Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 14 (19.2.1932)
- Date
- 1932-02-19
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 68 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 14, 19. U. 1932 Erich Bochliolz•Stiftung Wir erhalten folgenden Aufruf der Freunde von Dr. Erich Buchholz: Wir wenden uns an alle Freunde unseres Erich Buchholz, um die Erinnerung an ihn wachzuhalten durch ein Werk, das seinem umfassenden Humanismus entspricht. Lernen und Lehreu waren ihm Sinn des Lebens. Eine S t i p e n d i u m ־ S t i f - tung soll jungen jüdischen Menschen ermöglichen, während eines Semesters an der Hebräischen Universität in Jerusalem zu studieren. Hamburg, Februar 1032. Dr. W a 11 c r W e i g e r t. Ueberweisungen erbeten an Postscheckkonto Hamburg 3275 oder Bank: Dresdner Bank, Dep.-K. Grindel unter Hamburger Zionistische Vereinigung für ״Erich Buchholz-Studien-Stiftung“. Informationen über Kapitalsanlage. Wir erhalten folgende Mitteilung: Im Zusammenhang mit zahlreichen Anfragen, die die Zentrale der Vereinigung der Landwirte in Pa• listina und einzelne Persönlichkeiten dieser Organisation vom Auslande über Ansiedlung und Kapital-Investi* tion in den verschiedenen Zweigen der Landwirtschaft in Palästina erhalten haben, hat die Zentrale beschlossen, mit der einheitlichen Erledigung dieser Anfragen ein besonderes An- Siedlungskomitee zu beauftrage״. Die Zentrale teilt hierdurch allen Interessenten mit, daß ihnen die erwünschten Auskünfte durch ihr Büro zur Verfügung gestellt werden können. Adresse: Hitachduth Ha-Ikarim, Tel-Awiw, Allenbystr. 118, P. O. B. 209. Levante-Messe Tel-Awiw. Die Levante-Messe, die vom 7. bis 29. April in Tel-Awiw abgehalten wird, ist die beste Gelegenheit für Kapitalisten, einen Ueberblick über die Wirtschaftliehen Möglichkeiten des Landes zu gewinnen. Der Palestinc & Orient Lloyd, Berlin, Fricdrichstr. 121, veranstaltet eine billige Gesellschaftsreise zur Messe mit dem größten Mittelmeerdampfer. Prospekte stehen Interessenten zur Verfügung. Die Reise kann in II. und III. Klasse gemacht «׳erden. Für fachmännische Beratung vor und während der Reise ist gesorgt. Dr. Werner Bloch in Ungarn. Auf Einladung der Ungar!- sehen Zionistischen Organisation und im Aufträge der Exekutive der Zionistischen Weltorganisation besuchte Dr. Werner Bloch (Berlin) für 21/a Wochen Ungarn. Er hielt Vorträge in Budapest und in 10 Orten der ungarischen Provinz und entwickelte vor etwa 5000 Juden die zionistische Idee. Die jüdische und die allgemeine Presse brachte ausführliche Berichte über die überall ungewöhnlich zahlreich besuchten Versammlungen. Keren Hajessod-Kampagne In Krakau. Aus Krakau wird uns geschrieben: Vom 22. Januar bis 8. Februar d. J. wurde hier unter Führung von Leib Jaffe eine große Keren Hajessod- Kampagne durchgeführt. Es zeigte sich während einer regen zweiwöchigen Propaganda, daß der Palästinagedanke in den jüdischen Massen so stark und festgewurzelt ist, daß sowohl politische Depression als auch ökonomischer Niedergang eine Palästina-Aktion nur erschweren, aber nicht unmöglich machen können. Die Keren Hajessod-Kampagne verlief propagandistisch ausgezeichnet und zeitigte einen vollen materiellen Erfolg. Es genügt zu sagen, daß die vorjährige Summe erreicht wurde, trotzdem die Lage in der Zwischenzeit sich vollständig zum ärgeren verändert hat. Dieser Erfolg ist in erster Reihe Leib Jaffe zu verdanken, der eine große Zahl Versammlungen abhielt. Besonderes Lob gebührt auch einigen sechzig Samtnlern, die ausgezeichnete Arbeit geleistet haben. Während seines Krakauer Aufenthalts besuchte Leib Jaffe auch Bielitz, wo er in einer im. Saal der Kultusgemeinde abgehaltenen Massenver- Sammlung eine glänzende Rede hielt. Jaffes Besuch in Krakau und Bielitz war für unsere Arbeit in Polen von großer Wichtigkeit. Auch unter den objektiv ärgsten Bedingungen kann eben für Palästina mit Erfolg gearbeitet werden; nur auf die Arbeit kommt es an. Beth-Am Iwrf. In dem im Dezember stattgefundenen Chanukka 11- Konzert hörten wir die Erstaufführung von 21 Variationen über das Chanukkah-Lied (Moaus-Zur) für zwei Klaviere, achthändig, des sehr begabten jungen Komponisten B. Bergei. Das Thema wird rhythmisch harmonisch und melodisch in sehr interessanter Weise kontrastierend als Marsch, Toccata, Tango, Foxtrott u. a. gebracht. Die Herren Holodenko, Sabel, Grünbaum und Stadien spielten die zum Teil sehr schweren Variationen ausgezeichnet. Außerdem hörten wir zum ersten Male den Cellisten L. Aronson in ״Dwejkuth“ von Stutschewsky, Lied Israels von Janowsky mit seelenvollem Spiel. Klavierstücke: Stutschewsky: Rikkud, Wolfsohn: Wiegenlied, Weinberg: Festlied, gespielt von Frau M. Torczyner, die das künstlerische Arrangement dieser Konzerte leitet. L. Riasanzew, der teinmusikalisch Lieder vonGladstein.Rosowsky, Händel u. a. sang, und sahen zum Schluß Hanna Goldstein in zwei jüdischen Tänzen. — Das nächste Konzert moderner jüdischer Musik findet im selben Rahmen am 28. Februar unter Mit- Wirkung G. Sabel (Klavier), Edith Bertschinger (Violine), Lucy Gilbert (Gesang) statt in Verbindung mit Rezitationen (hebriisch) von Manfred Geis. Breslau. Am 13. Februar fand die Generalversammlung des vor einiger Zeit ins Leben gerufenen ״Verbandes der Staatenlose 11“ statt. Nach einem kurzen Bericht entwickelte sich eine außerordentlich angeregte Diskussion, worin beklagt wurde, daß 14 Jahre nach dem Weltkrieg weder vom Völkerbund, noch von den einzelnen Staaten etwas für die staatenlosen Juden aus Polen, Oesterreich und Rumänien getan wurde, um den unhaltbaren Zustand der Paßfrage zu beseitigen. Der neugewählte Vorstand bittet alle Ortsgruppen der Staatenlosen im Reiche und die an dieser Frage interessierten Personlichkeiten, sich mit ihm in Verbindung zu setzen. Geschäftsst.: Verband der Staatenlosen, Sitz Breslau, Karlstr. 28/111. Jüdisches Jugend- und Sporthelm e. V. Aus Chemnitz wird uns geschrieben: Am 14. Februar 1932 fand in Komotau die konstituierende Generalversammlung des Vereins Jüdisches Jugend- und Sportheim e. V., Sitz Brüx, statt. Die Versammlung war von den Wintersportlern der Tschechoslowakei recht stark besucht. In den Vorstand wurden gewählt von tschechischer Seite die Herren Dr. Angela Goldstein (Prag), Dr. Kohner (Brüx), Robert Heller (Komotau), Baurat Baum (Brüx), Pik (Aussig), Porez (Karlsbad), Brada (Teplitz-Schönau), Dr. Auerbach (Prag). Von deutscher Seite gehören dem Vorstand an: die Herren Dr. med. Paul Holzer (Chemnitz), Hermann Schocken (Dresden), Rechtsanwalt Dr. Hermann Leiewer (Berlin), Dr. Pietrikowski (Leipzig), Moses Margulies (Chemnitz) und Fritz Gerber (Chemnitz). Als 1. Obmann wird Abg. Dr. Angelo Goldstein (Prag) und als stellvertretende Obleute werden die Herren Dr. med״ Paul Holzer (Chemnitz) und Baurat Baum (Brüx) fungieren. Zum Kassierer wurde Herr Robert Heller (Komotau) und zum Geschäftsführer Herr Dr. Kohner (Brüx) bestellt. Die Versammlung faßte den Beschluß, als erstes Arbeitsgebiet ein S k I h e i m im Grenzlande am Abhange des Keilbergs in 1100 Meter Höhe zu errichten. Die Grundsteinlegung für dieses Heim soll noch in diesem Jahre erfolgen, so daß im Anfang des kommenden Winters das Heim von der jüdischen Sportiugend von beiden Seiten der Grenze bezogen werden kann. Dieses Heim wird einem sehr dringenden Notstand abhelfen״ denn bisher litten alle Treffahrten jüdischer Organisationen unter dem Mangel eines Stützpunktes, wie es ein Heim darsteiit. Vermiidites Der XII. Kartelltag des Kartells Jüdischer Verbindungen findet am 28. und 29. Februar in Berlin im Logenhaus, Kleist- Straße 10, statt. Beginn der Tagung, die für Angehörige des Kartells öffentlich ist, an beiden Tagen um 1,210 Uhr. Auf der Tagesordnung stehe״: Beratungen über die Gründung einer Kreditgenossenschaft, Verwirklichung eines Palästinaprojektes, Neuwahl des Präsidiums und ein Referat von Bbr. Krojanker über ״Kommunismus und Zionismus“. Dem Kartelltag voran geht eine Aktiventagung, die am 26. Februar mit einem Neshef im Heim des K. J. V., Bleibtreustr. 50, eröffnet und am 27. Februar im Gartensaal des Logenhauses, Kleiststr. 10, fortgesetzt wird. Auf dieser Tagung werden vorwiegend Angelegenheiten des jungen Kartells behandelt werden. — Am Sonntag, dem 28. Februar, abends, treffen sich die Teilnehmer des Kartelltages bei einem geselligen Abend, dessen Vorbereitung die V. J. St. Hasmonaea-Berlin anläßlich ihres fiOsemestrigen Bestehens übernommen hat, im großen Saal des Logenhauses, Kleiststr. 10. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Das Sommcrhalbjahr beginnt am Dienstag, dem 7. April. Neuanmeldungen für alle Klassen, auch für Anfängerkurse, werden schon jetzt entgegengenommen. Für die Anfängerkurse wird die Kenntnis des Lesens vorausgesetzt. N. Berggrün, Gruncwald, Trabener Str. 2; Tel.: Brabant 501, jüdische Schule, Klopsiockstraße 58 (1 Minute vom Bahnhof Tiergarten). Anmeldungen für Schule und Kindergarten am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeder Woche von 12 bis 13 Uhr bei der Schulleiterin Frau Nathan. — Kinder, die einen weiten Schulweg haben, können von den verschiedenen Sammelstellen aus regelmäßig in Begleitung von Lehrcrinnen hin- und zurückfahren. Vom ״Block politischer Zionisten“, dessen Erklärung wir in Nr. 12 der ״J. R.“ veröffentlichten, werden wir um die nachträgliche Mitteilung ersucht, daß noch folgende Unterschriften hinzuzufügeti sind: Dr. L. Lehrfreund, Leipzig, Heinrich Schwadron, Leipzig, Ch. Schwarzbart, Beuthen, Apotheker Preuß, Beuthen. Die Telegramm-Adresse der Z. V. f. D. und aller Büros Mcinekestr. 10 ist ״Orghip“. Sparen Sie bei Telegrammen an uns durch Verwendung der Telegramm-Adresse. Bridge-Nachmittag des Keren Kajemetb Lejisrael. Der KKL veranstaltet am Mittwoch, dem 2. März, um 4 Uhr nachmittags, in den oberen Räumen der Konditorei Leon am Lehniner Platz einen Bridge-Nachmittag. Eintritt inkl. Kartengeld 2 M. Intercssenten werden gebeten, beim Büro des KKL, Mcinekestraßc 10 (Bismarck 7165/70), anzufragen. Madeleine Grey singt am Sonnabend, dem 12. März, abends 81/״ Uhr, in der Singakademie, zugunsten des Jüdischen Schul* Vereins E. V. Berlin. Karten von 2—8 M. sind zu haben: im Büro des Jüd. Schulvereins (Tiergarten 2084), bei Bote u. Bock und bei Wertheim (Leipziger Straße). Das Theater des Westens gewährt für die Kindervorstellungen ״Kai aus der Kiste“ zu den Nachmittagsvorstellungen an Sonnabenden und Sonntagen gegen Vorzeigung dieser Notiz den Beziehern der ״Jüdischen Rundschau“ Vorzugspreise. Das Erholungs- und Altersheim für jüdische Lehrer und Kantoren E. V. teilt mit, daß auch Gemejndebeamte aller Kategorien und Sozialbeamte nebst Ehefrauen, sowie deren Witwen als Mitglieder und als Insassen aufgenommen werden. Der Verpflegungssatz wird für Dauerinsassen auf monatlich 120 M. ermäßigt, der Tagespreis beträgt 4,50 M., für die Peßach-Tage 5,50 M. Anmeldungen und Anfragen an J. B. Levyi*Wankfurt a. M., Ravensteinstr. 5, erbeten. Zionistische Schüler-Gruppe, Frankfurt a. M. (Z. S. G.). Am Sonnabend, dem 20. Februar, 20 Uhr, spricht im Jüdischen Jugendheim, Eschersheimer Landstr. 65 (großer Saal, 2. Stock), Herr cand. med. Fritz Saalburg über das Thema: ״Können wir den Antisemitismus wirksam bekämpfen?“ Anschließend Diskussion. Misrachi, Frankfurt a. M. Sonntag, den 21. Februar, abends 8*4 Uhr, öffentliche Versammlung im großen Saal der Frankfurt-Loge. Referenten: Rabb. Dr. Hoffmann (Frankfurt a. Main): ״Unsere Jugend in unserer Zeit.“ Dr. Oskar Wolfsberg (Berlin): ״Krisis des Judentums?" Arbeitsnachweis. Wir suchen zu Ostern d. J. für die zur Schulentlassung gelangenden Jugendlichen dringend handwerkliehe Lehrstellen, und zwar für Knaben: in der Schneiderei, Kürschnerei, Schlosserei, Feinmechanik, Elektrotechnik, Bäckerei und Konditorei. Für Mädchen: in der Schneiderei, Wäschenähere!, Einrichtung und in Großbetrieben der Hauswirtschaft. Niederlassungsmöglichkelt für Tierarzt geboten. — Volontärstelle und eine bezahlte Stelle in Revisions- und Treuhandgesellschaft gesucht. Auskünfte erteilt das Büro des K. J. V. Die Einkommensteuer des Hausbesitzes von R.-A. und Notar Dr. Fritz II. Strauß, Berlin, 1932, ״Di« Grundstücks-Warte“, Verlag Rosenthal und Drewj, Berlin-Cha rlottenburg 2, Preis broschiert M. 2,—. Es ist ein Verdienst de« Verlage«, der mit seiner Zeitschrift ״Dio Grundstücks-Warte“ fortlaufend die Interessenten über alle Rechtsfragen, welche mit Haus- und Grundbesitz Zusammenhängen, informiert, einem in weiten Kreisen empfundenen Bedürfnis durch die Herausgabe der genannten Broschüre entsprochen zu haben. Die neuen Notverordnungen mit ihren vielfach nicht im Zusammenhang« erlassenen Bestimmungen über das Stouerrecht für verschiedene Arten von Grundstücken, über Steuerbefreiung für gewisse Arten von Neubauten und neue Vorschriften für Grundstücksgesollschaftcn machten es dem einzelnen Haus- und Grundstücksbesitzer außerordentlich schwer, sich zurechtzufinden und sich über die auf ihn bezüglichen Steuerfragen einwandfrei zu informieren. Die Broschüre von Dr. Fritz H. Strauß bietet nun eine ausgezeichnete Zusammenfassung für praktische Zwecke unter eingehender Verwertung der Rechtsprechung und der einzelnen Ministerialerlasse. Zum Verständnis der oft schwieripen Bestimmungen werden Beispiele angeführt. Das beigegebene Muster einer ausgefüllten Steuererklärung wird von den Hausbesitzern begrüßt werden. (Siehe Inserat.) Im Rahmen der Winterhilfe bat die Firma Juttke & Spitcker, Lyons’ Tee-Import, Berlin, der Bezirks-Wohlfshrts-Kommission Westen der jüdischen Gemeinde in Berlin und der Jugendgemein- Schaft der jüdischen Reform-Gemeinde zu Berlin für dio von ihnen unterhaltenen kVärmestuben einen Posten Lyons‘ Tee zur Verfügung gestellt. Viele Tausende von Bedürftigen und Erwerbslosen können dadurch die Wohltat einer wärmenden Tasse Tee genießen. Gymnastikkurse im Wellenbad (Halensee). Das Wellenbad hat Mittwoch, vormittags von 10—12 Uhr, grundlegende und systematisch arbeitende Körperbildungskurse (Jutta Klamt- Schule) eingerichtet. Mittelmeer-Reisen der Hamburg-Süd. Die Hamburg-Südamerikanische Dampfschiffahrtsgesellschaft, auf deren außerordentlich preiswerte Mittelmeer-Reisen wir bereits öfter hingewiesen haben, hat in diesem Jahre erstmalig in das Programm ihrer dritten Mittelmeer-Reise (2.—24. Mai) den Besuch der Insel Rhodos aufgenommen. Dadurch wird eine bisher wenig bekannte, überaus reizvolle Landschaft mit interessanten Bauwerken und Denkmälern einer alten und wechselvollen Geschichte der Touristik erschlossen. Sicherlich wird diese Mitteilung überaus verlockend auf solche Touristen wirken, die eine Bereicherung des Programms ihrer Reise noch dazu zu dem billigen Preis von 240 M. erstreben. Berliner Kniender Berliner Zionistische Vereinigung. G r u p p 0 Bayer!- scher Platz: Montag, den 22. Februar, abends 82/ז Uhr. in der Syn. Münchener Sir. 3 (Versammlungsraum), R.-A. Benno Cohn: ״Judentum 1932“ (Versuch einer Bilanz). — Gruppe Wittenbergplatz: Montag, den 22. Februar, abends 81/; Uhr, im Res taurant Kaufmann, Kleiststr. 14, M. Brach mann: ״Unser Aktivum liegt in Palästina“. — Grupp# Nordring-Pankow: Manlag, den 22. Februar, abends 8>/j Uhr, im Cafö Nord, Schönhauser Allee 118, J. Klinow: ״Der deutsche Jude vor den kommenden Wahlen“ (Zur politischen Lage der Juden in Deutschlands. — Sonnabend, den 27. Februar, um 8V» Uhr, im Bachsaal, Lützowstr. 711, große öffentliche Kundgebung zur 30-Jahr-Fricr des Keren Ksjemelh Lejisrael, Martin Bub er: ״Volk und Land". Karten 4 M. 3,—, I, — und 0,75 bei Wertheim, Bote &. Bock und B. Z. V,, Meinele- Straße 10, Jugendkarten, nur Vorverkauf durch dio Jugendbiinde, M. 0,25. Wegen des zu erwartenden Andranges wird dringend empfohlen, sich rechtzeitig im Vorverkauf Karlen zu sichern. — Gruppe Hansa-Platz: Die nächste Veranstaltung findet nicht am Monlag, dem 22. Februar, sondern erst Montag, den 29. Februar, im Gafe Hansa (bisher Kühler1!, Flensburger Str. 19 (Großes Klubzimmerl, statt. Es spricht Dr. Georg llalpern über ״Privatwirt- *chaftlicho Möglichkeiten in Palästina“. — Die Bezirksgruppen <Jer B. Z. V. werden in der reichsten Woche als ihre Veranstaltung den öffentlichen A'ortrag von Martin Ruber ״Volk und Land" besuchen. Nur dio Bcziiksgruppen Bayerischer Platz, Witlenbrrgplal* und Nordring-Pankow haben außerdem am Monlag, dem 22. Februar, eigene Bezirksgruppenveraastallungen (s. oben'!. Frauen-Arbeitsgemelnschaft für Palästina. Montag, 22־. Februar, abends 81,4 Uhr. 6. Abend im Schulungskursus: II. Vortrag von Herrn Dr. Bileski: ״Probleme und Geschichte des Zionismus bis zum Kriege“. — Studiengruppe West-Wilmersdorf: Dienstag, 23. Februar, nachm. 4>j Uhr, Vortrag von Herrn Dr. Werner Bloch: ״Zionistische Geschichte vom VI. Kongreß bis zur Baifour-Deklaration". Bei Frau Tumbowsky, Landhausstr. 25a. — Groppe L i c h t e r f e 1 <J e: Dienstag, 23. Februar, nachm. 5 Uhr, Arbeitssitzung, anschließend um 6 Uhr Ge- Schichtskursus unter Leitung von Herrn Rabbiner Dr. Nobel. Bei Frau Einzig, Dahlem, Hiltorfstr. 16. —- Gruppe Grün«- wald; Dienstag, 23. Februar, nachm. 4'/3 Uhr, Geschieht*- kursus unter Leitung von Frau Prof. Koigen. fei Frau Kaufmann, Welzlarcr Str. 25 (Wagner 2875). Zu allen Veranstaltungen Gäste willkommen. Misrachi- Sonnabend, den 20. Februar, abends 8(4 Ubr, im Misraehi-Büro, Monbijouplatz 10, Eingang IV, Vortrag von Dr. Robert Weiß über: ״Gesetzestreues Judentum und politischer Sozialismus“. Gäste willkommen. Beth-Am Iwri. Mittwoch, den 24. Februar, 814 Uhr abends, öffentlicher Vortrag von Dr. H. Berger über: ״Die Jud«r!frago in der Sowjet-Union". Eintritt frei, — Sonntag, den 28. Februar, 81/2 Uhr abends, Konzert-Abend mit Beteiligung von Edith Bertschinger (Violine!, Lucy Gilbert (Gesang), Manfred Geis (Rezitation) und Gustav Sabel (Klavier), am Flügel M. Torczyner und P. Stadien. Eintritt M. 1,— und 2,—, für Mitglieder Ermäßigung. Freie Jüdische Volkshochschule. Für den kontradiktorischen Abend Otto Heller / Dr. J. N. Starnberg ״Judentum und Kommunismus" am 22. Februar ist nur noch eine beschränkte Anzahl von Karten vorhanden. Auskunft erteilt das Sekretariat: N 21, Oranienburger Str. 29, D2 Weidendamm 5921 (9—4 Ubr). — Der Beginn des Vortragszyklus ״Die Welt der Bibel" von Dr. Joachim Prinz (Rezitationen Meinhard Maur — Edith Herrnstadl-Oellingen) ist auf 9 Uhr verlegt worden. Erster Abend. Dienstag, 23. Februar, Logenhaus, Kleiststr. 10. (Nähere*,.j. Inserat dieser Nummer.) Klub Junger Zionisten. Dienstag, den 28. Februar, 81/2 Uhr präzise, Lazarus Barth: ״Mandatarmacht, Völkerbund und Zionisraus“ im Sitzungssaal der Z.V, f. D., Mcinekestr. 10, Gäste willkommen. Klub Massad. Sonnabend, den 30. Februar 1932, um 9 Ubr, im Betb-Am, Kurfürstendamm 61, Vortrag (in deutscher Sprache) des Herrn Klinoff über: ״Die neue Welle der blutigen Juden- Verfolgungen". Anschließend Diskussion. Synagogen-Verein Rykestraße. Donnerstag, den 25. Februar, 8 Ubr abends, im Weißen Saal der Unions-Festsäle, Greifiwalder Str. 222, Vortrag des Herrn R.-A. Dr. Kollenscber über: ״Dia Lage der Juden in Deutschland“. Russisch-jüdischer Klub. Dienstag, den 23. Februar, 8t/a Uhr abends, in den Räumen des Schalom-Aleichem-Klubs, Lutherstr. 48, Vortrag in russischer Sprache von Herrn Dr. E. Pi a b i n o - vitsch über; ״Die Bevölkerungsbewegung im gegenwärtigen Europa und ihre Gefahren“. Akademischer Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Dienstag, den 23. Februar, 21 Ubr, 49. Stiftungsfestk ommers in den Johann-Georg-Festsälen, Johann-Georg-Str. 19. — Sonnabend, den 27. Februar, 21 Uhr, Stiftungsfest ball im Festsaal des Caf4 Leon, Kurfürstendamm 165. קלוב הבחרות העברית מסד• ביום השבת׳ 20 בפברואר׳ ירצה בבית העם העברי ב 9 בערב הד״ר קלינוב(בגרמנית) על הפרעות בגרמניה ובעולם. אחרי רהרצאד. ויביהים. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 19. Februar 1932, abend*: In allen Synagogen und Altervcrsorgungsanstalten: 5.30 Ubr. mit Ausnahmen; Syn. Lützowstr. und Fasanenstr.: 6 Uhr, Syn. Prinzregontenstr.: 7.15 Uhr, Altersheim Schmargendorf, Berkaer Str. 32 (Gottesdienst nach liberalem Ritus): 7 Uhr. Predigten: Syn. Linden- Straße: Dr. Salomonski; Syn. Lützowstr.: Dr. Weiße; Syn. Fasanen- Straße: Dr. Bergmann; Syn. Levetzowslr.: Dr. Lewkowitz; Syn. l’riedenslempel: Dr. Prinz; Syn. Prinzregentenstr.: Dr. Galliner: Alle!»- heim Schmargendorf: Dr. Warschauer. In der Neuen Synagoge: Ansprache des Rabbiners. Syn. Kaiserslr.: Jugendgottesdienst mit Jugendfeier im Anschluß an den Hauptgottesdienst; Ansprache: Dr. Emil Cohn. Syn. Prinzregentenstr.: Trauerfeier zu Ehren der im Kricgo Gefallenen im Anschluß an den Frcilag-Abendgottesdienjt. Sonnabend, den 20. Februar, morgens: In den Synagogen mit altera Ritus und Alterversorgungsanstallen: 9 Uhr; Frühgottesdienst: Syn. Rykestr. und Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: 6.45 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Frübgottesdienst (außer Syn. Friedenstempel): 7.30 Uhr, Ilauptgottesdienst: 10 Uhr; Syn. Friedenstempol: 9.30 Ihr; Altersheim Schmargendorf: KT Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freimann; Syn. Kaiserslr.: Dr. Cohn; Syn. Rykestr.: Rabbiner Nobel; Syn. Pestalozzistr.: Dr. E. Levy; Syn. Kottbusser Ufer-Ahawas Heim: Dr. Bleichrode; Neue Synagoge: Dr. Blumenthal; Altersheim Schmargendorf: cand. Brasch. Jugendgotteidienst: 4 Uhr: Syn. Kottbusser Ufer-Ahawas Reim: Dr. Bleichrode; Syn. Münchener Str.: Dr. A. Levy. Syn. Fasanenstr.; nachm. 6 Uhr: Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Lewkowitz: ״Liberales Judentum und liberales Christentum“ (Sologesang, Orgelspiel). Sabbat-Ausgang: 6.11 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 5-30 Uhr; morgens: in den Synagogen mit altera Ritus (außer Syn. Pestalozzistr.): 7 Uhr; in dun Synagogen mit neuem Ritus und Syn. Pestalozzistr.: 7.30 Uhr. Sonntag, den 21. Februar, vorm. 10 Uhr: Trauergottesdienst zu Ehren der im Kriege Gefallenen: Syn. Rykestr.: Dr, W. Lewy; Neue Synagoge: Dr. Weyl; Syn. Friedenstempel: Dr. Salomonski. Kiitderfräulein gesucht. Für einen zionistischen Haushalt in einer oberschlesischen Stadt wird ein Kinderfräulein gesucht, das mit den Kindern Hebräisch sprechen muß. Betreffende muß auch Hausarbeit übernehmen. Angebote zur Weiterleitung erbeten an die Z.V.f.0., Berlin W 45, Melnekestr. 10.