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Jüdische Rundschau · 1932-05-27 · Heft 42 (27.5.1932) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 42 (27.5.1932)
Date
1932-05-27
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Einzelnummer 0£5 Goldmark Erziehung füdisdher Kinder aus Deutschland in Palästina. JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dien« tag u.Freltsg. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. AadbadaibaasM^Bratt■ w»r<Asn in 4m WShrxmg 4m mnmlnen LIikW bekehret i\nx#igenpr«H8: 8 getp. NotipareiUez«{!« 0,50 G.-M- Stellengesuche 0,25 G.-M. Nummer 42 | Berlin, 27. V. 1932 Redaktion, Verlag und Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G. m. b. H״ Berlin W15, Meinekestr.10. Telefon: J 1 Bismarck 716570־. A1u»Ji«ii*rMu& Dies•!•( and F r *It•g nachmittag• 4 Uhr RedakdonsschluS Sonntag und Mittwoch nachmittag. P otneHttk .(011,1: B*rUn 17392, Baaai V 9355. Bolaid 68032, Britoael 394 33, Budapa.1 59693, Damit 1973, Haa« 140470, Prag 59410, Riga 4155, Straaafourg 16430, Watnchati i90708, Wiao 156030. Baak ■(«1111: DarroaUdt•»- ond Natimallienk, Dapoacwo - Kmtm Bodta, Kttriüntt«d«fnm 51 Rumlnfaeb« Kraditbank, Cammitt (Ramiol•»); Angl® Palattina Co. in Haifa, Jaruaalatn, Tal -Aviv כ״א אייר תרצ״ב I xxxvn. Jaiirg. Per lleBliiwu» erstrebt für da» jOdlwiie Veite die Schaffung einer öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte In Pallstlna. ״Baseler Programm.“ Sokolow in Washington Konstituierung des American Palestine Committee Washington, 24. Mai. (J. T. A.) Das im Januar 1932 in Washington begründete ״American Palestine Committee“, das sich aus führenden Staatsmännern und Politikern der Vereinigten Staaten zusammensetzt und das Ziel hat, das jüdische Palästinawerk und die Errichtung des jüdischen Nationalheims zu fördern, gab am Sonntag, dem 22. Mai, abends, zu Ehren des in Washington eingetroffenen Präsidenten der Jewish Agency, Nahum Sokolow, einen Empfang. Bei dieser Gelegenheit konstituierte sich das Committee und wählte den Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten, Charles Curtis, und die Senatoren Bor ah und Swanson zu Ehrenvorsitzenden. Curtis und Borah gaben an Ort und Stelle die Zustimmung zu ihrer Wahl, während Senator Swanson, der als Vertreter der Vereinigten Staaten der Abrüstung*- konferenz in Genf beiwohnt, von Genf aus die Annahme des Ehrenamtes telegraphisch mitteilte. Zum Vorsitzenden der Exekutive des Committee wurde Senator King aus Utah, zum Vizevorsitzenden der Exekutive ן das Mitglied des Kongresses der Vereinigten Staaten, Hamilton Fish, der 1922 die Pro Palästina-Resolution in dem Kongreß eingebracht hatte, zum Sekretär der Publizist William M. Hard, zum Schatzmeister William R. Hopkins, gewählt. Die Exekutive des American Jewish Committee setzt sich ferner zusammen aus den Senatoren Copeland, Lewis, Wagner und Staatskommissar Dr. Elwood Mead, der bekanntlich einer der Experten der Joint Palestine Survey Commission gewesen war. Senator Borah gab nach der Konstituierung eine Erklärung über die Ziele des American Palestine Committee ab, die dann auf Antrag von Senator King zum Beschluß erhoben wurde. In der Erklärung wird zum Ausdruck gebracht, daß das American Palestine Committee gebildet wurde in Uebereinstimmung mit der im Jahre 1922 vom Kongreß der Vereinigten Staaten angenommenen Resolution, in der die Vereinigten Staaten die Errichtung des Jüdischen Nationalheims in Palästina billigen. Sokolow würdigte in seiner Ansprache den Wert der amerikanischen Unterstützung für den Zionismus. Zur Rundfunk «״ Diskussion über Antisemitismus Von Dr. Robert Welt sch. Am 26. April fand im Rundfunk (Deutsche Welle) ein Streitgespräch über Antisemitismus zwischen dem deutschnationalen Polizeimajor Borck und dem Schriftsteiler von Oppeln-Bronikowsky statt, wobei Borck in einem recht unakademischen, aus Volksversammlungen bekannten Agitatorenton den antisemitischen Standpunkt vertrat, während Oppeln-Bronikowsky seine ״Verteidigung“ im Stile der nationaldeutschen Juden führte. Die ״Jüdische Rundschau“ hat in Nr. 35 diese Veranstaltung, die in der gesamten deutschen Judenheit stärkste Entrüsfung hervorgerufen hat, gebührend charakterisiert. Bei seinen Gesinnungsfreunden fand Herr Borck eine gute Presse, und in einem offenbar aus einer Korrespondenz stammenden, in mehreren Zeitungen veröffentlichten Artikel wird mit Genugtuung begrüßt, daß im Rundfunk die ״in den völkisch denkenden Kreisen Deutschlands herrschende scharfe Mißstimmung gegen das Judentum“ zu Worte gekommen sei. Offenbar durch die zahlreichen Proteste veranlaßt, hat nun die Deutsche Welle für den 24. d. M. ein zweites Gespräch über dasselbe Thema anberaumt, diesmal mit Heranziehung einer jüdischen Persönlichkeit. So standen einander der Direktor des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Dr. Ludwig Hollaender, und der deutschvölkische Schriftsteller Dr. Wilhelm Stapel gegenüber. Das Gesprach hat sich würdiger und sachlicher abgespielt als das erste; auch waren die Redner in ihrer Art repräsentativer und legitimierter als bei der zufälligen ersten Personenauswahl. Dr. Stapel kennen wir aus zahlreichen Aeußerungen zur Judenfrage. Er war der Hauptredner bei der Nyoner Tagung des Weltstudenten Werkes zum Studium der jüdischen Frage vor ungefähr einem Jahre; damals traten ihm von jüdischer Seite Dr. Friedrich Brodnitz (C,-V.)f ipi Mlnjsi«i^lü;fktor Or. IM* Clionlst) entgegen. (Das Interessante Protokoll dileser Tagung ist jetzt im Verlag des Weltstudentenwerkes, 13 & 14 Rue Calvin, Genf erschienen.) Seit seinem lesenswerten Buch ״Antisemitismus und Antigermanismus“ beschäftigt sich Stapel mit der Judenfrage, und die ״Jüdische Rundschau“ hatte öfter Anlaß, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Er hat in seinen Rundfunk-Aeußerungen jeden demagogischen Ton vermieden und das Thema prinzipiell zu fassen gesucht. Auch Dr. Hollaender blieb im Bereich des Prinzipiellen, wenn er auch natürlich nur die Meinung seiner Gruppe und nicht die aller Juden vertrat; es muß anerkannt werden, daß er bemüht war, innerjüdische Streitfragen nicht aufzuwerfen, soweit dies zu vermeiden war. Aber das Resultat war unbefriedigend. Es mag an der Technik eines solchen zeitlich begrenzten Gesprächs liegen, auch waren beide Redner anscheinend nicht ganz auf der Höhe, die Debatte geriet oft auf Nebengeieise, der Kern des Problems wurde nicht herausgearbeitet. Der Antisemitismus wurde nur von der deutsehen, nicht von der jüdischen Seite beleuchtet. Das Primäre der jüdischen Position, die Einzigartigkeit des jüdischen Schicksals, die durch das Galuth erzwungene Abnormität mit ihren seelischen Folgen, die jüdische Sehnsucht nach ganzem Leben, von all diesen den meisten Nichtjuden unbekannten Kräften haben auch die Rundfunkhörer am Dienstag nichts erfahren. Die Rede Borcks, so sehr man auch gegen den Mißbrauch des Rundfunks zu antisemitischer Agitation protestieren muß, war wenigstens insofern aufschlußreich, als sie eine handgreifliche Illustration dafür bot, wie in Deutschland heute in unzähligen Versammlungen und Druckschriften das Judenproblcm behandelt wird. Die Dienstag-Veranstaltung stellte sich andere Ziele, sie sollte zeigen, wie es um die Sache selbst bestellt ist. Sie gab aber nur einen unvollkommenen Ausschnitt. In kurzen Worten lassen sich die beiden Standpunkte der Redner etwa folgendermaßen resümieren: Stapel geht aus von der Grundtatsache der Verschiedenheit der beiden Völker, die er aus biologischen, geschichtlichen, ethischen und religiösen Differenzen herleitet. Demgegenüber betrachtet Dr. Hollaender die deutschen Juden als einen Bestandteil des deutschen Volkes und begründet diese Identifizierung mit den bekannten Argumenten des C.-V., z. B. mit dem Hinweis, daß die Deutschen keine einheitliche Nation, sondern ein Gemisch von Stämmen sind und daß eben auch das jüdische Element einen Stamm innerhalb dieser Nation darstellt. Es war jener Gedankengang, den wenige Tage zuvor Kurt Blumenfeld in seinem Berliner Vortrag so eindrucksvoll als dialektisches Vogel Strauß-Spiel enthüllt hat. Ich bin vielleicht legitimiert, zu dem Gegenstand noch einige Worte zu sagen, denn Dr. Stapel hat freundlicherweise am Beginn seiner Rede meine; Aufsätze in zwei | Joseph Cowen Aus London erreicht uns die Trauemaehricht, daß Joseph Cowen am 25. d. M. gestorben ist. Wieder einer aus der alten Garde des Zionismus, eine Figur, in der sich die ganze zionistische Geschichte seit ihren Anfängen verkörpert. Cowen nahm schon am ersten Kongreß teil, er war einer der treuesten Freunde und Gefolgsmänner Herzls, aber im Gegensatz zu anderen Repräsentanten seiner zionistischen Generation hat er auch in der neuen Aera nach dem Kriege Stellen innegehabt, aber er Ist auch außerhalb seiner offjziellen Tätigkeit stets in engster Fühlung mit der Leitung der zionistischen Geschicke geblieben. Sein ganzes Leben war hingebungsvoller Dienst für die zionistische Idee, die das bestimmende Ereignis für ihn geblieben ist. Er hat Herzl auf seinen diplomatischen Reisen nach Konstantinopei begleitet, er war, zusammen mit dem kürzlich verstorbenen Greenberg, Herzls Vertrauensmann in England, war Mitbegründer des Jewish Colonial Trust und von Anfang־ an dessen Direktor, seit 1919 Vorsitzender des Direktoriums. Mehrere Jahre war er Präsident der English Zionist Federation. 1918, noch während des Krieges, gehörte er der ״Zionist Commission“ an, die im Einvernehmen mit der englischen Regierung damals unter Weizmanns Führung Palästina besuchte. Bei der ersten offiziellen Neuwahl der Exekutive nach dem Kriege in Karlsbad 1921 wurde Cowen in die Exekutive gewählt, der er bis zum Jahre 1925 angehörte, bis er aus Gesundheitsrücksichten sich zurückzog. Aber über Cowen ist wenig gesagt, wenn man die Chronologie seiner offiziellen zionistischen Tätigkeit anführt. Denn was ihm seine eigentümliche Position in der Bewegung gab, waren seine persönliehen menschlichen Qualitäten. Dieser Mann, der in seinem ausgeprägt englischen Aeußern und Gehaben den kontinentalen Genossen häufig als ein Original erschien, war ein Jude mit ganzem Herzen, und auch im hohen Alter blieb sein Herz und Sinn jung, aufgeschlossen und wandlungsfähig. Er hatte wenig Verständnis für die parlamentarischen Spitzfindigkeiten unserer Kongresse und oft stand er verärgert iri den Couloirs, er — der Getreue Herzls — wollte nicht begreifen, daß es Zionisten gibt, die es für zionistischen Patriotismus halten, den Kongreß zum Selbstzweck zu machen. Sein Herz war bei den Jungen, die in Palästina arbeiten. Obwohl er in der Wolffsohn-Aera ein Führer der ״Politischen“ Zionisten und als solcher ein Gegner der damals von Weizmann geführten Richtung war, hat er sich ganz undogmatisch nach dem Kriege zu Weizmann bekannt und seine ganze Kraft in den Dienst der Sache gestellt. Herzl hat seinem ״Joe“ bereits in ״Altneuland“ ein Denkmal gesetzt. Cowen hat seinen Freund und Führer überlebt, er ist gealtert, aber er ist ״Joe“ geblieben. Im vergangenen Frühjahr war er noch in Palästina und durfte voll Hoffnung die Fortschritte der werdenden jüdischen Heimstätte sehen. Nun ist auch er dahingegangen, und trauernd stehen wir an seiner Bahre. Dr. James Simon ln aller Kürze Am 30. Mai soll Dr. Weizmann, der sich auf der Rückreise von Südafrika befindet, in London eintreffen. Der Ständige Ausschuß des Preußischen Landesverbandes hat die in der Frankfurter Sitzung des Engeren Rates angenommenen Beschlüsse, die wir in der vorigen Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlicht haben, in seiner Sitzung am 25. ds. einstimmig bes t ä t i g t. Im Palace-Hotel in Czernowitz (Bukowina) fand Montag zu Ehren Meier Grosmans, der anläßlich einer revisionistischen Konferenz nach Czernowitz kam, ein Kommers statt, währenddessen durch ein Fenster des Speisesaales ein schwerer Stein geworfen wurde, der Grosman an der Hand traf und verletzte. Die Polizei fahndet nach dem Täter. Ein englisches Handelshaus, das als Zentrale für den Vertrieb englischer Waren in Palästina fungiert, hat mit der Stadtverwaltung von A k k o Verhandlungen über die Errichtung ein« Brauerei angeknüpft Mit Dr. James Simon, der am 23. Mai in Berlin im Alter von 81 Jahren starb, ist eine der markantesten und jahrelang führenden Gestalten des deutschen Judentums dahingegangen. Mit seinem im Weltjudentum bekannten Namen ist ein wichtiger Teil der Geschichte des deutschen Judentums der letzten Jahrzehnte verknüpft. James Simon wurde am 17. September 1851 in Berlin geboren. Als Chef der weltbekannten Baumwollfirma Gebrüder kamrner Berlin und Mitglied des Refchsbankdirektoriums. Er galt als einer der feinsinnigsten Kenner und Kunstsammler und hat als Mäzen großen Einfluß auf die Gestaltung des Museumswesens ausgeübt. Die Berliner Museen haben ihm eine große Bereicherung ihres Besitzes zu verdanken. Darüber wurde in den Tageszeitungen ausführlich berichtet. In dem sich weit erstreckenden sozialen Wirkungskreis von Dr. James Simon hat der Hilfs verein der Deutsehen Juden seif seiner Begründung einen hervorragenden Platz eingenommen. Unter der ' •'•fu’ig von Dr. James Simon und seinen Mitarbeitern hat sich der Hilfsverein der Deutschen Juden drei Jahrzehnte hindurch in Zeiten größter politischer Erschütterungen und ökonomischer Umwälzungen in weitem Ausmaße betätigt und wurde ein maßgebender Faktor im gesamtjüdischen Hilfswerk. Kurze Zeit nach der Begründung des Hilfsvereins (1901) übernahm Dr. Simon den Vorsitz. In langjähriger Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Paul Nathan hat er den Hilfsverein zu einer Organisation ausgebaut, die, in engster Verbindung mit großen Körperschaften wie Jewish Colonization Association, American Jewish Committee, Joint Foreign Committee, Alliance Israelite Universeile stehend, in Osteuropa und im Orient eine vielseitige Tätigkeit entfaltet hat. Von besonderer Wichtigkeit war es auch für den Hilfsverein, daß Dr. James Simon dem Conseil der Jewish Colonization Association angehörte. Er war dadurch mit den großen Problemen, welche die jüdische soziale Hilfsarbeit in den letzten Jahrzehnten zu bewältigen sucht, eng vertraut Im vorigen Jahre hat der Hilfsverein auf seinen Namen einen Fond gestiftet. Dr. James Simon erfreute sich trotz mehrfacher Meinungsverschiedenheiten des Respektes auch in zionistischen Kreisen. Der Assimilant Zum Fall Sölling-Seligsohn schreibt die ״Welt am Montag“ u. a.: ״Ich könnte mir vorstellen, daß jemand ungern ״Meier“ heißt. Wenn der sich dann statt dessen lieber ״Wcrncke“ nennt, so zucken wir mit den Achseln und sagen: ״Seine Sache!“ Aber statt ״Seligsohn“ — ״Solling“.'., ist das nicht ein bißchen anders? jeder wird empfinden: ״Ja, es ist anders!“ Aber warum eigentlich? Darum: die riesige Familie der ״Meier“ zu verlassen, bedeutet nicht, sich menschlich von denen zu trennen, die ״Meier“ heißen, es ist eine reine Angelegenheit der Aesthetik. Wenn aber einer Kohn oder Seligsohn heißt, und er ändert seinen Namen, dann macht er es wie ein Neger, der sich weiß an p i n s e 11, um als ein Europäer zu gelten. Wer sich statt Seligsohn — Solling nennt, tut es nicht, weil Solling besser klingt, sondern weil Seligsohn jüdisch klingt. Herr Seligsohn-Sölling hat vor Gericht erklärt, sein Namenwechsel sei aus ״Deutschtumsgründen“ erfolgt. Auch der Neger, der sich weiß tünchte, tat es sicherlieh zugunsten der weißen Rasse. Aber vor allen Dingen wollte er nicht, daß man ihn als Neger erkannte. Es ist im Amerika von heute nicht angenehm, ein Neger, und im Deutschland des drohenden Dritten Reiches nicht angenehm, ein Jude zu sein. Aber der moralische Kredit, den wir unserm Mitmenschen in ruhigen Zeiten gewähren, wird unter der stillschweigenden Voraussetzung gegeben, daß er ihn dann rechtfertigt, wenn die Umstände für ihn schwierig sind. Man kann sich als Jude aus Ueberzeugung taufen lassen, wie Herr Solling es getan hat. Aber man kann nicht aus Ueberzeugung von den Seligsohns zu den Sollings hinüberwechseln. Mimikry ist eine Angelegenheit der Vorsicht, nicht der Ueberzeugung.,..״ /

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