Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 41 (24.5.1932)
- Date
- 1932-05-24
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Einzelnummer 0,23 Goldmark Zum Fall Soelling - Seligsohn JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dien»tag u.Freitag. Bezugspreisbei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. Auslandsahofmements werden in der Wihrung der einzelnen Linder berechnet An*eiß«mprei«: 8 gesp, NonpareillcxeJie 0,50 G.-M- Stellengesuche 0,25 G.־M, Redaktion, Verlag ttnd Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G. m.b. H., Berlin W15, Meinekestr.10. Telefon: J 1 Bismarck 7165-70. Anzeigenschlufi: Dienstag und Freitag nachmittags 4Uhr Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Po«t«ehecic - Konten: Berlin 17392, Basel V 9355, Belgrad 68032, Brüssel 394 33, Budapest 59693, Danxig 1973, Haag 140 470, Prag 59410, Riga 4155, Straashurg 16430, Warschau 190708, Wien 156030 Bank - Konten: DarmKtädter- «nd Nationalhank, Depositen - Kasse Berlin, Kurfürst entUmm 52; Rumänische Kreditbank, Cernauti (Rumimen), Anglo Paiegtine Co. in Haifa, Jerusalem, Tel-Aviv אייר חרצ״ב rr [ xxxvil Jahrg. Dar Zionismus •rstrobt für das JQdlaeh• Volk Clo Schaffung alnar öffentlich - rechtlich gesicherten Halmstltta In Pallstlna. ״Baseler Programm.** Kurf Blumenfeld zur Lage Die Juden im Zeitalter des ausgehenden Liberalismus — Die atavistischen Methoden der Jüdisdi-Liberalen — Der Zionismus als lebensdiaffende Macht Neue Einwanderung und Keren Hajessod (Ein Aufruf des Direktoriums) 2000 Zertifikate für neue Arbeiter-Einwanderer im Halbjahr April-September 1932 sind soeben bewilligt worden. Nach einer längeren Zeit ganz beschränkter Einwanderung ist jetzt wieder eine größere Möglichkeit für neue Einwanderung gegeben. Selbstverständlich befriedigt das bewilligte Kontingent nicht unsere Forderungen. Aber die Anzahl der Zertifikate für das nächste Halbjahr und ihre Vergrößerung in den kommenden Jahren hängt hauptsächlich von uns und unserer Arbeit ab. Auf den Keren Hajessod gestützt, muß die Palästina-Exekutive die Einwanderer ins Land bringen, die die Zertifikate bekommen. Sie ist dafür verantwortlich, ihnen Arbeit zu schaffen, bis sie festen Fuß im Lande fassen. Es darf nicht wieder eine Lage geschaffen werden, wie vor zwei Jahren, als die Palästina-Exekutive daran war, infolge Mangels an Mitteln die Annahme von Zertifikaten zu verweigern. Wir müssen jetzt unsere Anstrengungen verstärken. Wir dürfen in diesem Moment keine Schwäche zeigen. Eine Verstärkung unserer Arbeit ist nicht nur wegen der Bedürfnisse der Einwanderung erforderlich. Die Schulen der Jewish Agency, das jüdische Erziehungswerk, das unter großen Anstrengungen und Opfern im Laufe einer Generation geschaffen wurde, ist aufs äußerste bedroht. Einige landwirtschaftliche Siedlungen, die erst in den letzten Jahren geschaffen wurden und bisher nicht konsolidiert werden konnten, befinden sich in einer schweren Lage. Wir müssen die Mittel für ihre volle Konsolidierung beschaffen. Regenmangel und Dürre haben die Schwierigkeiten erhöht. Juden aus vielen Ländern sind ins Land gekommen, um sich hier niederculassen. Auch hierfür muß der Keren Hajessod die Bedingungen schaffen helfen. Unser nationales Kapital wird für die Befriedigung der Bedürfnisse verlangt, die das private Kapitai zu sichern nicht imstande ist. Die Touristen, die jetzt Erez Israel besucht haben, werden in der Diaspora erzählen, was die jüdische Energie gewirkt, was der Einzelne und die Gesamtheit geleistet haben und was mit den Mitteln erzielt worden ist, die der Keren Hajessod aufgebracht hat. Sie werden aber auch zu berichten haben, was noch nicht geschaffen worden ist, was wir noch zu bauen haben. Unsere Leistungen und unsere Unterlassungen sollen durch die aus Erez Israel zurückgekehrten Gäste ins Bewußt- Wir befinden uns Jetzt un zweiten riÄtijjafir 'der Keren Hajessod-Arbeit. Ueberail müssen wir unsere Arbeit verstärken! Wir kennen die schwierige tage in den meisten Ländern. Es gibt aber keinen anderen Weg. Wir müssen mit Anstrengung aller Kräfte Weiterarbeiten. Gerade ln der Zeit der Not und Gefahr müssen wir unseren Glauben, unsere Energie und unsere hartnäckige Entschlossenheit erweisen. Hindernisse dürfen nicht zur Einstellung oder Schwächung unserer Arbeit führen. Freunde und Mitarbeiter! Erhöhen Sie die Zahl unserer Zeichner und Zahler! Halten Sie die Beiträge ani dem des Keren Hajessod würdigen Niveau! In normalen Zeiten hat man für den Keren Hajessod einen kleinen Teil von dem gegeben, was man geben konnte. In diesen Tagen wird die Opferspende für den Aufbau des Landes gefordert. Auf Jedem unserer Freunde lastet eine schwere und entscheidende Verantwortung. Das Direktorium des Keren Hajessod Leib Jaife — Arthnr Hantke Verständigung im Preußischen Landesverband Der Engere Rat des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden hielt in Frankfurt a. M. eine Beratung ab, an der der Vorsitzende des Rates, Kammergerichtsrat Leo Wolf!, der stellvertretende Vorsitzende Dr. Klee, Landgerichtsrat Lilienthai, Justizrat Dr. Blau-Frankfurt a. M., Geheimrat Goldfeld-Breslau, Direktor Georg Kareski-Berlin, Rabb. Dr. J. Horovitz-Frankfurt a. M., S. Schocken-Berlin und Bruno Woydn ~ ־>'n teilnahmen. Es wurden einstimmig folgende zwei Beschlüsse gefaßt: 1. Der Organisation ״H e c h a I u z“ wird auf ihren Antrag als Bc'tr״ für die Berufsausbildung von Mitgliedern, für die ein Zuschuß erforderlich ist, ein angemessener Jahresbeitrag bewilligt. 2. Der Engere Rat des Preußischen Landesverbandes empfiehlt dem Großen Rat, dem zu erwartenden Beschluß des Ständigen Ausschusses, wonach die Notstandsumläge von ‘/10 Prozent in den Haushaltsplan wieder eingesetzt wird, beizutreten. Mit diesen Beschlüssen ist der in der vorigen Landesver- Sammlung entstandene Zwist zwischen den Liberalen und der Volkspartei bereinigt. Dem Etat wird der in der Landesver- Sammlung nicht bewilligte Notetat in Höhe von 120 000 Mark wicaer beigefügt, und die seit einer Reihe von Jahren erfolgte Bewilligung für die Berufsumschichtungsaufgaben der Organlsation ״Hechaluz“ wird wieder in den Etat aufgenommen. Die in Atlantic City, New Jersey, abgehaltene Tagung der Unites Synagogue of America, (Verband der konservativen Gemeinden), nahm eine Entschließung an, in der der Präsident des American Jewish Committee Dr. Cyrus Adler, ersucht wird, eine vereinigte F rollt aller jüdischen Organisationen zur Bekämpfung des Antisemitismus zu schaffen. In einer weiteren Entschließung werden alle dem Verband angeschlossenen Synagogen aufgefordert, die Errichtung des George Washington-Waldes in Palästina auf Boden des Jüdischen Nationalfonds zu fördern: In dem trotz der Hitze überfüllten großen Saale des Berliner Logenhauses hielt Kurt Blumenfeld am 19. d. M. einen Vortrag ״Politische Orientier un g“. Der Redner gab in zweistündigen Ausführungen ein umfassendes und eindrucksvolles Bild des geistigen und politischen Zustandes unserer Zeit, wobei er insbesondere die Entwicklung in Deutschland, die Abkehr von den Denk- und Lebensformen des Liberalismus und den Aufstieg des Nationalsozialismus analysierte und die Verflochtenheit des jüdischen Schicksals mit diesen allgemeinen Entwicklungen aufzeigte. Es ist leider unmöglich, von dem pointenreichen und tief durchdachten Vortrag mehr als ein bloßes Gedankengerippe an dieser Stelle wiederzugeben. Blumenfeld ging davon aus, daß die Aera des Liberalismus zwangsläufig ihr Ende finden mußte, sobald an die Stelle der ersten Generation liberaler Idealisten, die noch nach Verwirklichung eines unerreichten Zieles strebten und in ihrem Wesen fest in dem Erbe einer durch Bindungen und Traditionen geformten Vergangenheit wurzelten, eine Generation trat, die bereits ohne Bindungen und ohne das lebendige Gefühl tieferer Zusammenhänge in einem mißverstandenen Begriff von Freiheit des Individuums aufgewachsen war. Sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik erleben wir heute eine bewußte Umkehr, ein Streben nach Bindüngen, und auch die Demokratie, die in der geschiehtliehen Wirklichkeit stets nur als die Herrschaft einer bestimmten Gruppe verwirklicht werden konnte, fuhrt in ihrer übersteigerten Konsequenz, bei der man den Massen die -־Äaeht-Iit4 ״« stgef»*» denn... Massen verlangen Führung, und so entstellt paradoxerweise auf demokratischem Wege die Diktatur, getragen von der Mehrheit des Volkes. Diese innere Umbildung ist gekennzeichnet durch eine Ablehnung aller Reflexion und logischen Argumentation; die emotionalen Kräfte, die dumpfen Triebe behalten die Oberhand. Dieser Situation stehen die in liberalen Vorstellungen erzogenen Juden völlig ratlos gegenüber. Ihre Stärke war das A r gu - ment, ihre Position beruhte auf der Anerkennung bestimmter Gedankensysteme, — die v italen Kräfte jedoch zielten stets auf Ausstoßung der Juden. Heute zeigt sich nun, daß jene Methode einer rationalistischen Identifizierung mit dem Deutschtum auf Grund eines von den Juden selbst zurechtgemachten Begriffes von Deutschtum sich nicht bewährt hat. Die Wortführer dieses Judentums von gestern waren selbst ״betrogene Betrüger“. Ihre Hoffnung auf Erfolg ihrer Methoden beruhte zum guten Teil auf der Ueberzeugung, daß die Juden im deutschen Leben unentbehrlich sind; und man hatte eine Theorie, die Juden würden freudig anerkannt werden, wenn sie nur tüchtiger sind als die anderen. Das gerade Gegenteil hat sich gezeigt: Juden auf prominenten Posten haben mehr zur Verstärkung des Judenhasses beigetragen als unscheinbare jüdische Existenzen, die sich nicht hervortaten. Redner zeigt an der Hand von Zitaten aus Aufsätzen verschiedener Repräsentanten des C.-V., welche Unsicherheit in bezug auf die Stellung der Juden in ihrer Umwelt besteht. Man glaubt, durch eine rein dialektische Behandlung der Sache beikommen zu können, indem man für die Form der Gemeinschaft einen möglichst harmlos klingenden Namen wählt, wobei man sich häufig vergreift, denn die Ausdrücke ״Stamm“ und ״Schicksalsgemeinschaft“, die von C.-V.-Führem gebraucht werden, beinhalten noch stärker das Element unauflösbarer Verbundenheit, ja der vom C.-V. negierten B1 u t Verbundenheit, als der Ausdruck ״Volk“. Aber durch terminologische Spielereien wird man der Sache überhaupt nicht gerecht, denn dies interessiert heute nieman- Die Flucht nach dem Westen Jüdische Bemerkungen za Arnold Zweigs neuem Roman ״Junge Frau von 1914“*) Von Dr. Ernst Simon, Haifa. Das neue Buch Arnold Zweigs atmet, sehr anders als der ״Grischa“, in einer im wesentlichen jüdischen Atmosphäre. Deshalb rechtfertigt sich eine Betrachtung, die nur zum Schluß und indirekt nach seinem künstlerischen Wert fragen, aber zunächst einmal einige seiner psychologischen und soziologischen Symbole, die uns nahe angehen, in formulierte Begriffe auflösen wird. Das Penelope-Amt der Kritik gebietet uns hier, den Weg des Dichters von der Erkenntnis zur Gestalt in umgekehrter Richtung noch einmal zurückzulegen. Da ist die Familie Wahl: Großvater, Eltern und zwei Kinder, die in Potsdam beisammen sind. Viel weiter kann man nicht gut nach dem Westen fliehen, wenn man im Zentrum *) Gustav Kiepenheuer, Berlin 1931. den mehr. Das ״Anderssein“ der Juden wird von beiden Seiten als unstrittige Tatsache hingenommen. Worauf es ankommt, ist das praktische Verhalten, z. B. bei der Teilnähme von Juden im deutschen Leben. Dies ist ein wirklich ernstes Problem, vor dem wir nicht etwa darum, weil es von den Antisemiten überspitzt wird, die Augen verschließen dürfen. Wir glauben, daß Juden, wenn sie als Juden auftrden und die Grenzen nicht verwischen, wenn sie sich nicht als Lehrmeister des deutschen Nationalismus aufspielen, ihren ihnen zukommenden Platz finden und auch Respekt erwerben können; zugleich werden sie dann mit einem ganz anderen Verantwortungsbewußtsein auftreten als es heute leider bei vielen vom Judentum losgelösten isolierten Personen geschieht, die dem Judentum zur Last geschrieben werden. Für uns Juden gilt es heute, uns bewußt in einen Prozeß einzustellen, der zur Verdichtung unserer ei genen Substanz führt. In diesem Zusammenhang streift der Redner auch das Verhältnis des Kommunismus zur Judenfrage. Im kommunistischen Lager finden heute jüdische Intellektuelle vielfach jene Betätigungsmöglichkeit, die ihnen vor dreißig oder fünfzig Jahren der Liberalismus bot. Es ist «׳jeder eine fiktive Identifikation, diesmal mit der Klasse, wie früher mit der Nation. Dieses assimilatorische Phänomen ist gesondert zu betrachten von der Frage des eigentlichen Kommunismus. Der Kommunismus verlangt von den Juden bei Einordnung in die kommunistische Welt in weit höherrn Maße als von anderer! Völkern ein ־n Bruch mit der historischen Kontinuität. Auch hier sehen vir eine Welt m-thä' ״I; 2׳. ki Rußland heute schon anerkannt wird, daß a!<h die Jitters als Kollektiv zu betrachten sind. Wenn wir uns fragen, wie das Judentum sich in dieser neuen Welt von heute, die sich so stark von der liberalen unterscheidet, behaupten soll, dann erkennen wir: man kann gegen Feindschaft nicht ein System von Begriffen setzen, sondern nur Leben gegen Leben. Es kommt darauf an, in der Erkenntnis des Judentums als eines lebendigen schöpferischen Elementes die vitalen, drängenden, echten Urkräfte des Volkes wieder zu erwecken; das aber kann nur in einem neuen kollektiven Leben geschehen, wie wir es in Erez Israel aufbauen. Noch keine Epoche hat so sehr die Grundgedanken des Zionismus bestätigt wie die gegenwärtige. Das Judentum kann die Krise nicht überstehen, wenn die Juden nicht wissen, wofür sie leben und welchen Sinn ihr Gemeinschaftsdasein hat. Das Judentum der Galuth wird aufgerieben, und es wäre frevelhaft, sich mit optimistischen Phrasen über diese Sachlage hinwegzutäuschen. Aber gerade aus einem solchen Niederbruch kann — wie schon häufig in unserer Geschichte — die Erneuerung kommen, wenn die Kraft und der Wille vorhanden sind, den Niedergang nicht als Niederlage hinzunehmen, sondern als Anlaß zum Aufbau neuen Lebens. Die letzten Monate in Erez Israel waren eine Zeit hoffnungsvollster Stimmung, intensivster Aktivität und sichtbaren Fortschreitens. Selbst wenn wieder Rückschläge und Schwierigkeiten eintreten — womit wir stets rechnen — so ist doch dort eine Wirklichkeit geschaffen, die mit allen anderen Erschei* nungen des jüdischen Lebens in schärfstem Kontrast steht. Statt zaghaft über Nebensächlichkeiten zu streiten, statt mit konstruierten Antithesen von ״philanthropischen“ und ״politischen“ Motiven des Aufbauwerkes die eigene Untätigkeit zu bemänteln, müssen wir uns einreihen in die wirkenden Gewalten dieses Lebens, uns voll Einsetzen, und aus einem solchen Einsatz wird auch das Werk der Erneuerung vollendet werden. Berlins sein Bankgeschäft hat, in das die beiden Chefs, Markus und Hugo Wahl, Vater und Sohn, täglich, und manchmal mehrmals, mit ihrem großen Wagen fahren. Aber die Flucht ist nur halb geglückt: Zwar ist mau dem Osten entronnen, und damit den jüdischen Glaubensgenossen, die sich in ihrem merkwürdig lokalisierten Heimatinstinkt beinahe in allen Großstädten östlicherweise ansiedeln, aber man ist in den vornehmen Potsdamer Westen nicht wirklich hineingekommen; man bleibt in der Vorkriegs- und Kriegsatmosphäre dieses Milieus aus Hof, Garnison und höherem Beamtentum gesellschaftlich isoliert. Darüber kann aller Besuch aus Berlin nicht hinwegtrösten: und die schöne, in Erscheinung und (leicht übertrieben gebildeter) Redeweise völlig assimilierte Frau Hugo Wahl, die schon Mathilde heißt, leidet darunter, daß Frau von Ducherow nicht zu ihr zum Tee kommt oder Frau Sanitätsrat Paulke sie ihrem Damenkränzchen nicht zuzählt. In ihr tönt die Stimme des Judentums so versetzten Klanges, daß sie die (Misch-)Ehe ihrer Tochter mit dem Nachbarsohn — sie übertreibt: ״Jugendfreund“ — Leutnant Gerhard von Ducherow sehr viel lieber sähe als die mit ferner Berlin, dem jüdischen Referendar und Schriftsteller,