Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 20 (11.3.1932)
- Date
- 1932-03-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 98 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 20, 11. ITI. 1932 Vermischtes Jüdische Schule, Klopstockstraße 58 (1 Minute vom Bahnhat l'iergarten). Anmeldungen für Schule und Kindergarten am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeder Woche von 12 bis 13 Uhr bei der Schulleiterin Frau Nathan, — Kinder, die einen weiten Schulweg haben, können von den verschiedenen Sammelstdien aus regelmäßig in Begleitung von Lehrerinnen hin- und nirückfaViren. Der Jüdische Schulverein E. V. veranstaltet am Sonnabend, dem 12. März, abends 8(4 Uhr, in der Singakademie einen Liederabend von Frau Madeieine O r e y. Hebräische und jüdische Gesänge von Jod Engel, Bloch, Milhaud und Ravel und internationale!Jeder. Am Flügel: Gilberte Lecompte. Karten von M. 3,— bis 8,— an der Abendkasse. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Das Sommerhalbjahr beginnt am Dienstag, dem 7. April. Neuanmeldungen für alle Klassen, auch für Anfängerkurse, werden schon jetzt entgegengenommen. Für die Anfängerktirse wird die Kenntnis des Lesens vorausgesetzt. N. Berggrün, Grunewald, Trabener Str. 2; Tel.: Brabant 501, ״Kameraden“. Die Ortsgruppe Berlin des D. J. W. B. ״Kameraden“ veranstaltet am Sonntag, dem 20. März, 111,4 Uhr, in den Spichcrnsälcn, Berlin W, Spicheriistr. 3, einen Kameraden-Vormittag. Zur Aufführung gelangen Bilder des Gegenwartsspiels von Curt Corinth ״Trojaner“ sowie die Bauernkantate von J. S. Bach usw. Einlaßkarten 0,75 M. — Bündische, Studenten, Schüler 0,25 M., auch an der Kasse. Goethe und die Lebensgestaltung der Gegenwart. Dr. jur. et phil. Karl Wolif, der erste Dramaturg des sächsischen Staatctlientrrs, spricht zum ersten Male in Berlin: Donnerstag, den 17. März, 20.15 Uhr, vor der Werkgeineinschaft für Wortkunst ״Am Breitenbachplatz״, Steglitz, Klciststr. 28. Ernestine Münchheim liest Goethe: Natur und Gott. Jüdische Musik. Die Berliner Pianistin Alice Jacob- Loewenson, die in den drei letzten Jahren in 70 Städten des In- und Auslands mit großem Erfolg Vorträge über jüdische Musik gehalten hat, hat in diesem Jahre in Chemnitz, Berlin, Plauen, München-Gladbach, Oppeln und Zagreb gesprechen und außerdem in Zagreb ein Radiokonzert mit Erstaufführungen moderner Komponisten gegeben. Arbeitskreis jüd. Jugendgruppen Berlin veranstaltet am Sonnabend, dem 19. März, in der Aula der Schule, Kaiserstraße eine Feier. Beginn 7 Uhr. ״Freie Tribüne“ im Beth-Am Iwri. Am Sonnabend, dem 12. März, abends 81,3 Uhr, findet im Beth-Am Iwri, Kurfürstendamm 61, die zweite Veranstaltung der ״Freien Tribüne“ statt. Bisher sind folgende Themavorschläge (durch den Fragekasten) eingegangen: 1. ״Der Fall Benhvich und der Zwischenfall an der Hebräischen Universität in Jerusa- Iem ״ .2 .״Die Beziehung der Zionistischen Organisation zur hebräischen Kulturbewegung.“ 3. ״Der Haschomer Hazair und Sowjctrußland.“ 4. ״Der Lehrerstreik in Palästina“ u. a. m. Der große Erfolg und die lebhafte Beteiligung, die die erste Veranstaltung der ״Freien Tribüne“ aufzuweisen hatte, hat den Beweis für das Bedürfnis an einer derartigen Aussprachemöglichkeit erbracht und wird wohl in Anbetracht der aktuellen Fragen, die zur Debatte stehen, eine große Anzahl der Beth- Am-Freunde versammeln. Bücher-Auktion. Dr. Isidor Kastan, der vor kurzem verstorbene Senior der Berliner Journalistik, hat seine Bibliothek dem Verein ״Berliner Presse“ mit der Bestimmung hinterlassen, daß der Erlös aus einer öffentlichen Versteigerung den Wohlfahrtskassen dieses Vereins zufließen soll. Zur Durchführung dieser Versteigerung hat sich das Berlin«• Buch- und Kunstauktionshaus Max Perl, Unter den Linden 19, zur Verfügung gestellt, das die Kastansche Bibliothek im Rahmen einer großen Buch- und Kunstauktion Dienstag, den 15., und Mittwoeh, den 16, März, nachmittags 3 bzw. 3»4 Uhr, zur Ver- Steigerung bringt. Dr. Kastan war bekanntlich ein treuer Jude, der sich auch für die Wissenschaft des Judentums interessierte. Zu seinen Lebzeiten hat er der Bibliothek der Jüdischen Getneinde und der Bibliothek der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums wiederholte Zuwendungen gemacht. In der von ihm ^unterlassenen Bibliothek finden sich auch zahlreiche Judaica. Der Versteigerungskatalog steht Interessenten auf Wunsch zur Verfügung. Warnung. Hierdurch warne ich alle Leser der ״Jüdischen Rundschau“ und alle Zionisten, die auf diesem Wege erreichbar sind, vor einem Engländer, der sich T. H i 11 o n nennt. Ich habe die berechtigte Vermutung, daß er sich in der zionistischen Welt auf mich berufen wird. Er ist ein Lügner, und man darf ihm kein Wort glauben. Dr. Werner Bloch. Hebräischer Lehrer gesucht. In einer deutschen Großstadt wird für eine Sprachschule ein jüngerer, pädagogisch sehr begabter hebräischer Lehrer gesucht. Der Betreffende muß eine eingehende Kenntnis der alten und neuen hebr. Literatur besitzen und auch wissenschaftlich gebildet sein. Er muß sich verpflichten, etwa zweimonatliche Referate in deutscher Sprache über liebr. Themen zu halten und soll nach Möglichkeit aucli etwas dramaturgisch begabt sein. Bewerbungen mit Referenzen zur Weiterleiturig erbeten an die Z. V. f. D., W15, Meinekestr. 10. — Die von uns in Nr. 9 vom 2. Februar ausgeschriebene Stelle eines hebr. Lehrers für die Leitung von Kursen in einer kleineren Universitätsstadt ist mit einem der Bewerber, die sich auf diese Notiz gemeldet haben, besetzt worden. Arbeitsnachweis. Wir suchen Bürostellen für gufausgebildete Anfängerinnen, teilweise mit Sprachkenntnissen (englisch, französisch). Jüd. Arbeitsnachweis, Abt. f. kaufm. Angestellte und freie Berufe, Berlin SW 19, Lindenstr. 48 50; Tel.: Dönhoff 307/308. Frankfurt a. M. Am Sonntag, dem 20. März, 18 Uhr, veranstalten die jüdischen Jugendbünde Frankfurts eine T c I Chaj- Feier im großen Saal des alten Gevverkschaftshauses, Am Schwimmbad. Die gesamte jüdische Jugend ist herzlich eingeladen. Mannheim. Die hiesige Ortsgruppe hat ihre alte Tradition, die seit 1914 unterbrochen war, wieder aufgenommen, nämlich zu Purim regelmäßig Kinderfeste zu veranstalten. Die Vorbereitung lag im wesentlichen in den Händen von Fräulein Lilli Kahn, die als Erfolg ihrer großen Vorbereitungsarbeit eine volle Befriedigung, in ideeller und materieller Beziehung, für den K. K. L. feststellen darf. Der Harmoniesaal war überfüllt, und es waren manche Kreise anwesend, die sonst zu unseren Verantaltungen weniger häufig zu kommen pflegen. Für die künstlerische Durchführung des Kinderfestes haben sich Frl. Flora Weil, Herr Lehrer Kälbermann und Frl. Süß mit Erfolg eingesetzt, den ausgezeichneten Sprecher nicht zu vergessen (Frl. Ascher), der die, teilweise sehr aktuellen Begleitworte, verfaßt von Dr. Hildesheimer, ausgezeichnet zum Vortrag brachte. Für andere Ortsgruppen wäre die Veranstaltung eines solchen Purim-Kinderfestes nach dem Vorbild der hiesigen Tradition vielleicht sehr anzuraten. Im Rahmen der regelmäßigen Vorträge der hiesigen Ortsgruppe wird am Montag, dem 14. März, abends 1/39 Uhr, Herr Dr. Müller aus Straßburg über ״Die jüdische Jugend in Frankreich“ sprechen. Wir nehmen an, daß auch dieser Vortrag am. 14. März zahlreichen Besuch finden wird. Dr. Q. S. Berliner Kniender Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe leininer P1 a 11, Mittwoch, den 16. März, abends 81/j Uhr, im Gatt L60n, Lehniner Plate, Dr. Albert Bier: ״Fortschritt® und Schwierigkeilen unserer Bodenpolitik in Paläitina". — Gruppe Tempel* h o f, Mittwoch, den 16. März, abends 8(4 Uhr, in der Konditorei Arndt, Neu-Tempelhof, Hohenzollern-Korso 4, Dr. Werner B J o c b : ״Die Lage im Weltzionismus“. — Gruppe Zehlendorf, Donnerstag, den L7. März, interne Zusammenkunft bei Herrn Dr, J. Schönborger, Zehlendorf, Sophio-Charlotten-Str. 82a. — G ru ppe Friedrichshain, Donnerstag, den 17. März, abends 8י'י Uhr, in den Uniousälen, Greifswalder Str. 222, Frau Dr. Margaret* Mosos; ״Was tut not: Aktivität oder Verinnerlichung?" —׳ Gruppe HalleschcsTo r/K ottbuasorTor, Donnerstag, den 17. März, abends 8(4 Uhr, in der Synagoge Kottbusser Ufer 48/50, Max Tischler: ״Zur politischen Lage der Joden in Deutschland“. — Gruppe Schmargendorf, Donnerstag, den 17. März, abds, 81/3 Uhr, Referent Eticnne Basch. Ort und Referat werden noch bokanntgegebet». Frauen - Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Montag, den 14. März, abends 81/a Uhr, 9. Abend im Schulungskursus: Beginn des II. Teiles ״Die aktuelle Judenfrago der Gegenwart“. Herr Klinoff spricht über das Thema ״Lage der Juden ina Osten und die nichtzionistischen Lösungsversuche". Im Sitzungssaal, Meinekc- Straße 10. — Gruppe Lichterfelde: Dienstag, den 15. März, nachm. 5 Uhr, Arbeitssitzung. Daran anschließend um (5 Uhr, Geschichtskursus unter Leitung von Herrn Rabbiner Dr. N o b e 1. Bei Frau Bloch. Ehrenbergstr. 33. — Groppe Grünewald: Dienstag, den 15. März, nachm. 4(4 Uhr, Geschieh t»- kursus, unter Leitung von Frau Prof. Koigen. Bei Frau Kläre Hirsch. Landshuter Str. 1. Coro. 0623. Zu allen Veranstaltungen Gäste willkommen. Hechaluz. 16. März Tei-Cbay-Feier in den Sophien- Festsälen, Sophienstr. 17—18. abends 20 Uhr, Programm: Chor des Brith-Haoüm und Kadimab, hebräischer Sprechchor, Orchester unter Leitung von Jehuda Scherlok, Ansprachen von Kurt Blumenfeld und Mosebeh Schapiro. Eintrittskarten a 0,25 M. für Jugendliehe und 0,40 M. für Erwachsene, im Büro des Hechaluz und bei den Jugendbünden erhältlich. Sozialistische Jüdische Arbeiterjugend. Öffentliches zion. Jugendgericht über Brilh-Tnimpeldor und Revisionismus. Sonnabend, den 19. März, abends 8 Uhr, im Saal des Gemeindehauses, Itosenstr. 2—4, Das Richterkollegium setzt sich aus Chawerim verschiedener jüdischer Jugendbünde zusammen. Der Brith-Trumpeldor wird aufgefordert, einen Verteidiger zu stellen. Geringer Unkostenbeitrag! Schule der Jüdischen Jugend. Der Vortrag im Zyklus ״Geschichte der Juden im Umriß“ von Dr. Gustav Krojanker am 16. März fällt aus. Der nächste Vortrag von Dr. Aron Steinberg über ״Dio osteuropäischen Juden seit dem Ausgang des Mittelalters" findet Mittwoch, den 23. März, abends 8 Uhr, in der Auguslstraße 11—13, statt. Klub junger Zionisten. Dienstag, den 15. März, abends 8(4 Uhr, Meinekestr. 10, Dr. Werner Bloch: ״Die erweiterte Agency“ (״Von Zürich bis heute“). Gäste herzlich willkommen. Snlf Hechaluz. Sonnabend, den 12. März, Monbijouheim, A e 1 - terenkreis: l/9״ Uhr, Sichah über ״Probleme der Arbeit in den Kolonien", Einleitung von Ernst Fraenkel; Gdud, 8 Uhr, Sichah über Josef Trumpeldor. Brith Haollm. Plugah Süden. Sonntag, den 20. März, J/211 Uhr, im Luisen-Thealer, Reichenberger Str. 34, Matinee. Programm: Der Tonfilm ״Dreyfus“; ein Theaterstück, aufgeführt vÄn den Jüngeren: Chor. Eintritt50־ Pf., Kinder 25 Pf. Karten sind zu haben: Meinekestr. 10 und im Jugendheim, Britzer Str. 19. Russisch-Jüdischer Klub. Dienstag, den 15. März, 81/3 Uhr abends, in den Räumen des ״Schalom-Aleichem-Klubs“, Luthers tr. 48, Vortrag des Herrn Dr. Wojflavsky über ״Die moderne hebräisebe Prosaliteratur'‘. Gäste willkommen. Verband Russischer Juden in Deutschland. Montag, den 14. März, 8(4 LJhr abends, spricht in den Räumen der Gesellschaftliehen Vereinigung ״Achdutn‘, Kurfürstendamm 50, Herr Rabbiner Dr. Joachim Prinz über: ״Die Krisis dos Westjudentums'‘. Verein für Jüdische Geschichte und Literatur E. V. Donnerstag, den 17. März, abends 8 Uhr, im Logenhaus, Klciststr. 10, Vortrag des Herrn Prof. Dr. Ernst Cassirer (Hamburg): ״Spinozas Stellung in der europäischen Geistergeschichte'‘. Eintrittskarten sind bei Benas Levy, C 2, Spandauer Str. 41, erhältlich. Chewra Kadischa Groß-Berlin. Dienstag, den 15. d. M., vormittags 10(4 Uhr, 7. Adar-Feier auf dem Friedhof Weißensee. (,Treffpunkt: Alte Hallo.) Im Rahmen dieser religiösen Feier wird Herr Rabbiner Dr. Link am Grabe von Frau Dr. Eschclbacher s. A,, die Gedächtnisrede halten. Kostümfest des Bar Kochba-Hakoah. Sonntag, den 20. 3., veranstaltet die Frauen-Turn- und I. Männer-Abteilung in den Räumen des Flugverbandshauses, Blumeshof 17 (Schöneberger Ufer), einen Purim-Kostümball. Es spielen die Freymuth-Synkopators. Karten zu 1,25 M. sind »1 haben: Im Büro des B. K. II., Berlin N 24, Oranienburger Str. 60—63, Tel. Weidendamm 10 03, in allen Abteilungen und an der Abendkasse. Ostjüdische Versammlung. Die von dem Vereine der Stanislauer einberufene Versammlung am 6. März im großen Ge-', meindesaaie nahm einen sehr würdigen Verlauf. Der Vorsitzende Herr Tauber begrüßte Vertreter der Reichsexekutive, der in Berlin bestehenden Verbände, Vereine, Frauenlogen, Landsmannschaften und das massenhaft erschienene Pubükum und hob hervor, daß mit Rücksicht auf die jetzige Lage der Ostjuden in Deutschland der Verein der Stanislauer sich veranlaßt sah, eine allgemein zugänglich Versammlung von Ostjuden mit freier Diskussion einzuberufen. Dr. Taubes schilderte die Entwicklung des Lebens der Ostjuden in Deutschland von der Zeit der Durchwanderung bis zum heutigen Tage und kam schließlich auf die organisatorischen Konflikte unter den Ostjuden in Berlin zu sprechen. Der Referent bezeichnete es als unverantwortlich, gerade jetzt die kleinlichen persönlichen Interessen der tristen Lage, die eine stramme einheitliche Organisation gebieterisch verlangt, voranzustellen. Sein mit Beifall aufgenonimenes Referat gab Veranlassung zu einer leidenschaftlichen Diskussion, an der sich die Herren Frenk. Stern, Furmann, Fett, Leser, Feiwel, Itzkowitz, Tauber, Gofdmann, Grünberg, Oolob. Schönhorn u. a. beteiligten. Von vielen Rednerri wurde die Ansicht vertreten, den Tn Berlin bestehenden zwei Verbänden nur dann beizutreten, wenn die Verschmelzung herfcc'gcführt wird. Nachstehende Resolution wurde fast einstimmig angenommen: ״Die am 6. März tagende,Versammlung der Berliner Ostjuden dankt dem Vereine der Stanislauer für die Initiative zur Einberufung der heutigen Versammlung. Die Versammlung fordert alle an der Entwicklung der ostjüdischen Arbeit in Berlin interessierten Kreise auf, dahin zu wirken, daß' diese Arbeit von einer z e n t ra I e n Stelle aus geleitet wird. Die Versammlung erklärt, daß die in Berlin vorhandenen zwei Verbände nicht als Repräsentanz der Gesamtheit der Ostjuden in Berlin angesehen werden können und wird dahin wirken, daß beide Verbände zu einer Einheitjtusammengeschlossen werden. Sollte dies nicht gelingen, so wird seitens der ostjüdischen Vereine die entsprechende Konsequenz daraus gezogen werden. Die Versammlung nimmt die Erklärung des Vorsitzenden der Reichsexekutive, die Verschmelzung sei anf dem besten Wege, zur Kenntnis und hofft auf das baldigste Gelingen dieser Ver- Handlungen/׳‘ . WC LTV m ־Tןןיןי״** ־ /-Ir.» ■I1 BAND Makkablah. Die tschechische Kreisleitung wird tuf der Melkabiab mit folgenden Mil gliedern beteiligt »ein: Arthur Heriog, Prag; Bruno Bock, Brunn; Walter Kisinsrer, Uh. Hradiste; Ing. Paul Hein, Trnava; Paul Neumann, Podivin: Franz Brada, Teplitz. — Der bulgarische Gesandte in Berlin empfing vom Makkabiweltverbands-Präsidium die Herren Dr. Leiewer, FriedenÜial und Dr. Ascher. Die genannten Mitglieder des Präsidiums trugen dem Gesandten verschiedene Bitten für Paßerleichterung der Teilnehmer aus Bulgarien vor, und er versprach, in Sofia deshalb ru intervenieren. — Die Arbeiten auf dem Sportplatz Tel-Awiw neigen sich ihrem Ende zu. Es sind bereits die ersten Bilder von den Arbeiten eingetroffen. — Vom Makkabi Riga kommt eine Expedition von 135 Teilnehmern. — Die Oberleitung für die ärztliche und hygienische Ueberwachung während der Makkahiah hat Dr. Ernst Simon, Jerusalem, übernommen. — Aus England kommt eine vollständige Hockeymannschaft, ebenso aus Deutschland. Jugoslawien. Der Makkabi in Zagreb hat am 13. und 14. Februar in den Wettkämpfen für die Meisterschaft der Stadt Zagreb im Fechtsport die Meisterschaft der Damen in Florett, die Meisterschäften der Herren in Säbel und Florett davongetragen, welche Siege in der gesamten Presse gefeiert wurden. Deutscher Kreis B$r Kochba-Hakoah Berlin• Makabi-Hazair. Am letzten Sonntag fand in Brieselang die erste Treffabrt das Berliner Makkabi-Harair statt. Bei herrlichstem Wetter fanden sich pünktlieh um 2 Uhr alle Kwuzoth, insgesamt 195 Makkabim und Makkabioth, ein. Nach dem Eröffnungsappell begannen die Sportspiele, die zirka zwei Stunden dauerten. Dann wurden beim Lagerfeupr Ltedfrwettbewerbe durebgefübrt und mit einer feierlichen Wimpelweihe schloß das erste wohlgelungene Treffen unseres Bundes. — Fußball. Die erste Mannschaft wurde am letzten Sonntag ö : 2 vom Lichtenberger Ballspielklub geschlagen. Nachdem im Spiel der ersten Serie ein Unentschieden erzielt werden konnte, erklärt sich die Niederlage der jüdischen Mannschaft nur durch die Schwächung, die die schwere Verletzung eines ihrer Besten am vorhergehenden Sonntag sportlich und auch stimmungsgemäß hervorrufen mußte. Am nächsten Sonntag: Ilakoah I — Bewag I, l/94 Uhr, Sportplatz Sicgfriedstr. — Handball. Die erste Damenmannschaft konnte ihren ununter״ brochenen Siegeszug nunmehr abschließen durch Niederringung des schwersten Gegners, Schwarz-Weiß, mit 1 :0. Durch diesen Sieg wird die Mannschaft Abteilungsmeisterin und rückt in die zweite Klasse auf. Bar Kochba Hamburg. (Spielresultate.) Handball- Abteilung. Bar Kochba I. Herren — H. S. V. I. Herren 5 : 2 (2 : 0). Bar Kochba I. Damen — Hammonia Res. Damen 0:2 (0:0). — Hockey- Abteilung. Bar Kochba I. Damen — Harvestehude Se. Damen 1:4 (1:3); Bar Kochba II. Herren — St. Georg II. Herren 2:0: IV. Herren — Polizei HI. Herren 0:1: V. Herren — St. Georg III. Herren 0:2; I. Junioren — St. Georg I. Jun. 0:0; I. Knaben — Flottbeck III. Knaben 4:0; III. Damen — Flottbeck V. Damen 1:1. — Fußball -Abteilung. Bar Kochba I. Jugend gegen Union I. Jugend 2 : 5 (0: 1); Bar Kochba I. Knaben — Aumteure I. Knaben 2:3. — Schwimm -Abteilung. Die Schwimm- Abteilung erfreut sich allgemeinen Zuspruche». Ej bestehen Damen- und Herren-Riegen für Anfänger, Fortgeschrittene und Nichtichwimroor, so daß auch letztere das Schwimmen unter bewährter Leitung lernen können. Es wird Unterricht erteilt in Springen, Tauchin, Retten usw. Das Schwimmen für Damen und Herren findet jeden Montag von 7 «4—8*4 Uhr in der Badeanstalt lloheweido statt, das Schwimmen für Jugendliche am Donnerstag von 6—6 Uhr in derselben Halle unter Leitung von Herrn Rechter. An beiden Tagen steht uns die Halle allein zur Verfügung. Berichtigung. Der Box-Klub Makkabi legt Wert auf die Fest- Stellung, daß Frau Gold-stein, die sich für die Vorbereitung»- arbeiten in Tel-Awiw zur Verfügung gestellt hat, nicht dem Vorstand des Box-Klubs Makkabi Berlin angehört. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 11. März, abends: In allen Synagogen und Altersversorgungsanstalten: 6.15 Uhr, mit Ausnahme Syn. Lülzowstraßo und Fasanenstraße: 6 Uhr; Syn. Prinzregentenstraß0: 7.15 Ubr; Altersheim Schmargendorf, Bcrkaerslr. 32 (Gottesdienst nach liberalem Ritus): 7 Uhr. Predigten: Neue Synagoge: Salomoniki: Svn. Lindenstraße: Dr. Warschauer; Syn. Lützowstraße: Dr- Wiener: Syn. Fasanenstraße: Dr. Galliner: Syn. Levetzowslraße: Dr. Bergmann; Syn. Friedenstempel: Dr. Prinz; Syn. Prinzregentenstraße: Jugendansprache Dr. Swarsensky; Altersheim Schmargendorf: Dr. Lewkowitz. Sonnabend, den 12. März, morgens: In den Synagogen mit altem Ritus und Altcrsvcrsorgungsanstalten: 9 Uhr; Frübgottcsdienst: Syn. Rvkestraße und Kottbusser Ufer- Ahawas Reim: 6.45 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Syn. Friedenstempel): 7.30 Ubr, Hauptgottesdienst: 10 LTir: Svn. Friedenstempel: 9.30 Uhr; Altersheim Schmargendorf: 10 L'hr (Predigt: cand. Brasch). Schrifterklärung: Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levy; Syn. Grunewald: Dr. Cohn. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Alle Synagoge: Dr. Freier; Syn. Münchener Straße: Dr. A. Levy; Syn. Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: Dr. Bleichrode; Syn. Pestalozzistraßo: Dr. E. Levy. Sabbat- Ausgang: 6.46 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 6 Uhr; morgens in den Synagogen mit altem Ritus (außer Syn. Postalozzistraße): 7 Uhr; in den Synagogen mit neuem Ritus und Svn. Postalozzistraße: 7.30 Uhr. Der für Sonnabend, den 12. März, abends 8 Uhr (Syn. Friedenstempel) angekündigte Vortrag des Herrn Prof. Dr, J, Elbogen findet erst am 19. März statt. Geschäftliche Mitteilungen Wir machen unsere Leser auf die günstige Gelegenheit, am h. April von Neapel nach Haifa mit dem Luxus - Motorschiff ״Saturnia“ zum Preise von RM. 189. - an zu reisen, aufmerksam. Näheres durch Cosulich Line, Berlin NW 7, Unter den Linden 4ל (siehe auch Inserat). * Wir verweisen unsere Leser auch an dieser Stelle auf das günstige Angebot der neu eröffneten Weinkeilerei Joseph Goldscntnlat, Berlin. (Herr Goldschmidt war zehn Jahre als Geschäftsführer bei der Import-Ges. Palästina tätig.) * Bad Mergentheim. Der Kurbetrieb wird auch in diesem Jahr in völlig unveränderter Weise durebgeführt unter Führung einer neugebildeten Betriebsgemeinschaft. Nachdem auch in den Wintermonaten eine erfreuliche Anzahl von Besuchern sich eingestellt batte, nehmen nun die in der Winterpause geschlossenen Häuser ihre Betriebe wieder auf. Als erstes wurde die Kuranstalt Hoben- 1 o h 9 unter unveränderter, langjähriger ärztlicher und Wirtschaftlicher Leitung am 1. März wieder eröffnet. Dieses Haus eignet sich besonders für Winter- und Frühjahrsküren, da sich im Untergeschoß eine eigene Bäderanlage befindet, die mit Aufzug von allen Etagen bequem zu erreichen ist und wo alle Arten von Rädern usw. verabreicht werden. (Siehe Inserat.)