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Jüdische Rundschau · 1932-01-12 · Heft 3 (12.1.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 3 (12.1.1932)
Date
1932-01-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 14 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 3, 12. L 1932 Eingesandt L Die ״Jüdische Rundschau“ hat jünpt von Bestrebungen In Tel-Awiw berichtet, einen Zusammenschluß der aus Deutschland und Oesterreich nach Palästina eingewanderten Juden herbeizuführen. Diese Absicht ist inzwischen, wenn auch in etwas anderer Form wie ursprünglich beabsichtigt, verwirklicht worden. Eine kürzlich abgehaltene Versammlung hat einen provisorischen Vorstand gewählt und ihn beauftragt, Statut und Programm des Vereins im Rahmen wirtschaftlicher und sozialer Ziele auszuarbeiten. — Die neue Verein!- gung, die analog bereits vorhandenen ähnlichen Organisationen den Namen ״Hitachduth Olei Germania“ führen wird, soll den Kontakt zwischen den deutschen Juden und den bereits in Paiästina befindlichen Kreisen verstärken, soll Einwanderern mit Rat und Tat zur Seite stehen; soll sorgfältige und sachliche Auskünfte über Möglichkeiten von Niederlassung und Kapital- Investitionen erteilen. Die Vereinigung soll sich ferner der aus Deutschland und Oesterreich kommenden jüdischen Touristen annehmen, die bisher bei ihrem Aufenthalt sehr oft ganz ungenügend von uns erfaßt wurden; sie soll gemeinsame wirtschaftliche und juristische Interessen der deutschen Juden in Palästina gegenüber dem deutschen Konsulat vertreten und überhaupt "eine engere Zusammenarbeit mit dem Konsulat, die wirtschaftlich von erheblicher Wichtigkeit ist, herbeiführen. Weitere Aufgaben sind: Zusammenarbeit mit den Hachscharab- Organisationen in Deutschland und Oesterreich im Sinne einer den palästinensischen Möglichkeiten besser angepaßten Berufsausbildung der Chaluzim; Ausbau der Absatzmöglichkeiten für Tozereth-Haarez-Produkte in Deutschland usw. usw. Sowie der Verein endgültig konstituiert und ein regulärer Vorstand gewählt sein wird, werden weitere Einzelheiten mitgeteilt werden. — Zuschriften sind bis auf weiteres zu richten an: Hiiaehduth Olei Germania, Tel-Awiw (Palästina), P. O. B. 226. 11; Haifa, Dezember 1931; Es ist mitunter darüber geklagt worden, daß Touristen nach längerem oder kürzerem Aufenthalt im Lande dasselbe unvollständig gesehen haben. In Haifa hat sich daher ein Komitee von Vertretern verschiedener Organisationen, und zwar ״Wizo“, ״Histadruth Nashirn“, ״Hadassah“ und Privatpersonen unter dem Namen ״Hachnassat Tajarim“ gebildet, dessen Mitgiieder es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Touristen die Besichtigung alles Sehenswerten zu erleichtern und ihnen in allen sonstigen Angelegenheiten mit Rat und Tat an die Hand zu gehen. Komitee: Herr Dr. Agranat, Mrs. Sol Cohen, Frau R. Czazkes, Frau Nathanson, Mrs. Bemard A. Rosenblatt, Herr Hermann Struck. Revisionisten and Zionistische Organisation. Zu unserer Notiz in der vorigen Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ schreibt uns Herr Richard Licht heim, die Revisionisten Polens hätten ״nicht beschlossen, aus der Landesorganisation auszutreten, da eine Landesorganisation im Sinne der Z. V. f. D. in Polen gar nicht existiert, sondern sie haben es abgelehnt, an der Konferenz der sogenannten Allgemeinen Zionisten teilzunehmen, weil sie sich nicht als Allgemeine Zionisten, sondern als Mitglieder eines zionistischen Verbandes betrachten, der seinem Wesen nach etwa den anderen Sonderverbänden der Zionistischen Organisation entspricht“. Wir glauben, daß diese Feststellung nicht stimmt, denn erstens sind die Revisionisten im Organlsationssinne eben kein SondeTverband und haben diese Stellung niemals angestrebt, zweitens können als zionistische Sonderverbände nur Verbände von Zionisten, d. h. von Mitgliedern der Zionistischen Organisation, anerkannt werden, während die Revisionistische Union gemäß den Beschlüssen von Calais Mitglieder und Nichtmitglieder der Zionistischen Organisation enthält. Die Trennung der Revisionisten von dem Verband der Allgemeinen Zionisten Polens wurde in Polen innerhalb und außerhalb des revisionistischen Lagers als ein Austritt aufgefaßt, und unsere Feststellung, daß dieser Austritt trotz sehr starker politischer Uebereinstimmungen mit großen Gruppen der Allgemeinen Zionisten Polens erfolgte, also mehr organisatorisch-separatistische als politisch-prinzipielle Gründe hat, wird durch die Richtigstellung Herrn Lichtheims eher bestätigt als entkräftet. Diskussion über Gronemanns »Tohuwabohu“. Fm Club du Faubourg in Paris wurde dieser Tage das Buch ״Tohuwabohu“ besprochen, das von Mlle. Astruec ins Französische übersetzt worden ist. An der Aussprache beteiligten sich von protestantischer Seite Pfarrer Gabriel Monod, von katholischer Seite Abbü Lambert, sowie der durch seinen Kampf gegen die französische Zensur namentlich in der Kriegszeit bekannte Sozialist Pioch. Von jüdischer Seite sprach der Verteidiger im Schwarzbart-Prozeß Henri Tor res, der nach einer Analyse des Gronemannschen Buches erklärte, es handle sich hier um die künstlerisch wertvollste und zugleich wahrheitsgetreuste Darstellung des zeitgenössischen Judenproblems. Torres deutete die Gronemannsche Darstellung als den Weg zum Leben eines würdigen und freien Judentums im Gegensatz zu einer falsch verstandenen und zu Mimikry führenden Assimilation. An der Versammlung nahmen u. a. eine Reihe bekannter Anwalte teil. Die Reden von Monod, Lambert, Pioch und Torres fanden in der Presse einen lebhaften Widerhall. Die großen Buchhandlungen des Boulevard stellen Gronemanns Buch und das Bild des Autors aus. Das Buch trägt im Französischen den Titel ״Ton Cousin de Borytschew“. Ortsgruppen Dessau. Nach der Generalversammlung eröffnete die Zionistische Ortsgruppe ihre Winterarbeit mit einem Vortragsabend am 13. Dez. im großen Saale des Gemeindehauses. Dr. Fritz Loew enstein (Berlin) sprach über: ״Palästina, Land und Leute“. Das Referat erstreckte sich auf eine erschöpfende, von glänzender Beobachtungsgabe und gediegenster Sachkunde zeugende Darlegung der Struktur des Landes in geopolitischer, nationalpolitischer und wirtschaftlicher Hinsicht, wobei die Eigenart Palästinas in vierfacher Hinsicht erörtert wurde: als Teil des britischen Imperiums, als Teil der mohammedanischarabischen Welt, als Nebenzentrum kommunistischer Propaganda und endlich und namentlich als Zentrum jüdischer Arbeit und Zukunftshoffnung. Der Vortrag hinterließ bei allen Zuhörern und ersichtlich auch bei den Gästen den stärksten Eindruck. Straßburg. Am 10. Dezember sprach in Straßburg auf Veranlassung der zionistischen Vereine Herr Nahum Ooldmann aus Berlin über die Lage der Juden in der Weltkrise. Er reichnete die große Wende vom Zeitalter des Individualismus zu dem jetzt beginnenden Kollektivismus, und kam zu dem Ergebnis, daß die jüdische Situation ausweglos ist, wenn nicht der Zionismus die Rettung zeigt. Wir stehen am Rande des Abgrundes, nie aber waren wir so stark, als wenn in höchster Gefahr alle Kräfte Israels angespannt werden mußten. — Donnernder Beifall, der sich minutenlang fortsetzte, war die Antwort des ergriffenen Publikums auf die mit ungewöhnlicher Sprachgewalt vorgetragenen, fast zweistündigen Ausführungen. Danzig. Der Delegierte des Keren Hajessod, Herr Dr. Kontorszczyk, setzte im Monat Dezember seine Aktion in Danzig fort und hatte großen Erfolg. Die Summe der Zeichnungen in diesem Jahre mit 550 Goldpfund überschreitet bei weitem die vorjährige. Dr. Kontorszczyk machte seine K. H.- Besuche ohne jede Begleitung durch einen Gesinnungsgenossen und konnte daher ein reichhaltigeres Pensum erledigen, als es bisher möglich war. Wir sind Herrn Dr. Kontorszczyk zu großem Dank verpflichtet. Komitee der Jewish Agency, Nürnberg. Am 30. November sprach in Nürnberg auf Einladung des Keren Hajessod Herr Dr. Elias Auerbach (Haifa) über das Thema ״Wirtschaftskrise und Palästina-Aufbau“. Der Redner legte in großen Zügen dar, welch besondere Krise die Juden aller Länder innerhalb der umfassenden Weltwirtschaftskrise durchzumachen haben. Nach voller Anerkennung der Bemühungen, die in den letzten Jahrzehnten von jüdischen Organisationen gemacht wurden, um die Juden dem Handwerk oder der Landwirtschaft zuzuführen, die aber von vornherein alle ohne Erfolg bleiben mußten, zeigte Herr Dr. Auerbach, wie allein der Aufbau Palästinas das jüdische Volk vor dem wirtschaftlichen und kulturellen Zerfall retten könne. Die Veranstaltung machte auf Zionisten und Nichtzionisten großen Eindruck. E. K. Vermischtes Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der Repräsentanten-Versaramlung findet Donnerstag, den 14. Januar, aben«3s 7 Uhr präz., im Sitzungssaal, Oranienburger Str. 30/11, statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. eine Anfrage der Fraktion der Jüdischen Volkspartei betr. einen von Herrn Gemeindevorsteher Rosenthal veröffentlichten Zeitungsartikel. ״Palästina“, Zeitschrift für den Aufbau Palästinas. Mit dem Dezember-Heft, das 36 Seiten umfaßt, beschließt die Zeitschrift den 14. Jahrgang. Dr. Alfred Bonne, Jerusalem, befaßt sich in einer eingehenden Studie, die alle erreichbaren, statistisch interessanten Tabellen der Geschichte und der Gegenwart enthält, mit dem ״Wirtschaftlichen Aufbau der Stadt Jerusalem“. — Dr. Arje Tartakower behandelt eingehend ״Die Arbeiterbewegung“. — ״Nachrichten und Daten“ informieren in der dieser Zeitschrift eigenen Gründlichkeit über alle Vorgänge in Pa- Iästina. Das Dezember-Heft bringt auch das ״fnhaltsverzeichnis“ für 1931, das die Fülle an wissenswertem und interessantem Material des vergangenen Jahres zeigt. Es ist sehr erfreulich, daß die Zeitschrift trotz der schweren wirtschaftlichen Verhältnisse sich nicht nur erhalten, sondern vielmehr den Umfang noch vergrößern konnte. Das Abonnement beträgt 2 Dollar. (Adresse: Wien, XVIL, Kalvarienberggasse Nr. 32. Die Bezirksgruppe West der Poale Zion veranstaltet ab 14. Januar einen 14 tägig stattfindenden Kursus über ״M iriiimu s“. Leitung: Dr. Fanja Melnik. Die Teilnahme an dem Kursus ist auch für Nichtmitglieder möglich. Anmeldungen bis zum 14. Januar nimmt das Büro entgegen (Berlin N 24, Auguststr. 17; Tel.: von 14—18 Uhr, D 2, Weiaendamm 3985). Die Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina eröffnet am 18. Januar 1932 einen Schulungskursus. Programm: I. 18. u. 19. Jahrhundert: a) Emanzipation und Assimilation (ein Abend). Dr. Krojanker; b) Haskala (ein Abend), Dr. Rawidowitsch: c) Chassidismus (ein Abend). Prof. K o i g 8 n. XI. Probleme und Geschichte des Zionismus bis zum Krieg (3 Abende), Dr, Moritz Bi- 1 e s k i. Daran anschließend findet sin kontradiktorischer Abend statt. III. Die aktuelle Judenfrage der Gegenwart; a) Lage der Juden im Osten und die nichtzionistischen Lösungsversuche (ein Abend), D. K1 inoff; b) Judenfrage im Westen und die Antwort der Nichtzionisten (ein Abend), Dr. Krojanker; c) Die zionistische Antwort und die Auseinandersetzung mit den Strömungen der Gegenwart (ein Abend), Kurt Blumenfeld. Daran anschließend findet ein kontradiitori- «eher Abend statt. IV. Jüdische Wanderschicksale vor und nach dem Krieg (ein Abend), Dr. T r a u b. V. a) Der Aufbau Palästinas (vier Abende), Dr. Georj[ Landauer, Enzo Sereni; b) Palästina im Vorder« Orient (ein Abend), Dr. Spitzer. VI. Aufbau der Zionistischen Organisation, der Jewish Agency und der Fonds (ein Abend), Dr. Werner Bloch. VII. a) Politik der Zionistischen Organisation (ein Abend), Dr. Robert Weltsch; b) Strömungen im Zionismus (ein Abend), Dr. Wolfsberg; c) Frauenbewegung (ein Abend), Jenny Blumenfeld. Nach jedem Vortrag findet eine Aussprache statt. Es werden Hörerkarten zum Preise von M. 2,— für den ganzen Kursus ausgegeben, wobei die Verpflichtung übernommen wird, an dem ganzen Kursus teilzunehmen. In besonderen Fällen können Gastkarten für einzelne Teile ausgegeben werden. Meldungen bis 15. Januar an die Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina, Mehmkestr. 10, Bismarck 7165. Beth-Am Iwrl. Am 21. November fand die allgemeine Mitgliederversammlung statt. Zu Beginn der Versammlung, der ersten Mitgliederversammlung seit dem Tode des Gründers des Beth-Am, Arthur Nathans, gedachte der Vorsitzende Dr. Rawidowicz in warmen Worten des Verstorbenen. Dr. Rawidowicz betonte die Bedeutung Nathans für die Entwicklung der hebräischen Bewegung in Berlin und wies darauf hin, daß Nathans Traum, das Beth-Am zum Mittelpunkt der hebräischen Bewegung in Berlin zu machen, seine Verwirklichung gefunden hat. Stud.-Rat Hammerstein schilderte das Leben Arthur Nathans und ging auf seine Tätigkeit für die. jüdisch« Schule in Berlin ein, die ihre Entwicklung und ihren Ausbau der tatkräftigen Unterstützung Nathans zu verdanken hat. — Nach einer kurzen Pause ging man zur Tagesordnung über, zum Vorsitzenden der Versammlung wurde Dr. Salli Hirsch gewählt. Dr. Rawidowicz erstattete Bericht über die Tätigkeit des Beth-Am im verflossenen Jahre und die finanzielle Lage. Durch die intensive Tätigkeit, die das Beth-Am in den letzten zwei Jahren entfaltet hat, sei es zum wichtigen Faktor des jüdischen Lebens in Berlin geworden. Allerdings vermisse das Beth-Am noch immer das hebräisch-sprechende Publikum aus dem Westen, obwohl ein Zuzug auch aus diesen Kreisen in der letzten Zeit zu verzeichnen ist. Dr. Rawidowicz ermahnte die Mitglieder und Freunde, das Beth-Am durch Mitglieder- Werbung und Beiträge zu unterstützen. Herr Goldstein sprach über die Tätigkeit des hebräischen Klubs ״Massad“ und bat um Unterstützung für diesen Klub. Dem Berichte schloß sich eine lebhafte Debatte an. Nach dem erteilten Absolutorium wurden folgende Herren in den Rat gewählt: N. Berggrün, A. Barasch, Dr. Feinberg, Frau Grüngard, Dr. Hirsch, Stud.-Rat Hammerstein, S. Hurwitz, Dr. Heller, N. Lewin, Dr. Pines, Dr. Rawidowicz, Roszanski, Samburski, Selikin, Sch. Schugurenski, Dr. Torczyner, Dr. Weinberg, Dr. Woyslawski. Brith Haolim. Am 28. November fand in den Haverlandssäten die diesjährige Bundesfeier des Brith Haolim statt. Ueber 800 Menschen, darunter zum größten Teil Jugendliche, füllten den Saal bis auf den letzten Platz. Es wurde der Versuch gemacht, den Zuschauern ein Bild der verschiedenen Altersstufen des Berliner Bundes zu geben. Unter der Parole ״Am jisrael chai“, die in großen Buchstaben oberhalb der Bühne zu lesen war, wickelte sich ein reichhaltiges Programm ab, in dem besonders die Leistungen des Chores und die Aufführungen der Jüngsten auffielen. Das Publikum setzte sich aus Angehörigen der verschiedenartigsten Kreise zusammen, so daß wir die Möglichkeit hatten, die Propaganda in weite Schichten hin ein zutragen. Alle Anwesenden zeigten sich von der geschmackvoll ausgestalteten Feier äußerst befriedigt, wozu nicht zum mindesten auch die ״Darbietungen״ des Büfetts beitrugen. Arbeitsnachweis. Junger Revisor, Dr. ök., mit praktischWi Erfahrungen im Warenhaus-Großkonzern, sucht Betätigung für Organisation und Buchhaltung. Meldungen sind zu richten an den Jüd. Arbeitsnachweis, Abt. f. kaufm. und freie Berufe, Berlin SW 19, Lindenstr. 48/50; Tel.: Dönhoff 307/308. K.J.V.-Stellenvemriltlung. Stellenangebote: Nationalökonom für besondere Kommissorien gesucht (auch rednerisch begabte Kraft). Eingehende Kenntnisse des Versieherungswesens Bedingung. — Es können nachgewiesen werden: Günstige Niederlassungsmöglichkeit für Hals-, Nasen-, Ohrenarzt in Berlin; Kauf einer dermatologischen Praxis mit völligem Inventar in Schlesien infolge Todesfall; gut ausgebildetem praktischen Arzt sehr gute Niederlassungsmöglichkeit in Kleinstadt in Sachsen. — Stellengesuche: Assistenzarzt (Chirurg) sucht Stellung oder Vertretung in Sanatorium oder bei Praktiker. — Es werden laufend Stellen gesucht für: Kaufleute, Ingenieure, Chemiker, Juristen, Mediziner, insbesondere eine Assistenzarztstelle oder Vertretung für Zahnarzt. — Anfragen sind zu richten an das Präsidium des K. J. V., Bleibtreustr. 50. Berliner Kalender Jüdische Jugendvereinigung Osten (Frankfurter Allee 40, Hof links). Mittwoch, den 13. Januar, abends 8 Uhr, Pressereferat von Simon Helfer. Wohltätigkeitskonzert des ״Verbandes der Chorangestellten der Jüdischen Gemeinde Berlin e. V.", Sonntag den 17. Januar, 8 Uhr abends, in der Synagoge Fasanenstraße. Der große Chor bringt unter Leitung von Theodor Schoenberger. Chöre von Sulaer, Nadel, Schubert und Händel. An der Orgel: Richard Alt mann, Eie« Markendorf hat die Hafenpart übernommen. Weitere Mitwirkende: Lotte Leonard, Andreas Weißgerber, Oberkantor Magnus Davidsohn. Eintritt RM. 0,50 bis RM. 3,—. SCujdimuuc^ UND BLUMENSPENDEN löst man ab durch Na&malfondk Tehgramnu und Baum• spenden fiii Palästina! Telegramme *u 1 Mark bei allen Vertrauens Ui! kn. Ein Baum kostet 6 Math, tuir senden ein« Benachrichtigung an die aufgtgeben* Adresse und drucken die Gratulation im Ausweis ah. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15, Meinekeetr«8e IO. Teleloo x 11 Bismarck 716S Postscheck . Konto: Berlin 28247 r kJ Manfred Rosentbal Rechtsanwalt Lilly Rosenthal geh. Kleinberger Vermahlte Breslau, Fehr beilins traße 10 Unnlmtnnn «in unverbindliche Preisausstellung für WlilllVall UlU Anzeigen in der Jüd. Runds ־hau. 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Jan. Sasbancbt Sdriiler-Iheafer 14. Jas. Die gStUlche Jette 15. Jan. Datterteb Deaisdies Theater Dar Raab dar Sablaariaaoat Komödie Dis Naaso Saab Dentsdies KQnstleriheaier Nina Theater am BOiowplatz Die GroBhersogim vom Gerolstein Grotes Sdiauspleibaas Erz&bltmgaa Sthlllcr'Theater 12. Jan. Dis göttliche Jette 13. Jan. Dis göttlich• Jalta Holtmanns Verantwortlicher Redakteur: Dr. Werner Biod., Berlin- Wilmersdorf. Verlag: Jüdiuhe Rund.chao G. m. b. H., BarlinWIS. Vermtwortiidi für den Inseratenteil: R. Sega], Berlin-Wilmersdorf. A 01.-Verw.: *«I״ Rnodufcau G. m. b. H, Bertis W15, Meioeke.tr. 10 Druck von Siegfried Schoiem, Berlin •Sdiöneberg.

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