Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1932-01-05 · Heft 1 (5.1.1932) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVII (1932)
Issue
Heft 1 (5.1.1932)
Date
1932-01-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2653348-2653349--22759-2681024
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Seite 4 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 1, 5.1.1932 Konferenz der holländischen Zionisten Amsterdam, 30. Dezember. (J. T. A.) Am 27. und 28. Dezember wurde in Amsterdam die 32. Jahresversammlung der holländischen Zionistischen Vereinigung abgehalten. Es wurde ein Antrag der Exekutive angenommen, die Möglichkeit der Investierung privater Mittel in Palästina zu untersuchen. Auf Antrag von Dr. A. van R aalte wurde beschlossen, den Plan, in Palästina einen ״Pardess Hollandia“ anzulegen, zu fördern. Der Vorsitzende der Exekutive, F, Bernstein , und die Exekutivmitglieder Dr. 1. F. Ca h e 11 und Dr. A. J. Herzberg berichteten über die Lage des Zionismus in Holland und in der Welt, über die Lage des Judentums in der Welt und über spezielle Palästina-Probleme. Prof. Dr. L. S. Ort! stein aus Utrecht (Revisionist) erklärte, er werde in keinem Falle aus der Zionistischen Weltorganisation austreten, denn er mißbillige den Austritt von Revisionisten aus der Zionistischen Weltorganisation. 5. Zionisten• Konferenz in Litauen Kowno, 31. Dezember. (J.T.A.) In Kowno fand die f. Konferenz der Zionistischen Organisation Litauens statt. Die Delegierten und Gäste bereiteten dem als Gast anwesenden Chaim Nachman Bialik eine stürmische Ovation. Moses Kahn eröffnete die Konferenz mit einer hebräischen An- Sprache und gab Bericht über die zionistische Tätigkeit in Litauen in den letzten Jahren. L, Taubmann (Jerusalem) begrüßte die Konferenz im Namen des Keren Hajessod und entwickelte die Grundzüge einer neuen Alijah. Mit Begeisterung wurde die Ansprache von Bialik aufgenommen. Er schilderte in sehr bewegten Worten das Schicksal des Judentums in der Gegenwart und kam zu dem Schlüsse, daß Pallstina heute der ruhigste Winkel für das Judentum in der ganzen Welt und auch die beste Basis für die Zukunft des Judentums ist. Die jüdische Jugend besonders sollte es wissen, daß Palästina der einzige Ausweg aus dem jüdischen Unglück bedeutet. Nur durch Verwirklichung des zionistischen Ideals kann das jüdische Volk erlöst werden. Die Arbeitsgesetzgebung in Palästina Jerusalem, 31. Dezember. (J.T.A.) Der Oberkommissär setzte ein Komitee ein, dem die Prüfung der bestehenden Verordnungen über Arbeiterschutz, die Unterbreitung von Vorschlägen zur Verbesserung der bestehenden Arbeitergesetzgebung, eventuell für Schaffung einer neuen Gesetzgebung, obliegen. Dem Komitee gehören der Jerusalemer Distriktskommissar Major Campbell als Vorsitzender, ferner der Direktor des Gesundheitsdepartements Colonel H e ro n, der Oberpostmeister Colonel Hudson, der Direktor des Unterrichtsdepartements Bowman, der Chef des Einwanderungsamtes Hyamson, die Inspektorin für Wohlfahrtswesen Miß Bizon, Pinchas Ruthenberg, Aum Bey Abdul Hadi, Elias T. Gelat und Dr. M. Smoira an. Das Komitee wird die Bestimmungen über Schutz von Kindern in der Lohnarbeit, Schutz vor Ausbeutung, Entschädigung bei Betriebsunfällen und Zwangskrankenversicherungen überprüfen und die Frage der Schaffung einer Norm zur Festsetzung eines Minimallohnes in Palästina erörtern. Ferner wird sie die Ergreifung von Maßnahmen erwägen, daß in allen Betrieben der Regierung und der Gemeindeverwaltungen — einerlei, ob die Arbeiten in eigener Regie oder durch Unternehmer durchgeführt werden — Arbeitsbedingungen herrschen, ähnlich jenen, die bei den gemäß dem Palestine and East African Loans Act vom Jahre 1926 durchgeführten Arbeiten garantiert worden waren. Briefe an die Redaktion Staaterat Jacob Teitel, Vorsitzender des Verbandes Russischer Juden in Deutschland, schreibt uns u. a.: Inmitten der wirtschaftlichen Verödung, der allgemeinen Armut und des hoffnungslosen Leides gibt es dennoch Ab- Stufungen und Schattierungen, und im Namen der Leidensvollsten, der am meisten Vergessenen, der von absoluter Hoffnungslosigkeit wie von einem Ring Umklammerten ergreife ich das wort. Ich spreche von Hunderten jüdischer Familien, die die Blüte der Intelligenz in Rußland bildeten, von Männern der Oeffentlichkeit, Professoren, Ingenieuren, Architekten, Aerzten usw., die selbst freigebig die Armen unterstützten, heute aber mit ihren Kindern dem Hungertode ausgeliefert sind. Sie dürfen nicht auf die Hilfe des Staates, des Magistrates, der öffentliehen und wohltätigen Organisationen rechnen, da sie Staatenlos sind. In ihrer Not und ihrem Leid konnten und können sie sich einzig und allein an den ״Verband Russischer Juden in Deutschland“ wenden, und dieser Verband tat alles, was in seinen Kräften stand, um sie über Wasser zu halten. Anläßlich der Jahreswende richte ich an alle Menschen, in denen die Jahre der Krise und der Erbitterung noch nicht den letzten Funken des Mitleids ausgelöscht haben, die Bitte: Lassen Sie die Hunderte von Verzweifelten nicht ins neue Jahr mit dem Bewußtsein eines unausweichlichen Untergangs eintreten. Geben Sie ihnen wenigstens einen Hoffnungs- Schimmer, eine Illusion, daß das Jahr 1932 für sie nicht ein Jahr des Todes, sondern ein Jahr des Lebens sein wird! Spenden für das Flüchtlingshilfswerk sind zu richten an den Verband Russischer Juden in Deutschland e. V״ Berlin W 35, Steglitzer Str. 9, Postscheckkonto: Berlin 6131. Ortsgruppen Chemnitz. Das Leben in der zionistischen Ortsgruppe war in den Monaten November und Dezember recht rege. Am 3. November hatten sich die nationaljüdischen Jugendorganisationen und ein Teil der Mitglieder der Zionistischen Ortsgrupne zusammengefunden, um einen Abend mit dem aus Palästina hier anwesenden Fritz Lichtenstein zu verbringen. In zwangloser Form schilderte Fritz Lichtenstein das Leben in seiner Kwuzah. — Am 5. November gab Dr. Alfred Fleiß einen Blick auf die jüdische Literatur des Auslandes. Nachdem der Redner sich mit dem Begriff jüdische Literatur auseinandergesetzt hatte, zeigte er an Hand der Bücher: Bloch, Simmler & Co. — Hatvany: Bondy jun. — Lewinsohn: Das Erbe im Blut.Ehrenberg: Lasik Roitschwanz — wie typisches jüdisches Schicksal einer Epoche geschildert wird, — Am 12. November sprach Herr Rudolf W e i ß k o p f, gestützt auf das Buch von Marcus: ״Wirtschaftliche Krise der deutschen Juden“ über Wirtschafts- und Berufsfragen der Juden. — Am 21. November sprach Dr. Fritz N oa c k (Gotha) über Zionismus, Sozialismus, Kommunismus. Der Redner setzte sich hauptsächlich mit dem Kommunismus auseinander. Er sieht an sich in Kommunismus und Zionismus keinen Gegensatz. Die Gegnerschaft von Sowjetrußland zum Zionismus ist politischer Natur. Die Betätigung so vieler junger Juden in der kommunistischen Partei sei nur als eine andere Form der Assimilation anzusehen. — 111 der Chanukah-Woche veranstaltete die Ortsgruppe gemeinsam mit dem Bar Kochba ejne Makkabi-Woche. — Am 10. Dezember sprach Dr. Werner Bloch (Berlin) über: ״Palästina und seine Bedingungen“. Der Redner verstand es, in interessanter und fesselnder Weise einen Ueberblick über die geographische und wirtschaftliche Struktur Palästinas zu geben. — Am 12. Dezember fand das Chanukahfest statt, zu dem Dr. Leie wer (Berlin) die Festrede übernommen hatte. Ein kleines Festspiel ״Der Chemnitzer Chanukahleuchter“ trug viel dazu bei, die gute Stimmung zu erhöhen. Hannover. Unter dem Titel ״Kräftespiel in Palästina“ hielt Professor Dr. Theodor L e s s i n g am 19. Dezember einen Vortrag über die Eindrücke seiner Reise durch Erez Israel. Nach einer kurzen, anschaulichen Dar- Stellung der Fahrt von Aegypten durch die Wüste schilderte der Redner den Eindruck, den Jerusalem, ״die hochgebaute Stadt“ auf den herannahenden Reisenden macht. Die Stadt selbst sei ihm wie ein Bauplatz erschienen, auf dem neben altem Schutt neuer Stein lagere. Nach einer kurzen Darstellung des Uesens der Ica- und der Pica-Kolonien und der Kwuzoth ging der Redner zu der Hauptfrage seines Vortrages über: Welche Gewalten hat man in Palästina zu berücksichtigen? Die vier Kräfte in Palästina, die wie die eines Parallelogramms wirken, sind die englische Verwaltung (Europa), das Christliehe Palästina (Klöster, Sekten, Orden), der Arabismus und der Judaismus, der in der Form der Juden die Erhaltung und Rettung dar jüdischen Volkheit und Kultur erstrebe. England habe ein Interesse an der Aufrechterhaltung der Ständewirt- Schaft der Araber; ihm sei ein von den herrschenden Effendis unterdrücktes Arabervolk lieber als ein von den einwandernden europäischen Juden zum Klassenbewußtsein erwecktes, daher liebe es die Juden nicht, wohl aber Misrachi- und Talmud- Thora-Schulen. Der Bedeutung Palästinas für seine Welt- Politik, insbesondere der werdende Hafen in Haifa, sei England sich bewußt Die Wirksamkeit der Kirche, die zahlreiche Klöster im Lande besitze, besteht hauptsächlich in der inneren Mission. Der Araber beruft sich auf sein längeres Besitzrecht am Lande, aber der Jude habe ein moralisches Recht, denn nicht der besitze etwas zu eigen, der die Gewalt darüber habe, sondern der, der diesem Gegenstand seine Sehnsucht, sein Denken und Fühlen widme. Nicht die Zweckmäßigkeit sei entscheidend bei der Bearteilung einer Sache. Der Wert des Zionismus läge nicht in seiner Aussicht, sondern in dem Werte, den er in sich selber trüge, in dem, was das Sinnen und Sehnen des jüdischen Volkes in seinem Bestände und seiner Zukunft an sich bedeute. Richard L o e w e. Brielkasten der Redaktion Czernowitzer. In der Briefkastennotiz in Nr. 99/100 der ״Jüdischen Rundschau“ wollten wir lediglich eine bestimmte Art innerzionistischer Polemik durch den Hinweis auf jene Czernowitzer Verhältnisse charakterisieren, um zu begründen, warum wir •uns in derartige Auseinandersetzungen, auch wenn wir angegriffen werden, nicht einlassen. Wir haben ausdrücklieh die ״Gruppe Kellner“ und ״Gruppe Straucher“ erwähnt, es lag uns aber ganz fern, damit irgendwelche Werturteile über die Persönlichkeiten der Führer dieser Gruppen auszusprechen. Auch wir wissen die großen Leistungen und den menschlichen Rang von Prof. Kellner, Herzls Biographen, wohl zu schätzen, und seine Persönlichkeit ist in anderem Zusammenhänge mehrfach in der ״Jüdischen Rundschau“ gewürdigt worden. Nichts liegt uns also ferner als die Absicht, die Sie in jene Notiz hineindeuten. G. S., Berlin. Sie machen uns auf eine Buchbesprechung in der letzten ״C.-V.-Zeitung“ aufmerksam, in welcher es zum Schluß heißt: ״Es wird deutsche Leser besonders ititeressieren, wie verständnisvoll der französische Schriftsteiler Hans Kohn den Wert des Philo-Verlages und des ,Morgen‘ erfaßt. Leider betrachtet er aber die jüdische Frage einseitig vom zionistischen Standpunkt aus und vermag daher keine nur annähernd befriedigende Lösung des Problems an zudeuten.“ — Wenn der ״französische“ Schriftsteller die ״deutsehen“ Publikationen des Philo-Verlags anerkennt, dann kann die deutsch-französische Verständigung nicht mehr fern sein. Vermischtes Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der Repräsentanten-Versammlung findet am Donnerstag, denj 7. Januar 1932, im Sitzungssaal, Oranienburger Str. 30/11, statt. Die öffentliehe Sitzung beginnt abends 8.30 Uhr. Die Frauen-Arbeitsgemelnschaft für Palästina eröffnet am 18. Januar 1932 einen schon seit längerer Zeit geplanten Schulungskursus. Dieser Kursus soll Frauen, die an unserem Werk mitarbeiten, nicht nur allgemeine Kenntnisse, sondern auch tieferes Wissen vermitteln und sie befähigen, die Ideen des Zionismus weiterzutragen. — Der Schulungskursus umfaßt folgende Gebiete: I. 18. und 19. Jahrhundert; a) Emanzipation und Assimilation (ein Abend), Dr. Krojan ker; b) Haskala (ein Abend), Dr. Rawidowitsch; c) Chassidismus (ein Abend), Prof. Ko i gen. II. Probleme und Geschichte des Zionismus bis zum Krieg: Dr. Moritz Biletki; daran anschließend findet ein kontradiktorischer Abend statt. III. Die aktuelle Judenfrage der Gegenwart; a) Lage der Juden im Osten und die nichtzionistischen Lösungsversuche, (ein Abend), Dr. Klinoff; b) Judenfrage im Westen und die Antwort der Nichtzionisten (ein Abend), Dr. Krojanker; c) Die zionistische Antwort und die Auseinandersetzung mit den Strömungen der Gegenwart (ein Abend), Kurt Blumenf e 1 d. — Daran anschließend findet ein kontradiktorischer Abend statt. IV. a) Der Aufbau Palästinas (vier Abende), Dr. Georg Landauer, Enzo S e r e n i; b) Palästina im Vorderen Orient (ein Abend), Dr. Spitzer. V. Aufbau der Zionistischen Organisation, der Jewish Agency und der Fonds (ein Abend), Dr. Werner Bloch. VI. a) Politik der Zionistischen Organisation, Dr. Robert Weltsch; b) Strömungen im Zionismus, Dr. Wolfsberg; c) Frauenbewegung, Jenny Blumenfeld. Nach jedem Vortrag findet eine Aussprache statt. Es werden Hörerkarten zum Preise von 2,— M. für den ganzen Kursus* ausgegeben, wobei jedoch die Verpflichtung übernommen werden muß, an dem gesamten Kursus teilzunehmen und nur in dringenden Fällen zu fehlen. Wir erbitten Meldungen bis 11. Januar an die Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina, Meinekestr. 10, Bism. 7165. K. J. V.-Stellenvermittlung. Jurist mit Doktortite! für Rechtsabteilung einer Versicherungsgesellschaft in Berlin gesucht. Bewerber mit Kenntnis des Versicherungsrechtes bevorzugt. — Versicherungsmathematiker mit praktischer Erfahrung wird gesucht. — Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V., Bleibtreustr. 50. Berliner Zionistische Vereinigung. Donnerstag, den 7. Jan., Empfangsabend zu Ehren von Ch. N. B 1 a 1 i k , 81/2 Uhr, im Logenhaus, Kleiststr. 10. Karten zu 2,— M. inkl. Teegedeck nur im Vorverkauf im Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung, Meineke- Straße 10. (Tel. Bismarck J 1 7165.) — Sonnabend, den 9. Januar, abends 81/2 Uhr, in der Loge, Kleiststr. 10. Große Kundgebung zur Eröffnung der Zionistischen Stadtkonferenz. Berl Locker, Mitglied der Zionistischen Exekutive, London: ״Judenschicksal“. -— Barak, die Zionistische Propaganda-Truppe, zeigt ״Judenachicksal". — Sonntag, 10. Januar, 10 Uhr vorm., in der Loge, Kleiststr. 10. Stadt- .kwaf e-ren *, HauptreferenK, <Beri Locker , London: ״Politischer * Bericht •— dje Lage der Zionistisohen Weltorganisation"; Dr. Werner Bloch: ״Zionismus in Berlin — unsere Aufgaben“. Die Tagung ist für Mitglieder der B. Z. V. öffentlich. Zionistischer Jugendbund Nordau. Der Kurs: ״Einführung in den Marxismus" (sechs Abende) beginnt Mittwoch, den 6. Januar 1932, 1/49 Uhr, pünktlich. Leitung: Erwin Bromberger. Die Mitglieder der jüdischen Arbeilerschule beteiligen sich an diesem Kursus. Klub Massad. Freitag, den 8. Januar, spricht um 83/4 Uhr, im Beth-Am Iwri, Kurfürstendamm 61, Herr Dr. Gordon über: ״Die jüdische Kunst." Jüdische Jugendvereinigung Osten (Frankfurter Allee 40). Mittwoch, den 6. Januar, abends 8 Uhr, ״außerordentliche Versammlung". Antrag des Vorsitzenden. Poale Zion. Gruppe West. Am 7. Januar spricht im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, Gen. Dr. Arkadij Gur land über: ״Der Fünf jahresplan im Lichte sozialistischer Kritik“. Eingeführte Gäste willkommen. Jüdischer Friedensbund. Donnerstag, den 7. Januar, 8 Uhr abends, im Festsaal des ״Frankfurter Hof“, Frankfurter Allee 313, Jüdischer Friedensabend. Vorsitz und Eröffnung: Rabb. Dr. A. Rosenthal. Ansprachen: Rabb. Dr. Rosenwasser und E. Schef telowitz (J. F. G.). Vortrag Otto Lehmann- Rußbüldt: ״Industrie und Friede". Religiöse Gesänge des Kantors Talmann. Gemütliches Beisammensein mit Darbietungen künstlerischer Kräfte der J. F. G. OSE-Gesellschaft e. V. Sonnabend, den 9. Januar, im oberen Saal des CafÄ Leon am Lehhiner Platz: Tanz-Abend. Der Reinertrag der Veranstaltung ist zur Unterstützung der Kinder-Tageskolonie der Ortsgruppe im Grunewald bestimmt. קלוב הבחרות העברית ״מסד״• ביום השמי(8.1.32) בבית־העם העברי 61 Kurfürstendamm בשעה »8 הרצאת הד״ר גורז־ון: "על מקורות האומנות העברית". כל חברינו מתבקשים לבוא בדיוק. UND BLUMENSPENDEN lütt man ab durch NaUanalfonds TtUgramme und Baunv spenden füt Palästina f Tttigramm* %u!Mark bet alten Vertrawemteutm. Ein Baum kostet 6 Mark, uät •nuten ein« Benachrichtigung an die au/gegebene Adresse und drucken die Gratulation im Ausweis ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W 15. Memekestraß* 10, Telefon: | 2 Bismarck 7165 Postscheck - Konto: Berlin 28247 r Allee Cohn Ernst Lewin Verlobte Ber.in - Wilmersdorf V-... £• Zt- Stuttgart J Die Gebart ibrej Sohne• Asnnon Menadlem zeigen an Jehuda Karml Eva Karml geh. Oppenheimer י״ח טבת תרג־נ Berlin-Pankow 28. Dezember 1931 J Junge Stenotypistin mit allen Büroarbeiten vertraut, sucht Stellung; שבח frei. Gute Zeugnisse, beste Referenzen. Angeb. erbeten unter E111 an die jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekestraße 10 möb!., besonders behaglich, sofort preiswert m vermieten, beste Fohrverbingungen. Stgal Berlin - Wilmersdorf Homburger Straße 12. Tel♦: H 3 Rheingau 2260 Doktor- Examensarbeiten Diktate, Abschriften, Uebersetzungen Vervielfältigungen jeder Art Aushilfen auch außer dem Hause. Vrwn Clara UUmtan (Krüher WolMn) FlotowstraS« 5 unmittelbar am Bahnhof Tiergarten Tel.: Hansa 5105. Anmeld : bis 9?/ג Uhr morg, od. 3-7 nachm- Jüdische Organisation sucht für langjährig bewährte, wegen Verkieinerong des Apparates abgebaute Beamtin, erste Stenotypistin Halb- oder Dreiviertei ־ Tagesstelle (auch stundenweise, eigene Maschine). Nähere Auskunft erteilt: Betty Frankenstein, Berlin W 15, Meinekestraße 10 Telefon: J1 Bismarck 7165/70 0 Restaurant M. Schlank unter Aufsicht der Isr. Synagogen - Gemeinde ״Adaß-Jlsroel“ xu Berlin Berlin C 2, An der Spandauer Brücke 4—5 Eingang Dirckseastraße. Gegenüber Bahnhof Börse Fernsprecher: Amt Weidendamm 8353, Großer Preisabbau! MmO (4 Ging*) 1,65 Mk. StammssssR (4 Bings) 135 Mk. Ausriobten von Hochzeiten and Festlichkeiten in and außer dem Hause Spielplan der Berliner Theater vom 5. bis 8, Januar 1932 Staatsoper (Unter den Linden) 5. Jan. Conl tu lalle 6. Jan. Die Macht de, Schick»!■ 7. Jan. Di- Gaiaha 8. Jen. 1■ Slnlonlekonaert SdüUer •Theater 7. Jan. Dl• g8ttltch• Jett• 8. Jen. Detlerich Deafsmes Theater Der Raph der Sablaerlaaoa Städtische Oper 5. Tan. Bokkato 6. Jen. Die verkealte Braut 7. Jan. Macbeth 8. Jan. Cermen Staatliches Sdiaasplelhaas 5. Jen. Walleauteiaa Tod 6. lan. Rauhnacbt 7. Jan. Raahnacht S. Jan. Waileaatetaa Tod Komödie Die Nemo Baak Deutsches KKnstlertheater Niao Theater am BUowplatz Die GroBheraorla *oa Geroletela SdUller-Thealer 5. Jan. Dio gSltUche , Jotte 6 Jan. Datlerlcb Großes schanspieihans Hotimaana ErsKhlaagoa Verantwortlicher Redakteur: Dr. Werner Bloch, Berlin- Wilmeradorf. Verleg: Jüdiaefae Rnndadum G.m.b. R, Berlin W15. Verantwortlich fSr den Inaeratenteil: R. Saga), Beriia-Wflmeradorf. Anz.-Verw.: Jüdische Randsdiau G.m.b.H- Berlin W15, Mehsekeatr. 10 Druck von Siegfried Scholem, Berlin- Schöneberg.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.