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Jüdische Rundschau · 1932-04-12 · Heft 29 (12.4.1932) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 29 (12.4.1932)
Date
1932-04-12
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 144 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 29, 12. IV. 1932 Rüben Brainin 70 Jahre . , Kuben Brainin vollendet in diesen Tagen sein 70. Lebensjanr.^ Aus diesem Anlaß fand am 2. April in der Stadthalle zu New York eine große Feier statt, der zahlreiche führende 1 ersonlichkeiten des amerikanischen Judentums und mehrere Vertreter der jüdisch-hebräischen Schriftstellerwelt beiwohnten. Brainin wurde 1862 in Ljady (Weißrußland) geboren. 1802 gründete er in Wien die Zeitschrift ״mi-Misrach umi-Maarah“, die er später in Berlin fortsetzte. Er schrieb mehrere Monographien über hebräische Dichter und Publizisten, darunter eine hebräische Herzl-Biagraphie, und war ständiger Mitarbeiter hebräischer Zeitungen und Zeitschriften. In Berlin wirkte Brainin, als Vorsitzender des Vereins ״Safa Berura“, für die Neubelebung des Hebräischen als Umgangssprache. 1000 siedelte er nach Amerika über, wo er das Wochenblatt ״ha- Deror“ und den ״ha-Toren“ redigierte und eine eifrige Tätigkeit für die Verbreitung der hebräischen Sprache und Kultur in Amerika entfaltete. Bahnbrechend sind Brainins Leistungen auf dem Gebiete der hebräischen Literaturkritik, der er neue Wege, die Methode psychologischer Analyse und ästhetischer Einfühlung, gewiesen hat. An der zionistischen B e w e - S?u ng nahm er aktiven Anteil und war eine Zeitlang Vize- Präsident der Zionistischen Organisation Amerikas. In den letzten Jahren machte er einige Reisen nach Rußland und veröffentlichte hierüber sowjetfreundliche Berichte, die lebhafte Kontroversen unter den Zionisten und Hebraisten hervorriefen. Es wurde Brainin vorgeworfen, daß er aus Sowjetfreundlichkeit die Verfolgung des Zionismus und Hehraismus in Rußland verschweige. Er zitierte seine Angreifer, unter ihnen Bialik, vor ein Berliner Ehrengericht; der Spruch des Ehrengerichts fiel aber ungünstig für Brainin aus. Landsberg a. W. Man schreibt uns: Rabbiner Dr. Elsaß trat am 1. April d. J. nach 42iähriger Tätigkeit in den Ruhestand. Dr. Elsaß und seine Frau haben durch ihr Vorbildliches Wirken weit über den Kreis der Gemeinde hinaus Liebe und Verehrung sich erworben. Diese Verehrung kam in der am 20. März von der Gemeinde veranstalteten Abschiedsfeier zum Ausdruck. Es wurde ein Festgottesdienst in der Synagoge abgehalten, bei dem der Vorsitzende der Gemeinde, Dr. Martin Meyer, die Abschiedsrede hielt, auf die Dr. Elsaß in bewegten Worten antwortete. Anschließend fand eine Zusammenkunft im Hotel Zur Krone statt, aut welcher eine große Zahl von Reden von Vertretern der verschiedenen jüdischen Vereine gehalten wurde, darunter von Dr. Meyer für die Zionistische Ortsgruppe. Frankfurt a. M. Am 20. März fand im großen Saal des Gewerkschaftshauses eine Tel-Chaj-Feier statt, die von den jüdischen Jugendbünden Frankfurts (Brith haolim, Brith hanoar, Bund jüdischer Pfadfinder, Kadimah, Kameraden, Zionistische Schülergruppe) veranstaltet war. Im Mittelpunkt der Feier stand die schlicht und einfach gelesene Schilderung von Trumpeldors Tod aus seinem Tagebuch. Hebräische Chöre und Violinsoli, ein JüngerenspieF und Gedenkreden (hebräisch und deutsch), sowie ein hebräischer Sprechchor (Kadimah), der eine besonders starke Wirkung ausübte und den Höhepunkt der Feier darstellte, bildeten den übrigen Teil des Programms. Die Feier hinteriieß bei allen Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck. Zeitschrift ״Palästina“, Herausgeber und Redakteur (i. E.) Adolf Böhm. Soeben erschien Nr. 3/4. Dr. Alfred Bonne schreibt über ״Die Konzessionen für die Pipeline Mossul-Haifa“. Er gibt die Vorgeschichte, schildert das Zustandekommen der Verträge zwischen den Interessenten und geht sodann auf die Konzessionen selbst über. Er kritisiert die großen Rechte, welche Palästina ohne Befragen der Vertreter der Bevölkerung der Oelgesellschaft eingeräumt hat. Dr. A. Granovsky schreibt über ״Bodenreserve und Regierungspolitik“, M. Nemirofsky (Tel-Awiw) über ״Die arbeitende jüdische Frau“, S. Goldberg (Tel-Awiw) über ״Die Möglichkeiten der Kapitalanlage“, Julius Berger über ״Absatzpropaganda und Ab- Satzförderung“. Nachrichten und Daten sowie Bücherbesprechungen beschließen das Heft. Jahresbezugsgebühr 2 Doll. Verlag: Josef Hajeks Nachflg., Wien, XVII., Kalvarienberggasse 32. Freunde englischer Literatur, deren wir in unserem Leserkreis viele haben, wird es freuen, zu erfahren, daß kürzlich eine neue internationale Verlagsanstalt gute englische Bücher in ausgezeichneter Ausstattung auch in Deutschland zu sehr billigen Preisen herausbringt. Es handelt sich um den Albatros-Verlag, dessen erste Publikationen uns vorliegen. Der Verlag hat von Anfang an eine Auswahl getroffen, die die besondere Vielseitigkeit des Unternehmens, das für die nächsten Monate ein umfangreiches Programm hat, beweist. Wir finden neben modernen literarischen Romanen und Essays auch leichtere Unterhaltungsliteratur, ja sogar Abenteuer- und Detektivgeschichten. Eine besondere Spezialität dieser Bücher besteht darin, daß die Art des Inhalts durch die Farbe des Umschlags der Bände angedeutet wird. Sicher wird sich diese Unter1- Scheidung bald einbürgem, so daß es besondere Liebhaber der gelben, grünen, blauen oder roten Albatros-Bücher geben wird. Aut der zweiten Umschlagseite jedes Bandes steht eine Inhaltsangabe in deutscher, englischer und französischer Sprache. Von den gelben Büchern (psychologische Romane) ist zu nennen ״Dubliners“ von James Joyce und ״To the Lighthouse“ von der berühmten Romanschriftstellerin Virginia Woolf. Die orange Bücher (Kurzgeschichten, Humoristisches) bringen einen Band von Aldous Huxley und A. A. Mi Ine. Weitere bekannte Autoren sind Sinclair Lewis, Hugh Wal pole usw. Der Verlag verspricht, daß in Zukunft in der Albotros-Biicherei die wichtigsten Werke englischer und amerikanischer neuester Literatur unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung in England bzw. Amerika erscheinen werden. Die deutsche Filiale ist der Oscar Enoch-Verlag, Hamburg 1. (Preis pro Band M. 1,80.) Ans den Gemeinden Düsseldorf. Wie wir am 27. November 1031 berichteten, erklärte der liberale Sprecher in der Repräsentantenversammlung unter Hinweis auf die Ankündigung eines öffentlichen Vortrages von Nachum Goldmann wörtlich•. ״Ich wünsche den Herren Zionisten zu dieser Versammlung einen recht zahlreichen Besuch der Nationalsozialisten, damit die ihnen mal richtig heimleuchtcn.“ Derselbe Herr, ein Munitionsfabrikant, nahm Ende Januar an der internen Hitler- Kundgebung des Industriellenclubs teil, wohl um sich für die von ihm bei der Bekämpfung der Zionisten erhoffte Hilfe der Nationalsozialisten zu revanchieren. Arnsberg. Am 4. März, veröffentlichten wir eine Rund- Verfügung des Regierungspräsidenten zu Arnsberg. Er forderte die jüdischen Gemeinden seines Bezirks auf, bis zum 1. Oktober ihre Satzungen modernen und demokratischen Verhältnissen anzupassen. Diese begrüßenswerte Verfügung bestand nicht lange. Der preußische Kultusminister ließ sich sogleich dazu bereit finden, sie aufzuheben. Krise in der Warschauer Jüdischen Gemeinde. In der letzten Sitzung der Repräsentanz der Warschauer Jüdischen Gemeinde haben der Präsident der Gemeinde, Maztir, und der Vizepräsident Lerner, beide Führer der Agudas Jisroel, ihre Aemter niedergelegt, nachdem seitens der zionistisehen Opposition scharfe Angriffe gegen die Leitung gerichtet worden waren. Das Vorstandsmitglied Elenberg (Zionist) forderte die Auszahlung der Beamtengehälter samt Feiertags- Zuschlägen, während Mazur in seiner Darstellung der finanziehen Lage der Gemeinde feststellte, daß die Geldmittel der Gemeinde vollkommen erschöpft seien, und daß man an eine weitere empfindliche Herabsetzung der Beamtengehälter und ־Pensionen schreiten müsse. Selbst für die notwendigste Pefiach- Aktion fehlt das Geld, auch fehlt es an Mitteln, um unbemittelte Kranke und Schulkinder in die Sommerkolonien zu senden. Als bei der Abstimmung der Vorschlag auf weitere Reduzierung der Beamtengehälter ab gelehnt wurde, erklärten Präsident Mazur und Vizepräsident Lerner, daß sie ihre Aemter niederlegen. Die Demission wurde von der Mehrheit nicht angenommen. Vermischte» Sterbefall. Aus Beuthen (O.-S.) wird uns geschrieben: Vor kurzem starb im Alter von 72 Jahren der frühere Lehrer der Beuthener Religionsschule, Albert Eisenberg. Der Verstorbene hatte sich der zionistischen Bewegung schon in ihren ersten Anfängen angeschlossen und ihr, solange es seine Kräfte erlaubten, in Treue gedient. Dank seiner umfassenden Bildung hat er durch zahlreiche Vorträge, besonders in der Vorkriegszeit, zur Ausbreitung unserer Idee wesentlich beigetragen. Sein Andenken wird daher nicht nur im Kreise seiner zahlreichen Schüler unvergessen bleiben, sondern darüber hinaus auch in der Geschichte unserer Bewegung in Oberschlesien als eines seiner geistigen Wegebereiter tortleben. Gottesdienste im Versammlungssaal des neuen Mlsrachi- Büros. Der Misrachi veranstaltet in seinen neuen Räumen, Rosenthaler Str. 55 (Tel.: Norden 1159), an jedem Sabbat und Feiertag einen Gottesdienst. Wir hoffen, daß unsere ttiisrachistischen und zionistischen Freunde die Wichtigkeit dieser Einrichtung im jüdischen Zentrum Berlins voll würdigen werden, und laden herzlichst zu starker Beteiligung־ ein. Nedarim in diesem Minjan sollen Zwecken des Keren Kajemeth zugeführt werden. Beginn am ersten Peßachabend. Reichsverband ostjüdlscher Organisationen in Deutschland. Bei der für den 3. April einberufenen Sitzung der Reichsexekutive des Verbandes, an der außer den Berliner Mitgliedern des Verbandes auch die Provinzmitglieder teilnahmen, hielt der Vorsitzende des Reichsverbandes, Herr Moses Gold mann, ein ausführliches Referat über die Vorbereitungen zur Reaktivierung des Reichsverbandes auf Grund der neuen statuarischen Bestimmungen und über die Bemühungen der Exekutive zur Herbeiführung der Verständigung zwischen den in Berlin existierenden zwei Verbänden. Die Vertreter dieser Verbände haben erklärt, die Verschmelzung der Berliner Verbände zu einem ״Berliner Zentralverband ostjüdischer Vereine“ noch im Laufe dieses Monats herbeiführen zu wollen. Die Exekutive beschäftigte sich auch mit der Frage des Wiedererscheinens des Verbandsorganes ״Jüdische Welt“. Zu Stellvertretern des Vorsitzenden wurden die Herren Feigenbäum und Lecker (Magdeburg), zum Schriftführer Herr Schönliorn gewählt. Die Herren Dr. Büschel (Essen), Fett und Dr. Taubes wurden in die Exekutive einstimmig wiedergewählt. Hebräischen Unterricht erteilt Student, hebräisch und deutsch als Muttersprache. Mitteilungen an die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Festlicher Empfang für die Teilnehmer an der Makkablah ln Tel-Awiw. Sonnabend, den 16. April, abends 8!4 Uhr, im Lehrervereinshaus, Alexanderplatz. Näheres s. Berliner Kalender. Der jüdische Tennisklub Bar Kochba spielt in diesem Jahre nach seinem Aufstieg in die nächsthöhere Verbandsklasse auf den Plätzen Leibnizstraße (unmittelbar am Kurfürstendamm). Die Beiträge sind erheblich herabgesetzt. Näheres bei Dr. R a b a u (Lützow 21 77). Das Berliner Psychoanalytische Institut der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft E. V., Wichmannstr. 10, sandte uns ein Programm der Lehrkurse April/Juni 1932, die sowohl Vorlesungen als auch mehrere Arbeitsgemeinschaften enthalten, so z. B. eine pädagogische Arbeitsgemeinschaft (Leitung Siegfried Bernfeld). Nähere Angaben finden Interessenien in dem Prospekt der genannten Vereinigung. Warnung. Wir erhalten folgende Zuschrift des KJV.: Wir weisen im Auftrag einiger Bundesbrüder darauf hin, daß sich ein Schwindler, der sich als Dr. med. Leo S ch a 1 i t, Sohn des früheren Rabbiners aus Moskau, ausgegeben und behauptet hat, er sei Bundesbruder, bei verschiedenen Bundesbrüdern auf diese Weise Geld erschwindelt hat. Er gibt an, Poale-Zion und aus Rußland geflüchtet zu sein, zeigt eine russische Zeitung vor, in der er angeblich abgebildet sein soll. Er führt sich mit einem ׳ KJV.-Adreßbuch von 1929 ein und weiß auffallend gut mit den persönlichen Situationen von KJV.ern Bescheid, so daß es ihm immer wieder gelingt, Bundesbrüder hereinzulegen. Wir warnen vor diesem Schwindler, der in Wirklichkeit Zlatopolsky heißt und einen Nansenpaß besitzt. Das Präsidium des K. J. V. Landgericht Nürnberg-Fürth. Wir werden gebeten, darauf aufmerksam zu machen, daß mit Wirkung vom 1. 4. 1932 das Landgericht Fürth in Bayern aufgehoben und dem Landgericht Nürnberg angegliedert worden ist. Die Zulassung der'Nürnberger Rechtsanwälte erstreckt sich nunmehr auf den gesamten Geschäftsbereich des Landgerichts Nürnberg-Fürth, msbesondere können sie auch von der abgezweigten Kammer für Handelssachen in Fürth auftreten. Beuthen, O.-S. Sonnabend, den 16. April, abends 81/2 Uhr, spricht in den Räumen der Mamreh-Loge, Schießhausstr. 6, der Präsident der Zionistischen Organisation für Westgaüzien und Mitglied des Aktions-Comitcs, Dr. Ignaz Schwarzbart (Krakau), über: ״Der Lebenskampf des allgemeinen Zionismus“. Herr Dr. Schwarzbart, bekanntlich einer der Führer der Gruppe B der Allgemeinen Zionisten auf dem letzten Kongreß, haf zur Organisierung dieser Gruppe entscheidend beigetragen. Alle oberschlesischen Gesinnungsgenossen werden zu dieser Veranstaltung eingeladen. Dortmund. Die Zionistische Ortsgruppe veranstaltet am Sonnabend, dem 16. April, abends 8/2 Uhr, im großen Saale des Gemeindehauses, Märkische Str. 11, eine Gemeindever- Sammlung. Redner: Dr. Harry Epstein. Thema: ״Der Kampf ums Recht in der jüdischen Gemeinde“. Wirtschafterin, Hausdame, mit perfekter Ausbildung in Diätküclie, sucht Leitung eines Haushalts. Meldungen sind zu richten an den Jüd. Arbeitsnachweis, Abtlg. Hauspersonal, Berlin SW 19, Lindenstr. 48/50 (Tel. Dönhoff 307/308). Arbeitrnachweis. Wir suchen dringend Lehrstellen für Knaben und Mädchen in der Bekleidungsindustrie, in der Metallindustrie sowie im Bäckereigewerbe. Jüdische Arbeitgeber, die die Möglichkeit haben, Lehrlinge einzustellen, wollen sich bitte an die Unterzeichnete Berufsberatung wenden. Sprachstunden: Auguststr. 17 (Tel. D 2, Weidend. 5936), Knaben: Dienstag und Freitag von 10- 1 Uhr, Mädchen: Montag und Donnerstag von 10—1 Uhr; Fasanenstr. 79: Knaben und Mädchen: Donnerstag von 3—6 Uhr. Arbeitsgemeinschaft der jüd. Arbeitsnachweise, Abt. Berufsberatung, Berlin N 24, August- Straße 17 (Tel. D 2, Weidend. 5936). Die Israelitische Union (E. V.), die seit 19 Jahren besteht und mit ihren ca. 7000 Mityaodcrn zu den größten Wohlfahrtsverein*- gtingen Deutschlands zählt, unterhält u. a. sozialen Einrichtungen drei eigene Kliniken für Unbemittelte, außerdem eine eigene Kleiderkammer. Auch auf die Passahtage erstreckt sich ihre Liebestätigkeit. Alljährlich lädt sic an den Passahabenden eine größere Anzahl Glaubensbrüdrr zu Gaste iri verschiedenen Stadtteilen Berlins. Eine weitere Anzahl Glaubensgenossen werden mit österlichen Waren und Barmittein unterstützt. Spenden erbittet die Israelitische Union unter Postscheckkonto Berlin NW 7 Nr. 87 280. ■•-,־־- # Mr ’* ' *4 ׳*W*S# Berliner Kniender Berliner Zionistische Vereinigung.Gruppe Lehniner Platz: Mittwoch, den 13. April, abends 8/4 Uhr, im Cafe L(on, Lehniner Platz (Vereinszimmer), Redakteur J. Klinowirä/Wie wird die Judenfrage in Rußland gelöst?” — Gruppe Wittenberg» platz: Montag, den 18. April, abends 8>4 Uhr, bei Herrn Dr. Hans Nathan, Augsburger Str. 29, Dr. Ernst Me ebner: 30״ Jahre KKL — eine Bilanz“. — Gruppe Tempelhof: Mittwoch, den 13. April, alzends 88/4 Uhr präz., in der Konditorei Arndt, Neu- Tempelhof, Hohemollem-Korso 4, Dr. Moritz Bileski: ״Die politische Lage des Juden in Deutschland". Festlicher Empfang für die Teilnehmer an der jüdischen Olympiade in Tel-Awiw Sonnnalzcnd, 16. April, 8/4 Uhr, im Lehrer« vereinshaus, Alexanderplatz. Berichte erstatten: Dr. Herrn. Leiewer, Dr. Werner Bloch, Dr. Alfr. Rabau. Begrüßungen sprechen: Kurt Blumenfeld, Dir. G. Kareski, Dr. Alfr. Klee. Barak — die zionistische Propaganda-Truppe. Karten M. 1,—• und 0.50 bei Werlheim, Bote u. Bock und BZV,, Meinekestr. 10, Jugendkarten nur Vorverkauf durch die Jugendbünde 25 Pf. Der Ueberschuß wird dem KKL zugeführt. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Montag, 18. April, altend» 8/4 Uhr, 13. Abend im Schulungskursus. Herr Dr. M. Traub: ״Vor geschlossenen Toren. (Ein halbes Jahrhundert jüdischer Wanderbewegungen)'‘. Im Sitzungssaal, Meinekestr. 10. Gäste willkommen. Poale Zion — Gruppe West. Donnerstag, der! 14. April, spricht im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, Gen. Emonts vom Zentralverband der Angestellten über: ״Die Frage der gewerkschaftlichen Organisierung der jüdischen Angestellten''. Gäste willkommen. Vereinigung .,Achduth“, Kurfürstendamm 50. Sonntag, den 17. April, abends 8/4 Uhr: Lieder- und Arienabend — Mordochai ' Roth; am Flügel: Sara Sehapiro. Z. J. B. ״Nordau“ '! ';6,et am Sonnabend, dem 7. Mai, abds, 8/4 Uhr. im Lehrervereinshaus, Alexanderplatz, anläßlich seines fünfjährigen Bestehens, eine Feierstunde. Wir bitten alle zionistischen Gruppen und Jugendbünde, diesen Abend freizuhalten. UND BLUMENSPENDEN UM man *b durch Natfonalfmdi T«!«gra1nnu and Baum. tptndr» für PaiZUtina! Ttltgzasnm» »11 ] Mark Sri alltn VtrtrauiniUutm. Ein Baum fcait.t 6 Math, wir atndtn *tru Bmachrtchtlgunf an dia aufgtgcbtn• Adrtiw Irucktn di• Cfalai« ־ 1 atian in Aa»unl» •k KAJEMETH LEJISRAEL ... Meinekeetrafte IO. T •! 0 f o n t U Bitmirck 716S Peaficliiek Kost•! Btrlla 28247 9nJ 4rucli KEREN BERLIN WI5, Statt Karten! Dr. med. Simon Schereadiewaky Elfriede Seheresebewefcy geb. David V «rmihUe Berlin W15» Uhlindstr.173 Im Adar II 5692 Wir werden am 17. April um 14 Uhr in der Synagoge Bleichstraße in Dannstadt getraut Dipl.•Ins. Ludwig Goldberg Thilde Enoch Kassel Kölnische Straße 771 Darmstadt Alcsanderatraße 6 Barak 2ioni.ti.che Propaganda-Truppe nimmt nech Mitarbeiter anf Meldungen an: Leon Chltze», Berlin NW87 Tile-Wardenberg-Straß« 12» bei Sando jtiitninititmiinimtiiiiutmmnitnNiiiiiiiiimtmmtmtttiiniiwtttiiti• : Zwei interessante; ן Her Briefe) : verkault; | Frau Trleitdi, Berlin W50, Nürnberger Platz 5 j ן Telefon: B 4 Bavaria 4901 | וו»וווווווווווווחווח«וווו1)1ווווווווווווווווווווו»ווווו>ווווןווווווווווווווווווו0וווון! 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Vertagt jüdische Rundschau G.m״b.H., Berlin W15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Segel Berlin-Wümeradorf. Anz..Verw.: Jüdische Rundschau G.m.b. H» Berlin W15, Meinekestr. 10 Druck von Siegfried Schalem, Berlin - Scho&eberg.

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