Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1932-01-29 · Heft 8 (29.1.1932) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 8 (29.1.1932)
Date
1932-01-29
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2651273-2653348-2653364--22801-2681073
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

8 entity mentions

Nr. 8, 29.1 1932 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 39 Briefe an die Redaktion Zum Thema Mittelstands «Siedlung Altenburg, den 31. Januar 1932. An die Redaktion der ,,Jüdischen Rundschau“ Berlin Ara 19. 1. 32 erschien in der ״J. R.“ ein Artikel ״W a d i Chawarith“ (Neue Ansiediung auf KKl-Boden) von Mosche Brachman. Ich nehme an, daß dies ein von der J. A. beabsichtigtes Programm für jüdische Mittelstandssied* 1 u n g darstellt. Das zu investierende Kapital von £ 1000 steht m. E. in keinem Vergleich mit dem Wirtschaftseffekt. Wenn man für 2 ha (20 Dunam) soviel investieren soll und fünf Jahre auf den Orangenertrag warten soll (die jetzigen Früchte der Neuanlagen des sechsten Jahres sind heute nicht einmal sehr billig verkäuflich — s. Bericht Mosche Smilansky im ״Boustenai“), wovon soll die Familie fünf Jahre leben? Etwa von 1 ha (10 Dunam) Wadi Chawarith-Boden? Mit diesem Aufbau- Programm kann den Mittelstandssiedlern nicht geholfen werden. Nicht 2500 Dunam und nicht 10000, sondern ganz Wadi Chawarith muß den mittelständischen Siedlern zur Verfügung gestellt werden. Nicht 2 ha, sondern 10 ha pro Familie (gemischter Siedlungstyp — sowohl Viehwirtschaft als auch Plantagen), nicht hungern und arbeiten, sondern schaffen und einen kaufkräftigen Mittelstand im Lande schaffen. Heute und für die nächste Zukunft besteht die Weltlosung: ״Autarkie“. Wenn auch diese Devise nicht ganz wird durchgeführt werden können (ein Austausch der notwendigen Produktc wird doch stattfinden), zum großen Teil jedoch wird sie wirken und auch der Orangenexport kann darunter leiden. (Eine einseitige Exportindustrie tiat einmal eine Hausse und einmal eine Baisse.) Ich bin überzeugt, daß mein Vorschlag schneller zum Ziele führen wird, und ein neuer Strom von Kapital und jüdischen Menschen wird das Land neu beleben, und die Stagnationsperiode wird ein Ende nehmen. Es ist gewiß schade, einen hochwertigen Orangenboden (i!1 spe) in Ackerland umzuwandeln, aber ist es nicht noch ein größerer Schaden, daß das dazu willige, geeignete und wertvolle Menschenmaterial zugrunde geht, sowohl materiell als auch moralisch? Ich verlange, daß nicht nur England uns die Tore Palästinas breiter öffnen soll, auch die Siedlungspolitik der Jewish Agency muß elastischer gestaltet werden. Mit Zionsgruß Ephraim ben Baruch Wiesel. * Ein Rai an die Jfldbche Jagend! Berlin, 10. Januar. Sehr geehrte Redaktion! Ara vergangenen Sonnabend Abend fand im Logenhaus, , Kleiststraße, eine große Versammlung statt, in der Berl Locker sprechen sollte. Doch bevor die Versammlung noch begann, fanden Schlägereien zwischen Angehörigen verschiedener zionistischer Jugendbünde statt, die, ob sie begründet oder unbegründet waren, auf sämtliche Anwesende einen außerordentlich beschämenden Eindruck machten. Man fragte sich: Wo soll das hinführen? Wo bleibt die Einigkeit und der Zusammenschluß des jüdischen Volkes, auf Grund dessen wir überbaupt die Möglichkeit hatten, uns durch zwei Jahrtausende voll Verfolgung und Unterdrückung zu behaupten? Trotzdem in der ״jüdischen Rundschau“ und der anderen jüdischen Presse seit Monaten auf die Notwendigkeit dieses Zusammenschlusses hingewiesen wird, trotzdem man verschiedentlich in Versammlungen und Kundgebungen für Einigkeit eingetreten ist, ist kein Erfolg zu sehen. Darum muß man der Jugend zurufen: Wartet nicht! Ergreift sofort die Initiative zum Zusammenschluß der Juden! Darin liegt für uns als Jugend sehr viel Arbeit. Laßt uns beginnen! Stellt alle kleinlichen Partei- und sonstige Interessen zurück, arbeitet und werbt für den Zusammenschluß der jüdischen Jugend, selbst der kleinen und kleinsten Vereine und Grüppchen. Anstatt neue Klubs zu gründen, veranlaßt Eure Vorstände und Führer, sich mit Euch nahestehenden Bünden in Verbindung zu setzen und unter gemeinsamer Leitung zu arbeiten. Wenn wir so handeln, wirken wir beispielgebend für die anderen, und können dann in unserer Gesamtheit Einfluß gewinnen auch auf den Zusammenschluß der großen Parteien. Martin Hauser. Vermischte* Zionistischer Gruppenverband Oberschlesien. Sonntag, den 31. Januar, findet in H i n d e n b u r g ein Gruppenverbandstag mit folgender Tagesordnung statt: 1. Vormittagssitzung. (In Kochmanns Hotel.) Beginn: 108/t Uhr. ״Aufgaben einer Ortsgruppe in heutiger Zeit.“ Referent: Dipl.-Ing. Edgar Heinemann (Hamburg). Berichte der Ortsgruppen und Aussprache über die Ortsgruppenarbeit. 2. Nachmittagssitzung. (Stadlers Marmor-Saal, Kronprinzenstraße.) Beginn: nachmittags 3 Uhr. 1. ״Die wirtschaftliche und politische Situation des Palästinaaufbaus.“ Referent: Dr. Elias Auerbach (Berlin). 2. Aussprache. 3. Verschiedenes. — Für rituelles Mittagsmahl ist gesorgt. Die Interessenten werden gebeten, sich baldigst bei Frau Rechtsanwalt Schindler (Hindenburg) anzumelden. — Abends 8V3 Uhr öffentliche Ver- Sammlung in Beuthen (O.-S.), Mamreh-Loge, Schießhausstr. 6. Vortrag des Herrn Dr. Elias Auerbach (Berlüi) über: ״Haifa, das Eingangstor des zukünftigen Orients.“ Jüdische Schule, Klopstockstraße 58 (1 Minute vom Bahnhof Tiergarten). Anmeldungen für Schule und Kindergarten am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeder Woche von 12 bis 13 Uhr bei der Schulleiterin Frau Nathan. — Kinder, die einen weiten Schulweg haben, können von den verschiedenen Sammelstellen aus regelmäßig in Begleitung von Lehrerimien hin- und zurückfahren. jüdische Gemeinde Berlin. Mittwoch, den 3. und Donnerstag, den 4. Februar, findet von morgens 10 Uhr bis abends 7 Uhr in den Räumen der Haushaltungsschule, Auguststraße 11/15, Eingang durch den Garten, eine hauswirtschaftliche Ausstellung statt. Interessenten sind herzlichst eingeladen. Eintritt frei. Dr. Eleasar Lubrany spricht am Sonnabend, dem 30. Januar, um 3.40 nachm., im Berti ner Sender über das Thema: ״Bei den Samaritanern (Schomronim) in Nablus". Der Vortrag enthält die Schilderung vom Leben und Sterten dieses seltsamen jüdisch« Volks״ Stammes. Jüdischer Frauenbund, Verband Berlin. Schulungskurs II. Teil: Jüdische und allgemeine Wohlfahrtspflege, Logenhaus, Kleiststraße 10, Dienstag nachm, pünktlich 51/j—71/3 Uhr. Beginn: 9. Februar: ״Berufliche und ehrenamtliche Wohlfahrtsarbeit." Ref.: Dora Silbermann, Fanny Elkan. Weitere fünf Vorträge jeden Dienstag. Einschreibegebühr für den ganzen Kursus: 1,— HM. Anmeldungen (auch von Nichtmitgliedern und Jugendlich«) an die Geschäflsstello des Verbandes Berlin des Jüdischen Frauenbundes, Grünewald, Königsailee Ha, wo auch genaues Programm erhältlich. Hallenwerbefest des Bar Kochba-Hakoah Berlin. Das tradilionelle Hallenwerbefest des Bar Kochba-Hakoah findet in diesem Jahre am 7. Februar, nachmittags 4 Uhr, in der größten Turnhalle Berlins, Prmzeastraßo 70, stall. Durch di« umfangreich« Darbtetun ge 11 tu nierischer und sportlicher Art soll den Besuchern ein Ge- Samteindruck de* Könnens der Abteilungen vermittelt werden. Das Fest gewinnt erhöhte Bedeutung durch di« Tatsache, daß es «in« sportlich-turnerisch« Generalappeil der Berliner Makkabiahteünehmer darslelll. Eintrittspreise: Für Erwachsen« 0,50 M , für Erwerbslose und Schüler 0,15 M. Alle Freunde der physischen Meg«eration des jüdischen Volk« sind eingeladen. Schule der Jüdischen Jugend. In der Versammlung der Schulgemeinde anläßlich der Eröffnung des neu« Lehrgangs werden Dr. Georg Lubinski und Dr. Hermann G erson über ״die Frage der geistigen Erhaltung de» jungen jüdischen Menschen in dieser Zeit" sprechen. Zeit: Sonnabend, 30. Januar, 8 Uhr abend» (pünktlieh!); Ort: Aula der Berufsschule, NW 7, Georgenstraße 30/81, Unkostenbeitrag 26 Pf. Gäste willkommen. ״Geschichte der Juden im Umriß,“ Di«301■ Zyklus von 8 Vorträgen in der ״Schul» der jüd. Jugend“ beginnt Mittwoch, den 3. Februar, 8 Uhr abends, mit dem Vortrag von Dr. Elias Auerbach: ״Der Aufstieg des Reiches Israel“. Weitere Vortragende im Rahmen des Zyklus sind: Prof. Dr. Ismar El bogen, Prof. Dr. Julius Guttmann, Dr. Georg Landauer, Dr. Gustav K r o j a n - ker, Dr. Aron Steinberg. Di« Vorträge find» immer Mittwoch, 8 Uhr abends, in der Aula des Schulgebäudes, August- Straße 11/13, statt. Ilörergebübr für den ganz« Zyklus 2,— M., für den Einzelvortrag 0,80 M., Angehörige der Schule 0,30 M. Das HHfswerk für jüdische Künstler und Geistesarbeiter E. V., Berlin-Charlottenburg, Niehuhrstr. 72, versendet einen Tätigkeitsbericht für 1981, aus dem hervorgeht, daß im Verlaufe des Jahres im ganzen 265 Gesuch« bearbeitet; und über 26 000 M. für Stipendien und Darlehen verausgabt, worden sind. Die Organisation hat auch in anderer Weise als durch bloße Geldbeihilfen den Antragstelleni in vielen Fällen zu helfen versucht. Jüdisches Kabarett ״Kaftan“. M. Sakaschansky und Ruth Klingcr baten, wie uns berichtet wird, nach ihrer erfolgreichen Tournee durch Deutschland Gastspiel« in Antwerpen und Brüssel gegeben, die ebenfalls einen außerordentlichen AnUang bei Press« und Publikum fanden. Im weiteren Verlauf der Tournee werden die Künstler auch in Paris und London auftreten. Mit der ״Aqultania“ nach Port Said! Touristen bietet sich die einzigartige Gelegenheit, mit dem bekannten Riesendampfer der Cunard-Linie ״Aamiania" (47 (XX) t), eine Reis« nach Aegypten und Palästina zu machen. Die Aquitania, die eine Luxustour von New York nach dem Mütelrneer macht, ist Mitte Februar und Milte März in Nizza, von wo man in drei Tagen nach Port Said kommt. Der Preis 1. Klasse ist 30 Pfund, Touristenklasse 18 Pfund in Reichsmark zum Tageskurs um gerechnet. Prospekte imd Platzbestellungen beim Palestine & Orient Lloyd, Berlin N 24, Friedrichstraße 121, Tel.: Norden 24 56. Frankfurt a. 0. In einer vom Initiativkomitee der Jewish Agency in Deutschland einberufenen Gemeindeversammlung sprach am 25. Januar 1932 Herr Dipl.-Ing. Heiaemann aus Hamburg über das Thema ״Unser Weg aus jüdischer Not". Der Vortrag fand ungeteilten Beifall. Eine sich daran anschließende Sammlung für Keren Haj essod halte trotz der schlechten wirtschaftlichen Lago Erfolg. Siedlerstellen. In der Grafschaft Glatz sind einige Siedierstcllon, zu deren Uebernabine eine Anzahlung von 4000 M. erforderlich ist, zu besetzen. Nähere Auskunft vermittelt die Z.V.f.D., Berlin W15, Meinekestraße 10. Berliner Zionistische Vereinigung• Gruppe West, Mobtag, den 1. Februar, bei Josef Hirsch, Landshuter Straße 1, Dr. Georg Herlitz: .,Organisatorische Probleme der zionistischen Bewegung“. — Bezirksgruppe Tempelhof: Dienstag, den 2. Februar, 83/4 Uhr präzise, in der Konditorei Arndt, Neu-Tempelhof, Hohenzollernkorso 4: ersto Mitgliederversammlung. Moses Wald mann: ״Was geht in der Jüdischen Gemeinde vor?" — Bezirksgruppe Bayerischer Platz: Donnerstag, den 4. Februar, intern. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppe West: Sonntag, den 31. Januar, nachm. 4 Uhr, Kinderfest. Im Cafe Leon. kurfürstendamm 156/57. Unkostenbeilrag 50 Pf. Gäste willkommen. — Grupp» Licbterfelde: Dienstag, 2. Februar, abends 81/2 Uhr, Vortrag von Herrn Davis Trietsch: ״Frauenarbeit in Palästina". Bei Frau Betty Cohn, Ringstraße 65. —Gruppe W ostend: Dienstag, 2. Februar, nachm. 4i/j> Uhr, Vortrag von Dr. Nadja Stein: ״Jüdische Pionierarbeit in untern Tagen“ (mit Lichtbildern). Bei Frau Else Ilgner, Kaiserdamm 28. — Gruppe Grunewald: Dienstag, 2. Februar, nachm. 4V2 Uhr, Ge- Schichtskursus unter Leitung von Frau Prof. Koi gen. Bei Frau Grüngard, Freiberr-vom״Sleinstraße 13. (Stephan 9073.) — Montag, 1. Februar, abends 8(4 Uhr, 3. Abend im Schulungskursus. Vortrag von Herrn Prof. K eigen: ״Chassidismus“, im Sitzungssaal, Meinekestraße 10, — Zu allen Veranstaltungen Gäste willkommen. Snif Hechaluz. Am 30. Januar im MonbijouUeim. — Gdud Hechaluz 8 Uhr. Sichah über ״Hachscharahfrageneingeleitct von Heini C h :1 r a s. Aelterenkrcis 81/3 Uhr. ״Aktuelle Probleme des Jischuw", Georg Pape. — Vorher kurzer Pressebericht. jüdische Gegenwartsaufgaben und Zeitaussprachen. Montag, den 1, Februar, abends 8.15 Uhr spricht in der Aula der Mädchenmittel sch ule, Kaiserstraße 29/30 (Alexanderplalz), Rabbiner Emil Bernhard-Cohn über ״Zivilisation und Luxus". Aussprache! Jedermann willkommen! Unkostenbeilrag 0,20 RM. Poale Zion. Gruppe West: Donnerstag, den 4. Februar, abends 8(4 Uhr, spricht, im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, Gen. Dr. Herz! Berger über: ״Die Juden unter dem Fünfjahresplan”. Gäste willkommen. Mit dem Pegamal zur Messe nach Tel-Awiw. Ein Kostümfest, veranstaltet von der Y.J.St. Hasmonaea, am Sonnabend, dem 6. Februar, im großen Saal des Logenhauses, Kleiststr. 10. Karten zum Preise von 2,50 RM. im Büro des K.J. V., Bleibtreuslr. 50, Steinplatz 4736, bei Martin Lux, N, Weinmeisterstraße 9, Norden 4770, und im Büro des KKL, Meinekestr. 10, Bismarck 7165-70, erhältlich. Kostümfest der Ho cley-Abteilungdes Bar Kochba-Hakoah. Sonnabend, den 13. Februar, veranstaltet die Hockey- Abteilung in den Gesamträumen des Logenhauses, Kleiststraße, ein Kostümfest unter der Devise: ״Eine Nacht ohne Zor*׳s“. Kapelle: ״Die weißen Raben". Tombola-Hauptgewinn: lOtägiger Aufenthalt in Kolberg. Karussell, Schau- und Schießbuden usw. Eintrittskarten im Vorverkauf durch die Hockeyabteilung oder das Büro, Oranienburger Straß» 60/63, 2,— M. סניף החלק: במוצאי שבת׳ כ״ב בשבט׳ בשעה 8 בערב תתקים במיג־ ביזיוהים׳ שיחה של גדוד החלוץ על הנושא: "שאלות הכשרה"• פותח: היני חרם• באותו הערב׳ בשעה 8»/a בערב תהיה שיחת חוג הבוגרים על הנושא: "שאלות אקטואליות של הישוב*. פותח: ג• פפה• לפגי השיחה תהיה סקירת עתונות קצרה* Eingesandt• Zur Wahrnehmung der allgemeiner! und Berufsinteressen haben sämtliche jüdischen Fleischer und Wurst- Warenhändler beschlossen, sich zu vereinigen. Der Verein trägt den Namen ״Verein jüdischer Fleischer und Wurtwarenhändlcr". Der Verein wird danach streben, die Vereinigung über das ganze Reich zu erstrecken. Den Vorsitz hat Herr Vorenberg i. Fa. Selmar Kaufmann, Berlin W 15, Kurfürstendamm 211, übernommen. WELTV BAND Makkabiah * Nachrichten Amerika. Bel dem großen Ringkampf, der am 25. Jan. in New York stattfand, wurden für die Baustein-Aktion unter Leitung unseres Turnbruders Dr. Rosenfeld 2000 Dollar S“ Ist sofort nach Palästina Überwiesen worden. DasMakkabiah-SchlffS. S. ״Attika“ beginnt seine Reise in Triest und nicht in Susak. Desgleichen landet es bei der Rückkehr wieder in Triest. Auf dem Hinwie auf dem Rückweg ist eine Zwischenlandung In Athen vorgesehen. Abfahrt und Rückfahrt von Triest bedeutet für die meisten Teilnehmer eine Verbilligung und Verbesserung der Eisenbahn- Verbindung. Makkabiah-Film. Du Allein verfilmungsrechl für die Makkabiah sowohl für stumme Filme als auch für Tonfilm hat der Makkabi- Weltverband der Leo-Filmgesellschaft, 'Varschau, Nowy Swiat 39, übertragen, die unter Leitung des Herrn Markiewicz (Warschau) di« Filme!!erstellen wird. Andere Firmen haben kein Recht zu filmen. Tschechoslowakei. Zu dem am 7. Februar 8laufindenden Hallensportfest des Bar Koch ha Berlin entsendet dar Ilagibor Prag seinen ausgezeichneten Langstreckler, den tschechoslowakischen oOOO-m-Mf'bter Frankl, der in einem 3000-m-Einladuugstaufen starten wird. — Seitens der tschechischen Kreisleitung sind Felsenfeld und Wiener 1 Makkabi Prag' für den Zehnkanipf der Turner auf der Makkabiah nominiert worden. — Rar Kochba Brünn schlug in einem Wasserballspiel, welches iin Rahmen seines diesjährigen Vereinsmectings am 11. 1. staltfand, den Vvgoko-skolsky sporl 7 : 4. Oesterreich. Unter den österreichischen Teilnehmern zur Makkabiab befinden sich u. a. so bekannte Leichtathleten wie Blödy, Deutscher, Klein, Spielmann und Weiner. Der österreichische Maklabikreis dürfte mit diesen ausgezeichneten Sportlern eine hervorragende Rolle in den leichlathlctischen Wettbewerben spielen. Polen• Fred ja Bcrsonowna (Jüd. akad. Sportklub Warschau) wurde von ihrem Lande für das polnische Damenteam zur Olympia in Los Angeles nominiert, wo sie im Diskuswerfen teilnehmen wird. Mit ihrer Teilnahme an der Makkabiah ist ebenfalls zu rechnen. — ln der Lemberger Meisterschaft im Eishockey hat di« ,,Hasmonaea“ Lemberg den zweiten Platz inne. Außer der Genannten besitzen noch Hakoah Wien, Makkabi Bratislava und Makkabi Krakau Eishockeymannsehaften, welche bereits recht erfolgreich abgeschnitten haben. — Am 7. Februar werden in Bielsko die zweiten jüdischen Skininisterschaften im Kreis Südwestpolen des Makkabi-Weltverbande» ausgetragen. Tisch-Tennis-Meister schäften von Europa, An diesam nahmen zahlreiche jüdische Spieler als Repräsentanten ihrer Länder teil. Zu den sportlich Bekannten gehören: Flußmann. Kohn, Feher, Liebster (Oesterreich), Rosenthai (Lelllaiid), Glickrnami (Litauen), Steiner (Jugoslawien), Levy (Frankreich). Dentscher Kreis Bar Kochba-Hakoah Berlin. Fußball. Di« Fußballabteilang kämpfte am letzten Sonntag gegen einen weiteren •chweren Gegner, dem Mariendorfer Ballspiel-Club I, und .versuchte .ihm Brfolgaaeri« fortzusetzen. Infolge der Verletzung Czupper* wurde Rand au* der Juniorenabteilung eingestellt, der im Laufe de» Spiele» gute• Können zeigte. Obgleich die Hakoah ner mit großer Verve auf den Gegner losgingen und ihm von vornherein taktisch und technisch überlegen waren, gelang es ihnen dennoch nicht, das Spiel zu einem Erfolg zu geslaiten. Ergebnis 1 : 2 (1 : 1). Weitere Fußballergebnisse: Hakoah II — Athen II 5:0: III. Senioren ■— Halley Goncordia: Halley tritt zu spät an; IV. Senioren — Blau-Gold I 5:8: II. Junioren — Postsportverein 1:3; I. Jugend — Hellas 04 3:1: II. Jugend — Minerva 3 : 3. — Am Sonntag, dem 31. Januar 1932, spielt die I. Mannschaft gegen V. f. B. Luckenwalde in Luckenwalde, verl. Anhaltstraße. Spielbeginn 2.30 Uhr. Abfahrt der Züge vom Anhalter Bahnhof 8.19 und 12.22 Uhr. Die II. Junioren treffen auf die I. Junioren des V. f. B. Luckenwalde. Weitere Spiele: Zweite Mannschaft - Merkur 93, 12.50 Uhr, Sportplatz Scharnwcberstraße Reinickendorf; III. Mannschaft — N. S. V. 12.50 Uhr, Niederschönhausen, Buchh. Str. — Handball. Di!• I. Handballmannschaft war am letzten Sonntag spielfrei. Bar Kochba-Hakoah II. spielte gegen Loews II. und gewann 7:5 (5: 2). Während des ganzen Spiels blieb der jüdische Klub dem Gegner überlegen und bedrängte dauemd das gegnerische Tor. Besonders günstig auf die Stimmung der B. K.-Leute wirkte der Umstand, daß diesmal zahlreiche Klubfreunde als Zuschauer erschienen waren. Das sehr bewegte Spiel war bis zum Schluß interessant; so wurde das 7. Bar Kochba-Tor in den letzten Minuten geschossen. Bar Kochba-Hakoahs I. Damenhandballmannschaft behauptete am letzten Sonntag gegen einen der schwersten Gegner ihre Spitzenposition, indem sio Gaswerke 1 mit 3 : 2 (1 : 1) schlug. Die Damen sind ohne Zweifel im Augenblick die erfolgreichste Mannschaft der Handballahleilung, die sowohl in Zusammenspiel, Sturm und Verteidigung musterhafte Leistungen zeigt. Die Damen halten es nicht nur mit einem ernsthaften Gegner, sondern auch mit einem unfreundlichen Schiedsrichter 7.11 tun. Während in der ersten Halbzeit der Gegner stark herandrängte und zeitweilig eindeutlg das Feld behauptete, eine B. k.-Stürmcrin sogar herausgestellt wurde und die Damen nur zu zehn die Angriffe der Gaswerke abwehren konnten, wurde die jüdische Mannschaft, nach Halbzeit überlegener und behielt das Spiel in der Hand. Die Damen sind auf dem besten Wege zur Abteilungsmeisterschaft. Die dritten Männer wurden von Sportvereinigung 1924 mit 6 : 2 besiegt. Die IV. Mannschaft spielte gegen Bergmann III. Es zeigte sich eine große Üeberlegung der Bar Koehbaner, die sich in dem Resultat 8 : 1 ausdrückt. Bar Kochba V gewann gegen Reinickendorf 111 5 : 4. Am Sonntag, dem 31. Januar 1932, spielt die I. Männermannschaft gegen Köpenick I. um 2.30 Uhr auf dem Grunewald-Sportplatz. II. Mannschaft — V. f. L. Brandenburg II urn 11 Uhr in Brandenbürg a. d. Havel; Bar Kochba 111 — S. C. C. V auf dem S. C. C.-Platz um 9.15 Uhr. Bar Kochba IV — S11 tos III um 1 Uhr Sportplatz Grunewald. Freundschaftsspiel der I. Damenmannschaft gegen Berliner Damenhandballkluh 1 11 11111• Grunewald- Sportplatz. II. Damen — Umversilälssportclub II um 13 Uhr Hochscbulsportplatz Grunewald: I. Mädehonroannsehaft — Berl. Damenhandballclub I. Mädchen um 10 Uhr Sportplatz Grunewald; I. Junioren — 1. Junioren Helios 1.45 Ubr auf dem Heliossporlplatz Reinickendorf-West. — Hockey. Das Spiel der I. Mannschaft gegen Osram I mußte wegen schlechter! Bodens ausfallen. Man arrangierte nur ein Gesellschaftsspiel, bei dem die Bar Koehbaner mit zwei Mann Ersatz an traten. Der 2 : 1-Sieg befriedigte die Sieger insofern nicht, als der Boden keinen Sport zuließ. — Bedauerlich, weil unverdient, erscheint die Niederlage der 11. Mannschaft mit 0 : 1. Während des ganzen Spick führte die jüdische Mannschaft mit sichtlicher Uebcrlegenheit, und erst in der letzten Minute errang der gegnerisehe Klub das Siegestor durch Strafball. — Die III Mannschaft verlor gegen Polizei III. 2:6 nach schönem und interessanten Kampf. — Die IV. Mannschaft konnte ihren Sieg gegen Nauen III. nicht wiederholen und verlor 0 : 2. Die Bar Koehbaner zeigten sich trotz des Endresultates, das ihrer Leistung nicht gerecht wurde, von der besten Seite. — Der Kampf der Knaben gegen Spandau zeigte die ungeheure{! Fortschritte, die diese Mannschaft seit der letzten ßegegnung mit dem gleichen .Gegner gemacht bat. ,Während das erste

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.