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Jüdische Rundschau · 1932-03-08 · Heft 19 (8.3.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 19 (8.3.1932)
Date
1932-03-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 94 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 19, 8. m. 1932 XII. Kartelllag des K. J. V. Wir erhalten folgenden Bericht: Am 28 und 29. Februar fand in Berlin der diesjährige Kartelltag des K. J. V. statt, der aus allen Teilen des Reiches besonders gut beschickt war. Dem Kartclltag ging eine Aktiventagung voraus, die am 27. Februar durch einen gelungenen hebräischen Abend eingeleitet wurde. Am nächsten Tage wurden von der Aktivitas, anschließend an ein Referat von Bbr. W y d r a , Berlin, Fragen der Struktur des Bundes und Erziehungsfragen besprochen. Am Nachmittag wurde die Hoch- Schulpolitik behandelt. — Der erste Tag des Kartelltages war der Uenerakiebatte über den von dem Kartellpräsiden, Bbr. Egon R osenberg, abgelegten Rechenschaftsbericht gewidmet. Dem Präsidium wurde nach einer eingehenden Besprechurig insbesondere der inneren Fragen des Kartells De- Charge erteilt. Seine ganz besondere Verehrung und Liebe brachte das Kartell seinem scheidenden Präsiden, Egon Rosenberg, zum Ausdruck, unter dessen Führung das K. J. V. in den letzten zwei Jahren einen bedeutenden Aufschwung genommen hat. Für die erfolgreiche zionistische Arbeit, die Egon Rosenberg an dieser verantwortungsvollen Stelle geleistet hat, ist ihm weit über den Kreis des Kartells hinaus vom deutschen Zionismus zu danken. - Eine besonders gelungene gesellige Veranstaltung der V. J. St. Hastnonaea, Berlin, die ihr dreißigjähriges Stiftungstest feierte, schloß diesen Tag ab. Am Montag fand unter aktivster Beteiligung der Bundesbrüder eine Debatte über das Thema ״Zionismus — Kommunismtis“ statt, die Kurt Blumerifeld im Anschluß an einen von Gustav Krojanker in der Jiibiläumsfestschrift der Hasmonaea veröffentlichten Artikel mit einem Referat einleitete, in dem er die Probleme von unserer jüdischen Situation aus gesehen klarlegte. Die anschließende Debatte klärte viele Fragen des heute so stark umkämpften Gebietes unserer Ideologie. Am Abend wurde das neue Präsidium, bestehend aus Präside: Paul Hirsch; Vizepräside: Heinz Gerling, Rudi Abraham, Georg Hirsch, Konrad Jacoby, Hans Klee, Hermann Leiewer, Hans Lipschitz, Ernst Marcus, Hans Rothschild, Kurt Stein und Hermann Tumbowsky, gewählt. — Der Kartelltag ist besondere gelungen. Eine starke zionistische Jugend hat durch den Eindruck dieser Tage einen Impuls für die Arbeit des nächsten Jahres erhalten. ״Simche“ Jüdische Kleinkunst-Bühne. (Gastspiel im Theater im Palmenhaus. Kurfürstendamm 193.) Nach den vielen Erfahrungen, die man bisher in Berlin — abgesehen von der ״H a b i m a“ und den ehemaligen ״W i 1 n a e r n“ — in jüdisehen Theatern und Kabaretts oder Kleinkunstbühnen gemacht hat, begibt man sich zur Premiere der Kleinkunstbühne ״Simche“ mit ziemlich herabgeschraubten Erwartungen. Diese Kleinkunstbühne ist von einem Kollektiv ins Leben gerufen und nennt sich ״Deutsch-jüdisches Theater“. Der Name ״Simclie“ soll zum Ausdruck bringen, daß in dieser Zeit der allgemeinen und der besonderen jüdischen Not ein klein wenig Freude nötig ist. Die Anbringung der Plakate auf dem Kurfürstendamm hat in manchen jüdischen Kreisen Mißfallen erregt. Offenbar herrscht in jenen Kreisen die Angst, Hitler und seine Freunde könnten erfahren, daß es in Berlin und zumal auf dem Kurfürstendamm Jaden gibt. Bei derartig harmlosen Unternehmungen sollte man, wenn das auf der Bühne Dargestellte keinen besonderen Anlaß dazu gibt, lieber derartige ״politische" Erwägungen unterdrücken. Was die ״S i m c h e“ anbelangt, so ist man angenehm enttäuscht. Das Kollektiv, bestehend aus dem Conferencier Paul Siegner, Michael Rasumny, Henny Lehmann, Raffael Schaffer, Goiner, Dora Bartonoff, Simon Berkowitz und Felicia Tennenbaum (am Klavier), bemüht sich nach Kräften, fern von leider sonst üblichen kabarettistischen Zoten, Kunst zu bieten. Die Seele des Lfnternehmens ist Michael Rasumny, ein Reinhardt-Schauspieler, der den besten Willen hat, jiddisch zu sprechen. Besonderer Erwähnung verdient Henny Lehmann, eine Nichtjüdin, die jiddische und chassidische Lieder virtuos vorzutragen versteht. Auffallend ist, wie diese Westeuropäerin, die kaum Gelegenheit hatte, jüdisches Milieu kennenzulernen, Ton und Geste ostjüdischer Menschen wiederzugeben vermag. Dora Bartonoff, ein Zögling des Habima-Kreises, tanzt Chassidim-Tänze und den Bettlertanz aus dem Dy buk hinreißend. Diese junge Künstlerin sollte den Weg in die Habima zurückfinden. Die aufgefülirten Sketchs von Dymow (״Nudnik“), Awertschenko (Chaim Klotz) und ״Der 1 e b e d i k e r Mess“ (Autor nicht angegeben) sind nicht aus dem jüdischen Leben entnommen, wie überhaupt die Auswahl der Lieder und der einzelnen Nummern sicherlich noch dem Zwecke entsprechender getroffen werden könnte. Der Conferencier Paul Siegner, ein Wiener, sprudelt ununterbrochen Apercus und W'itze hervor. Bei aller Anerkennung seines Bestrebens wäre weniger in diesem Falle mehr. Die Gesinnung (in künstlerischer und in jüdischer Hinsicht) des Kollektivs ist lobenswert. Wenn man den Maßstab höchster Ansprüche stellt, dann versagen in der Gegenwart alle Kabaretts und Kleinkunstbühnen in Berlin. Wenn man jedoch von der Gegebenheit des neuzeitlichen Kabarett-Betriebes ausgeht, dann bildet ״Simche“ eine rühmenswerte Ausnahme. Mit gutem Gewissen kann der Berichterstatter den Besuch dieser Kleinkunstbühne empfehlen. Man verlebt einige heitere Stunden und verläßt das Pahnenhaus ohne bitteren Nachgeschmack. Und dies will schon sehr viel bedeuten. k. k. Duisburg. In der Nacht zum 26. Februar wurden das Jüdische Gemeindehaus und zahlreiche andere Häuser, in denen Juden wohnen, mit großen Hakenkreuzen und den Worten ״Tod den Juden!“ und ״Juda verrecke!“ bemalt. Alt unsere Leser! Wir bitten untere Leser, sich bei allen Gelegenheiten unsere» Inseratenteils zu bedienen und erklären uns bereit, bei direkter Zuweisung von Familleniuizeigen,Stellenangeboten, Kauf- und Verkaufgesuchen einen Sonder •Rabatt von 25°/״ einzuräumen. Für Stellengesuche behalten unsere bisherigen Ausnahmepreise (50% Rabatt) Geltung. Bei Aufgabe von Gelegenheitsanzeigen bitten wir, diesen Gutschein mit einzusenden. Jüdische Rundschau Inseratenabtelluns Berlin W15, MtlnaktstraBe 10 Vermischtes Jüdische Schule, Klopstockstraße 58 (1 Minute vom Bahnhof Tiergarten). Anmeldungen für Schule und Kindergarten am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeder Woche von 12 bis 13 Uhr bei der Schulleiterin Frau Nathan. — Kinder, die einen weiten Schulweg haben, können von den verschiedenen Sammelsfellen aus regelmäßig in Begleitung von Lehrerinnen hin- und zurückfahren. Der Jüdische Schulverein E. V. veranstaltet am Sonnabend, dem 12. März, abends 8(4 Uhr, in der Singakademie einen Liederabend von Frau Madclcine G r e v. Hebräische und jüdische Gesänge von Joel Engel, Bloch, Milhaud und Ravel und internationale Lieder. Am Flügel: Gilberte Lecompte. Karten von M. 3,— bis 8,— erhältlich bei Bote u. Bock, Leipziger und Tauentzienstr,, und A. Wertheim (in allen Filialen). Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Das Sommerhalbjahr beginnt am Dienstag, dem 7. April. Neuanmeldungen für alle Klassen, auch für Anfängerkurse, werden schon jetzt entgegengenommen. Für die Anfängerkurse wird die Kenntnis des Lesens vorausgesetzt. N. Berggrün, Gmnewald, Trabener Str. 2; Tel.: Brabant 501. Jüdische Volkspartei. Vom Büro der Volkspartei wird mitgeteilt, daß die Uhren-Aktion endgültig beendet ist. Die Uhr ist um 11 Uhr 43 Minuten 50 Sekunden stehen geblieben. Die unter Siegel verwahrte Uhr wurde am 19. Februar d. J, vom Notar geöffnet, der das oben mitgeteilte Ergebnis protokoliarisch festgestellt hat. Verband Jüdischer Studenten-Vereine ln Deutschland e. V. Asro und Alomis, Mitglieder der Wilnaer Truppe, nach einer erfolgreichen Tournee durch die Schweiz, zu kurzem Aufenthalte in Berlin, werden voraussichtlich am Sonnabend, dem 19. März d. J., im Rahmen einer Veranstaltung unseres Verbandes vor das Berliner Publikum treten. ״Freie Tribüne“ im Beth-Am Iwri. Am Sonnabend, dem 12. März, abends 8(4 Uhr, findet im Beth-Am hvri, Kurfürstendamm 61, die zweite Veranstaltung der ״Freien Tribüne“ statt. Bisher sind folgende Themavorschläge (durch den Fragekasten) eingegangen: 1. ״Der Fall ßentwich und der Zwischenfall an der Hebräischen Universität in Jerusalern.“ 2. ״Die Beziehung der Zionistischen Organisation zur hebräischen Kulturbewegung.“ 3. ״Der Haschomer Hazair und Sowjetrußland.“ 4. ״Der Lehrerstreik in Palästina“ u. a. m. Der große Erfolg und die lebhafte Beteiligung, die die erste Veranstaltung der ״Freien Tribüne“ aufzuweisen hatte, hat den Beweis für das Bedürfnis an einer derartigen Aussprachemöglichkeit erbracht und wird wohl in Anbetracht der aktuellen Fragen, die zur Debatte stehen, eine große Anzahl der Beth- Am-Freunde versammeln. Konzertabend im Beth-Am. Aus der Erkenntnis heraus, daß jüdische Konzerte infolge ihres anspruchsvollen Hörerkreises allmählich ein ebenso hohes Niveau erreichen und sich immer mehr von allem Dilettantismus, Kompromiß befreien müsse, veranstaltet das Beth-Am in letzter Zeit Abende, die auf dem besten Wege sind, das wünschenswerte Mindestniveau zu erreichen. Eine wichtige Funktion dieser Veranstaltungen liegt darin, daß junge jüdische Künstler herangezogen werden, die dadurch eine sympathische Ermöglichung ihres Debütierens erhalten. Der letzte Abend begann mit hebräischen und deutsehen Rezitationen von Manfred Geis. Manfred Geis gehört zu den wenigen Rezitatoren mit wirklicher Haltung. Sein wohlgebildetes Organ verrät ״Gesinnung“ und Intelligenz. Seine gute Sprechtechnik in Verbindung mit einer natürlichen jüdischen Musikalität — die sich besonders in dem ״Nigen“ des 19. Psalm es äußerte, bieten für das Werthafte, was er vertritt, das adäquate Fundament. — Es folgten Klaviervorträge des sehr begabten Gustav Sa bei, dessen Tonkultur jedoch noch der grundlegenden Schulung bedarf. Auch rein geschmacklich und gestalterisch ließe sich da noch allerhand einwenden. Trotzdem waren die Vorträge Sabels wohl das Interessanteste an diesem Abend. Dann spielte die ausgezeichnete Geigerin Edith Bertschinger mit starker Empfindüng und gesättigtem — manchmal etwas zu weichem Ton — die unvermeidlichen ״Chassidischen Stimmungen“ von Ernest Bloch sowie ein sehr bekanntes ostjüdisches Wiegenlied in der Bearbeitung von Joseph Achron, ausgezeichnet von P. Stadien begleitet. — Den Schluß bildeten hebräische, jiddische und russische Lieder, die Lucy Gilbert mit ihrer wunderschönen Sopranstimme sang und Mathilde Torczyner hegleitete. Alice Jacob-Loewenson. Die Telegramm-Adresse der Z. V. f. D. und aller Büros Meinekestr. 10 ist ״O r g h i p“. Sparen Sie bei Telegrammen an uns durch Verwendung der Telegramm-Adresse. Stellenangebote. Für ein neu zu gründendes juristisches Büro wird ein organisatorisch befähigter, energischer, zuverlässiger junger Jurist evtl, auch Rechtsanwalt gesucht. — Niederlassungsmöglichkeiten für Zahnärzte können in zwei Städten Ostpreußens nachgewiesen werden. — Praxisräume mit chirurgischer Einrichtung sind zu günstigen Bedingungen zu übernehmen. — Günstige Assistenteilsteile für serologisch vorgebildeten Arzt zu vergeben. —- Für praktischen oder Augenarzt kann günstige Nicderiassmigsmöglichkeit in Berlin nachgewiesen werden. — Auskünfte erteilt das Büro des K. J. V., Bleibtreustraße 50. Arbeitsnachweis. Wir suchen zu Ostern d. J. für die zur Schulentlassung gelangenden Jugendlichen dringend handwerkliehe Lehrstellen, und zwar für Knaben: in der Schneiderei, Kürschnerei, Schlosserei, Feinmechanik, Elektrotechnik, Bäckerei und Konditorei. Für Mädchen: in der Schneiderei, Wäschenäherei, Einrichtung und Großbetrieben der Hauswirtschaft. — Am 14. März, abends 7 Uhr, Rosenstr. 2—4: öffentliche Schüler- Versammlung der jüdischen Berufsberatung mit dem Thema: ״Jüdische Jugend in der Wirtschaftskrise“. Interessenten (nur Schüler und Schülerinnen) sind herzlich eingeladen. Jüdischer Arbeitsnachweis Frankfurt a. M. Eine große Anzahl junger Mädchen, die Ostern die Schule verlassen, bangt um die Möglichkeit, eine Lehrstelle zu finden. Die Unterbringung der Schulentlassenen ist eine der Hauptaufgaben des Unentgeltlichen Arbeitsnachweises der weiblichen Fürsorge, Frankfurt a. M., Langestr. 3, Tel. 25 462. Jüdische Arbeitgeber! Nehme jeder, dem es irgend möglich ist, ein jüdisches Mädchen in die Lehre. Melden Sie uns bitte sofort Ihre Vakanz. Frankfurt a. M. Zionistische Schülergruppe (Z.S.G.). Am 12. März, abends 8(4 Uhr, wird im Jüd. Jugendheim, Eschersheimer Landstr. 65 (II. Stock, großer Saal), die Frage: ״Können wir den Antisemitismus wirksam bekämpfen“, erörtert werden. Der Syndikus des C.-V., Dr. Martin Marx, wird vom deutsch-jüdischen und cand. med. F. Saatberg vom zionistischen Standpunkte aus die Frage beleuchten. Anschließend Diskussion. Gäste willkommen! הנשף השני של הבמה החפשית בבית־העם העברי. במוצ״ש. 12 במרץ ב ®8 בערב יתקיים בבית־העם העברי הנשף השני של הבמה החפשית על הפרק העלו עד עפשו(מתוך ארגז הבמו, החפשית) שאלות אקטו¬ אליות אלה: 1) שאלת בנטוויטש והמהומות במכללה העברית בירושלים. 2) יחס הציונים אל שאלת התרבות העברית. 3) השומר הצעיר ורוסיה הסוביטית• 4) שביתת המורים בארץ ישראל ועוד. Berliner Kniender Berliner Zion. Vereinigung. — G r י •ן ■ן ״• S a v i g n y p 1 at z. Mittwoch, den 9. März, abends 8(4 Uhr, im Beth-Am, Kurfürstendämm 61. Herr S. Adler-Rudel: ״Zur Wirtschaftslage der Juden in Deutschland". Frauen-Arbeitsgemelnschaft für Palästina. Montag, 14. März, abends 8(4 Uhr, 9. Abend im Schulungskurs 11 s: Beginn des IL Teiles ״Die aktuelle Judenfrage der Gegenwart“. Herr K 1 i n o f f spricht über das Thema ״Lage der Juden im Osten und die nichtzionistischen Lösungsversuche". — Gruppe L i c h t e r f e 1 d e: Dienstag, 15. März, nachm. 5 Uhr, Arbeitssitzung. Daran anschließend um B Uhr Geschichtskursus untör Leitung von Herrn Rabbiner Dr. Nobel. Bei Frau Bloch, Ehrenbergstr. 33. Gäste willkommen. Hechaluz. 16. März T e 1 - C h a y - F e ie r in den Sophien- Festsälen, Sophienstr. 17—18, abends 20 Uhr. Programm: Chor des Brith-Haolim und Kadimah, hebräischer Sprechchor, Orchester unter Leitung von Jehuda. Scherlok, Ansprachen von Kurt Blumenfeld und Moscheh Schapiro. Eintrittskarten h 0,20 M. für Jugendliehe und 0,40 M. für Erwachsene, im Bür« des Hechaluz und bei den Jugendlnmdcn erhältlich. Brith Haolim. 1 ת u gah Süden. Sonntag, den 20. März, 1 all I hr, im Luisen-Theater, Reichenberger Str. 34, Matinee. Programm: Der Tonfilm ״Drevfus“ : ein Theaterstück, aufgeführt von den''Jüngeren; Chor. Eintritt ‘50 Pf., Kinder 25 Pf. Karlen sind zu haben: Meinekestr. 10 und im Jugendheim, Britzer Str. 19. Poale Zion —• Gruppe Nord. Donnerstag, den 10. März, abends 8(4 Uhr, spricht im Heim, Artillerie»tr. 6, Chawer Dt. Fritz Loewenstein über: ״Die Zukunft der jüdisch-arabischen Be- Ziehungen“. Gäste willkommen. Russisch-jüdischer Klub. Mittwoch, den 9. März, 81,4 Uhr abends, in den Räumen de4 ״Schalom-Aleichem-Klubs", Lutherstr. 48. Vortrag in russischer Sprache von Herrn Prof. B. Brutzkus über: ״Die Ergebnisse des Fünfjahresplans". Jüdische Friedenskundgebung. Dienstag, den 15. März. 8 Uhr abends, in der Aula der Gemeindcschulc, Joachimsthaler Str. 32. Programm: Rezitationen: Erna Feld; Dr. Alfred Nossig: ״Von dgr Schule des Friedens“. Vorträg«: Prof. Georg Bernhard (Thema wird bekanntgcgcbenl: Superintendent Joachim Ungnad, Vors, des ״Evang. Friedensbundes" : ״Die Gottesordnung der Gesellschaft. — Zwangskollektiv oder Gemeinschaft? “ Religiöse Gesänge: Oberkantor L. Gollanin. Rodef Zedukoh-Ball. Sonnabend, den 12. März, abends 8 Uhr, in den Räumen des Brüdervereinshauscs, Kurfürslenslr. 116. Kapelle Eddy Walis vom Eden-Hotel, unter persönlicher Leitung des Dirigenten. Eintritt 2 M. ^CujdlutuMcÄje, UND BLUMENSPENDEN täst man ab durch Naüonai/ontis * TtUgrammt und Baum• tpvndjtn }iir Palästina/ Telegramm« au 1 Mark bei allen VcrtraumsUuten. Ein Baum kostet 6 Mark, urfr senden «in« Benachrichtigung an di• auf gegeben# Adrtss• und druck••* di* Gratulation in» Aus u>« <« ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15* Meinekesiraß« IO. Telefon« 11 Bismarck 7165 Poaiacb•ck - Konto t Berlin 28247!111!11i1ni1i!1t!!in!11111f!1!11H!1!!1ii11!1!1n!111!111tn!111n111n1m!11i!111m1m111m1!11111mj111mim! 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März Cyraao von Btrgme Schiller-Theater 8. Marz Dl« endlose Straße 9. März Dia oadloao Straße 10. Marz Doktor Klaas 11. März Dia aadloso Straße Dentsches Theater Vor Soaaaaa&targa&g Dentsches Kflnstierthealer Roalatta Theater am BUloWpiatz Androklu, and der L8we Grobes Schauspielhaus Holiatae, EriMtltragen Kleines Theater Die Maaaafalle Lettins-Theater Morgan gabt '1 ■■■ gut Eine Anzeige in dieser Größe kostet 6.—Mk. für Abonnenten nur 4.50 Mk. (ausgenommen Geschäftsanzeigen) iimmiiiiiiwiiiiiiiiiiiiiiiMiii Dauerndes Inserierst! bringt dauernd Qeuiinn IllllllillliillllSlllllilllill Verantwortlicher Redakteur: Dr. Werner Bloch, Berlin ־ Wilmersdorf. Verlag: Jüdische Rundschau G.m. b. H., Berlir»W15. Verantwortlich für den Inseratenteil: & Segcü, Berlin« Wilmersdorf. Aaz.-Verw,: Jüdische Ruodachau G.oub.hi, Berlin W15, Meinekestr. 10 S^fricd Sfibokm, Bcriia ־״Bchvflcbfirg.

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