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Jüdische Rundschau · 1932-01-26 · Heft 7 (26.1.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 7 (26.1.1932)
Date
1932-01-26
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 34 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 7, 26. T. 1932 Ortsgruppen Bamberg. Am 17. Januar sprach hier in einem gut besuchten internen Vereinsabend Herr Karl Glaser (Berlin). Herr Glaser referierte zunächst eingehend über die gegenwärtige außenpolitische Lage des Zionismus, sowie über innerzionistische Fragen. Ein Beweis für das große Interesse der Zuhörer war die zahlreiche Beteiligung an der darauffolgenden Diskussion, die sich hauptsächlich mit Revisionismus und damit zusammenhängenden Weltanschauungsproblemen beschäftigte. Chemnitz, Am 11. Januar wurde hier die erste ,,gesprochene Zeitung•‘ abgehaiten. Als Chefredakteur stellte sich der Erfinder dieser ausgezeichneten Propagandaform, Dr. F. Ullmann (Karlsbad), zur Verfügung. Dr, U. erörterte zunächst den Sinn der ״gesprochenen Zeitung“ und sprach dann in einem ״Leitartikel“ über die Lage des jüdischen Volkes und zeigte, ״was wir wollen“. 111 kurzen Abrissen referierte Herr Dr. F. Geis darüber, was es in Palästina Neues gäbe, Frau Geis legte die Ziele und Aufgaben der Wizo dar. — Inserate mul Annoncen, sowie politische Nachrichten unterbrachen die Zeitung. - Am glänzendsten zeigte sich Herr R. WeiRkopf als Redakteur des Lokalen, ln geistreicher Form besprach er die Ereignisse der letzten Wintertreffahrt des Makkabi, der Chemnitzer Makkabiah-Fahrer und den ״Streit um den Skil“. -- Im zweiten Teil hielt Dr. Silbert ein ausgczeichnetes Referat über die Wirtschaftslage, besonders der deutschen Juden. Er propagierte die neugegründete Volksbank ״Ivriah“. Herr Gerber brachte Neues und Altes vom jüdischen Sport und wies auf die großen Pläne eines jüdischen Jugend- und Sportheims am Keilberg hin, das in gleicher Weise als sportliches Zentrum und als Stätte für die. Erziehung jüdischen Führer-Nachwuchses dienen soll. Der Vorsitzende der Jüdischen Volkspartei, Dr. Adler, referierte über die Frage, wie der Kampf in der Gemeinde Chemnitz in diesem Winter und besonders im kommenden Winter ausgestaltet wird. — Noch einmal zeigte der Lokal-Redakteur ״Blau-Weißkopf“ seine Begabung für die Beantwortung sehr wichtiger Briefkasten-Fragen, und der zukünftige Chefredakteur, Dr. Alfred Fleiß, refcrierte über Neuerscheinungen aus dem Judaistischen Institut Wilna in sehr geschickter Weise. — Alle Hörer dieser ersten gesprochenen Zeitung stimmten gern in den Dank des 1. Vorsitzenden an Dr. Ullmann und seine Mitarbeiter ein. Wir glauben, daß man auf diese Weise viel Neues in leichtester und bequemster Form den Hörern bieten kann. Hoffentlich gelingt es auch in anderen Städten. Dr. Holzer. Cottbus, lieber ״Judentum 1932“ sprach Herr Rechtsanwalt Benno Cohn (Berlin) am 16. Januar in einer gut besuchten Versammlung unserer Ortsgruppe. Die Ausführungen wurden von allen Anwesenden mit Interesse aufgenommen. Emden. Am 10. Januar sprach in einer gut besuchten öffentlichen Versammlung der hiesigen Ortsgruppe Herr Prof. Lessing (Hannover) über: ״Reiseeindrücke aus Palästina“. Prof. Lessing schilderte außer dem äußeren Bilde Palästinas vor allem die Kräfte, die politisch und sozial im Lande z. T. gegeneinander wirken: die englische Regierung, die verschiedenen christlichen Konfessionen, die Araber und die Juden. Die von idealer Gesinnung angetriebene Tatkraft der Chaluzim ließ dem Redner die Ueberwindung der dem Palästinawerk entgegenstehenden Schwierigkeiten wahrscheinlich erscheinen. Der auch von gegnerischer Seite gut besuchte Vortrag fand allseitigen Beifall. Frankfurt a. M. Am 5. Januar sprach vor einer starken Zuhörerschaft Dr. Walter Kahn (Wiesbaden) über seine Eindtüfcke, die er im November auf seiner Studienreise in Palästina gewann, von der gegenwärtigen Lage im Lande und zeigte dazu eine große Anzahl gut gelungener Lichtbilder. Die geographischen und botanischen Herrlichkeiten des Landes boten zweifellos einen starken Anreiz für jeden Einzelnen, Erez Israel bei der nächsten Gelegenheit mit eigenen Augen zu schauen. Die Entwicklung der jüdischen Siedlungen, die vielfache Existenzmöglichkeit, der bewundernswerte Stand der Kindererziehung, die mutige Zuversicht der Palästinenser: dies alles machten die dankenswert sachlichen Darlegungen Dr. Kahns äußerst klar. Ph. R. Mannheim. Die Ortsgruppe hat ein politisches Seminar durchgeführt, das von Dr. B i I e s k i (Berlin) geleitet wurde und eine ganz außerordentlich wertvolle Durchdringung der rolitischen Probleme, Politik Englands und Araberrage, allen Teilnehmern vermittelte. Am ersten Abend zeigte der Referent, wie in der politischen Atmosphäre Englands zwei Seelen ringen, eine proarabische und eine prozionistische, wie alle Schwankungen und Wirrungen in der englischen Politik des Vorderen Orients letzten Endes hierauf zurückgeführt werden können. Die interessanten Figuren des Arab Office in Kairo, wie Lawrence und Storrs, Clavton und auch Allenby, haben in dieser hohen Schule englische Orientpolitik zu treiben gelernt. Unsere Aufgabe ist es, den für uns günstigen Schwankungen nachzugehen. Am zweiten Tage wurden alle historisehen Tatsachen der Araberfrage gezeigt. Die Unterlassungen und Fehler auf allen beteiligten Seiten wurden geschildert und der Referent, der die ungeheuren Schwierigkeiten dieser Frage klar herausstellte, betonte immer wieder, daß er als Zionist den unerschütterlichen Optimismus habe, daß auch diese Schwierigkeit überwunden werden könne und müsse. — Wenn andere Ortsgruppen in ähnlicher Weise sich objektiv über diese Fragen unterrichten lassen, so werden sie gleich uns den großen Wert solcher Veranstaltungen empfinden. Dr. O. S. Walter Mecklenburg ״ Gedächtnisstiftung Ein Kinderhau« In PaUbiina Die vielen, denen Walter Mecklenburg Freund, Berater und Vorbild war, die an ihn denken und inn nicht vergessen wollen, wenden sich an die zionistische Jugend und an alle, die Walter Mecklenburg im Leben nahe gestanden haben, mit der Bitte, an der Errichtung einer bleibenden Erinnerungsstitte für Walter Mecklenburg in Erez Israel mitzuwirken. Wir wollen 111 Ben Schemen im Rahmen der von Siegfried Lehmann geleiteten Jugendsiedlung ein Haus errichten, das in erster Linie Jugendliche aus unseren Reihen und unseren Kreisen aufnehmen soll. Wir erhoffen uns davon eine lebendige konkrete Verbindung der jüdischen Jugend zu Palästina. Das Haus hat Raum für 12 Kinder und kann jederzeit erwettert werden. . Es handelt sich voraussichtlich um einen Betrag von £ 400. Die Verwirklichung unseres Plans liegt im Sinne von Walter Mecklenburg, der sein Leben als Lehrer der Jugend mit Erez Israel verbinden wollte, und wir denken, daß es möglich sein wird, das geplante Werk der Erinnerung zu einem guten Ende zu führen. Der Plan ist mit Siegfried Lehmann und mit verantwortlichen zionistischen Stellen erörtert worden. Er fand Billigung und Unterstützung. Wir wenden uns an alle, denen Walter Mecklenburg etwas bedeutet hat und unterlassen es daher, das Wesen dieses uns teuren Menschen zu schildern. Allen, an die wir denken, wird es begreiflich sein, daß wir das tiefe Bedürfnis haben, seinem Andenken durch ein sichtbares Werk in Erez Israel Dauer zu verleihen und so dazu beizutragen, daß auch nach seinem Tode die von ihm ausgehende lebendige Wirkung fortdauert und sein Name im Bewußtsein der zionistischen Jugend fortlebt. Die Bundesleitung des Kadimah. Nehemjah Ginsberg, Emmi Horoviz. Die Aktion für diese Stiftung beginnt in der nächsten Woche. Näheres wird in der nächsten Rundschau bekanntgegeben. Zionistischer Gruppenverband Oberschiesten. Sonntag, den 31. Januar, findet in Hindenburg ein Gruppenverbandstag mit folgender Tagesordnung statt: 1. Vormittagssitzung, (ln Kochmanns Hotel.) Beginn: 10% Uhr. ״Aufgaben einer Ortsgruppe in heutiger Zeit.‘“ Referent: Dipl.-Ing. Edgar Heinemann (Hamburg). Berichte der Ortsgruppen und Aussprache über die Ortsgruppenarbeit. 2. Nachmittagssitzung. (Stadlers Marmor-Saal, Kronprinzenstraße.) Beginn: nachmittags 3 Uhr. 1. ״Die wirtschaftliche und politische Situation des Palästinaaufbaus.“ Referent: Dr. Elias Auerbach (Berlin). 2. Aussprache. 3. Verschiedenes. — Für rituelles Mittagsmahl ist gesorgt. Die Interessenten werden gebeten, sich baldigst bei Frau Rechtsanwalt Schindler (Hindenburg) anzumelden. - Abends 8(4 Uhr öffentliche Ver- Sammlung in Beuthen (O.-S ), Mamreh-Loge, Schießhausstr. 6. Vortrag des Herrn Dr. Elias Auerbach (Berlin) über: ״Haifa, das Eingangstor des zukünftigen Orients.“ Aus dem Arbeitsplan der Schule der Jüdischen Jugend. Sonder veranstalt, un gen: Zur Eröffnung des Trimesters Versammlung der Schulgemeinde in der Berufsschule, NW 7, Georgenstraße 30/31, am 30. Januar (Sonnabend), abends 8 Uhr. Dt. Georg Lubinski und Dr. Hermann Gerson sprechen zu dem Thema ״Die Frage der geistigen Erhaltung des jungen jüdischen Menschen in unserer Zeit". — Am 13. Februar (Sonnabend), abends 8 Uhr, Fasanenstraße 79/80, Rabb. Ignatz Majbaum (Frankfurt a. d. Oder): ״Franz Rosenzweig und die jüdischen Positionen de» XIX. Jahrhunderts". —- Freitagabendfeier mit einem Vortrag von Prof. Martin Btiber, in der Auia, NW 7, Georjronstraß* 80/31, am 26. Februar, abends 8 Uhr. — Kurse: Geschichte dor Juden Im Umriß. Mittwochs, 8 Uhr abends, in der Aula des Schulgebäudes Auguststraße 11/13, Beginn 3. Februar. Vortragende: Dt. Elias Auerbach, Prof. Dr. Ismar El bogen, Prof. Julius Guttmann, Dr. Georg Landauer, Dr. Gustav Krojanker, Dr. Aron Steinberg. Zeitf ragen: Dr. Moritz Spitzer, Donnerstags 8—10 Uhr, Auguslstraße 11/13, Beginn 28. Januar. Dr. Alfred Marcus. Montags 8—10 Uhr, Fasanenstraße 79/80, Beginn I. Februar. Palästina. Enzo Sereni, Dienstags 8—10 Uhr, August- Straße 11/13, Beginn 2. Februar. — Zur Kenntnis des J11dentums. Erste Einführung: Meir Rosenberg, Dienstags 8 bis 10 Uhr, Auguslstraße 11/13, Beginn 2. Februar. — Ausgewählte Jesajakapitel (an Hand des Hebräisch-Textes): Dr. Hermann Gerson, Montags 8—10 Uhr, Auguslstraße 11/13, Beginn 25. Januar. — Prohlema der Gerechtigkeit (in biblischer und nachbiblischer Auffassung) : Erwin Loowenson, Donnerstag 8—10 Uhr, Auguststr.il/13, Beginn 28. Januar. — Fragen der Gesellschaft. Soziologie der Juden, 1. Teil: Dr. Georg Lubinski, Dienstags 8—10 Uhr, Fasanen- Straße 79/80, Beginn 2. Februar. Karl Marx und Mose« Heß: Dr. J. N. Steinberg, Donnerstags 8—10 Uhr, Auguststraße 11/13, Beginn 28. Januar. — Arbeitsgemeinschaft für Werkarbeit unter Leitung von Hermann Bone und Annie Sborowitz-Herzfeld, Montags 7—9 Uhr (verlegt!) Beginn 25. Januar. (Die Puppenspielgruppe eventuell Miltwochs.) — Hebräiscb-Kurse vom Elementarkurs über Literaturkurse, in denen neben Bibel auch mittelalterlich« und neue Literatur gelesen wird, bis zur Einführung in die Halacha. Lehrer: Dr.. Bloch, Josef Braslawski, Jizchak Efrati, Dr. Hermann Gerson, Jehoschua Gutmarm, Meir Rosenberg, Dr. Moritz Spitzer. — Der ausführliche Arbeitsplan mit näheren Angaben ist kostenlos erhältlich in allen jüdischen Buchhandlungen, an den Theaterkassen Hermann Tieti, Leipziger Straße, Alßxanderplatz, Frankfurter Allee, Kaufhaus des Westens und in der Geschäftsstelle der Schule der Jüdischen Jugend, N 24, Oranienburg e r Straße 29 (D 2 Weidendamm 59 21). Vermischtes Dr. Eleasar Lubrany spricht am Sonnabend, dem 30. Januar, um 3.40 nachm,, im Berli ner Sender über das Thema: ״Bei den Samaritanern (Schomronimj in Nablus". Der Vortrag enthält die Schilderung vom Leben und Sterben dies« seltsamen jüdischen Volks- Stammes. Arbeitsnachweis. W’ir suchen für ein naturwissenschaftlich begabtes Mädchen, Abiturientin, kaufmännische Lehrstelle in chemischem oder pharmazeutischem Unternehmen evtl. wissenschaftlichem Verlag, ferner Bürolehrstelle bei Rechtsanwalt für Schülerin mit Obersekundareife zu Ostern d. J. Anmeldungen an: Berufsberatung der Jüdischen Gemeinde, Berlin N 24, Auguststr. 17, Tel. Weidendamm D 2, 5936. In einer kleineren Universitätsstadt bietet sich ab Mürz einem Studenten mit guter hebräischer Ausbildung und Lehrfähigkoit die Möglichkeit zu einem Nebenerwerb durch Leitung eine* hebräischen Kurses. Vergütung 50—60 M. monatlich oder eventuell freie Verpflegung. Schriftliche Angebote mit Referenzen erbeten an die Z. V f. D.. W 15, Meinekestr. 10. — Niederlassung»- m ö g 1 i c h k e 1 1 : In einem Ort mit 1000 Einwohnern in Franken ist. eine Niederlassungsmöglichkeit für einen Arzt, vorhanden, der auch eine größere Umgebung mit einer Reihe von Dörfern, zum Teil eherfalls mit 1000 Einwohnern, die keinen Arzt besitzen, zu versorgen hat. Geeignete Wohnung, eventuell auch, möblierte, ist vorhanden. ebenso Möglichkeit, zu ritueller Verpflegung. .- 1\ i e d e r I a s - sungsmftgl ich Jt eit gesucht: Wir 'suchen für einen Gesinnungsgonossen. einen jüngeren gut ausgebildeten Zahnarzt, eine Niederlassungsmöglichkeit an einem mittleren oder kleineren Orte, wo Aussicht für baldige Zulassung zu den Krankenkassen zu erwarten ist. Nachrichten an Z.V.f. D. Frankfurt/M. Zionistisches c 11 üler-Gruppe (ZSG. Sonnabend, den 30. Januar, 20 Uhr, spricht im Jüdischen Jugendheim, Eschenheimer Landstr. 65 (großer Saal, '2. Stock) Referendar Georg Guthmanti über ״Die deutsche Schule und der jüdische Schüler“. Anschließend Diskussion. Kosmisch-religiöse Gedichte. Der Rezitator Eugen A 1 b u von der Reinhardt-Schule wird am 14. Februar, abends 8 Uhr, Gedichte des modernen Dichters Friedrich Andreas vortragen. (Breitkopf- Saal, Steglitzer Sfr. 35.) Karten im Vorverkauf 2 RM. (Tel. Lützow 6624/6625.) ״Galgal“, die neue Monatsschrift für die jüdische Jugend (herausgegeben vom Kadimah und Brith Haolim) ist soeben erschienen. Der Frei» für die reichhaltige, schön illustrierte Nummer beträgt 0,25 RM., das Halbjahres-Abonncment (6 Heft«) 1,50 RM. (inklusive Zustellgebühr). Bestellungen sind zu richten an: ״Galgal“, Berlin W 15, Meinckestr. 10. Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Cbarlottonbürg, Mittwoch, den 27. Januar, abends 8(4 Uhr, im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, Dr. Bileski: ״Die politische Lage der,Juden in Deutschland". — Gruppe Ost, Donnerstag, den 28. Januar, abends 81/2 Uhr, im Saalbau Friedrichshain, Am Friedrichshain 16/23, Lichtbildervortrag, Dr. Fritz Löwenstein: ״Ist Raum genug in Palästina?“ — Gruppe Nord, Donnerstag, den 28. Januar, abends 8(4 Uhr, in der Gemeinde, Rosen« tr. 2/4, Dr. Sally Lew in: ״Kommunismus und Zionismus“. — Gruppe West, Montag, den l. Februar, hei Josef Hirsch, Landshuter Str. 1, Dr. Georg Herlitz: ״Organisatorische Probleme der zionistischen Bewegung". Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppe West: Sonntag, 81. Januar, nachmittags 4 Uhr, Kinderfest. Im-Gaf* Lmn, Knrförstendamm 156/57. Unkostenbeitrfcg 0,50 M. Gäste willkommen. — Gruppe Lichterfel de: Dienstag, 2. Februar, abends 81/2 Uhr, Vortrag von Herrn Davis Trietsch, ״Frauenarbeit in Palästina“. Bei Frau Betty Cohn, Ringstraße 65. — Montag, 1. Februar, abends 8(4 Uhr, 3. Abend im Schulungskurs. Vortrag von Herrn Prof. K o i g e n: Chassidismus. Im Sitzungssaal. Meinekestraße 10. Zu allen Veranstaltungen sind Gäste willkommen. Jüdische Gemeinde. Am 28. d. M. Gemeindeabend in den Johann-Georg-Festsälen, Halensoe, Johann-Georgstraße 19. Bruno Woy da spricht über ״Die soziale Sendung der Gemeinde". Studiendirekter Dr. Gut mann behandelt ״Die Vor- und Urgeschichte Israels". — Die Vorträge werden durch Gesänge des Oborkantors Wilhelm Friedmann umrahmt. Poale Zion. Gruppe Nord: Donnerstag, 28. Januar, spricht . im Heim, Artilleriestr. 6, Chawer S. Tschertok über: ״Klassen und Klassengegensätze in Palästina". — Gruppe West: Donnerstag, den 4. Februar, abends 8(4 Uhr, spricht im Beth Am, Kurfürstendamm 61, Gen. Dr. Herzl Berger über: ״Die Juden unter dem Fünfjahresplan“. Gäste willkommen. Reichsbund jüdischer Frontsoldaten E. V. Dienstag, den 2. Febmar, abends 8 Uhr. in den Sophiensälen, Sophieastr. 17/18. ״Dia wirtschaftliche Lage der Juden und die politische Lage“. Referenten: Prof. Georg Bernhard und Syndikus Berlack. Mit dem Pegamal zur Messe nach Te!-Awlw. Ein Kostümfest, veranstaltet von der V. J. St. Hasmon^ea, am Sonnabend, dem 6. Februar, im großen Saal des Logenhauses, Kleist«tr. 10. Karten zum Preise von 2,50 RM. im Büro des K.J.V., Bleibtreustr. 50, Steinplatz 4736, bei Martin Lux, N, Weinmeisterstraß« 9, Norden 4770, und im Büro des KKL, Meinckestr. 10, Bismarck 7165-70, erhältlich. Kostümfest der Hockev-Ahteil ungdes Bar Kochba-Hakoah. Sonnabend, den 13. Februar, veranstaltet die Hockey- Abteilung in den Gesamträumen des Logenhauses, Kleiststraße, ein Kostümfest unter der Devise: ״Eine Nacht ohne Zores“. ^CujduauJt^Ab UND BLUMENSPENDEN i£st man ab durch Nationallonds ■ Telegramm« und Baumspenden für PalästinaI Telegramm« u I Mark bei allen Vertrauensleuten. Etn Baum kostet 6 Mark, urfr senden «ine Benachrichtigung an die auf gegebene Adresse und drucken di« Gratulation im Ausweis ab. KEREN KAJEMETH LE •!ISRAEL BERLIN W15. MetaekestrmS# 1a Tale Ion 1 II Bi.marck 716> Postscheck - Konto! Berlin 28247 ־Arzte! 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Vorstand der Jüdischen Gemeinde Zlonlsllschen Uerelnigunq für Deutschland Berlin W 15, Meinekestrafie 10 Telefon: J 1, Bismarck 7165/70 Wir sind dazu in der Lage, allen denjenigen, die wirklich guten hebräischen Unterricht nehmen wollen, geeignete Lehrer nachzuweisen, und bitten Berliner lnteressa&ten, die einen solchen Lehrer suchen, sich tele• fonisch oder schriftlich mit uns in Verbindungzu setzen. Evtl, können auch Lehrer gegen freie Wohnung ■ nachgewiesen werden. S lllllllllillllMlIIIWIIIIllimilllimiMII Farben u. Sacke Chemiker - Fachmann mit viel- ]ihriger Erfahrung übernimmt lau• fende Beratung, Analysen und Ausarbeitung voa Rezep ־ ten. Oft unter E118 aa die Jüdische Rundschau, Berlin W15, Meinekestrafie 10. Krummhübel Im Rleeeogesiree Pension Haas Elsa Streng כשי Telefon »9 Schönste Lage, Haus ersten Ranges, flie&eades Wasser in jedem Zimmer. Zur Nach• saison Pensionspreis 6.50 RM. 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Verlag: Jüdische Rundschau G. m. b. H., Berlin W15. Verantwortlich für den Inaeratentail: FL Segal» Berlin-Wilmersdorf. An*.«Verw.: Jüdische Rundschau G.0&• b. H* Berlin W15, M«iaekestr. 10 Druck von Siegfried Scholem, Berlin > Schoneberg.

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