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Jüdische Rundschau · 1932-05-24 · Heft 41 (24.5.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 41 (24.5.1932)
Date
1932-05-24
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 196 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 41, 24. V. 1932 Ortigruppen (Teilweise wegen Raummangels verspätet.) Breslauer Zionistische Vereinigung. Am Schluß der Wintersaison möchten wir einer! Ueberbliek über die Tätigkeit der Ortsgruppe seit Beginn des Jahres 1032 geben. Im Januar bezog die Ortsgruppe zusammen mit dem Keren Hajessod und dem Keren Kajemefh Lejisrarl ein neues Büro, das so geräumig ist, daß nunmehr die internen Veranstaltungen der Ortsgruppe in ihren eigenen Räumen stattfinden können. Bei der am 3. Februar stattgehabten Eimveihungsfcier waren ea. 200 Personen anwesend. — Die eigentliche Einweihungsrede hielt Rabbiner Dr. Simonsohn, der die herzlichsten Wünsche für die Ausbreitung des zionistischen Gedankens in Breslau zum Ausdruck brachte. Nachdem Dr. Schachtel noch interessante Erinnerungen aus der Anfangszeit der Breslauer Zionistischen Vereinigung mitgeteilt hatte, endete der Abend mit einem bunten Teil. Am 17. Februar sprach Herr Dr. Herzl Berger über ״Kommunismiss und Judenfrage“. Im Anschluß an diesen Vortrag veranstaltefe die Ortsgruppe am 9. März einen Diskussionsabend. Zur Einleitung der Debatte referierte Herr Dr. Fritz Becker über: ״Der Zionismus zwischen zwei Fronten“. Dr. Becker legte die Situation des Zionismus gegenüber dem Kommunismus einerseits und dem Nationalsozialismus bzw. Faschismus andererseits dar. Eine neuartige Veranstaltung für Breslau waren zwei Volksunterhaltungsnachmittage, die am Sonntag, dem 6. März, und am Sonntag, dem 2k April, stattfanden. Der 200 Personen fassende Raum bei der ersten Veranstaltung war bis auf den letzten Platz besetzt, und auch der über 400 Personen fassende Saal war bei der zweiten Veranstaltung trotz des Frühlingswetters überfüllt. Während am ersten Nachmittag vor allem der Makkabi-Hazair-Brith Haolim 4as Programm bestritt, wurde das des zweiten Nachmittags im wesentlichen von Mitgliedern des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar Kochba ausgeführf, Beide Veranstaltungen fanden ungeteilten Beifall und haben uns sicherlich viele Freunde gewonnen. Am 23. März feierte die Zionistische Ortsgruppe zum ersten Male das Purimfest durch eine gemütliche Veranstaltung, die ebenso wie das Chanukkahfest im Dezember und die ebenerwähnten Volksunterhaltungsnachmittage als besonders wohlgelungen bezeichnet werden kann. — In Nachahmung der Chemnitzer Veranstaltung erschien am 13. April die erste ״G e - sprochene Zeitung“ der Zionistischen Ortsgruppe, Die etwa zehn Minuten dauernden Artikel bzw. Referate machten einen starken Eindruck und fanden allgemeinen Beifall. Die sich an die ״Gesprochene Zeitung“ anschließende Abschiedsfeier für Herrn und Frau Dr. Prager, die nach Palästina übergesiedelt sind, gestaltete sich zu einer außerordentlich eindrucksvollen und erhebenden Kundgebung. Aus der Fülle der Redner seien Rechtsanwalt Jacobsohn, der die Abreisenden mit einer hebräischen Ansprache begrüßte, Dr. Rabin, Dr. Freund una Frau Else Jacobsohn genannt. Ein Mitglied der V. J. St. Hasmonaea im K. J. V. verlas ,,Papierkorbschnitzel“, die in heiterer Weise der Familie Prager Abschiedsgrüße und Wünsche übermittelten. Beuthen, O.-S. Am 16. April sprach hier in einer Versammlung der Ortsgruppe der Präsident der Zionistischen Organisation für Westgalizien, Herr Dr. Ignaz Schwarzbart (Krakau) über: ״ÖerLebenskampfdes Allgemeinen Zionismus“. Ausgehend von der Krise, in welcher sich der Allgemeine Zionismus infolge der dauernden Absplitterung ihm früher zugehöriger Gruppen befindet, betonte der Referent die Notwendigkeit eines Wiederaufbaus dieser früher zentralen Gruppe des Kongreßzionismus. Hierzu sei allerdings ein positives Programm erforderlich und nicht nur eine negative Abgegenüber de» anderes Gruppen. Der Redner be« gründete die Notwendigkeit eines solchen Programms im Einzelnen, und zwar sowohl in bezug auf das soziale Problem, wie auch das national-kulturelle Problem und endlich hinsichtlieh der politischen Frage. In sozialer Hinsicht erstrebe der Allgemeine Zionismus möglichste Versöhnung der Klassengegensätze im Leben Palästinas. Aehnliche Aufgaben habe er in national-kultureller Hinsicht in Palästina, wo das Schulwerk des Misrachi und dasjenige der Arbeiterschaft im Gegensatz zueinander stehen, schließlich aber auch in der Politik, ״ welche im übrigen keine prinzipielle, sondern taktische Frage sei. Diese Programm, welches das nationale Prinzip über alle Klassen und sonstige Gegensätze stelle, sei sehr wohl _ geeignet, auch die Jugend zu begeistern, besonders diejenigen Teile zu erfassen, welche nicht klassenmäßig gebunden sind. Besonders interessant war der Hinweis des Redners auf die Erfolge, welche der Allgemeine Zionismus in Polen gerade in der Jugendbewegung erzielt hat. — Dem mit großem Interesse aufgenommenen Vortrag folgte eine anregende Diskussion, welche dem Referenten Gelegenheit gab, sich in seinem Schlußwort einerseits mit einem Vertreter der Poale Zion auseinanderzusetzen, andererseits die Frage zu klären, inwieweit das von ihm aufgestellte Programm auch in anderen Ländern geeignet wäre, die Jugend in seinen Bann zu ziehen. In seinem Dankwort sprach der Leiter der Versammlung, Herr Dr. Weißmann, den Wunsch aus, es möchten die von dem verehrten Referenten vorgetragenen Erfahrungen auch auf die Arbeit des Allgemeinen Zionismus in Deutschland fruchtbringend wirken. Chemnitz. Die Zionistische Ortsgruppe veranstaltete einen gut gelungenen Rezitationsabend mit Jehuda Ehrenkranz, der trotz kurzer Vorbereitung gut besucht war. Er las Dichtungen von Pohl und Fisch, sowie aus dem ״Schwejk“ von Hassek und von Sostschenko ״Der Polizeihund“. Diese ״deutsehen“ Sachen zeigten die Wandlungsfähigkeit seiner Stimme sowohl bei den Anklageworten gegen den Krieg als auch bei den heiteren ironisierenden Dichtungen der beiden letzteren Autoren. Seine große Kunst zeigt Ehrenkranz vor allem bei den ostjüdischen Erzählern; meisterhaft wurde das Neilah-Gebet von Perez und der Traum von Joel vorgetragen. Nach diesen schweren und ernsten Dichtungen zeigte Ehrenkranz mit Tunkeler ״Der Lacher“ und ,,Das Radieschen“ die heitere und ironisierende Welt. Da jeder Zuhörer tief ergriffen und zuletzt erfreut und erheitert war, wünschen wir ihn recht bald wieder begrüßen zu können. Dresden. An einem von der Zionistischen Ortsgruppe und Bar Kochba gemeinsam veranstalteten und von gegen 230 Personen, darunter viel Jugendlichen, besuchten Begrüfkingsabend berichteten Dr. Paul Holzer von der Nachbargemeinde Chemnitz und der Dresdener Teilnehmer Paul Levien über die Makkabiah-Reise nach Erez Israel. Beide Redner fanden mit ihren Ausführungen den Beifall der Versammlung. Guben. An zwei Abenden sprach Dr. Nuß bäum (Breslau) über zionistische Probleme. Die Abende gestalteten sich zu einem vollen Erfolg für den Zionismus, so daß am 27. April die Gründung einer Zionistischen Ortsgruppe erfolgen konnte, der 15 Mitglieder beitraten. Als Vorsitzender wurde Dr. Lichtvvi17, als zweiter Vorsitzender und Schriftführer Herr Salo Hirschhorn, Kassiererin Frl. Rosenberg, Nationalfonds-Ausschuß Fr!. Müller und Herr Apfelbaum gewählt. Die junge Gruppe arbeitet sehr rege, insbesondere auch auf dem Gebiet des KKL. Auch finden regelmäßig zionistische Abende statt Vergangene Woche sprach Dr. Lichtwitz über: ״Was ist und was will der Zionismus?“ Am nächsten Abend spricht Herr Salo Hirschhorn über: ״Zionismus die Entscheidung der Juden“. Kassel. Vor der Zionistischen Ortsgruppe sprach am ververgangenen Dienstagabend Dr. Walter Katz über ״Glanz und Elend der spanischen Juden“. Der Vortrag war sehr gut besucht. München. Prof. Paul Rohrbach, den die Zionistische Ortsgruppe zu einem Vortrag eingeladen hatte, erzählte in seinen etwa eineinhalbstündigen Ausführungen über ״Erfahnmgen und Erlebnisse in Palästina“ am 23. April im überfüllten Saal des Kunstgewerbehauses. Seine absolut leidenschaftslosen, nüchternen, manchmal geradezu skeptischen Darlegungen über das, was in Palästina vorliegt, kamen doch zu einer restlosen Bejahung und Anerkennung des bisher Geschaffenen und zu einer Beurteilung des unter den gegebenen Umständen Mögliehen, die gerade deshalb überzeugt, weil sie leicienschaftslosem und skeptischem Denken entspringt und von keiner Stellungnahme zu den inner jüdischen Differenzierungen beeinflußt ist. — Der Vorsitzende der Versammlung, J.-R. Elias Straus, betonte in seinem Schlußwort den Zusammenhang zwischen Palästina-Aufbau und Judenfrage; ohne den unerschütterlichen jüdischen Willen wäre die heute anerkannte Leistung nicht zu begreifen. Nürnberg-Fürth. Am 11. Anril sprach in einem öffentlichen Vortrag, der von der Zionistischen Ortsgrunpe Nürnberg-Fürth veranstaltet worden war, Herr Kurt Blumenfeld über ״Zionismus und neudeutscher Nationalismus“. Es muß ־hier die Feststellung genügen, daß seine bei aller Leidenschaftlichkeit doch objektive Art die Dinge zu sehen, die große Kunst, mit der er für schwer faßbare Probleme eine eindrucksvolle Formulierung findet, vor allen Dingen aber die Sicherheit und Unerschütterlichkeit seines Glaubens an die jüdischen Aufgaben und deren Lösung durch den Zionismus die zahlreiche Zuhörerschaft aufs stärkste fesselte. — Besond61׳*s cltsr—׳tttc׳ ״’׳Jtji ־ gend. Ein von Herrn Dr. Liebstaedter, der die Ver- Sammlung leitete, an die Anwesenden gerichteter Appell zum Beitritt in die Zionistische Ortsgruppe hatte einige Neuanmeldungen zur Folge. Tilsit. In Tilsit wurde am 3. April ein Keren Kajemefh- Jubiläumstee veranstaltet. Die Veranstaltung wurde eingeleitet durch eine außerordentlich wirkungsvolle Ansprache des Rechtsanwalts Kanowitz (Insterburg), der die Idee des Keren Kajemeth und die Bedeutung Palästinas für immer größere Kreise des Judentums den Zuhörern näherzubringen wußte. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Barakaufführun? ״Der Weg zur Erlösung“, die von Mitgliedern der Tilsiter Ortsgruppe und durch andere Jugendliehe bestritten wurde. Barak verdient ganz besondere Beachtung, weil hier zweifellos durch die Mittel von Sprechchören, meistens vorgetragen in Form von glänzend gemachten Songs, und durch die lebendige Veranschaulichung auf der Bühne eine neue Form wirksamster Propaganda gefunden ist. Besonderes Lob verdienen die Tilsiter Darsteller, vor allem die Herren Max Laaser und Hellmut Beers, die unter Lieber- Windung aller technischen Schwierigkeiten mühevollste Arbeit geleistet haben. Ratibor. Unsere Zionistische Ortsgruppe hat einen schvveren Verlust erlitten. Einer seiner treuesten und ältesten Mitglieder, Max E. A s c h n e r , ist im Alter von 66 Jahren plötzlich von uns gegangen. Es war sein größter Stolz, daß sein jüngster Sohn als Chalnz vor Jahren nach Erez Israel zog und nun Assistent an der Hebräischen Universität in Jerusalem ist. Der Verstorbene hatte für alles Jüdische eine offene Hand und besonders galt sein Geben und Wirken für den Aufbau von Erez Israel. Möge sein Beispiel in unserem Kreis fortleben. J. P. Vermischtes Zionistischer Gruppenverband Freistaat Sachsen. Sonntag, den 5. juni, findet in Zwickau ein Gruppenverbandstag statt. Tagesordnung,• 10.30—11 Uhr: ״Neue Wege der Ortsgruppenarbeit“ (Referent: Dr. Fritz Ul Im an n): 11 — 12.30 Uhr: Ausspräche; 12.30 Uhr: Mittagspause .- KKL; 2.30-3.30 Uhr: Referat Kurt B 111 m e n f e 1 d: ״Inhalt der zionistischen Propaganda“ (Neudeutscher Nationalismus — Kommunismus — C.-V. -- deutsches Judentum —- Palästina). 3.30—5 Uhr: Aussprache; 5—5.30 Uhr: Bericht über den Gruppenverband und Neuwahl; 5,30 Uhr: Diverses. Tagungsort: Restaurant ״Badegarten“, Schloßgrabenweg 45. Karlsbad. Die seit Jahrzehnten wohlbekannten Sommertagungen der Zionistischen Ortsgruppe in Karlsbad finden, wie jedes Jahr, jeden Donnerstag, 8 Uhr abends, im Hotel Glattauer, Parkstrafle, statt. Gesinnungsgenossen, die die Absicht haben, in diesem Jahre nach Karlsbad zu kommen, werden gebeten, sich mit der Zionistischen Ortsgruppe ins Einvernehmen zu setzen. (Adresse: Zionistische Ortsgruppe Karlsbad, Obmann Dr. Walter Kohner, Karlsbad, Gartenzeile, Haus Riva.) — Zwanglose Zusammenkunft der Wizo findet jeden Dienstagnachmittag im Cafe Freundschaftssaal statt. Maurice Schwartz, Direktor, Regisseur und Star des Jüdischen Künstlertheaters, New York, gibt zwei Gastspiele in Berlin, und zwar Sonnabend, den 28. Mai, um 11.30 Uhr nachts, und Montag, den 30. Mai, um 8.15 Uhr abends, im Babylon, am Bülovvplatz, unter Mitwirkung von Viola Philo, Primadonna der Metropolitan Oper, New York, und Boris Kogan, dem genialen Pianisten. Der Künstler Maurice. Schwartz ist hier besonders durch seine berühmte Schallplatten-Aufnahme ״Der fidele Kantor“ bekannt. Dieses Meisterstück seiner Darstellungskirnst wird er in seinem vielseitigen und umfangreichen Programm persönlich vortragen. Der Künstler ist der Gründer und Leiter des berühmten Jiddischen Künstlertheaters, New York. Hilfsverein der Deutschen Juden, in diesen Tagen fand eine Sitzung des Geschäftsführenden Ausschusses des Hilfsvereins der Deutschen Juden statt. In Vertretung von Dr. James Simon führte Herr Willy Dreyfus den Vorsitz. Dem Bericht des Gencralsekretärs war zu entnehmen, daß der Hilfsverein in den ersten vier Monate dieses Jahres auf allen Gebieten seine Tätigkeit fortset/en konnte. Die Aufwendungen für die Auswandererfiirsorge betrugen von Januar bis März rund 22 000 M. Für Schulwerk in Rumänien, Polen und im Orient wurden 18 960 M. bewilligt. Prot. Dr. Martin Buber nimmt an einem in Frankfurt a. M., Sonnabend, den 28. Mai, abends 8.45 Uhr pünktlich, Eschersheimer Landstr. 65, von der Arbeitsgemeinschaft für sozialistisehen Zionismus veranstalteten Ausspracheabend. über das Thema: ״Zionismus, Sozialismus, Kommunismus“ im internen Kreise teil. Einleitend referiert: Dr. Hans Pomcranz. Frankfurt ä. M. (Zionistische S c h ü 1 e r g r u p p e.) Anstalt Herzberg spricht am 28. Mai, pünktlich 17•,3 Uhr, Redakteur Kurt Löwenstein über: ״Alte Menschen auf neuer Erde“. Gäste willkommen. Anschließend ebendort Martin Buber-Veranstaltung. Klavierabend Alexander Buch. Man muß sich immer wieder über den Mut wundern, mit dem so viele junge Künstler den Kampf gegen eine für sie denkbar ungünstige Zeit aufnehmen. Unter denen, die sich nicht abschrecken lassen, fiel vor einigen Tagen der junge Pianist Alexander Buch durch sein frisches, UDb.e.ktn»nerJfi....M1»kierin auf, der, bisher In Berlin nur In kleineren Kreisen bekannt, hier seinen ersten Klavierabend gab. Freilich hinterläßt das Spiel des Kreutzer-Schülers noch keinen einheitlichen Eindruck. Aber das recht interessante Programm zeigte doch, daß hier ein Musiker herainvichst, der geistiges Format und ungewöhnliches technisches Können miteinander vereint, deesen weitere Entwicklung man aufmerksam verfolgen sollte. r. a. Das 2. Gautreffen des Brith-Haolim am 15.—16. Mai (Pfingsten) fand in Witzhelden bei Leichlingen statt. Waren auf dem Ostertrcffen 200 Chawerim und .Chawerot zusammengekommen, so waren es diesmal 275. Dieses Treffen stand unter dem Motto: ״Die Palästinensische Arbeiterschaft“. Als Vertreter des Merkas Hechaluz und der Bulei nahm Chaim Sereni an diesem Lager teil. Als ein ungeheures Positivum sind die vielen Neu-Anmeldungen zur Hachscharah auf diesem Treffen zu bewerten. Berliner Kalender Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Reichskanzlerplatz, Donnerstag, den 26. Mai, abends 8V» Uhr, im Cafe Stadion, Rcichskanzlerplatz, Adolf Pollak: ״Ist Raum genug in Palästina?“ (Ein Beitrag zur Bodenfrage in Erez Israel.) Jüdische-Sozialistische Arbeiterjugend. Donnerstag, den20.Mai, ׳m Saal des Guttemplervereins, Linien! tr. 121: Kundgebung, bei der Prof. Dr. Rosenberg über ״Die Krise des Leninismus" und Chawer Marcel Lew über ״Unser Weg“ sprechen werden. Unkostenbeitrag 20 Pf. חבר העובדים באנציקלופדיה הישראלית *אשכול*׳ ברלין׳ מביע את השתתפותו בצערו של הד״ר יעקב ק ל צ ק י ן לפטירת אביו הגאון הרב ר׳ אליהו בהרב ר׳ נפתלי הירץ ז״ל בירושלים ביום א', ט״ז אייר תר*-ב בן שבעים ותשע שנים המקום יוחס אותו בחון שאר אבלי ציון וירוטליס Norderney, Privat-Kinöerheim streng׳ rituell, beste Referenzen, Hochstzahl 15 Kinder »n 2 Gruppen, nimmt nodh elnijre Kinder Im Alter von 4—12 Jahren auf; mäßige Pauschale. Frau Lotte Falk Erna Wesel* Kindergärtnerin RrunnenstraSe 126 Berchtesgadener Str. 36, D4Humho'dt5912 b. Saperstein. B 5 Barbarossa 5889 (9 -10 Uhr) <2-3 Uhr* __ ■aeillBllRIIIBeeilBBIflSBliBIS* י schreibmasettinen-Arhelieti י g Aushilfe, Halbtag-sstelie {fQSUCht• ■ g Eigene Maschine. Beste!Referenzen. ■ Bl Maria!?Osenberg, Bln.-Charlottenburg־, * N Kantstraße 123 /■ Telefon: CI Steinplatz 0940 B p “ Ich bin jetzt zugleich beim Landgericht Potsdam zugelassen. 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Verleg: jüdiache Kuud.chau G.m. b.H., Berlin W 15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Segal, Berlin-Wilmersdorf. Anz-Verw.: Jüdische Ruadacbaa G.m.b.H-, Berlin W15, Meioeke.tr. 10 Drude von Siegfried Schoten, Berlin •Scböoeberg

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