Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1932-04-05 · Heft 27 (5.4.1932) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 27 (5.4.1932)
Date
1932-04-05
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2651273-2653348-2653381--22911-2681200
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

9 entity mentions

Seite 132 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 27, 5. IV. 1932 Ortsgruppen (Teilweise wegen Raummangels verspätet.) Aurich. In einer gutbesuchten Versammlung des Jugend- Vereins Corona hielt Landrabbiner Dr. Blum aus Emden einen Vortrag über das Thema: ״Die nationalsozialistische Welle und der Zionismus“. In fast anderthalbstiindigen, von politischem Ernste getragenen mul quellenmäßig belegten Ausführungen legte der Redner dar, wie wirksame Abwehr des Antisemitismus nur geleistet werden könne durch eine geschlossene Vertretung der gesamten Judenheit, durch Stärkung des jüdischen Bewußtseins und durch den Aufbau Palästinas. Einige Diskussionsreden und an den Redner gestellte Fragen gaben ihm Gelegenheit zu einem ausführlichen Schlußwort. Der von den namentlich jugendlichen Zuhörern ernstgenommene Vortrag war die erste öffentliche zionistische Veranstaltung in unserer Gemeinde. Darmstadt. In diesem Winter wurde versucht, die 7.ionlstische Tätigkeit in Darmstadt etwas intensiver zu gestalten. 30. Nov. 1931 sprach Dr. Enzo S e r c n i über das Thema: ״Fragen des deutschen Judentums und des 1 lechaluz“. In seiner lebendigen Art begründete der Redner, daß die Erkenntnis unseres jüdischen Seins die Voraussetzung ist für jede positive weltanschauliche und politische Stellungnahme. Am 24. Febr. 1932 sprach Dr. Po me ranz (Frankfurt a. M.) über das Thema: ״Moskau und Jerusalem“. Der Redner legte ausführlieh dar, daß wir als Glieder eines Wirtschaftskörpers uns mit dem Problem des Sozialismus auseinander/uset/en haben, als Juden aber mit dem Problem des Zionismus als A'olksbewegung. Der Redner begründete eingehend die Notwendigkeit, sich gegen die politische Feindschaft der 3. Internationale zu behaupten. Die Diskussion war angeregt und erstreckte sich auf alle Gebiete. Am 17. März 1932 fand ein Propagandavortrag für den N.-F. statt. Dr. Kahn (Wiesbaden) zeigte seine vorzüglichen selbstaufgenommcnen Lichtbilder von Erez-Israel. Dr. Loew enste in (Frankfurt a. M ) sprach über Siedlung in Palästina. Elberfeld. Im Stadtbüchereisaal sprach — veranlaßt durch die Zionistische Ortsgruppe — Dr. Hans Pomeranz (Frankfurt a. M.) über ein Thema voll Bedeutung, über den ״Zionismus im Spiegel der Kritik“. Dr. P. gab einen ideengeschichtliehen Abriß der Assimilationstheorien, angefangen bei der Emanzipationsgeneration, bis zu den späteren Autoren (insbesondere Konstantin Brunner), die sich neuerdings zum Ziel setzen, durch Assimilation die ״Emanzipation zu verwirklichen“. Er gelangt zu dem Ergebnis, daß Wilhelm Michels Mahnung, ״auf die Stimme Gottes in der Geschichte zu hören“, wenn ein Volk seine Zeit zu Ende gelebt hat, die Essenz der Assimilation®- Ideologie jeder Farbe ist, auch der neuen Richtung, die mit Hilfe der dialektischen Methode zu dem gleichen Ergebnis gelangt. Er grenzt sich von denjenigen sozialistischen Riehtungen ab, die mit ihrer Lehre die Gesamtheit aller Probleme zu lösen beanspruchen, auch solche, die ihre eigene, erkannte Wesensart haben. Aus einer eingehenden Analyse des Inhalts und der Grenzen wissenschaftlich-sozialistischer und zionistischer Betrachtung folgert er das Recht, die allerseits stets als notwendig erkannte Weiterführung der sozialistischen Lehre nicht in jenen Grenzen zu halten, die assimilationsjiüdische Autoren sich als Gefangene ihrer Psychologie selbst stecken mußten. Es sei vielmehr über diese Grenzen hinaus aus jenem Material, das der Zionismus durch seine kritische Betrachtung der jüdischen Gegenwart ermittelt hat und aus dem er zwingend und unwiderlegt seine Notwendigkeit auch im Falle einer sozial veränderten Welt begründete, zu lernen. Dr. Pomeranz konnte, auch nachher in der Diskussion, die seitens der ״Geserd“-Anhängerschaft lebhaft, aber nicht überzeugend, geführt wurde, starken Beifall besonders von der anwesenden Jugend einholen. Prenzlau. Am 6. März d. J. hielt Dr. Rudi Rosener, Stargard, im hiesigen Literaturverein einen Vortrag über das Thema 30״ Jahre Keren Kajemeth Lejisrael“. Im ersten Teil *sprach er ausführlich über die Arbeit des KKL, im zweiten Teil zeigte er Aufnahmen aus Palästina, die Zeugnis ablegten von den Erfolgen, die die Zionisten bisher gehabt haben. Das zahlreich erschienene Publikum dankte dem Redner durch regen Beifall. Eva Kirstein. Ratibor. Am 7. März sprach in der hiesigen Ortsgruppe Herr Rabbiner Dr. Melchior über das Thema: ״Ist die jüdische Religion dazu berufen, Weltreligion zu werden?“ In rhetorisch und geistig hervorragender Weise negierte der Redner die Frage und sprach von der großen Berufung des Judentums, unter sich zu wirken mit dem Schlußergebnis, daß einst in Erez-Israel das nach innen gefestigte Judentum auch ganz von selbst nach außen hin wirken wird. Seine Ausführung ergänzten in vorzüglicher Diskussion die Herren Rabbiner Dr. Krengel und Zahnarzt Dr. Block. — Am Purim veranstaltete die Wizo eine Purim-Szude, die schön gelungen war. Die Jüdischen Studentenverbände veranstalten gemeinsam mit der Jüdischen Studentenhilfe zugunsten notleidender jüdischer Studierender Sonntag, den 17. April, vorm. 111/0 Uhr, in der Alhambra, Kurfürstendamm 68, eine Filmmatinee mit vorangehenden künstlerischen Darbietungen. Mitwirkende: Resi Langer und Ruth Harris vom Ballett des Großen Schauspielhauses. Es gelangt der Nero-Film ״Kameradschaft“ zur Aufführung. Karten zu M. 1,—, 1,50, 2,— und 3,— oeim Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde, Abteilung Studentenhilfe. Rosenstr. 2/4 (Norden 6711), sowie bei sämtlichen jüdischen Studentenverbindungen. Vcrmhchtes Jahresversammlung des Hilfsvereins. Am 31. März 1932 hielt der Hilfsverein der Deutschen Juden im Hotel ״Der Kaiserhof“ in Berlin seine einunddreißigste Jahresversammlung ab. Dr. James Simon regte an, zu Ehren von Generalkonsul F.ugen Landau zu seinem 80. Geburtstag einen ״Eugen Landau- Fonds“ zu errichten. Nach der Eröffnungsrede von Dr. James Simon erstattete der Schatzmeister des Hilfsvereins, Direktor M. Joachimssohn, den Finanzbericht und Dr. Mark Wischnitzer, Generalsekretär des Hilfsvereins, den Tätigkeitsbericht. Aus diesem geht hervor, daß der Hilfsverein «1 der Auswandererhilfe Bedeutendes geleistet hat. Im Jahre 1931 passierten unter Fürsorge des Hilfsvereins den Schlesischen Bahnhof 18 897 Aus- und Rückwanderer (8604 Männer, 6572 Frauen und 3721 Kinder), davon 4338 Nichtiuden. Durch Neußentschen, wo ein Vertrauensmann des Hilfsvereins tätig ist. fuhren 4200 Juden, lieber Hamburg und Bremen gingen rund 4300 Auswanderer. In dem Büro des Hilfsvereins m Berlin wurden über 1000 Personen beraten. Die Arbeit der Zentrale des Hilfsvereins in Berlin und seiner Schutzkomitees in Hamburg und Bremen erstreckte sich auf, Beratungen, Bei- Hilfen und Interventionen aller Art, Verhandlungen mit Schiffsgescllschaftcn, Konsulaten, Polizeibehörden und Fürsorgestellen. F>r. Wischnitzer gab auch einen Abriß aus der Tätigkeit des Hilfsvereins aut dem Gebiete der Jugendfürsorge, der Studentenhilfe, der Fürsorge für die Ukraine-Waisen u. a. m. Auch der hebräischen Realschule in Haifa, der Hebräischen Universität in Jerusalem, dem Lchrerinnen-Seminar in Jeru* salem und einer Mädchenmittelschule in Tel-Awiw wurden Beiträge gewährt. Ball der Jüdischen Volkspartei und Kabarett zugunsten der Selbsthilfe erwerbsloser jüdischer Jugend am Sonnabend, dem 9. April, bei Kroll. In allen Sälen spielt Dajos B£la, in der Bar Freymuth Syncopators. Ehrenausschuß: Frau Selma Abramczyk, Dr. IIja Altschul, Frau Grete Barth, Gustav Benario, Kurt Blumenfeld, Frau Ruth Goslar, Frau Sonja Gronemann, Dr. S. Hildesheimer, Direktor Georg Kareski, Dr. Alfred Klee, Dr. Hermann Lelewcr, Frau Paula Loeb, Dr. Joachim Prinz. Im Römersaal: Kabarett, Conference: Dr. S. Hildesheimer, Samy Gronemann; Mitwirkende: Blandine Ebinger, Leo Gollanin, Fritz Grünbaum, Willy Prager, Joseph Schmidt u. a. m. ״Eine wirkungsvolle Predigt“, Sketch von Samy Gronemann. Im Spicgelsaal: Bridge, Skat. Im gelben Saal: Tombola. Hauptgewinne: ein komplettes Herrenzimmer (kaukasisch Nußbaum), gestiftet v. d. Firma Möbel-Kroll, Lützowstr. 89/90; ein Nora- Dreiröhrenkraftverstärker mit Lautsprecher, gestiftet v. d. Nora- Radio GmbH.; eine Schnellnähmaschine, gestiftet v. d. Firma Louis Littauer; ein ״Vorwerk“ Tournay-Teppich, gestiftet v. d. Firma Fischer & Wolff GmbH. Karten im Vorverkauf: 2,20 RM., Kaufhaus des Westens; Hermann Tietz, Leipziger Straße und Alexanderplatz; Bote & Bock, Leipziger Str. 37 und Tauentzien- Straße 7b; Bar Kochba-Hakoah, Oranienburger Str. 60/63; Z. V. f. D., Meinekestr. 10, und im Ballbüro, Schlüterstr. 60 (Tel. C 1 Steinplatz 2388). Tischbesteilungen: Logenplatz 1,— RM., Tischplatz 0,50 RM., nur im Ballbüro, Charlottenburg, Schlüterstr. 60 (Tel. C 1 Steinplat* 2388). Eintrittskarten an der Abendkasse 3,50 RM. (gegen Vorlage der Einladung). Einlaß 8(4 Uhr, Beginn 9 Uhr. Anfahrt Große Querallee. Kein Weinzwang. Ballbüro: Schlüterstr. 60 (Tel. C 1 Steinplatz 2388). Hebräischer Kindergarten. Der hebräische Kindergarten des Jüdischen Schulvereins, Klopstockstr. 58 (1 Minute vom Bahnh. Tiergarten), nimmt Kinder im Alter von 3—6 Jahren auf. Am 5. April beginnt das Sommersemester. Anmeldungen nimmt täglich von 9—1/211 Uhr die Leiterin Frau Alice Weis-Stadt• hagen entgegen (Tel.: Tiergarten 2084). ׳׳ Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der RepräsentantenVersammlung findet Donnerstag, den 7. April, abds. 9 Uhr präzise, im Sitzungssaal, Oranienburger Str. 30/11, statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. ein Antrag der Fraktion der Jüdischen Volkspartei betreffend Stellungnahme des Gemeinde- Vorstandes gegenüber der jüdischnationalen Idee. Billige Reise nach Palästina. Die voraussichtlich letzte Gelegenheit zu einer billigen Gesellschaftsreise nach Palästina und Aegypten im Frühjahr 1932 bietet die ״Monte Rosa“־ Reise der Hamburg-Süd. Die Reise beginnt in Venedig am 2. Mai und geht über Korfu, Rhodos, Beyrouth nach Haifa und Port Said über Messina (Taormina), Neapel (Rom) nach Genua, wo die Reise am 24. Mai beendet ist. Der Aufenthalt in Palästina kann vom 8. bis 16. Mai ausgedehnt werden, wenn man auf den zweitägigen Kairo-Ausflug verzichtet. Ir den anderen Häfen ist genügend Gelegenheit zu den beliebten Landausflügen gegeben. Die Reise von Berlin bzw. Frankfurt a. M. und München nach Venedig und zurück von Genua ist auch ermäßigt, wenn man sich an der Gesellschaftsreise beteiligt. Der Dampfer ״Monte Rosa“ ist bekanntlich ein Einklassenschiff und beträgt der billigste Fahrpreis von Venedig und zurück nach Genua 240 RM. Prospekte sowie Platzbestellungen durch den Palestine & Orient Lloyd, Vertretung: Berlin-Atlantic Express GmbH., Berlin N 24, Friedrichstr. 121, Tel.: Norden D 1, 2455. Zur Genossenschaftsbewegung. Wir erhalten nachstehenden Bericht: Auf Initiative des Zentralverbandes ostjüdischer Organisationen Berlins fand am Mittwoch, dem IM). März, eine Beratung statt, an der 61 Personen als Vertreter von 32 ostjüdischen Vereinen und Organisationen zwecks Schaffung einer zentralen genossenschaftlichen Darlehens- und Sparkasse teilnahmen. Nach einem Referat von Dr. Julius Brutzkus über die allgemeine Lage der Juden referierte Dr. Silbert kurz über die Grundgedanken der genossenschaftliehen Arbeit, soweit sie im Zusammenhang mit der Darlehenskasse stehen. Es wurde einstimmig eine Resolution folgenden Inhalts angenommen: ״Die am Mittwoch, dem 30. März 1932, versammelten Vertreter von 32 ostjüdischen Vereinen Berlins begrüßen den Plan des Zentralverbandes ostjüdischer Organisationen Berlins zur Schaffung einer zentralen Darlehens- und Sparkasse und beauftragen die zu wählende Kommission, die Gründung dieser Darlehenskasse unverzüglieh durchzuführen.“ Es wurde folgende Kommission gewählt, die sofort die Gründung der Darlehenskasse in Angriff nehmen soll: Dr. Brutzkus, Dr. Koretz, Dr. Silbert, M.' Anker, S. Berggrün, J. DIusniewski, D. Haber, S. Langnas, B. Ortner, J. Reinhold, H. Schönhorn, J. Tauber, N. Thau, H. Waldberg, K. Warth. Auskunft in allen Angelegenheiten erteilt der Zentralverband ostjüdischer Organisationen Berlins, Berlin N 54, Rosenthaler Str. 55, Telephon; D 1 Norden 5514. Die Sozialistische Jüdische Arbeiterjugend hat die erste Nummer ihres Bundesblattes ״Unsere Bewegung“ herausgegeben. Das Heft enthält 11. a. folgende Beiträge: Zum Geleit• Salman Rubaschow: Marx über Judentum und Judentum in Marx; DieSchwierigkeiten der jüdischen Kolonisation in Sowjetrußland; Der Haschomer Hazair in Theorie und Praxis; Was ist Wirtschaft an sich? Den Schluß bilden einige Arbeitsberichte und organisatorische Mitteilungen. — Das Heft ist durch die S. J. A. J., Berlin N 24, Artilleriestr. 6, zum Preise von 10 Rpf. zu beziehen. Der jüdische Tennisklub Bar Kochba spielt in diesem Jahre nach seinem Aufstieg in die nächsthöhere Verbandsklasse auf den Plätzen Leibnizstraße (unmittelbar am Kurfürstendamm). Die Beiträge sind erheblich herabgesetzt. Näheres bei Dr. R a b a u (Liitzow 21 77). Hebräische Sprachschule ״Klrjath-Sepher“, Breslau. Sommersemester 1932. Der Unterricht beginnt wieder M Ittwoch, den 6. April, im Jüdisch-Theologischen Seminar, Wallstr. 14, parterre, Zimmer 4. Unterrichtszeit: frühmorgens, nachmittags und abends. Für Fortgeschrittene bestehen spezielle Stunden für T'nach, Agada, Mischna (Anfänger), Grammatik, mittelalterliche und neuere Literatur, für Lektüre und Besprechung wichtiger Artikel aus den hebräischen Zeitschriften und aus den neu erscheinenden literarischen Werken. Diejenigen, die an einem Literaturkursus teilnehmen wollen, werden ersucht, am Dienstag, 3. Mai, um 20(4 Uhr, zur ausführlichen Besprechung des Programms zu kommen — Bei genügender Beteiligung werden zwei neue Anfängerkurse — für Kinder und Erwachsene — nach Berlitz-System eingerichtet. Anmeldungen nimmt vom 6. April an der Leiter der Schule, Herr J. Reznicov, stets Montag bis Donnerstag, 19—20 Uhr, Wallstr. 14, parterre, Zimmer 4, entgegen. Schriftliehe Anmeldungen oder Anfragen sind an seine Adresse, Breslau 21, Gräbschener Str. 146/1, zu richten. Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Hansa-PUti. Montag, den 11. April, abends 81/3 Uhr, im Cafe Hansa, Flensburger Straße 19. Dr. Max Kollenscher: ״Gegenwärtiges und kiinftiges Recht der Juden". — Gruppe W ittenbereplatx. Montag, den 11. April, abends 814 Uhr, Ort wird noch bekanntgegeben. Dr. Emst Mechner: 30״ Jahre KKL — eine Bilanz".. — Gruppe Bayerischer Platz. Montag, den 11. April, abends 8•/״ Uhr, Synagoge Münchener Str. S. Adler- Rudel: ״Die Wirtschaftskrise der deutschen Juden". — Gruppe Tempel hol. Mittwoch, den 6, April, *bencl» fl Uhr,■ Qaf4 Arndt*. Kaifer-Korsa 4. Dr. Frits LSwenstein: “״l«»dust1‘telle' Maglfehksiten-ln Paltstin*u. — woeh, da* 6. April, •bWnds 8V• Uhr, Berirksgrupp* Schmargendorf, im Hause von Herrn Dr. Franz Majer, Binger Straße 11a. Dr. Rudy: ״Die hebräische Universität und die jüdisch• Kulturproblematik“. — Mittwoch, den 6. April, abends 8(4 Uhr, Bezirksgruppe Savignyplatz, im Beth-Am, Kurfürstendamm 61. Ausspracheabend über die Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Betätigung und Uebersiedlung nach Palästina. Einleitendes Referat Dr. Georg Landauer. Frauen - Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Montag, den 11. April, abends 8(4 Uhr, 12. Abend im Schulungskursus. Kontradiktorischer Abend unter Leitung von Herrn Klinoff. — Gruppe Neukölln. Donnerstag, den 7. April, abends 8(4 Uhr. Arbeitsgemeinschaft, unter Leitung von Dr. Hertha Heinrich, Vortrag: Fr!. Grete Cbarmatz, ״Judäa unter den Hasmonäern“ (Fortsetzung des Kurses). Bei Frau Dr. Freund, Dresdener Str. 8. Klub Junger Zionisten. Dienstag, den 12. April, 8(4 Uhr, Veranstaltung des gesamten Klubs, Professor Dr. Veit Valentin: ״Parlamentarismus". Meinekestr. 10. Poale Zion. Gruppe Nord. Donnerstag, den 7. April, spricht im Heim, Artilleriestr. 6, Gen. Dr. Georg Lubinski über: ״Jüdische Erwerbslosigkeit“. — Gruppe West. Letzter Abend des marxistischen Kursus unter Leitung von Gen. Dr. I’anja Melnik. Donnerstag, den 7. April, abends 8(4 Uhr, im Bcth Am, Kurfürstendämm 61. Gleichzeitig werden Vorschläge über Weiterführung dieses bzw. Beginn eines neuen Kurses besprochen. Wir bitten um pünktliches Erscheinen. — Donnerstag, den 14. April, spricht im Beth Am, Kurfürstendamm 61, Gen. Emcmts über die Frage der gewerkschaftlichen Organisierung der jüdischen Angestellten. Zu allen Veranstaltungen Gäste willkommen. Ball der Jüdischen Volkspartei in allen Kroll-Sälen am Sonnabend, dem 9. April. Eintrittspreise: Vorverkauf 2,20 M., Abendkasse 3,30 M. ביום ה,׳ כ״ג לחודש אדר שני(31 מרם) בבוקר מתה עלי אשתי האהובה צפורה (פיליציה) גולדמז בת ר׳ יצחק הרמלין ז״ל בהקשותה בלדתה* והובלה לקבורות ביום א׳" כ״ו אדר ב׳ יחד עם בננו הנולד השרוי■ בצער שרלוטנבורג׳ דבלשטרסה 19 ד״ר משה גולדמן rn ■1 יי■ iletiraisctie Unigiricmsaeratunqssteilc der ziomsilschen ueramtpng lur Deutschland Berlin W IS, Meinekestraße 10 Telefon: j 1, Bismarck 7165/70 Wir sind dazu in der Lagt), allen denjenigen, die wirklich guten hebräischen Unterricht nehmen wollen, geeignete Lehrer nachzuweisen, und bitten Berliner Interessenten, die einen solchen Lehrer suchen, sich teleionisch oder schriftlich mit uns in Verbindung zu setzen. Evtl, können auch Lehrer gegen freie Wohnung nachgewiesen werden. . ■.... Hern*. Schreibmaschine gut erhalten, zu kaufen gesucht Bismarck 7165 | •t 1 f IHM 111 •f 11 <1111II111£ : i 2 Kind oder Erwachsenen übernimmt in Einzelpension 1 Marianne BrOnn•Straus■, Allenbystr. 78 j *IMftllMmMMfIMimmtlltlimiMMIliimHIItHfimtIHtHMMlIHmmiHltlH Lederu. schuhmacherartlkei- Großhandlung mit Detailabteilung in Lederwaren und Reiseartikeln, Eckhaus mit 10 Schaufenstern, in der Hauptstra&e der Hauptstadt eines neutralen Landes, seit 19 Jahren bestehend, in voller Entwicklung, wegen Uebersiedlung des Inhabers nach Palistina, ZU V0rkaufdfl• Erforderliches Kapital 40—50 Mille Reichsmark- Selbstreflektanten wollen Anfragen unt.E 144 an die Exp. der Jüd. Rundschau, BerlinW15, Meinekestr.10, richten jAT Heringsdorf ■otei BspUnaie כשר Zu 0ח& geöffnet Geheizte Zimmer. — Unter Aufsicht des RabbinaU der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und des Hamburger Vereins Besitzer: Kugel & AUbaum Eine Anzeige in dieser Größe kostet 10.— Mk. für Abonnenten nur 7.50 Hk. (ausgenommen Geschäftsanzeigen) dauerndes inserieren dringt dauernd gewinn i Eine Anzeige in dieser Größe kostet 6•- Mk. für Abonnenten nur 4.50 Mk. (ausgenommen Geschäftsanzeigen) Splelplan der Berliner Theater vom 5. bis 8- April 1932 Staatfoper (Uater den Linden'־ 5. April TrlaUn ■ad Iaold• ö April Fflrat lgar 7. April Dar ZIgaaBarbaroa 8'April Dl• Hagaaott.11 Städtische •per 5. April Mun 6. April Loh.airfia 7. April Maabath 8. April Fttadaaaaaa Bach Slaatlidies Sdiansplelbaai 5. April P••» Gyat 6. April Beaaat 7. April GaacMchta Gottlrladaaa voa Barlichlae•■ 8. April Dia •adle•• Stnla Sdülier'TUealer 5. April Oiftar• 6. April OsUra Sdilller •Theater 7. April Cla*lgo 8. April Cyraao tob Bargarac Deuisdttes Theater Vor Sodaatulargug Deutsches Hflnstlermeafer Faaat I. TaU Theater am Bfiiowpiatz 5. bis 7. April Liliom 8. April Kunrad Kupsr •rotes Sdianspieiiiaas Hoffmanas EfziUtagsa Lessind'Tlieater Morgen gahl'i 1a! gut Verantwortlicher Redakteur: Dr. Werner Bloch, Berlin -Wilmersdorf. Verlag: Jüdische Rundschau G,m.b.H., Berlin W15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Sega), Berlin-Wilmersdorf. Aax.»Vorw.: Jüdisch« Rundschau G.m.b.hL, Berlin W15, Mpioekeatr, 10 Drude voa Siegfried Schole®, Bariin - Scfcoaebargk

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.