Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 95 (8.12.1931)
- Date
- 1931-12-08
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 502 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 05, 8. XII. 1931 Briefe an die Redaktion Breslau, den 29. 11. 31. Sehr geehrte Redaktion! Die Ernennung von Harry Herbert Trusted zum Chef des Justizdepartements der Palastinarcgierung und zum Oberstaats־ änwalt erinnert wieder an eines der dunkelsten Kapitel in der neuesten Palastinageschiclite. Der Protest, der sich bei der Pensionierung Norman Bentwichs erhob, ist inzwischen wieder ei!!geschlafen. Auch hat man nicht davon gelesen, daß Sokolow und ßrodetsky, als sie am 17. November vom neuen Kolonialminisfer Sir Philipp Cunliffe-Lister empfangen wurden, die Bentwich-Affäre überhaupt nur angetippt hätten. Obwohl die ganze Angelegenheit erst knapp ein Vierteljahr alt ist, hat man sie anscheinend schon vollkommen vergessen. Man sollte sich doch noch der Anfrage Wedgwoods im Unterhaus und der grotesken Antwort des damaligen Kolonialministers Thomas erinnern. In der ,,Rundschau“ nannte man es ״einen politischen Akt ersten Ranges“, eine ״offene Brüskierang“ und kam zu dem Schluff, daß die Jewjsh Agency sich damit nicht abfinden dürfe. Was geschah? Man schickte einige Telegramme, dann gar nichts mehr. Wir fordern, daß in dieser Sache die Anschauung der Jewish Agency unzweideutig zum Ausdruck kommt, wie es die ,,Rundschau“ vor genau zwei Monaten gefordert hat. Mit Zionsgruß Claus Hayek. * Berlin, den 2. Dezember 1931. Sehr geehrte Redaktion! Arlosoroff hat in seiner Zuschrift vorn 17. November (Nr. 93 der ״J. R.“) die Ausführungen meines Aufsatzes ,,Anleihepolitik der Jewish Agency“ zur Colonial Development Act 1929 zutreffend ergänzt, wenn er darlegt, daß nach britischer Auffassung Bedenken gegen eine Anwendung dieses Gesetzes auf Palästina nicht bestehen. Trotzdem ist die Frage angesichts der Haltung, welche die Mandatskommission unter Einschluß ihres englischen Mitgliedes Lord Luzard bei Erörterung der englischen gemäß der ״Trade Facilities Act“ der Palestine Electric Corporation gewährten Anleihe in ihrer XIII. Session (s. Froces Verbaux XIII. M. C, S. 54/55) einnahm, nicht einwandfrei geklärt. Es wird Arlosoroff bekannt sein, daß die Mandatskommission damals einen Verstoß gegen Art. IS P. M. annahm. Gegen diesen Rechtsstandpunkt hat sich dann das britische Kolonialamt in einer Erklärung gewendet, die während der Parlamentsdebatten über die ״Palestine and East Africa Loans (Guarantee) Bill“ abgegeben wurde. M. E. berechtigterweise! Die Mandatskommission geht zweifellos in Ihrer Auslegung des Art. IS P. M. zu weit, wenn sie auch Kreditverträge der Mandatarmacht mit Privatgesellschaften wie die Palestine Electric Corporation, in denen der englischen Industrie das Recht auf Bevorzugung bei Lieferungen gesichert wird, auf Grund des Art. 18 als unzulässig betrachtet. Anders stände es. wenn ein ״public body“ — die ״Jewish Agency — Kreditnehmer wäre. Dabei wäre es unbeachtlich, ob die britische Industrie unmittelbar oder mittelbar gefördert wird. Der Art. 18, der das Prinzip der wirtschaftlichen Gleichberechtigung der Völkerbundmitglieder enthält, ist eine fundamentale Mandatsbestimmung. Daher ist die rechtliche Kontroverse zwischen Mandatskommission und englischer Regierung für die Prüfung der Frage der Verwendbarkeit von Mitteln aus dem ״Colonial Development Fund“ für unsere Kolonisation von großem Interesse, insbesondere wenn ein Jurist wie Sjr John Simon Außenminister ist. Hochachtungsvoll mit Zionsgruß Ernst Marcus. Synagogale ResüaHve. An dieser Stelle mußte im Laufe dieser traurigen Zeit so oft gegen die Kantorenmusik unserer Tage polemisiert werden, daß der Kritiker erfreut ist, wenn er auf rühmliche Ausnahmen hinweisen kann. Eine solche Ausnahme bilden die Rezitative von Paul Mayer, die bisher ebensowenig im Druck vorliegen wie vieles andere Gute. Sie vermeiden —- nicht bewußt und ohne artistische Ambitioneu—die hergebrachten Floskeln der jüngeren Chasanuth und versuchen durch schlichte, bisweilen antikisierende und an Gregorianik gemahnende Melodieführung dem Text nur das unbedingt Ausdrueksnotweridige hinzuzufügen. Im Gegensatz zu zünftigen Gewohnheiten gibt es hier Unregelmäßigkeiten in Form und Tonart, die spontane Einsichten in dem Sinn des vorliegenden Nussach zur Quelle haben. Dabei wird die Traaition niemals verletzt — das Irreguläre und Unschulmäßige scheint vielmehr von einem tieferen Verständnis des Traditionellen zu zeugen. Es ist interessant, daß Paul Mayer, der nicht direkt ein berufsmäßiger Chasan ist, sein Können nicht vom Osten her hat — er stammt nämlich aus Karlsruhe. Wieder ein Beweis für die Urtradition, die in jedem Juden zu jeder Zeit von neuem lebendig werden kann. A. J.-L. Vermischtes Poale Zion — Ortsgruppe West. Die dieswöchentliche Veranstaltung im Westen fällt mit •Rücksicht auf die am Mittwoch, dem 9. Dezember, abends 8(4 Uhr, in den Musiker• festsälen stattfindende Versammlung der Poale Zion mit einem Referat des Gen. Oskar Cohn über: ״Was geht in der Jü• dischen Gemeinde vor?“ aus. Wir bitten die Mitglieder der Gruppe West, an dieser Versammlung teilzunehmen. — Ara 14. Januar beginnt die Arbeitsgemeinschaft über: Marxismus. Leitung: Dr. Fanja Melnik. Wir bitten alle Interessenten, sich bei uns schriftlich oder telephonisch anzumelden. Berlin N 24, Auguststr. 17, Tel.: D 2, Weidendamm 3985 (2—6 Uhr). Giwatfr Brenner. Die Leitung der in der Nähe von Recho woth sich befindenden Siedlergruppe ״Giwath Brenner“ (einem Konzentrationspunkt deutscher Chaluzim) hat soeben den ersten Katalog ihrer Baumschulen für die Pflanzungssaison 1931/32 herausgegeben. Der Katalog ist in übersichtlicher Weise in hebräischer und englischer Sprache abgefaßt. Er bringt auch die lateinischen Namen der in ihm enthaltenen Baumsorten. Er ist in drei Baumgruppen gegliedert: Obstbäume, Zitronen (Orangen) und Zier- und Waldhölzer. — Dem Pflanzer der näheren und weiteren Umgebung von Recho woth — die als hervorragende Pflanzungszone im Lande bekannt ist — gibt die sorgfältige und fachmännisch gut geleitete Baumschule die Bürgschaft für das Gdingen seiner Pflanzungen. Jeder, der diese Siedlergruppe in Erez-Israel selbst gesehen hat, wird diesen Katalog als weitere Illustration für die Entwicklung dieser jungen Kollektivwirtschaft ansehen. Für die Festschrift des KKL anläßlich des Jubiläumsballes in Berlin, deren moderne Bildausstattung allgemein besonders gut gefällt» ist der künstlerische Entwurf für das Umschlagbild von Erre 1, dem führenden Photo-Graphiker Berlins, zur Verfügung gestellt worden• Die Bildkompositionen der 12seitigen Broschüre stammen von Otto Wal lisch (Prag). Für den Ball, der bekanntlich am Sonnabend, dem 19. Dezember, stattfindet, haben bereits die meisten führenden Zionisten Berlins Karten bestellt. (Karten M. 3,—, Reservierungsgebühr M. 2,—.) Es empfiehlt sich, sich rechtzeitig Tische im Baubüro (Bismarck 7165, Apparat 45) zu sichern. ״Familienschutz“. Der Ausschuß des Famili enschutz, Gemeinnütziger Verein für Hinterbliebenenfürsorge der Mitglieder jüdischer Gemeinden e. V., hielt seine erste Sitzung unter Vorsitz von Prof. Dr. Seligmann ab. Der ungewöhnlich starke Zuwachs an Mitgliedern beweist, daß die Bestrebungen des Vereins einem Bedürfnis entgegenkommen. Es wurde beschlossen, die Frage der Kinderversicherung, insbesondere der Aussteuerversicherung für den jüdischen Mittelstand, in die Tätigkeit aufzunehmen. Zentralverband ostjüdischer Organisationen, Berlin. Am Mittwoch, dem 2. Dezember, ist im Anschluß an eine Anzahl von Verhandlungen und Besprechungen die Konstituierung eines Zentralverbandes ostjüdischer Organisationen Berlins vor sich gegangen. An den Vorbereitungsverhandlungen haben Vertreter von 23 ostjüdischen Vereinen teilgenommen, die sich einstimmig für die Zusammenfassung zu einem zentralen Verband ausgesprochen haben. Im Anschluß an diesen Beschluß ist dann ein provisorischer Vorstand gewählt worden, der am 2. Dezember in einer Vorstandssitzung die Grundzüge eines neuen Verbandes entworfen hat. Die Statuten wurden in ihren Grundgedanken genehmigt; das Budget in den Grundzügen angenommen; die organisatorische Arbeit soll intensiv fortgesetzt werden und durch die Zusammenfassung einer noch größeren Anzahl von Vereinen die Grundlage für eine neue politische, soziale und kulturelle Arbeit der Ostjuden in Berlin geschaffen werden. Der Verband setzt es sich zur Aufgabe', auf der Grundlage völliger politischer Neutralität alle positiven jüdischen Kräfte zusam men zufassen, und steht jedem Verein — mit Ausnahme von politischen Parteien — offen. Der Vorsitzende des Zentralverbandes ist Herr Konsul Dr. Feninger, stellvertretende Vorsitzende sind die Herren Dr. Koretz und Dr. S i 1 b e r t. Die Galerie J. Casper, Lützow-Ufer 5, eröffnet Sonntag, den 13. Dezember, eine Gedenkausstellung für den leider so früh verstorbenen Maler Otto Wolfgang Spieß; gleichzeitig zeigt LoreFeldberg-Eber eine kleine Kollektion Aquarelle, ungarische Volkstypen. K. J. V.-Stellenvermlttlung. Stellenangebote: Ein Kosmetiker evtl. Apotheker für Warenhaus. — Ein erster Chemiker-Kolorist für Kattundruckerei. — Medizinalpraktikantenstelle, — Eine bezahlte Assistentenstelle. Kinderärztliche Vorbildung und Approbation. — Stellengesuche: Es werden laufend Stellen gesucht für: Kaufleute, Ingenieure, Chemiker, Juristen, Mediziner. — Anfragen sind zu richten an das Präsidium des K. J. V., Bleibtreustr. 50. Arbeitsnachweis. Junge Amerikanerin sucht Stellung au pair gegen englischen Unterricht. Meldungen sind zu richten an die Arbeitsgemeinschaft d. Jüd. Arbeitsnachweise, Berlin SW 19, Lindenstr. 48/50, Abt. für freie Berufe, Tel. Dönhoff 307. Jüdischer Tierarzt, 35, ledig, übernimmt Assistenz oder Vertretung bei jüdischen Kollegen, auch Veterinär-Dienst in Palästina. Evtl. Angebote an die Redaktion der ״J. R.“ Berlin W 15. Berliner Kalender Klub junger Zionisten. Dienstag, den 8. Dezember, abends 3/49 Uhr, Meinekestr. 10, Vortrag von Sereni: ״Siedlungsfermen in Palästina“. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppe Nord und Ost: Montag, den 14. Dezember, abends 8(4 Uhr, Pa- Iästinakursus. Leitung Herr Dr. Georg Wollstein. Im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. — Sonnabend, den 19. Dezember, abends 81/2 Ubr, Meeting. Bei Frau Freier, Neue Friedrichstr. 4. — Gruppe Lichterfelde: Dienstag, den 15. Dezember, nachm. 41/2 Uhr, Vortrag von Frau Clara Bosch witz: ״Sinti der Formen“, bei Frau Bloch, Ehrenberg- Straße 33. — Für die Gruppen West (Charlottenburg, Wilniersdorf, Schöneberg) wird bei Frau Battsek, Charlottenburg, Dahlmannstr. 1, Portal 1, als Abschluß der Chanukkahtage am Sonnabend, dem 12. Dezember, nachm. 4!/3 Uhr, ein Puppenspiel von Käthe Baer ״Salomos Zaubergarten“ aufgeführt, (Je Kind 50 Pf., Geschwister 75 Pf.) Schriftliche oder teleplioniscbe Bestellungen im Büro der Frauen-Arbeitsgemeinschaft, Meinekestr. 10, Bism. 7165. Beth-Am Iwri E. V. Mittwoch, den 9. Dezember, 81/3 Uhr abends^ Abschiedsabend für Baruch und Betty Krupnik vor ihrer Abreise nach Palästina. Ansprachen, Gesang und geselliges Beisammensein. Gäste willkommen. Eintritt frei. Jüdische Gemeinde. Am Donnerstag, dem 10. d. M״ abends 8V3 Uhr, spricht der Vorsitzende der Gemeinde, Dr. Wilhelm Kleemann, anläßlich des zweiten Gemeindeabends dieses Winters im großen Saale des Tiergartenhofs, Charlottenburg, Berliner Sfr. 1, über: ״Was tut die Gemeinde?“ Im Anschluß daran Vortrag des Vorsitzenden des Schulvorstandes, Dr. Alexander: ״Die Kulturaufgaben der Gemeinde“. Oberkantor Hanns John singt einige Lieder. Eintritt frei. Jüdische Jugendvereinigung Osten. Mittwoch, den 9. Dezember, abends 8 Uhr, Chanukkahfeierinder Wohnung von Samuelis, Guntherstr. 1. Nächstes Mal wieder Heimabend im Jugendheim. Klub Massad. Sonnabend, den 12. Dezember, in sämtlichen Räumen des Beth-Am, Kurfürstendamm 61, große Chanukkah-Fejer. Jüdische Friedenskundgebung. Mittwoch, den 9. Dezember, abends 8 Uhr, im Festsaal des Restaurants Schultheiß- Patzenhofer, Chausseestr. 64. Eröffnung und Vorsitz: Rabb. 1. Nobel. Als erster Referent spricht Dr. Georg Herlitz über: ״Die Friedensidee in der Lehre und Geschichte des Judentums“. Weitere Referenten: R.-A. Abraham Loeb, Kurt Jacobowitz, Pfarrer Karl Schmidt. Künstlerischer Teil; Oberkantor Leo Goll an in. Poale Zion. Mittwoch, den 9. Dezember, abends 8(4 Uhr, Musikerfestsäle, Kaiser-Wilh.-Str. 31, Dr. Oskar Cohn spricht über: ״Was geht in der Berliner Jüdischen Gemeinde vor?“ Brit Iwrit Olamlt. Dienstag, den 15. Dezember, 8(4 Uhr, im Beth-Am, Kurfürstendamm 61, Versammlung zur Gründüng der Ortsgruppe (Snif) der Brit Iwrit Olamit in Berlin. Referenten: Dr. S. Rawidowicz (hebräisch), Josef Hirsch (deutsch) und Lewin (hebräisch). Anschließend Diskussion auch in deutsch. . Akademischer Verein für jüdische Geschichte und Literatur (A. J. G. V.). Dienstag, den 15. d. M., 20(4 Uhr, in der Aula der Schule Kaiserstr. 29/30, öffentlicher Lichtbilder-Vortrag von Dr. Karl Schwarz über: ״Lesser Ury“. Karten (0,50 M.) in den Verwaltungsgebäuden der Gemeinde und an der Abendkasse. Synagogenverein Beth Zion. Veranstaltung am 12. Dezember, abends 8 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. 1. Einleitende Worte, Rabb. Dr. Landau; 2. Altchasonische Gesänge, San.-Rat Dr. Ma n s b a ch; 3. Gesangliche Darbietungen, Oberkantor Bischofswerder. Der Palästina-Jubiläumsball des Keren Kajemeth Lejisrael findet am Sonnabend, dem 19. Dezember, bei Kroll statt. ביוו־העם העברי עורך ביום הרביעי. 9 בדצמבר. בשעה 8 והצי כערב׳ מסבת״פרידה לחברים ברוך ובתיה קרופניק לרגלי עליתם לארץ ישראל. החברים והידידים מוומניש להשתתף. בתכנית המסבת: נאומים- ומרה וגניבה• הכניסה הפשית! ביום ג׳ 15 לדצמבר ש. ז• ב 8,30 בערב תתקיים בבית העם העברי קורפירסטנדם 61- אספה מכוננת ליסוד סניף הברית העברית העולמית בברלין. כל הסולעים והמעונינים ביסוד זה מתבקשים להפנות לערב ה• על הפרטים עוד נודיע. UND BLUMENSPENDEN löst man ab durch Nationalfonds - Telegramme mul Baumspenden für Palästina! Telegramme au IMark Bet allen Verirauensleuten. Ein Baum kostet 6 Mark, u׳tr senden eine BenachricHtigung an die aufgegebeiu Adresse und drucken die Gratulation im Ausweis ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W15» Meinekestraß« IO. Telefon: J I Bismarck 7165. Postscheck -Konto : Berlin! 28247 JüdlschesLandheim Ahlem bei Hannover. Eigene staatliche anerkannte Volksschule. Unterricht in kleinen Gruppen. Herrliche Park- und Spielplatzanlagen. Zu April 1932 (eventl. früher) können noch Knaben und Mädchen im Alter von 6—13 Jahren Aufnahme finden. Preis RM. 3.— täglich. Anfragen sind zu richten an den Direktor des Jüdischen Landheims Ahlem Post Hannover - Limmer oauerndes inserieren Mi dauernd Gewinn! Was tut die Gemeinde? Gemeindeabend der Berliner Jüdischen Gemeinde Donnerstag, den 10. d. Mts., abends 81/״ Uhr, im Tiergartenhof, Charlottenburg, Berliner Str. 1 (Gr. Saal) Dr. Wilhelm Kleemann: was tut die Gemeinde? Direktor Dr. Alexander: Die Kulturaufgaben der Gemeinde Oberkantor Hanns John: Eintritt י! •-!י Gesinge illllllllllllllllllllllilllllillllllllll^ Vegetarischer Miltagstisch (nach Dr.Bircher— Benner) Frau Dr. Simonson Berlin - Halensee, Georg-Wilhelm - Straße 2 vis ä vis dem Bahnhof. Tel.: Pfalzburg 4775 ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■ Schreibmaschinenarbeiten " ■ V ן Korrespondenz, Protokolle, Ueber Setzungen* g ■ halbtags oder stundenweise auf eigen. Maschine übernimmt ■ " Lotte Basch ־Holdhelm " ■ UWaml.tr. 20/21 Tel: J1 Bira.rdc 2137 (8-10, 2-4 Uh») ■ ..... IlillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllH utrireiunp HrBayern gcsacfit Angebote erbittet indwig Baer, R«S׳en«barr, Haidpl.tz 7 l Lehrerin aus Palästina mit deutschen Sprach« kenntoissen sucht nachttUtagssttllimg zu Kindern» auch schwer erziehbaren, Saiaffirnüsum, Berlin nw, Lessingstr« 37, bei Koppermann Restaurant M. 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Die Mitschuldig«» - Ballett der Staatsoper Deuisdies Theater Gescilicbtia aus dem Wiuusr Wald ab 11־. Dezember Antonius usd Cioopat*» Korattdte Jesuod Deaistites Httnsflertheater Nina Tiieaier am BBiowpiatz Dar eriine Kakadu Der Kamzaersäugsr Am 11. Dezember £esch!os*ea FESTDICHTUNGEN .., Toaste / TalBlliedor / Vorträge!ad!. F8stzeitunpn ✓ fluinniriingen viduel! verfaßt Verantwortlicher Redakteur: Dr. Wentr Bloch Berlin *Wilsasradorf» Vesif Jüdisch« Rundschau G, es* b H, Berlin W15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Ssfh Bsriiu *WiuMador^ Aas* ■VW«. Jüdinrhs Praitnrhan G m b. HL, Berfta W 15, Meinekestr. 1$ Dmds wa Siigftiud ■Stbhrtm