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Jüdische Rundschau · 1932-02-23 · Heft 15 (23.2.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 15 (23.2.1932)
Date
1932-02-23
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
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Seite 74 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 15, 23. II1932 Gruppenverband Thüringen• Unsere Tagung fand am 14. Februar im Restaurant Stadthaussaal statt. Die Betciligütig auch der Jugend war sehr zahlreich und fast alle Gruppen waren vertreten. Wir hatten die Freude, Herrn Kurt Blumenfeld narb seiner langen Krankheit wieder bei uns zu sehen. Fr referierte über das Thema ״Zionistische Arbeit und Orientierung“ und gab uns ein klares Bild über die innere und äußere Lage, über die Arbeit, die geleistet wurde, über die Erfolge, die sie gezeitigt hat und über die zu leistende Arbeit. Die Diskussion dauerte von 13■ 170 Uhr, nur unterbrochen von einer einstundigen Mittagspause. Es beteiligten sich an ihr die Herren Dr. Noack, Dr. Schramm (Gotha), Bernsoii (Weimar), Dr. Wolfheim, Dr. Klein, Dr. Lippmann, Kaufmann, Poteschmann (Erfurt). Herr Israelski berichtete, daß die Arbeit in den verschiedenen Gruppen, besonders in Nordhausen, gut war. Die Wahl eines ersten Vorsitzenden soll wegen der Uebersiedlung von Israelski nach Palästina demnächst stattfinden. ־— Am Abend hielt Blumenfeld in einer gemeindeöffentlichen Versammlung im ,,Erfurter Hof“ einen Vortrag über ״Zionismus und neudeutsclier Nationalismus“. Die Beteiligung auch von Nichtzionisten und christlichen Besuchern war ungewöhnlich groß. Der Saal war bald überfüllt und mußte nach Beginn des Vortrags geschlossen werden, wodurch viele leider keinen Einlaß finden konnten. Nach Schluß des Vortrags dankte nichtendenwollcnder Beifall dem Redner für die Tiefe seiner Ausführungen, die von der Kraft und Stärke der Ueberzeugung getragen waren und sich der großen Zuhörerschaft mitteiltcn. C. S. Briefe an die Redaktion Zionismus und ״Jewsekzianismus" Dresden, 12. Februar. An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ Berlin Es wäre vorzuschlagen, daß bei den Auseinandersetzungen, die der Zionismus gegenwärtig mit der roten Assimilation durchzuführen hat, es nicht mehr ״Zionismus und Kommunismus“, sondern ״Zionismus und Jewsek/ianismus“ heißen soll. Die beständige Gegenüberstellung von Zionismus und Kommunismus erweckt der! Eindruck, als bestände ein grundsätzlicher Gegensatz zwischen den beiden. Zionismus und Kommunismus als solcher sind aber zwei Bewegungen, die sich gegenseitig, wie es die ״Jüdische Rundschau“ schon mehrmals hervorgehoben hat und Wie es jeder klardenkende Mensch versteht, nicht ausschließen. Und tatsächlich hat der deutsche Kommunismus bisher vernünftigerweise vom Zionismus gar keine Notiz genommen. f Die feindliche Haltung dem Zionismus gegenüber ist bloß eine Provokation seitens der jüdischen Kommunisten, deren Anfänge in den Untaten der berüchtigten Jcwsekz.ia wurzeln. Das Wesen und Treiben dieser ״jüdischen Sektion“ wird wollt in den zionistischen Kreisen mehr oder weniger bekannt sein. Daher soll hier ihrer nur mit ein paar Worten Erwähnung getan werden. Nach der kommunistischen Revolution in Rußland traten die jüdischen Kommunisten, dank ihrer Schreibkunst, die bekanntlich sonst in Rußland sehr spärlich gesät ist, in den Aemtern und in den Schreibstuben in einer Fülle auf, die unliebsames Aufsehen hervorrief. Um diesem gefährlichen Zustände ein Gegengewicht zu schaffen, trachteten die jüdischen Kommunisten ihre hingebungsvolle Anhänglichkeit und Treue dem Kommunismus gegenüber in möglichst auffälliger Weise an den Tag zu legen. Dazu boten sich ihnen die Juden als die ״ihrigen“ und als die schwachen in jeder Hinsicht als das geeignrtste Objekt unfreiwillig dar. Dabei verfuhren sie folgerichtig nach dem Grundsatz: ״Wenn du nicht mein Freund bist, so bist du mein Feind“ und betrachteten alles Jüdische, das sich nicht direkt zum Kommunismus zählte, als dessen Feind und behandelten es demgemäß. Die Verfolgungssucht gegen das Judentum und seine geistigen Güter und insbesondere gegen den Zionismus als impulsivsten Teil des Judentums bürgerte sich in den jüdisch-kommunistischen Kreisen allmählich immer mehr ein, bis sie zum wesentlichen Bestandteil ihrer kommunistischen Weltanschauung wurde. Daß es den jüdischen Kommunisten in Deutschland nicht gelinge, wie es der Jewsckzia in Rußland gelungen ist, diese falsche Auffassung vom Zionismus in die nichtjüdischen kommunistischen Kreise einzuführen, hat gegenwärtig eine wichtige Aufgabe des deutschen Zionismus zu sein. Bei der aktuellen Auseinandersetzung soll immer nachdrücklich betont werden, daß der zionistische Kampf dem falschen Geist der J e w s e k z i a gilt, keinesfalls dem Kommunismus als solchen. Seine Stellung zum Kommunismus hat selbstverständlich jeder einzelne zionistische Mensch mit sich abzumachen. Um aber den bösen Geist zu bezeichnen, um dessen Bckämpfung es dem Zionismus geilt, ist das neu zu schaffende Wort ״Jewsekzianismus“ vorzuschlagen. Dieses Wort, zionistischerseits in der Diskussion so weit nur möglich statt ״Kommunismus“ gebraucht, wird viel zur Klärung der Frage beitragen. Mit Zionsgruß L. Konblüth, Dresden. Die Telegramm-Adresse der Z.V.f.D. und aller Büros Mcinekestr. 10 ist ״Orghip“. Sparen Sie bei Telegrammen an uns durch Verwendung der Telegramm-Adresse. nr. 8 nur ,.sshriiienreiiie ner Jüdiscnen Runaschau״ ■r.liitadrgiHttr: Zum Problem des neuen deutschen Nationalismus Eine zionistische Orientierung gegenüber den nationalistischen Strömungen unserer Zeit. ■k Preis 0.80 RM. zuzüglich 0.10 RM. für Porto. ★ Außerdem sind folgende Schriften erhältlich: Kurt Blumenfeld, Im Kampf um den Zionismus . % * 0,30 Dp. Felix Weltsch, Judentum und Nationalismus 0.50 Dp. A. Barth, Orthodoxie und Zionismus 0.50 Literaturverzeichnis zum Fragengebiet; ״Zionismus und Palästinaaufbau“ ... 0.30 Die jüdische Idee und ihre Träger. Beiträge zur Frage des jüdischen Liberalismus und Nationalismus 0.60 Sch. Goreük, Herzt in seinen Tagebüchern «,««». 0.50 Dokumente zur Palästina«Politik 1929 30 ..... 1.— Das englische Weißbuch Uber Palästina (1930) . . * 0.30 Zu beziehen gegen Voreinsendung des Betrages durch; Zionistische Vereinigung lür Deutschland Berlin W 15 / Meinekestraße 10 Postscheck - Konto: Berlin Nr. 8(j9l. Aus den Gemeinden Hamborn. Die Regierung lehnte es erneut ab, den Satzungsentwurf der Jüdischen Gemeinde zu genehmigen, wenn nicht die Karenzzeit beseitigt und das passive Frauen- Wahlrecht gewährt würde. Die Liberalen weigerten sich wiederum, der Auflage der Regierung zu entsprechen. Durch diese Taktik haben sie es verstanden, die Repräsentantenwählen schon etwa 3 Jahre lang hinauszuzögern. München. Wir erhalten folgende Mitteilung: Nachdem bcreits eine ganze Anzahl jüdischer Gemeinden in Deutschland mit dem vor einiger Zeit gegründeten gemeinnützigen Verein ״Familienschutz“, der bekanntlich eine Hinterbliebenen- Versicherung der Mitglieder jüdischer Gemeinden auf gemein-!hitziger Grundlage durchführt, einen Empfehlungsvertrag abgeschlossen haben, hat nunmehr auch der Rat des Bayerischen Landesverbandes Israelitischer Gemeinden einen Empfehlungsvertrag mit dem gemeinnützigen Verein Familiensclmtz abgeschlossen. Der Verband empfiehlt in seiner offiziellen Vcr- Öffentliehung den Mitgliedern in ihrem eigenen Interesse den Beitritt in den gemeinnützigen Verein Familienschutz. Das Budget der Wiener Isr. Kultusgemeinde. Die Budgetdebatte in der Israelitischen Kultusgemeinde ist nach zweitägigen lebhaften Auseinandersetzungen zwischen den Parteien soeben beendet worden. Das für das Jahr 1932 präüminierte Budget betrifft rund fünf Millionen Schillinge. Etwa 39 0׳;״ des Gesamtbudgets sind Fürsorgezwecken gewidmet. Vermischtes Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der Repräsentanten-Ver: ammlung findet Donnerstag, den 25. Februar, abends 9 Uhr, im Sitzungssaal, Oranienburger Straße 30, I, statt. Der XII. Kartelltag des Kartells Jüdischer Verbindungen findet am 28. und 29. Februar in Berlin im Logenhaus, Kleiststraße 10, statt. Beginn der Tagung, die für Angehörige des Kartells öffentlich ist, an beiden Tagen um 10(,י Uhr. Auf der Tagesordnung stehen: Beratungen über die Gründung einer Kreditgenossenschaft, Verwirklichung eines Palästinaprojektes, Neuwahl des Präsidiums und ein Referat von Bbr. Krojanker über ״Kommunismus und Zionismus“. Dem Kartelltag voran geht eine Aktiventagmig, die am 26. Februar mit einem Neshef im Heim des K. J. V., Bleibtreustr. 50, eröffnet und am 27. Februar im Gartensaal des Logenhauses, Kleiststr. 10, fortgesetzt wird. Auf dieser Tagung werden vorwiegend Angelegenheiten des jungen Kartells behandelt werden. — Am Sonntag, dem 28. Februar, abends, treffen sich die Teilnehmer des Kartelltages bei einem geselligen Abend, dessen Vorbereitung die V. J. St. Hasmonaea-Bcrlin anläßlich ihres öOsemestrigen Bestehens übernommen hat, im großen Saal des Logenhauses, Kleiststr. 10. Jüdische Schule, Klopstockstraße 58 (1 Minute vom Bahnhof Tiergarten). Anmeldungen für Schule und Kindergarten am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeder Woche von 12 bis 13 Uhr bei der Schulleitcriu Frau Nathan. — Kinder, die einen weiten Schulweg haben, können von den verschiedenen Sammelstcllen aus regelmäßig in Begleitung von Lehrerinnen hin- und zurückfahren. Die Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina veranstaltet am 8. März, nachmittags -IV:* Uhr, im Brüdervereinshaus, Kur- ן fürstenstraße 115/116, ihren alljährliche״ großen Werbetee. I Dr. Werner Bloch wird über ״Jüdische Würde in antisemitischer Gefahr“ sprechen. Außerdem wird die Truppe Barak, die mit ihren Sprechchor-Aufführungen großen Erfolg hat, ״Judennot und Schicksale“ darstellen. Wir glauben, daß diese Veranstaltung, die sich mit den Problemen der Gegenwart auseinandersetzt, für alle unsere Mitglieder und Freunde von außerordentlichem Interesse sein wird. — Karten zum Preise von 1,80 M. cinschl. Teegedeck im Büro der Frauen-Arbeitsgemeinschaft, Meinekestr. 10 (Bismarck 7165). Palästina-Handarbeiten — für Geschenkzwecke besonders geeignet -־ im Büro der Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina, Meinekestr. 10, Bism. 7165, bei Frau Lotte Engel, Levetzowstr. 12a, III, Tierg. 2390, und bei Portz ft Co., Pariser Straße 31 (Nähe Olivaer Platz), Laden. Große Auswahl in Kinder- und Damenkleidern, Decken, Barchesdecken, Mazzothfaschen, Schmucksachen usw. Galerie J. Casper, Lützow-Uter 5, eröffnet Sonntag, den 28. Februar, 12 Uhr, die erste Kollektivausstellung von Olga Rubin-Wien, mit Oelbildern und Zeichnungen. Der Jüdische National-Fonds München veranstaltete am 31. Januar, nachmittags 5 Uhr, einen Tanz-Tee, der sehr gut besucht war. Die Stimmung war außerordentlich gut und der materielle Erfolg sehr zufriedenstellend. Der Wunsch auf Wiederholung wurde von vielen Seiten geäußert. Zionistische Schülergruppe (Z. S. G.), Frankfurt a. M. Am Sonnabend, dem 27. Februar, abends 20 Uhr, findet im Jüd. Jugendheim, Eschersheimer Landstr. 65 (il. Stock, großer Saal), ein Kontradiktorischer Abend über das Thema: ״Liberalismus —- Zionismus“ statt. Es referieren die Herren: Artur Astheimer (jüd.-liberale Jugendgemeinschaft), Dr. Moses König (Zeire-Misrachi), Georg Guthmann. Anschließend Diskussion. Das Raphael Jeannette Ettlinger-Heim in Hofheim (Taunus) nimmt während der Oslerferien ah 2.3. März 1932 Kinder, sowie junge Mädchen und Frauen zum ermäßigten Salze auf. Anmcldungen baldigst erbeten an die Leiterin Erl. Friederike Heller, Hofheim (Taunus). Kapellenstr. 12. Niederlassungstnöglichkeit bietet sich für praktischen Arzt in Mittelstadt Ostpreußens. — Für 2 Apothekerinnen werden Assistentenstcilen gesucht. — Bundesbruder sucht zahnärztliche Vertretung während der Semesterferieu. Auskünfte erteilt das Büro des K. J. V. _ Berliner Kalender Berliner Zionistische Vereinigung. Sonnabend, den 27. Februar, um 81(. Uhr, im Barhsaal, Lützowstraße 76, große öffentliche Kundgebung zur 30-Jahr-Fcicr des Keren Kajemeth Lejisrael, Marlin 13 u b e r: ״Volk und Land". Karlen ä M. 2,—. 1,— und 0,75 bei Wcrlheirn, Bote & Bock und B.Z. V., Meinekestraße 10, Jugendkarten, nur Vorverkauf durch dio Jugendbünde, M. 0,25. Wegen des zu erwartenden Andranges wird dringend empfohlen, sich rechtzeitig im Vorverkauf Karten zu sichern. .— Gruppe Hansa - Platz: Montag, den 29. kchruar, im Caf6 Hansa (bisher Kahler), Flensburger Str. 19 (Großes Klubzimmnr). Es spricht Pr. Georg Hai per 11 iilier ״Privatwirtschaftliehe Möglichkeiten in Palästina“. — Die Bezirksgruppen der ß. Z. V. werden 111 dieser Woche, als 111 re \eranstaltung don öffentlichen Vortrag von Martin Butier ״Volk und Land besuchen. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Montag, 29. Fobruar, abends 8() Uhr, 7. Abend im S cli u ] 1111 gs ku rsus: HL Vortrag von Herrn Dr. Bileski ״Probleme und Geschichte des Zionismus bis zum Kriege.“. Im Sitzungssaal, Meinekestr. 10. — Gruppe Lichtcrfcldc: Dienstag, 1. März, abends 8(4 Uhr, Palästina! ur8 us unter Leitung von Frau Else Jacobus. Boi Frau Jacobus, Berlin W. Ansbacher Str. 24/25. — Gäste willkommen. ■ ** Beth-Am Iwri. Mittwoch, den 24. Februar, 81/2 Uhr abends, öffentlicher Vortrag von Dr. 11. Berger über: ״Die Judenfrage in der Sowjet-Union“, Eintritt frei. — Sonntag, den 28. Februar, 81/2 Uhr abends, K o ri z e r t - A b e n d mit Beteiligung von Edith Bertschiriger (Violine), Lucy Gilbert (Gesang), Manfred Geis (Rezitalion) und Gustav Sabel (Klavier), am Flügel M. Torczyncr und P. Stadien. Eintrilt M. 1,— und 2,—, für Mitglieder Ermäßigung. Jüdischer Schülerbund. Die Abende des Schülerbundes finden jeden Mittwoch um 8 lihr in der Blciblreustr. 50 statt. Am 24. Februar: Geschichtskurs. — 2. März: Mitgliederversammlung. Gäste sind herzlichst Ungeladen. Zionistischer Jugendbund ״Nordau“. Zweiter Aussprache- Abend der zionistischen Bünde Berlins Montag, den 29. Februar, pünktl. 1)9 Uhr, im Heim des iN'ordsiu, Lottumslr. 9/10. Es spricht Dr. Morilz. Spitzer über: ״Die zionistische Jugend — ihr Kampf nach innen und außen". — Die für den 28. Februar einberufene ordenll. Bundesversammlung wird aus technischen Gründen auf Sonnlag, den 6. März, verlegt. Beginn pi'iriktl. nachm. 4 Uhr. Poale Zion — G r u p po Nord: Donnerstag, den 20. Februar, abends 81) lihr, im Heim, Artillerieslr. 6 (hoebpart.), Dr. A. B r a u 11111 a 1: ״Endo des Kapitalismus':‘" — Grupp« West: Der Marx-Kursus muß am 25. Februar ausfailen. F’alls nicht anders angegeben, findet der nächste, Kursabend Donnerstag, den 10. März, abends 8k) Uhr, im Betli-Am, Kurfürstendamm 61 (hochparl..), statt. — Donnerstag, den 3. März, abends 8 Uhr, spricht im Beth-Am Prof. Georg I)on 11 icke (Georg Decker) über: ״Faschismus!' — Zu allen Veranstaltungen sind Gäste herzlichst eingeladen. Akademischer Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Donnerstag, den 25. Februar, abends 8 i hr, im Logenhaus, Kleiststraße 10, Vortrag von Prof. Dr. Buber über: ״Dio jüdische Gemeinschaftsidcc“. Karten bei Renas Levy, Spandauer Str. 41. Der Verein der Tarnower veranstaltet, seinen diesjährigen Ball Sonnabend, 27. Februar, in den Gcsamträuincn des Logenhause«, Kleiststr. 10. Der Reingewinn fließt, ausschließlirh armen Vereinsmitgliedern zu. Die vorgesehene Loftericzielmng wird aus technischen Gründen verschoben. Der neue Ziehungstermin wird noch bekanntgegeben. UND BLÜMENSPENDEN löst man ab durch Nationalfonds TtUgrctmm* und Baum> spenden für Palästinat Telegramme au I Morl! bei allen Vertrauensleuten. Ein Baum hottet 6 Mark, wir •enden eine Benachrichtigung an dis au/gegebene Adresse und drucke« di• Gratulation Im Ausweis ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W15« Meinekestraße 10■ Telefon: Y1 Bismarck T26& Postschack Konto > Berlin 28247 Medirimsch- & ^M1% technische JLsSP JL M M staatliche Anerkennung, 22 Jahre alt, sucht per sofort Stellung in Laboratorium oder als Sprechstundenhilfe. Leoaora Koho, Berlin W50, Achenbechstraße 5 Telefon: B4 Bavaria 3272 Jüdische Rundschau Jahrgang 1929 (u. *.: XVI. Kongreß. Gründung der Agency. Unruhen in Palästina) Jahrgang 1930 (u. a.: Jenaer Delegicrleobtg. Shaw-Bericht Simpson - Bericht. Weißbuch. Antworten der Exekutive) Jahrgang 1931 (u. a.: MacDonald - Brief. Bericht der Klagemaucrkommission. XVH. Kongreß. Landentwicklungsplan) gebunden SR _ M (undPorto) zum Preise v. 10■ 111■ abzugeben, sämtliche 3 Bände gebunden M. 40.— (und Porto) Verlag ״jonische Rundschau“ Berl in W1S, Meinekestraße 10 Spielplan der Berliner Theafer vom 23. bis 26. Februar 1932 Staatsoper (Unter den Linden) 23. Feh. Das Rheiagold 24. Feb. Carmen 25. Feb. Ein Maskenball 26. Feb. Dia Hugenotten Städtische Oper 23. Feb. Das Spitxenluck der Königin 24. Feb. Die Walküre 25. Feb. Don Giovanni 26. Feb. Manon Staatliches Schauspielhaus 23. Feb. Cyrano von Bergerac 24. Feb. Cyrano von Bergerae Staatliches Schansplelhans 25. Feb. Cyrano von Bergarac 26. Feb. Cyrano von Borgern c Söüilcr-Thcaler 23. Feb. Dia endlose Straft• 24. Feb. Die endlose Straft« 25. Feb. Die endioee Straft«?6. Feb. Die endlose Straft« Deutsches Theater Vor Sonnrahr(U{ Deutsches Kflnsttertheater Roulette Theater am Bttlowplalz Fnkrmann Hensebel Grolles Schauspielhaus Holtmann• Erz&hlangen Hieines Theater Di• Mm*•!•»• Lesslng'Theater Morgen gehl'■ ■11 gal Aufwartung gesucht, stundenweise, Gegend Febrbelliaer •*״ Breitenbachplatz. Beste Referenzen. Frau A. Kunkel bei Frankensteits Binger Straße 10 Dauerndes inserieren Dringt dauernd oauilnn 1111m1!1i11111111m11111m11111i1111m1111!111m1m11 W₪₪₪₪K₪U₪₪₪d Großes• sonniges, neu renovierte« Vorder ztmmer mit allem Komfort, nabe Kurfürsten* dämm, für 1 oder 2 Personen, per 1. März oder später abzugeben. Zu erfragen unter Oliv# 3739 Verantwortlicher Redakteur; Dr* Werner Block» Berlin Wilmersdorf. Verlag; jüdische Rundschau G. m. b. fl., Benin W 15. verantwortlich für den Inseratenteil: R. Sega!, Berlin*Wilmersdorf■ Abl*Yw• : Jüdische Rundschau G*m>b*ü» Berlin W15# Meinekeetr» 10 Druck von Siegfried Scholem» Berlin - Sdiöoeberg*

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