Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 5 (19.1.1932)
- Date
- 1932-01-19
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 24 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 5, 19. I. 1932 Jjlugo^NoackTJ Am 16. Januar 1932 starb plötzlich der Vorsteher der Synagogengemeinde Landsberg (Warthe), Stadtrat Hugo Noar.k -• mein Vater. Er gehörte zu den Menschen, denen Wirken und Arbeiten Selbstzweck war. Es war ihm gleich, ob die Arbeit materiellen Erfolg versprach oder nicht; die gemeinnützige Tätigkeit stand ihm höher als der Gelderwerb. Mit seinen 70 Jahren war er unermüdlich in zahlreichen Ehrenämtern tätig, bis zum letzten Tage frisch und weltoffen, erfüllt von Plänen und Hoffnungen. Er war nahe an 60 Jahre, als er den Weg zum Zionismus fand, den er unbeirrt und kompromißlos vertrat. Noch vor einigen Jahren war er Nationalfondskommissar, sorgte für die Gründung einer Ortsgruppe und bedauerte nur, daß die Jugend nicht so hingebungsvoll der zionistischen Sache diente, wie er es forderte. Er war kein Politiker, sondern ein schlichter Arbeiter für das Judentum. Uud vielleicht gerade darum erwarb er sich auch Ansehen und Achtung bei Nichtjuden; seit Jahren gehörte er der Stadtverordnetenversammlung und dem Magistrat an. Ein glücklicher Tod war ihm beschieden. Zufrieden und lebensmutig legte er sich zu Bett, schlief ein und wachte nicht mehr auf. Fritz Noack. Aus den Gemeinden Au» der Berliner Repräsentanten -Versammlung ln der Sitzung der Repräsentantenversammlung der Jüdisehen Gemeinde Berlin am 14. Januar, wurde gemäß §§ 35 und 39 des Gemeindestatuts die Wahl der Vorsitzenden und der Schriftführer vorgenommen. Der dritte Vorsitzende, Dr. S. London, der die Sitzung leitete, teilte mit, daß der erste Vorsitzende der Versammlung, Rechtsanwalt Heinrich Stern, durch einen Unfall — er hat sich den rechten Arm gebrochen — verhindert ist, die Versammlung zu leiten. Er gab dem Wunsch der Ver- Sammlung für baldigste vollkommene Wiederherstellung ihres Präsidenten Ausdruck. Der zweite Vorsitzende, Rechtsanwalt Dr. Klee, sei durch sein Verteidigeramt im großen Frankfurter Prozeß verhindert, an der Sitzung teilzunehmen. Auf Zuruf aus der Mitte der Versammlung wurde das bisherige Präsidium einmütig wiedergewählt, und zwar wurden Rechtsanwalt Heinrich St ern (liberal) zum ersten Vorsitzenden, Rechtsanwalt Dr. Klee (Volkspartei) zum zweiten Vorsitzenden und Dr. S. London (liberal) zum dritten Vorsitzenden gewählt. Zu Schriftführern wurden durch Zuruf wiedergewählt Dr. J. Gutmann (liberal) und Landgerichtsrat Rau (Volkspartei). Rabbiner Dr. Weiße vollendet am 20. Januar sein 75. Lebensjahr. Er ist Mitbegründer der Religiösen Mittelpartei, als deren Vertreter er 1926 in die Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde Berlin gewählt wurde. Dem allseits beliebten Manne wenden sich zu seinem Feste die Sympathien der Berliner Juden zu, Tagung des Rates des Bayerischen Landesverbandes. Am 10. Januar traten Rat, Finanzausschuß und Ständiger Ausschuß des Verbandes Bayerischer Isrealitischer Gemeinden unter dem Vorsitz des Oberstlandesgerichtsrats Dr. Neumeyer-München zu einer gemeinschaftlichen Sitzung zusammen, in der der Haushaltsplan 1932 beraten und der Umlagensatz für das neue Geschäftsjahr wie bisher auf 30/0 der Reichs- und Landessteuern festgesetzt wurde. Gegenüber dem Etat 1931, der mit 612161,® M. abschloß, wurden für das Jahr 1932 427 733,35 Mark präliminiert. Für die sozialen und kulturellen Ausgaben, über die Justizrat Dr. Elias Straus- München Bericht erstattete, wurden 97 900 M. in Aussicht genommen (gegen 156562,72 M. im Jahre 1931). Köln. Am 9. Januar veranstaltete der ״Verband ostjüdischer Organisationen“ eine Kundgebung im überfüllten großen Saale der Rheinlandloge, in der Herr Dr. Harry Epstein (Duisbürg) zu dem Regierungs entwürfe eines neuen preußischen Judengesetzes sprach. Die Versammlung nahm eine Resolution an, in der gegen diesen Entwurf scharf protestiert wird. Die Entschließung wurde dem am Sonntag tagenden Rat des Landes- Verbandes telegraphisch übermittelt. In der Diskussion wurde dem Verbände ostjüdischer Organisationen dafür gedankt, daß er in seiner ersten öffentlichen Kundgebung sich mit dieser für die Zukunft der preußischen Judenheit 90 wichtigen Materie befaßt habe. Ueber die Entwicklung des preußischen Judenrechts sprach Dr. Harry Epstein (Duisburg) im November, Dezember und Januar in Duisburg, Hamborn, Oberhausen, Düsseldorf, Gelsenkirchen und Köln, Die fast sämtlich stark besuchten Versammlungen ,wurden z. T. von neutralen Jugendvereinen, z. T. von Ostjuden- und nationaljüdischen Vereinigungen abgehalten. Außerdem sprach Dr. Epstein auf einer Tagung der ostjüdischen Gemeindevertreter Rheinlands und Westfalens. Ueberall hielt man einhellig an dem Gesetzesvorschlag des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden von 1928 fest. Vermischtes Hebräischer Don Quichote für die Spanische Akademie. Der Gesandte der spanischen Republik in London, Dr. Perez de Ayala, der als bedeutender spanischer Schriftsteller gilt, hat gemeinsam mit dem jetzt in London lebenden früheren Professor an der Madrider Universität, Dr. Yahuda, ein Exemplar der von Bialik besorgten hebräischen Ausgabe des ״Don Quichote“ von Cervantes der Spanischen Akademie zum Geschenk gemacht. Der Präsident der Akademie, Prof. Menedez Pi dal, hat in einem Schreiben an Prof. Yahuda mitgeteilt, daß die Akademie die ״Don Quichote“-Nachdichtung des großen hebräischen Dichters Chaim Nachman Bialik sehr hoch schätzt und sein Werk in hohen Ehren halten wird. Prof. Pidal ist eine anerkannte Autorität auf dem Gebiete judeo-spanischer Literatur und hat eine Anzahl Werke über judeo-spanische Romanzen veröffentlicht. Zionistischer Gruppenverband Oberschlesien. Sonntag, den 31. Januar, vorm. 10(4 Uhr, findet in Hindenburg ein Gruppen verbandstag statt. Herr Dr. Elias Auerhach wird über ״Die wirtschaftliche und politische Situation des Paiästina-Aufbaus“ sprechen. Die weitere Tagesordnung wird noch bekanntgegeben. Die Gesinnungsgenossen werden gebeten, sich für diesen Zeitpunkt freizuhalten und recht zahlreich zu erscheinen. Ein großer Martin Buber-Abend. Als Hauptveranstaltung im Rahmen des 30jährigen KKL-Jubiläums findet am 27. Februar in Berlin ein Vortragsabend von Martin B u b e r statt, zu welchem besondere Vorbereitungen getroffen werden. Alle befreundeten Organisationen werden schon heute ersucht, den Abend für diese wichtige Veranstaltung freizuhalten. Hicem-Tagung in Berlin. Am 13. Januar trat die Exekutive der zur Regelung der jüdischen Wanderung vereinigten Ge- Seilschaften Hias-Ica-Emigdirect (Hicem) in Berlin zu einer Sitzung zusammen. Den Vorsitz führte Justizrat Dr. Blau, Frankfurt a. M,, an den Beratungen nahmen teil die beiden Direktoren von Hicem, Dr. Edouard Oungre und Dr. Miron Kreinin, ferner Leo Motzkin, Geheimrat Dr. Julius Stern, Dr. Alfred Klee, Direktor Benjamin von Hias in New York, Prot. Eugen Mittwoch, Direktor Joachimsohn, Dr. Oscar Cohn, Berlin. — Dr. Oungre erstattete einen ausführlichen Bericht. Frankfurt a. M. Anläßlich des 70. Geburtstages von Isaak Hey mann hat die Frankfurter KKL-Kommission, der Herr Heymann fast 20 Jahre angehört, eine Goldene Buch-Eintragung in die Wege geleitet. Spenden werden unter dem Kennwort ״Heymann-Gratulation“ auf das Postscheckkonto des KKL- Frankfurt a. M. Nr. 46 293 erbeten. — Anläßlich des Ablebens von H. L. Li pinski wird ein Garten auf den Namen des früh dahingegangenen Gesinnungsgenossen gepflanzt. Seine Freunde werden gebeten, sich an dieser Ehrung durch Baum- Spenden zu beteiligen. Zu Alfred Momberts 60. Geburtstage am 6. Februar d. J. erscheint soeben im Verlag von Wolfgang Jeß in Dresden ein ausführliches Werk über den Dichter unter dem Titel: Mornbert, Geist und Werk von Friedrich Kurt Benndorf. Jüdische Berufsberatungsstelle in Berlin. Mittwoch, den 20. Januar, abends 8 Uhr, im Hause Rosonstr. 2/4, Elternabend, mit dem Thema: ״Schulentlassung und Berufsberatung'‘. Es sprechen: 8. Adler-Rudel, Frau Bertha Falkenberg. Interessenten sind herzliclisl eingeladen. Bar Kochba-Hakoah Berlin. Der vom Bar Kochba Hakoah veranstaltete Hebräische Abend mit Chamischa-assar-beschwat- Feier am Sonntag, dem 24. Januar, findet nicht im Bar Kochba-Heim, sondern in den Räumen des B e t h ־ A m Iwri, abends 8 Uhr, statt. Der Synagogenverefn Rykestraße veranstaltete, so wird uns geschrieben, am 10. Januar einen gut besuchten Mitgliederabend. Der Vorsitzende sprach über ״Die wirtschaftlichen Entwicklungswege der Juden in Deutschland“ und wies ganz besonders auf den heute mehr als je großen Wert einer umfassenden handwerksmäßigen Ausbildung der jüdischen Jugend hin. Für den gemütlichen Teil hatte sich eine Gruppe junger jüdischer Künstler unter Herrn Heinz Lewinski als geistreichen, witzigen Conferencier zur Verfügung gestellt. Lothar Hirsch, Bobbi Lago, Gerhard Bober, Siegi Bieiweiß, Alfred Blum und Heinz Lewinsohn zeigten verschiedene Darbietungen. Die Gruppe kann jedem jüdischen Verein bestens empfohlen werden. Stellengesuch. Jung» jüdisch« Medizinakssistentin und Masseuse mit, staatlicher deutscher Prüfung s u c h t eine Stellung. Sie ist bereit, gegen Kost und Logis zu arbeiten. Anfragen an das Palästina-Amt, Berlin W 15, Meinekeslraße 10. Arbeitsnachweis. Jung« technische Lehrerin sucht gegen Beaufsichtigung und Unterricht Hei Kindern nachmittags ein Zimmer. Meldungen sind zu richten an den Jüd. Arbeitsnachweis. Abteilung für kauf»!, und frei« Berufe, Berlin SW 19, Lindenstr. 48/50; Telephon: Dönhoff 307 —308. Neue Schallplatte. Bei ״Ultraphon“ ist unter E. 999 eine von Frau Eugenia Heilbmnn, der Frau unseres (3g, Sa.lly Heilbrunn, besungene große Platte mit ״Kennst Du das Land“ (Mignon) und ״König des Abgrunds, ich ruf« Dich" (Maskenball) herausgekommen. Berliner Kalender Berliner Zionistische Vereinigung. Gruppe Srimurgen clor f , Donnerstag, den 21. Januar, abends 814 Uhr, im Reslaurant Rheingau, Bingor Str. 9. Max Tischler: ״Die SladtVonfermz und ihre Bedeutung für die zionistische Arbeit in Berlin“. —■Gruppe Reinickendorf, Sonnabend, den 23. Januar, abends 8('״ ihr, im Mokka Marold, Miillonstr. 137 (U-Bahn Scßstr.), Dr. Sally Irwin; ..Kommunismus und Judenfrago“. — Gruppe Bayerischer Platz, Montag, den 25. Januar, abends 8(4 Uhr, intern. - - Gruppe Süd, Montag, den 26. Januar, Dr. Spitzer: ,,Die zionistische Jugend und ihr Kampf nach innen und außen“. Ort wird noch bekanntgegeben. — Gruppe Nord, Donnerstag, den 21. Januar, intnm. — Gruppe Kord-Wast, Montag, den 25. Januar, abends 8(4 Uhr, in der Konditorei Kahler, Flr-nsburger Straße 19, Alfred Berger: ״Aktuelle Fragen der Berliner Jüdischen Gemeinde-Politik“. —■ Gruppe Tempelhof, Montag, den 25. Januar, intern. — Grupp« Charlottenbürg, Milt woch, den 27. Januar, abends 8(4 Uhr, im Brth-A׳n, Kurfiirstendamm dl, Dr. Rifoski: ״Dio politischo Lage der Juden in Deutschland“. Frauen - Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Studienzirke! Schöne borg: .Mittwoch, 20. Januar, abends 8(4 Uhr. Bibelkur!, unter Leitung von Herrn Rabbiner Dr. Nobel. Bei Nobel, N. , Kessels tr. 36. — Grupp« NordundOst: Donnerstag, 21. Jan., abends 8(4 Uhr, A r b 6 i t s s i t. z u n g. Bei Frau Locker, Alexandorslr. 51/52. — Sonnabend, 23. Januar (Chamischa assar b'schwat'), Kindorfoat. Bei Frau Rabbiner Dr. Freier, Neue Friedrichstraßo 4. — Gruppe Lichlorfclde: Sonntag, 24. Januar, nachjnitlags 4 Uhr, Kinderfest zu Ur.niischn assar b'schwat. Bei Frau Dr. Neustätter, Zehlendorf, Scestr. 47. Gaste willkommen. — Gruppe West: Sonntag, 24. Januar, nachmittags 4 Uhr, Kinderfest zu Chamischa assar b'schwat. Im Cafd Leon» Kurfürstendämm 155/56. — Grupp« T « in p e 1 h o f: Donnerstag. 21. Januar, abends 8(4 Uhr, Vortrag von Horm Dr. G u t k 111 d , ״Palästina und di« deutschen Juden". Im Betraum, Musschlstr. 22. Unkostonbeilrag O, 50 M. Gäste willkommen. Beth-Am Iwri E. V. Mittwoch» den 20. Januar, abends 8(4 Uhr, spricht im Beth-Am Herr Dr. A. Weiß über ״Die wissenschaftliche Literatur über den Talmud und seine Schöpfer“. Gäste willkommen. — Donnerstag, den 21. Januar, abends 8(4 Uhr, im Haus« Grüngard, Freiherr r. Steinstr. 12a, Konzert zugunsten des Beth-Am Iwri. Mitwirken(!©: Olga Eisner (Gesang), Bruno Eigner (Klavier). Karten im Beth-Am. Jüdische Jugendvereinigung Osten (Frankfurter Alle« 40, Hof links). Mittwoch. 20. Januar, 8 Uhr abends, Vortrag, Bertel Adam: ״Die Anfänge des Christentums“. — Anschrift der J.J. O. nur: Simon Helfer, Berlin O 112, Sonntagstr. 11. Gesellschaft für jüdische Familienforschung. Mittwoch, den 20. Januar, abends 8 Uhr priiz., im Saale der Synagoge, Münchener Straße 37 (Vorderhaus), Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Jahresberichte; 2. Neuwahlen; 3. Vortrag. Studienrat Dr. Kurt Löwin: ״Jüdische Erziehung im Lichte der Erbkundo“. Gäste willkommen. Zionistischer Jugendbund Nordau. Sonnabend, 23. Januar, abends Vs9 Uhr, ״Chamischa assar b'schwat-Feier", im Heim, Lottumstr. 9/10. Es spricht Akiba Wolchotzker (Pal.) über: ״Di« Form des Feiern* von Festen in Erez Israel“. Programm: Chor des Bundes, Konzert, Rezitationen. Imi-Taschen-Wettbewerb, amerikanische Versteigerung u. a. Der Reinertrag fließt dem KKL zu.- Gäste willkommen. Synagogenverein Friedenstempel. Am 20. Januar, abends 81/3 Uhr, hält Herr Dr. Karl Schwarz im Caf6 Leon, Kurfürstendämm 156, einen Vortrag mit Lichtbildern und Grammophon-Darbielungen aber ״Da» jüdisch« Jahr“, Festgebräuche und Festgesetz«». Nach dem Vortrag geselliges Zusammensein. Gäste willkommen. Eintritt frei. Beth-Am — *Massad“. Sonnabend, dm 23. Januar, abends 9 Uhr, 15. Schwat-Feier. Programm: Gesang, Klavier, Parodien, anschließend Tanz. Eintritt für Mitglieder 0,50 M., für Nichtmitgliedor 1,— M. — Donnerstag, den 21. Januar 1932, im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, 8 Uhr, Schach- und Ping-Pong-Spielo. ״ORT“-Gesellschaft. Der für den 19. Januar angesetzte Vortrag des Herrn Dr. D. Lvovitsch muß wegen Erkrankung des Referenten ausfallen. בית־עם עברי. ביום הרביעי׳ 20 ביגואר׳ בשעה 8 חוצי בערב- ירצה בבית־העם הד״ר א• ווייס על הנושא: "הספרות המדעית על אודות התלמוד ויוצריו״. אורהים רצויים׳ — קונצרט בבית־גרינגרד׳ רחוב פרייהר פון שטיין 12׳ ביום החמישי׳ 12 בינואר׳ 8 והצי בערב׳ לטובת בית־העם העברי בהשתתפות אולגה אייזנר (זמרה)׳ ברונו אייזנר (פסנתר)• כרטיסים לקונצרט זה אפשר להשיג בבית״העם• בית־עם ״מסד״ עורכים נשף ט״ו בשבט׳ 23 בינואר׳ בשעה 9 בערב בתבנית: נגינה׳ זמרה׳ פרדיות׳ רקודים בליות תזמרת ועוד. פרטים עוד יבואו. הכניסה לחברים 50 פ• לשאינם חברים 1 מרק. - קלוב הבהרות העברית ״מסד״׳ ביום החמישי׳ 21 לינואר׳ עתקים בביודהעם העברי 61 Kurfiirstendamm׳ משחק שח ופינפונג. כל חברינו וחברי בית־העם מוזמנים לבוא• UND BLUMENSPENDEN löst man ab dmch Nationalfonds Telegramm* und Baum• Wenden für PalästinaI Telegramme su 1 Mark bei allen Vertrauensleuten. Ein Baum leastet 6 Mark, wir senden sine Benachrichtigung an di« aufgegehene Adresse und drucken dl« Gratulation im Ausweis ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15» Meiaekestrafte 10, Telefon: 11 Bismarck 716S Postscheck - Konto! BerUa 28247 ■י1■...י...1.1.■י■.....11 Mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater Hugo Noack wurde uns heute unerwartet, mitten aas seinem arbeitsreichen Leben, im 71. Lehensjahre durch den Tod entrissen. Landsberg a. W. Gotha 16. Januar 1932 Pirna Paula Noack geb. Salomon Fritz und Lotte Noack Ilse Noack Ernst und Ida Noack Kinder-Tagesheim Erziehung zur Selbständigkeit und Gemeinschaft vormittags Kindergarten, Nachmittagskurse, Aufnahme auch für den ganzen Tag. Eigener Garten. T81.: Ba Bavaria 8486 / mrMerger Stremss Gute Allqemelnpraxls in Mltteldeatichland wird zusammen mit Grundstück aus persönlichen Gründen an nur solventen Kollegen abge• geben, auch sehr geeignet für Kinderarzt. Off. unter E 115 an die Jüdisch® Rundschau, Berlin W 15, Meinekestraße 10 Jüdische Organisation sucht für langjährig bewährte, wegen Ver• kleinerung des Apparates abgebaute Beamtin, erste Stenotypistin Halb• oder Drelvlertel ־ Tagesstelle (auch stundenweise, eigene Maschine). Nähere Auskunft erteilt; Betty Frankenstein, Berlin W «1, Meinekestraße 10 Telefon: Jl Bismarck 7165/70 sl|lltlHltll<tmm1tlMlt<<lf)'lll*IIM inHIXlinilllMlMtltlDIUtMMIHMIMHIIJ, : Tierarzt-Witwe, tüchtige Hausfrau, mit 14 jährigem Sohn, s ־ die bis 1. April 1932 als s HAUSDAME : selbständig Haushalt leitet, sucht infolge Auflösung dess z selben ähnlichen Wirkungskreis. Eigene Möbel und Aus- £ : stathmg vorhanden. Beste Referenzen. Anfragen erbeten an :; Frau Henny Simon b. Herrn Pani Sternau, | : Berlin - Steglitz, Worpswed« Str.Be 12! : iiimimmimimmfitiimmiiHiiMinmimm Vegetarischer Mittaastisch (nach Dr. Bircher — Benner) Frau Dr. Simonson Berlin - Halensee, Georg -Wilhelm - Straße 2 vis ä vis dem.Bahnhof. 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Jsn. Madam• BtUtrfly Städtische Oper 19. )an. Don Pasqaal• 20. Jan. Aida 21. Isn. Dl• laatigen Weiber 22. Jan. Di• ▼ork aalte Braut Staatliches Sdiaospielhaas 19. Jan. Othello 20. Jan. Ranknacht 21. Jan. Othello 22. )an. Raehuacht Sdtlller'Theaier 19. Jan. Die gSHliehe Jette 20. Jan. Die rSttliehe Jette 21. Jan. Die gStUiefce Jette 22. Jan. Die gSttUche Jette BenlMfect Theater D«r Rauh der Sabinerinnea Bammerspiele Geschlossen HomOtfie Dia Nemo Bank larfBrstendamm' Theater Mahagonny Deatsdtes ttttnsflertheater Nina Theater am Btllowplalz 19. Jan. Die Großherxogi« von Gerolstein 20. Jan. Geschlossen 21. Jan. Dar Gafaagra• 22. Jan, Der Gefangene iroiei fthaaspieliiaas Holtmanns Efsthlangea Verantwortlicher Redakteurs Dr. Werner Bloch, Berlin- Wilmersdorf. Verlass Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15. Verantwortlich für den Inseratenteil s R. Sega!, Berlin-Wilmersdorf. Anz.-Vcrw.; Jüdische Rundschau G.m.b.H* Berlin W15, Meinekestr. t0 Drude von Siegfried Scholem, Berlin -Schonebery. f