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Jüdische Rundschau · 1931-12-30 · Heft 101-102 (30.12.1931) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 101-102 (30.12.1931)
Date
1931-12-30
Page
– (sequence 1)
Language
German
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‘Neue hebr&isdic Di<htan& Einzelnummer OßS Goldmarl{ JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dienstag uJreitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2»— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. AvslamiMbonneTneuta wertJ«o m da* Wlkrang d*f «1ומ*מ1!*2ם Linear berechnet. A gwn prein8 ׳ gesfi NcmpareiUerefle 6.50 G—M. Sfaüengesndbe 0.25 G--M. Redaktion, Verlag und Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G.m.bTL, Bertin W15. MeinekeatrJLO. Telephon: J 1 Bismarck 7165-70. Anr*i*«»chlaK: Dl.n.t.j and Fr.it«* Dtcbmlt'•!• 4Ukr Poataebeck-Kontao: Berlin 17392, V 9355, Belgrad 68032, B39433, Badape* 596 93, Dänin* 1973, H«e« 140470, Prag 59410, Rliw 4155, Scr*iM»Kurg 16430, Wsracbau 19070S, Wies 156030. Eiök Konten: DtrmatiSdter * tmd National bank. Depositen - Kcuomi Berlin, Kurfurstendtßim 52; Riirriibniache Kreditbank. Caraauri (Ri1män«!aa); Angjb Palattln* Co. m Halft, Tenutalecn. Tal -Aviv. Nummer 10t/102 | Berlin, 30. XII. 1931 Redaktionsschiaß Sonntag und Mittwoch nachmittag. תרצ״ב mq 0 | xxxvi. Jahr*. Der Zionismus erstrebt fflr da« Jüdluhe Volk die Schaffung einer *Weltlich reclitllch gesichertes« Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm. II in aller Kürze Nahum Sokolow hat 3 m 22. Dezember die Reise ת ach den Vereinigten Staaten angetreten, um dort den Werbefeldzug für den Keren Hajessod zu leiten. Mit ihm reist Norman Angell, führendes Mitglied der Arbeiterpartei und früheres Parlamentsmitglied, der stets den Zionismus aktiv unterstützt hat. Zugleich reist auch der Präsident des Weltmisrachi, Rabbi Meir Berlin , der eben aus Südafrika in London eintraf, nach New York- Vor seiner Abreise verbrachte Nahum Sokolow fast einen ganzen Tag im Kolonialamt, wo er mit den verschiedenen zuständigen Beamten die Probleme durchsprach. Jerusalem, 28. Dezember. Dr. Chaitn Arlosoroff besuchte den Ex-Khediven von Aegypten, Ab bas Hilrnt Pasha, der für einige Tage nach Palästina gekommen ist Es heißt, daß des Ex>Khed1ven Besuch in Palästina in Zusammenhang steht mit seinem Anspruch auf den Thron Syriens. י Nach mehrwöchigen innerparteilichen Verhandlungen hat der Präsident der Jüdischen Reichspartei Rumäniens, Abg. Dr. Theodor Fischer, auf sein Mandat zugunsten des ehemaligen Deputierten Adv, Michael Landau (Kischenew) verzichtet. J. M, Rich, bisher Sekretär des Jewish Board of Deputies und des Joint Foreign Committee, hat die Leitung der Redaktion des ״Jewish Chroniclc“ an Stelle des vor einigen Wochen verstorbenen Herrn Leopold Oreenberg übernommen. Die Exekutive des Weltverbandcs Heclialuz veröffentlicht eine Erklärung, in der gegen die Nichtbewilligung der von der Jewish Agency angeforderten neuen Zertifikate für Einwanderung von Chaluzim nach Palästina seitens der Palästina-Regierung scharf protestiert wird. Dr. Alexander Goldstein , der die letzten Monate in Palästina verbrachte, wird Dr. Chaim Weizmann bei dessen Arbeit für den Keren Hajessod in Südafrika unterstützen. Dr. Goldstein begibt sich Anfang Januar 1932 nach Südafrika, während die Abreise Dr. Weizmanns für den 22. |311uar festgesetzt ist. Die Lage der Juden in Mitteleuropa Tagung des Jewish Board of Deputies .... Der Board of Deputies der englischen Juden hat ja.■sein« ■aee Resolution augeBdimneiv ä» 8chu׳f gegdn die jiäpi:vdrg*kd?h1n«nea• »ti«• jüdischen Ausschreitungen an polnischen Universitäten Stellung nimmt und mit Genugtuung vermerkt, daß diese Angriffe von der großen Mehrheit der Landesbevölkerung mißbilligt wurden und daß die Regierung bestrebt war, sie zu unterdrücken. Der Vorsitzende Leonard G, Montefiore besprach eingehend die Lage der Juden in Mitteleuropa, besonders in Deutschland. Wir in England, sagte er, haben die Aufgäbe, der zivilisierten öffentlichen Meinung ein eindringliches Bild der Lage zu geben. Wir müssen eine nüchterne und' ungeschminkte Darstellung dessen, was in Mitteleuropa geschieht, geben, müssen erklären, welch eine Bedrohung unserer Zivilisation eine Rückkehr zu mittelalterlicher Barb a r e i bedeuten würde. Es wurde sodann ein Bericht des Joint Foreign Committee verlesen, in welchem gegen die Fortführung des Bl ut ritual־ Prozesses in der Tschechoslowakei Stellung genommen wird. Es wurde eine Resolution angenommen, in der erklärt wird, daß die Fortführung und das in die Länge-Ziehen der Ver- Handlung im Zusammenhang mit dieser phantastischen Auklage einem zivilisierten Staate nicht gemäß ist. Das Joint Foreign Committee zweifelt aber nicht, daß ein Staat, dessen Oberhaupt ein so berühmter Vorkämpfer der äußeren und inneren Freiheit wie Professor Masaryk ist, die nötigen Schritte ergreifen wird, um Mißstände abzustellen. Jüdische Not — auch in Frankreich Die jiddische Tageszeitung ״Pariser Hajnt“ führt in einem Leitartikel aus: Die Pariser Judenhejt wird sich allmählich über den Ernst der Wirtschaftskrise und ihre Wirkung auf das speziell jüdische Element klar. Wir gehen einer kritischen Zeit entgegen. Die wirtschaftliche Existenz der jüdischen Massen ist bedroht und auch die hauptsächlich von Juden besetzten Zweige von Industrie und Handel gehen zugrunde, was wiederum zur Folge hat, daß jüdische Arbeiter ihren Lebensunterhalt verlieren. Die geplante Einführung neuer einschränkender Gesetze gegen Ausländer wird speziell für die. jüdische Einwandererbevölkerung in Frankreich einen schweren Schlag bedeuten. Die jüdische Oeffentlichkeit in Frankreich muß sich über die Situation Rechenschaft elbgeben und aut Abhilfe sinnen. Der erste Appell zur Hilfe für die Opfer der Krise hat einen starken Widerhall gefunden. Privatpersonen und Organisationen steuern zu den Hilfsfonds bei. Aber damit ist das Uebel kaum richtig angepackt worden. Jeder Jude in Paris muß sich klar darüber werden, daß das gesamte jüdische Leben in Frankreich im Begriff ist, aus dem Gleichgewicht zu kommen. Antisemitismus in Argentinien ln Argentinien nutzten Agitatoren die im Zusammenhang mit der Präsidentenwahl herrschende bewegte politische Atmosphäre zu einer antij üdisch en Hetze aus. In Städten und Dörfern wurde gegen die Juden gehetzt In Cordova und San Diego kam es nach Reden des Militärgeistlichen Gonzales Fan zu antisemitischen Straßendemonstrationen, die in Pogrome auszuarten drohten. Die jüdische Bevölkerung traf bereits Vorbereitungen zum Verlassen dieser Städte. Die Magistratsleitung von Cordova weigerte sich, eine jüdische Abordnung, die sich über die Duldung der antisemitischen Hetze beschweren wollte, zu empfangen. Blalik in Berlin Eine Begegnung mit Bialik ist für jeden von uns und für jede jüdische Gruppe immer wieder ein Erlebnis. Fragen wir uns, was den rätselhaften Zauber und die tiefe Wirkung seiner Persönlichkeit ausmacht, so könnte man — wenn man von seiner dichterischen Leistung, die nicht einmal allen Juden sprachlich zugänglich ist (welch eine Abnormität der jüdischen Situation liegt allein darin!), absieht — vielleicht so sagen: Bialik ist der Jude, der die Krise des heutigen Judentums am klarsten erkennt, ihr wahres (geistiges) Wesen begreift, und zugleich am bewußtesten einen Weg zu neuem Aufbau jüdischer Volkhaftigkeit sucht. Viele sprechen heute von der ״Judenfrage“; ein großer Teil der Juden hat Angst, ihr ins Auge zu schauen, da aus diesem Auge ihn der Irrtum und die Lebenslüge seiner ganzen Generation und deren Vorganger angrinst; so versucht er die Wahrheit wegzuschwätzen und hält sich an Oberflächen-Symptome, mit denen er auch nicht fertig wird (dies der Fall der Assimilanten und ״Abwehr-Juden“). Ein anderer Teil versucht die Judenfrage zu einer religiös-kultischen Angelegenheit zu verengen, ohne die Zusammenhänge zwischen Religion und wahrem Volksleben zu sehen, ohne den Totalitäts-Anspmch der Religion und ihre lebensmäßigen Fundamente zu berücksichtigen (dies der Fall der antinationalen Orthodoxen und Liberalen). Ein anderer Teil schließlich sieht zwar die Zuspitzung zur Entscheidung, verlagert aber das Schwergewicht auf die politischen Formen und verliert sich leicht in wesenlosem politischen Getriebe, bei dem die direkte Beziehung auf das unmittelbare Leben der Menschen oft fast gänzlich schwindet (dies der Fall des landläufigen politischen Zionisten), lieber forderlich, sie erschüttert die ererbt« falschen Begriffs* gebäude, sie erzeugt Bewußtheit uni heilige Unrast, von da kann der Mensch zur Tat getrieben werden, ־— kein Wort gegen solche Erschütterung der Seelen, Erweckung der HeTzen! Aber dies kann nur eine Stufe sein, nur ein Uebergang, ein Wendepunkt der Geschichte, die Geburt einer Bewegung, nicht aber wirkliches Leben, nicht Volkstum, nicht Erfülltheit! Bialik aber ist nicht nur ein Fordernder, ein Weckender, er ist der erfüllte Jude. Das Judentum als Lebensform ist heute zerbrochen. Noch bis 1914 gab es für die Mehrheit der Juden so etwas wie eine Lebens-Norm. Zwar war im neunzehnten Jahrhundert unter dem Ansturm des europäischen Rationalismus die festgefügte jüdische Tradition immer mehr zerbröckelt, aber es war noch eine Kontinuität vorhanden, auch dort, wo bewußtes Rebellen tum im Widerspruch zu dieser Tradition erwuchs. Wir können nicht wissen, welcher Gestaltwandel sich aus der neuen Befruchtung mit dein europäischen Geist im Judentum vollzogen hätte, wenn. Zeit zum Reifen gewesen wäre. Der jüdische Nationalismus, der Zionismus, die neuhebräische Renaissance, der jüdische Sozialismus, — sie alle sind Kinder dieser Vermischung. Denken und Fühlen war von alten Fesseln befreit, aber um so lebendiger ergoß sich der alte Glutström durch die frisch pulsierenden Adern; ein jugendliches Judentum suchte sich sein Haus zu bauen (und die Sehnsucht nach der alten Heimat war das Natürlichste von der Weit). Der Weltkrieg hat diese Kontinuität jäh unterbrachen. Er bedeutet einen tiefen Einschnitt. Nur scheinbar brachte er zunächst — als Folge einer bestimmten weltpolitischen Konjunktur — einen Aufschwung und ein Anwachsen der zionistischen Bewegung; die Quellen, aus denen diese Bewegung immer neu genährt worden war, waren zerstört worden, die Reste des jüdischen Volkslebens wurden roh zerstampft, die soziologischen Grundlagen der begonnenen Entwicklung wurden tief verändert. Heute erst, nachdem die Folgen des Krieges für die ganze Welt offenkundig werden, sehen wir deutlicher, in welchem Maß er eine Auflösung der jüdischen Lebensformen (in Ost und West) mit sich gebracht hat. Wir leben mitten in einer beispiellosen Zersetzung, deren eine Seite nur die materielle Verarmung und wirtschaftliche Zurückdrängung der Juden ist, die aber in Wahrheit viel größeren Umfang hat und ihre beste Spiegelung findet in der Ratlosigkeit der Juden, die eine neue Orientierung in dieser Welt noch nicht gefunden haben. Der Bruch, den der Weltkrieg bewirkte, zeigt sich am krassesten bei der neuen Generation, die keine Beziehung zur Vorkriegswelt mehr hat und die inneren Zusammenhänge, die die Vorgeschiehte ihres Lebens bilden, vielfach nicht mehr überschaut. Aber auch für diese Menschen — und für uns alle — kommt die Stunde der Besinnung, wir suchen wieder, wir blicken über den Abgrund zurück in die Aeonen und — vorwärts! Und in einem solchen Moment kann das Wort des Führers Funken aus dem Stein schlagen. Denn das Volk ist nur verwirrt, vielfach auch ver« irrt, aber es will leben! Und ein Volk kann nur durch ein Ideal, nur durch den Glauben an sich selbst und seine Sendung leben. Der deutsche Schriftsteller Hans Grimm, einer der angesehensten Führer des neuen deutschen Nationalismus, hat unlängst in einem Vortrag in der Fichte-Gesellschaft in Berlin einen Kriegsaufsatz der ״Times“ zitiert: ״Es Ist der Verlust an Moral, nicht Verlust an Boden oder an Menschen oder an Material, was Sieg oder Niederlage ausmacht. Der Feind muß au f hör en, an sich zu glaube n.“ Ich weiß nicht, ob der deutsche Nationalismus sich als im ״Kriegszustand“ mit dem Judentum betrachtet, die hier wiedergegebene Maxime der englischen Kriegspropaganda weiß er jedenfalls gegenüber den Juden meisterlich zu gebrauchen. Die fortgesetzten Schmähungen des Judentums, das imnjgr nur als niedrig und gemein gegenüber dem nur edlen und aristokratischen Germanentum geschildert wird (offenbar auch von Hans Grimm, der wahrscheinlich sehr wenig Jüdisches kennt, auch nicht kennen will), untergraben zwangsläufig die Moral des Judentums. Die Juden nehmen automatisch die Maßstäbe der ״feindlichen“ Propaganda an und so entsteht die Gefahr, die schwerer ist als die aller äußeren Verfolgungen: daß die Juden den Glauben an sieh selbst verlieren. Was für die meisten von uns das apologetische Abwehr-Judentum so unerträglich macht, ist diese dauernde Defensiv- Stellung mit ihren (psychologisch ja genug begreiflichen) Beteuerungen der — jenseits gewisser ״bedeutungsloser״ weit bunt ist, daß jedes Volk seine Vorzüge und Mängel bat und daß man, um gleich w e r t i g zu sein; nicht gleichartig sein muß, auch wenn Schicksal und Geschichte einen zu gemeinsamem Leben mit dem andern geführt hat, dieses Gefühl ist vielfach den Juden verloren gegangen, weil sie sich selbst und ihre Art gar nicht mehr unbefangen zu sehen vermögen, weil sie die Zusammenhänge mit dem eigenen Volkstum und damit die Fähigkeit zum Erleben echten Volkstums überhaupt verloren haben. Aber auch hier muß es eine Grenze, einen Wendepunkt geben. Wenn der Antisemitismus gar zu weit geht, wenn er nur schwarz und weiß malt, dann dämmert selbst in dem eingeschüchtertsten Juden die Erkenntnis, daß da etwas nicht stimmen kann. Und da wendet er sich doch zu sich selbst Aus der Tiefe der Scfunach (so darf man wohl das nennen, was die Juden heute in Deutschland durchmachen) gibt es nur einen Weg nach oben. Das jüdische Volk hat genau so wie andere in einem beträchtlichen Teile die materialistische Wendung des neunzehnten Jahrhunderts mitgemacht Der materielle Aufstieg war für die Juden noch mehr als für andere das einzige Mittel der Selbstbehauptung. Aber daneben gab es immer den Bildungs-Juden, es gab in ungezählten Exemplaren den kleinen Juden, der unbekümmert um materielle Güter den ewigen geistigen Fragen nachging. Dieser schlichte Talmudjude war der Jungbrunnen des Volkes, wir alle kommen irgendwie und irgendwann aus dem Hause dieses frommen, gottsuchenden, materiell bedürfnislosen Juden. Ueber Jahrhunderte hinweg schließt sich die Kette um uns. Was Generationen von Juden gedacht, geglaubt, gelesen, gelernt und gedichtet haben, dieses ungeheure Erbe ist noch da, es harrt seiner Erlösung durch ein jpnges jüdisches Geschlecht, das — durch die Schule ׳der weiteren Ausblicke einer Welt- Offenheit gegangen — die vitalen Kräfte zu einer schöpferisehen Leistung mitbringt. Anschluß an die Geschichte und echter unmittelbarer Lebenstrieb, Tradition und Freiheit, nur durch das Zusammenwirken beider kann eine neue Gestalt unseres Volkslebens kommen. Um dies zu vermögen, müssen wir an uns glauben lernen. Diesen Glauben an uns selbst verkörpert uns Bialik. Er ist der Bewahter jüdischen Urguts, der das ganze Erbe in sich aufgespeichert hat und — wie das Blumenfeld kürzlich an dem Beispiel Schmarja Levins ausführte — als ״Zeitgenosse“ mit jedem großen Juden der Vergangenheit zu verkehren und zu sprechen vermag; zugleich aber ist er ein Mensch unserer Zeit, ein Mann von unvergleichlicher Vitalität, der übersprudelnd zu spenden und zu beglücken vermag. Er kommt zu uns als Lehrer und Mahner, er sucht das haltlos gewordene Judenvolk aufzurütteln und zu seinem Nährboden zurückzuführen; und er ist auch ein Warner vor unechten oder unecht gewordenen Idealen, denn er erkennt den Feind, der im seelenlos mechanisch gewordenen Betrieb, im leeren Uopendienst und in der

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