרצאת הד״ר צבי ר ודי על הנושא: "היסודות הנפשיים של הלאומיות באירופה שלאחרי המלחמה"• הכניסה חפשית׳ אורחים רצויים• Unser erster Vorsitzender Dr. James Simon ist am 23. Mai aas dem Leben geschieden. Während dreier Jahrzehnte hat der Verewigte, von warmer Menschenliebe und unbeirrbarem Rechtsgefühl beseelt, sich für die hohen Ziele des Hüfsveretns rastlos und erfolgreich eingesetzt. Dank seinem Weitblick, seiner Energie und selbstlosen Hingabe wurden die Kräfte der deutschen Juden zusammengefaßt zur Durchführung des großen, vielgestaltigen Hilfswerks des Hilfsvereins, das den unglücklichen, um ihres Glaubens willen ▼erfolgten und in ihrer kulturellen Entwicklung bedrohten Juden in vielen Teilen der Welt unendlichen Segen gebracht hat. Ein dankbares Andenken wird der durch Schlichtheit und hohe Gaben in seltenem Maße ausgezeichneten Persönlichkeit Dr. James Simons bewahrt bleiben. Hilfsverein der Deutschen Juden Me Zionistische Vereinigung Leipzig beklagt dasAbleben ihres langjährigen Vorstandsmitgliedes Herrn Boris Chasin Der Verstorbene hat besonders in der Arbeit für den Keren Kajemeth Lejisrael sich als treuer, zuverlässiger Sohn des jüdischen Volkes bewährt. Wir werden sein Andenken durch unsere Arbeit pflegen. Kurpenslon Villa Johanna Bad Landeck l. Schlei. Tel.fon 293 Dr, Lactimsnn Sekretärin perfekt Schreibmaschine, Steno* graphie, Kenntnisse in Englisch, Französisch, mit Mahn-, Klage* wesen und allen Büroarbeiten vertraut, selbständig arbeitend, sucht Tätigkeit in Büro bei Arzt oder Rechts* anwalt. Offerten unter E 158 an die ״ Jüdische Rundschau4*, Berlin W 15, Meinekestraße 10, Wohnung 3-4 Zimmer mit Warmwasser, Umbau nach Wunsch (abgetrennte Hinterräu* me einer großen Wohnung), zw. Wittenbergplatz und Zoo, sehr preiswert abzugeben. Anfragen unter E 156 an die Jüdische Rundschau, Berlin W15, Meinekestraße 10. Bist Du am End’ mit Deiner Nervenkraft BADGASTEIN Dir neues Leben schafft!1! Radioaktivste Therme der Welt / 18 Quellen / 35 — 47° C Naturwärme / 1083 m ü. d. M. / Quelle ewiger Jugend Sommerkurzeit: 15. April bis 30. Sept. Kurgebrauch ganzjübrig Winterkurzeit: 1. Dez. bis 15. 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